Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 37 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne)alle Rezensionen anzeigen
46 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2011
Wer mich kennt, weiß, dass ich ein riesen Fitzek Fan bin. Ich habe all seine Bücher verschlungen und liebe sie fast alle. Nachdem ich den Augensammler 2010 gelesen und ebenfalls geliebt habe, konnte ich auf den Augenjäger kaum warten. Als er nun endlich im September erschien, habe ich ihn gleich zur Hand genommen. Und was soll ich sagen? Ich bin leider ziemlich enttäuscht.

Nach dem Lesen der Beschreibung klang es für mich nach einem super spannenden Thriller, in dem es hauptsächlich um den sadistischen Augenchirurgen Suker gehen soll. Genau dieser Punkt war es, der mich ungeduldig auf die Veröffentlichung warten ließ.
Doch als ich dann mit dem Buch begann merkte ich schnell, dass ganz andere Dinge viel mehr im Vordergrund stehen. Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, war ich sehr überrascht, wie viel die "alten" Protagonisten, allen voran Alina Gregoriev und Alexander Zorbach, im Mittelpunkt stehen. Fand ich beide im Augensammler noch sympathisch, entwickelten sie sich in diesem Buch zu recht nervigen Charakteren.
Besonders die Tatsache, dass ich beim Lesen total verwirrt wurde und den ganzen Handlungssträngen nicht mehr folgen konnte, verlangsamte mein Lesetempo enorm und nahm mir sehr die Leselust. Zwar ist Fitzek für seine kurzen und knackigen Kapitel inklusive Cliffhanger bekannt, welche auch hier vorzufinden sind, jedoch waren diese für meinen Geschmack einfach zu viele.
Als Haupthandlung hatte ich mir einfach ganz andere Dinge vorgestellt. Viel, viel mehr Hintergrundinformationen zum neuen Charakter Suker. Ich hatte das Gefühl, dass er so gut wie gar nicht erwähnt wurde, bzw. dass seine Person total die Nebenrolle hatte, obwohl gerade er mich am meisten interessierte, denn Zorbach und Co. kannte ich ja schon zu genüge aus dem Augensammler.
Neben den kleinen Chliffhangern, die ab und zu spannend waren, empfand ich das Buch insgesamt auch als ziemlich langweilig. Das Ende war für mich vorausschauend, denn es endete genauso, wie ich es mir nach den ersten Kapiteln gedacht habe. Der Aspekt ist total untypisch für einen Fitzek, denn normalerweise wirft er immer alle zuvor gedachten Lösungsansätze komplett über Bord und schockt mit einem ganz anderen Ende, mit dem man nie gerechnet hätte. Dies war für mich hier leider nicht der Fall.
Was ich dem Buch zu gute halten möchte, ist die Tatsache, dass der Autor hier wirklich sehr gut recherchiert hat. Er zeigt wieder einige Vorurteile Blinden gegenüber auf und versucht sie zu stürzen. Das hat mir gefallen.

Ich habe sehr lange überlegt, wie viele Sterne ich diesem Buch nun gebe.
Ich bin von Fitzek eigentlich nur 4 bis 5 Sterne-Bücher gewohnt, aber mehr als 3 Sterne waren einfach die ganze Zeit über nicht machbar. Wenn ich nun aber alle Punkte durchgehe und mir meinen gesamten Eindruck vor Augen führe, sind es maximal 2,5 Punkte. Diese kann ich hier leider nicht bei amazon vergeben, also was tun? Symapthiepunkte verteilen? Aufrunden, abrunden?
Schweres Herzens habe ich mich dann im Endeffekt für 3 Sterne entschieden, denn bisher habe ich jedes 1 oder 2 Sterne Buch abgebrochen, dieses hier allerdings habe ich komplett gelesen.
Eine Leseempfehlung kann ich aber leider nicht aussprechen. Mir hat es nicht gefallen, es war allen falls OK.
77 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 20. April 2015
Alina Gregoriev, ihres Zeichens Medium, wird von der Polizei um Mithilfe gebeten. Der Augenjäger geht um. Er entführt Frauen, entfernt ihnen die Augenlider, vergewaltigt und quält sie um sie dann wieder freizulassen. Ein Verdächtiger sitzt schon in Untersuchungshaft, doch ihm kann nichts nachgewiesen werden, weil die Hauptzeugin nicht mehr aussagen will bzw. kann. Alina soll nun mit ihren medialen Fähigkeiten Licht ins Dunkel bringen.

Mit diesem Buch knüpft Fitzek fast nahtlos an die Handlung von „Der Augensammler“ an und ich möchte hier auch sofort dem Vorwort widersprechen. Es gibt so viele Anspielungen und Verknüpfungen zum vorherigen Buch, dass ich es sehr wohl für zwingend halte, das vorher gelesen zu haben. Auch wenn der Autor das im Vorwort anders zu sehen scheint ; )

Mir hat dieser zweite Band etwas besser gefallen, doch auch hier tun sich meiner Meinung nach doch einige Mängel auf. So mancher medizinische Fakt hätte noch mal ordentlich recherchiert gehört, wer macht sich bei massivem Blutverlust schon Sorgen, dass er stattdessen an einer Sepsis sterben könnte? Innerhalb der nächsten Minuten wohlgemerkt. Eine Figur ist wochenlang in jeglicher Hinsicht total kaputt und kann nach spontaner Wunderheilung quasi problemlos wieder auf Verbrecherjagd gehen. Auch mit Alina hatte ich so meine Probleme, schon allein deswegen, weil ich mich mit dem „Funktionsprinzip“ ihrer Visionen immer noch nicht anfreunden kann. Realistisch ist an diesem Buch also fast nichts. Es mag am persönlichen Lesegeschmack liegen ob man über sowas hinwegsehen kann, mir liegen spontane Wunderheilungen einfach gar nicht.

Ich hatte oft das Gefühl, dass dem Leser durch allgegenwärtige Cliffhanger, Andeutungen was noch alles passieren sollte (ohne Ausnahme Schreckliches natürlich) u.ä. quasi per Holzhammermethode die Spannung eingeprügelt werden sollte. Bei mir wollte das nicht so recht gelingen, ich fand das Buch zwar flüssig zu lesen, aber große Spannung kam nicht auf. Trotz der Tatsache, dass ein unrealistischer Twist den nächsten zu jagen scheint. Insgesamt habe ich immer das Gefühl, dass es mir eine Prise zu viel war: zu viel Mystik, zu viel Drama, zu viele Cliffhanger, zu viele Twists, zu vieles an den Haaren herbeigezogen… Dafür blieb mir dann die Charakterentwicklung auf der Strecke und auch die aus dem ersten Band rübergerettete Rahmenhandlung war einfach nicht für meinen Geschmack gemacht. Für mich wäre weniger definitiv mehr gewesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 21. August 2013
Der Augenjäger ist die Fortsetzung vom Augensammler, kann auch alleine gelesen werden, um alles zu verstehen und die Spannung nicht zu nehmen, sollte man den Augensammler aber vorher gelesen haben.
Wenn man denn den zweiten Teil lesen möchte…

Wieder spielen Alexander Zorbach und Alina Gregoriev eine große zentrale Rolle. Ein neuer "Serienmörder" ist aufgetaucht, der Augenarzt Zarin Suker. Dieses Mal kennen wir den "bösen Buben" von Beginn an. Er entführt Frauen, schneidet ihnen die Augnlider ab und vergewaltigt sie. Dann setzt er sie an anrüchigen Orten aus. Aufgrund der Erlebnisse begehen seine Opfer Selbstmord. Alina soll nun helfen, Suker wirklich als den Täter zu überführen, denn wirklich nachweisen kann die Polizei seine Taten nicht.
Nicht nur der Augenjäger treibt sein Unwesen, denn plötzlich taucht auch der Augensammler wieder auf…

Dies war nun mein zweiter Fitzek und ich hatte mich wirklich drauf gefreut, nachdem der Augensammler doch recht mitreißend war. Auch der Augenjäger war mitreißend, an einigen Stellen und ich hatte den Drang, das Buch so schnell wie möglich zu lesen um endlich das Ende zu erfahren. Leider hat mich das Buch diesmal nicht so sehr mitgerissen. Es ist in einigen Situationen extrem brutal, was mich nicht ganz so sehr stört, wie die Entwicklung der Charaktere. Mal ehrlich, ein Mann schießt sich eine Kugel durch den Schädel, überlebt das Ganze, sitzt völlig apathisch in seinem Zimmer, weil er die Stimme seines (toten) Sohnes hört und ganz plötzlich, von jetzt auf gleich - fünf Monate nach dem Vorfall - geht es ihm besser und er geht auf Verbrecherjagd?! Ist schon ein bisschen unrealistisch. Auch die vielen Cliffhanger, eigentlich am Ende jedes Kapitels, haben mich schon ein wenig gestört.

Es war schon kurzweilige Unterhaltung, aber mit einigen Abstrichen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 9. August 2013
Inhalt:
Dr. Zarin Suker ist ein brillanter Augenarzt, doch er führt ein mörderisches Doppelleben. Er entführt junge Frauen und entfernt ihnen in seinem Versteck die Augenlider. In einem verspiegelten Raum vergewaltigt er sie und lässt sie anschließend wieder laufen.
Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen, doch ein Opfer lebt noch und will eine Zeugenaussage machen. Deswegen sitzt Suker jetzt in Untersuchungshaft, doch die Zeugin zieht ihre Aussage zurück und nun soll Alina Gregoriev der Polizei helfen. Die blinde Alina ist Physiotherapeutin und sieht manchmal Dinge von Leuten, die sie berührt. Auch bei Suker bleiben diese Visionen nicht aus, doch sie erzählt der Polizei nichts davon.
Als Alina von Suker entführt wird, der wieder aus der Haft entlassen wurde, kann ihr nur Alexander Zorbach helfen, doch dieser muss erst seine eigenen Dämonen bekämpfen. Er hatte sich in den Kopf geschossen, um durch seinen Tod seinen Sohn zu retten, doch er hat überlebt. In dem Glauben das sein Sohn längst tot ist, macht er Jagd auf den Entführer seines Sohnes. Doch ist alles so wie es scheint?

Meine Meinung:
„Der Augenjäger“ hat einen guten Schreibstil und lässt sich leicht lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge, so dass man nicht mitten in einem Kapitel stehen bleibt, wenn man mal eine Lesepause einlegt.
Ich habe den ersten Teil in dieser Reihe nicht gelesen, fand aber, dass man ganz gut in die Geschichte hineingekommen ist, auch wenn man die Handlung aus „Der Augensammler“ nicht kennt. Man weiß natürlich nicht alle Details, aber man findet gut in die Geschichte hinein.
Irgendwie hat mich die Story jedoch nicht so überzeugt. Sie ist zwar gut geschrieben und auch interessant und mit guten Wendungen, doch irgendwie fand ich es manchmal ein wenig langweilig. Manche Stellen sind ziemlich langatmig erzählt und die Thriller Atmosphäre wollte bei mir meistens nicht aufkommen. Das heißt jetzt nicht, dass man das Buch nicht gut lesen kann, doch ich kenne andere Bücher, die sich mehr nach einem Thriller anfühlen.

Fazit:
Ein gutes Buch, doch der Thriller Faktor kommt meiner Meinung etwas zu kurz.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2011
Mir, als großer Fan von Sebastian Fitzek, fällt es nicht leicht, den "Augenjäger" zu bewerten.
Habe lange gewartet, endlich die Fortsetzung vom genialen "Augensammler" in den Händen zu halten.
Die Vorfreude war groß und das gelungene Cover erhöhte das zu erwartende "Lesevergnügen" nur noch.
Leider wurde ich enttäuscht. Keine Spannung! Die Anreihung von Brutalität und noch mehr Grausamkeit macht keinen Thriller, sondern Splatter!!
Das "gefesselt" sein vom 1. Band, stellte sich zu keinem Zeitpunkt ein.
Ich habe zwar immer weiter gelesen, wollte im Prinzip aber nur noch wissen, wer von all den Beteiligten, den nun der "Augenjäger" war. Das es wirklich JEDER sein konnte, hat mir überhaupt nicht gefallen.
Alle Figuren waren klischeehaft überzeichnet und die Handlungen und Begebenheiten an den Haaren herbeigezogen dargestellt. Keine der Figuren hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei mir. Zorbach, der mir noch am sympatischsten war und dessen treffende und packende Darstellung nach seiner "Kopfverletzung" mir sehr gut gefallen hat (bis zu dem Zeitpunkt, als er wieder "voll einsatzfähig" war)war die Ausnahme.
Die Opfer, Verletzten, Angeschossenen.... und ihre Handlungsweisen absolut unrealistisch und absurd.
Ich möchte nicht zu viel über den Inhalt verraten, aber dieses Buch wird mein letztes aus der Reihe sein.Zu grausam, brutal, zuviele Psychopathen auf einem Haufen. Die Grundidee gnadenlos abgeschröpft und ausgebeutet.
Keine Lust auf einen 3. Band.

Fazit: "Der Augenjäger" ist meilenweit vom "Augensammler" entfernt !
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 27. Januar 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die Hörbuchversion.

Man sollte unbedingt den Augensammler vorher gehört oder gelesen haben, da dies hier die Fortsetzung ist. Um es gleich vorweg zu nehmen – der Augensammler setzte hohe Maßstäbe, die der Augenjäger nicht zu erreichen vermochte.

Wieder stehen Alexander Zorbach und Alina Gregoriev im Mittelpunkt des Geschehens. Zorbachs Sohn bzw. dessen Leiche ist bislang nicht aufgetaucht. Der Augensammler befindet sich noch auf freiem Fuß.
Ein neuer Psychopath treibt sein Unwesen, der Chirurg Dr. Suker entführt Frauen, vergewaltigt sie und entfernt ihnen die Augenlider. Eine Hauptzeugin zieht ihre Aussage zurück und Dr. Suker muss aus der U-Haft entlassen werden, da es keine Beweise gibt. Alina soll mit ihrer Gabe helfen und gerät dann selbst in das Visier des Augenchirurgen...

Es braucht etwas Zeit, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt und dann ist es in gewohnter Fitzek- Manier spannend, fesselnd, wendungsreich und am Ende überraschend. Die Stimmung ist ziemlich düster, man ist geschockt von den Abgründen mancher Figuren und empfindet Mitleid mit den Opfern.
Die Hauptfiguren sind mir sympathisch, doch wirken sie hier merkwürdig blass und eindimensional. Manchmal erschienen mir zudem die Handlungen nur wenig nachvollziehbar, welches auch meinen Hauptkritikpunkt darstellt.

Fazit: Ein fesselnder Thriller, der jedoch hinter dem Augensammler weit zurück bleibt und daher nur 3 Sterne von mir erhält. Trotzdem gebe ich eine „Hörempfehlung“, unter anderem auch, weil Simon Jäger es wieder schafft, als Sprecher rundum zu überzeugen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2011
Der `Augenjäger` ist die Fortsetzung des Augensammlers, wieder sind die Physiotherapeutin Alina Gregoriev und der Ex-Polizist Alexander Zorbach die Protagonisten, jeder der Beiden bedient einen eigenen Handlungsstrang, die Geschichten kreuzen sich erst zum Schluss wieder. Das Buch ist wie seine Vorgänger temporeich ,jedoch nicht subtil spannungsgeladen sondern von einer gewissen Grausamkeit durchwirkt. Der Leser geht auf eine spannende Reise in die kranken Gehirne von Serienmördern und reflektiert die Verletzungen, die sie ihren Opfern antun.
Eine spannende Story, für mich jedoch mit zu vielen wenns und abers. Die Kritikpunkte hier aufzurollen würde zu viel von der Story preisgeben, aber das Buch enthält zahlreiche Ungereimtheiten, die mir den Lesespaß verdorben haben. Nichts für realistische Gemüter.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 17. Oktober 2014
Nach "NOAH" und "Der Augensammler" war dies das dritte Buch, das ich von Fitzek gelesen habe.

Es baut auf "Der Augensammler" auf. Fitzek weist zwar in seinem Vorwort darauf hin, dass es eine eigenständige Story ist, aber das stimmt nicht ganz. Im Gegenteil, die Ausgang von "Der Augensammler" wird sogar noch einmal verändert.

Der Psychothriller ist wie von Fitzek gewohnt, rasant und spannend vom Anfang bis zum Ende. Auch dieser Thriller ist aus mehreren Sichtweisen geschrieben. Am Ende fügen sich die offenen Enden einigermaßen glaubwürdig zusammen. Für meinen Geschmack jedoch nicht glaubwürdig genug.

Jemand, der vor kurzem noch bewegungsunfähig und sprachlos (später brabbelnd) im Rollstuhl saß, nachdem er sich selbst eine Kugel durch den Kopf geschossen hat, macht sich wenige Tage danach auf die Verbrecherjagd.

Jemand anderes wurde mit einer Drahtschlinge um den Hals gefangen, hat gebrochene Rippen, ein frisch operiertes Auge und ein Brotmesser im Bauch und überlebt.

Das Buch ist nicht so gut wie "Der Augensammler", aber so ist das ja oft mit Fortsetzungen. Für mich war es eine zufriedenstellende Urlaubslektüre.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 24. Januar 2012
Zunächst vorweg: Ich bin eigentlich ein Fitzek-Fan und habe bislang alle Bücher mit Begeisterung gelesen. Meine persönlichen Favoriten sind "Der Seelenbrecher" und "Splitter". Wenn ich einen Fitzek lese, dann ist mir von vornherein klar, dass nicht immer alles 100 % logisch und realistisch ist. Ich mag einfach seine Art, einen Spannungsbogen aufzubauen und über die gesamte Buchlänge zu halten und normalerweise legen ich seine Bücher auch ungern aus der Hand, wenn ich sie angefangen habe. Leider hat mich "Der Augenjäger" in dieser Hinsicht wirklich enttäuscht. Den Vorgänger fand ich sehr spannend und auch die Idee mit der Berührungstelepathin war sehr einfallsreich. Aber hier wirkte alles wie eine zusammengeschusterte Fortsetzung um rechtzeitig ein Buch zu verkaufen. Achtung Spoiler !! Die "Spontanheilung" des Hauptakteurs von einem Kopfschuss; wenn gar nichts mehr weitergeht, verlasse ich mich auf die Telepathin. Nein, so richtig überzeugt bin ich von diesem Fitzek nicht. Natürlich habe ich das Buch trotzdem zu Ende gelesen und freue mich auf den nächsten, hoffentlich wieder besseren, Thriller.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 21. Juli 2013
Der erfolgreiche Augenchirurg Dr. Suker führt ein Doppelleben. Tagsüber operiert er und nachts entführt er Frauen, macht er sie zu seinen unfreiwilligen Patientinnen und entfernt ihnen in seinen Operationen die Augenlider. Weil ihm dies nicht genug ist, werden seine Opfer danach brutal vergewaltigt.

Dass die Frauen nach diesem grausamen Ereignis Selbstmord begehen, schein wenig verwunderlich. Allerdings ein Opfer hat überlebt und soll nun als Zeugin für die Anklage auftreten. Nur scheint diese kaum noch ansprechbar zu sein.

Die Polizei bittet Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste »Patientin« geben. Nur ungern lässt sich Alina darauf ein.

Wie alle anderen Bücher von Fitzek ist auch der Augenjäger von unheimlicher Brutalität geprägt. Das Buch ist spannend, wenn auch nicht immer schlüssig und logisch. Auch das Ende ist etwas unbefriedigend.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Der Augensammler: Psychothriller
Der Augensammler: Psychothriller von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 1. Juni 2011)
EUR 9,99

Die Therapie
Die Therapie von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - Juni 2006)
EUR 9,99

Der Seelenbrecher
Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 1. Oktober 2008)
EUR 9,99