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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sich finden" kann im wahren Leben nicht schöner sein
Es gibt sie, die Liebesgeschichte, die zu schön ist, um wahr zu sein. Die, die jeder eigentlich seine eigene nennen und ständig erzählen möchte, weil sie so aufwühlend, romantisch - ja, so einzigartig und besonders ist.
Eine dieser Geschichten erleben Mark und Simone in "Königskinder".

Simone kommt 1970 drei Wochen zu...
Veröffentlicht am 21. August 2010 von Ricarda Ohligschlaeger "He...

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide erzählter netter Schmöker
Wenn ich mir so die teilweise überschwänglichen Rezensionen hier ansehe, frage ich mich manchmal, ob ich das gleiche Buch gelesen habe. ;-))

Dieser Roman hat mir ganz sicher ein paar kurzweilige Stunden beschert und mich ganz gut unterhalten, Begeisterungsstürme hat er bei mir allerdings nicht ausgelöst. Es ist ein solide erzählter, mit...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von Maria Amalia


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sich finden" kann im wahren Leben nicht schöner sein, 21. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es gibt sie, die Liebesgeschichte, die zu schön ist, um wahr zu sein. Die, die jeder eigentlich seine eigene nennen und ständig erzählen möchte, weil sie so aufwühlend, romantisch - ja, so einzigartig und besonders ist.
Eine dieser Geschichten erleben Mark und Simone in "Königskinder".

Simone kommt 1970 drei Wochen zu früh auf die Welt. Ihre Mutter ist eine Hippiefrau mit eigenen Esoterikladen, in dem sie Unmengen an Stoffen, Accessoires und Teekisten einpfercht. Ihr Vater, von Sternzeichen Fisch, ist erst mal nicht vorhanden und wirft bei dem kleinen Kind die Frage auf warum sie keine Meerjungfrau ist.
Mark wächst eher bürgerlich auf, in einem Einfamilienhaus in Marienthal, inklusive Schaukel und Sandkiste. Sein Vater schätzt jede Situation eher nüchtern ein und ist ein großer Freund konventioneller Rollenverteilung. Seine Mutter scheint eine ruhige Person zu sein, die nur manchmal wegen der Hochbegabung ihres kleinen Genies nervös wird.

Im Laufe ihres Lebens kommt es mehrmals fast zu zufälligen Begegnungen der beiden. Manchmal trennt sie eine Straßenseite, dann wieder ein paar Treppenstufen. Immer wieder verfehlen sie sich auf ganz mysteriöse Weise haarscharf, aber beide erleben dabei die gleichen Dinge.
Während Matthias Rust auf dem Roten Platz landet, die Elbe das Hochwasser bringt und das neue Millennium begrüßt wird, sind Simone und Mark immer dabei. Auf ihre ganz eigene Art, aber doch immer getrennt voneinander. Und man hofft und bangt als Leser mit ihnen, denn man möchte doch zu gerne, dass sich die zwei begegnen, weil es doch so das Schicksal bestimmt hat, oder etwa doch nicht?

Ja, man möchte fast als Verbindungsstück agieren und sie zu einander führen und sagen "He, schau her. Das ist dein Seelenpartner!"
Gernot Gricksch hat es mir mit seinem Humor, seinem Feingefühl und seinem Blick für Emotionen und Details einfach unmöglich gemacht dieses Buch aus der Hand zu legen. So brauche ich sicher nicht extra zu betonen, dass ich es in einem durch gelesen habe. Mit seinem Schreibstil hat er mich einfach gepackt und es war sehr interessant noch einmal hautnah die Vergangenheit aufleben zu lassen - auch wenn viele Ereignisse dabei waren, die man gerne streichen würde.

Mit seinem Einfühlungsvermögen ist es ihm gelungen, die Gefühle beider Seiten glaubwürdig darzustellen und zwar so, dass Simones Leben eine Frau nicht besser hätte beschreiben können. Die abwechselnde Erzählweise aus jeweils der Sicht des anderen empfand ich hierbei geradezu wie das passende Gegenstück, zu dem eben erzählten Teil. Und die kurzen Kapitel, die die einzelnen Jahre beschreiben lesen sich sehr, sehr flüssig.
Nach dieser Lektüre bin ich noch mehr als sonst davon überzeugt, dass es für jeden von uns ein Deckelchen gibt. Vielleicht müssen wir im Leben wirklich erst verschiedene Dinge erleben, die uns formen, stärken und ausmachen, um DIE eine große Liebe zu finden, zu erkennen und zu fühlen.
Gernot Gricksch lässt jedenfalls keinen Zweifel daran.
Fazit: "Sich finden" kann im wahren Leben nicht schöner sein.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffnungsvoll romantisch, 14. März 2010
Von 
KleinerEngel777 (Randberlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Seit ihrer Geburt laufen die beiden Hauptpersonen aneinander vorbei. Sie begegnen sich, als wären sie für einander bestimmt, doch treffen sie sich nicht. Der Autor greift damit eine interessante Idee auf, die viele Frischverliebte vielleicht in Erwägung ziehen. Was, wenn wir uns schon mal begegnet sind, ohne es zu wissen? Eine Klassenfahrt zur selben Zeit an denselben Ort? Ein Familienausflug? Vielleicht haben wir uns ja mal gesehen, ohne es zu wissen?

Der Einfallsreichtum von Gernot Gricksch scheint unerschöpflich und gelegentlich recht abenteuerlich. Der Leser fiebert mit, wenn die einander fremden Personen fast schon in die Augen sehen und dann kurz vorher wieder in eine andere Richtung des Lebens abbiegen.

Bis zum Schluss lässt der Autor offen, ob oder ob nicht. Eine romantische Geschichte, schön geschrieben. Was zum Seufzen!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide erzählter netter Schmöker, 31. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wenn ich mir so die teilweise überschwänglichen Rezensionen hier ansehe, frage ich mich manchmal, ob ich das gleiche Buch gelesen habe. ;-))

Dieser Roman hat mir ganz sicher ein paar kurzweilige Stunden beschert und mich ganz gut unterhalten, Begeisterungsstürme hat er bei mir allerdings nicht ausgelöst. Es ist ein solide erzählter, mit wohldosiertem hintergründigem Humor und unterschwelligem Sarkasmus gespickter Unterhaltungsroman, der auch mit dem einen oder anderen klugen Gedanken aufwartet, über den es nachzudenken lohnt.

Insgesamt gesehen wirkt die Geschichte auf mich aber ziemlich konstruiert, sie ist vorhersehbar und sie bedient für meinen Geschmack leider auch zu viele Klischees. Dass Mark und Simone Seelenverwandte sein sollen, davon kann mich der Autor bis zum Schluss nicht überzeugen, dementsprechend unglaubwürdig und kitschig ist für mich das Ende, das stark an triviale Liebesromane erinnert. Für mich sind Simone und Mark einfach zwei völlig unterschiedliche Charaktere, deren Lebenswege und Entwicklungen man mit einem gewissen Interesse verfolgt. Sie sehen sich in ihrem Leben zwei-, dreimal flüchtig, laufen aber meistens knapp aneinander vorbei. Ja, und? Ein paar weniger Zufälle und ein bisschen mehr dramaturgische Raffinesse hätten der Geschichte sicher ganz gut getan.

In Ich-Form einfach und verständlich erzählt, lässt sich der Roman flüssig lesen. Es werden zwei unterschiedliche Schriftarten verwendet, sodass man immer weiß, wer gerade der Erzählende ist, auch sind Sprachstil und Duktus dem jeweils Erzählenden angepasst.

Ein netter unterhaltsamer Schmöker, an den man nicht zu hohe Ansprüche stellen sollte und an dem Leserinnen mit Vorliebe für romantische Liebesgeschichten ganz sicher ihre Freude haben werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Plus und Minus, 21. Oktober 2010
Von 
Chaostante - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mann könnte meinen Unterschiede ziehen sich an. Tun sie ja auch, aber treffen wird man sich dadurch dennoch nicht.
Wie Plus und Minus ziehen Mark und Simone durch ihr Leben und kurz bevor sie sich treffen wird der Magnetismus aufgehoben und sie gehen wieder in verschiedene Richtungen.

So läuft Simones Mutter, hochschwanger und kurz vor der Geburt, genau vor das Auto in dem Marks Mutter sitzt - auf dem Weg ins Krankenhaus.
Und genau das ist der rote Faden aus dem Gernot Gricksch eine wundervolle Geschichte voller verpasster Gelegenheiten spinnt. Oftmals lachen wir darüber, zittern - ob sie sich
denn nun endlich begegnen, weinen mit ihnen am 11. September 2001 und wollen am liebsten schreiben: Halt!"

Was mich neben dieser Geschichte der Königskinder noch an diesem Buch fasziniert, sind die Nebenhandlungen. Der Autor hat so viel Leben in diesen Roman gepackt, dass es einem nie langweilig wird oder gar unglaubwürdig vorkommt.
Und natürlich, der Umstand das ich auch im Jahr 1970 geboren wurde. So bin ich mit den beiden aufgewachsen, erinnere mich und ertappe mich dabei, darüber nachzudenken ob ich Mark oder
Simone je getroffen habe. Gernot Gricksch beschäftigt natürlich auch die Frage nach der
großen Liebe, ob es sie gibt und ob es den passenden Menschen" gibt der nur darauf wartet gefunden zu werden.

Aber selbst wenn: Bei meinem Glück lebte mein Seelenverwandter als Ziegenhirt in Kirgisien und würde mir nie begegnen. Oder der Mann, der mein Leben verändern
könnte, war einundneunzig Jahre alt und hing bereits am Tropf.Oder ich würde auf der Straße achtlos an dem für mich bestimmten Mann vorbeigehen und niemals erfahren, das ich meinem Seelenverwandten an einem Punkt in meinem Leben schon einmal so nah gekommen war, dass ich bloß den Arm hätte auszustrecken brauchen. Und selbst wenn er mich frontal anrempeln würde: Woran sollte ich ihn überhaupt erkennen?
Wäre da etwa ein Glanz in seinen Augen, ein funkeln, das keine Fragen offenließ und es mir deutlich sagte:
>>Ich binŽs! Deine andere Hälfte!<<
Würde ich schlagartig wissen, dass ich in die Liebe hineingerannt war?"

Dabei wird er aber nie kitschig, oder verklärt die Tatsachen um einen tollen Roman zu schreiben. Nein, das Buch hat sogar philosophische Züge. So lässt er Mark Gedanken wie diese haben:

Warum mögen Frauen laute, gröhlende Männer? Weil jeder Schrei eine potenzielle Drohgebärde ist und die Frauen deshalb vermuten, ihre Typen könnten Angreifer in die Flucht brüllen?"

Warum mögen Männer Frauen, die sich kleine Stofftiere an ihre Taschen hängen? Weil sie dadurch kindlich wirken und der Mann deshalb das Gefühl hat, er würde bei diesen Frauen immer die Oberhand behalten können?"

Ein wundervoll humorvolles Buch das zum nachdenklich macht und zum mitlachen anregt.
Wie schön das ich Gernot Gricksch begegnet bin!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber..., 4. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Grundidee ist gut - zwei Menschen, zwei Geschichten, die sich zeitgleich ereignen, zwei Wege, die sich ständig aufeinander zubewegen aber durch alle möglichen verrückten Zufälle einfach nicht kreuzen wollen. Allerdings nutzt sich dieses Konzept nach der Hälfte des Buches ab. Der Spannungsbogen verflacht, man ist darauf vorbereitet, dass Simone und Mark mal wieder aneinander vorbeilaufen... und auch zunehmend genervt. Die Ereignisse, in die beide unabhängig voneinander verwickelt werden, sind leider nicht spannend genug, um dieses Manko ausgleichen zu können. Und das Finale ist dann leider einfach ein voraussehbarer und zugleich unglaubwürdiger Schlussakt dieser zu lang geratenen Verkettungsarie. Die Persönlichkeiten der Protagonisten bleiben insgesamt seltsam oberflächlich. Dramaturgisch fehlt einfach das i-Tüpfelchen. Trotzdem: Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, fühlte mich gut unterhalten und mochte die eingestreuten Gedanken über Leben und Liebe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hallo, Herr Gricksch !!!, 17. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Taschenbuch)
Königskinder ist für mich einer der besten Romane der letzten Jahre.

Ich habe Ihre anderen Bücher mit Begeisterung gelesen und weiter empfohlen (Kirschkernspuckerbande, Freilaufende Männer, Herren Hansen, Robert Zimmermann etc.

Habe jetzt noch Ihr neues Buch "Das Leben ist nichts für Feiglinge" angefangen und denke, das ist genauso großartig.

Zurück zu Königskinder: Habe mich so oft wiedererkannt, alle Ereignisse der damaligen Zeit miterlebt und gelitten. Ihr Buch "Königskinder" tut weh und gut zugleich (sie kennen "Peter & The Test Tube Babies ?, ich dachte, ich wäre der einzige !!!

Kritik: Ich lese meistens in Bus und Bahn und das Cover von Königskinder ist kitschig (bezieht sich auf die gebundene Ausgabe)
und kommt dem Inhalt nicht ansatzweise nahe. Ich hätte mich nicht gewundert, wenn eine 80jährige Oma mich nach dem Inhalt gefragt hätte, wer ist für das Design zuständig, hat man Sie nicht gefragt, ansonsten 10 Sterne von 5 !!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandios!, 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Königskinder" - ein humorvolles, abenteuerliches und durchaus zum mitfiebern anregendes Buch! Nach ein paar Seiten war ich dem Buch verfallen und las es noch am selben Tag durch.

Es handelt von Mark und Simone. Zwei Menschen wie sie unterschiedlicher nicht sein können - von Kindheitsbeginn an. Sie leben dicht beieinander und auch in ihrem weiteren Leben sind sie sich zum greifen nahe. Doch das Schicksal lässt sie einfach nicht zueinander finden..

Den Humor, den Gricksch hier zum Vorschein bringt, ist Gold wert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einfach schön - schnell auszulesen- Lesen!, 23. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich nur all den Vorrezensoren anschließen, möchte es darum kurz machen:
Inhalt usw. sind genug beschrieben. Ich habe das Buch gerade zuende gelesen und fand es herrlich. Dass es sich nun so zuträgt wäre schon sehr verrückt, aber wer weiß... ;-) es ist einfach zu lesen, und trotzdem steckt soviel drin. Die Sichtweisen, die Änderungen im Leben, das hat mir gefallen, auch wenn man sich nicht überall wiederfindet, grad das ist interessant.
Warum trotzdem nur 4 Sterne? Ich war fast davor 5 zu vergeben, aber ich möchte einwerfen, dass es mir manchmal einen Moment zu dumm wurde, dass die beiden sich nun wieder verpasst haben. Davon allerdings lebt ja dieses Buch. Das Ende fand ich dann fast etwas zu kurz und doch unglaubwürdig, tut dem Buch aber insgesamt nicht soviel ab und ich werde mir jetzt ein weiteres Buch von Gernot Gricksch zulegen. Und meiner Tochter werde ich dieses mal geben, ich glaub das könnte ihr auch mit Anfang 20 gut gefallen.

Also von mir viereinhalb Sterne, nur das kann man nicht vergeben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und es gibt doch den Seelenpartner, 13. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Königskinder" ist wunderbar. Gernot Gricksch greift eine Frage auf, die wohl jeder kennt: Wenn es den Seelenpartner wirklich gibt, wie schafft man es, ihn zu finden? Was, wenn es ihn zwar gibt, man ihm aber nie begegnet? Der Autor lässt den Leser durch die Augen zweier Menschen jeweils einen großen Teil ihres Lebens miterleben. Dabei sind auch durchaus einige historische Momente, die einem selbst aus Zeitungen und Nachrichten ein Begriff sind. Immer wieder treibt das Schicksal die beiden zusammen, immer wieder kommt ein weiterer Zufall dazwischen und sie verpassen sich. Das ist für den Leser ganz schön frustrierend, weil man immer hofft, dass diese beiden Menschen, die sich so perfekt ergänzen würden, endlich treffen und finden könnten. Aber nein, es wird äußerst spannend gemacht ...

Gernot Gricksch überlässt kapitelweise abwechselnd Simone und Marc das Wort. Nicht immer geht es hierbei um Fast-Begegnungen, oft lernt man einfach das Leben und die Gedanken einer der beiden Personen kennen. So wird man tief in das jeweilige Leben gezogen. Es sind größtenteils keine ausgefallenen, abenteuerlichen Geschichten, sondern das wahre Leben. Und dadurch wird es so spannend und bewegend, man findet sich selbst wieder in den Geschichten von Schulzeit, Uni, Ziellosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Vorfreude, Traurigkeit und Freude, Einsamkeit und Freundschaften. Doch die Suche nach dem Seelenpartner bildet den roten Faden, zu dem die Geschichte immer wieder zurückkehrt. Dabei sind einige der Einfälle und Wendungen so überraschend und ungewöhnlich, dass man laut auflacht und sich an den Kopf greift, da solche Geschichten eigentlich nur das Leben schreiben kann. Obwohl aber diese Wendungen manchmal so unerwartet kommen, wird die Handlung nie unglaubwürdig. Manches ist einfach Schicksal.

Die märchenhafte Geschichte der beiden Königskinder, die füreinander bestimmt sind und doch nicht zusammen finden, kommt hier in einem modernen Gewand daher, dennoch spürt man die Herkunft noch im Glauben an das Schicksal und daran, dass Wunder manchmal wirklich echt sind. Durch die genaue Einordnung in das Zeitgeschehen ist die Handlung aber sicher verankert und wirkt nie, als wäre sie nicht von dieser Welt.

Ein wunderbarer Liebesroman, wohl einzigartig dadurch, dass die Liebenden sich (fast) nie direkt begegnen und sich oftmals nur um Haaresbreite verpassen. Dabei erscheint er aber so wirklich, so, als könnte es genau so passiert sein. Auch die durchaus absurden Momente und die ironischen Untertöne machen das Buch zu etwas ganz Besonderem und zu einer Leseempfehlung ohne Einschränkungen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine außergewöhnliche, witzige, nachdenkliche Liebesgeschichte, 2. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Königskinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wir alle haben einen Plan für unser Leben. Doch dann kommt es eigentlich nie so wie man denkt, stimmts? In diesem Roman geht es um zwei Menschen, deren Lebenswege wahre Schlängepfade sind. Das Einzige, was in ihrer Existenz offenbar vorbestimmt ist, ist dass sie füreinander geschaffen sind. Mark und Simone wären das perfekte Liebespaar! Doch sie wissen nichts voneinander. Das Schicksal führt sie immer wieder ganz nah aneinander heran - und lässt sie sich dann haarscharf verpassen. Als Leser wird man irgendwann richtig fuchsig, wenn sich Mark und Simone wieder wegen eines Zufalls oder unerwarteten Ereignisses irgendwo in der Welt um nur eine Minute oder 50 Meter verpassen! Da wird man fast wütend und verzweifelt. Weil diese beiden Romanhelden einem nämlich mit all ihren Macken, Träumen, Leidenschaften, liebenswerten Charakterzügen und sympathischen Fehlern so unglaublich ans Herz wachsen, dass man ihnen wirklich alles Gute dieser Welt wünscht. Das ist echt spannender als ein Krimi und in einigen Szenen hochdramatisch. Ein Liebesroman, in dem sich die beiden Liebenden nicht begegnen? Eine eigenwillige Idee - die ganz wunderbar funktioniert! Ich habe viel gelacht bei diesem Buch, oft gerührt geseufzt, habe voller Spannung mit diesen Königskindern mitgefiebert - und am Ende, ach... Nein, das verrate ich nicht ;-)
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Königskinder: Roman
Königskinder: Roman von Gernot Gricksch (Gebundene Ausgabe - 15. Februar 2010)
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