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3,0 von 5 Sternen
Der Wolf
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2014
...das war jetzt mein dritter katzenbach. "der patient" war wirklich sehr spannend, den titel des zweiten buches hab ich schon vergessen und das dritte buch, "der wolf" weist einen derart unsinnigen verlauf - und insbesondere schluss - auf, dass man sich wirklich fragt, ob man mit so etwas ernsthaft geld verdienen kann. offenbar ja; ab morgen weiß ich, was ich zu tun habe :-)

aber scherz beiseite: ich bin wirklich bereit, bei einem psychothriller seiten über seiten den gedankengängen der hauptfigur/en zu folgen. aber abgesehen davon, dass man den gedankengängen von "mr. böser wolf" mangels beschreibung, die über allgemeinplätze hinaus geht, nicht wirklich folgen kann, handeln auch die drei "rotkäppchen" absolut unglaubwürdig.

kurzzusammenfassung: "mr. böser wolf" hat vier morde begangen und vier bücher darüber geschrieben. jetzt herrscht in der schriftstellerei seit jahren flaute und ebenso beim morden. mr. böser wolf ist jetzt nämlich verheiratet - mit mrs. böser wolf. (die wirkliche namen der beiden erfährt man nie. macht das buch nur dümmer und nicht spannender).

bevor mr. böser wolf der letzte altersschub heimsucht, will er sich noch einmal mit drei morden an drei (rothaarigen) frauen unsterblich machen und dann darüber schreiben. wie er sich das vorstellt, bleibt der mr. katzenbach dem geduldigen leser allerdings schuldig.

man erfährt auch nicht, wie mr. wolf früher gemordet hat und dann bücher darüber schreiben konnte, ohne dass mal jemand auf seine spur gekommen wäre. hier hat sich der langsam ungeduldige leser damit zufrieden zu geben, dass das eben einfach so war. mr. wolf ist ein killer auf top-niveau und damit basta. meine schlussfolgerung dazu: scheinbar waren die bücher von mr. wolf so schlecht wie das von mr. katzenbach. keiner hat gross darüber nachgedacht...

jedenfalls machen sich die drei rothaarigen damen dann auf die suche nach mr. böser wolf - er hat ihnen drohbriefe geschrieben. das verunsichert sicher zutiefst - aber ob es tatsächlich ausreicht, um drei absolut durchschnittliche frauen dazu zu verleiten, bei nacht und neben ihren peiniger heimzusuchen? allein wie mr. böser wolf von den drei damen gefunden wurde, ist absolut lachhaft, wenn es nicht so unsinnig wäre: es läuft im wesentlichen darauf hinaus, dass die damen einem - mehr als dünnen - verdacht nachgehen, der sich dann (wie sollte es anders sein) eben "zufällig" bewahrheitet. diese wendung ist schon fast eine frechheit.

über das ende will ich hier kein wort verlieren, außer, dass es einfach grauenvoll unlogisch war. wenn man sagen würde, "groschenromanniveau" beleidigt das den groschenroman.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2013
Meine Meinung:

Für das Buch habe ich mich wegen des Autors interessiert. Von ihm habe ich bisher alle Romane gelesen, so dass auch dieser hier ein Muss für mich war.
Auf dem Cover ist ein grauhaariger Zopf abgebildet. Ansonsten ist alles schwarz, außer dem Namen des Schriftstellers und dem Titel.

Drei Frauen bekommen Post von einem Unbekannten. In diesem Brief kündigt der Fremde den Tod der Damen an. Aufgezogen hat er seine Drohungen mit dem Märchen vom Rotkäppchen. Die drei Opfer kennen sich untereinander nicht, sind unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters. Schon bald geht die Jagd zwischen dem Wolf und seiner Beute los.

Der Einstieg ins Buch beginnt mit einem Prolog, der sehr interessant geschrieben ist. Aber danach fängt die Story schnell an sich zu ziehen und vor sich hin zu plätschern. Die Kapitel wechseln aus Sicht der drei verschiedenen Opfer und der des Täters sowie seiner Frau. Am interessantesten fand ich die Stellen, wo von der Frau des Täters erzählt wurde. Sie war mir nicht direkt unsympathisch, aber wirkte auch sehr langweilig und abhängig von ihrem Mann auf mich. Und auch die Figur des Mörders machte einen blassen Eindruck ohne Ecken und Kanten. Am besten von allen Protagonisten hat mir das jüngste Opfer, ein Teenager, gefallen. Sie wirkte am stärksten auf mich und mit ihr konnte ich mich am ehesten identifizieren.

Der Autor ist bekannt für seine Psychothriller, die es wirklich als erstes auf die Psyche und die daraus folgenden Abgründe der Menschen abgesehen haben und nicht auf Hochspannung pur. Aber dieses Werk war sogar mir zu spröde. Die Story plätscherte vor sich hin ohne große Hochs und Tiefs. Auch das Ende des Buches konnte mich nicht wirklich überzeugen. Es war zu einfach und außerdem unbefriedigend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2013
Nach einigen Katzenbach-Romanen (Der Professor, Der Täter, Der Patient) war ich gespannt und voller Vorfreude auf DER WOLF und wurde leider enttäuscht. Ich habe vermisst, was ich in all den anderen Büchern gefunden habe: Einen Mehrwert zu der einfachen und durchschaubaren Handlung, die in diesem Fall leider auch nur mäßig spannend ist. Der Protagonist des Buches - wie immer bei Katzenbach ein älterer Mann - bleibt seltsam farblos und zudem unsympathisch. Sympathieträger sind in diesem Roman die drei Rothaarigen, die vom Wolf gejagt werden. Aber auch zu ihnen baut man keine rechte Bindung auf. Von mir daher nicht mehr als zwei Sterne, obwohl ich die Werke des Autors an sich mag.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2013
Der Grimm'sche Böse Wolf begnügt sich nicht bloß mit einem, sondern bedroht gleich drei alleinstehende Rotkäppchen, eine Internistin, eine Lehrerin und eine Schülerin. Ein ganz schlimmer Stalker, der zur Verschärfung den Mord an seinen auserwählten Opfern ankündigt. Dieselben wollen sich allerdings nicht abschlachten lassen und entwickeln ihre - unter Polizeiabstinenz, claro - private Gegenoffensive, obwohl sie von einer Panikattacke in die andere fallen. Ihre Herzen rasen nahezu pausenlos, da hüpft das Herz der Hausfrau. Die ausersehenen Opfer überschreiten dabei allerdings - wie ein Fielding-Rezensent trefflich formulierte - die Schmerzgrenze der Naivität. Katzenbach schreibt sonst keinen Trash.
Und wenn man es nicht gelesen hat, lebt man auch noch morgen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2012
Ein alternder Schriftsteller, bei dem der Erfolg schon seit längerer Zeit ausbleibt, versucht seinen letzten finalen Coup. Sein Ziel ist es, in einem Thriller die moderne Version von Rotkäppchen auf den Markt zu bringen. Nur, dass er selber den böse Wolf gibt und drei Rotkäppchen ins Visier nimmt und dies nicht nur fiktiv, in seinem Buch, sondern auch real, mit ihm als Mörder dreier Frauen.
Die Geschichte wird aus fünf Perspektiven geschildert, die der bedrohten Frauen , sowie die, des Wolfes und seiner Frau; so ergibt sich ein ständiger Szenenwechsel und das Buch nimmt stetig an Fahrt zu. Die Personen sind gut skizziert und scheinen allesamt aus dem Leben gegriffen zu sein. Ich wünschte mir, der Wolf wäre ein bisschen unsympathischer dargestellt worden, er ist zwar nicht gerade ein Sympathieträger, aber einen Mörder würde ich gerne etwas dunkler gezeichnet sehen. Insgesamt handelt es sich nicht um einen Thriller, die Story ist mehr humoristisch geschildert und vom Nervenkitzel weit entfernt. Das Ende ist nicht gerade nach meinem Geschmack und enthält auch etliche Ungereimtheiten.
Der Wolf ist unterhaltendes Buch, das man gerne liest, hat aber nichts von einem Psychothriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2012
Er ist gealtert. Schriftsteller gibt er als Beruf an, obwohl seine paar kleineren Thriller schon lange in Vergessenheit geraten sind. Er ist aber noch mehr. Denn auf seinem Weg liegen Leichen. Für deren Tötung er nie verdächtigt wurde.

Alles schon eine Weile her. Und das ist schwierig zu ertragen für ihn, denn „er hasste es, in Vergessenheit zu geraten“. Und so schreibt er seinen neuesten, perfiden Plan nieder. Für später. Damit alle es lesen können und sich an ihn erinnern werden.

Nicht das „geschönte“ Ende des alten Märchens von Rotkäppchen legt er dabei zugrunde, sondern die alte, erste, ursprüngliche Fassung. Jene, die mit dem „Sieg des Wolfes“ endet. Und gleich drei „Rotkäppchen“ hat er ausgewählt. Drei Frauen mit tiefroten Haaren. „Rot 1, Rot 2 und Rot 3“ in der Terminologie des Wolfes.
Völlig verschiedene Frauen und Persönlichkeiten. Eine Ärztin, eine verzweifelte und dem Alkohol ziemlich ergebene Witwe und eine Schülerin, die unter der Trennung ihrer Eltern leidet (wozu die Eltern durchaus intensiv beitragen). Allen Dreien sendet er einen einfachen Brief mit der Ankündigung, dass sie sterben werden.
Personen, die Katzenbach, wie auch den „Täter“ und dessen Frau, überzeugend „alltäglich“ schildert und in ihrer inneren „Verfangenheit“ in das Geschehen präzise darstellt.

Innerhalb weniger Seiten gelingt es John Katzenbach, durchaus eine knisternde Situation zu schaffen, aus der heraus sich, je wechselnd zwischen den Perspektiven des „Wolfes“, jeder der drei Frauen und der „Frau des bösen Wolfes“ ein über lange Strecken intensives „Katz und Maus“ Spiel entwickelt. Vor allem die innere Entwicklung der drei „Opfer“, die keinen Bezug zur Bedrohung herzustellen vermögen, die lange völlig im Dunkeln tappen und in denen sich beständig mehr die Furcht ausbreitet, steht im Mittelpunkt dieses neuen Thrillers.

Nicht nur aber die inneren Befindlichkeit versteht Katzenbach durchaus, drängend in den Raum zu setzen, auch äußere Spannung vermag er durchaus zu erzeugen (leider in diesem Buch zu selten). Wie er auf 3-4 Seiten eine der Frauen aus ihrem Badezimmer, die vermeinte, ein Geräusch zu hören, durch ihr Haus „begleitet“, fängt den Leser stark mit ein in die Situation der fast Panik, die Schritt für Schritt und Raum für Raum im stillen Haus sich in der Ärztin Karen ausbreitet. Denn hinter jeder Tür könnte er lauern, der „Wolf“.

Wobei zu konstatieren ist, das Katzenbach die intensive Atmosphäre seiner Geschichte nicht überall und gerade nicht zum Ende des Buches ganz aufrecht erhalten kann. So gelungen manche der Bedrohungen der Frauen zwischen Resignation und Kampfeswillen sich steigernd im Buch vorfinden, manches ist doch einfach langatmig geschildert, zudem, gerade auch der „Show-Down“ ist zwar actionreich, aber nicht unbedingt zwingend logisch und mit großer Spannungsintensität geschildert. So liest sich das Ende des Buches doch recht schnell und wenig emotionsreich. Was allerdings der klug beobachteten Entwicklungen, dem Wechsel der Rollen zwischen Jäger und Opfern und der Änderung der inneren Haltung der drei Frauen im Mittelteil des Buches keinen Abbruch zufügt.

Ein durchaus anregender Thriller, der mit der ein oder andern Länge zu kämpfen hat und zum Ende nicht hält, was er an Atmosphäre und Spannung über lange Strecken aufgebaut hat.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2013
...der wird hier bitter enttäuscht!

Die Hauptcharaktere sind wenig sympathisch und man kann sich kaum in sie hineinversetzen. Die Reaktion auf die "vermeintliche Bedrohung" der drei Roten und später die des Wolfes ist realitätsfern. Abgesehen davon, dass nichts passiert (und ich meine auch wirklich NICHTS), gibt es keinen richtigen Spannungsbogen. Ich habe bis zuletzt auf die große Spannung, das große Finale gewartet. Mehrfach wurde geschrieben, dass der Wolf etwas schaffen wird, worüber die Menschen noch nach seinem Tod reden werden... Pustekuchen!
Ich erwarte nicht viel von einem guten Thriller. Es muss nichts sein, was es noch nie zuvor gegeben hat, es muss nicht genial sein... Es sollte einfach nur spannend sein! Es muss mich fesseln können und darf mich nicht mehr loslassen! Das hat "Der Wolf" leider nicht mal im Ansatz geschafft. Schade, denn die Idee "Rotkäppchen, die drei Roten und der Wolf, ein mordender Schriftsteller, eine psychisch abhängige Ehefrau...." hatte so viel Potential.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2014
Es war mein erster Katzenbach und ich lese sehr gerne gute Thriller und Krimis.Dieses Buch fiel mir auf durch den spannend gestalteten Umschlag und durch den Titel.Habe mich also auf einen superspannenden Thriller gefreut ,doch es sollte anders kommen.Der Anfang war doch noch recht spannend,dennoch hat Katzenbach es nicht geschafft,mich mit seinem Schreibstil zu fesseln.Ich bin einfach nicht reingekommen in diese Geschichte,konnte zu den drei Opfern null Bezug herstellen,fand zwei von den Frauen super nervig und unsympathisch und bin dann völlig vom Glauben abgefallen,als sich die Opfer verbündeten und scheinbar kaum noch Angst vor dem Wolf hatten.........Der Schluss war dann für mich tatsächlich jenseits von Gut und Böse......
Nun denn........ich habe den Quatsch zu Ende gelesen,wenn auch völlig entnervt und habe dieses Buch nach einmaligem Lesen entsorgt.Ich gebe Katzenbach dennoch eine Chance,und habe mir nun das Rätsel besorgt.....hoffe dort auf mehr Spannung.
Nun lese ich erstmal wieder Simon Beckett....denn dieser- und auch Jo Nesbo- fesselt mich wirklich sehr.Jeder Leser tickt anders,deshalb kann ich nur meine persönliche Meinung schreiben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2013
An dieser Stelle soll nicht der Versuch unternommen werden, das Innenleben des Romans bzw. die zugrunde liegende Geschichte zu sezieren, weil es an ihm einen viel wichtigeren Aspekt gibt.
Denn egal, was sonst noch unter dem Label "Psychothriller" auf den Markt gebracht werden wird, nun weiß der Rezensent wenigstens, wie das Ende der Entwicklung dieses Genres aussieht. Jedenfalls soweit es Autoren betrifft, die nach dem Katzenbachschen Schema verfahren.
Auf die Vorderseite des Einbandes kommt ein gelungenes Titelbild, auf dessen Innenseite eine Spannung verheißende, zusammenfassende Vorschau.
So weit, so gut.
Auf der Rückseite findet sich dagegen nichts, und das ist höchst informativ, weil diese punktgenaue Inhaltsangabe präzise den Gehalt der Buchstaben, Worte und Sätze widerspiegelt, die sich auf gefühlten tausend Seiten vergeblich bemühen, etwas ähnliches wie einen fesselnden, wenigstens aber nachvollziehbaren Handlungsablauf zu vermitteln.
Ist der Leser dann irgendwann aus dem zwangsläufigen Schlaf erwacht, wird er sich nur zu zweierlei beglückwünschen können, nämlich
a) Zeuge des größtmöglichen Mißbrauchspotentials des Begriffs "Thriller" geworden sowie
b) Kunde der Stadtbücherei zu sein und damit für einen solchen verqueren Murks keinen Cent an Kaufpreis verschwendet zu haben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2012
Zwei Varianten, warum K. das Buch schrieb: Als Provokation, um „Fans“ von „Laien“ zu trennen (also die Spreu vom Weizen) oder er hat’s ernst gemeint (besonders fies!) Langeweile war keine Variante, die war sicher immer dabei. Jedenfalls ist es so unfassbar ambitionslos und routiniert, völlig ohne Esprit, geistreichen Inhalt, Atmosphäre und Emotionen geschrieben, dass man nur über K.s Mut staunen kann, den Lesern das zuzumuten, sich‘s womöglich mit Stammkäufern zu verscherzen.

Nach 2 Hörbüchern habe ich mir mal einen "echten" K. einverleibt, die Wirkung des Geschriebenen zu spüren. Und…es war ernüchternd: Leider kommt bei den Hörbüchern mehr heraus, aber eines grundsätzlich: alles von K. ist laaangaaatmig, dass dies schon richtig ärgert. Manche meinen, die Ideen sind gut. Das wäre auch alles. Die Umsetzung zehrt an den Nerven, der Geduld und lässt einen erkennen, wie dünn letztlich die Handlungsstränge sind. Wenn die Protagonisten komisch handeln, vieles gänzlich unlogisch erscheint oder einfach keine Spannung aufkommen will, sind das 3 Aspekte für Missfallen, aber entscheidend für meine klare Negativbeurteilung sind die völlig abstrusen, sinnfreien Beschreibungen von Gedanken, Erkenntnissen, Überlegungen und Assoziationen der Leute. Sowas von unecht und belanglos. Kein Mensch der Welt hat derart weitschweifende und überdrehte Gedanken wie K.s Darsteller. Man hat wirklich das Gefühl, hier wird unentwegt inhaltliche Leere gefüllt.

Wenn ich zum Test 5 Seiten übersprungen habe, machte das überhaupt nichts – nix verpasst. 100e Seiten – gefühlte 1000 – unendliches Salbadern, Monologisieren, schlicht reines Zutexten, macht irgendwann müde. Sogar der Schluss ist ohne Pointe, ohne Dramaturgie, ohne ein geistreiches Knallbonbon, dass ein Thriller haben sollte. Eigentlich war die Nummer nicht mal das Wort „Krimi“ wert.

Nein, das Buch ist ganz übel. Zum Glück habe ich’s geschenkt bekommen, daher tut mir nur die verlorene Zeit etwas weh.
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