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am 5. September 2006
Seit nunmehr zehn Jahren liefern Douglas Preston und Lincoln Child Jahr für Jahr einen Roman ab. Darunter waren brilliante Werke wie "Relikt" und "Attic" aber auch Rohrkreppierer wie das lahm vor sich hindümpelnde "Thunder Head". Mit "Dark Secret" kehrt das Erfolgsduo, was die Spannung betrifft, wieder zu seinen Meisterwerken zurück. Doch nicht nur das, denn "Dark Secret" liest sich wie ein Best Of. Vertraute Charaktere der vorangehenden Romane geben sich hier die Klinke in die Hand: Margo Green (Relikt, Attic), Bill Smithback (Thunderhead, Formula), Nora Kelly (Thunderhead,) D'Agosta (Relikt, Burn Case) und natürlich der skurille Agend Pendergast. Dazu kommt noch, dass das Duo den Leser auch zurück an vertraute Orte führt, z.B. in das Naturhistorische Museum und den Untergrund von New York. Das Ergebnis ist nun trotz allem kein warmer Aufguss vertrauter Themen, sondern eine spannende Geschichte, die den Leser von Anfang an in den Bann schlägt. Wer einen großen Showdown erwartet, wird aber enttäuscht werden, denn der findet erst im Folgeroman "Book of the Dead", der wohl frühestens im nächsten Jahr in deutscher Sprache veröffentlicht wird, statt.

"Dark Secret" ist erstklassige Spannungsliteratur und will gar nicht mehr sein, wie die Autoren augenzwinkernd im Text mehrmals zugeben. Für Preston/Child Fans Pflichtlektüre, aber für Neueinsteiger wohl eher ungeeignet. Übrigens: Aufmerksame Leser, die nach der Lektüre des sechsten Romans von Preston/Child "Ice Ship" noch immer hin und wieder über dessen Ende nachsinnen und grübeln, wie es wohl weitergeht, werden in "Dark Secret" dezente Hinweise darauf finden, dass wir möglicherweise noch mehr erfahren werden, wie es mit dem "Meteor" weitergeht.

(Achso, wirklich schade, dass die Romane in deutscher Sprache so bescheuerte Titel bekommen wie Dark Secret - Mörderische Jagd etc. da solche Titel eher Assoziationen an drittklassige Filme wecken. Warum der englische Titel Dance of the Dead nicht übersetzt oder schlicht beibehalten wird, sondern ein sinnfälliger anderer englischer Titel gewählt wird, entzieht sich wohl jeglichem vernünftigen Erklärungsversuch.)
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am 22. Mai 2006
Dark Secret ist der Nachfolgeroman von Burn Case. Der totgeglaubte Special Agent Aloysius Pendergast taucht wieder auf und liefert sich ein teuflisches Katz-und-Maus-Spiel mit seinem lange verschollenen Bruder Diogenes, einem gleichermaßen hochintelligenten wie psychopatischen Serienmörder. Diogenes, der einen teuflischen Hass auf seinen Bruder hegt, beginnt systematisch, dessen engste Freunde umzubringen und die Morde ihm anzulasten. Gemeinsam mit Sergeant D'Agosta versucht Pendergast, seinen wahnsinnigen Bruder aufzuhalten und muss bald feststellen, dass er selbst zum Gejagten wird...

In gewohnter Manier haben Preston und Child hier wieder einen echten Pageturner geliefert, der schlaflose Nächte garantiert. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie beispielsweise Margo Green und Nora Kelly und auch das schon aus "Relikt" bekannte Museum of Natural History wird ebenso wieder zum Schauplatz des Geschehens wie der New Yorker Untergrund. Weiterhin erfahren wir wieder eine Menge Neues aus dem familiären Hintergrund des geheimnisvollen Special Agent Pendergast. Einziger Kritikpunkt ist meines Erachtens nach das (wieder mal) offene Ende, welches angesichts dieses spannenden Thrillers das Warten auf das nächste Buch wirklich schwer macht.
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am 17. September 2006
....aus der Reihe des Autorengespanns Preston/Child gelesen hat, wird sich ab der ersten Seite des neuen Romans "Dark Secret" wie zu Hause fühlen. Alle Personen, die uns in den einzelnen Büchern bereits begegneten, tauchen nun wieder auf, und so tut man sich als "Kenner" leicht, sofort in die Geschichte einer "mörderischen Jagd" (so der Untertitel der deutschen Version) einzutauchen. Mein so hoch geliebter Special Agent Pendergast, quasi von den Toten auferstanden, hat es diesmal mit dem schrecklichsten Widersacher zu tun, den er sich vorstellen kann. Ein Gegner, hochintelligent, außerordentlich kaltblütig und ohne Skrupel hat es sich zum Ziel gesetzt, alle .........! Die Autoren Preston/Child legen mit 'Dark Secret' wieder einmal einen echten Pageturner vor, bei dessen Lektüre man bitte nicht gestört werden möchte, so spannend und einnehmend gestaltet sich die Geschichte. Ohne Längen, durchgehend fließend lesbar und außerordentlich interessant hat das Buch alles, was ein guter Thriller braucht, nur eines leider nicht: ein abgeschlossenes Ende so nach dem Motto 'und lebten sie glücklich und zufrieden'. Also bleibt uns Pendergast-Fans nichts als Däumchen drehen und warten auf das nächste heiß ersehnte Buch, bei dem wir hoffentlich einige Antworten auf unsere ungeklärten Fragen erhalten.
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am 22. August 2006
Ich war etwas skeptisch vor diesem Buch. Die Figur des Pendergast fand ich persönlich in den vorangegangenen BÜchern eigentlich immer schlechter, weil sie immer mehr eine Karikatur von sich selbst wurde, fast schon extrem stark überzeichnet. Diese Buch war nun anders. Da mit der Figur des Diogenes Pendergast endlich mal frisches BLut in die Preston/Child Romane kommt. Auch wird entlich eine für Aloysius Pendergast ebenbürtiger Charakter entwickelt.

Zum Buch: Das Buch ist extrem spannend und engängig geschrieben und verleitet zum "in einem Rutsch" durchlesen. Die Handlung ist gut durchdacht und zu keinem zeitpunkt langweilig, es gibt keinen "Hänger" in diesem Buch. Den Nachteil, den ich in diesem Buch sehe ist, dass ihm ein abgeschlossener Handlungsstreng fast gänzlich fehlt. War dies bei Burn Case noch vorhanden, hat dieses Werk nun ein gänzlich offenes Ende. Was, in meinem Falle zumindest doch zu Ungedult führte, da man dann schon wissen möchte wie die Geschichte weitergeht. Also heißt es nun warten oder den Folgeband auf Englisch lesen...
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am 15. August 2006
Na gott sei dank können sie es noch, die beiden Autoren Douglas Preston und Lincoln Child. Nachdem sie mit dem Vorgängerroman "Burn case" ihr meiner Meinung nach deutlich schlechtestes Werk abgeliefert haben, haben sie nun in "Dark Secret" wieder zu alter Stärke zurückgefunden.

Das Buch knüpft nahtlos an das Ende von "Burn case" an, in dem Special Agent Aloysius Pendergast nach nicht ganz gelungener Mission lebendig eingemauert wurde und für tot gehalten wird. Dass dem nicht so ist, zeigt ja alleine schon die Tatsache, dass der Verlag beim neuen Roman "Ein neuer Fall von Special Agent Pendergast" aufs Cover geschrieben hat - selten dämlich, denn somit ist ein Spannungsbogen leider schon vor dem Lesen aufgelöst. Dass dieser Blödsinn des Droemer Verlags nicht zur Abwertung des Buches bei mir geführt hat, liegt daran, dass auch so schon super viel Spannung, tolle Handlungsstränge, mysteriöse Todesfälle, ein unheimlicher, hochintelligenter Täter und ein glänzend aufgelegtes Ermittlerpaar Pendergast und Lieutanant Vincent d'Agosta in einer sehr gefährlichen Familienangelegenheit Pendergasts verstrickt werden.

Diogenes, der Bruder des genialen und extrovertierten Special Agents, schickt sich an, das perfekte Verbrechen zu begehen, tötet nach und nach Freunde von Aloysius und hinterlässt perfiderweise am Tatort Spuren, die den Special Agent als Täter erscheinen lassen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Diogenes hat einen großen Showdown für in wenigen Tagen angekündigt.

Neben den beiden Ermittlern schicken Preston/Child dieses mal viele alte Bekannte aus den bisherigen Romanen ins Rennen wie Dr. Margo Green und den Reporter Bill Smithback (bereits in "Relict" maßgeblich beteiligt) oder aber Nora Kelly (mit Smithback liiert) und Captain Laura Hayward (Neu-lebensgefährtin von d'Agosta).

Preston/Child gelingt es, bereits auf den ersten Seiten hohe Spannung aufzubauen. Mit immer neuen Wendungen, unheimlichen Szenarien und ihrer perfekten Art, Grauen beim Leser aufzubauen und ihn dann möglichst lange im Ungewissen zu lassen, zwingen sie den Leser quasi, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen bis zum großen Showdown.

Und wieder lässt das Ende genügend Stoff für einen weiteren Roman rund um die Protagonisten und Special Agent Pendergast zu. Und dieses mal darf man sich wirklich freuen und nicht wie nach "Burn Case" mit zweifelhaften Gefühlen über die Qualität der Autoren zurückbleiben.

Ein Thriller der unglaublich fesselt und sich leicht und flockig lesen lässt. Wie heißt es so schön: "Ein Pageturner bester Güte", der nicht im regal versauern wird!
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am 10. Juni 2008
Zugegeben: Das Niveau von "Relic", "Attic", "Thunderhead" oder "Mount Dragon" - allesamt Bücher, die neben hoher Spannung auch wissenschaftlich interessante Theorien verarbeiteten, hat dieser zweite Band der "Pendergast-Trilogie" nicht mehr.
Dazu gibt es einfach zu viele Ungereimtheiten und Dinge, die eigentlich schlicht unmöglich sind (wie bitte kann man DNS fälschen ? - Diogenes wird von Margo verletzt, die Blutspuren haben aber die DNS von Aloysius. Natürlich wird das erklärt, aber...).
Außerdem tauchen zu oft Personen wieder auf, die eigentlich tot sein müßten - das kann man einmal machen. Aber mehrfach ?

Trotzdem: Anders als "Burn Case", der wirklich so vor sich hin dümpelte und eine hirnrissige Auflösung hatte, ist dieser Band ausgesprochen spannend und in sich durchaus schlüssig.

Und vor allem: Die Tatsache, dass immer wieder alte Bekannte auftauchen, lässt ein angenehmes Dejavus-Gefühl entstehen. So macht das Lesen durchaus Spaß.

Auch wenn ich mir insgeheim die an sich nötige Fortsetzung von "Ice ship" wünsche, kann ich dieses Buch als spannende Lektüre für zwischendurch nur empfehlen.
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Der mysteriöse Tod eines Literaturprofessors ist eigentlich ein Fall für Special Agent Pendergast. Doch dieser gilt seit den Ereignissen in Italien (siehe den Preston/Child-Roman Burn Case) als tot. Nun bekommt Vincent DAgosta einen Brief, in dem ihn Pendergast um einen wichtigen Gefallen bittet. Er soll seinen Bruder Diogenes finden, der das perfekte Verbrechen plant. DAgosta macht sich auf die Suche und bekommt unerwartete Hilfe.

Neben einer spannenden Handlung und zahlreichen Überraschungen sind die Figuren das große Pluspunkt dieses Romans. Neben DAgosta sind auch Bill Smithback, Nora Kelly und Margo Green dabei, so dass Dark Secret fast alle Figuren Ihres ersten Thrillers Das Relikt vereint. Und so ist es auch kein Wunder, dass Dark Secret dessen Klasse erreicht und sogar noch ein wenig übertrifft. Überaus gekonnt ziehen die beiden Amerikaner die Spannungsschraube mit jedem Kapitel ein wenig fester an, nur um dem Leser am Ende mit zwei nicht gedruckten Worten zu schocken. Wir warten gespannt auf den nächsten Herbst.
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Das es so etwas noch gibt, Kriminalromane, die von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen können. Und ich habe die Lektüre mehrmals unterbrochen, damit das Buch nicht so schnell zu Ende ist. Das passiert höchst selten, meistens blättert man ja vor. Denn geschickt mischen die Autoren Horror mit Krimi und Mystery-Elementen zu einem intelligenten und vor allem spannungsreichen Buch. Kurz zur Geschichte:

die Titelfigur Agent Pendergast gilt als tot. Sein Kollege D'Agosta erhält einen Brief von Pendergast, in dem er aufgefordert wird, ein Verbrechen - des ebenfalls seit Jahren verschollenen Bruders Pendergasts -von Diogenes, das am 28. Februar verübt werden soll, zu verhindern. Und es ist bereits Mitte Januar. So einfach und ökonomisch kann eine Exposition in einem Krimi sein. Respekt. Wo andere Krimis 50 bis 60 Seiten verschwenden, um ihren Plot in Gang zu bringen, geht es hier sofort los. Und zwar mit einem beeindruckenden Todesfall im Lesesaal einer Universität. Witzig, wie sich die Autoren über die Universität lustig machen. Aber die Autoren sparen auch nicht mit Seitenhieben auf frühere Bücher wie RELIC und THUNDERHEAD, die eine Figur als nicht so gelungen bezeichnet. Überhaupt enthällt der Roman viele interessant-konstruierte Todesfälle.

Ich denke, mehr muss ein Krimi nicht leisten, als originell, temporeich und stilsicher zu unterhalten. Daher vergebe ich 5 Sterne und werde die Serie weiter im Augen behalten.
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am 28. April 2008
Dark Secret schließt nahtlos dort an, wo Burn Case aufgehört hat: Special Agent Pendergast wird für tot gehalten, ist aber nur untergetaucht. Unversehens meldet er sich bei Lieutenant D'Agosta und bittet ihn darum, ihm verdeckt bei der Suche nach seinem Bruder Diogenes zu helfen, der anscheinend das ultimative Verbrechen plant.

Zur selben Zeit erschüttert eine Mordserie New York. Diese Mordserie scheint irgendwie im Zusammenhang mit dem Auftauchen Pendergasts bzw seines Bruders zu stehen.

Nachdem der erste Teil Burn Case noch eher unspannend und leicht verworren und auch unlogisch war, geht es hier sehr spannend zur Sache. Schön, dass die Geschichte wieder im Micro-Kosmos um D'Agosta und Pendergast spielt; es tauchen Bekannte aus früheren Büchern (zB Margo Green aus Relikt oder Reporter Smithback aus Attic) auf. Außerdem ist wieder das Museum eine der Hauptorte, in denen die Geschichte spielt.

Mich stören nur manchmal die Allwisseheit oder das Übermenschliche von Pendergast etwas. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dies satirisch zu sehen ist oder die Autoren das ernst meinen. Aber einen Punkteabzug gibt es dafür nicht, das Buch macht einfach zu viel Spaß bzw. fesselt zu sehr.
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am 11. Juli 2014
Special Agent Pendergast ist - im wahrsten Sinne des Wortes - back! Auch wenn dieses Buch als Mittelband der Diogenes-Trilogie gilt, rutscht erst jetzt die Auseinandersetzung der beiden Brüder in den Mittelpunkt. Inhaltlich nahtlos anknüpfend an den Vorgängerroman Burn Case beginnt Pendergasts treuer Freund D'Agosta mit der Suche nach Diogenes, dem für tot erklärten hochintelligenten, aber geisteskranken Bruder des Special Agents. Dieser hasst seit der Kindheit seinen Bruder und beginnt damit, nacheinander dessen Freunde zu töten. Um ihm gewachsen zu sein, taucht Pendergast inkognito wieder auf und zusammen verfolgen sie Diogenes Spur, während dieser ein unglaubliches Verbrechen begeht...
Für mich das bisher beste Buch aus der Reihe, sehr spannend und kurzweilig, sieht man einmal von der gewohnt detaillierten Beschreibung der Abläufe im New Yorker Kunstmuseum ab. Praktisch alle Weggefährten aus den früheren Büchern kommen hier vor, und man weiss gar nicht, um wessen Ableben man sich mehr Sorgen machen soll. Natürlich ist das Ende so offen gestaltet, dass man auf den Nachfolgeband wartet, aber der Qualität dieses Buches kann es nichts anhaben. Ein Einstieg mit diesem Buch in die Serie ist zwar möglich, da immer wieder kurze Erklärungen zu früheren Episoden gegeben werden, ich würde aber mit den früheren Bändern, am besten Relic, beginnen.
Die Hörbuchfassung wird wieder von Detlef Bierstedt gesprochen, einem der Topsprecher der Riege, und ist absolut zu empfehlen! 5 Sterne!
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