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Kundenrezensionen

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am 16. August 1999
Eigentlich glaubt man nach der Lektüre des "Medikus", das sowieso kein Folgewerk des Autors dieses Buch übertreffen könnte. Durch die schöne Sprache und die lebendigen Schilderungen der Erlebnisse des Rob Cole, dem Nachfahren des Medikus, wird der Leser jedoch genauso in den Bann gezogen, wie er es vom Hauptwerk des Autors gewohnt war. Durch die neue Umgebung im jungen Amerika wird kein Abklatsch anderer Beschreibungen versucht, auch hier ist man sich sicher, den Helden wirklich auf Schritt und Tritt zu begleiten. Die Beschreibung der Natur und der Lebensverhältnisse der Bewohner des Landes ist wie immer mit einer herrlichen Geschichte um den Helden gekoppelt, die mich immer mitfiebern ließ. Besonders die Zeit bei den Indianern ist so plastisch beschrieben, daß diese Geschichte vielleicht wirklich stattgefunden haben könnte. Gut fand ich auch die kritischen Auseinandersetzungen mit der Zeit der Sklavenwirtschaft, obwohl natürlich ein überwundener Mißstand immer leichter zu kritisieren ist als ein aktueller. Ein gutes Buch, das man mit Vergnügen liest. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. April 2007
Mit dem Roman Der Schamane", geschrieben von Noah Gordon, ist diesem eine wunderbare Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers Der Medikus" gelungen.

Noah Gordon wurde am 11. November 1926 in Warcester, Massachussets, geboren und arbeitete nach seinem Studium der Zeitungswissenschaft und Anglistik als Journalist. Er ist verheiratet mit seiner Frau Lorraine. Gemeinsam haben sie drei erwachsene Kinder.

Erste Erfolge verbuchte Gordon schon mit seinen Büchern Der Rabbi" und Die Klinik". Den größten Erfolg aber hatte er mit dem Roman Der Medikus", welcher sich alleine in Deutschland millionenfach verkaufte. Durch die bekannte Trilogie Gordons, bestehend aus dem Medikus", Dem Schamanen" als zweiten Teil und daran anknüpfend die Erben des Medikus" gilt Noah Gordon als ein oft und gern gelesener Autor. In der Öffentlichkeit genießt er hierdurch ein durchweg gutes Ansehen.

Der Schamane" als zweiten Teil der Trilogie erzählt zu Beginn von Rob J. Cole, einem Nachfahren des Medikus. Aufgrund einer verfassten Streitschrift gegen die englische Krone muss er seine Heimat Schottland verlassen und wandert ins Amerika des 19. Jahrhunderts aus. Wie viele aus der Familie Cole ist auch Rob J. Arzt, verbunden mit der Leidenschaft zur Schafzucht. Zudem besitzt er eine besondere Gabe der Cole's: Rob J. kann die Lebensenergie anderer Menschen durch seine Hände spüren.

In Amerika angekommen bricht er Richtung Westen auf und lässt sich schließlich in einer kleinen Stadt namens Holdens Crossing nieder. Dort ist er als Landarzt tätig und bewirtschaftet eine Farm. Hier trifft er auf seine spätere Frau, welche ihm ein Kind schenkt.

Rob J. junior, später nur noch Schaman" genannt, kommt allerdings taub auf die Welt. Schaman wird nun zur zweiten Hauptfigur des Romans.

Der Familientradition folgend will auch er Arzt werden. Durch frühe Unterstützung der Eltern gelingt ihm trotz seiner Taubheit später der Abschluss an einer medizinischen Hochschule. Sie brachten ihm bei, von den Lippen abzulesen und sich deutlich verständlich zu machen.

Dieser Roman enthält diverse Handlungsströme und verarbeitet im Laufe der Handlung so viele verschiedene Themen, wie z.B. die Diskriminierung von Indianern, Sklaven und Behinderten, den amerikanische Bürgerkrieg und die Politik der damaligen Zeit, dass man als Leser regelrecht zum Weiterlesen verführt wird. Zudem ist die Glaubhaftigkeit der Handlungen enorm. Dem Leser wird dabei das Gefühl vermittelt, die Handlungen hautnah mitzuerleben. Dieser Effekt ist eindeutig der gut gelungenen Erzählstimme des Autors zu verdanken.

Der Schamane" ist packend, spannend und gefühlvoll zu gleich. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerade diese Eigenschaften an einem guten Roman liebt. Also: Kaufen und rasch lesen, lesen und nochmals lesen!
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am 13. Juni 2003
Die durchaus gelungene Fortsetzung des Romans „Der Medicus" in einer interessanten Erzählweise; der junge Rob J. Cole - im Alter von 5 Jahren taub geworden - erfährt nach dem Tod seines Vaters dessen Lebensgeschichte (und natürlich auch ein Stück seiner eigenen) beim Lesen des Tagebuches seines Vaters. Der Familientradition entsprechend hat sich Rob J. Cole aus Schottland kommend als Schafzüchter und Arzt im neuen Amerika niedergelassen und Freundschaft mit den Ureinwohnern Amerikas geschlossen. Noah Gordon entführt den Hörer in seinem Roman „Der Schamane" nach Amerika zu einer Zeit, als sich die Nation noch in ihrer Gründungszeit befand. Eine für Gordon typische Portion Historisches fehlt auch hier nicht. Obwohl es mir Spaß gemacht hat, den Roman als Hörbuch zu hören und die Umsetzung als Hörbuch gelungen ist, hat mir „Der Medicus" doch noch etwas besser gefallen; dennoch empfehlenswert!
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am 8. August 1999
Der Schamane. Man mag sich vielleicht am Anfang fragen, was das mit der Cole Familie in Schottland zu tun hat, zumal es im damaligen Schottland wohl kaum Indianer gab. Doch, die Verbindung läßt sich im Verlauf des Buches rasch nachvollziehen. Ich wagte zu zweifeln, daß mich "Der Schamane" ebenso faszinieren würde können, wie es "Der Medicus" getan hat, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Doch rasch gewöhnte ich mich an den neuen Rob J. und bald war er mir so vertraut, wie sein Vorfahr es mir im Verlauf des Buches wurde. Ein ebenso excellent geschriebenes Buch, wie auch der Medicus und nicht weniger fesselnd. Besonders gefallen hat mir die Tatsache, daß Noah Gordon auch nicht mit den damaligen religiösen Problemen gerade zimperlich umgeht. Zumal ich selbst einer religiösen Minderheit angehöre, war die eigentliche Faszination die, daß auch zwischen Juden und Christen eine wunderbare Liebe entstehen kann, die verspricht ewig zu währen.
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am 7. Mai 2007
Nach anfänglichem Zögern ließ ich mich auf "Den Schamanen" ein und ich muss sagen die Zweifel zu Beginn waren absolut unbegründet. Ein tolles Buch, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Ich finde der Kauf lohnt sich sehr, zumal man den Schamanen nicht nur mit dem Hintergrundwissen des ersten Bandes "Der Medicus" von Noah Gordon lesen kann. Von Vorteil ist er jedoch, da einen die Geschichte der Cole-Tradition bis zum Schluss fesseln wird!
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am 11. November 2010
Nachdem ich "Der Medicus" gelesen hatte, war ich wirkllich gespannt darauf, was weiter in der Familie geschieht. Ich hatte zwar vorher schon gelesen und gehört, dass "Der Schamane" bei Weitem nicht an "Der Medicus" ran kommt, wollte mir aber dennoch ein eigenes Bild machen. Leider stimmt es meiner Meinung nach schon, dass das Buch nicht soooo gut ist. Es kommen immer wieder Passagen, die wie aus einem Geschichtsbuch mit persönlicher oder prosaischer Note anmuten. Diese sind wirklich langwierig und ich hatte das Bedürfnis, einfach zu schauen wann es endet und die "Gegenwart" des Romans wieder anfängt. Was mir aufgefallen ist ist, dass ich keine strake Beziehung zum Titel des Romans finden konnte. Dieser lässt vermuten, dass der Protagonist, wie einst der Medicus, in die Leheren der Indianer eingeführt wird. Dem ist aber ganz und gar nicht so.
Als Fazit würde ich das Buch schlicht als "nett" bezeichnen. Eine andere Bezeichnung fällt mir dazu nicht ein. Schade.
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am 6. März 2006
"Der Schamane" ist der zweite Teil der Medicus-Trilogie von Noah Gordon. Wer ein ähnliches Meisterwerk wie den "Medicus" erwartet, wird hierbei nicht enttäuscht werden. Zwar lesen sich die ersten 50 Seiten etwas zäh und der Leser braucht seine Zeit, um in die Story zu finde. Doch dann zeigt sich auf den folgenden Seiten, was für ein wundervoller Erzähler Noah Gordon ist.
Diesmal spielt der Roman in den USA des 19. Jahrhunderts. Neben der medizinischen Komponente der Handlung vermittelt der Autor ein eindrucksvolles und fesselndes Bild vom Amerika des ausklingenden 19. Jahrhunderts. So wirken die Passagen über den Amerikanischen Bürgerkrieg keinesfalls belehrend, sondern sind wunderbar in eine meisterhafte Geschichte eingebettet.
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Im zweiten Teil der großen Cole-Trilogie, der Ärzte-Familie mit der besonderen Gabe, wandert Robert Cole in die USA aus und baut in Iowa eine Farm auf. Die Handlung spielt 1839-1865. Gordon geht auf die Eroberung des Westens und die Indianerproblematik ein, spannend ist auch die Verwicklung der Coles in den Sezessionskrieg 1861-65. Eigentlicher Star dieses Buchs ist sein Sohn Robert jr., der taub ist und trotzdem von seiner Berufung zum Arzt träumt. Tapfer geht er jeden noch so harten Widerstand und Rückschlag an.

Viele, die den "Medicus" gut fanden, sind von dem "Schamanen" etwas enttäuscht. Gordon nimmt sich Zeit für Stimmungen und Details, vielleicht manchmal etwas lang, aber ich finde den "Schamanen" gut recherchiert und hervorragend geschrieben. Er ist einfach anders, weil er in einer ganz anderen Zeit spielt. Der Wilde Westen ist gerade vorbei, es herrscht Gründerzeitstimmung, religiöse Überzeugungen kollidieren miteinander, man findet zusammen - es gibt nicht viele Bücher, die diese Stimmung so gut vermitteln.
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am 31. Mai 2003
Mit diesem Buch ist Noah Gordon ein wirklich großer Wurf gelungen. War der Medicus schon recht ansprechend, so hat er hier das Thema nochmals aufgegriffen und eine noch bessere Fortsetzung geschrieben.
Der Roman spielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ein Nachfahre des im Medicus beschriebenen Rob J. Cole verfasst ein Pamphlet gegen die englische Krone und muss daher seine Heimat Schottland verlassen. Er ist wie viele aus seiner Familie mit der Gabe seines Ahnen gesegnet - er fühlt wenn die Lebensenergie aus jemanden schwindet. Und ebenso wie so viele andere in der Familie ist er Arzt geworden mit der Liebe zur Schafzucht. Er flieht also wie schon angedeutet in die U.S.A. wo er bald Richtung Westen aufbricht um als Landarzt zu arbeiten. Er trifft dort zwei Frauen, die sein Leben beeinflussen sollen. Eine Schamanin des Sauk-Stammes zu der er eine platonische Beziehung aufbaut, und eine Frau die einen Sohn in die Ehe mitbringt und ihm einen leiblichen Sohn schenken soll. Dieser Sohn ist es der immer "Schamane" gerufen wird - er wird zur zweiten Hauptperson des Romans. Das Buch fließt also weiter mit sehr viel Handlung und mündet direkt in den amerikanischen Bürgerkrieg, wo der pazifistische Schotte als Arzt an der Seite der Nordstaatler in den Einsatz geht. Sein Stiefsohn jedoch steht auf der Seite der Gegner, und der "Schamane" schafft es an eine medizinische Hochschule - trotz seiner Taubheit.
Eine sehr schön erzählte Geschichte, viele Handlungsströme und viele Informationen über die damalige Zeit. Besser als im Medicus gelingt es Noah Gordon seine Erzählstimme zur Wirkung zu bringen - und er ist auch glaubhafter. War der Rob J. Cole des Medicus noch zu aufgeklärt, so ist der Rob J. Cole dieses Buches, eine Person die man sich in diese Zeit geboren gut vorstellen kann. Besser als im Medicus gelingt es dem Erzähler seinen Personen Tiefe zu geben. Wem der Medicus gefallen hat, dem wird wahrscheinlich auch dieses Werk gefallen.
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Die Geschichte handelt vom jungen Arzt Robert Cole, der aus politischen Gründen von Schottland in die neue Welt flüchten muss. Dort versucht er sich ein neues Leben als Schafzüchter und Landarzt aufzubauen. Er kauft ein großes Stück urbaren Boden und mit zu seiner ersten engen Bezugspersonen wird die Indianerin Makwa-Ikwa, mit der er gegenseitig heilendes Wissen teilt. Als sie brutal vergewaltigt und ermordet wird, macht er sich auf die Spur der Täter, was zu einer lebenslangen Suche wird, und auch das Schicksal seines erstgeborenen Sohnes 'Shaman' bestimmt, der durch eine Kinderkrankheit taub wurde und trotzdem die medizinische Linie der Familie fortzuführen bestrebt ist. Als der Bürgerkrieg ausbricht, meldet Robert sich freiwillig als Kompaniearzt und kreuzt per Zufall den Weg eines der Täter von damals......

Ein breit angelegter und vielschichtiger Roman über eine bzw. zwei bewundernswerte Persönlichkeiten, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika spielt, einer Zeit des Aufbruchs und letztendlich einer der schlimmsten Phasen des neuen Staates, der Bürgerkriegszeit. Der Handlungsverlauf erstreckt sich über gut 3 Jahrzehnte und verfolgt die Lebenslinie von Robert Cole und dann auch seines Sohnes, der in Fortführung der Familientradition auch dessen besondere Gabe geerbt hat. Der unaufgeklärte Mord an der Indianerin zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Daneben geht er aber auch um das Leid, dass ein Krieg verursacht und um die mächtige Stärke im Menschen, die ihn unaufhaltsam auf ein Ziel zustreben lassen kann.

Es ist sicherlich schon fast 20 Jahre her, dass ich das bekannte Buch von Noah Gordon gelesen haben. So überraschte es mich auch weniger, dass ich mich zunächst nicht sehr deutlich an den Handlungsverlauf erinnern konnte. Ein Hörbuch bietet nun die gute Gelegenheit, sich den Stoff nochmals zu Gemüte führen zu können, ohne erneut zum Buch greifen zu müssen. Gelesen wird von Gunter Schoß. Er macht dies nicht mit verschiedenen Stimmen für die unterschiedlichen Personen, sondern agiert vielmehr als Vorleser, dem gut zuzuhören ist. Es handelt sich um gut 7,5 Stunden Hörvergnügen auf 6 CDs.

Fazit: Eine gute Gelegenheit für alle, die dieses schöne Buch noch nicht kennen.
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