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4.0 von 5 Sternen Le Preludes
In Romanform verkleidete Biographien sind mir - gleich welche Persönlichkeiten im Mittepunkt der Geschehnisse stehen und damit der romanhaften Erzählung als interessant befunden werden - grundsätzlich verdächtig. Erhebt der jeweilige Autor doch neben der leidlichen Berücksichtigung historisch fundierter Eckdaten vor allem den Anspruch, auch die...
Veröffentlicht am 21. Februar 2005 von F. Martin

versus
2.0 von 5 Sternen Verschiedene Ansichten in Bezug auf gute gebrauchte Ware.
Zustand wurde mit "gebraucht-gut" beschrieben. Unter "gut"verstehe ich etwas anderes. Wollte das Buch zu Weihnachten verschenken, das traue ich mich nicht. Schade, aber vielleicht sind da die Ansichten auch verschieden.
Vor 5 Monaten von Uta Heinig veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Le Preludes, 21. Februar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ungarische Rhapsodie. Der Lebensroman von Franz Liszt. (Broschiert)
In Romanform verkleidete Biographien sind mir - gleich welche Persönlichkeiten im Mittepunkt der Geschehnisse stehen und damit der romanhaften Erzählung als interessant befunden werden - grundsätzlich verdächtig. Erhebt der jeweilige Autor doch neben der leidlichen Berücksichtigung historisch fundierter Eckdaten vor allem den Anspruch, auch die Gedankengänge und Äußerungen der jeweiligen Persönlichkeit wiedergeben zu können. Das misslingt in der Regel und erscheint häufig wenig glaubhaft. Dies vor allem dann, wenn der Autor nicht als tatsächlicher Zeitzeuge oder gar Bekannter der beschriebenen Person vorstellig werden kann (auch das Genre des so genannten ‚Historischen Romans' ist mir deshalb ein Gräuel). Im Falle eines Falles ist der Griff zum entsprechenden Sachbach sicher immer ratsam.
Warum aber eine positive Bewertung der „Ungarischen Rhapsodie" von Harsanyi? Als gebürtiger Bayreuther bin ich den Bayreuther Festspielen und damit über Richard Wagner tatsächlich auch Franz Liszt sehr verbunden. Grund genug, mich diesem Buch zu widmen. Und: Es liest sich tatsächlich sehr gut. Die Lebensgeschichte des Klaviervirtuosen ‚Franzi' glänzt mit überwältigender Detailkenntnis. Schnell wir deutlich: Franz Liszt war der absolute Star seiner Zeit. Alle lagen ihm zu Füßen: Mendelsohn, Chopin, Biszet, Schuhmann. Beethoven hat ihn geküsst! Frauen auch (massenweise). Selbst Harsanyi schien sich zwischenzeitlich zu langweilen ob der fortwährenden Beschreibung weiblicher Eroberungen und der sich ständig bis zur absoluten Ekstase der Zuhörerschaft steigernden Erfolge des Herrn Liszt. Der geneigte Leser spürt bald: Selbst einem Zsolt von Harsanyi fehlen die Worte in der Schilderung der künstlerischen Triumphe des ‚Meisters'. Die durch die Biographie von Liszt entstandenen Längen im Buch verschuldet der Autor naturgemäß nicht. Hin und wieder aber schwelgt er doch zu aufdringlich in der vorbehaltlosen Bewunderung des Klavierkünstlers. Anlass zu Kritik gäbe das Verhalten von Franz Liszt allemal. Aber: (Klavier-) Deckel drüber!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alter Schinken - trotzdem lesenwert, 25. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Ungarische Rhapsodie. Der Lebensroman von Franz Liszt. (Broschiert)
Da steht ein dicker alter Schinken aus einem Nachlass seit langer Zeit in meinem Bücherschrank. Von Zeit zu Zeit wurde er in die Hand genommen, aber immer wieder zurück gestellt. Nun habe ich mich aber doch mal daran gewagt – vier Bände Lebenserinnerungen in einem Buch! Von der Zeit als Wunderkind bis hin zum seligen Entschwinden von dieser ach so wunderbaren und traurigen Welt. Zsolt Harsanyi muss bergeweise Tagebuchaufzeichnungen studiert und seine eigene Gefühls- und Traumwelt in diesem Buch verarbeitet haben. Franz Liszt war wirklich ein außergewöhnlicher Mensch und einer der bekanntesten Klaviervirtuosen seiner Zeit. Seine Entscheidung, durch Kompositionen, die weltweit Aufsehen erregten, der Nachwelt etwas von seiner Genialität zu erhalten, war die beste Entscheidung. Mit seinen Sinfonischen Dichtungen und Werken zur Neudeutschen Schule war er der produktivste Komponist im 19. Jahrhundert. Ein Mann mit solchen Fähigkeiten nimmt das Leben in vollen Zügen war. Die Beschreibung seiner Liebe und nächsten Liebe und und und – immer leidenschaftlicher, immer größer , immer himmelhochjauchzender - wirkt etwas abgefahren, aber vielleicht war es damals so. Sehr interessant geschildert wird die Politik, das kulturelle Leben und das Sittenbild der Zeit von 1811 – 1886. Alles in allem ein lesenswertes Buch, nur zeitweise sehr langatmig.
Franz Liszt, geboren am 22. 10. 1811 in Raiding, Österreich,
gestorben am 31. 07. 1886 in Bayreuth (Eltern Adam List, Anna Liszt)
seine Kinder : Cosima Wagner, Daniel Liszt, Blandine Liszt
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2.0 von 5 Sternen Verschiedene Ansichten in Bezug auf gute gebrauchte Ware., 22. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ungarische Rhapsodie. Der Lebensroman von Franz Liszt. (Broschiert)
Zustand wurde mit "gebraucht-gut" beschrieben. Unter "gut"verstehe ich etwas anderes. Wollte das Buch zu Weihnachten verschenken, das traue ich mich nicht. Schade, aber vielleicht sind da die Ansichten auch verschieden.
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Ungarische Rhapsodie. Der Lebensroman von Franz Liszt.
Ungarische Rhapsodie. Der Lebensroman von Franz Liszt. von Zsolt Harsanyi (Broschiert - November 1993)
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