Kundenrezensionen


41 Rezensionen
5 Sterne:
 (34)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein exzellenter historischer Roman
James Clavells „Shogun" ist die Geschichte des englischen Navigators John Blackthorne, der im Jahr 1600 versucht, in das bis dato nur portugiesischen Kaufleuten bekannte Ostasien vorzudringen. „Shogun" wird ungeachtet seiner 1100 Seiten niemals unübersichtlich oder gar langweilig. Der Plot mag fiktiv sein, doch ist er denk- und nachvollziehbar sowie...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2002 von FG

versus
3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kultur, Tradition und Lebensweise der Japaner glaubwürdig geschildert!
Shogun war das erste Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe. Eindrucksvoll und glaubwürdig hat er die Kultur, die Tradition und den Glauben der Japaner dargestellt. Auch die Unterschiede und die Problematik zwischen Europa und Asien wurden überzeugend beschrieben. So habe ich sehr viel über dieses Land im 17. Jahrhundert gelernt.

Der...
Veröffentlicht am 16. September 2006 von Doris K.


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein exzellenter historischer Roman, 14. Oktober 2002
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
James Clavells „Shogun" ist die Geschichte des englischen Navigators John Blackthorne, der im Jahr 1600 versucht, in das bis dato nur portugiesischen Kaufleuten bekannte Ostasien vorzudringen. „Shogun" wird ungeachtet seiner 1100 Seiten niemals unübersichtlich oder gar langweilig. Der Plot mag fiktiv sein, doch ist er denk- und nachvollziehbar sowie eingebettet in einen korrekten historischen Hintergrund. Die Hauptfiguren sind zumeist glaubwürdig, insbesondere die japanischen, welche Clavell in überzeugender Weise nach ihren eigenen oft unverständlichen Prinzipien agieren läßt. Leser und Hauptperson entdecken gemeinsam dieses exotische Land, was an Spannung nichts zu wüschen übrig läßt. Darüber hinaus begeht Blackthorne wegen seiner Unkenntnis der dortigen Kultur peinliche Fehler, die dem Ganzen eine komische Note geben (es soll nur gesagt werden, daß ihm erst beigebracht werden muß, sich regelmäßig zu waschen...). Die Todessehnsucht der Samurai erscheint des öfteren übertrieben und auch an Pathos spart Clavell gewiß nicht, aber der Lesespaß ist enorm. Kurz gesagt: Besser als die ohnehin schon gute Verfilmung (Hauptrolle Richard Chamberlain!).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohayo gosaimas Anjin San..., 25. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Konnichi wa Mariko San...

Das Buch beschreibt die Erlebnisse des englischen Navigators (japanisch: Anjin) John Blackhorne von seiner Fahrt auf einem niederländischen Schiff nach Fernost und hauptsächlich bei den Ereignissen in Japan. Anfangs getrieben von seinem Wunsch einerseits nach Entdeckung und anderes nach Profit entwickelt sich nicht nur die Geschichte sondern der Protagonist selbst.

Er wird verquickt in die damaligen politischen Geschehnisse. Einerseits will Blackthorne die Herrschenden vor Ort benutzen um seine Ziele zu erreiche. Diese lauten vor allem den Portugiesen die Vorherrschaft im Ostasienhandel zu entreissen. Andererseits wird versucht ihn zu benutzen.

Allerdings ist es so, dass bald fraglich wird, wer wen ausnutzt und letztendlich stellt sich die Frage, ob überhaupt jemand ausgenutzt wird.

Einfach hat es John Blackthorne nicht sich in Japan einzuleben, aber Dank der Unterstützung durch die Dame Toda, also Mariko San, die eigentlich ursprünglich "nur" die Dolmetscherin ist, lebt er sich doch nach und nach ein, lernt japanische Sitten und Gebräuche und steigt auch in der gesellschaftlichen Hierarchie nach oben.

Ob er allerdings sein Glück findet, will ich hier nicht verraten.

Einfach das Buch selbst lesen und mit Mariko San und Anjin San mitfiebern...

Ein durchaus spannendes Buch, das man nach einer Weile sicherlich auch ein zweites Mal (oder gar öfter) lesen wird.

PS: Ein kleines Manko: Musste denn die englische Bezeichnung "Pilot" in der deutschen Ausgabe verwendet werden? Man hätte hier genauso das Wort "Navigator" verwenden können. Aber letztendlich schmälert das den Lesegenuss natürlich nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zeitreise in eine andere Welt, 11. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch cirka 5mal gelesen - das erste Mal, als ich 13 war, das letzte Mal, als ich 28 war. Und jedesmal habe ich neue, spannende Details, Zusammenhänge und Hintergründe entdeckt und das Buch auf eine weitere, noch bereicherndere Weise lieben gelernt. James Clavell nimmt den Leser mit auf eine echte Zeitreise in eine ganz andere Welt, lässt ihn eintauchen in das ebenso feudale wie kriegerische wie zarte wie erotische Japan des 17. Jahrhunderts - und entlässt ihn erst wieder, nachdem er gültige Wertmaßstäbe und europäisch-christliche Prinzipien gründlich zurechtgerüttelt hat. Ein absolutes Muss und wirklich, wirklich lesenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absulutes Highlight, 29. Mai 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Wer sich für Japan interessiert muss dieses Buch lesen und wer es noch nicht tut, der sollte das Buch auch lesen, denn danach interessiert man sich dafür.

Es sind nicht nur die hundert kleinen Details, die das Buch so interessant machen.

Ich wollte die ganze Zeit wissen wie es mit Blackthorn weiter geht, wollte Marikos Weisheiten lauschen und habe mich gefragt, ob Toranaga wirklich nicht daran interessiert ist Shogun zu werden.

Ein Buch, dass das Japan des 16. Jahrhunderts in seinen schönsten und schillerdsten Farben zeigt. Es zeigt uns die Andersartigkeit der Japanischen Kuktur auf, aber auch die Gemeinsamkeiten.

Macht einfach süchtig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historische Roman-Freude, 30. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Ich persönlich bin eher zufällig über dieses Buch gestoßen; ich habe es in einem Buchgeschäft gesehen und da ich mich seit jeher für Japanische Geschichte interessierte, schlug ich zu. Als ich dann zuhause mit dem Lesen anfing, war es um mich geschehen. Ich las das 1200-seitige Buch innerhalb von 12 Tagen und ich kann nur sagen, dass ich noch nie eine solchen genauen und detailgetreuen Text über japanisches Denken, Leben und über die Samurai gelesen habe. James Clavell schaft es in seinem Roman über den Holländisch-Englischen Seefahrer Blackthorne und den japanischen Daimyo Toranaga eine wirklich sehr vielschichtige und glaubwürdige Analyse der Japaner an sich zu schaffen. Trotz der großen Seitenanzahl kommt nie das Gefühl von Langatmigkeit zum Vorschein, zumindest bei mir nicht.
Mein einziger Kritikpunkt ist der nicht gelungene Klappentext, der ein völlig falsches Bild der Handlung entwirft; nicht der Kampf zwischen Blackthorne und Toranaga steht im Mittelpunkt sondern 1. der Kampf Ishido gegen Toranaga und 2. die Entwicklung vom "Babaren" Blackthorne zum kultivierten Bürger nach japanischer Art und 3. der Konflikt zwischen Katholiken (Spanier, Portugiesen) und Protestanten (Holländer, Engländer).
Trotzdem kann ich dieses Buch allen Fans historischer Romane und allen denjenigen wärmstens empfehlen die sich für die Geschichte des Reichs der aufgehenden Sonne interessieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Japaner besser verstehen, 7. November 2006
Von 
Christiaan Vink (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist nicht nur ein äußerst spannender Roman, der dem tatsächlichen historischen Hintergrund des ausgehenden 16. Jahrhunderts in Japan mehr als gerecht wird, sondern auch als Reisevorbereitung für einen Japanaufenthalt sehr geeignet.

Leider habe ich das Buch erst nach 5 Jahren des Aufenthaltes in diesem Land in die Finger bekommen - nach vielen malen der Verständnislosigkeit "Warum ??, Ich verstehe die Japaner einfach nicht" Nach der lektüre haben sich mir einige (gedankliche) Türen geöffnet und ich habe die Japanische Kultur, Denkweise und Tradition mit einem Mal viel besser verstanden.

Man kann behaupten, daß trozt des immensen technischen Fortschrittes, sich die japanische Kultur nicht sehr verändert hat.

Faktisch handelt das Buch von der tatsächlichen Erkundungsfahrt des britischen Navigators William Adams nach Japan, seiner dortigen "Gewahrsamnahme" und Aufstieg zum persönlichen Beraters des Shoguns Tokugawa Ieyasu.

Wie gesagt - sehr spannend und dennoch sehr akkurat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig, 8. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Es gibt Romane, die liest man kurz am Wochenende und schon bald hat man sie wieder vergessen.
Dann gibt es Romane, die es schaffen einen zu Fesseln.
Dem Letzteren gehört dieser Roman an.
Das Japan des frühen siebzehnten Jahrhunderts, das Japan der Samurai, das nach einer turbulenten, politisch chaotischen Zeit durch die Portugiesen und die erfolgreich missionierenden Jesuiten zum ersten Mal mit der europäischen Kultur in Berührung kommt - eine Welt voller Kontraste.
Die zentrale Gestalt ist Toranaga, der mächtige Feudalherr des Landes. Sein Erzfeind ist Ishido, der neben Toranaga nach der Macht und der Führung des Landes greifen will.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei John Blackthorne - der englischholländische Seemann, der als erster Engländer mit seinem Schiff den Erdball umsegelt und davon träumt, den Portugiesen die Kontrolle über den Handel zwischen Japan und China zu entreißen und als angesehener, wohlhabender Mann heimzukehren.
Jeder scheint auf Messers Schneide zu stehen. Der Ausgang bleibt bis zum Ende offen.
James Clavells "Shogun" zählt zu den besten Büchern der Welt. Der Roman ist zwar sehr lang geschrieben und man braucht eine Weile, bis man durch ist, aber es gibt keine einzige, langweilige Stelle. Es bleibt jederzeit spannend.
Aus sprachlicher Sicht ist der Roman auch sehr interessant. Es handelt sich hierbei um einen allwissenden Erzähler, der genaustens über alle teilnehmenden Personen Bescheid weiß und ihre Gedanken kennt. Nichts besonderes? Doch, denn die neueren Romane verfügen nicht über einen solchen Erzähler. Diese sind oft nur auf eine Person fixiert.
Hier gibt es aber zahlreiche Nebenhandlungen und alle tragen zu diesem gewaltigen Roman bei.
Erwähnenswert sind auch die kulturellen und geographischen Aspekte. Hier wird ein tiefer Einblick in die japanische Kultur gegeben, man erfährt sehr viel von japanischen Sitten. Ganz wichtig ist zu sehen, wie sich die Europäer von den Japaner unterscheiden und wie sie angesehen werden.
Auch ich wusste am Ende nicht so recht, ob ich lieber ein Europäer oder Japaner sein wollte.
Fazit:
Dieser Roman ist nur zu empfehlen. Sie werden begeistert sein!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 17. Oktober 2002
Von 
Marc Stoeber - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shogun: Roman (Taschenbuch)
Grandios - das ist das Wort, was mir bei den meisten Clavell Romanen sofort einfällt. Sie zeigen meisten in einer unglaublichen Tiefe und Frabenpracht asiatische Kulturen zu verschiedenen Epochen. So auch Shogun. Durch die Fernsehserie und dem daraus entstandenen Film ist die Geschichte rund um den Feudalfürsten Toranaga und dem gestandeten englischen Seemann Blackthorne wohl weitestgehen bekannt. Der Unterschied zu der schon sehr guten Serie sind die vielen Details des Lebens im Japan des 17. Jahrhunderts, die Clavell in seinem Buch wiedergibt. Vor den Augen des Lesers entsteht so eine dichte sehr realistisch wirkende Welt. Unregelmäßige Leser sollte man aber vor diesem Buch warnen: Über 1200 Seiten in einem sehr kleinen Druck lassen einen - wenn man dieses Buch über mehrere Wochen oder gar Monate ließt - die vielen Figuren und Ereignisse vergessen, wodurch der Zusammenhang der Geschichte verloren gehen kann. Der zweite Teil der ursprünglich als vierteilig ausgelegte Japan-Serie von Clavell (er ist zu früh gestorben) ist Gaj-Jin - Ebenfalls sehr lesenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist ein Muß!, 6. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shogun (Broschiert)
Japan Ende des 16. Jahrhunderts. Der Kaiser ist tot, sein Sohn zu jung, um die Macht zu übernehmen. Seit Jahren versuchen die katholischen portugiesischen Priester mit ihrem Glauben Fuß zu fassen. Das Land wir regiert von einem Regentschaftsrat. Ein Kampf um das Shogunat, die alleinige Herrschaft in Japan, entbrennt unter den Lehnsherren. In dieser Zeit erreicht der Engländer John Blackthorn mit einem holländischen Schiff Japan und gerät in Gefangenschaft. Clavell schildert die scharfsinnigen politischen Schachzüge des Lehensfürsten Toranaga auf dessen Weg zum Shogunat, dessen Schicksal eng mit dem Blackthorns verbunden ist. Das Buch nimmt den Leser in seinen Bann, er weiß bald Lüge von Wahrheit nicht zu unterscheiden, er legt sich eigene Schachzüge zu recht und verwirft sie wenige Seiten später wieder. Gefesselt fiebert er mit den Hauptdarstellern, fasziniert von den Ansichten und Sitten der fremden japanischen Kultur. Fazit: ob Clavell - Fan oder nicht, DIESES BUCH MUß MAN LESEN!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Japan, Sitten und Gebräuche im 17.Jh, ein großartiger Roman, 3. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shogun (Broschiert)
Atemberaubend, spannend und zugleich auch abstoßend, so empfinde ich das Buch nun am Schluss. Der Roman hat mich während des Lesens total beschäftigt, so dass ich auch in der übrigen Zeit gedanklich ständig im Japan des frühen 17.Jh.gefangen war und mich mit den manchmal unglaublich erscheinenden Gegebenheiten auseinandersetzte. Eine Erfahrung , die ich nicht missen möchte. Eigentlich bin ich eine sehr "Spät-Berufene", da der Roman schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Markt kam und auch sehr erfolgreich verfilmt wurde. Beides hat mich zur damaligen Zeit nicht interessiert. Den Film möchte ich nach dem Buch jetzt nicht mehr sehen, da er all die Vielschichtigkeiten der Protagonisten, die oft sehr feinen Intrigen und die feinen kleinen Boshaftigkeiten, die ein jeder dem anderen unter dem Deckmantel der absoluten Freundlichkeit und Geduld angedeihen lässt, so im Film nicht gezeigt werden können.
Brillant erzählt!
John Blackthorne,in Japan "Anjin-san" genannt, da man seinen Namen nicht aussprechen konnte, landete nach einem großen Sturm bei dem er mit seinem angeschlagen Schiff im Pazifischen Ozean umher irrte, mit "Schiffbruch" an der japanischen Küste. Seine Mannschaft war durch den Orkan erheblich dezimiert und das Schiff praktisch manövrierunfähig. Sogleich erlebten sie die Grausamkeit der Japaner, die sie jedem Eindringling in ihre Welt angedeihen ließen, allen voran aber den südlichen Babaren, zu denen zählten sie Blackthorne und seine Mannschaft. Sie wurden in eine stinkende Jauchegrube geworfen und harrten hier, der Sprache und den Gepflogenheiten nicht mächtig, auf ihren Tod. Jedes vermeintlich falsche Minenspiel genügte schon um im großen Kessel bei lebendigem Leib und unter unsäglichen Schmerzen gekocht zu werden. Für uns unvorstellbar, dass ein Mensch der den Kopf zur Verbeugung nicht tiefgenug hält, diesen mit einem einzigen Schwerthieb auf der Stelle verliert.
Dies ist nur der Anfang dessen was dem Anjin-san auf seiner Reise durch den südlichen Teil Honshus (Hauptinsel Japan) widerfährt. Auf seiner "Erasmus" die den Hölländern gehörte war der Engländer Blackthorne nicht der Kapitän sondern der Navigator, der zur damaligen Zeit wichtiger und höher angesehen war als der Kapitän. An ihm hatten sie plötzlich großes Interesse. Bis zum mächtigsten Daimyo von Kwanto Toranaga wurde der Anjin-san weitergereicht. Hier traf er auf einen japanischen Fürsten der es bestens verstand sein wahres Gesicht, seine wirklichen Gefühle und Bestrebungen aufs Beste hinter der Gleichmütigkeit und Geduld zu verstecken. Sein Interesse am Anjin war aus mehreren Gründen belegt. 1.war er eine gute Waffe gegen die Jesuiten die seit 50 Jahren das Land christianisierten und so ganz nebenbei den lebenswichtigen Handel für Japan mit China monopolisierten, 2.war er ein sehr kluger und intelligenter Mann von dem der Daimyo sich versprach viel zu lernen über die Seefahrt zu forderst, Menschen und Kultur anderer Völker bevorzugt natürlich über Engländer, Holländer und auch über die verhassten Jesuiten die aus Portugal und Spanien kamen.
Als Dolmetscherin fungierte die Dame Toda, Mariko-san, die Christin war und die Sprache der Jesuiten, Portugiesisch und Latein beherrschte, die der Anji-san ebenfalls sprach. Mariko wurde schnell zur Freundin und letztlich auch zur Geliebten, was ihnen aber nicht zum Segen, sondern zum Fluch gereichen sollte. Aber über Mariko lernte er die Sitten und Gebräuche Japans, die gute und auch weniger guten kennen und wird dadurch im Denken und Handeln immer mehr zu einem Japaner.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Shogun
Shogun von James Clavell (Broschiert - Dezember 1999)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,64
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen