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Kundenrezensionen

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am 21. April 2013
Bevor ich mir das Buch bestellt habe, habe ich über die Rezensionen wirklich schmunzeln müssen...Da wurde kritisiert, dass man durch ein Forum des Autors zu positiven Rezensionen aufgefordert wurde, noch bevor das Buch eigentlich raus kam etc.. Manchmal frag ich mich, ob die Menschen keine anderen oder wirklichen Probleme haben?!??

Gut soviel dazu....Als ich die Leseprobe hier auf Amazon durchlas, war ich begeistert, Lindaus direkter, leicht provokanter Schreibstil gefiel mir, zumal ich persönlich ähnlich schreibe. Das Buch selbst fand ich dann im Nachhein gesehen dann aber doch irgendwie ein bisschen "flach" und in einigen Punkten vertrete ich einfach auch eine andere Meinung als der Autor.

Das Beispiel mit seiner Tochter, die Vegetarierin ist und bei einem Auslandsaufenthalt einen Job in einer Austernfabrik angeboten bekam, als Beispiel dafür, dass man seinen Idealen unbedingt treu sein soll, also in diesem Fall trotz Hungertuch und Geldnot den Job ablehnen soll, das sehe ich persönlich einfach anders.

Ich finde, es gehört zum Mensch und "menschlich" sein einfach dazu, manchmal mit seinen Idealen auch Kompromisse zu machen und gewisse Dinge vernünftig abzuwägen, zudem kippt "sich um jeden Preis treu bleiben" auch ganz schnell mal in Sturheit, Starrheit oder Fanatismus, und ich finde man verkauft nicht gleich seine Seele, wenn man in einer bedürftigen Situation gegen seine eigentlichen Prinzipien handelt...mich haben solche Situationen Demut und Toleranz gelehrt und das sind Eigenschaften, die meines Erachtens häufig viel zu wenig Beachtung bekommen.

Auch das Beispiel mit Nelson Mandela in diesem Zusammenhang, dem man die Freilassung anbot, wenn er auf einen bewaffneten Kampf vezichte, welches er ablehnt, ist in meinen Augen nicht "stark", sondern eher schwach. Selbst auf Freiheit zu verzichten, unter welcher man wesentlich mehr für sich selbst und andere erreichen kann, um sich eine mögliche Vergeltung vorzubehalten, was ist daran bitte toll, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und freiwillig gefangen zu bleiben....naja, jeder wie er meint.

Die ein oder anderen positiven Anregungen sind drin, zB. die "Minutenrevolution"....bewusst mal eine Minute innehalten und alles um sich herum wahrnehmen. Die CD find ich auch gut. Allgemein kommt alles etwas pseudopsychologisch rüber, spirituelle Ansätze, die durchaus auch erwähnt werden, zu denen aber als solches nicht wirklich gestanden wird, sondern neben der Esotherik eine eigene neue Schublade aufgemacht wird, um ja nicht in diese gesteckt zu werden. Wirkt alles ein bisschen unreif und unausgegoren, wobei darin natürlich auch wieder ein gewisser Charme liegt.

Ein wenig wirkt das ganze Buch für mich wie so ein "Powermotivationsworkshop" für Selbstliebe bei dem, wenn wir alles nur oft genug wiederholen und an das Geschriebene glauben wir uns Chaka, Chaka plötzlich selbst lieben. Die Euphorie hält dann vielleicht noch 1-2 Tage an und dann ist der "Workshop" schnell vergessen und alles wieder beim Alten. Für mich ist der Prozess der Selbstliebe wesentlich vielschichtiger und komplexer. Gut ausgearbeite Mechanismen und Muster die dagegen arbeiten fehlen gänzlich, werden nicht wirklich aufgegriffen und erläutert, ebenso tiefere Ursachen und Gründe, warum es mit der Selbstliebe nicht klappt, bleiben unerwähnt, insgesamt fehlt ein wenig die Struktur und der rote Faden.

Ein bisschen war ich gelangweilt beim Lesen, weil wie schon gesagt einfach alles ein bisschen seicht und flach rüber kam für mich, viel Gerede mit letztendlich wenig wirklichen Aussagen.

Zu Gute halte ich dem Autor, dass er sich sehr offen mit seinen Gefühlen und Schwächen zeigt, dazu gehört Mut, das weiß ich persönlich und es gibt sicherlich auch viele Menschen, die aus dem Buch mehr ziehen können, als ich persönlich das vermochte.

Es bilde sich also jeder seine eigene Meinung und höre auf sein eigenes inneres Gefühl!
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TOP 500 REZENSENTam 25. März 2013
Wie kommt es eigentlich, dass ein Buch aus der Kategorie "Lebenshilfe / Lebensführung" gleich von null auf Platz 1 der amazon-Verkaufsliste einsteigt? Wie kann das sein? Was man noch bei Dan Brown oder J.K. Rowling nachvollziehen kann, entzieht sich hier jeglicher Nachvollziehbarkeit. Schon in der Vergangenheit, der Vorgängers, wurden Stimmen laut, über gefakte Rezensionen angeblicher Seminarteilnehmer und Leute aus dem engeren Kreis eines Veit Lindau angeblich angeschrieben wurden, um mächtig an der "Pseudosogtrommel" zu pauken...Ausserdem gibt es viel erfolgreichere Leute, die besser schreiben und transportieren, als der vorliegende Band...dass hier berechtigte Zweifel gehegt werden, dürfte mittlerweile niemanden mehr wundern...doch der Reihe nach...

Schon beim letzten Buch fiel auf, das über ca. 80% der geschriebenen Rezensionen den Eindruck machten, aus den Reihen des Autors zu kommen. Lobender Schreibstil und uneingeschränkte Begeisterung waren die Markenzeichen, ohne die jetzigen gelesen zu haben, würde es mich verwundern, wenn es diesmal anders sein würde, schliesslich ist einem "Businesspunk", wie sich der Autor selbst nennt, in Sachen Marketing doch einiges zuzutrauen, oder finden sie nicht? Auffallend bei dieser Neuerscheinung ist, dass gerade am Erscheinungstag oder sogar noch 1 Tag davor mehrere 5* Rezensionen verfasst wurden, oftmals von Leuten die ansonsten kaum oder nie rezensieren. Der Inhalt beschränkt sich dabei auf ein danke und lobende Geste, ohne gross, wenn überhaupt auf den Inhalt des Buch noch einzugehen. Es darf dabei davon ausgegangen werden, dass oftmals das Buch nicht einmal gelesen wurde. Diese Bewertungen sollen wohl mehr den Verkauf begünstigen, als aussagekräftige Kritiken oder Kommentare liefern.

Vieles ist hier ähnlich, wie beim Vorgänger, salopper Schreibstil, miserabel geschriebene Passagen, Pseudo-Geplapper, Eso-Geschwafel, leere und hohle Aussagen, und daneben, man glaubt es kaum, richtig gute Aussagen (Pro). Wer Veit Lindau lesen will, muss sich darauf gefasst machen, sowohl Brauchbares als auch Unnützes zu lesen. Nur wer sich die Mühe macht, beides zu unterscheiden, dürfte einen realistischen Gewinn, wenn auch nur begrenzt daraus ziehen. Ein Buch das sich wohl klar an die jüngere Generation richtet und eine gewisse Offenheit, in Sachen Spiritualität und Bewusstsein voraussetzt, auch wenn das ganze stark vom Geschmack des Autors eingefärbt ist...Natürlich kann man sich schon im Vorfeld über sovieles aufregen, dass man letztendlich gar nicht mehr offen ist, von was dieser Autor überhaupt schreibt, doch wer wie Veit Lindau auftritt, riskiert eben dann doch bei den Lesern durch zu fallen...

Worum gehts? Im Mittelpunkt der neuen Provokationsschrift stehen sechs angebliche Tugenden, in der ersten, wo es um die Befreiung des Denkens geht, wo wir gegen uns kämpfen, in der zweiten um die kompromisslose Annahme unserer Gefühle, dem Umgang mit unseren Emotionen und der Aufmerksamkeit, die wir diesen schenken. In der dritten Tugend geht es um unsere Bedürfnisse, dem Zusammenhang von Werten und wie sie unsere innere Ethik bilden. In der vierten Tugend geht es um das Finden der eigenen Ethik, dem wo wir in Partnerschaft und Arbeit unser Potential leben oder nicht, sowie von Wertkonflikten ist die Rede. In der fünften geht Lindau auf die Umsetzung unserer Werte und deren Verhinderer ein, allen voran die Angst. Im sechsten und letzten Teil der Tugenden geht es um das "Erwachen". Lindau geht dabei schwerpunktmässig auf Dankbarkeit und Vergebung ein, als Schlüssel für uns selbst, ganz im Sinne: "Entdecke wer Du wirklich bist". Die Krönung zum Schluss: Verschenke Deine Liebe an die Welt! Ich meine: Wer wäre damit nicht einverstanden, aus einer gesunden Liebe zu sich selbst heraus, in der Welt zu wirken? Lindau will seine Leser, zu liebenden Menschenbürgern verhelfen, auch wenn die eingeschlagene Stossrichtung dazu, so manches Stirnrunzeln verursachen dürfte...

Objektiv betrachtet unterscheidet sich dieses Buch wenig von seinem Vorgänger (Seelengevögelt). Vielleicht etwas weniger Provokation, das Ganze ein wenig mehr auf dem Boden der Tatsachen. (Immerhin gibt es jetzt eine Lektorin und einen Verlag) Ich habe in meiner Buchausgabe 64 Fragezeichen angemerkt, das bei Aussagen, die man entweder dem Autor nicht glaubt, oder der eigenen Überprüfung zugeführt werden muss. Überhaupt muss hier im Grunde angeraten werden, nichts zu glauben und alles zu überprüfen, ein Satz den mir schon ein früherer Lehrer und Seminarleiter immer wieder mitgab. Veit Lindau ist ein Schüler von Eli Jaxon Bear, von Frank Natale, und kennt sich mit den Modellen eines Bewusstseinsforschers wie Ken Wilber bestens aus. Nur wer nicht in jener Richtung gelagert ist, dürfte bereits vorzeitig hier ausscheren. Überhaupt habe ich mich bei dieser Lektüre gefragt, wieviel Veit Lindau drin steckt und wieviel von anderen angelesen, gelernt oder geklaut ist.

Dieses Buch ist stellenweile miserabel geschrieben, und hat ab und zu interessante Passagen, nur Nichts davon ist wirklich neu. Nichts davon wirklich revolutionär. Es gibt genügend erfolgreichere Autoren, die klarer und besser beim Leser ankommen und vielleicht auch den Stoff besser vermitteln können. (Und es nicht nötig haben, eine solche Verkaufsaggressivität an den Tag zu legen.) Man könnte auch sagen 50% davon ist brauchbar und zum Ausprobieren geeignet, die andere Hälfte ist "dringend vor dem Verzehr zu prüfen!" Ich hatte manchmal das Gefühl, das ein Autor in Kinderschuhen steckt und nun meint anderen das Leben erklären zu müssen. Doch wollen wir auf einen Autor hören, wenn wir uns ständig aufregen, und fragen was er damit meint, und Vieles davon in die Tonne treten können? Wollen wir uns dann noch die Arbeit machen, um das wirklich Gute und Verwertbare mit unserem Geigerzähler aufzusuchen? Vieles ist hier nicht schlüssig, unfertig, kurzsichtig und zu einfach gemacht. Wer Veit Lindau vertraut geht auf dünnem Eis. Trotz mancher verwertbarer Passagen, kann man diesem Autor einfach nicht vertrauen, selbst, ich gebe es zu, mir dieses Thema, dass Menschen wieder mehr die Liebe und Achtung zu sich selbst finden können sehr am Herzen liegt, fühle ich von einem Veit Lindau bei weitem nicht abgeholt.

Vieles empfinde ich hier als hohl und ohne wirkliche Resonanz (Contra). Man kann sich vielleicht überhaupt einmal fragen, ob und wieviel ein Buch in Sachen "Selbstliebe" überhaupt zu leisten vermag. So sehr ich die "Mission" dieses Autors nachvollziehen kann, so ist sie doch zumindest in diesem Buch einfach nicht so gearbeitet, dass man sie gerne liest. Vieles was hier geschrieben wird, kann man auch ohne einen Veit Lindau finden und tun. Dieses Buch ist für mich wie ein unreifer Apfel, man beisst hinein und spukt ihn aufgrund seiner übersäuerten Geschmacks umgehend wieder aus. Für mich bleibt dieses Buch eine unreife Lektüre, da beisst die Maus keinen Faden ab, selbst wenn sie reife Passagen vorzuweisen hat. Viele Erklärungsmodelle sind einfach auch schon alt bekannt.

Auch der "Therapiejargon" eines Veit Lindau hat etwas Abstossendes, meine Güte, viele Leser kommen doch gar nicht aus dieser Ecke! Viele Ratschläge, die hier gegeben werden, wirken abgegriffen und schal. Dieses Buch hat keine Überzeugungskraft und keinen wirkliche Esprit! Ich zumindest kann auf die Ratschläge eines Veit Lindau längst verzichten. (Nebst dem, dass man den Kauf längst bereut hat) Wenn der Autor den Menschen als Fleichklöpschen sieht und dazu seine wunderbare Seele sieht, mag das vielleicht popspirituell klingen, nur ob er durch seine Ausdrucksweise, die ich manchmal einfach daneben finde, seine Leser erreicht, bezweifle ich. Versprechungen, die hier gemacht werden, klingen nicht nur kitschig, sie haben auch einen bitteren Abgang. Ob sich solche Pseudo-Lebensberater-Bücher gut verkaufen, bezweifle ich , da können die Lindau-Anhänger noch so stark mithelfen, die amazon-quote zu manipulieren und aufgeblasene 5* Rezensionen ohne grossen Inhalt abgeben.

Obwohl ich die Absicht, Menschen darin zu unterstützen, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es möchten und sich wünschen, oder auch Menschen dabei zu helfen, sich selbst zu lieben, und vielleicht sie in Ihrer Potential-Findung und Umsetzung zu unterstützen ich für unersetzlich halte, finde ich die Umsetzung in diesem Buch leider nicht wirklich gut, was nicht nur für die Leser und deren Erwartung sehr schade finde, sondern auch für den Autor. Leider.

Um das für und wieder zu veranschaulichen, wenn auch nur begrenzt, seien hier zwei Zitate ausgesucht / zusammengestellt, die das ein wenig skizzieren sollen:

PRO: "Ich lade dich ein, endlich damit aufzuhören, so zu tun, als wüsstest du nicht, wie einzigartig, kostbar, gut und schön du bist. (..) Jeder Mensch ist ein Universum für sich. (..) Es ist Zeit, um zu lauschen, um dich für Einsichten und Inspiration zu öffnen. "

CONTRA: "Nun haben wir lange genug über Gefühle theoretisiert. (..) Der Schmerz des Auf-Uns-Zurückgeworfenseins ist manchmal schwer auszuhalten, doch er ist sehr wertvoll, weil er uns nach innen zieht. Was wir in solchen Momenten dringend brauchen, ist die Vereinigung mit uns selbst. Wenn es uns gelingt, uns dem Einsamkeitsgefühl bewusst hinzugeben, verwandelt es sich in das eher neutrale Gefühl des Alleinseins und das Alleinsein wird zum AllEinsSein. (..) ..was auch immer du fragst, du wirst eine Antwort bekommen. "

Nachbemerkung: Dem geneigten oder interessierten Leser, sei empfohlen, VOR dem Kauf, einen kritischen Blick ins Buch zu werfen und weniger sich von den 5*-Bewertungen leiten zu lassen. Die vielen Bewertungen sollen natürlich suggerieren, dass es sich um ein sehr lesenswertes Werk handeln würde. Zuschriften, die mich erreichten, bestätigen jedoch jene Anziehung/Abstossung von dem hier die Rede ist. Natürlich bleibt die letztendliche Beurteilung beim Leser, könnte jedoch den interessierten Leser so manche Enttäuschung ersparen. Ich selbst habe Zeit und Geld nach dieser substanzlosen Lektüre letztendlich bereut und werde die uns noch bevorstehende und bereits angekündigte Künftige in Sachen "Arbeit", Gott bewahre mich davor, nicht mehr lesen. Um der anfangs gestellten Frage eine Antwort zu kommen zu lassen, sei erwähnt, dass der Autor Lesern ein Gratis-Seminar/Party inkl. 2 Videovorträge versprochen hat, wenn sie genau am 21. März ihr Buch bei amazon bestellen würden, zumindest in Sachen Marketing / Verkauf können wir von ihm noch etwas lernen...

12.4.2013
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am 22. Februar 2014
Der Autor dieses Buches versucht anfänglich deutlichst klar zu machen, dass es sich hier nicht um einen dieser üblichen Psychoratgeber handele. Dabei ist es genau das, ein Ratgeber für für alle Lebenslagen und Schwierigkeiten.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal auf so einem Niveau landen würde, so ein agitatorischer Schreibstil, so ein permanentes Wecken von Hoffnungen, zu deren Erfüllung dieses Buch jedoch in keiner Weise beitragen kann. Und dann diese praktischen Übungen, die in ihrer Begrenztheit und Ineffizienz und Schlichtheit den Hilfe und Rat Suchenden eher beleidigen als wirklich helfen.
Die Grundidee dieses Buches ist eine richtige und hat mich auch zu einem spontanen Kauf angeregt: die radikale Idee, nach der sich ein Mensch von Grund auf immer und überall achten und lieben sollte.
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am 13. Oktober 2013
dann wird es gähnend langweilig und unmotivierend. Schade, habe mich gefreut, denn das erste Buch vom Autor war echt stark. Hier herrscht so ein Durcheinander, das hat mit dem Titel und mit der Selbstliebe nicht viel zu tun. Enttäuschend! Alles Marketing und Geldmache!
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am 7. April 2013
Den Ansatz sich erst mal zu sich selbst zu bekennen finde ich eine sehr gute Idee! Danach kommt allerdings relativ wenig mit Substanz, da habe ich bei Veit Lindau schon besseres gesehen, z. B. „Intelligenz der Fülle“ oder „Think Big Evolution“. Eine „Ehrliche Bestandsaufnahme“, die aus zwei (wohl von einem dreijährigen Kind gemalten) Körperbildern und ein paar oberflächlichen Fragen besteht, danach folgen noch ein paar sogenannte Tugenden. Ausgerechnet das Kapitel „Werte/Ethik“ ist dabei das dünnste, das wirft dann auch ein Licht auf die „Petition für die Mitarbeiter von Amazon“ für die sich seit dem Launch des Buches auch kein Veit Lindau mehr interessiert. Inhaltlich hätte man das auch auf 10 Seiten unterbringen können. Gut das Ganze ist dann noch in einer recht erfrischenden Sprache geschrieben.

Danach folgt noch eine ganze Menge an schlechter handwerklicher Leistung, für die wohl teilweise eher der Verlag verantwortlich ist, für einen Verlag unter dem „Random House“ Dach auch ein Armutszeugnis. Ein Aufkleber auf der Titelseite „Mit Übungs-CD“ auf dieser sind dann drei Meditationen, unter „Übung“ hätte ich ein paar Arbeitsblätter oder ähnliches erwartet. Es soll ja wahrscheinlich ein Arbeitsbuch sein, zumindest sind diverse Übungen vorgesehen ein paar Leerzeilen, oben schon genannte Kinderbildchen zum reinmalen und am Anfang des Buches ein großes dunkelrotes Herz in das ich meinen Namen schreiben soll. Was sich aber in Ausstattung und Layout nicht niederschlägt. Ein mattes Bilderdruckpapier lässt sich mit Füller, Filzstift oder Textmarker schlecht beschreiben weil es langsam trocknet, Bleistift lässt sich nicht gut radieren. Das Layout mit wenig Platz rund um den Text fördert es auch nicht, dass man Anmerkungen usw. unterbringt. Vielleicht sollte ich bei diesem Absatz noch darauf hinweisen, dass ich selbst Herstellungsleiter war, wahrscheinlich fällt mir dies hauptsächlich deswegen auf, mein alter Freund Kurt Weidemann dreht sich bei diesem Layout im Grabe um. Hardcover mit Fadenheftung bei einem so kleinen Format führt zu einem schlechten Aufschlagverhalten, das Lesebändchen hat man sich dann auch noch gespart. Auf der Seite 141 wird auf eine Meditation „Gefühle heilen und Bedürfnisse erforschen“ auf der CD hingewiesen, mag sein dass das der Inhalt einer der Meditaionen ist, den Namen gibt es auf der CD leider nicht, das ist ganz einfach schlampige Arbeit.

Ich bin eine Weile zwischen einem und zwei Sternchen geschwankt, habe mich beim schreiben jetzt für zwei Sterne entschieden, für den Eingangs erwähnten guten Ansatz. Wenn man die Kurzbeschreibung hier in amazon und noch ein paar Halbsätze auf der zum Buch angebotenen Website liest hat man inhaltlich über das Buch alles erfahren, also unterm Strich keine Kaufempfehlung. Für 17,-- € bekommt man eine Flasche guten Rotwein, da hat man genauso viel davon.
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am 17. März 2013
Aus meiner Sicht kann bei einem Buch wie diesem nur der „Versuch“ einer Rezension möglich sein. Es hat zu viel mit mir selbst zu tun, um es kritisch distanziert zu betrachten.

Oh, ich könnte vieles dazu schreiben und auch die eine oder andere kritische Anmerkung anbringen. So könnte ich z. B. diskutieren, ob dieses neue Buch von Veit Lindau besser oder schlechter ist als sein geniales Machwerk „Seelengevögelt“, ob der Autor sich gesteigert hat oder nicht. Und ich könnte bereits beim Titel fragen, was denn Heiraten mit Liebe zu tun hat – kenne ich doch zahllose Paare, die zwar verheiratet sind, jedoch einander nicht lieben, nicht mal jeder sich selbst. Und viele Menschen, die wirklich und wahrhaftig lieben, sind nicht mal verheiratet.

Dann könnte ich natürlich auch noch darauf hinweisen, dass der Begriff der Selbstliebe durchaus „gefährlich“ ist, denn er wird häufig mit skrupellosem Egoismus verwechselt oder aber mit eitler Selbstverliebtheit.

Ich könnte zudem versuchen, an den sechs Tugenden der Selbstliebe herum zu diskutieren, die der Autor herausarbeitet. Es wäre durchaus möglich, seine Gedanken, Schlussfolgerungen und Einladungen im einen oder anderen Punkt kritisch zu untersuchen und skeptisch anzuzweifeln. Und so weiter …

Doch mit allem, was ich dazu als kritischer Rezensent schriebe, würde ich im Grunde nur eines tun: Etwas abwehren, was dieses Buch in mir aufgewühlt hat. Weglaufen – nicht nur vor dem Buch, sondern auch vor mir selbst. Mich verstecken hinter intellektuellem Gehabe. Mir selbst einreden, dass ich „mich auf keinen Fall vom Autor bzw. seinem Werk verbiegen lasse“.

Ja, ich habe durch „Heirate dich selbst“ an manchen Punkten gemerkt, dass ich bisher zwar glaubte, mich selbst zu lieben, dass aber auf manchen Bereichen da durchaus noch „nachgebessert“ werden könnte. Das Buch hat mich also getroffen – und das ist gut so. Ich werde gern getroffen, das ist mir lieber, als etwas geht beim Lesen, wie man so schön sagt, rechts rein und links wieder raus bzw. an mir vorbei.

Und so will ich es einfach nur bei drei kurzen Anmerkungen belassen:

1.) Danke an Veit Lindau für dieses Buch, das ich u. a. auch als Geschenk an jeden Menschen betrachte.

2.) Dieses Buch hätte ich sehr gerne selbst geschrieben, denn der Autor spricht mir so sehr aus der Seele, dass ich an manchen Stellen den Atem anhielt und es mir die Sprache verschlug (und das will bei mir was heißen).

3.) Wenn ich könnte, würde ich dieses Buch zur Pflichtlektüre für jeden Menschen machen.
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am 24. Januar 2014
Durch die guten Rezessionen habe ich mich für dieses Buch entschieden, ich habe es noch nicht mal bis zur Hälfte gelesen,da mir das schon schwer fällt,sehr langweilig... für mich nicht das Richtige. Leider
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am 29. Oktober 2015
Super gut geschrieben, mit seiner ganz eigenen Note, nie langweilig und sehr hilfreich.
Die dazugehörige Meditations CD ist der Hammer, vor allem die dritte (In Liebe baden), sensationell gut!
Sehr empfehlenswert.
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am 17. März 2013
Heirate Dich Selbst macht glücklich! Es entfacht Deine Lebenslust. Es entfacht Deine Neugierde. Es weckt den Entdeckergeist in Dir.

Da wo die meisten Lebensfindungsbücher einen mit einem schalen unbefriedigten Geschmack entlassen -ok, gelesen, verstanden und jetzt?- schafft es Veit Lindau Dich abzuholen. Er schickt Dich auf die spannende Reise der Selbstentdeckung und gibt Dir gleichzeitig in jedem Kapitel praktische Übungen, wie Du mit diesen Erkenntnissen in Deinem Leben jetzt sofort experimentieren kannst. Beim Lesen fühlt man ein aufgeregtes Prickeln und kann gar nicht abwarten, mit diesen Möglichkeiten zu spielen. Und man spürt beim Lesen schon die Kraft, die daraus entsteht.

Heirate Dich Selbst ist ein Sprungbrett ins Leben mit Gebrauchsanweisung. Veit Lindau fasst die wichtigsten Bausteine der Selbstliebe klar, humorvoll und unkompliziert zusammen. Und er gibt Dir Tips, wie Du diese jetzt in Deinem Leben integrieren kannst. Er zieht Dich von Deiner bequemen Couch. Verpasst Dir einen sanften Arschtritt und zeigt Dir vor allem, dass im Machen und Ausprobieren der wahre Spaß liegt. No risk, no fun. Und plötzlich ist das Machen kein anstrengendes Monster mehr, sondern ein riesiger Abenteuerspielplatz, auf dem Du mit kindlicher Begeisterung, Neuland entdecken willst. Ja, willst. Aus dem „Hilfe, wie mache ich das bloss“ wird ein „Juhu, jetzt geht’s los“.

Liebe Räucherkerzenhasser und NewAge-Skeptiker (und zu denen gehöre ich auch) überwindet Euren Widerstand. Kauft dieses Buch trotzdem. Hier geht es nicht um Meditationskissen und morgendlichen Om-Gesang. Auch eine vorherige Darmsanierung ist nicht nötig. Es ist eine pragmatische Gebrauchsanweisung für tiefe Lebenslust und Lebensfreude. Und zwar nicht im Kloster, sondern im Alltag. Ich kann mir niemanden vorstellen, der durch dieses Buch nicht in Bewegung kommt.
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am 4. Juli 2013
Wer wie ich schon einige Lebensratgeber-Bücher gelesen hat, wird vielleicht enttäuscht sein. Es ist schön verpackt, auch eine nette Idee, ein kleines Ritual - die Heirat zu sich selbst - zu machen, aber ansonsten wiederholen sich die Aussagen, etwas seicht und eben ganz nett, nichts weiter.
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