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136 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles richtig
Es war zu erwarten, dass sich einige Gutmenschen an diesem Buch abarbeiten würden (Wie es auch Herr Buschkowski mit seinem Buch erleben wird). So schreibt ein Rezensent "Christian" Zitat: Wer bitte, hat diese Frau autorisiert für alle Lehrer zu sprechen. Fast alle Lehrer sind anderer Meinung als diese Frau. Zitat Ende. Abgesehen davon, dass Frau Sarrazin nicht...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2012 von Gimmendorf

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Praktisch nicht lesbar
Das Buch ist einfach nicht zu lesen, die Autorin verliert sich in einem Klein-klein (alle doof, ich schlau), es ist wirklich unerträglich und geht in die Richtung "dann hat er gesagt, dann hab ich gesagt, dann hat er aber gesagt und ich habe gesagt". Ich habe nach einem Drittel aufgegeben und nur noch weiter geblättert, ob sich der Stil mal ändert...
Vor 1 Monat von Claude-Nicolas Ledoux veröffentlicht


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136 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles richtig, 2. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Es war zu erwarten, dass sich einige Gutmenschen an diesem Buch abarbeiten würden (Wie es auch Herr Buschkowski mit seinem Buch erleben wird). So schreibt ein Rezensent "Christian" Zitat: Wer bitte, hat diese Frau autorisiert für alle Lehrer zu sprechen. Fast alle Lehrer sind anderer Meinung als diese Frau. Zitat Ende. Abgesehen davon, dass Frau Sarrazin nicht für alle Lehrer gesprochen hat, nimmt dieser Christian das für sich selbst in Anspruch (Fast alle Lehrer sind anderer Meinung), was er er Frau Sarrazin abspricht. Und der Rezensent "Bratwurst"(!) spricht von querulatorischem Ego einer Grundschullehrerin, als wäre ein Buch nur von Studien- und Schulräten lesenswert und damit richtiger. Und "Bratwurst" fällt in das bekannte Schema, dieses mit Hinweis auf Tilo Sarrazin zu tun. Die übliche Neidreaktion.
Naturgemäß ist die Schilderung dieser persönlichen Erfahrungen schwierig, weil immer die Gefahr der Wiederholung besteht und auch, dass sich die Schilderungen in Einzelheiten und Nichtigkeiten verlieren. Es gehört eben beim Lesen dieses Buches auch dass Einfühlungsvermögen dazu, sich in die Lage der Autorin zu versetzen. Es ist Frau Sarrazin gelungen, sachlich zu bleiben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und es sehr eindrucksvoll zu schildern. Wie richtig und authentisch ihre Schilderungen sind, findet man in dem aktuellen "Spiegel", Ausgabe Nr.40 vom 01.10.12. Unter dem Titel "Das Niveau sinkt", wird der Altphilologe Gerhard Wolf interviewt, der eine Umfrage unter Kollegen durchführen ließ. Dort heißt es unter anderem, Zitat: Verheerende Auswirkungen schreibe ich dem zutiefst inhumanen und leistungsfeindlichen Noten- und Tempo-Feteschismus unseres Schulsystems zu, das ihn mit dem systemimmnenten Anreiz kombiniert, harte Leistungsfächer bzw anspruchsvolle Pädagogen durch weiche Fächer bzw. schwache Lehrer, die gute Noten vergeben, um sich zu schützen, zu ersetzen. Zitat Ende. Nichts anderes hat Frau Sarrazin aus ihrem Erleben heraus geschildert.
Es wäre zu wünschen, dass sich die Verantwortlichen Beamten und Politiker darüber Gedanken machen würden. Ich fürchte aber, dass dieses verfilzte Berlin unter ihrer autistischen Glocke weiterleben wird. Man lebt doch gut in diesem Milieu. Leistung ist da nicht gefragt. Herr Wowereit ist dafür das beste Beispiel.
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151 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mißstände in der Schule sind gesellschaftliche Mißstände, die man ernstnehmen muß, 2. Oktober 2012
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
SKEPSIS AN FRAU SARRAZINS VERSION IN DER PRESSE
„Warum sucht Ursula Sarrazin so intensiv die Öffentlichkeit?“ fragte die ZEIT scheinheilig in dem mit vornehmer Häme gewürzten Artikel „Der Sarrazin-Effekt“ [...] Anfang 2011, als die Vorwürfe gegen die Grundschullehrerin mit dem republikbekannten Ehemann überall durch die Presse gingen. In den Kommentaren zum Artikel der Frankfurter Rundschau vom 1.5.2012 [...] wurden Anschuldigungen geradezu als bewiesene Fakten gehandelt. Aus der politischen Nähe zu ihrem Mann und aus der schieren Menge der Beschwerden (in „immerhin vier Aktenordnern“) wurde schon die Schuld der Lehrerin herauskristallisiert, bevor überhaupt jemand ihr Buch in den Händen hatte. Die ZEIT schrieb, daß es doch kein Zufall sein könne, daß Eltern sich seit Jahren immer wieder über sie beschweren. Auch ich selbst konnte mich dieser Massenmeinung nicht entziehen und ging zunächst davon aus, daß an den Beschwerden angeblich so vieler Eltern etwas dran sein muß. Auch daß sich ausgerechnet die Schulleitung am Mobbing von Frau Sarrazin beteiligt haben sollte, war eine harte Nuß.

DIE SKEPSIS WANKT
Die von Ursula Sarrazin auf Seite 15 zur Einstimmung der Leser geschilderte kleine Boshaftigkeit seitens der Schulleitung brachte meinen naiven noch aus der eigenen Schulzeit stammenden Kinderglauben von der Unbescholtenheit und Objektivität jeder Schulleitung ins Wanken. Im Januar 2011, nachdem die Vorwürfe gegen Frau Sarrazin hochgekocht waren und sie den Schuldienst verlassen mußte, wurden ihr viele Briefe zur Unterstützung in die Schule geschickt. Just in der einen Woche, als die Sekretärin fehlte und die Schulleitung die Post selber verteilen mußte, erhielt sie keine Briefe. Nur durch Zufall erreichte sie ein Blumenstrauß mit der Solidaritätsbekundung des Gründungs¬mitgliedes der ostdeutschen SPD nach der Wende, des bekannten Theologie-Professors Richard Schröder. Die Schulleitung hatte den Strauß einfach zum Blumenhändler zurückgeschickt, der sie aber kannte und der ihr Brief und Strauß nach Hause brachte.

ÜBERRASCHEND PLAUSIBEL UND FESSELND
Nach der Lektüre Buches kann ich zwar nicht sagen, daß alles stimmt, was die Autorin berichtet, aber sie geht in einer derartigen Detailtreue und einer so vernünftigen Argumentation auf alle Anschuldigungen ein, daß ich ihren Ausführungen einfach eine unerwartet hohe Plausibilität und Authentizität beimessen muß. Hinzu kommt, daß einige mit Inbrunst in den Foren kolportierten Vorwürfe einfach unseriös sind. Wie verbissen muß ein Kritiker sein, der es nicht bei den angeblich so zahlreichen Vorwürfen jüngeren Datums bewenden läßt, sondern einen elf Jahre alten Vorgang hervorzieht, der auch noch in sich hochgradig unplausibel ist, nämlich, daß Frau Sarrazin einem Schüler mit ihrer wertvollen eigenen Flöte auf den Kopf gehauen haben soll? Entweder war es nur eine Berührung mit dieser Flöte oder es war die Flöte nicht - dann ist es so oder so falsch - oder es ist – wie alle nicht aktenkundig gewordenen Dinge - nach elf Jahren einfach nicht mehr korrekt rekonstruierbar. Wer solchen Vorwürfen Beachtung schenkt, dem fehlt es an Rechtsverständnis und Fairneß und er beschädigt sich selbst. Warum sind so viele Kritiker blind gegen die einfache psychologische Einsicht, daß unter einem gewissen Niveau von Vorwürfen es bereits um die Probleme der Kritiker (der Eltern, der Familien, der Redakteure, der Schulbehörde etc.) und längst nicht mehr um die kritisierte Lehrerin geht?

WO DIE PROBLEME SIND
Natürlich steht Frau Sarrazin für eine leistungsgerechte Benotung und die Leistungsmessung in der Schule, die nicht bei jedem beliebt sind. Unsere ganze Gesellschaft hat sich dem Leistungsprinzip mit dem unvermeidlichen Leistungsdruck unterworfen. Das muß man nicht gut finden, bestimmte Teile des Systems kann man ja sachlich in Frage stellen, aber nicht dadurch, daß man ad hominem argumentiert und eine systemkonforme Lehrerin heimtückisch ausschaltet. Zugegebenermaßen erweist sich die kapitalistische Profit- und Leistungsorientierung nicht überall als optimal. Gerade die Tages- und Wochenpresse mit ihrer verzerrten, weil vor allem profitorientierten Berichterstattung liefert ein hervorragendes wie unrühmliches Beispiel dafür. Die meisten Bürger wissen ja längst, daß in den Zeitungen am Ende doch nur das steht, was die jeweilige Redaktion meint, daß es den Geschmack ihrer Leser und Abonnenten träfe. Die FAZ verschweigt gerne Wichtiges und zerstreut mit Schöngeistigem. SPIEGEL und BILD verfälschen gerne und nachweisbar Fakten so lange, bis die Meldung unterhaltsam genug geworden ist. Auch die ZEIT fühlt sich nicht an übliche Moralvorstellungen gebunden und versucht ihren Lesern gerne einmal mit satt antiautoritärem Gedankengut eine besondere Freude zu bereiten. So geschehen, als ihr Feuilletonchef Jens Jessen den pensionierten Lehrer als Hauptschuldigen diffamierte dafür, daß er in der Münchner U-Bahn halbtot geschlagen wurde, weil er auf der Respektierung des Rauchverbots bestand. Das Leistungsprinzip der Zeitungen heißt Auflagenhöhe (nicht Fairneß, Sachlichkeit oder Wahrhaftigkeit). Seine ökonomisch gebotene Befolgung führt zu der bekannten gefärbten Berichterstattung - nicht nur über die Sarrazins oder den Afghanistankrieg – sondern leider über fast alles, was für die Orientierung der Gesellschaft wichtig ist und im vitalen Interesse der Bürger liegt.

WARUM MAN DAS BUCH LESEN MUSS
Eine Mainstreampresse, die mit ihren Berichten nicht versucht, die Korrespondenz zu den Fakten herzustellen, sondern zu der Gefühlslage ihrer Leserschaft, wird man kaum als nützlich für die gesellschaftliche Meinungsbildung einstufen können (s.a. Media Control: Wie die Medien uns manipulieren). Daher reicht Zeitunglesen nicht, um sich als Bürger ein halbwegs konsistentes Bild zu machen; oder man muß zehn Zeitungen am Tag lesen wie Helmut Schmidt. Was funktioniert, um sich ein Urteil zu bilden, ist, sich selbst mit den jeweiligen Plädoyers vertraut zu machen. Zweifellos muß man Frau Sarrazin daher dankbar sein, daß sie dieses Buch geschrieben hat. Nicht, weil es wahr ist. (M.E. ist es wahrhaftig). Sondern, weil diese Gesellschaft solche Bücher braucht: Als inhaltliche Auffrischung ihrer sich im Kreise drehenden Diskursrituale und zur Selbstreflektion ihrer emotionalisierten Meinungsbildung.

Wer meiner Einschätzung nicht folgen kann, mag mit seinem Urteil ja warten bis der Rechtsstreit, den Frau Sarrazin angestrengt hat, entschieden ist. Immerhin hat ja schon eine andere, noch viel schlimmere Hexe, nämlich Eva Herman (s. Der Fall Eva Herman: Hexenjagd in den Medien), vor Gericht in letzter Instanz gewonnen. Die Kunst ist es freilich, noch bevor die Beweiserhebung abgeschlossen ist und die Gerichte gesprochen haben, zu einer vernünftigen Einschätzung zu gelangen :-).

(Ergänzung 5.10.12: Zum Plädoyer von Frau Sarrazin, daß man Kinder fordern muß, um sie zu fördern, paßt das jetzt veröffentlichte Ergebnis des Bundesländer-Grundschulleistungsvergleichs, nach dem Bayern und Sachsen am besten abschneiden und Bremen und Berlin das Schlußlicht bilden.)
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75 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist Schulalltag - nicht nur in Berlin, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Ich war einige Jahre Gesamteltern-Beirat in einer mittelgroßen Stadt mit drei Gymnasien, Real-, Haupt- und Grundschulen. Mitunter musste ich an Lehrerkonferenzen teilnehmen, die mich meinem Schicksal danken ließen, mich nicht Lehrer werden zu lassen (was ich eigentlich werden wollte), sondern einen interessanten Beruf zu wählen, wo es zwar ähnlich ist, aber nicht so prinzipiell. Das ist zwar einige Jahre her, aber es scheint sich wenig im Kollegium geändert zu haben. Eine Kollegin, mit einem Mann verheiratet, der im öffentlichen Interesse steht - das geht schon gar nicht ("Meiner ist Studienrat und steht nie in der Zeitung!).

Was musste ich mich mit beschwerdeführenden Eltern auseinandersetzen, deren Kind zwar als beste Note eine Vier hatte, sie es dennoch für Hochbegabt hielten. Nur der Lehrer mochte das nicht einsehen. Ein halbes Jahr später landete der Zögling doch in der Realschule, wo er mit Ach und Krach den Mittleren Abschluss schaffte. In der Hauptschule wäre er einer der Besten gewesen und heute ein begnadeter Handwerker. Aber nein, er musste zur Reiba, weil der Vater den Leiter kannte. Jetzt sitzt er in irgendeiner Ecke des großen Schalterraums und sortiert frustriert irgendwelche Akten. Glücklich ist er dabei nicht. Diese Fehlentwicklung wird sich verstärken, nachdem die verbindliche Grundschul-Empfehlung abgeschafft wurde. Meine sarkastische Empfehlung: Senkt auch das Abitur auf Hauptschule-Abschlussniveau und jeder kann Professor oder zumindest Dr. Phil. werden.

Das sind meine Erkenntnisse. Mein Schwager ist Grundschullehrer aus Überzeugung. Er hat sich diesen Beruf schwer erarbeiten müssen, da er erst eine Lehre machen musste, weil man keine Lehramtsstudenten aufnahm. Ende der Zwanziger stand er dann endlich vor einer Klasse. Heute, mit 55, bereut er diesen Schritt. Viele Eltern, die er noch nie in den vier Grundschuljahren ihres Kindes sah, stehen plötzlich auf der Matte und beschimpfen ihn, weil er ihr Kind so schlecht gefördert habe. "Nur weil wir Ausländer sind!" Sein Einwand, er habe doch mehrfach um ein Gespräch gebeten, ja die Familie sogar zu Hause aufgesucht, wo nur ein kaum Deutsch sprechendes Kind aufgemacht habe: "Mama und Papa nicht da" wird unwirsch abgewunken. Es wird auch nicht eingesehen, dass das Kind alle Filme kennt, die um 23 Uhr im Fernsehen laufen, bei Schulanfang aber kaum die Augen offen halten kann.

Er hat auch schon seine Klasse gefragt, wie viele gefrühstigt hätten. Nur etwas über die Hälfte hob die Hand. Warum die anderen nicht, gab es mehrere Antworten. Mal waren Mama und Papa schon beim Arbeiten, oft sagten die Kinder aber auch: Vor 11 Uhr steht Mama nicht auf, weil sie lange die Glotze anhat. Berlin ist auch auf dem brachen Land.
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hexenjagd/Mobbing, 9. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Ich finde es immer wieder unterhaltsam, wenn Bücher das Licht der Welt erblicken, die einen bestimmten Personenkreis augenscheinlich, jedwede Basiserziehung verlieren lassen. Man möchte meinen, der eine oder andere Rezensent sei persönlich angegriffen worden. Stimmt die politische Richtung nicht? Was soll das? Ich habe nur in ein paar Seiten reingelesen, aber das was ich da bzgl. des Unterrichts vorfand, hat sich z. B. mit den Aussagen von Herrn Buschkowsky in seinem Buch gedeckt. Gerade was die Art des Unterrichts an unseren Schulen betrifft, kann ich aus meiner Sicht sagen, ich möchte heute kein Lehrer sein. Bis zur fünften oder sechsten Klasse kann man bestimmt noch von Unterricht sprechen, jedenfalls an der Mehrheit der Schulen. Danach wird es dann oft je nach Klasse und Schule bzw. Schultyp sehr gewöhnungsbedürftig. Herr Buschkowsky hat dazu Schulleiterinnen befragt. Aber auch andere Lehrer der BRD und nicht aus Berlin, haben dieses Debakel (Unterricht) literarisch zusammen gefaßt. Mobbing macht auch vor Lehrern nicht halt. Ganz besonders dann nicht, wenn es mit dem politischen Mainstream einher geht. Viele Eltern können solches Verhalten an ihren Arbeitsplätzen, bestimmt hin und wieder beobachten. Warum sollte Frau Sarrazin die Unwahrheit schreiben? Etwa weil sie Sarrazin heißt? Oder weil ihr Mann in politische und mal wieder ideologische Ungnade gefallen ist und es damit zum guten Ton gehört, die Sarrazins nach allen Regeln der Kunst in den Dreck zu ziehen? Ihr mobbt doch auch was das Zeug hält. Aber zum Buch! Wenn Noten und Zeugnisse in den Schulen in unserer "schönen Republik" Verhandlungssache sind, wäre es doch einfacher diesen ständig nörgelnden Eltern nebst ihren Sprösslingen, die Schule und Leistung zur Disposition stellen, gleich am Einschlungstag das jeweils benötigte Abschlußzeugnis in die Hand zu drücken und sie als dann aus der Schule zu entlassen. Das Spart Ärger und Nerven. Es kann nicht sein, dass Eltern den Unterricht oder die Art des Unterrichts ständig in Frage stellen und dem Lehrer ebenfalls permanent in seine Tätigkeit reinreden wollen. Was soll das? Viel wichtiger wäre es, sich gegen diese ausufernde Reformwut der Bildungsminister zu stellen. Vor allem aber auch gegen das weitere Absenken des Bildungsniveaus. Sonst werden wir in 20 Jahren froh sein, wenn unsere Enkel ihren Namen noch fehlerfrei schreiben können. Es wäre an der Zeit, dass unsere Lehrer wieder Lehrer an Schulen sind und nicht Pfleger in einem Streichelzoo. Oder irgendeiner Ideologie folgen müssen. Ich weiß, dass ich jetzt stark überziehe. Aber so oder ähnlich läuft es und nicht nur in den Schulen sondern auch in vielen Bereichen von Wirtschaft und Verwaltung wie auch Politik. Was macht Frau Sarrazin also falsch, wenn sie zum Gegenangriff über geht? Nichts!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswertes Buch - Einblick in die Berliner Bildungslandschaft, 16. Dezember 2012
Von 
UweB "-" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Das Buch von Frau Sarrazin ist lesenswert.
Schule und Lehren ist eben eine sehr komplexe Angelegenheit.
Genauso wie die vielfältigen oftmals negativen psycho-sozialen Strukturen, die man dort antrifft zwischen Kollegen - Lehrern - Eltern und Kindern. Menschen OBJEKTIV zu beurteilen ist eine sehr schwierige Sache, denn es spielen immer diverse wechselseitige, subjektive Dinge eine Rolle mit, die, wenn sie negativ zusammenprallen, sich entsprechend zum Nachteil auswirken.
Frau Sarrazin versteht es alles in allem gut, individuelle Erfahrungen in Kontext zu allgemeingültigen Bedingungen der Lebenswelt Schule zu stellen. Mir ist sie durch das Buch als Mensch, den ich nur negativ über die Medien kenne, jedenfalls erheblich sympathischer geworden.

Dass Berlin seit vielen Jahren trotz hohem Geldeinsatz auf dem letzten und nun mühsam hochgearbeitet auf dem vorletzten Platz im Bundes-Bildungsranking ist, zeugt auch davon, dass dort jede Menge unfähige und fragwürdige Menschen zugange sind. In der Schulbehörde (Schulsenat) wie auch an den Schulen selbst.
Schon die Ausbildung an Universitäten und in Seminaren wird seit vielen Jahren als äußerst mangelhaft beschrieben und analysiert. Da kann man noch so viel mit ständigen Reformen herumdoktern, wenn die Ursachen nicht beseitigt werden, ist das alles - nicht nur aber auch in finanzieller Hinsicht - ein Fass ohne Boden wie es eben in Berlin AUCH auf diesem Gebiet ist.
Im Prinzip müsste hier komplett bei Null angefangen werden mit komplett neuem Personal und einer völlig reformierten Bildungs- und Ausbildungslandschaft. Das bleibt natürlich Utopie, da unmachbar.

Lehrer sind nun mal auch Menschen - und wenn das dann in einen ungünstigen Kontext zusammen wirkt, dann kann das fatale Auswirkungen haben. Frau Sarrazin hat sicher - wie jeder Mensch - ihre guten und schlechten Seiten. Aber es ist ihr definitiv auch sehr übel mit"gespielt" worden. Man merkt im Buch, dass ihr der Beruf eine Berufung war und sie ihn mit Leidenschaft ausgeübt hat.
Frau Sarrazin ist sicher eine Lehrerin, die sich noch als Bildungsvermittlerin auch versteht. In Berlin wurde das Anspruchsniveau aus versch. Gründen immer weiter nach unten gefahren. Soetwas kommt jemandem vom Anspruch einer Frau Sarrazin nicht entgegen.
Soetwas kann sich auch leider negativ (durch z. B. Neid) auswirken, wie man auch bei Kirstin Heisig, leider tote Jugendrichterin, zeigte, die von Kollegen als "Unruhestiferin" betitelt wurde, nur weil sie die Finger in die Wunden legte und irgendwann von Medien als Gesprächspartnerin mit wachem Verstand sehr gefragt worden war.

Ich finde das Buch von Frau Sarrazin gut, denn es gibt einen tiefen Einblick in diese furchtbaren Berliner Zustände. Tragisch vor allem für Menschen, die daran kaputt gehen können - und natürlich auch für Kinder und deren Lebensperspektiven.
Es ist tragisch für Kinder und die Bildung in Berlin, dass so vieles was sie beschreibt zutrifft.
Hätte ich Kinder, würde ich auf jeden Fall versuchen, aus Berlin fortzuziehen, sollte sich an diesen Dingen nicht grundlegend etwas ändern.
Vom vorletzten Schul-Senator Berlins (Herrn Zöllner) hatte man sich einiges versprochen, es gab zahlreiche Vorschusslorbeeren - leider vergebens. Die Ursachen sind offensichtlich schwerwiegend.
Allgemeingültige Bildungsansprüche und -standards wären für Deutschland insgesamt wünschenswert, um diese Dinge abzumildern.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine 39 Dienstjahre, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch spricht allen Fachleuten aus dem Herzen. Nach 39 Dienstjahren sind meine Erfahrungen in einigen Sätzen zusammenzufassen. Der Beruf "Lehrer" hat sich so negativ verändert, dass nur ganz wenige Kollegen bis zur Pensionsgrenze aushalten werden. In einer 5. oder 6. Klasse im Zentrum von Großstädten können nur einige Schüler flüssig und sinnentnehmend lesen oder gar einen einfachen Aufsatz schreiben. Andere Leistungen befinden sich im freien Fall. die Disziplin in den Klassen wird immer schlechter. Clevere Kollegen versuchen auf einen Rektorenposten zu kommen oder gleich als Schulrat keinen Unterricht mehr halten zu müssen. Frauen wählen Teilzeit und Männer kommen immer seltener in den Dienst. Bei einem Aufenthalt in einer Klinik am Ende meines Dienstes stellte ich fest, dass extrem viele Kollegen ausgebrannt und ohne Mut ihrem Dienst gegenüberstehen und krank gemacht wurden, was sehr viel Geld kostet. Das gravierendste Erlebnis aus meine Dienstzeit : ich warf einer Schülerin, die ohne Heft in den Physiksaal kam, meinen Schulschlüssel zu und forderte sie auf dieses zu holen. Sie begab sich zum Schulleiter und zeigte eine Verletzung - vom Schlüssel verursacht - vor. Dieser bestätigte im Gegensatz zu einer anderen Kollegin einen blauen Flecken. Der Vater zeigte mich an, obwohl ich in einer Aussprache mein Bedauern erklärte. Ein Kommissar erarbeitete ca. 145 Seiten Material und ich wurde gezwungen 1000 Euro zu bezahlen. Andere Kollegen interessierten sich nicht für den Vorfall, obgleich auch sie das erleben könnten. Ich rate allen Abiturienten die Finger von diesem eigentlich schönen, gut bezahlten und befriedigenden Beruf zu lassen.
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer!, 8. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Wie schon vorab zu erwarten, polarisiert auch dieses Buch erkennbar stark. Die Zeit ist überreif, dass es deutlich mehr engagierte Leute geben sollte (Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen, BildungspolitikerInnen usw.) wie Frau Sarrazin, die sich nicht davor scheuen, den tagtäglich an zahllosen Schulen unseres Landes zu beobachtenden Irrsinn klar und ungeschminkt zu beschreiben. Nicht zuletzt aus eigener Erfahrung kann ich den Schilderungen von Frau Sarrazin ausdrücklich beipflichten. Ja, wir leben in einem Land, in dem engagierte Lehrkräfte oftmals nur deshalb gemobbt werden, weil sie sich konsequent und deutlich gegen einen in weiten Teilen ebenso unerträglichen wie perspektivisch unsinnigen Stil zur Wehr setzen, in dessen Rahmen nicht mehr die SchülerInnen konstruktiv gefördert werden, die noch ernsthaft lernen möchten, sondern vielmehr eine wachsende Zahl zügelloser Chaoten. Ein Schulsystem, das es wissentlich und offenbar gewollt zulässt, dass engagierte Lehrkräfte wie z. B. auch Frau Sarrazin in dümmlicher, verantwortungsloser und haltloser Art und Weise gemobbt werden, aus Gründen, die bei nährerer Betrachtung mehr als fragwürdig sind, sollte und darf sich nicht ernsthaft wundern, dass das Niveau vieler Schulen - zumindest im statistischen Mittel - signifikant gegen zunehmend bedenkliche Werte konvergiert. Das Buch von Frau Sarrazin ist inhaltlich keineswegs neu, beschreibt jedoch einmal mehr sehr eindrucksvoll, wie in unserem Land mit Menschen umgegangen wird, die sich einem in weiten Teilen destruktiven Mainstream bewusst und konsequent widersetzen. Ergänzend zu diesem sehr lesenswerten Titel sei hier auf das bereits im Jahr 2007 erschienene Buch mit dem Titel "Bildungsnotstand und Erziehungsnotstand in Deutschland" verwiesen.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mobbing par excellence, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Frau Sarrazin zeigt die harte Wahrheit einer konsequenten Erziehung auf. Nicht erwünscht seitens des staatlichen Schulsystems. Kuschelpädagogik, überforderte Lehrkräfte, ausufernde Schülerkriminalität, ungute ethnische Zusammensetzungen von Klassen, sogenannte "Helikoptereltern", die über Ihren Kindern und der Schule schweben. Mangelndes Rückgrat jener in den Schulämtern oder Kultusministerien, die die Lehrer beschützen sollten. Ein trauriger Abgesang auf das deutsche Schulsystem.
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50 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bravo Frau Sarrazin!, 6. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch vor 2 Tagen gekauft und kann nur sagen, auch wenn ich mir jetzt den Unwillen von einigen "Lesern" zuziehe, "Bravo Frau Sarrazin!". Sie haben nicht nur den Finger auf die Wunde gelegt, Sie waren so mutig, auch die entsprechenden Namen zu nennen. Ich kann und werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen!
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47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das ist die Berliner ..Schulverwaltung, 1. Oktober 2012
Von 
Uwe-Jens Has (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Man liest dieses Buch an zwei Abenden und schläft danach schlecht.
Aber das ist nur ein kleiner Tribut an Ursula Sarrazin und man fragt
sich, wie sie das bloß ausgehalten hat. Andere Lehrer haben nicht diese
Seelenstärke und fast 1500 sind in Berlin dauerhaft krankgeschrieben.

Durch die mediale Verzerrung einiger Berliner Zeitungen in dieser Sache mit
hohem Erregungspotential geht man mit dem Vorurteil ans Lesen, dass ja etwas
dran sein muss an Kritikwürdigem bei Ursula Sarrazin. Es scheint dann aber
doch so, dass sie nur den Fehler begangen hat, einen Mann zu heiraten, der
Finanzsenator wurde und ein kontroverses Buch geschrieben hat..

Sie hat 35 Jahre in 10 Grundschulen in drei Bundesländern unterrichtet, bedingt
durch die beruflichen Ortswechsel, die ihr Mann zu vollziehen hatte.

Und wenn sie dann Vergleiche zieht mit Schulen in Mainz, Bonn und Köln und
Unterschiede feststellt, wie es in jedem Lebensbereich vorkommt und gemacht wird,
dann wirft ihr eine Berliner Zeitung vor, sie sei noch nicht 'in der Metropole angekommen'.

Das wollte nicht in ihren Kopf, dass verhauene Klassenarbeiten ein zweites Mal geschrieben
werden dürfen..

Wenn das Töchterchen einer ehrgeizigen Mutter eine Klasse überspringen soll, aber alle der
Meinung sind, das packt sie nicht, die Mutter, die eine Textagentur betreibt, damit droht,
sich an die Presse zu wenden und keiner, weder der Schulleiter noch die Schulverwaltung, ihr
beistehen, im Gegenteil, noch feige sind und auf niederträchtige Weise intrigieren , dann
hat eine Lehrerin schlechte Karten.

Obwohl es gut lesbar geschrieben ist, kommt man sich durch die Fülle der Namen und Fakten
manchmal vor wie ein Rechtsanwalt, der die Akten seiner Mandantin studieren muss.
Wenn sie es aber nicht so faktensatt geschrieben hätte, wäre sogleich der Vorwurf da, wie
sie ihre Erlebnisse und Vorwürfe denn belegen könnte und so weiter.

Weil so oft darüber berichtet wurde und immer ganz fahrlässig oder in böser Absicht verkürzt,
hier die Geschichte mit der Blockflöte:

Vor 10 Jahren unterrichtet sie Musik in einer Klasse und plötzlich werfen sich vier Schüler
auf den Boden und albern herum. Drei konnte sie dazu bewegen sich wieder hinzusetzten. Der
vierte blieb aber liegen und riss Witze. Da hat sie dem, mit der Blockflöte in der Hand,
zunächst aufgeholfen und ihn dann hingesetzt. Der hat nur gleich behauptet sie hätte ihn
geschlagen, aber das wurde nicht mal von den anderen Klassenkameraden bestätigt. Dieser
Vorwurf war, auch nach einem weiteren Gespräch mit der Mutter und dem Jungen selber, erledigt.

Elf Jahre später, wie sie schreibt, 'als viele meinten, über mich herfallen zu müssen oder zu
dürfen, berichtete der Vater des Jungen, der mit mir zu keinem Zeitpunkt gesprochen hat,
öffentlich am 16. Januar 2011 in mehreren Zeitungen Berlins, dass ich seinen Sohn, damals
wohl elf Jahre alt, jetzt also Anfang zwanzig- mit ebendieser Flöte im Musikunterricht
geschlagen hätte! Die Ironie in meiner Antwort, meine Flöte wäre mir dafür zu schade
- es war in der Tat eine recht wertvolle Flöte-, hat offenbar keiner bemerkt. Die Schulverwaltung
schon gar nicht, denn sie hielt mir die absurde, ein Jahrzehnt später geäußerte Behauptung
des Vaters und meine Antwort im Januar 2011 (!) vor'.

In der schlimmen Zeit war sie am glücklichsten, wenn die Klassentür zu war und sie ihren Unterricht
machen durfte. Sie war eine engagierte, phantasievolle Lehrerin, was sie an vielen Beispielen
auch belegt. Eine schöne Geschichte ist die mit der Stinkbombe, die ihr in Köln in einer sehr
problematischen Gegend während einer Klassenarbeit in die Klasse geworfen wurde. Ich schreibe hier
nicht, wie sie es 'gehandlet' hat. Aber es ist danach nie wieder passiert.

Der Theologe Professor Richard Schröder hat ihr einen Blumenstrauß in die Schule schicken lassen.
Die haben den aber boshafterweise nicht angenommen und an das Blumengeschäft zurückgehen lassen.
Weil sie aber dort bekannt war, hat sie doch noch von den Solidaritätsblumen erfahren, die haben ihr
die Blumen natürlich sofort nach Hause gebracht..
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Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin
Hexenjagd: Mein Schuldienst in Berlin von Ursula Sarrazin (Gebundene Ausgabe - 1. Oktober 2012)
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