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Kundenrezensionen

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Crystal ist ein Savant, ohne besondere Fähigkeiten. Meint sie jedenfalls. Sie sieht sich eher als Schatten ihrer beliebten Schwester Diamond. Als Diamond per Zufall ihrem Seelenspiegel über den Weg läuft, sollen schon kurze Zeit darauf die Hochzeitsglocken läuten. Crystal organisiert den Junggesellinnenabschied, der zunächst ein voller Erfolg wird, sich dann allerdings als ein folgenschwerer Fehler offenbart...

Nachdem der letzte Band ja mit einem schimmernden und griffigen gemaserten Cover erschienen ist, kommt dieser Band jetzt wieder mit einem Cover, das mehr in die Richtung des ersten Bandes geht, sogar noch ein wenig schlichter, denn die schimmernden metallic-Ornamente sind hier nicht metallisch geprägt, sondern einfach grau gedruckt. Dennoch gefällt mir das Cover gut und das sonstige Design passt sich gut den ersten beiden Bänden an.
Wie bereits beim zweiten Teil "Saving Phoenix" geschehen, wurde auch hier der englische Titel nicht übernommen, sondern geändert. Der Originaltitel lautet "Seeking Crystal", daraus wurde im deutschen jetzt "Calling Crystal", was ich nicht so recht nachvollziehen kann, denn Seeking hätte doch nun wirklich besser gepasst. Aber nun gut.
Dieser dritte Band ist nun genau so umfangreich wie es der zweite Band bereits war mit seinen 384 Seiten in 21 Kapiteln.

Ich finde es schon wahnsinnig gut, wie die Autorin Joss Stirling es wirklich in jedem Band schafft den Leser sofort in die Handlung mit einzubringen und sofort Sympathien für die Hauptfigur entwickeln zu lassen. Schon von den ersten Seiten an fand ich Crystal sehr sympathisch und einfach toll. Sie ist witzig, frech und einfach locker. Die Benedicts, um die es ja generell in dieser Reihe geht, verblassen allesamt immer ein wenig neben den Mädchen, die die jeweiligen Hauptfiguren in den Bänden spielen, das war bereits bei Sky und Phoenix so. Das ist allerdings keineswegs negativ gemeint, ich find es klasse, dass in jedem Band eine Figur entworfen wird, die dominierend ist. In diesem Band steht zusätzlich noch der Benedict-Bruder Xavier mit im Mittelpunkt.

Ich muss zugeben, dass ich den Anfang dieses Mal trotz aller Sympathien ein wenig lahm fand und mich die ganze Zeit fragt, worauf das wohl alles hinaus laufen würde, was der rote Faden sein sollte in diesem Band. Die einfache Organisation einer Hochzeit und familiäre Reibereien konnten es ja wohl nicht sein. Als ich mich schließlich fragte, ob das vielleicht doch alles wäre, da ging es dann schließlich doch richtig los. Und wie! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich diese Wendung dieses Mal nicht habe kommen sehen, obwohl es genügend Hinweise gegeben hat.
Ich will hier gar nicht zu viel verraten, nur soviel, dass ich diesen Band und speziell die zweite Hälfte des Buches wirklich absolut gelungen fand! Die Geschichte war klasse erdacht und hat mir sehr gefallen. Nach dem was bisher in den ersten beiden Bänden schon geschehen ist, war ich sehr gespannt darauf, was sich die Autorin jetzt noch einfallen lassen könnte und sie hat mich, nach einer kurzen Phase des Zweifelns, wirklich nicht enttäuscht.

Insgesamt ist dieser Band für mich bislang der beste der Reihe und, zumindest soviel ich gehört habe, nicht das Ende. Raum für eine Fortsetzung gibt es jedenfalls noch und ich bin sehr gespannt, ob es tatsächlich noch eine solche geben wird und wann diese dann auf dem Buchmarkt erscheint. Wer bis dahin nicht genug bekommen kann, der kann sich kostenlos die kleine zusätzliche Geschichte als Kindle-Version runterladen, die Joss Stirling ergänzend zur Reihe geschrieben hat: Zed's Story Die Macht der Seelen.
Von mir gibt es hierfür auf jeden Fall wieder die volle Sternzahl!
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am 1. Mai 2013
Worum geht es:
Crystal ist ein Savant, nur leider hat sie nur die Fähigkeit Dinge wieder zu finden. Seitdem sie klein ist, bekommt sie zu spüren, dass sie nicht wirklich dazugehört. Denn wenn ein Savant mit ihr telepathisch Kontakt aufnehmen möchte, wird ihr schlecht. So führt sie ein Leben im Schatten ihrer beliebten Schwester Diamond. Als Diamond in Denver auf ihren Seelenspiegel (einer der Benedict Brüder) trifft, wollen beide keine Zeit verlieren und schnell heiraten. So bekommt Crystal die Aufgabe den Junggesellinnenabschied von Diamond auszurichten. Dieser scheint ein voller Erfolg zu werden, doch dann kommt alles anders und auf einmal muss Crystal ihre Fähigkeiten nutzen und lernt Xav näher kennen...

Meine Meinung:
Nachdem mir der zweite Band schon sehr gut gefallen hat, musste ich unbedingt auch den Abschlussband lesen, der sich nach einem etwas schwierigen Einstieg als wahrer Lesegenuss entpuppt hat.
Der Einstieg ist mir deshalb etwas schwer gefallen, weil ich Crystal als Protagonistin zuerst als etwas nervig empfunden habe. Aufgrund ihrer Vergangenheit hat sie so gar kein Selbstwertgefühl und ist eher unsicher und depressiv veranlagt. Das ändert sich dann nach und nach, so dass ich mich besser auf sie einlassen konnte. So ist sie mir schnell doch sehr sympathisch geworden und ihre ganze Entwicklung ist überraschend, aber ganz nach meinem Geschmack.
Als sie dann die Benedict Brüder kennenlernt, legt sie sich immer mit Xav an, den sie zuerst gar nicht leiden kann. Diese Begegnungen haben mir viel Spaß bereitet und ich finde es gut, dass Xav und Crystal sich quasi als normale Menschen kennenlernen, weil sie nicht wissen, wer der Seelenspiegel ist und das auch nicht über Telepathie herausfinden können. Dabei lernt man von Xav eine ganz neue Seite kennen und merkt, dass er ein sehr tiefgründiger Protagonist ist.
In dem ganzen Buch lernt man altbekannte, aber auch neue Protagonisten kennen, die die Handlung sehr gut ergänzen und insgesamt authentisch dargestellt werden.

Unterstützt wurde mein positiver Gesamteindruck durch einen sehr ansprechenden und einfach gehaltenene Schreibstil. So fliegen die Seiten beim Lesen nur so dahin.
Da die ganze Handlung aus der Ich-Perspektive von Crystal erzählt wird, ist sie insgesamt umgangssprachlich und eher jugendlich gehalten. Dabei werden sehr gut Crystals Gefühle und Gedankengänge übermittelt.

Die Handlung beginnt zuerst recht unspektakulär und seicht, aber durch den überaus interessanten Haupthandlungsort Venedig, hat mich das nicht weiter gestört. Ich liebe Bücher, die in Venedig spielen und durch bildhafte Beschreibungen in dem Buch, hat man als Leser das Gefühl diese Stadt hautnah mitzuerleben.
Der Haupteil der Handlung besteht eher daraus den Leser mit Humor zu unterhalten. Zwar gibt es auch einen spürbaren Spannungsbogen und überraschende Wendungen, aber im großen und ganzen überwiegt der Humor und Crystals Entwicklung.
Was mir hier besonders gefallen hat, ist, dass jedes Buch der Trilogie völlig anders ist und man hier keinen Abklatsch der Vorbände vorgesetzt bekommt, sondern etwas völlig eigenes und interessantes.
Das Ende ist abgeschlossen und man weiß, warum es eine Trilogie ist, obwohl noch nicht alle Benedict-Brüder ihren Seelenspiegel gefunden haben. Dieses Ende hat mir außerordentlich gut gefallen, denn es verleiht einen völlig neuen Blick auf die Savants und lässt den Leser zufrieden zurück.

Mein Fazit:
Mit "Calling Crystal" lernt man als Leser noch eine ganz andere Seite der Savants kennen, die mir sehr gut gefallen hat. Mit einem sehr ansprechenden Schreibstil, einem tollen Handlungsort, tiefgründigen Protagonisten und Witz und Humor, kann es durchaus begeistern. Unterstützt wird das Ganze durch überraschende Wendungen.
Fans der Reihe sollten sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen, denn für mich war es ein würdiger, wenn auch nicht komplett perfekter, Abschluss der Trilogie.
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am 14. Juni 2016
Auch der dritte Band, der “Macht der Seelen“- Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen.

“Calling Crystal“ hat aufgrund der Beschreibungen von Venedig seinen ganz eigenen, besonderen Flair, der zum Träumen und lieben lernen der Stadt einlädt.
Auch erhält man Wissen über den Filmdreh und das Kostümbildnern, was eine gelungene Abwechslung zu dem sonst so typisch dargestellten Schulalltag bildet.

Es gelingt der Autorin hervorragend, die Handlungen und Liebesgeschichten aus den anderen Teilen mit Crystals Leben zu verknüpfen; die Benedicts werden sowohl namentlich, als auch mit ihren Fähigkeiten angesprochen und haben ebenso wie Sky und Phoenix Gastrollen.

Crystal ist eine nicht perfekte Protagonistin, mit der man sich genau deshalb einfacher identifizieren kann. Sie ist sehr groß, steht im Schatten ihrer Schwester und zweifelt an ihrem Savant- Dasein, da ihr ihre Gabe verlorene Gegenstände wiederzufinden, unbedeutend vorkommt und ihr bei der Anwendung von Telepathie übel wird.

Joss Stirling hat ein Talent dafür, sympathische Charaktere zu erschaffen, mit denen man mitfühlen kann. Sie schafft es, dass man jede Hauptprotagonistin auf ihre Art und Weise lieb gewinnt.
Die wiederkehrenden Personen, Sky und Phoenix, haben mir hier jedoch weniger- in ihrem eigenem Band deutlich besser- gefallen.
Auch die männlichen Partner werden stellenweise unmännlich und abhängig von ihren Frauen dargestellt, was nicht unbedingt so realistisch ist. Aber wer weiß schon, wie das ist, seinen Seelenspiegel zu lieben.

Obwohl sich die Liebesbeziehungen der Seelenspiegel in den verschiedenen Bänden im Großen und Ganzen ähneln, da es immer eine gewisse Spannung zwischen ihnen gibt und sie sich gerne mal necken, hat sie mich auch hier wieder verzaubert.
Auch wenn Kosenamen eigentlich überhaupt nicht mein Ding sind und es Xav damit ganz schön übertreibt, wirkt es hier passend, trägt zur mehr als guten Unterhaltung bei und ist insgesamt auch nicht zu kitschig, da Liebesszenen in geringerem Maße vorkommen, als beispielsweise in Saving Phoenix. Aber sowas ist ja auch immer ein Stück weit Geschmackssache.
Trotzdem, wer Sky und Phoenix trotz, oder gerade wegen ihrer Prise an Kitschigkeit mochte, wird auch in Crystal auf seine Kosten kommen.

Der Fokus liegt nur, wie gesagt, nicht so stark auf der Liebesgeschichte von Crystal und Xav. Es werden vielmehr alle Seelenspiegel mit einbezogen und es gibt ein drastisches Problem zu lösen.
Die Lösung dieses Problems hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, da sich Crystal nicht wie ein kleines Prinzesschen retten lässt, sondern entscheidend und innovativ zum Ergebnis beiträgt.
Auch toll ist, dass der Feind in diesem Band nicht von Anfang an klar ist und mit einem gewissen Überraschungseffekt um die Ecke kommt, wenn man kein Mensch mit vorzeitigen Vermutungen und Spürnase ist.

Befürchtungen, dass dieser Band den anderen zu sehr ähneln könnte, werden sowohl was das Setting, wie auch die Seelenspiegel- Verbindung anbelangt, nicht bewahrheitet.
Crystal weiß wie Phoenix von Anfang an von ihrem Savant- Dasein, da sie Telepathie allerdings nicht nutzen kann, ohne dass ihr flau im Magen wird, ist sie damit nicht allzu glücklich, kommt sich nutzlos und wie ein schlechter Savant vor. Auch die Seelenspiegel- Suche gestaltet sich deshalb als schwierig.
Und so weiß der Leser vor Crystal, wer ihr Auserwählter sein wird. Es geht nicht um das ob oder wie sie sich finden, sondern um das wann. Und das ist amüsant mitzuverfolgen.

Fazit:
Insgesamt bleibt zu sagen, dass “Calling Crystal“, mit einer für Joss Stirling typisch liebenswerten Protagonistin, die sich besonders was ihre Gabe betrifft, deutlich von den anderen Savants abhebt, tollem Setting und einer originellen Problemlösung überzeugen kann.
Die Liebesgeschichten der anderen Benedicts werden geschickt verflochten, sodass dieser Band ein schönes Ende bildet, auch wenn ich persönlich noch 10 weitere rund um die Seelenspiegel lesen könnte.
© bookeauty.blogspot.de
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Ein Savant besitzt besondere Kräfte. Allen gemeinsam ist, dass sie telepathisch untereinander kommunizieren können. Nicht so Crystal. Irgendetwas läuft bei ihr falsch. Wenn sie versucht, Telepathie auszuüben, wird ihr schlecht und auch sonst scheinen sich bei ihr keine besonderen Kräfte anzubahnen. Aus diesem Grund fühlt sie sich auch ein klein wenig nutzlos.
Als ihre Schwester in Denver auf ihren Seelenspiegel trifft, fühlt sie sich wie das 5. Rad am Wagen. Trace Benedict, der Seelenspiegel ihrer Schwester kam ihnen zu Hilfe, als die beiden Frauen auf der Straße überfallen wurden. Da Crystal leicht verletzt ist, ruft Trace seinen Bruder Xav, der der Heiler in der Familie ist, an, damit er sich Crystal ansehen soll.

Es ist für jeden Savant schwer, den Seelenspiegel zu finden und oftmals entscheidet der Zufall, deswegen versuchen die Benedicts, wenn sie auf einen anderen Savant treffen, per Telepathie festzustellen, ob sie auf ihren Seelenspiegel getroffen sind oder nicht. Xav gelingt es nicht, telepathisch Kontakt mit Crystal aufzunehmen, da ihr sofort schlecht wird.
Aber es dauert nicht lange, bis klar wird, das Crystal das Gegenstück von Xav ist. Aber wie soll das funktionieren, wo sie doch über keine nennenswerte Fähigkeit der Savants verfügt? ...

Auch in diesem 3 Teil um die Benedict-Brüder auf der Suche nach ihren Seelenspiegeln und der Bekämpfung von Kriminalität steigt die Autorin Joss Stirling sofort in die Geschichte ein.
Sie legt ein rasantes Tempo vor, das sich jedoch noch weiter steigert.
Die Protagonistin Crystal versucht ihre Unfähigkeit als gleichberechtigter Savant durch ihren eigenen Galgenhumor ins Lächerliche zu ziehen. Sie versucht, nicht zu zeigen, wie nutzlos und überflüssig sie sich fühlt und doch leidet sie darunter.

Da ihre Schwester Diamond nun ihren Seelenspiegel getroffen hat, wollen sie auch nicht lange mit der Hochzeit warten und Crystal bekommt die Aufgabe, den Junggesellinenabschiedsabend zu organisieren.
Nachdem dieser leider dramatisch endet, bekommt Crystal Gelegenheit, zu zeigen was in ihr steckt.

Aus einer fast unscheinbaren und nicht von sich selbst überzeugten Frau wird im Laufe des Buches eine starke Persönlichkeit. Crystal wird aufgezeigt, welche Fähigkeit in ihr steckt. Sie wird damit ins kalte Wasser geworfen, denn Zeit, um diese auszutesten und zu vervollkommnen, haben sie nicht. Nun muss sie zeigen, was in ihr steckt, aber sie ist nicht allein.

Im Laufe der Geschichte wird aus Crystal eine überzeugende Heldin, die nicht lange überlegt, sondern handelt. Sie muss handeln, denn sie können alles verlieren.

Auch wenn es der 3. Teil ist und die Geschichte damit zu Ende ist, hoffe ich stark, dass es doch noch einen Folgeband geben wird. Potenzial wäre da und die ein oder Verbindung der Benedict-Brüder hörte sich sehr vielversprechend an.
Mit dieser Trilogie hat die Autorin ein Werk geschaffen, das jedes für sich gelesen werden kann, aber am meisten Spaß macht, wenn man es der Reihe nach liest.
Die Protagonistin Crystal ist sympathisch und fast konnte sie einem zu Beginn leid tun, weil sie über keine herausragende Fähigkeit verfügte und sie darunter litt. Aber aus dem berühmten hässlichen Entlein wird letztendlich ein strahlender Schwan, der viel riskiert und noch mehr gewinnt.

Auch diesen Teil habe ich verschlungen und kann dafür nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
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In der Welt der Savants fühlt sich Crystal absolut fehl am Platz. Weder ist ihre Gabe etwas besonderes, noch ist sie in der Lage mit den anderen telepathisch zu kommunizieren. Und so betrachtet sie sich meist nur als Anhängsel ihrer erfolgreichen Schwester Diamond. Als diese völlig unerwartet ihren Seelenspiegel trifft, versucht Crystal sich das erste Mal in Eigenständigkeit und nimmt einen Job bei einer ihr bekannten Kostümschneiderin an. Von da an nimmt ihr Leben an Fahrt auf, was auch, zu einem nicht geringfügigen Teil, an einem ihrer attraktiven, zukünftigen Schwäger liegt.

Meine Meinung:

"Calling Crystal" ist der dritte Teil einer Reihe von Joss Stirling, der jedoch problemlos auch als Einzelband gelesen werden kann. Alle wichtigen Dinge werden dem Leser ganz nebenbei vermittelt ohne, dass man irgendwelche Informationen zu vermissen scheint.

Anfangs fand ich manche Szenen etwas kitschig, doch nach einiger Zeit, hat mich das gar nicht mehr gestört. Im Gegenteil: Es hat mich gefesselt. Manchmal braucht ein Mädchen halt ein bisschen Kitsch, vor allem, wenn er so schön verpackt ist wie in diesem Buch.

Die Protagonistin Crystal fühlt sich nicht nur optisch fehl am Platz, sondern auch in der Welt der Savants. Diese Menschen haben alle eine übernatürliche Begabung, die innerhalb der Familien vererbt werden. Alle sechs Geschwister von Crystal scheinen ihren Platz im Leben gefunden zu haben, nur Crystal ist diesbezüglich völlig planlos. Der Tod ihres Vaters, zu dem sie eine ganz besondere Beziehung gehabt hat, hat sie ein wenig aus der Bahn geworfen und ohne ihn fühlt sie sich nur noch als das fünfte Rad am Wagen. Dazu kommt noch, dass sie, im Gegensatz zu allen anderen Savants, nicht in der Lage scheint, telepathisch zu kommunizieren.

Als sie mit der Welt der Benedicts in Kontakt kommt, ändert sich jedoch ihr Leben. Wie in den Bänden zuvor auch sind alle Benedict-Jungs wieder mit an Bord. Im Vordergrund steht dieses Mal Xavier, der eine ziemlich lose Klappe hat, mit der er zunächst bei Crystal aneckt. Schnell merkt er, dass mit ihr etwas nicht stimmt, was für ihn eine Herausforderung als Heiler darstellt. Und so versucht er beharrlich, Crystal zu helfen und erst durch einen Zufall entdeckt er, wieviel mehr sie ihm eigentlich bedeutet.

Fazit:

Ob man will oder nicht: Dieser Roman reißt einen einfach mit. Sowohl der Schreibstil von Joss Stirling, als auch die sympathischen Charaktere, an deren Schicksal man einfach teilhaben möchte, haben mich für sich gefangengenommen und auf eine wunderschöne Reise nach Venedig entführt. Wer Jugendfantasy mag und nichts gegen ein wenig Kitsch und Vorhersehbarkeit hat, der wird dieses Buch einfach lieben.

3,5 Punkte
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am 6. Mai 2013
Teil 3 knüpft nahtlos an der Geschichte an und erneut wird ein anderer Ort vorgestellt. Nach den Rockies und London spielt der Roman diesmal in Venedig. So langsam kann ich ein ganzes Regal mit Büchern, die in dieser Stadt spielen, füllen, aber ich spürte beim Lesen, wie gern die Autorin die Stadt haben muss. Die Zeilen sprachen nicht einfach nur von der Stadt, ich war beim Lesen praktisch vor Ort. Hörte, fühlte und sah es. (Auch wenn ich noch nie da war ).

Die Action im Buch kam nicht zu kurz, auch wenn das Tempo wieder so schnell wie schon in Band 2 war und ich den wundervollen Erzählstil aus „Finding Sky“ vermisste. Aber natürlich gibt es Abstriche, wenn die ganze Familie Benedict und die passenden Seelenspiegel auftreten, selbst wenn mich ein paar zusätzliche Seiten nicht gestört hätten, um der Handlung noch mehr Tiefe zu verleihen. Auch der dritte Band liest sich wieder witzig und unterhält. Xav und Crystal frotzeln ständig miteinander und der Vergleich des Lebens eines Actionhelden mit den Kräften der Savants ließ mich schmunzeln.

Crystal gefiel mir wieder besser als Phee. Sie hegt arge Selbstzweifel bezüglich ihrer Persönlichkeit und ist das schwarze Schaf der Familie, ein Mädchen, das nach Anerkennung innerhalb ihrer Großfamilie (voller Savants) sucht. Sie sucht noch ihren Lebensweg, weiß noch nicht, was und wer sie werden will, nachdem ein Schicksalsschlag ihr Leben aus der Bahn warf. Dass Diamond, die schöne, selbstbewusste, kluge, tolle große Schwester, ihren Seelenspiegel findet und sofort die Hochzeitsglocken läuten, macht es Crystal nicht leichter aus den Schatten zu treten, in die man sie geschubst (sie sich aber auch selbst hineinmanövriert) hat. Crystal muss erst noch ihre Fähigkeiten erkennen, sie braucht Lob, Zuspruch und muss merken, dass sie sehr wohl etwas Besonderes ist. Hier kommt – natürlich – Xav ins Spiel. Obwohl ich fand, dass Crystal durch ihn deutlich mehr Veränderungen begegnet, während er nur eine Person findet, die ihn durchschaut. Ein wenig ungleiches Verhältnis, aber das nur am Rande …

Leider fand ich das Cover des dritten Bandes nicht so herrlich wie die vorherigen. Irgendwie hat mich die Kombination der Rosa- und Blautöne nicht begeistern können. Was sprach gegen die Originalfarbgebung? Außerdem ist der Umschlag aus einem ganz anderen Material, ich hätte Einheitlichkeit schöner gefunden.

Zusammenfassung: Wie schon die ersten Bände ist auch „Calling Crystal“ ein Pageturner, die Seiten fliegen nur so beim Lesen vorbei. Das Buch ist leicht und locker geschrieben, wenn auch meiner Meinung nach an manchen Stellen etwas überhastet. Definitiv zur Unterhaltung und als nette Wochenendlektüre geeignet, jedoch leider etwas vorhersehbar. Der Witz und die tollen Figuren machen dies jedoch wieder wett.

Daher vergebe ich für die tolle Unterhaltung, die „Calling Crystal“ bietet drei von fünf möglichen Sternen.
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TOP 500 REZENSENTam 29. April 2013
5 von 5 Sternen
Zitat: „Ein kleines Stück weiter oben lag Schnee, der sich weiß schimmernd dem Dämmerlicht widersetzte.“
*Inhalt:*
Crystal war schon immer das schwarze Schaf der Familie. Alle außer sie haben tolle Savant-Fähigkeiten und sie kann nicht mal mit ihrer Familie über Telepathie kommunizieren, weil ihr dann tierisch schlecht wird. Als sie dann auch noch auf die super begabten Benedicts und im speziellen den nervtötenden Xav trifft, wird ihr das noch deutlicher. Noch mehr Minderwertigkeitskomplexe kann sie nun wirklich nicht gebrauchen. Xav allerdings ist ein Heiler und hat sich in den Kopf gesetzt, dass mit Crystals irgendetwas nicht stimmt und sie einen Heiler braucht.

*Meinung:*
Die Grundidee der gesamten Reihe ist originell, zumindest habe ich vorher noch nichts über Savants gelesen. Die jeweiligen Fähigkeiten der Savants sind sehr interessant und unterschiedlich. Auch die gesamte Familiendynamik der Benedicts machen einen großen Charme des Buches bzw. der gesamten Reihe aus. Dieser Band hier brillierte zusätzlich durch sein tolles Setting. Venedig wird hier wirklich großartig beschrieben und in die Story eingebaut. Das Thema des positiven und negativem Einsatz der Savant-Fähigkeiten wird eigentlich in jedem Band aufgegriffen, hier aber noch einmal ganz deutlich gemacht.

Beim Schreibstil war ich während des Buches hin und hergerissen. Oft waren mir die Dialoge zu übertrieben witzig oder einfach. An anderen Stellen (keine Dialoge) konnte ich mich dann aber richtig schütteln vor lachen oder staunte wegen der wunderschönen Wortwahl. Da der Schreibstil an sich aber wirklich super ist, werde ich hier keinen Punktabzug geben. Außerdem umschreibt die Autorin an manchen Stellen Situation oder Landschaften einfach wunderschön. Ein Zitat habe ich euch ja schon am Anfang der Rezension gezeigt.

Und nun kommen wir zu dem Punkt der für mich immer am wichtigsten ist – die Emotionen. Diese werden hier großartig übermittelt. Die Hauptprotagonistin fühlte sich bereits ihr ganzes Leben lang wertloser als die Leute um sich herum und man fühlt hier völlig mit ihr mit. Ihre Gefühle kommen unglaublich authentisch herüber. Aber auch die Gefühle, die sie im Laufe ihrer Entwicklung während des Buches durchlebt, werden sehr glaubwürdig dargestellt.

Die Geschichte ist dieses Mal deutlich eher auf Humor geschnitten, aber trotzdem gibt es einen angenehm geschwungenen Spannungsbogen. Für mich genau richtig, aber für Leute die viel Action suchen, werden hier sicher ein wenig enttäuscht. Alles wird ein wenig zu einfach gelöst. Trotzdem gab es einige Überraschungen mit denen ich nie gerechnet hätte und die wieder eine weitere sehr interessante Savant-Fähigkeit an Licht brachten.

Die Charaktere sind wie schon in den anderen Bänden extrem sympathisch und interessant. Man trifft wieder auf die gesamte Benedict Familie, aber auch viele neue Charaktere. Gerade der weibliche Hauptcharakter in diesem Band war mir von Anfang an sehr sympathisch und ist von der gesamten Reihe meine liebste Hauptcharakterin geworden. Xav ging mir in diesem Band leider etwas auf die Nerven mit seinem übertriebenem Humor. Da gefielen mir die anderen Benedictbrüder besser. Vor allem die neuen Charakter konnten mich überzeugen, aber ich will hier nicht zu viel verraten. Langweilig wird es aber auf keinen Fall.

Die Liebesgeschichte war dieses Mal nicht ganz so romantisch wie die in den anderen 2 Bänden. Trotzdem war sie sehr schön geschrieben. Auch wenn ich Xavs Humor nicht immer verstand, überzeugte mich die ganze Atmosphäre zwischen den beiden. Sie gingen so herrlich locker und auch foppend miteinander um, dass man ihnen die Gefühle für einander einfach abnahm.

Das Ende war schön abgerundet und war wieder ein perfektes Ende für mich. Eines wo ich das Buch seufzend zuklappe. Ich bin nur schrecklich traurig, dass es mit diesem Band endet. Ich hätte super gern auch noch die Geschichte von den anderen Benedict Brüdern gehört oder allgemein die Benedict Familie auf ihrem Lebensweg weiter verfolgt.

Grundidee 5/5
Schreibstil 5/5
Emotionen 5/5
Spannung 4,5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 4,5/5

*Fazit:*
5 von 5 Sternen
Auch dieser letzte Band der Trilogie konnte mich wieder voll überzeugen, obwohl er dieses Mal so völlig anders geschnitten war. Dieses Mal wurde sehr viel Wert auf Humor gelegt und es wurde nicht so extrem emotional wie in den anderen beiden Teilen. Am meisten konnten mich mal wieder die Charaktere überzeugen. Die Benedict Familie ist einfach toll und ich hätte noch etliche weitere Bände über sie lesen können.

Reihe:
Finding Sky (1. Teil)
Zed's Story (kostenloses Ebook)
Saving Phoenix (2. Teil)
Calling Crystal (3. Teil)
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Inhalt:
Crystal begleitet ihre Schwester Diamond nach Denver, wo Diamand an einer Savant-Konferenz teilnehmen will. Während eines Spaziergangs zurück zum Hotel werden die beiden überfallen.
Ein Polizist eilt ihnen zu Hilfe, der sich als Diamonds Seelenspiegel entpuppt: Trace Benedict.
Die beiden schwelgen sofort auf Wolke 7 und Crystal kommt sich mit ihrer „eingeschränkten“ Savant-Fähigkeit noch überflüssiger vor als sonst.
Zu allem Überfluss hat sie nicht gerade den besten Draht zu Trace‘ Bruder Xav, dem Heiler. Als Xav dann auch noch versucht, mit Crystal mental zu kommunizieren, einen Versuch zu wagen, ihre Seelenspiegel-Tauglichkeit auszutesten, ist das Maß übervoll. Denn Crystal wird übel, sobald ihre mentalen Schutzmauern fallen.
Xav entdeckt etwas in ihrem Kopf, aber Crystal weigert sich von Xav genauer überprüft zu werden und kehrt zurück in ihre Heimat Venedig.
Kurz vor der Hochzeit von Diamond und Trace geschieht das Allerschlimmste, was Savants passieren kann…

Meinung:
Dem Trilogie-Abschluss der „Macht der Seelen“ habe ich schon entgegen gefiebert. War in „Finding Sky“ die Welt der Savants noch so neu und musste ich mich mit der Protagonistin auf die Suche nach Antworten machen, spielten in „Saving Phoenix“ die Savants schon eine wesentlich größere Rolle und waren von Anfang an kein Geheimnis.

So ist es auch in dem letzten Band „Calling Crystal“ der Fall. Nur dass Joss Stirling in dieses letzte Abenteuer der Benedicts große Dramatik eingebaut hat – für die gesamte Familie. Ich wurde schon auf den ersten Seiten mit dem Seelenspiegel-Kontakt von Diamond konfrontiert. Wie wir von den vorhergegangenen Bänden wissen, ist es aber immer die Ich-erzählende Protagonistin, die nach ihrer besseren Hälfte sucht. Was im Falle von Crystal nicht ganz so unproblematisch läuft wie bei ihrer Schwester Diamond.

Denn die junge Crystal ist als Savant „eine Niete“. Sie kann nicht telepathisch kommunizieren, selbst wenn es jemand in ihrer Nähe tut, wird ihr übel und sie übergibt sich. Sie taugt nach eigener Aussage nur dazu, verlorene Dinge wiederzufinden. Das ist ihre doch sehr minderwertige Gabe. So steht sie stets im Schatten ihrer sechs Geschwister, insbesondere dem von Diamond, einer Streitschlichterin unter den Savants.
Ihr Vater war Crystals einziger Bewunderer in der Familie. Mit seinem Tod versank auch Crystals Selbstbewusstsein. Die eigentlich meist doch freundlich gemeinten Neckereien von Xavier Benedict drosseln dieses noch mehr und sie hält sie für dieselben Sprüche, mit denen man sie aufgrund ihres Aussehens stets gemobbt hat. So ist die Grundlage jeder Art von Beziehung zwischen den beiden quasi im Keim erstickt. Nur zuliebe ihrer Geschwister einigen sich die beiden auf eine Art Waffenstillstand. Crystal entwickelt sich in „ihrem Buch“ in eine so unerwartete und fantastische Richtung, dass sie mir die Liebste aus dem „Macht der Seelen“-Club geworden ist.

War mir Xav in den vergangenen Büchern eher als Witzbold denn ernstzunehmender Protagonist in Erinnerung, mutierte er in „Calling Crystal“ zu einem wahren Liebling. Die Autorin hat ihm Tiefe und eine Erklärung für sein Verhalten gegeben. Dennoch lässt er die Witzeleien nicht, was ich in dem Fall auch sehr bedauert hätte. Die Wortgefechte Crystal-Xav zogen sich quer durch alle Seiten und lockerten die Geschichte auf besondere Weise auf.

Ich war gespannt darauf, welchen Hintergrund Joss Stirling ihrer letzten Protagonistin gibt. Beinahe hatte ich befürchtet, eine Kopie eines der beiden Vorgänger geliefert zu bekommen. Aber ich wurde sowas von überrascht.

Natürlich war von Anfang an klar, dass Crystal ihren Seelenspiegel finden muss. Ebenso lag die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Gegenstück um einen der Benedicts handelt, recht schnell war auch klar, welcher der Brüder der Auserwählte sein wird. Darum war dieses Buch anders: Nicht „Wann finden sich die Seelenspiegel?“ war hier die Frage, sondern: „Wann und unter welchen Umständen finden sie es heraus?“. Und mit diesem und dem weiteren überraschenden Verlauf der Geschichte konnte mich die Autorin überzeugen.

Joss Stirlings Sprache ist weiterhin sehr einfach gehalten und orientiert sich an der jugendlichen Protagonistin Crystal, die in Ich-Perspektive/Vergangenheit erzählt. Im Gegensatz zu Band 2 ist das Niveau etwas höher, was mit der „besseren“ Herkunft von Crystal erklärt werden kann. Die Autorin arbeitet viel mit lockerer wörtlicher Rede, was das Lesetempo enorm steigert.

Auch das Setting hat mir sehr gefallen. Der Hauptteil der Geschichte spielt in Venedig und so schwingt gleich eine romantische Atmosphäre mit, die dem gesamten Seelenspiegel-Thema das besondere Etwas gibt.

Das letzte Buch einer Trilogie sollte zu einem für den Leser zufriedenstellenden Ergebnis führen. Frau Stirling hat es geschafft, meine im Vorfeld aufgetretenen Bedenken bezüglich des Rests des Benedict-Clans zu zerstreuen und führt die gesamte Familienbande zu einem besonders zufriedenstellenden Ende.

Urteil:
„Calling Crystal“ gibt noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die Savants und die Seelenspiegel, ein Einblick, der mir sehr gut gefallen hat. Spannung, Action, eine große Portion Humor und überraschende Wendungen machen das locker-leichte Leseerlebnis beinahe perfekt. So sind Xav und Crystal zu meinen Lieblingen der Reihe geworden und erhalten sehr gute 4 Bücher von mir.

Ein würdiger Abschluss der Trilogie und ein absolutes Must-Read für Fans der ersten Teile, denn für mich war „Calling Crystal“ besser als seine Vorgänger.

Die Serie:
Finding Sky
Saving Phoenix
Calling Crystal

©his-and-her-books.blogspot.de
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Wenn meine derzeitige Lieblingsautorin ihre Reihe vollendet, dann bin nicht nur ich gespannt auf diesen Teil.
Meine Rede? Joss Stirling und ihre Savant - Reihe!
Nun erschien am 1.Mai 2013 “Calling Crystal” und ich durfte es bereits zwei Wochen vor Veröffentlichung lesen.
Ohne die lieben Mitarbeiter des dtv-Verlages währe das nicht möglich gewesen und deshalb möchte ich DANKE sagen !!!
Danke für 384 Seiten reinste Entführung nach Venedig und einer Reihe, die mich noch lange, lange begleiten wird.

Crystal und ihre Schwester Diamond kehren nach Venedig, ihrer Heimat, zurück.
Ihre große Schwester will ihre Ziele verfolgen, doch was will Crystal ?
Sie ist das schwarze Schaf ihrer Familie, als Siebente geboren setzten alle große Hoffnung auf ihre Savantkräfte.
Doch das Einzige, was sie bewirken kann, ist verlorene Sachen wiederfinden.
Und auch normale Fähigkeiten kann sie nicht wirklich vorweisen, außer dass sie ein Händchen für Stoffe hat, meint sie vollkommen talentfrei zu sein.

Seinen Seelenspiegel zu finden, ist das Größte im Leben eines Savant.
Als Diamond ihren trifft, scheint ihr Glück komplett, nun muss Crystal ihre Schwester teilen und gehört zu der Benedict Familie.
Doch gerade Xavier Benedict scheint die größte Nervensäge zu sein, den ihre Schwester auf Sie ansetzen konnte.
Als ein Unglück geschieht, lernt Crystal ihr Herz zu öffnen - doch wird es ausreichen?

Seit ihr auch immer so melancholisch gestimmt, wenn eine Reihe endet?
Also gerade bei dieser hätte mich eine weitere Fortsetzung nicht gestört - aber vielleicht kann ich ja noch auf eine hoffen, wer weiß das schon.
Joss Stirling schreibt nicht nur witzig, auch bildhaft und sie versteht es, mich als Leser einfach mit in ihre Geschichte hineinzuziehen.
Savants begleiten die Leser, seit dem Auftakt, durch Joss Stirlings Reihe.
Diese Menschen besitzen besondere Fähigkeiten, vom Zeitanhalten bis Gegenstände bewegen ist alles vertreten.

Das höchste Gut, was die Savants haben ist ihr sogenannter Seelenspiegel, also sein Gegenstück. Dieser ist am gleichen Tag geboren und ergänzt seinen Gegenpart perfekt.
Im Band eins und zwei haben sich bereits die ersten Pärchen gefunden - Zed & Sky sowie Phoenix & Yves.
In jeder dieser Geschichten steckt die Autorin immer sehr viel Dramatik hinein, im Mittelpunkt steht dennoch immer die Benedict-Familie.
Auch in “Calling Crystal” taucht diese wieder auf und einer der neunköpfigen Familie entpuppt sich sofort als Seelenspiegel von Diamond.
Crystals Zweifel konnte ich in diesem Moment nachvollziehen, denn sie hat noch nie einen Jungen kennengelernt, der sie nicht nur liebt, sondern auch ein Teil ihrer Selbst ist.
So versteht sie nicht den schnellen Wandel ihrer Schwester.
Durch die Ablenkung dieser ist Crystal nun auf sich allein gestellt und geht einen neuen, etwas wackeligen Weg.

Ich merkte immer mehr wie sie an innerer Stärke gewann und freute mich mit jeder neuen Buchseite, dass sie diese selbst an sich entdeckt.
Das Ende des Buches wurde höchst dramatisch ausgebaut, leider hat es ein paar Einbrüche der Spannung hier und da, aber das tut der Handlung an sich keinen Abbruch.
So darf gern gerätselt werden, welches verborgene Talent Crystal vielleicht doch in sich trägt und entdeckt werden, welche knisternde Atmosphäre sich zwischen Crystal und Xavier abspielt.
Wenn auch diese in den ersten Kapiteln alles andere als anziehend ist, so zeigen die Beiden doch, dass wahre Freundschaft alles schaffen kann und Familie den größten Halt im Leben bietet.

Mit “Calling Crystal” hat mich die Autorin Joss Stirling gänzlich gefangen genommen und vielleicht schreibt sie weiterhin so schöne Reihen, die mit des Lesers Seele spielen.
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am 23. April 2013
ZUR AUFMACHUNG

Leider gefällt mir die Aufmachung des dritten Bandes nicht ganz so sehr wie die der beiden ersten Teile. Während im englischen Original immer rot, weiß und schwarz miteinander kombiniert wurden, haben wir im deutschen plötzlich rosa dabei. Ich finde die Kombination leider nicht ganz so gelungen wie bei den ersten Bänden. Was die Titel angeht, so finde ich aber, dass der deutsche fast noch besser ist als der englische. Denn im englischen sehe ich kaum Bezug zur Geschichte, während im deutschen das "Calling" sehr viel eher passt. Immerhin muss sich ein Arzt ja bei seiner Patientin erkundigen...

ZUM BUCH

Xav war schon immer ein Charakter, von dem ich gerne mehr erfahren hätte. Und ich habe mich natürlich gefragt, wie wohl sein Gegenstück so sein würde... Niemals hätte ich gedacht, dass Crystal so ein unsicherer Mensch sein würde. Und damit meine ich nicht, dass sie schüchtern wäre, nein, sie ist nur ihr ganzes Leben lang von ihren Savant Geschwistern mit deren fantastischen Gaben in den Schatten gestellt worden. Und als ihre Schwester Diamond dann noch ihren Seelenspiegel findet, ist da das Chaos natürlich vorprogrammiert. Crystal ist ein Mensch mit Humor. Sie nimmt das Leben wie es kommt, denn bei dem Leben, das sie geführt hat, blieb ihr gar nichts anderes übrig. Klar, manchmal ist sie unsicher, aber wer kann ihr das verdenken, wenn ihre Savant Kräfte scheinend zu nichts zu gebrauchen sind?! Dadurch, dass sie der Telepathie aufgrund ihrer Kräfte, nicht fähig ist ohne, dass ihr schlecht wird, hat sie auch keine Hoffnung mehr, jemals ihren Seelenspiegel zu finden. Und dann kommt Xav in ihr Leben und sie kann ihn ganz und gar nicht ausstehen. Das war zur Abwechslung einmal so angenehm, dass die beiden keine Ahnung hatten, dass sie füreinander bestimmt sind! Dadurch lernten sie sich ganz normal kennen und später, als sie begannen sich zu mögen, kam das Problem auf, dass sie natürlich glaubten, KEINE Seelenspiegel zu sein. Generell beschäftigt sich der Roman sehr stark mit den Seelenspiegeln und damit, ob es nicht manchmal besser ist, seinen Spiegel gar nicht zu kennen. Eine von Crystals Schwestern führt zum Beispiel eine ganz normale Beziehung zu einem ganz normalen Menschen und das ist vielleicht nicht so innig wie eine Seelenspiegel Beziehung, aber sie ist glücklich, hat sogar Kinder und ihr Spiegel würde das alles bloß ruinieren. Inwiefern hätte dieser Spiegel also das Recht, eine solche Beziehung zu ruinieren?!
Es ging hier auch sehr darum, sich selbst zu finden. Als ihr Vater gestorben ist, hat Crystal das so aus der Bahn geworfen, dass sie ihre Abschlussprüfungen in der Schule ziemlich vergeigt hat. Und jetzt, fast drei Jahre später, folgt sie ihrer großen Schwester wie ein Schatten und hat keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Wenn man es so betrachtet, war der Roman also auch deutlich erwachsener, obwohl sowohl Crystal als auch Xav jetzt nicht unbedingt das typische Verhalten von zwei Erwachsenen zeigen. Der Roman spielt in Venedig und es wird dort gerade ein Actionfilm gedreht, bei dem die beiden über Verbindungen eine kleine Statistenrolle spielen. Dort zeigte sich am stärksten der Humor, mit dem die Geschichte geschrieben ist. Dieser Humor hat das Buch zu etwas anderem, etwas neuem gemacht.
Auch stellt sich hier heraus, warum es keine weiteren Romane von den Benedict Brüdern mehr geben wird und nur die Geschichten von Zed, Yves und Xav erzählt worden sind. Aber das zu erklären würde zu sehr spoilern. Auf jeden Fall hat mir diese Lösung wirklich gut gefallen und ich muss auch sagen, es kam überraschend und das hätte ich nach drei Romanen in der Savant Welt so nicht erwartet.

FAZIT

Schreibstil: 4,5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Emotionale Tiefe: 4 Sterne
Humor: 4 Sterne
Originalität: 4 Sterne

Ein würdiger Abschluss der Reihe, der die Sache ganz neu angeht, es aber auch auf diese neue Weise wieder schafft, den Leser zu packen. Für Fans von Band eins und zwei sicher ein Muss!
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