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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung
Mit Finding Sky haben wir wieder mal ein Buch aus der Romantasy-Sparte. Dieses Segment des Buchmarktes boomt ja geradezu und so ist es immer schwieriger hier Weizen von Spreu zu trennen.
Denn, seien wir mal ehrlich, viele dieser Geschichten gleichen sich doch sehr.
Vom Aufbau der Geschichte, der Konstellation der Personen bis zu ihren Eigenschaften und dem...
Veröffentlicht am 30. Juli 2012 von tinkerbell

versus
42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2 oder 4-5 Sterne? Eine Frage des Geschmacks... oder des Alters
Die Handlung ist schnell umrissen: Waise Sky Bright zieht mit ihren etwas flippigen Adoptiveltern für ein Jahr von England nach Colorado. An ihrer neuen Schule lernt sie Zed Benedict kennen, den geheimnisvollen Rebellen der Schule. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen und spürt eine seltsame, fast übernatürliche Verbindung zu ihm...
Veröffentlicht am 20. Mai 2012 von _Buchliebhaber_


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42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2 oder 4-5 Sterne? Eine Frage des Geschmacks... oder des Alters, 20. Mai 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Handlung ist schnell umrissen: Waise Sky Bright zieht mit ihren etwas flippigen Adoptiveltern für ein Jahr von England nach Colorado. An ihrer neuen Schule lernt sie Zed Benedict kennen, den geheimnisvollen Rebellen der Schule. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen und spürt eine seltsame, fast übernatürliche Verbindung zu ihm...

Ich habe schon etliche Jugendbücher gelesen, die auch mir als Erwachsene gut gefallen haben; manche haben mich sogar richtig begeistert. "Finding Sky" gehört leider nicht dazu. Wäre es ein Buch für Erwachsene, würde ich nur zwei Sterne vergeben, denn es hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich fand die Geschichte unerträglich kitschig, die Charaktere unglaubwürdig, die Sprache oft peinlich und zu krampfhaft auf jugendlich getrimmt. Im Gegensatz zu fast allen anderen Rezensenten hier hatte ich wirklich Mühe, bis zum Ende durchzuhalten; die Lektüre war für mich eher Quälerei als Spaß.

Nur: Es wurde eben NICHT für Erwachsene geschrieben, und die Autorin hatte Leserinnen wie mich gar nicht im Sinn. "Finding Sky" ist ein Jugendbuch, und es wäre unfair, einem Jugendbuch vorzuwerfen, dass es so geschrieben wurde, dass Jugendliche es mögen. Von einem Schlageralbum kann man schließlich auch nicht erwarten, dass es Hardrockfans gefällt - muss es ja auch nicht. Ich werde deshalb versuchen, bei der Bewertung meinen eigenen Geschmack weitgehend außer Acht zu lassen und v.a. danach zu gehen, ob das Buch für die eigentliche Zielgruppe lesens- und empfehlenswert ist. Und das ist es meiner Meinung nach durchaus. Ich hätte keinerlei Bedenken, es einem 15-jährigen Mädchen in die Hand zu drücken und bin mir relativ sicher, dass es ihm gefallen würde.

"Finding Sky" wird aus unterschiedlichen Gründen viele weibliche Jugendliche ansprechen. Die Geschichte ist ein bisschen märchenhaft, aber nicht so abgehoben, dass sie überhaupt nicht mehr glaubhaft ist (weit und breit keine Vampire!). Die Sprache ist eindeutig auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Dinge sind hier "hammermäßig" oder "voll krass" - ich denke, das soll den Dialogen so etwas wie Authentizität verleihen und tut es vermutlich auch (?). Die Protagonistin ist eine gute Identifikationsfigur für junge Leserinnen: sie ist schüchtern und ein wenig unsicher, will an der neuen Schule einfach nur dazugehören. Die Jungs sind ihr noch nicht so ganz geheuer, aber im Grunde sehnt sie sich nach der großen Liebe und einer einzigartigen Verbindung zu einem Seelenverwandten (der vorzugsweise gut aussehen sollte). In dieser Figur dürften sich viele Mädchen wiederfinden. Und natürlich ist Zed Benedict genau der Typ Junge, von dem die meisten insgeheim träumen: der geheimnisvolle und wahnsinnig attraktive Bad Boy der Schule, ausgestattet mit einem coolen Motorrad und einem goldenen Herzen. Das Ganze garniert mit viel Mystik, ein bisschen Schulalltag auf die amerikanische Art und einem ungewöhnlichen Familienleben mit einem lockeren, sympathischen Elternpaar.

Fazit: Für Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren ist das Buch empfehlenswert. Grundsätzlich könnten die Leserinnen auch noch jünger sein, denn der Roman ist absolut jugendfrei. Wer also auf der Suche nach einer Geschenkidee für einen weiblichen Teenager ist, ist damit gut beraten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann den Hype leider nicht verstehen, 29. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
"Finding Sky" ist ein Buch, das sehr gehypt wurde. Normalerweise bin ich ja nicht der Typ, um jeden Hype mitzumachen, bei diesem Buch war es jedoch anders, denn das wunderschöne Cover hat mich neugierig gemacht. Als ich das Buch dann jedoch gelesen habe, musste ich mehrfach mit dem Kopf schütteln, denn ich kann den Hype um das Buch leider überhaupt nicht verstehen.

Zugegeben: Der Schreibstil ist sehr nett und auch die Handlung besitzt einiges an Potential, allerdings wurde dies nur sehr selten genutzt, was mehr als schade ist. Die Geschichte wird stellenweise sehr kitschig und klischeehaft erzählt, manchmal sogar etwas holprig, aber im Großen und Ganzen relativ flüssig. Die Ideen sind massig vorhanden, allerdings ist kaum etwas dabei, was man noch nicht kannte und somit ist dieses Buch für mich leider nur eines von vielen Büchern, da mir das Besondere fehlt.

Dazu sind die Charaktere leider nicht die größten Sympathieträger. Stellenweise sind sie sehr oberflächlich und ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren, es fiel mir sogar ehrlich gesagt schwer, sie überhaupt zu mögen. Da die Geschichte relativ kitschig verläuft, merkt man auch den Charakteren an, dass da nicht unbedingt viel Tiefe vorhanden ist, selbst Ecken und Kanten findet man bei ihnen nur sehr selten, was ich mehr als schade finde. Wie gesagt, die Ideen waren vorhanden, aber leider war die Umsetzung so dermaßen mittelmäßig, dass es kaum der Rede wert ist.

Wie in mittlerweile fast jedem Jugendbuch gibt es auch hier mal wieder eine Highschool-Liebe. Selbstverständlich sind beide Charaktere wieder sehr schön, sodass sie einfach zusammenfinden mussten. Vergleicht man diese Liebe mit anderen Jugendbüchern, ist auch die Romanze zwischen Sky und Zed absolut durchschnittlich und kann sich von anderen Geschichten nicht abheben. Dafür ist die Romanze allerdings so dermaßen kitschig und klischeehaft, dass man am liebsten rosa Herzchen ausbrechen möchte.

Hinzu kommt, dass Sky stellenweise absolut nicht authentisch dargestellt wird. Hätte ich ihr Schicksal und dazu jemanden wie Zed an meiner Seite, würde ich mit Sicherheit so manches Mal anders reagieren. Bei ihr ist allerdings kaum eine Reaktion ersichtlich. Oftmals reagiert sie einfach nur cool, selten auch sarkastisch und direkt, allerdings bröckelt ihre Fassade nur sehr selten und man erlebt ein ganz kleines bisschen Sorge, bzw. Angst. Das war mir einfach zu wenig und genau dieses Verhalten sorgte dafür, dass ich mich absolut nicht mit ihr oder den anderen Charakteren identifizieren konnte.

Wirklich hübsch ist dagegen die Covergestaltung, die direkt ins Auge sticht. Das Herz um den Titel und die vielen Verschnörkelungen in Form von Blättern und Dornen sind ein toller Hingucker. Schade, dass der Inhalt nicht auch so schön ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen. Sie liest sich sehr flüssig und spannend und war für mich Kaufgrund Nummer 1. Sehr schade, dass die Geschichte an die Beschreibung nicht anknüpfen kann. Zwar wird hier nichts schön geredet oder gar versprochen, was nicht stattfindet, allerdings passiert außer dem, was in der Beschreibung steht, kaum noch etwas, sodass kaum Spannung aufkommen konnte.

Insgesamt ist "Finding Sky" ein Buch, dass zwar sehr viele gute Ideen beinhaltet, diese aber nur sehr mittelmäßig umgesetzt wurden. Wären die Charaktere interessanter und weniger oberflächlich gewesen, hätte dieses Buch mit Sicherheit großen Spaß gemacht. So ist es nur eines von vielen Büchern, dass leider schnell wieder vergessen wird. Den zweiten Band werde ich wohl nicht mehr lesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 30. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit Finding Sky haben wir wieder mal ein Buch aus der Romantasy-Sparte. Dieses Segment des Buchmarktes boomt ja geradezu und so ist es immer schwieriger hier Weizen von Spreu zu trennen.
Denn, seien wir mal ehrlich, viele dieser Geschichten gleichen sich doch sehr.
Vom Aufbau der Geschichte, der Konstellation der Personen bis zu ihren Eigenschaften und dem Ausgang des Ganzen. Oftmals hat man das Gefühl, es werden lediglich die Namen, Orte und Haarfaben der Personen ausgetauscht oder ihre magischen Fähigkeiten.

Finding Sky erfindet das Rad sicher nicht neu. Auch hier findet man viele altbekannte Komponenten wie das schüchterne aber bildschöne und leicht schusselige Mädchen, den Schul-Schönling der natürlich nur auf sie steht sowie die Highschoolromanze an sich.

Aber um mal das Positive zu erwähnen: es ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen. Die Autorin hat sich viel Mühe mit der Charakterisierung der Personen gegeben, das ist ihr oftmals gut gelungen! Auch wenn man auf einige Klischees trifft, die Figuren wirken trotzdem lebendig und authentisch und nicht wie Abziehbilder. Es bleibt auch nicht bei dem typischen Highschool-Romanzen-Verlauf, die Geschichte hat tatsächlich mehr zu bieten. Irgendwann schwenkt die Handlung von der Romantik mehr zu Action und sogar ein bisschen Krimi.
Die Liebesgeschichte zwischen Sky und Zed ist zuckersüß und dürfte den zahlreichen Twilight-Fans gefallen. Auch wenn diese ab einem bestimmten Zeitpunkt eher in den Hintergrund tritt, was Schade ist.
Hier hätte gerne noch mehr erzählt werden dürfen!
Sky als Hauptperson kam sympathisch rüber, fast das ganze Buch über konnte man sich gut in sie einfühlen. Gegen Ende waren zwar ein paar Momente, da ging sie mir auf die Nerven, aber da der Rest gestimmt hat, drücke ich ein Auge zu.

Mit den Savants hat die Autorin eine ganz interessante Idee aufgegriffen. Auch wenn die Fähigkeiten nicht neu sind (welche verrate ich nicht), sie hat hier eine eigene Variante davon erschaffen.
Bis zu dem Moment, an dem ein klärendes Gespräch stattfindet, weiß man nicht was Zeds Geheimnis ist und kann auch mit dem Begriff Savant nichts anfangen. Das ist zwischen den ganzen Elfen, Vampiren, Werwölfen usw. deren Fähigkeiten ja nicht schwer zu erraten sind, mal ganz spannend.

Ein paar negtive Dinge sind mir aber auch aufgefallen. Es gab zum Beispiel ein paar Logiklücken, bei denen ich mich gefragt habe, ob der Lektor hier geschlafen hat.
Sky reagiert manchmal nicht logisch. Auch ihr Umfeld, z.B. Zeds Familie sagen/tun ein paar Mal Dinge, die sie vor ihr eigentlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht dürften. Und sie nimmt es einfach hin.
Da habe ich mich schon am Kopf gekratzt.

Aber alles in allem habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt und habe die Geschichte gerne gelesen.
Ich denke, den Nachfolgeband werde ich mir auch zulegen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Jugend-Fantasyroman mit einer bezaubernden Teenie-Romanze, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zwei Seelen - für immer verbunden, doch in höchster Gefahr!

Inhalt:
Sky hat in ihrer Kindheit schreckliche Dinge erlebt; mit sechs Jahren wurde sie auf einem Rastplatz ausgesetzt und - geprägt von den Erlebnissen - hat sie vieles, sogar ihren eigenen Namen vergessen. Es dauerte ganze vier Jahre, bis sie wieder das Reden anfing. Im Alter von 10 Jahren wurde sie schließlich von einem Künstler-Ehepaar adoptiert, die ihr auch den Namen "Sky" gaben (ohne dabei jedoch wirklich an den Nachnamen "Bright" zu denken...)
Als Sky 16 wird, zieht sie mit ihren Adoptiveltern für ein Jahr von England nach Colorado in den USA. An der Wrickenridge High erwartet Sky viel Neues, und sie findet trotz ihrer Schüchternheit schnell eine gute Freundin - "Obi"-Tina steht ihr immer mit Rat und Tat zur Seite. Aber da gibt es auch einen Jungen, der eine gewisse Anziehung auf Sky ausübt. Ausgerechnet der Schul-Rowdy und Mädchenschwarm Zed Benedict geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Allerdings scheint dies nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen, so ruppig, wie er sich ihr gegenüber verhält.
Bis Sky plötzlich eines Tages seine Stimme in Ihrem Kopf hört. Hat sie geträumt?
Aber warum ist Zed plötzlich wie ausgewechselt und so besorgt um sie? Er scheint überhaupt nicht mehr von ihrer Seite zu weichen....
Als Zed ihr mitteilt, sie sei - genau wie er - ein Savant und zudem noch sein Seelenspiegel, versteht Sky die Welt nicht mehr. Eine Welt, die für sie plötzlich sehr gefährlich wird ...

Handlung & Charaktere:
Joss Stirling hat mit dem Jugendroman "Finding Sky" eine schöne Mischung aus leichter Fantasy und Teenagerromanze zusammengestellt, die genau der Alters-Zielgruppe entspricht. Die richtigen Themen, die das jugendliche Leserherz höher schlagen lassen - aber dabei kann das Buch sehr gut als All-Ager durchgehen. Man sollte sich jedoch immer vor Augen halten, dass es eben ein Jugendbuch ist.
Das Buch sorgt für Entspannung pur, man kann sich fallen lassen und einfach die Leichtigkeit der Geschichte genießen. Dementsprechend finde ich den Schreibstil sehr passend. Locker-flockig und sehr flüssig geschrieben und mit einer großen Portion Humor durchzogen, wird der Leser sofort in den Bann der Geschichte gesogen. Auch die Fantasy-Elemente des Buches überzeugen. Nicht zu dick aufgetragen und doch ist der paranormale Touch vorhanden. Das Thema "Savant" und die dazugehörigen Elemente wie Telepathie, das "Sehen" von Ereignissen, das "Bewegen von Gegenständen" ist sehr schön und ansprechend ausgearbeitet, vor allem die Darstellung des "Seelenspiegels" ist sehr gut gelungen. Es fließt sozusagen in das normale Leben mit ein und ist nicht das beherrschende Element des Buches. Denn gleichzeitig findet hier eine wunderschön dargestellte zarte Jugendromanze statt, die den Leser einfach berühren muss.
Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Sky Bright erzählt, was dem Leser eine Menge Einblick in ihre doch sehr durcheinandergeratene Gefühlswelt zulässt. Trotz der vielen negativen Erfahrungen, die sie in ihrem jungen leben machen musste, hat sie sich einen gehörigen Teil Humor und Ironie behalten können. Diese Eigenschaften, gepaart mit ihrer Schüchternheit und ihrer Sensibilität, macht sie zu einer sehr liebenswürdigen Protagonistin. Man möchte sie manchmal einfach nur drücken.
Zed stellt den coolen Schul-Rowdy und Mädchenschwarm dar und versucht, sich so etwas von allem zu distanzieren. Später erfährt der Leser auch, warum das so ist. Denn ihn Wahrheit ist Zed eher liebevoll, fürsorglich und sehr hilfsbereit.
Etwas abrupt erscheint hier seine plötzliche Wandlung, die praktisch mit dem Umblättern einer Seite kam. Dies ging vielleicht etwas zu schnell und überfordert den Leser kurzfristig, auch wenn sich die Ursache dessen recht schnell aufklärt.
Die Romanze zwischen Sky und Zed, das vorsichtige Herantasten an die jugendliche Liebe und die dazugehörigen Gefühle ist sehr berührend und harmonisch. Es zaubert immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.
Auch schön gelungen sind Sky's Zweifel an der ganzen "Savant-Sache" Das sie nicht einfach hinnimmt, was man ihr so plötzlich vor die Füße wirft, sondern dass sie versucht, erst einmal realistisch zu bleiben und nicht gleich alles Hals über Kopf glaubt, was ihr Zed und später auch die ganze Familie Benedict erzählt. sie tastet sich langsam an die Sache heran.
Ein kleiner Wehrmutstropfen hinterlässt die Darstellung der Geschehnisse in Vegas. Hier wird alles zu hektisch, und man hat das Gefühl, die zeit wird knapp und das Thema muss nun schnell, schnell beendet werden. Hier hätte ich mir eine etwas schönere Ausarbeitung gewünscht.

Mein persönliches Fazit:
Ein sehr gelungener Jugend-Fantasyroman mit einer bezaubernden Teenie-Romanze und einer äußerst humorvollen Protagonistin.
Einige Leser kritisieren den fehlenden Tiefgang - aber ganz ehrlich: Man sollte das Buch als solches betrachten, das es ganz schlicht und einfach ist: Ein Jugendbuch, dass für entspannte Lesestunden sorgen soll. Ich denke, dass Jugendliche neben dem großen Berg an Hausaufgaben und Lernmaterial mit solch einem schönen Buch ganz wundervoll entspannen und vom Schul-Alltag abschalten können - und sich nicht auch noch hier zusätzlich mit schwerer Literatur abplagen müssen.
Denn brauchen wir das nicht alle mal - einfach ein Buch zum Entspannen und Abschalten? Muss es unweigerlich immer "Tiefgang" haben?
Mit "Finding Sky" glückt das ganz sicher !

B_Jones
buecherkaffee.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Twilight 2.0, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung:
Dieses Buch zu lesen, war eine schwere Geburt. Es ist eines der ältesten Bücher auf meinem SuB gewesen, ich weiß noch wie glücklich ich gewesen bin, als ich es mir gekauft habe (noch vor meiner Blogger-Zeit). Aber tja … Dann kamen andere Bücher dazu und dieses hier und seine beiden Geschwister sind in die Vergessenheit geraten. Als ich es dann endlich angefangen habe, vor ca. einem Monat, musste ich es weglegen. Dann habe ich es erneut angefangen und wieder habe ich weggelegt, weil es mich einfach nicht packen konnte.

Das Buch fängt sehr stereotypisch an. Ein mysteriöser Prolog, dann wird die Prota eingeführt. Sky, die Ich-Erzählerin, zieht in eine Kleinstadt mit ihren Eltern. Dort geht sie auf die Highschool, sieht einen mysteriösen Typen, der superheiß ist, ihr aber die kalte Schulter zeigt und der superheiße Brüder (bzw. Familie) hat. Natürlich fliegen die Fetzen zwischen den beiden, denn der Junge mag sie mysteriöserweise nicht. Dennoch warnt er sie und hilft ihr aus der Patsche. Eines Tages entscheidet er, dass er sie doch mag und wie könnte es anders sein? Wenn ein heißer Typ uns erst schlecht behandelt, aber irgendwann sich doch dazu entschließt uns zu mögen, dann mögen wir ihn auch. Das ist eine universelle Regel, an die jedes Mädchen sich halten muss.

Kommt euch das bekannt vor? Ich könnte aus dem Stehgreif mehrere Bücher nennen, die einen ähnlichen Plotverlauf bis hierher aufweisen. Twilight sollte für euch alle ein Begriff sein. Twilight ist auch das Buch, mit dem Finding Sky die meisten Ähnlichkeiten aufweist. Zeitweise dachte ich, dass die Protagonistin Bella ist (schüchternes Mädel, mit einem sarkastischen Humor, kein Selbstwertgefühl, findet sich selber unscheinbar, aber alle männlichen Wesen im Umkreis von fünf Kilometer stehen auf sie, fühlt sich vom Bad Boy angezogen). Auch der männliche Part, unser Loveinteresst Zed (die Charaktere haben alle komische Namen) ähnelt einem gewissen eiskalten, wunderschönen Vampir (wirkt bedrohlich, mobbt alles und jeden, die Prota auch, bis er seine Liebe zu ihr einsieht *kotz*, hat eine wunderschöne Familie).

Die restlichen Charaktere die auftauchen, seien es die besten Freunde unserer Prota Sky oder die Geschwister von Zed oder aber auch die Bösewichte, alle sind Stereotypen, die euch bekannt vorkommen werden. Die Bösewichte haben sogar eine ähnlich geschwollene Art zu sprechen, wie die Volturi. Da sagt doch der eine tatsächlich: "Köstliche Schichten von Schmerz und Verlassenheit" (Zitat S.297). Die Volturi sind uralte Vampire, weshalb ich solche Sätze ihnen nie krummgenommen habe, aber diese Bösewichte in diesem Buch leben in unserer Zeit und sind zwischen 20 und 50 Jahre alt.

Auch das Setting mit viel Wald und typischer amerikanischer Kleinstadt schreit geradezu TWILIGHT.

Dieses Buch ist eine Dramaqueen. Es heißt die ganze Zeit "Oh mein Gott, wir schweben in Gefahr! Oh nein, wir sind so in die Ecke gedrängt. Oh nein hier, oh nein da. Bla bla bla." Aber statt mal aktiv etwas gagegen zu unternehmen, gehen die Leute lieber Ski fahren. Haben langweilige Beziehungsgespräche ("Ich liebe dich, aber ich kann dich nicht lieben, da – ja, weswegen eigentlich? Denn der Grund für Skys Beziehungsunfähigkeit leuchtet mir nicht ein. Das ganze teeniemäßige Verhalten hat mich sehr genervt.

Die Autorin hat eine Vorliebe für schwülstige Metaphern, da ist eine Szene in der Sky Zeds Herz mit einem Fabergé Ei vergleicht. Oder Sky vergleicht alles und jeden mit Comics, weil sie ein so großer Comic-Fan ist. Sie ist total von Comics begeistert, so begeistert, dass sie genau einmal sich im ganzen Buch ein Comic kauft und ihn dann liest.
Nervig ist auch, dass Sky und Zed sich ständig "Schatz", "Liebling" oder mein Lieblingskosewort "Sexy" nennen müssen. Das fühlt sich bei mir so an, als würden kleine Kinder Vater, Mutter, Kind spielen.
Übrigens hinkt die Übersetzung an mehreren Stellen, was dem Lesefluss nicht zugutekommt.

In der Kürze liegt die Würze:
Die Erklärungen für Motive oder Begebenheiten sind sehr seicht; stereotypische Charaktere; viele Ähnlichkeiten zu Twilight; über mehrere Seiten hinweg passiert rein gar nichts, daher Lesetempo sehr schleppend; insgesamt eine sehr seichte Unterhaltung

Bewertung:
Besonders große Erwartungen hatte ich nicht, wahrscheinlich weil das Buch eine SuB-Leiche ist und ich beim besten Willen nicht mehr weiß, welcher böse Geist von mir Besitz genommen hat, damit ich mir gleich alle drei Bände der Trilogie kaufe. Das Buch kann man mit seichten Teenie-Liebes-Komedie-Gedöns-Filmen vergleichen. Ein typisches ♥ ♥ ♥ Herzchen-Buch, etwas unterhaltend, aber nichts Besonderes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finding Sky 1, 24. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Sehr gutes Buch. Werde mir auch die folgenden Bände kaufen.
Super spannend geschrieben. Das Buch hat mich nicht losgelassen...musste immer weiterlesen bis ich fertig war.

Top!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ähnelt Twilight, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch nahezu verschlungen. Ich habe es innerhalb von einem Tag fertig gelesen. Es ist sehr schön geschrieben, so dass man es eigentlich in einem rutsch durchlesen kann. Wie auch schon jemand anderes geschrieben hat, es ähnelt am Anfang doch sehr des ersten Films von Twilight. Gleichzeitig ist es aber dennoch eine eigenständige Geschichte die zwar Ähnlichkeiten aufweist, die man aber einfach überlesen kann. Dies ist der einzige Kritikpunkt an dem Buch. Ich hatte in den Rezensionen von anderen auch gelesen, dass viele Rechtschreibfehler drin seien. Ich habe einen einzigen entdeckt, was aber auch daran liegen mag, dass ich an dem Buch geklebt habe und sie mir nicht weiter aufgefallen sind.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der etwas romatisches und fanastisches lesen möchte und kein Problem damit hat, dass sich die Geschichte der Twilight-Saga ähnelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Macht der Seelen, 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Sky Bright hat in ihrem Leben schon Einiges mitgemacht. Als 5 jährige wurde sie an einer Autobahnraststätte ausgesetzt. Danach hat sie jahrelang nicht gesprochen. Im Alter von 10 Jahren wurde sie von dem Künstlerpaar Simon und Sally adoptiert. Mittlerweile ist sie 16, spricht wieder und zieht mit ihren Adoptiveltern von England nach Wickenridge in Colorado, USA.
An der neuen Highschool lebt sie sich trotz ihrer Schüchternheit sehr schnell ein und wird von allen herzlich aufgenommen. Nur einer scheint unnahbar. Zed Benedict... geheimnisvoll, gut aussehend, draufgängerisch und auf alle wirkt er, seiner Coolness und seines aggressiven Verhaltens allen und jeden gegenüber, sehr einschüchternd. Aber auf Sky hat er eine seltsam anziehende Wirkung, so dass er ihr nicht mehr aus dem Sinn geht. Dies scheint jedoch nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen, denn er ist ihr gegenüber sehr abweisend. Doch eines Tages kann sie seine Stimme in ihrem Kopf hören und plötzlich ist Zed ihr gegenüber wie ausgewechselt.

Mit "Finding Sky" hat Joss Stirling einen sehr schönen Jugendroman mit einigen Fantasyanteilen und einer wunderschönen Romanze geschrieben. Schon alleine die Covergestaltung ist ein Highlight. Zugegeben etwas kitschig, aber mir gefällt es sehr gut. Fällt auf jeden Fall auf im Buchregal. Aber auch der Schreibstil ist toll. Locker, manches Mal witzig und sehr flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Es ist wahnsinnig spannend und auch die Lovestory, die sich im Verlauf entwickelt ist süß.
Die Charaktere, hier insbesondere Sky und Zed, sind sehr sympatisch. Obwohl Zed am Anfang Sky gegenüber nicht besonders freundlich auftritt, fühlt sie sich auf seltsame Weise zu ihm hingezogen. Erst als sie seine Stimme in ihrem Kopf hört und auch Zed ihre gedachten Antworten empfängt, ändert sich plötzlich sein Verhalten ihr gegenüber. Denn von nun an weicht er ihr kaum noch von der Seite und offenbart ihr ein Geheimnis. Er erzählt ihr, dass er ein Savant ist. Ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten und sie ist sein Gegenstück, sein Seelenspiegel. Er versucht Sky davon zu überzeugen, dass sie auch einer ist und sie Beide für einander bestimmt sind. Natürlich glaubt sie ihm nicht, aber tief in ihr drin rührt sich eine Fähigkeit, die sie schon fast vergessen hatte.
Zed stammt aus einer Familie von Savants und Sky wird von allen Familienmitgliedern herzlich aufgenommen. Auch ist es nicht selbstverständlich, dass jeder Savant seinen Seelenspiegel findet und Zed ist der Erste von den sieben Brüder, der seinen gefunden hat. Doch alle freuen sich aufrichtig für ihn... Bei Mrs Benedikt, der Mutter von Zed, musste ich beim Lesen immer an Mrs Weasley von Harry Potter denken. Sie ist genauso warmherzig und liebevoll. Aber auch der Zusammenhalt in der Familie Benedict ist bewundernswert. Sehr schnell wird klar, dass solch eine Familie auch Feinde hat. Mächtige sogar und plötzlich schwebt Sky in Lebensgefahr.

"Finding Sky" ist der erste Teil einer Trilogie und die Fortsetzung "Saving Phoenix" ist vor kurzem erschienen. Sehr gut finde ich, dass man diesen Teil für sich alleine lesen kann, denn die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Aber natürlich möchte ich wissen wie es mit Sky, Zed und der Familie Benedict weitergeht. Deswegen liegt der zweite Band auch schon bereit :)

Wenn ihr also mal wieder Lust auf eine total romantische und auch spannende Geschichte, mit einigen fantastischen Elementen habt, kann ich euch dieses Buch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht fesselnd, 3. Januar 2013
Von 
D. Klostermann (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die 16jährige Sky zieht mit ihren Adoptiveltern von England in die USA. Dort muss sich sich mit ihrer neuen Umgebung, der neuen Schule und deren Schülern zurecht finden. Dabei fällt ihr Hauptaugenmerk auf Zed, der sich unfreundlich und unnahbar gibt. Doch die zwei scheint ein übernatürliches Band zu verbinden, dessen sie sich nicht entziehen können. Sky muss sich plötzlich nicht nur mit neuen Facetten ihrer selbst, sondern auch mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen...

Leider kann sich Finding Sky nicht von der Masse abheben. Zwei Jugendliche, die miteinander verbunden sind, zusammen gehören und sich dessen nicht wehren können. Viel Schmacht und Schmalz, Kitsch und dazu einfachste Ausdrucksweise. Die Idee vom Seelenspiegel, dem Gegenstück zu einem Menschen, ist nicht schlecht, doch für meinen Geschmack hätte man das Buch und die Idee sehr viel besser umsetzen können. Zwar liest sich das Buch flüssig und mittelmäßig spannend bis zum Schluss, ist aber von einige Ungereimtheiten durchsetzt. Ohne Spoilern zu wollen, man denkt sich immer wieder "das passt jetzt aber nicht". Dazu ist das Buch in einer für 14jährige vielleicht verständlichen und modernen Sprache geschrieben. Mich als (noch) junge Erwachsene nervt es allerdings unheimlich.

Alles in allem plätschert die Geschichte vor sich hin und kann sich weder durch Wortgewandheit noch durch Spannung besonders von der Masse abheben. Die Geschichte hat Potential, ist aber stellenweise immer wieder unlogisch, als wüsste der Autor selbst nicht mehr, was auf den voherigen Seiten geschehen ist. Drei Sterne gibts für die Idee und weil man das Buch trotz allem nicht schlecht nennen kann. Ich denke, es gibt durchaus (jugendliche) Leser, die begeistert sein werden. Für mich hat es jedoch zu mehr nicht gereicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gesucht und leider nicht gefunden, 11. Juli 2012
Von 
NiliBine70 (Duisburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Die 16jährige Sky muss mit ihren Adoptiveltern von London in die Staaten, nach Colorado ziehen. Nicht genug, dass dies eh schon ein riesiger Schritt wäre, für Sky bedeutet so ein krasser Neuanfang wieder mal, geliebtes zurückzulassen, ganz neu zu starten, wieder eine neue Umgebung, wieder neue Menschen, die ihr nicht immer wohl gesonnen sind. Und Sky hat auch Angst, dass bestimmte Ereignisse aus ihrer Vergangenheit sich wiederholen könnten, die allerdings tief in ihr schlummern und dort auch bleiben sollen.

Zu Skys eigenem Erstaunen findet sie es aber gar nicht so schrecklich in dem Ort, an den es sie verschlägt. Ihre Eltern sind Künstler und sind als solche auch für ein Jahr nach Colorado geholt worden. Sie werden allgemein sehr nett empfangen. Und dann sind da auch natürlich an der Schule, die Sky besuchen soll, etliche Jungs und Mädchen, mit denen Sky sich auseinander setzen muss. Allen voran verunsichert und interessiert sie gleichermaßen Zed Benedict, der einer sehr merkwürdigen Familie entstammt. Aber auch andere finden Sky gar nicht so freaky, wie sie vorher glaubte. Durch ihre Liebe zur Musik, wobei niemand weiß, dass die Musik für sie weitaus mehr bedeutet, findet sie Anschluss.

Und die Anziehung zwischen Zed und Sky wird immer größer, fast scheint es, die beiden könnten sich dem gar nicht entziehen. Auch wenn Sky es erst nicht wahrhaben will, als Zed sie über das, was zwischen ihnen ist, aufzuklären versucht, sie ist sein Seelenspiegel, ebenfalls ein Savant, wie alle in der Familie Benedict und es gibt mächtige Feinde, die das Leben aller bedrohen.

Und mittendrin Sky, mit ihren immer stärker werdenden Gefühlen für Zed, ihre Eltern, die natürlich nicht wissen, was Sky in Wahrheit ist und denen die Benedicts behutsam erklären müssen, dass ihre Kinder zusammen gehören. Die Frage ist, können sich die beiden gegen die immer größer werdende Gefahr durchsetzen? Ist die Familie Benedict stark genug, um sie zu unterstützen?

Meine Meinung:
Gesucht habe ich das ganze Buch nach dem Punkt, an dem mich das Buch packt, wie es vor Kurzem mit einer ähnlichen Geschichte der Fall war. Hier war alles zu flach, zu schnell, zu unspektakulär. Da wird einem 16jährigen Mädchen, welches neu auf einen ihr völlig fremden Kontinent kommt eröffnet, es sei der Seelenspiegel eines Savants, eines Menschen mit ganz besonderen Fähigkeiten. Dieser Mensch kann telepathisch mit ihr kommunizieren, hat Brüder, die noch weitaus interessantere Fähigkeiten haben und Sky? Was macht Sky? Sie wird leicht sarkastisch und dann plätschert dieses Thema so dahin. Keine Hysterie. Keine große Angst, die man oder ich zumindest vermuten könnte.

Und so verhält es sich 'leider- mit allem, wo ich dachte, so, jetzt muss sie doch mal heftiger reagieren. Nö, keine Chance. Leider bleibt somit die ganze Geschichte für mich sehr sehr leicht ausrechenbar: überirdisch schöner Savant und einsames Adoptivkind mit geheimnisvoller Vergangenheit gehören zusammen. Dazwischen hätte es ruhig etwas mehr Herzschmerz, Action, Spannung, Dramatik geben können. So wirkt die ganze Geschichte auf mich sehr schnell zusammengeschrieben, wobei ich auch schon von anderen gelesen hab, dass sie hellauf begeistert waren.

Gut, dann ist es wirklich Geschmacksache. Ich war enttäuscht und werde die Fortsetzung wahrscheinlich auch nicht lesen.

Fazit:
Leicht auszurechnende Fantasyromanze für Jugendliche, die keine allzu großen Ansprüche stellen wollen und etwas für den Sommer als flotte Lektüre am Strand suchen, würde ich sagen.
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Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman
Finding Sky Die Macht der Seelen 1: Roman von Joss Stirling (Gebundene Ausgabe - 1. Mai 2012)
EUR 16,95
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