MSS_ss16 Hier klicken Jetzt informieren Frühling Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More madamet saison Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket GC FS16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen5
4,2 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:7,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 5. Januar 2013
Der LesePeter ist ein monatlich von der AJuM vergebener Preis für Kinder- und Jugendliteratur.

Schottland: Die Natur begeisterte Iona kommt neu in Callums Klasse. Sie freunden sich an, und Iona zeigt Callum den Horst der Fischadler, den sie gefunden hat. Keiner darf es wissen, denn die Eier der Fischadler sind auf dem Schwarzmarkt sehr begehrt. Dann erkrankt Iona, und das Adlerweibchen verletzt sich schwer. Der Adler kann gerettet werden, Iona nicht. Im Herbst zieht der Vogel in den Süden und wird elektronisch verfolgt. In Afrika droht wieder Gefahr: Die alte Wunde hat sich entzündet. Das Internet macht's möglich: Eine kleine Afrikanerin rettet die Adlerin, dafür wird sie von Callums Dorf gerettet.

Der Ruf des Kulanjango ist das ein furios geschriebenes Buch: Es fängt ganz harmlos an und zeigt ein alltägliches Kinderdrama: Callum traut sich nicht, vor seinen Freunden zuzugeben, dass er gerne mit der Außenseiterin Iona zusammen ist. Dabei hat sie wirklich was zu bieten. Sie kennt sich in der Landschaft besser aus als jeder andere, fängt Forellen mit der bloßen Hand, weiß vom Leben der Fischadler, hat ihre Schlupfwinkel, die keiner findet.
Die Steigerung: Das Adlerweibchen hängt an einer Angelschnur gefesselt unter dem Horst, da können nur noch Profis helfen - gleichzeitig darf niemand davon erfahren; zu selten sind die Adler, zu hoch ist der Schwarzmarktpreis für Adlereier. Der Naturschutzwart leistet professionelle Hilfe und stattet den Adler Iris mit einem Sender aus. Sie können mit Googles Hilfe jetzt jeden Weg des Adlers am PC verfolgen (und im Anhang ist die Route eines realen Adlers vom September 2011 im Internet beschrieben). Die Wunde wird versorgt - leider nicht nachhaltig genug.
Der Absturz: Iona stirbt an Meningitis. Sie stirbt einen Tod, der eventuell vermeidbar gewesen wäre, hätte die Dorfbevölkerung ihren Großvater nicht so abseits gestellt. Callums Mutter hat deswegen ein schlechtes Gewissen, sieht aber auch, dass nicht sie alleine etwas hätte ändern können.
Die zweite Steigerung: Callum und seine Freunde verfolgen den Flug des Vogels nach Afrika, und plötzlich setzt der Sender aus. Verzweifelt versucht Callum im Internet Verbündete in Gambia zu finden.
Und er findet sie in der 11-jährigen Jeneba, die Himmel und Hölle in Bewegung setzt und mit echt afrikanischen Mitteln den Vogel ausfindig macht, ihn rettet und in Behandlung gibt: Seine Wunde hatte sich entzündet.
Der Höhepunkt: Zufällig entdeckt Callum auf einem Foto, das bei der Rettungsaktion entstanden ist, dass Jeneba mit zwei eingegipsten Beinen auf einem Hospitalbett sitzt: Sie ist unter einen LKW geraten, die Beine verheilen schlecht - nur so kam sie überhaupt an einen Computer.
Und jetzt dreht sich die immer schneller werdende Handlungsspirale. In einer atemberaubend schnellen Entwicklung wird ein Hilfsprogramm für Jenebas medizinische Behandlung in London in Gang gesetzt, und der furiose Schluss ist das Dorffest, als Jeneba Callum besuchen kommt.

Auch wenn Iona von kaum einem noch genannt wird, ist deutlich, dass ihr Tod das Leben im Dorf verändert hat: Jeder hilft (der verachtete Großvater am meisten), als es um Jeneba geht. Keiner macht den anderen lächerlich, weil er sich um ein Mädchen kümmert. Der ärgste Gegner von Callums Freundschaft zu Iona spendet für sie sein Heiligtum: das neue Fahrrad (und bekommt es prompt zurück), der Großvater kehrt in die Dorfgemeinschaft zurück und alle gemeinsam sorgen dafür, dass die massenhaft einfallende Presse nicht den realen Adlerhorst findet.

Man muss nicht Naturfreak sein, um diese Geschichte uneingeschränkt gut zu finden. Es geht um das uralte Problem der präpubertären Liebe, um Jungenfreundschaften, die so etwas ausschließen, um liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern, die genau unterscheiden können, wo kindlicher Übermut gebremst, wo er unterstützt werden muss. Es geht um das Leben mit Vorurteilen, es zeigt, wie fatal das Nichtbeachten von kleinen Unbilden sein kann. Und es zeigt, dass es noch ein Leben außerhalb unserer kleinen Welt gibt, wo ganz andere Probleme herrschen. Aber auch da kann man helfen. Und es muss nicht gleich die große politische Einordnung sein, die manches Größeres erlaubt, aber Vieles unmöglich macht.
Und geschrieben (und übersetzt) ist dieser Roman lebendig, dialogreich, spannend und lebensnah.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2013
Was soll man sagen: Die Geschichte packt von der ersten bis zur letzten Seite! Callum macht so ziemlich alles durch, was einem Teenie widerfahren kann. Zuerst freundet er sich mit der vermeintlichen Außenseiterin Iona an, dann entdeckt er mit ihr die Schönheiten der Natur und vor allem die Einzigartigkeit des Fischadlers. Als alles gut zu werden scheint, passieren dramtische Dinge, Iona stirbt und Iris (der Fischadler) macht sich auf in den Süden. Wie genial, dass der Flug des Kulanjango (Fischadler) mit Hilfe von GPS und Google Earth verfolgt werden kann. Mittlerweile sind auch Cullams Freunde mit dabei, die Eltern begeistert und interessiert. Auf abenteuerliche Weise schließt Callum sogar Freundschaft mit einem afrikanischen Mädchen, was Technik alles möglich macht!

Dieses Buch ist das beste Jugendbuch, das ich seit langem gelesen habe. Die Verfolgung und Beobachtung der Reise des Fischadlers durch Europa nach Afrika und wieder zurück ist schon eine ganz besondere Sache. Ich habe dieses Buch innerhalb von wenigen Stunden verschlungen und anschließend mit meinen Kindern noch einmal gelesen, was für eine tolle Geschichte!! Ein Tipp an den Verlag: Das Titelbild der gebundenen Ausgabe ist um einiges interessanter und ansprechender aufgemacht als das Taschenbuch. Warum konnte das nicht übernommen werden??
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2015
"Der Amazon-Partner Freizeit-Engel hat uns ermöglicht, das Produkt zu testen und das ist meine Bewertung:"

Das Buch wurde mit dem Kinderbuchpreis 2013 der Jury der Jungen Leser ausgezeichnet – nicht umsonst!

Da ich selbst gerade Lesestoff notwendig hatte .... habe ich mir die letzten 2 Tage das Buch „Kulanjango“ vorgenommen und würde es mit Ende der Lektüre in die Altersgruppe 13-14 Jahre einstufen!

Eine Geschichte über ein Fischadlerpärchen, das von zwei Kindern entdeckt und beobachtet wird. Eigentlich wollten Callum und Iona die Entdeckung als gemeinsames Geheimnis bewahren - aber dann verletzt sich der Adler und sie müssen Hilfe holen. Das Steinadlerweibchen „Iris“ wird gerettet und mit einem Sender versehen, sodass die Kinder seinen Flug in Richtung Afrika über Google Earth mitverfolgen können ... dann verliert sich plötzlich die Spur des Adlers in Gambia, und Callum sucht sich Hilfe - er setzt per E-Mail alle Hebel in Bewegung um „Iris“ zu finden!

Eine Geschichte um Freundschaft, aber auch um den Tod – denn Iona kann den Weg von Iris nicht mehr mitverfolgen. Die Handlung ist spannend erzählt, immer wieder passiert etwas Neues und Unerwartetes. Aber auch eine Geschichte über die Natur und Tiere, über die Arbeit eines Wildhüters, über die schottische Landschaft, mit ihren glitzernden Seen, Bergen und steinigen Schluchten, über die Mangrovensümpfe von Gambia und eine kleine Reisebeschreibung der Flugroute von „Iris“ in den Süden....

Die Erlebnisse des Adlerweibchens „Iris“, die Autorin Gill Lewis interessant wiedergibt, zeigen intensive Einblicke und tragen zur Spannung der Geschichte bei, eine Geschichte, die viele kleine Höhepunkte und Ereignisse zu bieten hat.... mal Spannendes, mal Trauriges, mal Heiteres...

Manchmal hätte ich mir als Leser einen anderen Ausgang der Situation gewünscht, aber da „Der Ruf des Kulanjango“ auch eine Geschichte über den ganz normalen Alltag einer Familie ist, die zudem auch Einzelheiten über die seltenen Greifvögel vermittelt und Situationen beschreibt, die sich im wirklichen Leben auch nicht ändern lassen, weckt die Geschichte in mir auch Bewunderung für Callums Mut und seinem übergroßen Willen, niemals aufzugeben.

Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben, man kann sich als Leser gut hinein versetzen und sich die Szenen lebhaft vorstellen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2014
Eine wunderbare Freundschaft, Spannung, Tierliebe und noch mehr, eingepackt in eine fesselnde Geschichte, die Grenzen überwindet und Hoffnung schenkt. Ein wunderbares Buch - nicht nur für Kinder. Es lädt ein, sich Gedanken um persönliches Engagement ganz ohne Eigennutz im Tierschutz oder Hilfsprojekten zu machen, macht Mut einfach mal etwas anzupacken, ohne sich von der Geringfügigkeit des einzelnen Beitrages abschrecken zu lassen. Ein Buch das Mut mach und Träumen lässt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2014
meine 10 Jährige Tochter kam völlig erschrocken beim Lesen zu mir: Hier stirbt ein Kind.
Das ist leider keine Literatur für Kinder!!!!
33 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden