Kundenrezensionen

227
3,5 von 5 Sternen
Nichts: Was im Leben wichtig ist Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2011
"Irgendwann fühlt die Klasse sich gezwungen etwas zu unternehmen, damit der, der nicht Recht behalten darf, nicht Recht behalten kann."

Ich denke nicht, dass dies die wichtigste Feststellung der Autorin ist.
Viel wichtiger finde ich den Gedankengang, dass Bedeutung von Menschen erzeugt wird und eben nicht von der Natur gegeben ist. Sinn ist die Folge von Bedeutung. Wenn etwas für mich Bedeutung hat, so ergibt sich daraus ein Lebenssinn.

Etwas mit dem ich emotional verbunden bin, hat Bedeutung. Je stärker die Emotionen, desto mehr Bedeutung. Bedeutung ist dabei irrational und individuell.

Emotional verbunden kann man scheinbar mit Objekt(Lieblingsschuhe, Nation usw...) und auch mit Subjekt sein.

Ich bin der Meinung, die Autorin hätte durchaus weitergehen können, indem sie den Roman mit einem Menschenopfer hätte enden lassen. Nichts ist schließlich wertvoller als Menschen, die einem etwas bedeuten. Mit nichts in der Welt ist man stärker emotional verbunden.
Erst sie verleihen dem eigenen Leben ausreichend Sinn.

Ob das Buch für Kinder geeignet ist?
Nein, sicherlich nicht. Fragen nach Bedeutung treten wohl meist erst ab der Spätphase der Pubertät auf.

Ob es zu grausam ist?
Nein. In jeder Nachrichtensendung, jedem Actionfilm aus Hollywood und jedem Ego-Shooter-Computerspiel sind grausamere Dinge zu sehn.
Wenn sich junge Leute mit dem Holocaust beschäftigen können (dem KZ Sachsenhausen stattet hier in Berlin fast jede Schulklasse einen Besuch ab in Klassenstufe 10 ), dann ist die Schockierung über das Buch unverständlich.
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13 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2010
Selten habe ich mich dermaßen über ein Buch geärgert! Die Story ist völlig hanebüchen.

Die Geschichte handelt NICHT von Kindern aus Neukölln (oder einem beliebigen anderen "Problemviertel"), über die man sich noch sorgen könnte, was in der Kindheit alles schief gegangen ist' Nein! Sie wachsen behütet in der dänischen Kleinstadt auf - und werden in der Freizeit zu Bestien. Werden zu Mördern - und werden nicht belangt! Stattdessen erhalten sie volle Medienaufmerksamkeit und ihre Scheusslichkeit wird noch zu Kunst erklärt!

Was wollen wir unseren Kindern damit sagen? Vielleicht: benimm dich wie ein Idiot - und du kommst ins Fernsehen!? Das ist die "moderne" Dieter-Bohlen-Mentalität'

Die Handlung entbehrt jeder Logik. 12- oder 13jährige halten NICHT in überzeugter Eintracht einen Freund fest, um ihm einen Finger abzuhacken. Eine Siebtklässlerin köpft nicht kaltblütig einen Hund' (Aber am Schluss finden sie dann wieder die Blumen auf dem weißen Sarg "soo schön"!) Wem kann sowas einfallen? Der Mensch ist kein Monster!

Glücklicherweise gibt es unzählige Möglichkeiten herauszufinden, was "im Leben von Bedeutung" ist, da müssen wir uns dieses Buch nicht antun. Ab in die Tonne damit!
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2010
Pierre, der baumsitzende Protagonist, bomardiert seine Schulkameraden aus seiner "höheren Warte" mit Ansichten, denen diese noch nicht gewachsen sind, schlimmer noch, mit Wahrheiten, die in sich wahr sind und denen schlecht widersprochen werden kann. Nichts ist von Bedeutung. Der traurige Versuch, diesen Umstand zu wiederlegen, zunächst mit materiellen Dingen, dann mit ideellen Dingen und letztlich mit körperlicher Deformation zu einem Berg der Bedeutung, scheitert.

Die Fragen, die diese "Kurzgeschichte" aufwirft, sind aber von immenser Wichtigkeit, insbesondere in der heutigen Zeit, in der (fast) jeder denkt, es wäre normal, nicht mehr nachdenken zu müssen.

Pierre zu Agnes (der Ich-Erzählerin):

"Du wirst bestimmt Designerin und stöckelst auf hohen Schuhen herum und spielst die Smarte und überzeugst alle anderen, dass sie glauben, wenn sie nur in Sachen von deiner Marke rumlaufen, seien sie auch smart. Aber du wirst feststellen, dass du ein Clown in irgendeinem überflüssigen Zirkus bist, wo alle versuchen, sich gegenseitig vorzumachen, es sei lebensnotwendig, in einem Jahr auf diese Weise gekleidet zu sein und im nächsten auf eine andere. Und du wirst feststellen, dass der Ruhm und die große Welt außerhalb von dir sind, dass aber innen nichts ist und dass es auch so bleiben wird, egal was du tust." (S. 23)

Holden Caulfield hätte es wahrscheinlich empfohlen. LESEN!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2013
Hat mir klasse gefallen, eines meiner Lieblingsbücher!
-Trotz der 139 Seiten ist das Buch wirklich spannend!
-Es bringt einen gleich auf der ersten Seite zum Nachdenken und Träumen
-Die Story ist leicht beunruhigend, aber hat alles schon so seinen Sinn
-Das Ende hat mir toll gefallen, ein richtiges ENDE
-Schriftlich leicht zu lesen, kurze unkomplizierte Sätze mit vielen stillistischen Mitteln, was von anderen Büchern klar unterscheidet und alles interessanter zu lesen ist. Also schon alleine wegen der Art des Geschriebenen.
-Also viel zum Nachdenken und sich in die Situation hineinversetzen
-Es geht darum zu verstehen was das "NICHTS" bedeutet. Also, dass "NICHTS" manchmal sehr gut sein kann.. ?
-Es passiert auch viel, also es zieht sich nicht in die Länge und bleibt spannend
-Wer einfach nur etwas schnell lesen will ohne viel Nachzudenken, der ist hier falsch, eher was für tiefsinnige sonst wirkt es, glaub ich, langweilig.
-keine Fünf Punkte, da ich finde es müsste nicht unbedingt so ausarten, fand manche Stellen einfach nur ecklig oder brutal.. wie man's sieht..da es nur paar solcher Dinge sind in dem Buch, kann man also auch ein Auge zudrücken =) Hat irgendwie einen erzieherischen Effekt, einen positiven und einen beruhigenden.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 13. März 2011
Das ist der typische "Jugendroman", wie Rezensenten und die Verteiler des Jugendbuchpreises ihn mögen und wie er deshalb auch gern mit Preisen ausgezeichnet wird: Mit Bedeutung, schwer, tief, gedankenvoll, düster und rätselhaft mit offenem Ende. Gern aus Skandinavien oder Holland. Schule als Setting äußerst tauglich. Das ist auch die Formel dieses Romans.

Ein Schüler beschließteines Tages, daß er die Schule schmeißt, weil sie bedeutungslos ist, so wie der Rest seines Lebens. Natürlich tut er das nicht einfach so, sondern provokant. Seine eher angepaßten Mitschüler sind zuerst verärgert, dann verwirrt, schließlich verstört von dieser Verweigerungshaltung, die ihrer Meinung nach in Frage stellt, was sie sind, tun, denken und fühlen. Besser hätten sie den Guten auf seinem Kirschbaum ignoriert... So aber versuchen sie, ihn von der "Bedeutung" des Lebens, besser, ihres und seines Lebens, zu überzeugen. Die Ideen dafür werden immer abstruser, grausamer, perverser - bis nichts übrig bleibt.
Beim Leser bleibt etwas übrig - Langeweile... Immerhin hat man das kurze Teil rasch gelesen.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2010
Kurz und knapp:

An sich ist dies Buch für eine kleine Nachmittagspause gut geeignet, jedoch denke ich, das in manchen Sachen die Priorität seltsam verteilt wurde von der Autorin.
Ein Junge der sich mehr über die "Opferung" der Jesusfigur aufregt, als darüber das der Sarg eines kleinen Junges geopfert wurde, finde ich fraglich.
Zudem ist die Logik am Ende des Buches seltsam, jeder Polizist der die Leiche von Pierre findet sollte erkennen das der nicht ausversehn in den Flammen gestorben ist.

Mehr oder weniger ein lustiger Zeitvertreib das Buch zu lesen, zu ernsthaften Nachdenken regt es jedoch nicht an.
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am 23. Oktober 2013
Meiner Meinung nach ist es sehr schwer eine objektive Bewertung zu schreiben...

Was ich jedoch auf jeden Fall sagen kann ist, dass ich mir dieses Buch nur aus Zufall gekauft habe und mir vorher weder Kritiken/Rezensionen oder sonstige Kommentare durchgelesen habe. Ich habe im Laden reingelesen und war irgendwie gepackt, teilweise auch irritiert, da dieses Buch allen Anschein als Jugendbuch verkauft wird. Es ist nicht sonderlich anspruchsvoll geschrieben, jedoch ist die Thematik an sich sehr interessant verpackt. Von der ersten Seite an herrscht eine wirklich trübe Stimmung, es bleibt stets spannend und ich wollte das Buch gar nicht wieder weglegen... bis das Buch dann fix zu Ende gelesen war.

Werde das Buch meinen - erwachsenen- Freunden wärmstens empfehlen und bin froh, dieses Buch in meine Sammlung zu legen.
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am 30. September 2010
Ich habe das Buch auch gelesen, weil ich neugierig geworden bin und den Beitrag aus dem TV mitverfolgt habe.

Zum Inhalt muss ich sagen, für mich war es sehr spannend und die Moral lässt grüssen.Es ist auch autentisch geschrieben und sehr logisch. Krass, wie von einfachen Sachen auf immer persönlich schmerzlichere Dinge verwiesen wurde.

Jedoch ein Buch für Kinder/Jugendliche? Kommt drauf an und ich würde sagen, eher nicht. Vielleicht ab 16 oder 17 Jahren.

Wenn ich so mutmaße, was 12-14 jährige Kinder so für Flausen im Kopf haben, dann gibt das Buch so manchen ,,einfach gestrickten,, Kindskopf noch den Kick und weitere Flausen.... (was ist cool?)

Ich denke, jeder Erwachsene sollte abwägen, ob Ihr Sprößling in der Lage ist, diese Moral zu erkennen und mit dem Inhalt werten zu können.
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am 11. Juni 2013
Dieses Buch formuliert einen gnadenlos konsequenten Gedankengang, um ihn letztendlich auch noch dem allgegenwärtigen Vermarktungsgedanken zu unterziehen.
Ein unbedingt empfehlenswertes Buch zwischen all diesem Fantasy-, Mystik- und Vampirbergen seichter Jugendunterhaltung.
Ich finde es auch als Schullektüre geeignet, allerdings max. ab Klasse 9, eher 10 und höher.

Und natürlich polarisiert es, das sollte aber niemanden abschrecken.
Das Buch benötigt für seine packende Aussage keine 150 Seiten.
Nehmt euch die 2 Stunden, lasst euch in den Bann ziehen.
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am 26. Juli 2013
Das Buch ist interessant und spannend geschrieben und wirft viele Fragen auf die einen auch lange nach dem Lesen des Buches noch beschäftigen. Wie erwartet dreht sich das Thema um den Nihilismus und spricht viele Themen aus dem Alltag an und stimmt einen hier bisweilen echt nachdenklich. Allein die Frage, was ist wirklich wichtig, wird in dem Buch in der Hauptgeschichte wirklich klasse dargestellt. Man darf sich von dem Eindruck einer "Kindergeschichte" nicht täuschen lassen und sollte unbedingt weiterlesen. Es lohnt sich.
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