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216 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NICHTS IST EIN GROßER WURF
Ich habe das Buch, wie einer der anderen Rezensenten auch, gelesen weil mich ein Beitrag im ARD Magazin ttt" darauf aufmerksam und schließlich ziemlich neugierig gemacht hat.

Ich habe es an einem einzigen Tag gelesen, was zwei Gründe hatte. Zum einen ist es ein kurzes Buch. Zum anderen ist es ein hypnotisches Buch. Ich konnte es schlicht nicht mehr...
Veröffentlicht am 24. September 2010 von Stefan C. Limbrunner

versus
29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts ist genau das, was es bei mir hinterlässt
Hätte 'Nichts' nicht auf meinem Bücherzettel für die Schule gestanden, hätte ich es wahrscheinlich nie in die Hand genommen. Zugegeben, es ist nicht gerade die Art von Buch, die ich in meiner Freizeit lese, aber normalerweise lasse ich mich gern auf etwas Neues ein. Hier war ich jedoch schon von Anfang an skeptisch, da mich ein derartiger Hype um ein...
Veröffentlicht am 12. August 2011 von Karla


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5.0 von 5 Sternen Interessant, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nichts: Was im Leben wichtig ist Roman (Taschenbuch)
Wer sich gerne mal mit etwas anderem außer der 0/8/15 Lektüre auseinandersetzen möchte ist hier genau richtig. Ein Buch zum Nachdenken und absolut lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Sehr nachdenklich, 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist interessant und spannend geschrieben und wirft viele Fragen auf die einen auch lange nach dem Lesen des Buches noch beschäftigen. Wie erwartet dreht sich das Thema um den Nihilismus und spricht viele Themen aus dem Alltag an und stimmt einen hier bisweilen echt nachdenklich. Allein die Frage, was ist wirklich wichtig, wird in dem Buch in der Hauptgeschichte wirklich klasse dargestellt. Man darf sich von dem Eindruck einer "Kindergeschichte" nicht täuschen lassen und sollte unbedingt weiterlesen. Es lohnt sich.
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5.0 von 5 Sternen kurz und hypnotisch, 11. Juni 2013
Dieses Buch formuliert einen gnadenlos konsequenten Gedankengang, um ihn letztendlich auch noch dem allgegenwärtigen Vermarktungsgedanken zu unterziehen.
Ein unbedingt empfehlenswertes Buch zwischen all diesem Fantasy-, Mystik- und Vampirbergen seichter Jugendunterhaltung.
Ich finde es auch als Schullektüre geeignet, allerdings max. ab Klasse 9, eher 10 und höher.

Und natürlich polarisiert es, das sollte aber niemanden abschrecken.
Das Buch benötigt für seine packende Aussage keine 150 Seiten.
Nehmt euch die 2 Stunden, lasst euch in den Bann ziehen.
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5.0 von 5 Sternen Genial, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nichts: Was im Leben wichtig ist Roman (Taschenbuch)
Bin über einen Freund auf dieses Buch gestoßen. Habe es gleich gelesen und war einfach nur weg. Hat sehr zum Nachdenken angeregt.
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5.0 von 5 Sternen Schön, 27. Juli 2012
Der Titel ist schon hitverdächtig und lässt
vermutungen über den inhalt offen.
Schwedische Titel sind und bleiben eine
Leseperle. Danke für den Titel.
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5.0 von 5 Sternen Dieses Buch sollten alle Eltern ihren Kindern zum Lesen geben und danach mit ihnen über dessen heikle Thematik diskutieren!, 19. Juni 2012
Zitate

"Eine psychologisch spannende Parabel über Mut und Feigheit, über den Sog und die Faszination von Grausamkeit, über die Verführbarkeit durch Ideologien und die Suche nach dem Sinn des Lebens. 'Nichts' erschüttert dadurch, dass das Erzählte nicht wahrscheinlich, aber denkbar ist und so unaufhaltsam abläuft wie ein antikes Drama. Unberührt wird keiner das Buch aus der Hand legen." (Sylvia Schwab / Deutschlandradio Kultur)

"Dieses Buch ist ein Hammer. Es ist radikal, es ist verstörend, es ist wahrhaftig, also genau so, wie gute Jugendliteratur eigentlich sein sollte." (Amelie Fried und Ijoma Mangold / ZDF Die Vorleser)

Als 'Nihilistischen Schocker' titulierte die Wiener Zeitung vom 18.10.2010, Janne Tellers Roman: 'NICHTS', was im Leben wichtig ist.

Pierre zu Agnes:
"Du wirst bestimmt Designerin und stöckelst auf hohen Schuhen herum und spielst die Smarte und überzeugst alle anderen, dass sie glauben, wenn sie nur in Sachen von deiner Marke rumlaufen, seien sie auch smart. Aber du wirst feststellen, dass du ein Clown in irgendeinem überflüssigen Zirkus bist, wo alle versuchen, sich gegenseitig vorzumachen, es sei lebensnotwendig, in einem Jahr auf diese Weise gekleidet zu sein und im nächsten auf eine andere. Und du wirst feststellen, dass der Ruhm und die große Welt außerhalb von dir sind, dass aber innen nichts ist und dass es auch so bleiben wird, egal was du tust." (Zitat aus dem Buch)

Autorin & Buch (Allgemeines)

'Nichts. Was im Leben wichtig ist.' ist ein bewusst provokantes Buch, das in der Vergangenheit bereits für viel Öffentliches Aufsehen gesorgt hat. In Dänemark wurde es an den Schulen zu seinem Erscheinen im Jahre 2000 sogar erst einmal verboten. Es sei ein Jugendgefährdendes Werk, urteilten viele Eltern, Lehrer und Kritiker. Die Kirche meinte, dass Jugendliche in Fragen des Sinn des Lebens doch bitte bei ihnen vorstellig werden sollten. Es wurde sogar ernsthaft vorgeschlagen, das Buch auf den Index Jugendgefährdender Schriften zu setzen.

Heute jedoch ist es an allen Schulen wieder erlaubt. Und das vollkommen zu Recht. Denn 'Nichts. Was im Leben wichtig ist.' sollte meiner Meinung nach zu der Pflichtlektüre aller Schulen gehören. Mit anschließender ausführlicher Besprechung des Buches und der damit einhergehenden Thematik.

Dieses Buch sollte eher ab einem Alter von 13 Jahren gelesen werden. Eltern, die es ihrem Kind zu Lesen geben wollen, sollten es vorab am Besten selbst lesen und dann entscheiden, ob sie es bereits jetzt oder erst später ihrem Kind zumuten wollen. Auch sie sollten anschließend mit ihrem Kind ausführlich über das Buch und die Botschaft, die es vermittelt, sprechen.

Nach den anfänglichen Unruhen rund um das Buch konnte die Autorin schon bald wieder positive Schlagzeilen machen. Das Dänische Kultusministerium hat Janne Teller im Jahre 2001 verdientermaßen den Jugendbuchpreis verliehen.

'Nichts. Was im Leben wichtig ist.' nur als ein Jugendbuch zu betrachten wäre definitv ein Fehler. Es ist nicht nur auch für Erwachsene geeignet, sondern bietet auch einen guten Einstieg in die Philosophie und bringt mit seiner Sozialkritischen Botschaft viele Diskussionen in Gang.

Man fühlt sich beim Lesen übrigens unwillkürlich an das Kultbuch 'Die Welle" von Morton Rhue erinnert.

Handlung

Zusammenfassung Teil 1 (Frei von Spoilern)

In der siebten Klasse eines Gymnasiums in der dänischen Stadt Taering passiert am ersten Schultag nach den Sommerferien etwas Ungewöhnliches. Pierre schockiert seine Mitschüler mit folgender Aussage: "Nichts bedeutet etwas. Das weiß ich schon lange. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.". Die anderen widersprechen ihm vehement, jedoch prallen deren Einwände allesamt an Pierre ab, der ob ihrer Naivität nichts als Mitleid für sie übrig hat. Er kontert mit weiteren Äußerungen, die seine Mitschüler aus der Fassung bringen: Der Mensch wird maximal etwas über 100 Hundert Jahre alt, die Erde hingegen existiert bereits seit Milliarden Jahren. Er ist bloß ein winzig kleiner Teil in einem unendlich großem Universum und man würde bereits ab dem Moment der Geburt an beginnen zu sterben. Wie soll man selbst dann wichtig sein? Wie kann das Leben wichtig sein? Wie kann etwas Lächerliches wie ein materieller Gegenstand von Wichtigkeit sein? Das Leben an sich sei es nicht wert, etwas zu tun, sich dafür anzustrengen. Und somit sei auch die Schule im höchsten Grade unwichtig.

Pierre steht auf, packt seine Schulsachen zusammen und verlässt für immer das Klassenzimmer und das Schulgebäude. Dabei lässt er seine sprachlosen Mitschüler zurück.

In den nächsten Tagen sitzt er dann während des Unterrichts auf einem Pflaumenbaum vor dem Schulgebäude und wirft bei jeder Möglichkeit mit Pflaumen nach seinen ehemaligen Mitschülern. Dabei gibt er auch weiterhin seine Lebensweisheiten zum Besten.

Was er zu sagen hat, beunruhigt die Jugendlichen so sehr, dass sie gemeinsam beschließen, Pierre zu beweisen, dass es im Leben doch etwas von Bedeutung gibt. Denn sie sind sich einig: Auf gar keinen Fall darf dieser Recht behalten!

In einem stillgelegtem Sägewerk erschaffen die Schüler nach und nach den 'Berg der Bedeutung'.

Sie beginnen damit, alles zu sammeln, was für jeden einzelnen von ihnen von Bedeutung ist. So wächst der 'Berg der Bedeutung' von Tag zu Tag an. Wer selbst etwas geopfert hat, darf bestimmen, wer als nächstes dran ist und was dieser hergeben muss.

Als die Jugendlichen nach einer Weile merken, dass ihre ersten Opfer alles andere als beeindruckend sind, wird beschlossen, dass sich fortan jeder davon zu trennen hat, was ihm am wichtigsten ist. Ihre Theorie lautet: Je größer das Opfer, umso größer auch dessen Bedeutung. So muss es doch gelingen, Pierre davon zu überzeugen, dass er im Unrecht ist?!

Doch was die Schüler mit damit auslösen, wissen sie selbst in diesem Moment noch nicht. Denn das 'Experiment' gerät zunehmend außer Kontrolle.

Zusammenfassung Teil 2 (Achtung, Spoiler! Wer sich den Lesespaß nicht verderben möchte, sollte den zwischen den Sternchen eingebetteten Text besser überlesen)

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Die Forderungen der Opfer werden immer unvorstellbarer. In der Trauer über den eigenen Verlust beginnt man schnell eine Grenze zu überschreiten und überlegt sich, wie man dem Mitschüler noch mehr weh tun kann, als man es eben am eigenem Leib erfahren hat. Es regieren immer mehr Hass und Neid. Obwohl es irgendwann erste vernünftige Jugendliche gibt, die den Wahnsinn erkennen und sich nichts lieber wünschen würden, als dass dieser ein sofortiges Ende nehmen möge, wagt es niemand von ihnen, den entscheidenden Schritt zu wagen.

Erst als der talentierte Gitarrist Johan seinen Zeigefinger opfern muss, offenbart er sich seinen Eltern, welche unverzüglich die Polizei einschalten. Schnell werden auch die Medien auf die obskuren Geschehnisse aufmerksam und berichten darüber. In Folge dessen bekundet ein Kunstmuseum ernsthaftes Interesse an dem 'Berg der Bedeutung' und bietet den Jugendlichen dafür stolze 3 Millionen!

Es war Pierre`s ehemaligen Mitschülern übrigens auch nicht gelungen, ihn davon zu überzeugen, dass es im Leben etwas von Bedeutung gibt. Er saß weiterhin auf dem Baum und machte sich über deren lächerlichen Versuche lustig. Denn haben sie nicht gerade durch ihre Opfer bewiesen, dass es nichts von Bedeutung gibt in dieser Welt? Denn wenn dies alles wirklich so bedeutsam wäre, hätte man es doch auf gar keinen Fall geopfert?

Als die Jugendlichen merken, dass alle ihre Bemühungen nichts nutzen, beschließen sie, sich gemeinsam an Pierre zu rächen...

Hier ein paar Beispiele, was geopfert werden musste. Zuerst die harmloseren Sachen, dann die immer heftigeren Opfer: Fotos, Bücher, Ohrringe, Boxhandschuhe, Lieblingspuppe, Teleskop, Rennrad, Zopf eines Mädchens, Tagebuch, Gebetsteppich eines streng gläubigen Muslimen. Hamster, Kopf des eigenen Hundes, die Unschuld eines Mädchens.
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Charaktere

Die Charaktere spielen in dieser Geschichte eine ziemlich untergeordnete Rolle. Denn es geht nicht darum, sie detailliert zu beschreiben, sondern um ihr Gefühlsleben, Denken und vor allem deren Handeln.

Dennoch erkennt man nur zu leicht das übliche Muster vieler Schulklassen oder Gruppen, wo die einen das Sagen haben, die anderen zu nichts mehr als Mitläufern taugen und manche wenige einfach nicht den Mut haben, gegen die Stärkeren aufzubegehren.

Atmosphäre & Schreibstil

Eines muss man sagen: Dieses Buch ist auf gar keinen Fall 'nichts'. Und damit hat die Autorin ihre anfängliche Fragestellung eigentlich schon selbst beantwortet.

Es ist ein für ein Jugendbuch erstaunlich tiefgründiges und ernstes Buch, an das man sich auch viele Jahre später noch erinnern wird. 'Nichts. Was im Leben wichtig ist.' ragt aus der Masse der Jugendbücher positiv heraus und ist längst zu einem modernen Klassiker geworden. Über dieses Buch lässt sich wunderbar diskutieren, es polarisiert wie kaum ein anderes. Wenn dieses Buch nicht zum Nachdenken anregt, welches Buch vermag dies dann überhaupt zu tun? Es ist voll mannigfaltiger Emotionen und gehört zu den ganz wenigen Büchern, die mich sehr bewegt haben.

Janne Teller bietet uns ein wahrlich erschütterndes Leseerlebnis und geht dabei bewusst über die Grenzen hinaus. Sie schreibt schonungslos brutal und schockierend, alleine aus diesem Grund ist 'Nichts. Was im Leben wichtig ist.' ein Buch, bei dem man besonders auf das Alter des Kindes achten sollte. Janne Teller hat eine unverwechselbare Art, ihre Leser in den Bann zu ziehen. Da man die Geschichte aus der Sicht einer Mitschülerin von Pierre erzählt bekommt, fühlt man sich stets so, als würde man sie selbst erleben.

Ob der brutalen Szenen ist 'Nichts. Was im Leben wichtig ist.' definitiv nichts für schwache Nerven. Auch wenn diese logischerweise(Jugendbuch!!!)nicht detailliert geschildert werden. 'Kopfkino' lässt grüßen, kann ich dazu nur sagen.

Schon Pierres Lebensweisheiten fühlen sich an wie ein heftiger Schlag in den Magen. Aber die stetig wachsende Grausamkeit der Kinder lässt einen regelrecht erschaudern. Wenn man liest, was sie nach und nach für den 'Berg der Bedeutung' opfern, dann verschlägt es einem glatt den Atem. Man ist gleichermaßen fasziniert wie angeekelt. Manchmal muss man beim Lesen sogar für einen Moment innehalten und das Buch auf sich wirken lassen, bevor man fortfährt.

Nachbemerkungen

Wahrscheinlich werden auch Sie nach der Lektüre dieses Buches über den Sinn des Lebens sinnieren und sich fragen, was in ihrem Leben wirklich eine Bedeutung hat und sowohl unersetzbar als auch unverzichtbar ist. Welche Konsequenz hätte das für einen, wenn man wirklich gar nichts in seinem Leben finden würde, dass von Bedeutung ist?

Die Frage, die mich beim Lesen selbst am meisten beschäftigt hat, ist die, warum es den Jugendlichen so immens wichtig war, Pierre davon zu überzeugen, dass es etwas von Bedeutung in der Welt gibt? Warum sie dafür bereit waren, teilweise sehr große Opfer zu erbringen? Warum ihnen das 'dumme Geschwätz' von Pierre solche Angst gemacht hat?
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5.0 von 5 Sternen kein Buch für Jugendliche unter 16, 30. September 2010
Ich habe das Buch auch gelesen, weil ich neugierig geworden bin und den Beitrag aus dem TV mitverfolgt habe.

Zum Inhalt muss ich sagen, für mich war es sehr spannend und die Moral lässt grüssen.Es ist auch autentisch geschrieben und sehr logisch. Krass, wie von einfachen Sachen auf immer persönlich schmerzlichere Dinge verwiesen wurde.

Jedoch ein Buch für Kinder/Jugendliche? Kommt drauf an und ich würde sagen, eher nicht. Vielleicht ab 16 oder 17 Jahren.

Wenn ich so mutmaße, was 12-14 jährige Kinder so für Flausen im Kopf haben, dann gibt das Buch so manchen ,,einfach gestrickten,, Kindskopf noch den Kick und weitere Flausen.... (was ist cool?)

Ich denke, jeder Erwachsene sollte abwägen, ob Ihr Sprößling in der Lage ist, diese Moral zu erkennen und mit dem Inhalt werten zu können.
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5.0 von 5 Sternen Super buch, 7. September 2010
Das Buch ist wirkich sehr sehr gut. Es ist zwar sehr hart und direkt geschrieben aber wie ich finde sehr realitätsnah. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und war einfach nur fasziniert und gleichzeitig auch geschockt. Ich denke als Jugendbuch ist es grenzwertig zumindest sollte man Jugendlich damit nicht allein lassen. Aber als z.B. Schullektüre finde ich es fantastisch. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen!
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein wertvolles Buch für die Ausbildung kleiner Breviks, Al Capones ..., 25. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nichts: Was im Leben wichtig ist Roman (Taschenbuch)
Ja, endlich mal ein richtig schönes sadistisches Jugendbuch, das dank guter Netzwerke auch zum Unterricht zugelassen ist. Endlich brauchen sich 12 jährige Kinder nicht mehr nur vorzustellen, wie verstümmelte Leichenteile entstehen, sondern ihnen wird regelrecht geschildert, welche Qualen der Mensch dahinter durchleben muss und wie oft ein Messer angesetzt werden muss, bis ein Fingerknochen durch ist. Nicht mal in der Bibel, bei der Kreuzigung Jesu, ist man so ausführlich auf die Qualen eingegangen.
Werte spielen keine Rolle mehr. Ob lang ersparte Schuhe oder Haustiere, Fahrrad oder Freundschaft, Gebetsteppich oder Jesuskreuz, Unschuld oder Leichen. Alles wird geopfert. Jeder (zukünftige) Perverse kommt hier auf seinen Geschmack.
Welche Leichen muss solch eine Person im Keller haben, die so einen Stoff für 12jährige schreibt?
Und geschickt gemacht, das Marketing. Erst lässt man seinen perversen Gedanken freien Lauf und dann hängt man das Mäntelchen der Parabel drüber. In Dänemark war das 2000 geschriebene Buch für den Unterricht verboten. Rasch werden die Beziehungen aus UNO Zeiten spielen gelassen und schon hat man den dänischen Kulturpreis. Oder war man in Dänemark nur froh, endlich eine dänische Jugendbuchautorin präsentieren zu können (auch wenn sie nur deutsch-österreichische Wurzeln hat?). Oder hat man den Verkauf einfach nur gepusht?
Die Preise sind ja die Argumente der Kurzsichtigen, die sich scheuen, eigene Gedanken zu machen. Und hier sind es ja gleich 3 "internationale" Preise!
Der 2. Preis wäre 2008 dann der "Le Prix Libbylit" für die französische Ausgabe. Auf deren Internetseite spricht man vom besten Roman im frankophonen Raum. Ja, mittlerweile sind die ca. 140 Seiten ein Roman geworden. Schon mal von dem Preis gehört? Nein? Wie auch. Die Institution sitzt in Belgien und sie bzw. der Preis wurden erst 2005 ins Leben gerufen. Damals (2004) begann der Prozess gegen Dutroux wegen der Kinderentführungen, -vergewaltigungen, -morde und -zuhälterei, bei dem 27 Zeugen auf mysteriöse Weise "verstarben". Von den Perversitäten passt das Buch perfekt ins Geschehen. Und die Wertigkeit? Vielleicht ist es so einzuschätzen, als wenn das Fürstentum Liechtenstein das beste Buch aller (europäischen bzw. weltweit lebenden) Deutschen küren würde.
Und letztlich der 3. Preis. Jetzt kommen auch die USA zum Zuge und vermitteln 2011, also 11 Jahre nach dem Erscheinen des Buches, den "Michael L. Printz Honor Book" für die amerikanische Ausgabe. Jetzt erst? Naja, ganz ohne Hintergedanken ist es wohl doch nicht, dann als Schulbuch ist es im prüden Amerika immer noch nicht zugelassen. Und wer war Michael L. Printz? Ein Schulbibliothekar, dann 1994-1996 Marketing Berater. Ein Schlingel, wer schon wieder ans pushen denkt!
Ein Wunder, dass das Buch nicht von katholischen, evangelischen oder moslemischen Institutionen kritisiert wird. Im Evangelischen Literaturportal zum Beispiel (shop.eliport.de) kann man es sogar käuflich erwerben.
Ich habe dieses "Jugendbuch" gelesen, um zu wissen, was ich meinem Kind in der Schule zumute aufgrund der vielen negativen Kritiken. Ich kann diesem Schund leider nichts (Positives) abgewinnen und nur so kann ich das Buch einstufen. Es hilft - gerade bei Jugendlichen - Hemmschwellen herabzusetzen. Aber vielleicht ist das in unserer Gesellschaft gewollt. Und nichts anderes als die pervertierten Bilder bleiben in den kleinen Köpfen hängen. Wetten? Ich warte auf den nächsten "Preis" und viele künftigen kleinen Breviks, Al Capones, Kretschmers (Winnenden) , Steinhäuser (Erfurt) oder wie die Psychopathen ohne Werte alle heißen mögen.
Kein Lehrer kann die Spätfolgen des Buches einschätzen und die meisten dieser Kleingeister, die dies Buch behandeln, wollen sich mit diesem Stoff maximal (zweideutig) profilieren. Dieses Buch ist es einfach nicht wert, gelesen zu werden. Wenn man wirklich eine Parabel schreiben wollte, hätten die ausführlichen Sadismen (z.B. Finger abschneiden, Ohrring herausreissen, Beschreibung des gelynchten Pierre Anthon) getrost gespart werden können.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett zu lesen, 11. Oktober 2010
Ein leicht zu lesendes Buch, dass mich persönlich dennoch enttäuscht hat, weil mir die letztendliche Botschaft nicht klar geworden ist.
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Nichts: Was im Leben wichtig ist Roman
Nichts: Was im Leben wichtig ist Roman von Janne Teller (Taschenbuch - 1. April 2012)
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