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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen11
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Simon ist eine Menge passiert. Mit Annalena, die ganz gelb ist und ihre schwarzen Haare standen wie ein Turm auf ihrem Kopf. Das war im Schwimmbad. Und Simon hatte plötzlich alle Wörter vergessen, außer "Ja". Was anderes fiel ihm nicht ein. Dann lacht sie auch noch. Lachende Mädchen sind schlimm. So schlimm, dass er volle Hütte gegen die Glastür läuft.

Überhaupt tut er vieles, was er nicht versteht. Sobald er Lena sieht, passiert was mit ihm. Meist rennt er davon. Nicht gut.

Friedrich Ani hat eine Geschichte über die erste Liebe geschrieben und all die Peinlichkeiten, die dabei passieren können. Obwohl sie dann doch nicht so peinlich sind. Witzig und leicht geschrieben nähert er sich einem ernsten Thema. Manchmal wird er etwas sehr philosophisch. Ist das kindgerecht? Manche Kinder können das, mögen das. Aber nicht alle. Also kein Buch für jedes Kind.

Doch für die, die so was lieben, ein Tipp.

(C) Hans Peter Roentgen
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Freitag. Simon sitzt ganz allein im Englischen Garten mitten in München und hat seine Stimme verloren. Nicht mal ein Krächzen kommt heraus. Und weinen muss er auch noch. Die dicke Beule an seinem Kopf leuchtet rot und einer seiner Turnschuhe schwimmt vermutlich schon einen Kilometer weiter weg. Er hat ihn beim Übersteigen des Zauns verloren. Das ist ihm noch nie passiert. Und das alles wegen Annalena.
Dienstag. Alles fängt im Schwimmbad an. Er ist mit Vitali im Hotelschwimmbad und plötzlich ist alles anders. Da steht ein Mädchen in Gelb, turmhohe, schwarze Haare und sieht ihn an. Und Simon starrt zurück, kann nichts anderes mehr tun als Annalena ansehen. Als sie mit ihrer Freundin weggeht, läuft Simon hinter ihr her und rennt gegen eine geschlossene Glastür. Und dann steht Annalena neben ihm und schaut ihn an. Und grinst. Und ist weg.
Was soll Simon nur machen. Sein Gehirn ist Matsch, sein Herz schlägt so sehr, dass es ihm fast aus der Brust springt, und seine Stimme scheint verschwunden zu sein. Er muss Annalena sehen. Ein Mädchen. Warum, weiß Simon nicht. Mit elfeinhalb ein Mädchen anstarren. Peinlich. Und nicht mehr reden können. Oberpeinlich. Und trotzdem geht er zu Zimmer 2109 und da steht sie plötzlich. Und Simon läuft weg, läuft in den Englischen Garten, verliert seinen Turnschuh und weint.

Friedrich Ani, Krimi- und Jugendbuchautor, wagt sich mit "Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb" an ein neues Terrain. Ausdrücklich als Kinderbuch erschienen, kann man dieses Buch zwar Zehnjährigen empfehlen, aber auch Jugendliche und Erwachsene - so sie denn ein gehöriges Maß an Humor, Verständnis und Einfühlungsvermögen für Kinder mit elfeinhalb mitbringen - werden ihre helle Freude an dem Buch haben.
Zugegeben, grammatikalisch und stilistisch ist der Text eher schlicht, viele Halbsätze und Slangausdrücke entstammen der Sprache Elfjähriger und stören ein wenig das Empfinden Erwachsener. Doch der alles überstrahlende Humor der Geschichte, die einfach nur liebenswerten Ansichten dieses Jungen, der absolut treffsicher charakterisierte Zustand der ersten Liebe ist so spannend, so urkomisch, so lebendig beschrieben, dass man zwischen Schmunzeln, lachen, Kopf schütteln und Schenkel klopfen kaum noch weiter lesen kann.

Eine so bewegende, ehrliche, beeindruckend realistisch wirkende Beschreibung der Innenwelt eines frisch verliebten Jungen kann man von einem fast fünfzig Jahre alten Autoren eigentlich kaum erwarten. Doch Ani macht dies schlicht genial.
Jeder - ob zehn oder vierzig Jahre alt, wird sich dank der unglaublich plastischen Schilderungen des Autors einfühlen können in die existenziellen Nöte Simons, seine Verwirrung, sein verzweifeltes Bemühen, Hirn und Herz wieder in Einklang zu bringen.
Fast glaubt man sich mitten im Geschehen und zum Augenzeugen geworden, so sehr kann man sich ob der Gedanken, die Simon - oder besser gesagt sein Schöpfer Friedrich Ani - äußert, Annalena vorstellen.

Wer erleben will, wie man sich frisch verliebt fühlt, sollte sich "Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb" zulegen. Einen besseren, lustigeren, ehrlicheren Einblick wird man kaum erhalten können. Friedrich Ani ist bei seinem Ausflug in den Sektor der Kinderliteratur ein fantastisches Buch gelungen, das hoffentlich auch von allen anderen Altersstufen gelesen werden wird.

Stefan Erlemann
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am 22. März 2011
Friedrich Ani hat hier ein überraschendes Buch über die erste Liebe geschrieben.
Diesmal aus Sicht eines Jungen, was eher selten ist, da dieses Thema meist eher in Mädchengeschichten
behandelt wird.

Habe lange nach einem Buch zu diesem Thema für meinen Jungen gesucht und wir beide sind
sehr begeistert davon.

Wer eine eher schlichte, vorhersehbare Geschichte wünscht,
wird mit diesem Buch aber vermutlich weniger glücklich werden.

Kinder die mehr von einem Buch erwarten haben durch die hintergründige und auch nicht immer gleich durchschaubare
Geschichte einen erheblichen Mehrwert, da sich manches erst später erklärt und einen AHA Effekt zur Folge hat.

Für meinen Sohn und auch für mich ein gelungenes Buch,
da es anders ist, als die anderen!
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am 18. April 2014
Mein Sohn 11J hatte es auf der Liste der Bücher aus dem Deutschunterricht. Da er Gregs Tagebücher mit Begeisterung gelesen hat, dachte ich, okay versuchen wir es mal. Schon am zweiten Tag hat er mehr als die Hälfte gelesen bzw verschlungen und erzählt uns immer wieder von lustigen Stellen, die wir zwar nicht verstehen aber wichtig ist, er hat viel Spaß beim Lesen!
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am 3. Dezember 2015
Mir hat gefallen das man wirklich erfahren hat was er sich denkt.Die Geschichten der Nymphe waren auch interessant.Dennoch hat er viele Rückblenden und es ist etwas verwirren,denn einmal ist er hier dann wieder dort. : /
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am 18. Juni 2008
Das Buch kam in meinem Besitz (resp. in den meines Sohnes - 13 Jahre), weil die Fortsezung von "Gregs Tagebuch" von Jeff Kinney erst im Juli veröffentlicht wird. Letzgenanntes Buch gehört für mich nachvollziehbar zu den aktuellen Lieblingswerken meines Sprösslings - das hier besprochene wurde als Alternativ-Angebot aufgeführt und von mehreren Rezensenten angepriesen. Um es kurz zu machen - der Humor des Autors bleibt mir verborgen. Vielleicht entwickelt er sich in der zweiten Hälfte der Geschichte...? Wir haben jedenfalls resigniert und aufgehört weiterzulesen. Ich bezweifle aber sehr, dass ein 10-Jähriger die literarische Standfestigkeit hat, der ersten Hälfte dieses Buches zu trotzen. Oder ist es lustig, wenn man ein paar scheinbar populäre Neologismen einfließen lässt und ansonsten Sätze bis zur Undurchschaubarkeit abbricht bzw. neue beginnt und sich äußerst maniriert um eine Kindergartensprache bemüht? Es passiert (zumindest auf den ersten 30 Seiten) nichts Witziges, das von irgendeiner Situationskomik leben könnte - die elfjährige Hauptfigur windet sich lediglich durch wenig nachvollziehbare, relativ irrelevante Gedankenabrisse und Realitätsverkennungen, die eher an einen frühkindlichen Hirnschaden denn an die Gedankenwelt eines verliebten 11-Jährigen gemahnen. Wer so was mag, dem sei dieses Werk herzlich anempfohlen - mein Sohn und ich warten lieber auf Bd. 2 von J.Kinney.
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am 21. Mai 2013
Lustiges Buch, daß auch kleine Lesemuffel zum Lesen bringt, auch ältere sind begeistert, können die "Probleme" auch aus deren Sicht mal sehen
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am 8. Juni 2014
habe das buch meinem Enkelkind geschenkt, er hat es nicht mehr aus der Hand getan. ein Bestseller!!! würde es immer wieder kaufen.
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am 8. Oktober 2011
Dieses Buch ist einfach nur eine Kopie von Gregs Tagebuch aber noch viel schlechter. Es ist total langweilig und jeder oder jede die gerne Comicromane lesen, sollen sich Gregs Tagebuch kaufen. Es ist viel spannender und lustiger.
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am 15. Oktober 2010
Es war das erste Buch, das ich mit meinem Sohn nicht zu Ende gelesen habe. Es war langweilig, zusammenhanglos, langatmig und unseres Erachtens nicht wirklich lustig. Es gibt für Jungs in dem Alter unterhaltsamere und bessere Bücher.
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