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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig!, 14. Mai 2007
Von 
K. Korte (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach einer Dokumentation im Fernsehen, in der auch Herr Hugo Höllenreiner zu Wort kam, habe ich mir dieses Buch zugelegt. Ich habe schon viel zu diesem Thema gesehen und gelesen, aber dieses Buch ist einzigartig. Es ist sehr flüssig und sehr gut verständlich geschrieben. Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Es lässt einen nicht mehr los. Für sensible Menschen ist diese Lebensgeschichte, meiner Meinung nach, nicht wirklich geeignet, da sie die knallharte und unvorstellbar brutale Wirklichkeit und Wahrheit über das "Leben" der Gefangenen in den Konzentrationslagern offenlegt. Oft musste ich schon sehr schlucken. Wer sich für das Thema interessiert, wird hier Informationen finden, die es so kein zweites Mal gibt. Danke für dieses Buch!
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen Pur !!!, 21. Februar 2008
Von 
Stefan Schwetje (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
Kennen Sie das ? Sie legen ein Buch beiseite und schaffen es irgendwie gar nicht das gelesene zu Verarbeiten ! So ging es mir jedenfalls. Die Geschichte des Hugo Höllenreiner ist derart Schmerzintensiv und Grauenhaft das ich jedem Zartbeseiteten vor diesem Genialen Buch nur warnen kann.
Hugo kommt im Jahr 1943 als neunjähriger nach Auschwitz. Doch seine Qualvolle Geschichte beginnt schon etwas früher. Wie demütigend ist es für ein Kind das von Heute auf Morgen in der Schule jeden Freund verliert, täglich verprügelt und gehänselt wird ? Die Lehrer dabei auch noch zusehen und nichts unternehmen. Zuhause leidet Hugo weiter, denn die vielen Auflagen machen es seinen Eltern nahezu unmöglich Geld für Brot zu verdienen. Und dann folgt eine fünftägige Zugfahrt ins Ungewisse, eine Zugfahrt die das Wort Menschlichkeit vollkommen vergessen macht. In Auschwitz angekommen erlebt er Tag für Tag wie Menschen von den Wachmännern der SS grauenhaft missbraucht werden und viele dabei sterben.
Hugo wird Krank - hat Schmerzen vor Hunger, muss mit ansehen wie seine Eltern leiden und von den SS - Wachmännern für Schmerzhafte "Spielchen" benutzt werden. Doch das Leiden ist noch lange nicht zu Ende, da gibt es auch noch einen gewissen Dr. Mengele der sich Hugo und seinen Bruder schnappt und beide mit Medizinischen Experimenten quält. War das schon alles ? Oh nein ...
Ich muss dazu sagen das ich schon etliche Bücher von Auschwitz - Überlebenden gelesen habe, doch keines kommt an dieses Werk heran !!!
Wenn Sie einen Menschen kennen, oder zu den Menschen gehören die stets Jammern: "Ach, mir geht es doch so Schlecht" ! dann lesen oder verschenken Sie dieses Werk - es hat heilende Wirkung !!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch geht unter die Haut, nichts für schwache Nerven, 18. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, allerdings ist es nichts für schwache Nerven. Die Autorin Anja Tuckermann beschreibt mit ihren Worten den Schrecken und die Angst selbst, die diese Menschen erleiden mussten.Selbst nach der Befreiung der Konzentrationslager weicht die furchtbare Angst mit welche die Gefangenen tagtäglich konfrontiert worden sind, nicht von ihnen. Ebenso skandalös ist das Verhalten der Deutschen, das Beispiel als Hugo wieder zur Schule gehen musste, alle drangsalierten ihn, die Lehrer schauten weg und begrüssten das widerwärtige Verhalten der Mitschüler, man ignorierte ihn, sogar in den Unterrichtsstunden wurde der junge Hugo wie Luft behandelt.
haben die Deutschen aus dieser grauenvollen Vergangenheit an der sich tausende schuldig gemacht haben, nichts dazu gelernt ?Man schämt sich wahrlich ein Deutscher zu sein !!!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht nur ein Jugendbuch, 25. Mai 2007
Ein Buch, das uns alle - auch die ältere Generation - etwas angeht. Die Autorin hat mit großer Sorgfalt und Sensibilität dieses schwierige Thema bearbeitet; auch das Nachwort ist sehr überzeugend.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Notwendig, 25. Juni 2011
Von 
Oliver Völckers (Berlin, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
Hugo Höllenreiner entstammt einer Familie, die ihre Ursprünge bis zu einem Familienwappen von 1438 aus Regensburg zurückverfolgen kann. Doch für die Nazis hat er die falsche "Rasse". So beginnt ein Leidensweg, der über die KZ Auschwitz und Bergen-Belsen führt. Er schaffte es, diese Qualen zu überleben, und so konnte er diesen erschütternden Bericht zusammen mit Anja Tuckermann verfassen.

Der Autorin ist es gelungen, nicht nur Hugo Höllenreiners Erlebnisse in einer verständlichen Sprache zu dokumentieren, was angesichts der haarsträubenden Grausamkeiten schon schwierig genug ist. Sie schildert die Dinge aus der Sicht des zehnjährigen Jungen, der Hugo damals war. Das macht das Buch vollständig überzeugend. Zugleich verbindet die Autorin den Bericht mit Kommentaren Höllenreiners von heute und mit zeitgeschichtlichen Dokumenten. Angesichts der Belege von Fotos über Einlieferungslisten bis zur eintätowierten Nummer kann kein Zweifel an den Fakten aufkommen.

Im Gegensatz zu dem Holocaust an den Juden ist die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma der Öffentlichkeit wenig bekannt. Das Buch macht einige Unterschiede deutlich. So haben sich viele "Zigeuner"mütter geweigert, ihre Kinder abzugeben, was dazu führte, dass viele zusammenbleiben konnten. Der starke Familienzusammenhalt half zu überleben und konnte selbst von der SS nicht gebrochen werden. Am eindrucksvollsten finde ich die Szene (S. 132), als sich ein ganzer Block weigerte, direkt ins Gas geschickt zu werden. Diese winzige Rebellion hat tatsächlich einigen das Leben gerettet.

Ein großartiges Buch. Aber ist es ein Jugendbuch? Um diese Gewaltberichte zu verkraften, muss man schon starke Nerven haben. Aber es ist die Realität, der wir uns stellen müssen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit allerbester Empfehlung; unbedingt lesen !, 23. August 2008
Von 
Bruno Hafner "joehafi" (Häggenschwil SG) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
Die Rezension könnte man eigentlich ganz kurz fassen und nur schreiben "Spitzenklasse, unbedingt lesen". Das Buch verdient aber zusätzliche Zeilen:
Die Autorin beschreibt das Leben von Hugo Adolf Höllenreiner (mit seinen Eltern, Grosseltern und Verwandten). Es beschreibt die Kindheit von Hugo, in der Anfangszeit des Nationalsozialismus (sehr eindrücklich), bishin zum ""Leben"" im Zigeunerlager in Auschwitz. Das Buch besticht durch eine sehr präzise Erzählweise. Es ist sehr flüssig und gut lesbar geschrieben.
Das Spezielle: Die Autorin schreibt "in der kindlichen Sprache" - einzigartig und phänomenal. Dazwischen folgen in kurzen Abständen fettgedruckte Zeilen "die Gedanken und Gefühle von Hugo". Diese gehen einem tief ins Herz ! Ich kann meinen Vor-Rezensenten nur beipflichten und auch nochmals erwähnen "das Buch ist wirklich hart - und mit grosser Genauigkeit beschreibend". Ich empfehle es (trotzdem) mit Nachdruck. Es gehört zu den Besten in meiner mittlerweise umfassenden Bibliothek zum Thema.
Es ist unglaublich, was dieser Mensch (und die vielen anderen) erleiden mussten. Ich verstehe "Hugo", dass er mit vielem nicht fertig wird, bzw. nicht abschliessen kann, weil einige Extremst-Erlebnisse immer wieder "im geistigen Auge erscheinen"! Selbst wollte ich einige Passagen meiner Familie vorlesen. Ich schaffte es nicht. Es schnürte mir beim Lesen die Kehle zu ...
Mit bester Empfehlung, Hochachtung und Dank der Autorin und Hugo A. Höllenreiner.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegende Lebensgeschichte, 9. November 2005
Von Ein Kunde
Ich hatte das Glück und durfte zu einer Schriftstellerlesung und konnte somit genaue Einblicke in das Buch gewinnen. Die Geschichte von Hugo wird sehr detailiert und erschreckend realistisch rüber gebracht. Es ist ein sehr guter Einblick ins Nazideutschland und was für Ausmaße das alles hatte.
Wer sich für solche Bücher interessiert sollte es auf jeden Fall lesen.....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Denk nicht, wir bleiben, 27. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
das Buch ist gut geschrieben. Ich habe es meinen Enkeln zum Lesen weiter gereicht.Erschreckend ist nur das sich nicht viel geändert hat. Nach dem Krieg waren die Selben wieder mit dabei.Es ist nur unfassbar zu welchen gräultaten die ach so guten Leute fähig waren. Ich würde dieses Buch in den Unterich ab der 7. Klasse emfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für zart Beseidete, 10. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
Wenn ich dieses Buch lese, staune ich immer wieder, was Menschen alles aushalten können und wie stark der Wille zu überleben, sein kann. Es ist unglaublich wie sehr Hugo, seine Geschwister, die Familie und tausende andere Menschen bis aufs Äußerste gequält wurden. Selbst nach der Befreiung - Hugo ist einfach nur glücklich mit seiner Familie überlebt zu haben - gehen Demütigung und Quälerei weiter.
In dieser Zeit möchte man wahrlich nicht gelebt haben. Dagegen sind die alltäglichen "Sorgen" klein und vergessen. Außerdem überlege ich seit diesem Buch drei Mal, ob ich das letzte Stück Brot weg werfe oder doch noch esse.
Wenn jemand gern Horrer-Metzel-Geschichten liest: Tut euch dieses Buch an - Ihr braucht nie mehr ein erfundenes Massaker-Buch! Dieses hier ist "übel" genug.
"Hugo stand bis zu den Knien im Leichenmatsch" - Dies ist nur ein Auszug!
Ich wünsche Herrn Höllenreiner ein glückliches und schönes Leben, nachdem er dies lange Zeit nicht kennenlernen durfte. Weiterhin danke ich ihm, dass er nach alldem Erlebten in Vorträgen und Interviews über die schlimmste Zeit seines Lebens erzählt, damit sich so etwas NIE wiederholt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich war wirklich geschock! So etwas habe ich noch nie gelesen..., 20. November 2013
Von 
Christian Sackmann - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: "Denk nicht, wir bleiben hier!": Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Taschenbuch)
Also vorweg muss ich sagen, dass das Buch sicher nichts für zart besaitete Leser ist, denn das hier niedergeschriebene geht wirklich ins Detail und an die Substanz des Lesers, da man sich immer alles vorstellen und somit mitfühlen kann.

Jeder kennt - wenn auch viele nur aus dm Geschichtsunterricht - das dunkle Kapitel Deutschlands. Der zweite Weltkrieg, Hitler, Judenverfolgung, Konzentrationslager - von allem hat man schon gehört und kennt vielleicht ein paar Geschichten aus Schule, Medien und Zeitschriften. Aber wirklich näher beschäftigen sich die wenigsten damit. Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen, weil ich einmal etwas lesen wollte, das aus Erfahrung geschrieben ist.

Ich wollte keinen historisch aufbereiteten Bericht, bei dem sich der Verfasser anmaßt, alles mitfühlen und verstehen zu können. Ich wollte eine Erzählen von jemandem, der gesehen, gefühlt, geschmeckt, gehört und gerochen hat, was passiert ist. Also habe ich das Buch gekauft, um einen authentischen Erfahrungsbericht lesen - und bekommen hab ich das nackte Grauen!

Was in dem Buch zu lesen ist, ist an menschlicher Grausamkeit und Perversion nicht mehr zu übertreffen. Mir war durchaus bewusst, dass die Nazis unglaublich schlimme Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, dass menschen gefoltert und ermordet wurden, aber was der Hugo Höllenrainer hier erzählt, übertrifft jegliche Vorstellung, die ich vor dem Buch hatte.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal ungeschönt die nackte Wahrheit erfahren will. Mich hat es jedenfalls auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt.

Abzug (1 Stern) gebe ich nur für die manchmal etwas holprige Schreibweise der Autorin. Ich denke, es ist eine Stil-Frage und erinnert mich ein bisschen an den Naturalismus, weil die Autorin vieles so schreibt, wie's der Hugo gesagt hat. Ist nicht schlimm und trägt vielleicht auch zum Authentizitismus bei, mich hat's aber teilweise gestört.
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