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102
4,0 von 5 Sternen
Septimus Heap - Magyk
Format: TaschenbuchÄndern
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67 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 2007
Der siebte Sohn eines siebten Sohnes hat ganz besondere magische Kräfte. Leider wird der siebte Sohn von Silas Heap, ebenfalls ein siebter Sohn schon am ersten Tag seines Lebens das Opfer von dunklen Mächten. Doch Silas findet am gleichen Tag auch ein kleines Mädchen im Schnee, Jenna, die Tochter der ermordeten Königin. Jenna wächst in einem kleinem Zimmer mit ihren Eltern und sechs Brüdern auf, bis ihr an ihrem zehnten Geburtstag ihre wahre Identität eröffnet wird. Kaum weiß sie wer sie ist müssen sie und ihre Familie auch vor den dunklen Zauberer DomDaniel fliehen, der der Königstochter und der gesamten Familie Heap nach den Leben trachtet.

Das Buch ist flüssig und flott geschrieben. Die Sätze sind recht kurz und auch für jüngere Kinder leicht verständlich. Die Geschichte ist auf einen durchgängig konstante Spannungslevel angesiedelt, sodass das Buch auch nicht langweilig wird. Erwachsene, die dieses Buch zu eigenem Vergnügen lesen möchten, sollten sich klar machen, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Die Geschichte ist kein Thriller und auch nicht so verzwickt wie die Geschichte um einen berühmten Zauberlehrling, jedoch angenehm und einfach zu lesen.

Ich kann dieses Buch guten Gewissens zum Abends vorlesen empfehlen und zum Selbstlesen für junge und ältere Leser
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101 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit "Magyk", dem ersten Band ihrer Trilogie um Septimus Heap, ist der englischen Autorin Angie Sage ein wortwörtlich zauberhaftes Debüt gelungen.

Zum Inhalt wurde in anderen Rezensionen ausführlich Stellung genommen, im Mittelpunkt steht meiner Ansicht nach das Findelkind Jenna, das mit Mitgliedern seiner Ziehfamilie und der Außergewöhnlichen Zauberin bei Nacht und Nebel vor hinterhältigen Meuchlern aus der Burg fliehen muss. Sie schleppen dabei eher versehentlich einen schüchternen Zehnjährigen mit, der dadurch unfreiwillig zu einem Desserteur der Jungenarmee wird und gar nicht davon begeistert ist, mitten in den Sümpfen in der Hütte einer Weissen Hexe zu landen.

Die Geschichte ist übrigens in sich abgeschlossen, aber ich denke, wer dem Zauber von Angie Sage erlegen ist, wird froh darüber sein zu hören, dass es noch zwei Fortsetzungen geben wird.

Aufgrund der Thematik - Zauberei - und dem Genre Jugendliteratur liegt ein Vergleich mit Harry Potter nahe; muss aber gar nicht sein. Vorweg: Septimus muss sich hinter Harry sicher nicht verstecken, ist aber - und das ist eigentlich ein Vorteil - anders!

Denn Zauberei ist nicht gleich Zauberei, und während die Harry Potter-Abenteuer in der heutigen Zeit in eine Art 'angepassten' England spielen, lebt die Zaubererfamilie Heap in einer völlig neu geschaffenen, mittelalterlichen Welt.

Außerdem ist Sages Stil etwas einfacher als der von Rowling und auf ein etwas jüngeres Publikum zugeschnitten als die späteren Potter-Bände.

Wie aber alle guten Kinder- und Jugendbücher können auch ältere Leser ihren Spaß damit haben.

"Magyk" verbreitet unglaublichen Charme. Die größte Stärke des Romans sind sicherlich die (teilweise arg skurrilen) Charaktere: die mächtigste Zauberin des Landes hat einen Lila-Tick und einen Faible für Python-Stiefel, die Weisse Hexe der Sümpfe kocht für ihr Leben gern, aber nicht unbedingt gut ... es gibt Botenratten, Panzerkäfer, einen schüchternen Kind-Soldaten, einen cleveren Hund, freundliche Geister, geschwätzige Wirtinnen, Waldhexen, Werwölfe, Wasserschlangen und und und...

Die Autorin taucht mit uns in eine Welt ein, die mich begeistert hat.

Außerdem gelingt es ihr geschickt, trotz ihres einfachen Sprachstils Stimmung zu erzeugen und sowohl Szenen zu erschaffen, über die Kinder begeistert sein werden (z.B. eine kuriose Rutschpartie) als auch Sequenzen, über die sich Erwachsene köstlich amüsieren können,

Sie nimmt sich Zeit, dem Leser kurze Einblicke in die Köpfe fast aller handelnden Figuren zu gewähren und betrachtet die Ereignisse mit einem leichten Sarkasmus, der vor allem ältere Leser zum Schmunzeln bringen wird.

Warum es statt wohlverdienter vier Sternen sogar fünf gibt:

Mit der Aufmachung des Buches hat sich der Hanser Verlag alle Mühe gegeben. Ein herzliches Dankeschön dafür! Gerade in der heutigen Zeit ist das leider selten geworden. Neben dem liebevoll gestalteten Einband (der sogar direkten Bezug zum Roman nimmt) ist das Buch mit zahlreichen schönen Skizzen und einer Karte ausgestattet und über die Papierqualität kann man auch nicht meckern.

Preis-Leistungsverhältnis ist also wirklich in Ordnung...

Rundum also im Gesamtpaket sehr empfehlenswert! Bitte mehr davon!
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66 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2006
Anfangs hatte ich nicht sehr hohe Erwartungen, was das Buch betraf. Ich dachte mir, es handelte sich hier nur um eine weitere Potter-Kopie. Doch weit gefehlt. Zwar ist der Titel "Septimus Heap" eher irreführend, weil man von der Hauptfigur erst ab etwa der Hälfte des Buches erfährt, aber nach dieser Hälfte merkt man doch, dass man hier nur den ersten von drei Bänden in Händen hällt und es sicherlich noch einiges mehr über Septimus zu berichten gibt. Außerdem lässt sich die Autoren genügend Zeit auch alle anderen wichtigen Charactere, sowie einen in die doch eher komplexe Welt um die Familie Heap einzuführen. Sehr schön sind die inneren Gedanken, die jeder Charakter des Buches vor sich hindenkt. So erhält jeder eine für sich schrullige aber auch sehr ausgeprägte eigene Identität, die an vielen Stellen in ihrem Humor schon fast an Autoren wie Terry Prachett oder Douglas Adams erinnern. Vorallem sehr lustig sind die kurzen Gedankenergüsse des Hundes der Familie Heap oder aber auch der Ente, die eigentlich eine Katze ist, sich aber wegen Ihrer Wasserscheu in eine Ente verwandelte. In Allem kann man dieses Buch jedem Wärmstens empfehlen, der einen, mit einer gehörigen Portion Humor gesalzenen Fantasy-Stoff lesen will, aber auch allen, die sich gerne einfach einmal ein wenig amüsieren woillen. Auf jeden Fall steht dieses Buch keinem einzigen Harry Potter oder Eragon nach und kann sich auch durch seinen sehr liebevoll gestalteten Einband und die sehr gelungenen Illustrationen in jeder Heimbibliothek sehen lassen. Eine prima Geschenkidee für Jugendliche, Jung-Gebliebene, Träumer, Witzbolde aber auch "ernste" Leser. Kurzum muss man sagen, dass Mrs. Sage hier eigentlich ein kleines Meisterwerk gelungen ist.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2007
Ich denke, jeder, der dieses Buch liest oder gelesen hat kann es eigentlich nur mit 4-5 Sternen bewerten. Ich würde sogar mehr geben, wenn das ginge.

Anders als bei Harry Potter, kann man bei diesem Buch nur schwerlich die Story vorhersagen, da man fast auf jeder Seite auf neue Kreaturen und ungewohnte Handlungsstränge trifft. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem man so viele lustige, skurile und phantasievolle Überraschungen findet. Man kann es mit einem Adventskalender vergleichen, aber nicht mit einem für 99 Cent.

In den Bücher der Septimus Heap Reihe findet man nicht den üblichen Kampf der Superguten gegen die Übermächtigen Bösen. Eine erfrischende Abwechslung. Jeder Charakter hat seine Fehler, was alle als ganz normale Menschen erscheinen läßt, obwohl es sich um Prinzessinen, Zauberer, Hexen oder Geister handelt.

Zusammengefaßt: Unbedingt lesen (falls möglich auf Englisch)!!! Dieses Buch ist auf keinen Fall ein Fehlkauf.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2005
Wer an dieses Buch mit einer Harry-Potter-Erwartungshaltung herangeht, der dürfte etwas enttäuscht sein. "Septimus Heap" ist ein waschechtes Kinderbuch, das durchaus auch noch kindgerecht erzählt ist. Wenn man die Handlung als Erwachsener relativ leicht durchschaut, dann kann man das schwerlich der Autorin ankreiden, nur weil sie, anders als beispielsweise J.K. Rowling, eine recht eng umrissene Zielgruppe hat. "Septimus Heap" ist eben ein "echtes" Kinderbuch und damit auch wirklich in erster Linie für Kinder (zwischen 10 und 12 Jahren) geeignet - was nicht heißen soll, dass Erwachsene sich langweilen müssen.
"Septimus Heap" ist in vielerlei Hinsicht eine recht klassische Fantasygeschichte. Es gibt die altbekannte Schwarz/Weiß-Skizzierung der Welt, mit guter und böser Magie. Es gibt den altbekannten Kampf zwischen den guten und den dunklen Mächten. Es findet sich so manche Parallele zu bekannten Fantasyerzählungen. Dennoch, "Septimus Heap" als Abklatsch erfolgreicher Fantasyromane zu sehen, täte der Sache großes Unrecht.
Angie Sage schafft eine Welt, die eigenständig wirkt. Anders als bei "Harry Potter" ist Sages Welt in sich geschlossen. Es besteht keinerlei Bezug zum Hier und Jetzt. Manche Schilderungen erinnern an mittelalterliche Geschichten, insbesondere die Schilderungen des Lebens innerhalb der Burgmauern. Sage serviert also quasi ein Mittelalter mit einer saftigen Prise Magie.
Die Sprache ist recht einfach und leicht verständlich gehalten. Sage erzählt aber nicht nur kindgerecht, sondern auch auf sehr liebevolle Art und mit einem Augenzwinkern. Immer wieder regen Szenen zum Schmunzeln an, immer wieder erheitert Sage den Leser mit kleineren Tollpatschigkeiten der Figuren, mit witzigen Wendungen der Geschichte und einer feinen Prise Ironie. Man gewinnt nicht nur die Hauptfiguren lieb, sondern auch all die phantasievollen Geschöpfe, die in Angie Sages Welt sonst noch so herumgeistern: fleißige, gewissenhafte Botenratten, gutmütige Boggarts, pflichtbewusste, loyale Panzerkäfer und gemütliche, handzahme Steintiere.
Wenn ich so an meine eigenen Kindertage zurückdenke, so bin ich mir sicher, dass ich "Septimus Heap" geliebt hätte. Es ist phantasievoll, gewitzt und spannend zugleich und damit für den kindlichen Leser hochgradig unterhaltsam. Hätte es das Buch damals schon gegeben, Angie Sage hätte gute Karten gehabt, Astrid Lindgren in meiner persönlichen Gunst den Rang abzulaufen.
FAZIT: schöne, kindgerechte Fantasyliteratur für Kinder und Junggebliebene, die neben anderen Werken, wie "Eragon", "Harry Potter", "Bartimäus" und Co. durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Für Erwachsene vielleicht etwas zu leicht zu durchschauen, aber schließlich ist es auch ein Kinderbuch.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2007
Kurz zum Inhalt:
Ein Wintertag sollte das Leben des Zauberers Silas Heap und seiner Familie radikal ändern, denn sie verloren nicht nur unter mysteriösen Umständen ihren gerade geborenen siebten Sohn, sondern gelangten auf mindestens genauso rätselhafte Art und Weise zu einem ebenfalls frischgeborenen Säugling, den sie Jenna nannten.
10 Jahre später erfährt die Familie Heap, dass es sich bei der kleinen Jenna um die Tochter der damals ermordeten Königin handelt. Leider haben es die bösen Wächter immer noch auf die Prinzessin abgesehen und als sie ihren Aufenthaltsort ausfindig machen bleibt den Heaps nichts anderes übrig als die Flucht zu ergreifen. Damit beginnt ein aufregender Kampf gegen die dunklen Mächte in dem sie auf die Hilfe vieler fantastischer Freunde zählen können.

Beginnen wir mit der Optik. Die ist in diesem Fall nämlich mal wirklich gelungen. Neben dem einfallsreichen Einband, in Form eines Zauberbuchs mit der glänzenden Goldschrift darauf, fand ich auch die schönen Illustrationen, die jedes Kapitel einleiteten (sich allerdings leider auch sehr schnell zu wiederholen begannen), äußerst gelungen. Ähnlich zauberhaft ist dann auch die Geschichte an sich. Sie spielt in einer typischen mittelalterlichen Fantasywelt, abgesehen von solchen kleinen Abweichungen wie dem Existieren von Pistolen (was anfangs etwas ungewohnt war). Es dauert nicht lange bis man die sympathischen Figuren (die alle so ihre kleineren bis größeren Macken besitzen) ins Herz geschlossen hat und sich durch eine bunte Märchenwelt mit jede Menge faszinierenden Geschöpfen (wie z.B. dem Boggart oder den Magogs) treiben lassen kann.

Allerdings muss hier an dieser Stelle klar gesagt werden, dass es sich bei dem Buch um ein Kinderbuch handelt, das vor allem die jüngeren Leser ansprechen wird. Ich muss gestehen für mich als erwachsenen Leser war der Schreibstil letztlich etwas zu einfach gehalten (was im Gegenzug allerdings auch dem Lesefluss zu Gute kam) und die Story zu flach und eindimensional. Man versuchte zwar am Schluss noch das große Geheimnis" überraschend aufzulösen, aber letztlich - wenn man ehrlich ist - war einem die Auflösung schon nach wenigen Buchseiten klar. Daher kann ich jedem Erwachsenen das Buch empfehlen, wenn man in der Zeit nach Harry Potter einfach mal wieder ohne groß nachzudenken in eine kleine Fantasywelt abtauchen und entspannen will (die Figuren und die Welt sind wirklich mit viel Liebe geschaffen worden). Allerdings um einen größeren Eindruck bei erwachsenen Lesern zu hinterlassen fehlt dem Buch dann letztlich doch die Tiefe. Deswegen kann ich dem Buch leider nicht mehr als gute 3 Sterne geben.

PS: Für Kinder ist das Buch in meinen Augen allerdings ideal. Eine wundervoll, mit viel Liebe erzählte Geschichte die voll ist mit zauberhaften und sympathischen Geschöpfen. Dazu ist es bei weitem nicht so brutal und düster wie der große Bruder" Harry Potter, was es vor allem für jüngere Leser zu einer geeigneten Bettlektüre macht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. August 2007
Märchen sind nur was für Kinder? Die Ausnahme bestätigt die Regel und Septimus Heap zieht einfach jeden in seinen Bann.
Das Buch Magyk ist der erste Teil der Saga und hat mich wirklich überzeugt.
Als erstes hat mich nur das wirklich wunderschön gestaltete Cover gelockt. Als ich den Buchrücken gelesen habe, dachte ich erst an einen billig Abklatsch von Harry Potter. Doch während man das Buch liest hat man nie dieses Gefühl. Septimus Heap ist einfach eine eigene kleine Welt.

Es geht um die Familie Heap die Ihren kleinen Geheimnisse haben und alle samt Zauberer sind. Aber wieso ist Ihre Tochter dann trotz alle dem so anders? Was ist das Geheimnis? und was ist mit Septimus passiert? All diese Fragen stellt man sich und die Story lockt immer zum weiterlesen. Mich hat das Buch überzeugt und ich werde die anderen Teile auch noch bestellen.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Septimus Heap ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes. Nach einer Legende soll alleine dieser Umstand ungeahnte magische Fähigkeiten verleihen. Doch tragischer Weise stirbt er schon am Tage seiner Geburt.
In derselben eisigen Winternacht entdeckt Septimus Vater Silas auf seinem Heimweg ein Findelkind. Er bringt das Mädchen zu seinem Haus und nimmt es wie selbstverständlich in seine Familie auf.
Erst ein halbes Jahr später erfahren sie zufällig die Identität Jennas: Es ist das Kind der ermordeten Königin.
Genau an Jennas 10. Geburtstag verrät ein Spion den Königsmördern den Aufenthaltsort der Prinzessin. Sofort wird ein Meuchelmörder losgeschickt, der das Mädchen und die gesamte Familie Heap umbringen soll. In letzter Minute gelingt es der außergewöhnlichen Zauberin Marcia Overstrand, Jenna in den sicheren Zaubererturm zu bringen. Es ist wieder eine eisig kalte Nacht und auch diesmal wird ein Kind gerettet: Marcia rettet in letzter Minute den Jungen „412“ vor dem sicheren Erfrierungstod.
Gemeinsam mit Nicko, einem von Silas Söhnen, geht die Flucht weiter in die morastigen Marram-Marschen zu Tante Zelda. Hier finden sie vorüber gehend Unterschlupf. Doch der neue böse Herrscher und schwarze Magier DomDaniel hat die Spur schon aufgenommen.
Ein Kampf so alt wie die Welt
Das wichtigste vorne weg: „Septimus Heap“ ist spannend ohne brutal zu sein, wendungsreich ohne vorhersehbar zu sein, liebevoll ausgeschmückt und mit lebendigen Charakteren bevölkert. Diese Zutaten gepaart mit einem reizvollen Erzählstil führen dazu, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann und dem Ende entgegen fiebert.
Das der Roman von Angie Sage „nur“ vom Kampf Gut gegen Böse handelt, tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Und auch, das sie das altbekannte Thema des königlichen Findelkindes und des entführten Babys verwendet, schadet keinesfalls.
Denn Angie Sage bringt einige neue Ideen ins Genre und die Geschichte quillt einfach nur so über vor schönen und liebenvollen Details. Besonderen Anteil an dem Genuss beim Lesen haben allerdings die skurrilen Charaktere.
Beispielsweise die gewissenhafte, bürokratische Botenratte Stanley, die wegen Gewissensbissens ins Gefängnis muss. Oder der Geist des ermordeten außergewöhnlichen Zauberers Alther Mella, der als Spion für „Die Guten“ arbeitet. Und natürlich der verrückte Jack, der sich am liebsten mit Ratten unterhält und die miauende Gans Berta. Es fällt schwer, diese Aufzählung zu beenden, da ihr Kosmos nur so von witzigen Einfällen wimmelt.
Auch bei den magischen Wesen geht sie keine Kompromisse ein. Da tauchen ganz neue Wesen auf wie z. B. die Schlammkreatur Boggart, Wendronhexen, schneckenähnliche Magogs, Braunlinge oder Panzerkäfer. Natürlich dürfen auch bekannte Fantasy-Figuren wie Gestaltwandler, Wolverinen, Dryaden und Hexen im mittelalterlichen Universum von „Septimus Heap“ nicht fehlen.
Stimmwunder
Die Art, ein Hörbuch vorzutragen, ändert sich von Sprecher zu Sprecher. Dabei hat sich besonders Rufus Beck bei der Lesung der „Harry Potter-Reihe“ als „Mann der 1000 Stimmen“ etabliert. Doch Achtung – mit Stefan Kaminski steht schon der Anwärter für den Titel „Der Mann mit den 1001 Stimmen“ in den Startlöchern. Häufiger musste ich das Hörbuch anhalten und zurückspulen, weil ich es einfach nicht glauben konnte: Liest hier wirklich nur ein Sprecher? Es ist wirklich unglaublich, zu welchen Sprüngen in den Tonlagen Herr Kaminski fähig ist. Gerade bei den Stimmen der weiblichen Figuren zweifelt man an seinen Wahrnehmungsfähigkeiten. Aber das ist noch gar nichts gegen zwei meiner Lieblingsfiguren: die erste ist die Wendronhexe, die die Geschichte von DomDaniels erster Vertreibung erzählt. Die zweite ist „Der Boggart“. Zum ersten Mal habe ich mir gewünscht, dem Hörbuch läge eine CD mit einem „Making-Off“ bei. Nur zu gerne hätte ich gesehen, wie Stefan Kaminski diese Stimme hinbekommen hat – einfach Sa-gen-haft!
Fazit: Von Beginn an zieht „Magyk“ mit einer spannenden, detailreichen Geschichte in den Bann. Dabei trägt Stefan Kaminskis außergewöhnlicher und brillanter Vortrag erheblich zur Atmosphäre des Buches bei. Wem, wie mir, bisher die Vorstellungskraft fehlte, wie sich wohl die Stimme eines Fantasy-Monsters „in echt“ anhören könnte, braucht nicht mehr weiter zu suchen. An dieser stimmakrobatischen Leistung werden sich andere Sprecher messen lassen müssen.
(C) Wolfgang Haan
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2006
Ich hatte mir das Buch in der Bücherei geliehen und schon nach den ersten Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Zum Inhalt muß ich nicht mehr viel sagen. Die Geschichte fesselt von Anfang an und man lebt von der ersten bis zur letzten Seite mit der Prinzessin und ihren Freunden in deren Welt! Schließlich habe ich mir das Buch gekauft, nicht zuletzt wegen des wunderschönen Einbandes und der Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels. Nun warte ich ungeduldig auf die Fortsetzung, denn leider ist diese bisher nur in Englisch zu haben. Ein Buch, sehr zu empfehlen auch für Erwachsene, die im Herzen jung geblieben sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2013
Ich verzichte auf Vergleiche mit anderen Büchern, die weder in die gleiche Alterskategorie fallen noch thematisch allzuviel mit der Septimus Heap-Reihe gemeinsam haben. Parallelen einzelner Bestandteile zu anderen Geschichten und Romanen halte ich nicht zwingend für einen Nachteil, sind durchaus üblich, oft vom Leser gewollt, bei Märchen sogar fast ein "Muss".

Um zu entscheiden, ob einem der Schreibstil zusagt, empfehle ich das übliche kurze Anlesen.

Bis auf den noch nicht erschienen 7. (und letzten) Teil habe ich alle Bände der Septimus Heap-Reihe gelesen. Diese Beurteilung bezieht sich daher nicht ausschließlich auf Magyk.

Optische Aufmachung: wunderschön - ein Lesebändchen hätte die gebundenen Ausgaben perfekt gemacht. Orientierungskarten im Einband sind passend zur jeweiligen Geschichte vorzufinden.

Geschichte: Kunstmärchen, flüssig erzählt, leicht nachvollziehbar, mit durchaus spannenden Momenten - auf 7 Bände angelegt, Erzählzeitraum ca. 4 - 5 Jahre. Die "Helden" des Märchens sind Kinder. Die einzelnen Bände schließen jeweils eine Geschichte ab, aber die Gesamterzählung zieht sich durch alle Bände in chronologischer Reihenfolge. (Band 2 versteht man also nur, wenn man auch Band 1 gelesen hat usw.) Die (natürlich nicht ausbleibenden) Wiederholungen der Begebenheiten aus den Vor-Bänden reduzieren sich zum Glück bei jedem Folgeband mehr und bleiben insgesamt in einem erträglichen Rahmen.

Besonders gefällt mir: am Ende der Geschichte eines jeden Bandes findet sich eine kleine Auswahl von Zusatzinformationen zu den Protagonisten, Orten und Begebenheiten.

Lesealter: am ehesten ein Alter so zwischen 10 und 13 Jahren (je nach Entwicklungsstand und Interessenslage). Ich empfehle aber grundsätzlich Eltern zur besseren Einschätzung, ob der Inhalt eines Buches für das eigene Kind geeignet ist, das Buch im Vorfeld selbst zu lesen.

Abzüge gibt es für:
Schlecht korrigiert! Zu viele Fehler (sehr schade!).
Beim detailierten, konzentrierten Lesen fallen kleine Ungereimtheiten auf - Übersetzungsfehler? Fehlende Textpassagen? Aber auch größere Fehler: so stimmt z. B. die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches "Queste" in wesentlichen Punkten nicht mit der tatsächlichen Geschichte überein. Diese Mängel beeinträchtigen zwar nicht das Verständnis für die Geschichte, aber auch, wenn nicht sogar insbesondere Kinderbücher müssen meines Erachtens auf Rechtschreibung, Satzgrammatik und Kausalität hin sorgfältig geprüft werden.

Wie hat es mir als erwachsener Leser gefallen? Wie eine Süßigkeit, die ich genussvoll mit den Beinen in der Sonne baumelnd vertilge. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Für die Geschichte und die Aufmachung würde ich 4 Sterne vergeben, 1 Stern Abzug für die Nachlässigkeiten des Verlages.
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