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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen19
4,7 von 5 Sternen
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am 22. Februar 2004
Vor einigen Jahren gelang Louis Sacher der große Durchbruch, als er "Löcher" veröffentlichte. Nun ist endlich ein weiteres Buch von ihm erschienen, "Bradley - letzte Reihe, letzter Platz", welches schon 1987 in Amerika unter dem Titel "There's a Boy in the Girl's Bathroom" erschienen ist. Bradley Chalkers ist der Trottel der Klasse. Er weiß nichts und stellt sich, egal was er zu tun hat, dumm an. Dann kommt ein neuer Schüler in die Klasse, Jeff Fishkin, der von der Klassenlehrerin auf den einzigen freien Platz gesetzt wird: neben Bradley. Dieser will direkt seinem allgemein bekannten Ruf auch Jeff gegenüber gerecht werden, wird aber enttäuscht, als dieser einen auf Freund macht. Im Laufe der Geschichte dreht sich das Blatt aber wieder: Jeff merkt, dass er als Bradleys Freund nicht Freund auch nur eines einzigen anderen Schülers sein kann, und gibt daher die Freundschaft auf. Ob Bradley sich wohl ändern wird?
Ein sehr gut geschriebener Jugendroman, der zeigt, wie wichtig Freundschaft ist. Übersetzt wurde er von Klaus Fritz, der auch für die Übersetzungen von Rowlings Harry Potter verantwortlich ist.
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am 7. September 2004
Louis Sachar ist zwar ein Kinderbuchautor, dennoch denke ich, dass dieses Buch darüber hinausgeht. Sachar behandelt mit diesem Buch ein Thema, über das wir alle nachdenken sollten: Warum reagiert ein Mensch so wie er reagiert? Selbst Protagonist Bradley weiß nicht, warum er so ist wie er ist. Warum will er um jeden Preis der blöde, gemeine Junge sein? Oder will er es gar nicht und kann nur nicht anders? Kann er nur zu seinen Freunden, den Spielsachen nett sein sein? Erst als er sich gezwungen sieht zur Schulpsychologin Carla zu gehen, fängt er an über sich nachzudenken. Auch wenn er eine Liste von Themen schreibt, die er mit Carla behandeln möchte, um sich nicht mit sich selbst auseinanderzusetzen, erreicht er genau das Gegenteil. Schritt für Schritt lernt Bradley einen neuen Menschen kennen: sich selbst.....
Ich kann dieses Buch nur allen weiterempfehlen, denn es lässt uns alle nachdenken, über uns und über andere Menschen, die wir bis dahin vielleicht selbst übersehen haben. Dieses Buch ist definitv mehr als ein Kinderbuch!!!
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am 15. Oktober 2003
Ein sehr starkes Buch über einen Schüler, der alle provoziert,keine Freunde hat und nur aneckt. Es vermittelt Verständnis ,entschuldigt nicht, zeigt unheimlich einfühlsam die Arbeit einer Schulpsychologin mit ihrem Schüler und vieles mehr. Ich denke, Kinder und Erwachsene, die mit Kindern arbeiten, werden dies Lektüre "fressen"-so wie die anderen SacharBücher auch.
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am 19. Februar 2004
"Letzte Reihe, letzter Platz", dort sitzt Bradley in seinem Klassenzimmer - ein konkretes Bild für seine allgemeine Isolation. Er ist unausstehlich, aggressiv, verlogen und lebt in einer kompletten Anti-Haltung allem und jedem gegenüber. Bradley ist ein echtes Problemkind, gilt als schwer verhaltensgestört und zeigt meiner Ansicht nach geradezu autistische Züge. Eine heile Welt gibt es für ihn lediglich in seinem Zimmer im Gespräch mit seinen Stofftieren.
Neben seiner Mutter und seiner Schwester, die ihn so nehmen, wie er ist, treten zwei neue Menschen in Bradleys Leben, die ihm, statt wie alle anderen abweisend und negativ, offen und positiv entgegentreten: sein neuer Mitschüler Jeff und die Schulpsychologin Carla. Auch wenn die Beziehungen zu diesen beiden bei weitem nicht ohne Probleme ablaufen, überwindet Bradley nach und nach durch deren Geduld, Nachsicht, Freundschaft und Zuspruch seine ihn beherrschende und paralysierende Unsicherheit. Er kann aus seiner Contra-Position heraustreten und auf andere zugehen.
Von den ersten Sätzen an wird der Leser in den Bann des Buches gezogen, der sich aus der Sprache und Betrachtungs- bzw. Darstellungweise ergibt. Die durchaus ernste Thematik wird von Sachar in eine Erzählung verpackt, die voller Witz, Drive und Situationskomik steckt und von sehr real wirkenden Charakteren getragen wird. Das Buch ist für alle Kinder, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen zu empfehlen und eigent sich ausgezeichnet auch als Klassenlektüre. Neben der Hauptthematik bietet es auch noch viele weitere Denk- und Diskussionanstöße.
Merkwürdig ist nur, dass das Buch im Original bereits 1987 erschienen ist (was man noch an der Mode, die Carla trägt, ablesen kann) und erst so viele Jahre später für den deutschen Markt entdeckt wurde, was wohl mehr oder weniger im Kielwasser des Erfolgs von „Löcher" geschah bzw. diesem zu verdanken ist.
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am 6. Juli 2006
Dieses Buch ist unheimlich berührend geschrieben. Mir sind während dem Lesen öfter die Tränen gekommen. Louis Sachar zeigt auf eindrucksvolle und unterhaltsame Weise, wie es ist, anders zu sein als alle anderen und was oft dahintersteckt. Schließlich geht es Bradley so, wie es wahrscheinlich uns allen geht: die anfänglichen Unsicherheiten, (s)einen Platz in der Gesellschaft zu finden und eine unendlich große Dankbarkeit für bedingunslose Liebe auf eben dieser Suche. Sehr empfehlenswert!!!
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am 21. September 2010
Bradley Chalkers ist genau der Junge, den man - als LehrerIn - weder in seiner Klasse haben möchte, noch sich als Mitschüler als Sitznachbar wünscht. Er macht keine Hausübungen, redet mit niemandem, gibt andauernd "dumme Antworten" , zerreißt Bücher und grüßt nicht. Die Lehrer haben resigniert, von den Mitschülern bekommt er nur immer ein "Halt die Schnauze" zu hören.
Eines Tages kommt Jeff in seine Klasse, und plötzlich ändert sich Bradleys Leben: sie werden "Freunde", sie streiten sich - und sie gehen gemeinsam zu Carla, der Schulpsychologin. Mit viel Einfühlungsvermögen nähert sie sich Bradley und schafft es, zu ihm Vertrauen aufzubauen. Und schon sieht die Sache anders aus.....

Wunderbar klare, unaufgeregte Sprache, kluge und witzige Dialoge, viel zum Nachdenken: ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann und selbst als Erwachsenen war ich total gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen. Und obwohl das Buch wohltuend handlungsarm ist (natürlich gibt es eine Handlung, doch in Wirklichkeit spielt sich das Geschehen im Inneren Bradleys ab und wird nur in der Realität gespiegelt). Was in ihm vorgeht, wird unter anderem in den Gesprächen seiner Tiere und Figuren deutlich, mit denen er sich immer beschäftigt und die ihm den Kontakt mit Gleichaltrigen ersetzen. Wie sich sein Verhältnis zu Carla aufbaut und er wieder zurück ins Leben findet, das ist so schön geschildert, dass ich am Ende Tränen in den Augen hatte.

Ein Buch ab 11, 12 Jahren, doch auch für Erwachsene sicher zu empfehlen!
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am 9. November 2005
Meine Kinder sind wie ich begeisterte Leser der Bücher von Sachar. Unsere "Einstiegsdroge" war natürlich "Löcher". Noch immer kann ich gar nicht sagen, was dabei der unvergleichliche Kick ist, zumal der Plot gelinde gesagt EIGENARTIG ist. Das wird es wohl sein!
Bei Sachar geht es immer um unangepasste, eigensinnige Persönchen mit intensiver innerer Erlebenswelt.
Ich arbeite viel mit Jugendlichen und Kindern (zusammen), die aufgrund von ADHS oder anderen Abweichungen von der Norm ausgegrenzt werden, und gerade sie lieben Bradley! Er zeigt ihnen einen nicht peinlichen, ehrlich gemeinten Weg aus der scheinbar selbst gewählten Isolation.
Hut ab vor Sachar, denn er spricht die Sprache der Kids und erreicht gerade jene, die so schwer zu fassen sind.
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am 12. Dezember 2009
Mein Sohn hatte in der Schule die Leselektüre "Löcher" von Louis Sachar bekommen. Er war so begeistert, das er, der sonst sehr lesefaul ist, dieses Buch in 1 Woche durchgelesen hatte. Daraufhin machten wir uns auf der Suche nach anderen Büchern von Louis Sachar und stießen auf Bradley letze Reihe, letzter Platz. Mein Sohn hat es in zwei Tagen gelesen. Da er so begeistert war, habe ich mich heute nachmittag hingesetzt, um dieses Buch zu lesen. Ich konnte es überhaupt nicht weglegen und hatte es in zwei Stunden durchgelesen. Und egal wie alt ich bin, ich konnte mich so gut in Bradley hineinversetzen, das ich sogar viele Tränen runterschlucken mußte - Ich findes dieses Buch wirklich sehr lesenswert und besonders wertvoll. Es sollte wirklich in der Schule gelesen werden, damit man sich vielleicht in den ein oder anderen hineinverstzen kann. 5 Punkte sind dieses Buch echt wert.
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am 28. Januar 2013
Rezension Original auf meinem Blog:
diversionforyou.wordpress.com

Kurzbeschreibung:

Bradley Chalkers kann niemand so wirklich leiden, jeder findet ihn seltsam. Bradley ist dies aber recht, denn er will sowieso keinen, und braucht keinen. Dann kommt aber Jeff, der neue Schüler in Bradleys Leben. Er, anders als alle anderen, will neben Bradley in der Klasse sitzen und will sich mit ihn befreunden. Aber schon nach der ersten Pause wird Jeff mit dem Satz “Gib mir einen Dollar oder ich spuck dich an!” zurückgewiesen. Ist Bradley aber wirklich das “Monster”, für den sie alle ihn halten?

Erster Satz: Bradley Chalkers saß ganz hinten im Klassenzimmer – letzte Reihe, letzter Platz.

Meine Meinung:

Ich bin schon etwas länger kein Kind mehr, aber dieses Buch wollte ich dennoch lesen. Zwar denke ich das Kinder dieses Buch bestimmt ganz toll finden würden, aber bestimmt nicht nur Kinder. Ich, in meinen alten 16 Jahren, habe dieses Buch sehr genossen:)

Obwohl das Buch so kurz ist, gab es eine tolle Entwicklung der Charaktere, durch Bradley und bei Bradley. Im Allgemeinen waren die Charaktere nie nur böse und nur Gut, sie waren Menschlich, alle mit ihren Macken und alle mit ihren schönen Seiten. So waren die Familie und die Lehrer anfangs unsympathisch verständlich, denn der Autor lässt einen direkt in die Welt von Bradley, so dass man mit ihm total sympathisiert und man ihn einfach nur schützen will, und da die Lehrer und die Familie ihn nicht gerade toll behandeln mag man sie nicht. Schnell merkt aber Bradley und dann auch der Leser, dass er sich in manchen Dingen vielleicht ändern sollte, so ändert sich auch die Art und Weise wie mit ihm umgegangen wird.

Die Handlung dreht sich Hauptsächlich um Bradley, wie er sich versucht zu ändern oder auch nicht zu ändern, aber alles was passiert trägt zur Entwicklung von Bradley bei, aber dennoch wird die Geschichte aller Schüler erzählt und auch wird gezeigt, dass niemand ein ganz problemloses Leben hat.

Obwohl Louis Sachar ein so schweres und kompliziertes Thema wie “Mobbing” oder “Toleranz” anspricht, wird es immer mit diesem Augenzwinkern, diesem Humor erzählt, der das Lesen erleichtert und beim Inhalieren der Geschichte fördernd ist.

Fazit:

Ein schönes kleines Leseerlebnis, dass sich mit seinen schönen Schreibstil und den Herz erwährenden Charakteren in die Leserherze gravieren wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Juni 2010
Achtung, erst möchte ich darauf hinweisen, dass hier wohl einige Rezensionen fälschlicherweise angzeigt werden, die gar nicht zum Buch gehören.....
Hier handelt es sich um die Geschichte von Bradley, einem Außenseiter.
Ich weiß nicht genau warum, aber ich hatte Bradley sofort in mein Herz geschlossen. Das Buch war eigentlich für meine 13-Jährige, aber der Klappentext hat mich so neugierig gemacht und nicht enttäuscht. Wir hatten alle drei ( ich habe es dann auch meiner 9-Jährigen empfohlen)`mal Tränen in den Augen, waren amüsiert und bestens unterhalten. Klare Kaufempfehlung !!! Ein Buch, dass ans Herz wächst, oder wohl eher ein Junge, der ans Herz wächst.
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