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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit das beste Buch zum Thema Emotionen
Vorkenntnisse in psychologischen und neurobiologischen Themen sind eine große Hilfe beim Lesen des Buches, aber nicht Voraussetzung.

Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Emotionspsychologie der letzten 100 Jahre, in dem Ledoux auch mit einigen falschen Vorstellungen abrechnet (er erklärt z.B., warum ultrakurze Einblendungen von...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2008 von Frank Gloria

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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen besser als nichts
Wer sich über Themen im physiologischen Bereich der Entstehung von Emotionen weiterbilden will, sollte dieses einfach geschriebene Buch unbedingt lesen. Selbst schwierige Themen, wie zum Beispiel, physiologische Verschaltungen im ZNS sind einfach dargestellt. Desweiteren sind die wichtigsten Befunde, die schon fast zum Allgemeingut gehören in diesem Buch...
Veröffentlicht am 25. November 2002 von D., Thorbjrn


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit das beste Buch zum Thema Emotionen, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
Vorkenntnisse in psychologischen und neurobiologischen Themen sind eine große Hilfe beim Lesen des Buches, aber nicht Voraussetzung.

Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Emotionspsychologie der letzten 100 Jahre, in dem Ledoux auch mit einigen falschen Vorstellungen abrechnet (er erklärt z.B., warum ultrakurze Einblendungen von Werbung in Spielfilmen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu einem höheren Absatz des Produktes führen können), traut sich Ledoux zu, gegen die allgemein anerkannte Bedeutung des Limbischen Systems für Emotionen Stellung zu beziehen.

Am Beispiel der Furchtkonditionierung beschreibt Ledoux sehr detailliert, systematisch klug aufgebaut und jederzeit nachvollziehbar sein Bild des emotionalen Gedächtnisses.

Zentral ist in seinem Modell die Funktion der Amygdala, die das implizite Gedächtnis generiert und der keine bewussten Inhalte zugrunde liegen. Mit anderen Worten, wenn wir uns fürchten wissen wir nicht automatisch woher diese Furcht rührt. Die Furcht wird aber dennoch sehr reell erlebt.

Explizite Erinnerungen werden durch andere Bereiche des Gehirns gesteuert. Diese können wir uns ins Gedächtnis rufen.

Unsere wichtigste heutige Traumatherapie liegt diesem Modell zu Grunde.

Schließlich fügt Ledoux dieses Modell einem sehr komplexen Emotionsmodell zu, das die Grundlage für weiterführende Studien zur Emotion anregt.

Ich finde dieses Werk, auch sechs Jahre nachdem ich es gelesen habe, immer noch als eines der wichtigsten Bücher der Gegenwart zum Thema Emotionen.
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltsame Psychologie, 20. März 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
"Das Netz der Gefühle" bringt dem Leser biopsychologische Themen auf populärwissenschaftliche Weise nah. Dies ist jedoch nicht abwertend gemeint, sondern soll zeigen, dass man auch als Nicht-Psychologe etwas beim Lesen mitnehmen kann. Es gelingt LeDoux zwar nicht immer, sich allgemein verständlich auszudrücken und jegliches Fachjargon komplett zu vermeiden, aber das Buch ist immer unterhaltsam und das Gemeinte anschaulich erklärt und auf Alltägliches bezogen.
Man kann auch nicht sagen, dass Buch sei unwissenschaftlich. Immerhin wird es unter anderem von einigen Professoren als Prüfungsliteratur empfohlen. Dazu kann ich nur sagen: das Buch war eines von wenigen, das ich während meiner Prüfungsvorbereitung wirklich genossen habe und bei dem mir das Lesen Spass gemacht hat und ich auch noch etwas dazu gelernt habe.
Jedem, der sich mit Psychologie befasst, kann ich dieses Buch also nur wärmstens ans Herz legen. Es lohnt sich und macht Spass. Man lernt viel über die biologischen Grundlagen von Emotionen. Wunderbar erklärt ist vor allem die Angst.
Kleines Manko: positive Gefühle kommen kaum zur Sprache.
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen besser als nichts, 25. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
Wer sich über Themen im physiologischen Bereich der Entstehung von Emotionen weiterbilden will, sollte dieses einfach geschriebene Buch unbedingt lesen. Selbst schwierige Themen, wie zum Beispiel, physiologische Verschaltungen im ZNS sind einfach dargestellt. Desweiteren sind die wichtigsten Befunde, die schon fast zum Allgemeingut gehören in diesem Buch gebündelt - und das von einem der bekanntesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet. Allerdings, und das ist die Kritik, in einer völlig ungeordneten Zusammenstellung. Versuchen Sie mal etwas über Emotion und Motivation zu erfahren - sie werden nicht so schnell etwas finden, da die Kapitelüberschriften nichts über den Inhalt sagen, sondern populärwissenschaftlich vormuliert sind und es auch kein Schlagwortverzeichnes gibt. Durch diese mangelde Strukturierung fällt es auch schwer wichtige Inhalte von unwichtigen zu unterscheiden oder bspw. Bekannten zu erzählen was da denn drinne steht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Lehrbuch, 21. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
Dies ist kein Lehrbuch, sondern ein populärwissenschaftliches Buch, das die neueren (mittlerweile auch schon wieder älteren) Ergebnisse der Hirnforschung zu Emotionen schildert. Und das auf Basis der Evolution und der Neurobiologie. Psychologische Phänomene werden auf diesem Hintergrund erklärt. Dass es als Prüfungsliteratur empfohlen wird für Psychologen ist mir schleierhaft. Da müsste man schon eher auf die Originallliteratur von LEDoux verweisen. Das kann nur mit mangelnden neurobiologischen Wissen der "Geisteswissenschaft" Psychologie erklärt werden.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen man kann es lesen...muss man aber nicht, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
Dieses Buch wurde mir durch mein Studium auferlegt und an sich ist es recht gut geschrieben. Man kann relativ gut folgen und es sind auch einige Abbildungen zur Veranschaulichung vorhanden.

Allerdings muss man, wenn man dem Urpsrung unserer Gefühle auf den Grund gehen will, auf eine Aneinanderreihung von Theorien gefasst sein und doch etliche Wiederholungen um auf etwas Vorangegangenes hinzuweisen.
An sich ist die Herangehensweise wahrscheinlich auch nur etwas für Studenten, denn ein "Normalverbraucher" wird das Buch wahrscheinlich nach den ersten paar Seiten wieder weglegen. Es geht um das Verständnis der Emotionen als einzelne Systeme im Gehirn, die (in einigen Fällen) biologisch organisiert sind. Also im Großen und Ganzen sehr trocken.

Vorteil beim Lesen sind allerdings auch die immer wieder auftauchenden Beispiele von Experimenten, die es anschaulicher machen, worum es überhaupt genau geht. Hier aber wieder der Nachteil- es sind Tierversuche und einiges, was dort beschrieben wird, ist einfach widerwärtig! Ich bin jetzt kein Verfechter von Tierschutz oder Mitglied bei Greenpeace, aber einige Aspekte darin gehen schlicht zu weit- Wissenschaft und neue Erkenntnisse hin oder her!

Wer also unvoreingenommen und sachlich an die Basis unserer Emotionen herangehen möchte und kein so schwaches Gemüt hat wie ich, der soll es sich kaufen. Ich hätte es nicht getan, wenn ich nicht gemusst hätte.
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5.0 von 5 Sternen Einführung in die kognitive Neurowissenschaft & Erforschung der Gefühle, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
Hirnforschung ist derzeit hipp, und viele Leute fangen an, sich zu informieren. Da gibt es einmal in Deutschland einige eingeführte Namen, bei denen Wissenshungrige neue Ideen und Ansätze, Fakten und Theorien finden: Roth, Hüther, Spitzer, Bauer etc.
Sieht man über den deutschen Teller-Rand hinaus, so finden sich weitere Namen: Damasio, Sacks, Edelman, LeDoux, Kandel, Gazzaninga etc.
Jeder Name steht für ein anderes Forschungsteilgebiet, für andere Lebenserfahrungen und Auffassungen. Wenn ich etwas über das Nervensystem erfahren will, muss ich mich zugleich mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Herangehensweisen beschäftigen. LeDoux hilft mir da sehr.

Er beschreibt in diesem Band seine Forschungen und Vorstellungen zur Bedeutung von Emotionen für das Nervensystem, erklärt Forschungstraditionen, theoretische Ansätze und Experimente und liefert so nebenbei eine Entstehungsgeschichte der kognitiven Neurowissenschaften. Informativ, gut geschrieben, prima verortet. Ich würde nicht sagen, dass man anschließend alles über Nervensystem, Körper und Emotionen weiß. Es gibt noch eine Menge zu erforschen. Aber man bekommt einen sehr brauchbaren und konsistenten Einblick in Methodik und Funktionsweise von Forschungen und eine nützliche Zusammenschau von Ergebnissen. Cover und deutschen Titel finde ich dagegen eher irreführend und unpassend.
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5.0 von 5 Sternen sehr verständliche Beschreibung, 30. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen (Taschenbuch)
"Das Netz der Gefühle" ist sehr verständlich geschrieben, wenn auch, vor allem im ersten Drittel, über die Anforderungen der meisten Leser hinaus. So werden anfangs einige sehr alte Thesen beschrieben - und dann, dass sie längst überholt sind. Danach werden komplexe Vorgänge im Gehirn und auch die wissenschaftliche "Bestätigung" schrittweise sehr gut vermittelt.
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Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen
Das Netz der Gefühle: Wie Emotionen entstehen von Joseph LeDoux (Taschenbuch - 1. November 2001)
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