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184 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein nüchternes, sachliches und wichtiges Buch
Weder emotional, philosophisch noch abstrakt fachlich legt Gian Domenico Borasio mit seinem schmalen Buch auf gut 200 Seiten einen nüchternen, sachlichen, überschaubaren und dennoch in der Atmosphäre warmen Bericht über jene Kenntnisse vor, die mit dem Sterben zu tun haben.
Was ist der Stand der Dinge? Was können wir alle tun? Wie können...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2011 von M. Lehmann-Pape

versus
25 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein pragmatisches Buch über das Sterben
Der Autor widmet sich dem Thema sehr pragmatisch. Das Buch soll die Angst vor dem Sterben nehmen, indem es sämtiche palliative Maßnahmen aufzeigt, die zur Zeit möglich sind, um Menschen das Sterben schmerzfrei und in Würde zu ermöglichen. Es enthält wertvolle Informationen für alte Menschen und deren Angehörige, die sich mit diesem...
Veröffentlicht am 20. Februar 2012 von Lynilon


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184 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein nüchternes, sachliches und wichtiges Buch, 4. Oktober 2011
Weder emotional, philosophisch noch abstrakt fachlich legt Gian Domenico Borasio mit seinem schmalen Buch auf gut 200 Seiten einen nüchternen, sachlichen, überschaubaren und dennoch in der Atmosphäre warmen Bericht über jene Kenntnisse vor, die mit dem Sterben zu tun haben.
Was ist der Stand der Dinge? Was können wir alle tun? Wie können sich Menschen auf das Sterben einstellen? Das sind die Kernfragen, denen sich Borasio in kompetenter Weise zuwendet, ohne das Buch fachlich zu überfrachten. Vielleicht mögen manche Leser daher am Ende der Lektüre einen gewissen fachlichen Tiefgang vermissen, gerade aber in der gewählten Darstellungsform bietet das Buch einen höchst öffnenden Zugang zu dieser existentiellsten Frage des Menschen und folgt daher in bester Form den Zielen, die isch Borasio mit dem Buch setzt.

Am Beispiel der Kapitel über Nahtod Erfahrungen wird die Darstellungsweise und die Zielrichtung Borasios exemplarisch deutlich. Auf wenigen Seiten bietet er eben keine ausführliche und mit Fachausdrücken gespickte Zusammenfassung wissenschaftlicher Erkenntnisse, beschreibt aber sehr wohl sachlich das Phänomen an sich völlig zureichend und zieht die für ihn entscheidende Schlussfolgerung: Da Menschen, die eine solche Erfahrung erlebt haben, deutlich weniger Angst vor dem Tod nachher zeigen, ist dies Grund genug, dem Phänomen positiv gegenüberzustehen. (Wer mehr über die einzelnen Punkte Borasios erfahren möchte, der sei verwiesen an ausreichend dargelegte Literaturhinweise im Huge der Anmerkungen am Ende des Buches).
Denn genau dies ist das eigentliche und ausgesprochene Ziel des Buches, welches der Palliativmediziner Borasio aus seiner langjährigen Erfahrung heraus konzipiert: Viele Menschen verhalten sich dem Tod und Sterben gegenüber, selbst wenn sie hoch gebildet sind, erstaunlich irrational. Eine Irrationalität, die aus intensiver Angst heraus entsteht, Eine Angst, die umso stärker sich bemerkbar macht, je weniger der Mensch über das Thema Sterben weiß und je weniger er sich diesem sicheren Erlebnis gegenüber Gedanken gemacht hat. 'Angst ist das größte Hindernis für die Kommunikation über und im Sterben und mit der Hauptgrund für leidvolle Sterbeverläufe.'

Allein schon seine Einlassungen gegenüber den verbreiteten Fantasien und Ängsten vor einem scherzvollen und leidvollen körperlichen Sterben, denen der Palliativmediziner ruhig entgegnen kann, dass dem körperliche Leiden des Sterbens heutzutage grundlegend begegnet werden kann, nehmen hier einen gut Teil Angst hinfort und können den Blick für eine reflektierte Betrachtung des Sterbens weiten. Wie überhaupt das entscheidende Elemente eines eben nicht-leidvollen Sterbens für Borasio die Kommunikation in vielfältiger Form ist. Zwischen Arzt und Patienten. Innerhalb der Familie. Und auch die innere Kommunikation des Menschen hat eine wichtige Funktion auf dem Weg des Sterbens.
Wunderbar, wie Borasio als Mediziner hier auch den schwer in Worte zu fassenden bereich der Spiritualität mit anführt. Eine übergreifende Spiritualität, die sich nicht auf eine bestimmte Religionsform einengen lässt.

Borasio räumt in unaufgeregter Weise auf mit einem kaum vorhandenen Wissen und vielen angstvollen Fantasien. Wunsch und Wirklichkeit zum Tod legt er statistisch dar und zeigt die Implikationen auf. Welche Betreuungsformen wichtig sind am Ende des Lebens, welche Elemente das Sterben in den Blick rücken. Medizinische Notwendigkeiten gegen Verhungern und Verdursten, was an Problemen alles auftauchen kann und wie man diesen begegnet, was zum Thema Sterbehilfe zu sagen ist aus heutiger Sicht und, natürlich, verweist er mehrfach (und zu Recht) auf die wichtige Funktion der Palliativmedizin im Sterbeprozess. Ebenso aber auch darauf, das ein ständiges Beiseiteschieben des Todes und eine Verlagerung aus der 'Lebensmitte' des Zu Hauses und der Familie heraus auf Dauer die Probleme der Angstfantasien nicht lösen, eher noch verstärken wird.

Ein ruhiges, beschreibendes, dem Menschen zugewendetes Buch, welches Angst nehmen kann, Wege aufzuzeigen versteht und dem Sterben den letztlich vorhandenen, existentiellen Ort im Leben frei räumen kann, den das Sterben nun einmal (neben der Geburt) hat. Unbedingt empfehlenswert.
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Sterben von seiner wissenschaftlichen Seite, 22. Februar 2012
Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio hat mit "Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen." ein gelungenes Buch über den Umgang mit dem menschlichen Lebensende geschrieben, das mich besonders durch seine Sachlichkeit überzeugen konnte.

Borasio widmet sich dabei diversen Themen vom Ablauf des Todes an sich, über die Möglichkeiten der Palliativmedizin und den aktuell bestehenden Mängeln in der Betreuung Sterbender bis hin zu Vorkehrungen, die Sterbende selbst treffen können und sollten, um den Verlauf ihres Lebensende mitbestimmen zu können, wie Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Auch der nicht-medizinischen, psychosozialen und spirituellen Versorgung Sterbender widmet er sich und erklärt ihre Bedeutung im Bezug auf das Nehmen der Angst vor dem eigenen Tod.

Leider zeigt sich in diesem Buch aber auch, dass es noch viele Missstände in diesem Bereich gibt und der Umgang mit Sterbenden im Medizinstudium noch immer einen viel zu geringen Stellenwert hat.

Mir gefällt an Borasios Ausführungen besonders die Sachlichkeit, die es ermöglicht die emotionalere Seite des Todes ein wenig außer acht zu lassen und so auch heiklere Themen wie die Ernährung Sterbender oder der Sterbehilfe von ihrer wissenschaftlichen Seite zu betrachten. Durch einige Fallbeispiele bringt der Autor zwar immer wieder auch etwas Emotionalität ein, im Schwerpunkt bleibt er aber argumentativ klar, ohne mit Fachsprache zu verwirren. Er schreibt auch für den medizinischen Laien verständlich und einfach.

Fazit: Ein gutes und wichtiges Buch "über das Sterben", den aktuellen Wissensstand und die vorhandenen Missstände, das Angehörige, Kranke und allgemein Interessierte informieren kann und ermutigt sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
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79 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für dieses offene, informative Buch, 21. Oktober 2011
Ich hoffe sehr, dass wir durch dieses Buch inspiriert werden, offener über den Tod reden zu lernen, den Tod mehr in unser Leben, in unsere Familien zu integrieren. Den Tod als das anzusehen, was er ist - normal.

Es finden sich sehr viele nützliche Hinweise über u.a. Kommunikation, Seelsorge, Meditation, Ernährungs- und Flüssigkeitsmangel, Ängste, Palliativ- bzw. Hospizarbeit, Auseinandersetzung mit dem Begriff "Sterbehilfe", medizinische Fallbeispiele. Ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann - egal, ob Mediziner, Pflegepersonal, Betroffener, Angehöriger, für jeden Menschen wichtig.

Es hilft und informiert, stärkt und nimmt Ängste, wärmt die Seele und berührt. Ich finde ein Buch, das Pflichtlektüre für jeden sein sollte!!! Ein sehr warmherzig geschriebenes, mit vielen weiterführenden Informationen gespicktes Buch. Ohne Dialog gibt es keine guten Entscheidungen.

Bleiben wir im Kontakt, reden wir miteinander, lassen wir unsere Angehörigen, Freunde, Ärzte wissen, was wir über den Tod denken, finden wir für uns persönlich heraus, was für uns wichtig ist am Lebensende. Bestimmt reifen wir durch die Auseinandersetzung mit dem Tod und lernen das Leben zu lieben - in all seinen Facetten von der Geburt bis zum Tod.

Danke Herr Borasio, dass Sie dieses Buch geschrieben haben.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Plädoyer für die Palliativmedizin..., 2. Januar 2012
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Gian Domenico Borasio ist wohl ein führender Palliativmediziner, oder ein Vertreter davon, um diesen wohl bis dato vernachlässigten Teil der Medizin, weiter in den Medizin-Studien zu etablieren und einen entsprechenden Platz zu geben. Borasio hat so manchen Erfolg aber auch Rückschläge diesbezüglich erleiden müssen, im Ringen für Anerkennung, Gleichstellung einer "hochspezialisierten Allgemeinmedizin am Lebensende". Ein wichtiges Buch, das vielmehr die Seite der Ärzte veranschaulicht, die sehr ehrlich und authentisch gehalten ist. Der Autor zeigt Schwächen im "System Medizin" auf, erzählt vom Wirr-Warr der Gesetzgebung, geht auf ethische Fragen ein, bringt Praxisbeispiele aus dem Ärztealltag, und gibt somit einen profunden Einblick, in eine Medizin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen am Lebensende ärztlich, psychiatrisch und psychosozial zu betreuen.

Leider finde ich den Titel des Buches, entsprechend zum Buchinhalt nicht ganz zutreffend. Man könnte dabei meinen, man würde mehr über das Sterben erfahren, was natürlich nicht so ist. Es ist vielmehr einen "Blick werfen", auf eine Medizin, die nicht von allen Vertretern im medizinischen Bereich quotiert wird. Wir erfahren etwas von der Ursprüngen der Hospiz-Bewegung und deren Gründerin Cicelly Saunders (1918-2005) sowie dem kanadischen Begründer der Palliativ-Medizin Dr. Balfour Mount (*1939). Borasio erzählt von Konfliktpunkten dieser beiden Bereiche, erzählt von Beispielen, wo Ärzte mit dem Gesetz in Berührung kommen, und verdeutlicht vor allem das Spannungfeld angesichts der Betreuung von Patienten an ihrem Lebensende, das immer zwischen der eigenen Ethik, den Angehörigen, dem Team wie Pflegende, Sozialarbeiter, Therapeuten, Seelsorger steht und letztendlich den betroffenen sterbenden Patienten steht. Man erfährt etwas wie Sterbende sich heute zurück halten und keine Last für Personal und Angehörige sein wollen, "Wie wir sterben" erzählt aber auch von den Schwierigkeiten, entsprechende Patientenverfügungen beispielsweise auszuarbeiten, wo schon Michael de Ridder Wie wollen wir sterben?: Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin ausführlich dargestellt hat.

Borasio versucht dem Leser die hauchdünnen Grenzen von Begrifflichkeiten, gerade im Bereich "Sterbehilfe" eingehend zu erläutern, ein Ausdruck, der heute immer noch durch die geschichtliche Vergangenheit der Nationalsozialisten (Euthanasie) negativ eingefärbt ist. Begrifflichkeiten wie "aktive, passive und die indirekte Sterbehilfe" werden dabei eingehend erläutert, es werden aber auch Schwachstellen aufgezeigt, wo trotz Vorwegnahme von Gesprächen, sich in der Praxis auch Beispiele zeigten, die nicht immer ideal für die betroffenen Patienten verliefen. Geglückte Sterbebegleitungen finden darin genauso ihren Platz, als auch "Fehler" in der letzten Phase eines Menschen gemacht wurden, die nicht immer zu vermeiden sind, Borasio gibt jedoch dem interessierten Lesen wichtige Regeln in die Hand, etwa wie man sich auf ein bevorstehendes Ärztegespräch vorbereiten kann, wobei er die drei goldenen Regeln für "Entscheidungen am Lebensende" nicht unerwähnt zu lassen:
Erstens: Reden
Zweitens: Reden
Drittens: Reden (!)

"Ist der Tod ein Feind?" "Ist er ein Versagen?"- Aus ärztlicher Sicht? Und: "Woher nehmen wir die Gewissheit, dass Sterbende gute Lehrer für das Leben sind?" - können interessante Fragen für die eigene Erforschung oder Innenreflektion meines Erachtens darstellen. Dass die meisten Menschen sich wünschen, zuhause zu sterben steht in dieser Studie regelrecht konträr zur Realität, wo nämlich lediglich ca. 25-30% zuhause sterben und 42-43% im Krankenhaus. (Spital) Wunsch und Wirklichkeit scheinen auch hier wirklich auseinander zu klaffen. Borasio geht auf die Qualitätsmerkmale eines Arztgesprächs ein, als auch auf den Kostendruck von Hausärzten, den Krankenkassen immer mehr auszuüben scheinen. Palliativ-Medizin scheint sich wie folgt aufzuteilen (nach Borasio) 1 Sechstel Schmerzbetreuung, ein Sechstel Internistische Symptombehandlung wie Atemnot oder gastrointesinalen Behandlung, einem Sechstel Neupsychiatrische Symptome und der Hälfte an psychosozialer und spiritueller Betreuung, die z.T. immer wieder auch in Frage gestellt wird. Auf die Definitionen und auch die Zweischneidigkeit von Begrifflichkeiten im Bereich "Sterbehilfe" werden sinnvoll erläutert und erklärt. Erstaunlich ist auch, dass Borasio sich nicht zu schade ist, selbst schlechte Seiten zwischen der Palliativ-Medizin und der Hospizbewegung etwa, Missgunst, Mobbing, Intrigen, oder auch Machtkämpfe nicht unerwähnt lässt.

Fazit: Wer einen guten Berater in Punkte "Medizinische Betreuung am Lebensende" sucht, ist hier gut beraten, sollte sich jedoch darauf einstellen, vor allem eine Sichtweise aus ärztlicher Sicht zu bekommen, bei aller authentischer Offenheit. Dass der Tod, den Lebenden mehr "Sinnhaftigkeit" zu verleihen vermag, ist nicht neu und auch hier auffindbar. Berührende Praxisbeispiele von Sterbenden tun dies auf ihre ganz eigene und persönliche Art. Wie wichtig der Dialog gerade bei diesem Lebensabschnitt ist, zeigt dieses Buch überdeutlich und unterstützt Menschen, Dinge Themen anzusprechen, auch wenn sie vielleicht nicht immer angenehm sind. Den Tod im Kontext zu Meditation zu reflektieren, halte ich ganz besonders hier für bemerkenswert. Daneben können wir ein paar kostbare Zeilen, wie etwa von Schopenhauer, Rilke, Jon- Kabat- Zinn, oder Erinnerungen, die in Zen-Klöstern praktiziert werden, lesen:

Eins lege ich euch ans Herz:
Leben und Tod sind eine ernste Sache.
Schnell vergehen alle Dinge.
Seid ganz wach,
niemals achtlos,
niemals nachlässig.

Gerne beende ich hier, mit einem Zitat der Hospiz-Gründerin, Cicely Saunders:
"Es ist nicht das Schlimmste für einen Menschen, festzustellen, dass er gelebt hat und jetzt sterben muss; das Schlimmste ist, festzustellen, dass man nicht gelebt hat und jetzt sterben muss."

anspruchsvoll aber gut, lesenswert
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sterben und sterben lassen....., 13. Juni 2012
Die Anzahl der Besprechungen zu diesem Buch zeigt das hohe Interesse am Thema "Sterben". Wussten wir doch über lange Zeit nicht, wie und ob man überhaupt an das Thema herangehen sollte.

Mit der von Cicely Saunders in den sechziger Jahren ins Leben gerufenen Hospizbewegung in England begann sich im Leben der Menschen das Sterben zu verändern. Nicht mehr abgeschoben in entlegenen Räumen wie über lange Jahre üblich sollte der Tod stattfinden, sondern in freundlicher Umgebung und von liebevollen Menschen betreut wollte man das Lebensende erleichtern helfen.

Inzwischen hat sich die Hospizbewegung weiter verbreitet. In vielen Ländern gibt es Hospize, in denen der Mensch seinen Bedürfnissen gemäß im Endstadium des Lebens seinem Tod entgegen gehen darf. Parallel zur Hospizbewegung entwickelte sich die Palliativmedizin, eine das Sterben begleitende und erleichternde Medizin. In zahlreichen Krankenhäusern gibt es inzwischen Palliativstationen, wo dem Sterbenden in seinem letzten Lebensabschnitt mit den zuweilen erbärmlichen Qualen Erleichterung geboten wird.

Gian Domenico Borasio ist einer von vielen Palliativmedizinern, der mit seinem hier vorliegenden Bericht über das Sterben sachlich, nüchtern und doch mit viel Empathie Auskunft gibt. Sein Werk ist nach Kapiteln geordnet, in denen medizinische, sozialpsychologische und rechtliche Fragen angesprochen werden.
Borasio bringt eine gut strukturierte Zusammenfassung der Bedingungen, die Voraussetzung für einen sanften Tod sein können.
Nach seiner Auffassung gibt es einmal den rein physiologischen Vorgang des Sterbens. Es gibt aber darüber hinaus die viel bedeutenderen Aspekte des mental-gefühlsmäßigen Eingehens auf die Bedürfnisse des Sterbenden. Hier setzt Borasio an und zählt die vielen Möglichkeiten der Sterbebegleitung auf. Dazu gehört die menschlich- einfühlsame Gesprächshilfe des Arztes oder Hospizhelfers, zu der selbstverständlich ganz vordringlich die Medikamentenversorgung bei den vielfältig auftretenden Beschwerden eines Sterbenden gehört. Insbesondere die Angst -und Schmerzbekämpfung steht hier im Vordergrund des Interesses.

Tabus über das Sterben gibt es immer noch in einer unübersehbaren Vielzahl von Fällen. Diese zu beseitigen und das Gespräch mit dem Sterbenden und auch den Angehörigen zu ermöglichen gehört zu den Anliegen Borasios.

Wenn man das Buch gelesen hat, wünscht man sich sehr, dass man die entsprechenden Hilfen und Möglichkeiten, wenn es Zeit ist, auch für sich nutzen könnte. Doch gibt es nach wie vor nicht genügend Anlaufstellen für das letzte Stadium des Lebens, dem wir unweigerlich alle entgegen gehen.

Gian Domenico Borasio leistet mit seinem Buch einen wichtigen Schritt in Richtung Aufklärung über das individuelle Sterben und die damit verbundenen Voraussetzungen für einen guten Tod. Mögen es viele Mediziner, Politiker und Betroffene lesen, damit jeder von uns in Würde und Frieden sterben darf.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle, die irgendwann mal sterben müssen, 6. April 2012
Etwas über das Sterben lesen? Im Krimi gerne, aber wenn es um das eigene oder das naher Menschen geht, verdrängt man die Auseinandersetzung damit häufig. Mancher sieht sich erst aufgrund der Diskussion über Patientenverfügung, Organspende oder Apparatemedizin widerwillig dazu gedrängt. Zu Unrecht, wie der Palliativmediziner Borasio in seinem unbedingt empfehlenswerten Buch zeigt.

Mehr zu wissen erleichtert ungemein, wie ich nach der Lektüre festgestellt habe. Dieses Wissen liefert Borasio gut verständlich, auch anhand von Fallbeispielen: Er beschäftigt sich mit physiologischen Abläufen und Strukturen der Sterbebegleitung ebenso wie mit der Frage, was am Lebensende für die meisten Menschen wirklich wichtig ist. Vor allem aber erfährt der Leser, wie er dieses maßgeblich durch richtige Entscheidungen mit gewährleisten kann. Und dazu benötigt man Wissen, um nicht fatalen Vorurteilen (Stichwort: Künstliche Ernährung, Sterbehilfe) aufzusitzen, wie sie wohl selbst unter Ärzten noch verbreitet sind.
Man spürt das große Engagement Borasios für den Patienten. Und beeindruckend sind die Einblicke, die er in seine Motivation, als Palliativmediziner zu arbeiten, gibt. Unter anderem zitiert er dazu den Satz: "Die Menschen schlafen, solange sie leben. Erst wenn sie sterben, erwachen sie." Bedenkenswert.

Über das Sterben ist ein absolutes Muss für alle, die irgendwann mal sterben müssen ...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begegnung, Begleitung, Bewältigung - ausgesprochen ansprechend für eine Auseinandersetzung!, 11. Dezember 2011
Von 
Neuschäfer "Lesenslust" (Erkelenz, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
In elf Kapiteln entwirft der erfahrene Palliativmediziner Gian Domenico Borasio, München/Lausanne, ein umfassendes Bild rund um das Sterben und erläutert eine seiner Meinung und Erfahrung nach angemessene Begegnung bzw. Bewältigung und Begleitung.

Innerhalb kürzester Zeit "erlebt" das Sterbe-Buch zurecht bereits seine 3. Auflage!

Einfühlsam und nüchtern zugleich dringt er dabei in Bereiche vor, die nicht immer, aber doch noch häufig mit Tabus belegt sind oder wo es an echten Sprach-Hilfen mangelt. Bei der Flut an Literatur rund um Tod und Sterben ist es durchaus fraglich, ob ein solch penetrantes Tabu tatsächlich besteht ...
Durch Aufklärung will der Mediziner Aufregung und Angst vor dem Sterbeprozess nehmen und Angebote für eine angemesse Begegnung und Begleitung Sterbender machen.
Es ist ihm abzuspüren, dass sein Herz für Patientenverfügungen schlägt. Hier kann man durchaus anderer Meinung sein, aber seine Ansicht respektieren.

Seine Vorschläge für ein integratives Miteinander von Lehre, Praxis und Forschung hinsichtlich medizinischer, sozialer und spiritueller Begleitung beim Sterben sind ebenso überzeugend wie die überraschend hohe Anzahl an Schaubildern, Fotos und Tabellen.

Seine Ausführungen zu den jeweiligen Aspekten sind zwar weniger ausführlich, signalisieren aber die Bandbreite der Aspekte, die beim Sterben zu berücksichtigen sind! Dabei geht er auch auf (Halb-)Wissen zum Tod ein, stellt die Sterbesituationen in verschiedenen Orten (Krankenhaus, Zu Hause, Hospiz u.a.) vor, zeigt die medizinischen Strukturen der Versorgung und Begleitung auf, erläutert Fragen von Kommunikation, Aufklärung, körperlichen Zuständen, psycho-sozialen Aspekten sowie spiritueller Formen, beschäftigt sich mit Problemen am Lebensende (Vorsorge; Fürsorge; Selbstbestimmung) und kommt zum Schluss auf Mythos und Realität von Palliativmedizin und Hospizarbeit zu sprechen.

Ein ausführlicher Dank, zahlreiche Anmerkungen und eine knappe Auflistung hilfreicher Internet-Auftritte runden ein rundum herausforderndes Buch ab.

Ein ausgesprochen ansprechendes Buch, das zur Auseinandersetzung anregt!

Überaus empfehlenswert!
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Schweigen über den eigenen Tod und das eigene Sterben brechen, 28. September 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
"Was uns allen zu wünschen ist, ist ein nüchterner und gelassener Blick auf die eigene Endlichkeit. Dies erfordert eine ruhige und wiederholte Reflexion, am besten im Dialog mit den Menschen, die uns am nächsten stehen. Das passiert leider im Leben eher selten, und wenn, dann oft sehr spät. Nehmen wir uns die Zeit dafür."

Sich diese Zeit zu nehmen, dazu lädt der 1962 geborene Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Lausanne und Lehrbeauftragte für Palliativmedizin an der TU in München, Gian Domenico Borasio, die Menschen ein, die zu seinem Buch gegriffen haben. Sie haben es wohl getan, weil sein Titel "Über das Sterben. Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen" etwas in ihnen ausgelöst hat, den Wunsch etwa, mehr über dieses Thema zu erfahren, und etwas zu lernen. Mit dem eigenen Tod und dem eigenen Sterben anders umgehen zu lernen. Vielen Menschen geht es durchaus so, dass sie eine klare Haltung zu ihrer eigenen Endlichkeit haben, sei sie nun religiös- spirituell geprägt oder nicht. Doch es fällt ihnen schwer darüber zu sprechen, besonders mit den ihnen nahestehenden Menschen. Manchmal haben sie es auch schon versucht, und sind von der Abwehr, die ihnen entgegenprallte so erschrocken, dass sie denken, sie müssten dieses Thema in Zukunft mit sich allein ausmachen.

Dabei ist der Tod genau wie die Geburt, der er korrespondiert, ein Ereignis, für das es von der Natur festgelegte Abläufe gibt, in die der Mensch möglichst wenig störend eingreifen sollte. Deshalb plädiert der wohl führende Palliativmediziner Europas für eine Palliativbetreuung, die weit über die reine medizinische Kontrolle hinausgeht. Sterbebegleitung, wie Borasio sie weiter entwickeln will, kann ohne echte Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten nicht zu der wirksamen medizinischen, psychosozialen und auch spirituellen Betreuung werden, als die sie von ihrer Idee her gedacht ist.

Doch wenn der Sterbende und seine Angehörigen erst in diesem letzten Stadium ihre Kommunikation über das Sterben und den Tod beginnen, ist es oft zu spät. Da ist dann nichts aufgeschrieben über die Erbregelungen, es liegt keine Vorsorge- und Patientenvollmacht vor. Sich darum zu kümmern, wenn man noch bei bester Gesundheit ist, oder allerspätestens, wenn ernste Krankheitssymptome auftreten, das kann man lernen. Dieses Buch ist eine ermutigende und anschauliche Hilfestellung dafür.

Borasio will vorsichtig und sensibel eines der größten gegenwärtigen Tabus brechen, das Schweigen über den eigenen Tod und die Angst, endlich einmal darüber zu reden. Er geht selbst mit gutem Beispiel voran, und behandelt auch die umstrittenen ethischen Themen der Sterbehilfe.

Er beschließt sein Buch mit dem Aufruf zur besseren Zusammenarbeit aller Beteiligten:
"Die Hoffnung auf ein ewiges Leben ist - zumindest hier auf Erden - nicht realisierbar. Aber die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Lebensende unter guter Betreuung wird für immer mehr Menschen Realität. Dazu bedarf es der Mitarbeit aller: der Professionellen und der Ehrenamtlichen; der viele verschiedenen Berufsgruppen, der Angehörigen und der Patienten. Dann kann es tatsächlich möglich sein,gute Voraussetzungen für jenes Ziel zu schaffen, das Rainer Maria Rilke unvergleichlich formuliert hat:

'O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.'"
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet - auch für Laien, bzw. "Begleitpersonen", 27. Dezember 2011
Von 
Fachlich überzeugend, gut verständlich aufgebaut, ich als jahrelange "Begleitung" einer tödlichen Krankheit habe mich klar informiert und nicht bevormundet vom Fachwissen gefühlt, medizinisch. Und es hat mein Erlebtes oft dort erklärt, wo ich das von tatsächlich anwesenden Ärzten vermisst habe.

Die juristischen Inhalte - mehr meine Fachkompetenz - ebenso fachlich gut, klar und unkompliziert erklärt. Das gibt mir Vertrauen beim medizinischen Teil, den ich ja eher glauben muss, als wissen kann.

Menschlich sehr gut, nie allzu emotional, aber doch werden auch viele emotionalen Themen wie Angst, Werte und Spiritualität gut beschrieben, in für diese Situationen verwendbarer Form.

Eine Gesamtheit, die überzeugt.

Danke, das Buch ist nützlich, ohne je sentimental oder moralisierend zu sein, diese ruhige Sachlichkeit ist gerade dann wertvoll, wenn die Extremerfahrung Begleitung eines Sterbenden ohnehin emotional ständig fordert, und die meisten Ratschläge und Informationen dick verpackt in Emotion kommen - da wirkt Ruhe und Sachlichkeit sehr wohltuend, und das Wissen ist umso besser nutzbar.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für die Palliativmedizin, 16. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sterben ist immer noch eines der großen Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Dabei fragt man sich, warum eigentlich. Denn irgendwann trifft es ja doch jeden, spätestens wenn man selbst dran ist. Und wenn es dann nicht schnell geht, sondern langsam, aber doch unaufhaltsam und vielleicht verbunden mit größerem Leiden, dann sollte man sich vorher mal gefragt haben, wie es laufen soll.

Der Autor Gian Domenico Borasio spricht in dieser Hinsicht fast sämtliche Themen an, die Menschen - vielleicht auch als Angehörige - im Laufe dieses Prozesses, an dem am Ende immer der Tod steht, betreffen können. Dabei geht er sowohl auf sehr junge Menschen (der Tod von Kindern wird allerdings nicht angesprochen, das scheint wohl ein Thema für sich zu sein) als auch Hochbetagte ein.

Und kommt immer wieder auf sein Lieblingsthema, die Palliativmedizin, zu sprechen. Das ist ja auch kein Wunder, schließlich ist der Autor selbst Palliativmediziner.

Ich habe eine Menge Dinge in diesem sehr aufschlussreichen Buch erfahren, die mir - obwohl durchaus aus eigener Erfahrung mit Schwerstkranken und sterbenden Menschen, als auch aus anderen Quellen relativ gut informiert - noch nicht bekannt waren. Vor allem die Betreuung durch so genannte SAPV-Teams möchte ich hier nennen: Diese Teams sollen die "spezialisierte ambulante palliative Versorgung" Schwerstkranker zuhause ermöglichen. Denn die allermeisten Menschen wünschen sich eben nicht den Tod auf der Intensivstation oder in einem Hospiz (dem der Autor - so habe ich es verstanden - doch ein wenig skeptisch gegenübersteht und daher die Hospize auch nur am Rande erwähnt). Es besteht sogar ein gesetzlicher Anspruch der Versicherten auf die SAPV seit der Gesundheitsreform 2007 neben dem häuslichen Pflegedienst - unter großem Widerstand der Krankenkassen (vgl. S. 43). Was dazu führte, dass die Krankenkassen diese Versorgung nur ungern genehmigen. Dann ist es gut und hilfreich, über seine Rechte Bescheid zu wissen.

Der Autor räumt auch auf mit Vorurteilen bezüglich des Einstellens lebensverlängernder Maßnahmen: Vor allem bei Sauerstoffgabe und Flüssigkeitszufuhr be- und entstehen laut seiner Aussage erhebliche Probleme, die das Leiden in der letzten Phase des Lebens nur vergrößern. Auch der Einsatz von Morphin wird ausführlich besprochen, und das ist nicht zuletzt auch ein Grund für die Todkranke zuhause betreuenden Hausärzte, dieses Buch zu lesen und sich damit zu beschäftigen, denn offensichtlich gibt es da immer noch mittlerweile veraltete Vorstellungen hinsichtlich der Wirkung und der Nebenwirkungen von Morphin.

Dies führt dann unweigerlich zu der Frage, was man für sich selbst in der Sterbephase möchte, auch und gerade dann, wenn man selbst seinen Wunsch nicht mehr äußern kann. Und so wird denn auch das heute immer wichtiger werdende Thema der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen. Wichtig: Auch hier gibt der Autor sehr konkrete Hinweise bezüglich der anzustellenden Überlegungen, ohne seine Meinung dem Leser aufzudrücken.

In leicht verständlichem, sachlichen Stil, der aber sowohl einen gewissen Humor durchblitzen lässt (was dem Thema keineswegs abträglich ist) als auch von Empathie zeugt, legt der Autor seine Ideen dar, die - das ist nicht von der Hand zu weisen - auf der wohlüberlegten Überzeugung gründen, dass auch der Mediziner, der am liebsten alle technischen Hilfsmittel zur Lebensverlängerung ausnutzen möchte und dabei nur wenig den Sterbenden und/oder seine Angehörigen im Blick hat, eines Tages selbst in dieser Situation sein könnte.

Natürlich ist das ganze Buch ein Plädoyer für die (ganzheitliche) Palliativmedizin, tatsächlich rückt aber in der öffentlichen Diskussion auch in meiner Wahrnehmung dieser Bereich, der wesentlich mehr umfasst als bloße Schmerzlinderung, immer mehr in den Vordergrund.

Dies ist weder das erste Buch, das ich zum Thema "Sterben" lese, noch wird es das letzte sein. Ganz sicher aber ist es ein wohltuend sachlicher Beitrag zu einem wichtigen Thema und kann durchaus Diskussionsgrundlage für einen zunehmend wichtigen Bereich in unserer aller Leben sein. Am Ende möchte ich sagen: Ich habe Angst vor dem Sterben, immer noch, aber nicht mehr so viel wie vorher.
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Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen
Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen von Gian Domenico Borasio (Taschenbuch - 1. November 2013)
EUR 9,90
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