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Kundenrezensionen

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am 1. April 2013
Martin Greenberg schreibt fachlich objektiv als Journalist der sich über eine Psychose informiert und absolut subjektiv als hilfloser, liebender Vater der die tragische Veränderung seiner Tochter miterlebt. Es beleuchtet die Lebensveränderung von allen Dimensionen (der Tochter, sich, Mutter, Stiefmutter, seinem Familienleben der Vergangenheit) des Systems. Es bezieht sich auf die ganze Familie und ihre Geschichte die vor und jetzt mit dieser Krankheit lebt und nicht nur auf die Krankheit selbst. Es ist tragisch, rührend und sehr spannend! Man lernt dabei viel und sein Schreibstil ist wunderbar.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. August 2011
Der Autor Michael Greenberg schildert in dieser wahren Geschichte die Erlebnisse mit seiner 15-jährigen Tochter Sally, die er eines Tages völlig überraschend mit einer akuten Psychose in die Psychiatrie einliefern muß. Er berichtet über die Zeit, die Sally in der Klinik verbringen muß. Während dieser Zeit kommt die zerstreute Familie, wie bei einem Puzzle zusammen und unterstützt ihn. Da ist nicht nur Pat, seine neue Lebensgefährtin, die mit der schwierigen Situation zurecht kommen muß. Sie hat eine Tanzschule und verarbeitet das Erlebte auf ihre eigene Art und Weise. Robin, die Ex-Frau von Michael taucht auf und man erfährt einiges über die Ehe und warum sie zerbrochen ist. Die Mutter von Michael besucht Sally täglich und die Mutter-Sohn Beziehung wird näher erläutert. Sally's Bruder Aaron ist auch zur Stelle in dieser nicht leichten Situation für die Familie. Aber nicht nur, dass Sally die volle Aufmerksamkeit von Michael benötigt, er hat noch einen Bruder Steve, der geisteskrank ist. Michael ist sein Betreuer und kümmert sich um ihn. Es gibt Ärger an dieser Front. Doch das ist bei weitem noch nicht alles, es gibt noch mehr zu bewältigen. Michael macht einiges durch. Sally wird mit einem Wohlfühlvertrag und einer diagnostizierten Bipolar I Störung aus der Klinik entlassen und findet so langsam ins 'normale' Leben zurück. Im Postskriptum berichtet Michael zusammengefasst wie es mit Sally nach diesem Sommer weiterging. Keine leichte Kost, aber lesenswert.
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am 16. August 2012
Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde...Eine wahre Geschichte.Ich hatte mich ob der schwierigen Thematik, sowie auf Grund verschiedener Empfehlungen echt auf dieses Buch gefreut...
Bereits nach lesen der ersten Seiten kamen mir allerdings erhebliche Zweifel, welche sich im gesamten Buch eher noch verstärkten.Man sollte hierbei fairerweise bedenken das es kein Roman, sondern ein Tatsachenbericht ist.Dennoch versteht es der Autor nicht den Leser an der Hand zu nehmen und ihn in diesem schwierigen Kapitel des Menschseins zu führen.Vieles wirkt oberflächlich abgehandelt und aus dem Zusammenhang geraten.Es will und will sich keine Bindung zwischen Buch und Leser aufbauen.Die Verhaltensweisen und das Leben der handelnden Personen wirken selbst für New Yorker Verhältnisse teilweise abstrus und unglaubwürdig.In den wenigen Stellen des Buches in denen sich ein gewisses Interesse an den Problemen der betroffenen Tochter und auch ihrem Umfeld einstellt, wird dieses durch plötzliche und unnötige Themen und Handlungswechsel zerstört.Auch die Schilderung des Verhältnisses zwischen Vater und Tochter wirkte auf mich befremdlich.Immer dann wenn der Autor es, selten genug , schafft Interesse beim Leser aufzubauen, macht er es selbst im gleichen Atemzug wieder zunichte.Es ist fast so als wenn er an der eigentlichen Thematik , welche den Käufer eines solchen Buches ja nun mal interessiert,bewußt "vorbeischreiben" würde.Unwichtige Dinge sind bis ins Detail geschildert und das was den potentiellen Leser interessiert wird am Rande abgefertigt.
Ich habe mich im Nachgang echt geärgert das Buch gekauft zu haben.
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am 24. September 2009
...und ein starker Schlag in die Magengrube - so habe ich es empfunden.

Was tut man, wenn sich das eigene Kind einem selbst gegenüber verhält wie ein A.. und das, weil es krank ist? Wie oft habe ich während der Lektüre des Buches überlegt, was ich wohl tun würde in der beschriebenen Situation und wie oft bin ich zu dem Schluss gekommen, daß ich ratlos wäre...

Ein bewundernswertes Buch, denn ich glaube, daß es schwer ist, das Erlebte niederzuschreiben und dabei nochmals zu erleben. In einfachen, klaren Worten erzählt der Autor seine Verwirrung, seine Fassungslosigkeit, die Emotionen der Familie, das Umfeld, den Weg durch Ärzteratschläge und Krankenhäuser - um immer wieder an den Punkt zu kommen, daß keiner die richtigen Worte dafür findet.

Sehr zu empfehlen, aber keine leichte Kost.
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am 12. März 2013
Ein poetischer, beinahe zärtlicher und vor allem eindringlicher Bericht eines Vaters, der verzweifelt und hoffnungslos mit ansehen muss, wie seine Tochter urplötzlich an manischer Depression erkrankt.
Verständnislos und verzweifelt versucht Michael Greenberg, die Hintergründe dieser Krankheit zu begreifen und gibt allen Angehörigen depressiver Menschen mit seiner Geschichte Mut und Hoffnung.
Das Buch ist tief beeindruckend in seinem nachdrücklichen Versuch, die Mitwelt über die Folgen und notwendigen Maßnahmen bei der Hilfe für psychisch kranke Angehörige zu informieren. Es handelt sich nicht um ein Sachbuch sondern um den Erfahrungsbericht eines betroffenen Schriftstellers. Die literarische Verarbeitung dieser Erlebnisse ist äußerst gelungen.
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am 26. Oktober 2011
Wie schwer muss es für Eltern sein, hilflos mitansehen zu müssen, wie sie ihr Kind an den Wahnsinn verlieren?!

Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir oft die Frage gestellt, wie ein Mensch es aushält, diese Katastrophe ein zweites Mal zu erleben, in dem er sie niederschreibt. Michael Greenberg hat für mich neben seinen sicherlich aussergewöhnlich literarischen Qualitäten (ich maße mir dieses Urteil einfach mal an) eine weitere noch viel aussergewöhnliche Qualität er ist ein besonderer Vater (!!) der seine Tochter nie aufgegeben hat. Er hat nicht den leichten Weg gewählt und hat sie in einer geschlossen psychatrischen Anstalt den Rest ihres Lebens verbringen lassen, nein er und seine Familie haben um sie gekämpft. Er ist mit ihr in die psychiatrische Einrichtung gegangen, ist quasi mit dort eingezogen für einige Wochen. Er war immer da! Er hat um das letzte Stückchen seiner Tochter gekämpft, dass tief in ihrem Inneren verborgen schien. Er hat immer gehofft, dass es noch da ist. Er hat nie aufgegeben. Rückschläge waren für ihn Aufforderungen weiterzumachen. Jetzt werden sicherlich viele sagen, ja aber das machen Väter, Mütter und Geschwister doch! Nein, das machen Sie nicht immer und schon gar nicht in der Intensität in der Greenberg und seine Familie es jeden Tag aufs Neue getan haben und auch heute noch tun!

Mit einfühlsamen Worten schildert er aber auch die Verzweiflung die sich manchmal über seine Familie legt und sie für einen kurzen Moment erstarren läßt. Und einen Moment später schlägt diese Erstarrung um in Hass und Wut. Man hat in diesen Momenten immer wieder das Gefühl, dass sich jeder die Frage stellt "bin ich Schuld, hätte ich etwas anders machen müssen, sollen oder können?" Diese Frage stellen sich Angehörige immer und sie suchen die Schuld im ersten Moment auch immer bei sich. Auch in der Familie von Greenberg ist das so, es dauert sehr lange, bis sie akzeptieren können, das Sally's Weg ein anderer ist. Und aufgrund des anderen Wegs den Sally geht, verändern sich auch ihre Familienmitglieder, sie "versöhnen" sich ein Stück weit mit Sally's Schicksal, denn sonst würden sie selbst daran zerbrechen. Und manchmal sind sie auch kurz davor.

"Inzwischen habe ich gelernt, Sallys Leben so zu akzeptieren, wie es ist, nicht wie ich es mir für sie ausgemalt hatte", diese Aussage von Greenberg ist beeindruckend, so beeindruckend wie das ganze Buch! Ein Kind in sein eigenes Leben gehen zu lassen ist schon schwer, aber ein Kind an diese Krankheit und ein völlig fremdes Leben zu verlieren, ein Leben an dem man nie wirklich teilhaben kann, ist glaube ich noch schwerer .....

Fazit für mich: Dieses Buch, nein diese Erzählung muss man aushalten können. Es ist auch nicht geschrieben für Mensche die reisserische Geschichten lieben, sondern vielmehr für Menschen, die vielleicht auch gerade einen "aussichtslosten" Kampf kämpfen ......
Es ist in seiner manchmal unfassbaren Traurigkeit trotzdem wunderschön und macht Mut nie aufzugeben!!
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am 30. August 2010
Eine Lektüre, die einen auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt: Der Vater Michael Greenberg muss seine Tochter Sally in die psychiatrische Klinik einweisen, nachdem sie einen Schub manischer Depression erlitten hat. Wie er mit dieser Krankheit und seiner ihm teilweise fremd gewordenen Tochter umgeht, ist faszinierend und gleichzeitig emotional stark berührend beschrieben. Glücklicherweise hält er sich an die Realität, so dass das Ende nicht hollywoodmässig daherkommen muss. Im Nachwort fasst er die Zeit nach dem tragischen Sommer - welcher den Inhalt des Buches darstellt - kurz zusammen.
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am 15. November 2011
Dieses Buch beschreibt sehr realistisch und einfühlsam, wie eine Familie mit einer plötzlichen schweren psychischen Erkrankung umgeht. Die Krankheit verändert nicht nur die Patientin, sondern auch ihre Angehörigen für immer, aber nicht nur zum Negativen. Besonders beeindruckt hat mich die Beschreibung des Selbstversuchs des verzweifelten Vaters mit den stark sedierenden Psychopharmaka seiner Tochter. Der Autor muss diese Erfahrung wirklich gemacht haben, um so darüber schreiben zu können. Psychiatriepatienten und ihren Angehörigen kann dieses Buch Mut machen.
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am 4. August 2012
hab mir mehr erwartet. Eigentlich nur eine oberflächliche Beschreibung seitens des Vaters, aber ich hab mich gefragt, was hat er für eine Beziehung zu seiner Tochter? und was war mit der Tochter ? alles sehr oberflächlich, schade um die Zeit.
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am 31. Oktober 2012
... war diese wahre Geschichte für mich.
Jemand, der noch nie Kontakt mit psychisch Erkrankten in der eigenen Familie hatte, kann das eventuell nicht so nachempfinden. Für mich war es das rechte Buch zum rechten Zeitpunkt. Es hat mich als Mutter einer psychisch kranken Tochter sehr getröstet und meine innere Verzweiflung und Hilflosigkeit lindern können.
Könnte ich dem Autoren persönlich begegnen, würde ich ihn dankbar umarmen wollen für seinen Mut, diese persönliche Geschichte aufzuschreiben.

Viel zu viele Menschen schauen in der heutigen hektischen Zeit nicht mehr genau hin, was mit den Menschen um sie herum passiert und be- bzw. verurteilen andere ohne genaue Hintergrundkenntnisse. Auch das hat mir das Buch wieder klargemacht. Das Miteinander in der Gesellschaft, was ja in der Familie beginnt, ist auch mit Abweichungen in den Persönlichkeiten wichtig und darf nicht aufhören.
Mein Fazit: Diese Art Bücher brauchen wir!
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