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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte über den Abbau bürgerlicher Rechte
Die Autoren beleuchten in ihrer Streitschrift die freiheitliche und informationelle Ausbeutung des Bürgers. Hierzu beschreiben sie zunächst den steinigen Weg hin zum Grundrechtsstandard, wie er in Deutschland zumindest bis in die siebziger Jahre hinein existent war. In diesem Zusammenhang erinnern die Autoren an die Tatsache, dass Freiheit der Normalzustand ist...
Veröffentlicht am 9. September 2011 von Carsten Orthoff

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erschreckend, aber wenig konkret
Dieses Buch zu lesen, macht keinen Spaß. Es ist nur erschreckend.
Von Unternehmen, aber vor allem von staatlichen Stellen werden wir überwacht und bespitzelt, angeblich zu unserer eigenen Sicherheit. Das Buch schildert, welches Ausmaß die Überwachung mittlerweile angenommen hat, und es beschreibt die Mechanismen, mit denen Bürgern die...
Vor 22 Monaten von Anna Verano veröffentlicht


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte über den Abbau bürgerlicher Rechte, 9. September 2011
Von 
Carsten Orthoff (Dorsten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte (Taschenbuch)
Die Autoren beleuchten in ihrer Streitschrift die freiheitliche und informationelle Ausbeutung des Bürgers. Hierzu beschreiben sie zunächst den steinigen Weg hin zum Grundrechtsstandard, wie er in Deutschland zumindest bis in die siebziger Jahre hinein existent war. In diesem Zusammenhang erinnern die Autoren an die Tatsache, dass Freiheit der Normalzustand ist und gerade kein Geschenk der Obrigkeit. Der Naturzustand ist eben nicht, dass der Bürger seine Freiheitsrechte vom Staat erhält, sondern im Gegenteil, dass er gegebenenfalls einen Teil seiner Rechte an den Staat abtritt. Insoweit sollten die Grundrechte Ordnungsprinzipien sein, die eine Organisation der Gesellschaft in demokratischen Verfahren ermöglichen und sicherstellen. Anschließend erläutern die Autoren minutiös, wie und warum diese Errungenschaft des Grundrechtsstandards sukzessive als Sicherheitslücke angesehen und durch freiheitseinschränkende Maßnahmen ausgehöhlt wird. Schließlich wird auch noch auch noch auf den Goldrausch der Wirtschaft eingegangen, die natürlich auch Kapital aus der Ressource Information schlagen will und dementsprechend versucht, ihren Einfluss permanent auszubauen.

Fazit: Das Buch ist auf jeden Fall sehr lesenswert, da es Thesen anspricht, die in der aktuellen politischen Diskussion leider unpopulär geworden sind, wie beispielsweise: Entsteht Sicherheit nicht eher durch Kooperation, als durch Konfrontation? Sollte der Kampf gegen freiheitsfeindliches Denken nicht durch geistigen und kulturellen Austausch, statt durch den Aufbau von Feindbildern und Waffen betrieben werden?

Auch wenn es nicht die Intention einer solchen Streitschrift sein sollte: Leider wird die im Alltag für jeden von uns wichtige Fragestellung, wie der Schutz der persönlichen Freiheit im Kommunikationszeitalter verwirklicht werden kann, nicht mit konkreten Lösungsansätzen diskutiert. Dabei kann man als Einzelner, gerade bei der Nutzung von PC und Internet, eine Vielzahl seiner Freiheits- und Informationsrechte selbst regulieren. Zur Ergänzung im Alltag empfehle ich deshalb einen Praxisratgeber wie Ist Google böse? Was die Suchmaschine über Sie weiß und wie Sie sich wehren können.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erschreckend, aber wenig konkret, 26. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte (Taschenbuch)
Dieses Buch zu lesen, macht keinen Spaß. Es ist nur erschreckend.
Von Unternehmen, aber vor allem von staatlichen Stellen werden wir überwacht und bespitzelt, angeblich zu unserer eigenen Sicherheit. Das Buch schildert, welches Ausmaß die Überwachung mittlerweile angenommen hat, und es beschreibt die Mechanismen, mit denen Bürgern die "Sicherheitsmaßnahmen" schmackhaft gemacht oder zumindest als notwendig verkauft werden.

Die ersten 10 Kapitel beschreiben, wer uns wann und wie ausspäht (und enthalten so einige ermüdende Wiederholungen). Die These des Buches kommt erst im 11. und letzten Kapitel: Nicht der Terror ist der wirkliche Grund für den Angriff auf die Freiheit, sondern der gesellschaftliche Wandel hin zur Informationsgesellschaft. Sie bedeutet mehr Freiheit und Selbstbestimmung für die Menschen, für staatliche Organe dagegen Kontrollverlust. Und dem will der Staat entgegenwirken, durch eine immer stärkere Ausweitung seiner Kontrollbefugnisse, bis in die privatesten Lebensbereiche.

Stellenweise war mir das Buch zu abstrakt, blass, wenig greifbar. Dabei führen die Autoren durchaus konkrete Beispiele an - nur leider erst im Anhang, und die entsprechenden Stellen sind im Text noch nicht einmal durch entsprechende Verweise gekennzeichnet. Das Buch wäre anschaulicher geworden, hätten die Autoren diese Beispiele direkt in den Text eingearbeitet.
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schäuble Faktor, 22. September 2009
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Gerade hat der Innenminister verlauten lassen, dass er die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste für hinderlich hält und sie abschaffen möchte. Wollte er damit diesem Buch Recht geben? Wohl kaum, aber besser hätte er nicht zeigen können, dass diese Liebeserklärung an die bürgerlichen Freiheiten mehr als nötig war und die Warnungen kein Unsinn spinnerter Verschwörungstheoretiker.

Denn Juli Zeh und Ilija Trojanow haben zusammengetragen, was wir eigentlich längst ahnen, aber nicht wahrhaben wollen. Dass nämlich staatliche Stellen immer mehr Kontrolle über uns Bürger ausüben wollen - und das auch längst können. Das erinnert an Parkinsons Gesetz: Jede Behörde sucht sich ständig neue Aufgaben und vergrößert sich, unabhängig davon, ob es dafür eine Notwendigkeit gibt.

Nur leider ist das Schäuble Prinzip weit schlimmer. "Gebt mir eure Freiheit", sagt es, "dann geben wir euch dafür Sicherheit."

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren", wusste schon der große Benjamin Franklin. Dabei hatte der Schäuble und Co gar nicht kennen gelernt.

Natürlich nennen die Politiker Gründe, warum wir schärfer überwacht werden sollen. Egal, ob der E-Pass, die Email-Kontrolle, die Festplattendurchsuchung, die Terroristen, die uns bedrohen, sind der Grund, wir müssen uns wehren und alle, die die stetig wachsende staatliche Überwachung fürchten, sind Weicheier, die unsere Freiheit aufs Spiel setzen. Oder gar selbst Terroristen, am besten nehmen wir eine Geruchsprobe von jedem, der neue Sicherheitsgesetze nicht eilfertig beklatscht. Dass die Geruchsprobe eine Erfindung der StaSi war, wen kümmert's. Immerhin gab's in der DDR keine Terroristen, ist das nicht Beweis genug, wie recht sie hatte?

Und da die Terroristen so böse sind, darf man sie auch foltern, erklären mittlerweile ganze Heerscharen von Juristen und auch der Innenminister.

Dass man mit der Folter jeden Missliebigen "überführen" kann, wussten schon die Hexenjäger. Gebt mir den Papst und die Erlaubnis, ihn zu foltern und ich werde beweisen, dass er ein Schläfer der Al Kaida ist und vor zehn Jahren zum Islam übertrat. Gebt mir Schäuble und er wird gestehen, dass seine Sicherheitsgesetze feingesponnene Pläne von Osama bin Ladem sind, der die westlichen Demokratien abschaffen möchte. Und wenn ihr mir zugesteht, Merkle zu foltern, werde ich beweisen, dass sie in Wirklichkeit eine Stasi-Agentin war, die nach der Wende zum Islam konvertierte und die dritte Nebenfrau des Attentäters Mohammed Attas war.

Dass Folter alles mögliche kann, nur keine Wahrheit finden, wusste schon Friedrich von Spee vor 350 Jahren (Cautio Criminalis oder Rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse). Und begründete damit seine Attacke gegen die Hexenprozesse.

Doch das ist lang her und wer interessiert sich heute für diese Humanitätsduselei.

Vor wenigen Jahren noch hätte ein Gesetz, dass dem Staat erlaubt, sämtliche Postsendungen zu öffnen, zu kopieren und zu archivieren, öffentliche Empörung ausgelöst. Heute darf er genau das mit der elektronischen Post und kein Zweifel, er tut es auch.

Aber wir haben doch nichts zu verbergen? Wir haben nichts getan? Warum sollten wir uns fürchten?

Was für ein Wert die Grundrechte tatsächlich für uns haben und wie viel wir ihrer Entwicklung verdanken, gerät zunehmend in Vergessenheit. Utopie ist sowieso ein Schimpfwort. Dagegen meinte Oscar Wilde, Fortschritt sei nur umgesetzte Utopie. Karl Popper warnte, dass wir für Frieden sorgen müssen und nicht für Sicherheit. Und jahrhundertelang träumten Menschen von utopischen Freiheiten, die uns mittlerweile so selbstverständlich geworden sind, dass wir sie ohne zu zaudern gegen "Sicherheit" eintauschen. Der Staat wird schon keine Unschuldigen verfolgen, denken wir. Leider zeigt ein Blick in die Geschichte, dass das Wunschdenken ist.

Die größte Gefahr eines Feindes besteht darin, ihm ähnlich zu werden, warnen Trojanow und Zeh. Das gilt besonders für den Feind fanatischer Islamist. Keine Angst, liebe Terroristen, ihr könnt euch beruhigt zurücklehnen, die dekadenten westlichen Freiheitsrechte schaffen wir schon ganz alleine ab. Wir brauchen euch nicht dazu.

Zeh und Trojanow haben eine Fülle von Gesetzen, Verordnungen, Plänen aufgelistet, wie Rechte außer Kraft gesetzt werden, wie die Regierungen das Parlament ausschalten durch Verordnungen aus Brüssel. Für keine einzige dieser Regelungen gibt es Untersuchungen, ob sie überhaupt etwas gegen Terroristen genützt haben. Vermutlich nicht.

Schlimmer noch, sie werden von einer Politikergeneration entworfen, die gar nicht weiß, was sie da beschließt, Der Innenminister Schäuble brüstet sich öffentlich, dass er keine Ahnung von Internet & Co hat und beruft sich auf anonyme "Fachleute", die diese Gesetze für nötig hielten. Seltsam, dass die realen Fachleute eher abraten, zum Beispiel auf den Seiten des Fachzeitschriftenverlags Heise.

Erst vor kurzem hat der Thrillerautor Andreas Eschbach anhand der Pläne der Wahlautomaten einen Roman geschrieben (Ein König für Deutschland), der genau diesen Effekt zum Gegenstand hat. Dort zeigt sich, welche Folgen es haben kann, wenn Politiker Gesetze über Computer und Internet beschließen, die Fachkenntnisse haben, die heute jeder Zehnjährige mühelos toppen kann.

Den Wahlautomat aus diesem Roman hat das Bundesverfassungsgericht gestoppt, zu Recht. Kein Zweifel, wäre er gekommen, hätte bald der BND den Zugriff auf diese Maschinen erhalten. Aber der Überwachungshunger der Politik bleibt. Nur wenn wir alles wissen, können wir alles verhindern.

Die meisten Menschen sterben übrigens nicht bei Terroranschlägen und auch nicht durch U-Bahn Schläger. Heimwerker leben da hundertmal gefährlicher. Sicherer als bei uns in den letzten zwanzig Jahren haben Menschen auf der ganzen Welt zu keiner Zeit gelebt. Seltsam, dass die Bewohner von Bombay oder Kairo weniger Ängste äußern als die von Hannover oder Basel.

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung. An eine offene Gesellschaft, an freie Kommunikation und erinnert daran, dass Staaten, die alles und jeden kontrollieren wollen, nicht gerade berühmt dafür waren, dass ihre Bürger zufrieden und in Freiheit leben konnten. Vor genau zwanzig Jahren ist ein solcher Staat zusammengebrochen. Wir müssen dessen Kontrollwahn nicht übernehmen und erst recht nicht dessen "Geruchsproben". Grundrechte sind keine Humanitätsduselei, kein Täterschutz, sondern bittere Notwendigkeit, geboren aus den Erfahrungen von tausenden Jahren. Wir sollten sie nicht aufgeben.

Deshalb ist dieses Buch wichtig. Deshalb sollte es jeder lesen.

(C) Hans Peter Roentgen
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Angriff auf den Angriff auf die Freiheit, 25. September 2009
Von 
Bernhard Horwatitsch "horwatitsch" (Muenchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Es ist erfreulich und sicher wichtig, dass sich endlich einmal wieder profilierte Autoren einem politischen Thema widmen. Und dennoch: die polemische Streitschrift im Stile eines Michael Moore ist mir manchmal in ihrer Analyse zu schlicht. Böse Dunkelmänner bedrohen die Freiheit des braven Bürgers und schüren Angst, wo eigentlich keine Bedrohung vorliege. Gleichzeitig wird gegen den braven Bürger polemisiert, er wird als Achim Angepasst bezeichnet, der sich auf Internetforen wichtig macht, dagegen wiederum verteidigen die Autoren die westliche Spaßgesellschaft, ohne darüber aufzuklären, wie denn nun der Widerspruch zustande kommt. Denn sich auf Internetforen zu präsentieren ist Teil unserer Spaßgesellschaft. Es wird in dem Essay nie ganz klar, an wen sich diese Schrift richtet. Die Politiker werden völlig zurecht als ziemlich dumm und damit gefährlich überführt. Der Bürger als Schaf bezeichnet, das alles mit sich geschehen lässt, Hauptsache er hat seine Ruhe und seinen Spaß. Aber den soll er doch haben? Es wird gegen den wehrhaften Staat angeschrieben und gleichzeitig der wehrhafte Bürger propagiert, der sich gegen diesen ominösen Staat wehren soll. Ja was jetzt? Wer ist denn der Staat? Eben dubiose Dunkelmänner, die unsere Freiheit bedrohen, ein Konglomerat aus gekaufter Presse und dummen Politikern die nach Sicherheit schreien. Vieles in dem Essay ist zwar völlig richtig und die erschreckenden staatlichen Maßnahmen, die unsere Bürgerrechte bedrohen, werden aufgezählt. Aber allein mit einer Aufzählung und einem allgemeinen, nebulös gehaltenen Appell, sich dagegen zu wehren, können die beiden Autoren kaum zu einer wirklichen Aufklärung der Verhältnisse beitragen.
Daher war ich nach der Lektüre letztlich etwas verärgert. Die Chance wurde verspielt. Dem Text fehlt die nötige historische, wie politische Tiefe. Der Angriff auf den Angriff auf die Freiheit blieb aus. Nach der Lektüre von Korpus Delicti von Julie Zeh, habe ich von ihr auch nicht sehr viel mehr erwartet. Enttäuscht bin ich allerdings von Ilija Trojanow, der mit Kampfabsage ein herausragendes Buch geschrieben hat.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade dass dieses Buch wahrscheinlich nicht von den Leuten gelesen wird, die es lesen sollten, 18. Oktober 2009
Dieses Buch soll sensibilisieren. Es versucht zu vermitteln, dass Bürgerrechte kein zusätzlicher Luxus sind, auf den man zugunsten der Sicherheit auch mal gerne verzichtet, sondern während Jahrhunderten entstanden sind und für welche Leute gekämpft haben und zum Teil sogar gestorben sind.
Es werden Fakten dafür genannt, inwieweit die westliche Welt und die Bundesrepublik Deutschland dabei sind ein Überwachungsstaat zu werden. Dabei bringt zusätzliche Überwachung nicht zwangsläufig mehr Sicherheit. Die Kriminalität sinkt entgegen der manchmal auftretenden Vermutung Jahr für Jahr, wofür also braucht man eine höhere Überwachung? Hier passt die Panikmache vor dem Terrorismus recht gut, dabei ist die Chance an einem Terroranschlag zu sterben schwindend gering, so ziemlich jede andere Todesart ist wahrscheinlicher. Der Terrorismus kann uns so gut wie nichts anhaben und dient den Politikern nur dazu den Bürgern Angst und sie somit gefügig zu machen. Menschen bewerten die Wahrscheinlichkeiten von schlimmen Vofällen, die selten auftreten oft über (Terrorismus, Amoklauf etc), während sie weniger eindrucksvolle Unfälle mit höheren Wahrscheinlichkeiten unterschätzen (einen Autounfall erleiden oder sich beim Heimwerken schlimm oder sogar tödlich zu verletzen).
Eine Folge sollte auf keinen Fall sein, dass Bürgerrechte aufgehoben werden, Bürger ausspioniert werden oder gar so etwas wie Folter erlaubt wird. Wenn man meint, man hätte nichts zu verbergen und deshalb könnte jeder überall bei ihm einsehen lebt schon an der engen Leine oder weiß nicht so genau worum es geht. Man möchte nicht festgenommen oder ausspioniert und entrechtet werden, nur weil man nach den falschen Begriffen gegoogelt hat und deshalb als verdächtig gilt. Das Wort Terrorverdächtiger beinhaltet sogar, dass jemand nur verdächtig ist, d.h. auch unschuldig sein könnte. Im Kopf hat man allerdings ein anderes Bild.
Jeder Mensch hat ein gutes Recht auf Privatleben. Es ist keine schöne Vorstellung draußen bei jedem Schritt von Kameras überwacht zu werden, dass E-Mails von Dritten gelesen, sowie Handy- und Telefongespräche abgehört werden und sämtliche Internetseiten die man besucht hat abgespeichert werden und das auch, wenn man nichts zu verbergen hat. Fingerabdrücke und DNS-Proben werden gespeichert. Wozu? Sieht der Staat alle Bürger potenziell als Feinde, die man am laufenden Band überwachen muss? Gerade mit der deutschen Vergangenheit des zweiten Weltkrieges und der Überwachung in der DDR sollten gerade die Deutschen ihre Bürgerrechte und ihr Privatleben sehr zu schätzen wissen. Vor ein paar Jahrzehnten ist man bei einer Volkszählung schon protestieren gegangen, jetzt ist man damit einverstanden, dass der Staat über alles was man macht Bescheid weiß. Bei der Einschränkung der Rechte zugunsten der Sicherheit kann es leicht zu einem Mißbrauch kommen.
Heutzutage schmeißt jeder mit seinen privaten Daten nur so um sich. An der Kasse werden für einen Rabatt auf ein Geschirrhandtuch oder ähnliches sämtliche persönliche Daten herausgegeben, bei Facebook, StudiVZ, Xing und Internetforen werden intimste Details und Fotos preisgegeben. Daran, dass dies auch negative Folgen haben könnte denkt kaum jemand (mittlerweile ist es ja bekannt, dass Arbeitgeber nach den Profilen von Bewerbern im Internet suchen und wenn dann private Urlaubsbilder vom letzten Mallorcaurlaub dabei sind während man gerade aus einem Eimer Sangria trinkt können sich die Chancen schon einmal verschlechtern).
In diesem Buch wird umfassend erläutert, in welchen Bereichen der Staat uns überwacht und wie es in England und den USA zugeht. Hierbei werden Fakten genannt, von denen man kaum glauben mag, dass sie wahr sind, welche aber im Anhang ausführlich belegt worden sind. Es wird ausführlich erläutert welche Folgen diese Entwicklung haben könnte und warum es wichtig ist wachsam zu sein und auf seine Rechte zu bestehen. Es ist wirklich jedem zu empfehlen, da dieses Thema jeden etwas angeht. Leider werden es wahrscheinlich nur die Leute lesen, die in diesem Bereich schon etwas sensibilisiert sind, da die Einschränkung der Rechte recht verdeckt verläuft und die Entwicklung kaum wahrgenommen wird.
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48 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtig! Dieses Buch sollte man auf den Straßen laut vorlesen!, 2. September 2009
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich nimmt man sich in Buchform dieser unsäglichen Terror-Märchen an und entlarvt sie (teilweise bereits mit wenigen Worten!) als dumme Ammenmärchen von dummen und machversessenen Menschen für Wähler und Bürger, die für dumm gehalten werden.

Endlich wird mal gesagt, dass man nicht wahnsinnig oder irre ist (oder sich auf die Seite der "Killerspieleindustrie" oder gleich der Kinderschänder stellt), wenn man gegen die absolute Überwachung ist!
Wenn man sagt, dass die Welt immer sicherer wird und uns nur einige wenige Brandbeschleuniger (vor allem Politiker) uns das Gefühl ewiger Angst einimpfen wollen.

Man darf nicht vergessen (das gilt ganz besonders für den politikverdrossenen Osten, der vor rund 20 Jahren für FREIHEIT auf die Straßen ging und sich bewusst großer Gefahr aussetzte, dafür kämpfte und ein ganzes Regime zum Einsturz brachte!): Unsere Freiheit und die Tatsache, dass unser Staat die Grund- und Menschenrechte (noch) achtet, dass Dinge wie die Unschuldsvermutung bei Strafverfahren oder das Folterverbot gelten haben unsere Eltern und Großeltern mit ihrem Leben teuer bezahlt. Unzählige Kriege wurde hier für diese Rechte ausgefochten und zahlreiche Konflikte und Kriege drehen sich heutzutage immer noch um genau dieses Thema! Wir dürfen diese Errungenschaft nicht leichtfertig hergeben, nur weil die Medien und einige Hetzer aus den Parteien dies für die wünschenswerte Zukunft halten!
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer nichts zu verbergen hat, hat bereits alles verloren!, 4. Oktober 2009
Die Bürgerrechte und die persönlichen Freiheiten werden (spätestens seit dem 11. September 2001) zunehmend eingeschränkt. Unsere hart erkämpften Grundrechte - die Grundlagen unseres demokratischen Staates und unseres Zusammenlebens - werden zugunsten "der Sicherheit" geopfert. Dafür gibt es eine Vielzahl von Beispielen. Doch wo bleibt der empörte Aufschrei der Bürger, der Medien oder der Justiz? Er bleibt weitgehend aus und gerade deshalb ist dieses Buch so wichtig.

Beinahe alle führenden Bundespolitiker in unserem schönen Land, allen voran die beiden schwarzen Wolfgangs - Schäuble und Bosbach - haben nicht den Hauch einer Ahnung davon, was eine Festplatte oder eine IP-Adresse ist. Das Internet ist ihnen weniger vertraut als manch rüstigem Rentner mit veraltetem Heimcomputer, doch eines ist diesen Herren trotz ihres mangelnden Verständnisses der technischen Zusammenhänge und Inhalte völlig klar: Die Bedrohung, die vom Internet für unsere Gesellschaft ausgeht, rechtfertigt eine eingehende Überwachung und Überprüfung sämtlicher User. Auf die Nachfrage was man denn nun genau überwachen und kontrollieren müsse, können diese Herren keine Antwort geben - es fehlt eben das Verständnis - aber die "erhöhte abstrakte Bedrohungslage durch den globalen Terror" rechtfertige schlichtweg jede Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit. Nebenbei ist das Internet in den Augen dieser Herren ohnehin nur ein Sammelbecken von Terroristen und Pädophilen - welcher Bürger will sich angesichts dieser Gefahren denn ernsthaft einer stärkeren Überwachung entgegenstellen? Überhaupt ist doch derjenige, der angesichts all dieser Bedrohungen noch von Freiheitsrechten faselt, ein realitätsferner Träumer, der überhaupt nicht begriffen habe, dass der Islamismus (und der Ökoterrorismus und das organisierte Verbrechen und Kinderpornoringe und ...) unsere Gesellschaft in den Grundfesten erschüttert und deshalb ALLE Mittel recht sind, um gegen diese Bedrohung anzukämpfen.
Zudem ist es doch so - zumindest in der Rhetorik der beiden Wolfgangs -, dass Sie als unbescholtener Bürger doch gar nichts zu befürchten haben, da sie auch nichts zu verbergen haben. Die Gesetze treffen doch nur die, die sich gegen unsere Gesellschaft wenden - das weiß sogar unsere Bundeskanzlerin. Das Primat von Sicherheit vor Freiheit ist fest in den Köpfen unserer Politiker verankert.

Für Ilja Trojanow und Juli Zeh und auch für mich ist eine solche Politik völlig untragbar. Doch leider bleibt der kollektive Aufschrei aus. Deshalb ist es an uns Bürgern uns aktiv gegen die staatliche Kontrollsucht und gegen den "Goldrausch" der Datensammler zur Wehr zu setzen. Wir müssen uns wehren wenn unser ganzes Leben gefilmt wird, wenn Behörden ständig wissen wann und wo wir sind, wenn Konzerne wissen, was wir wo einkaufen, wenn unsere Daten munter vom Staat oder der Telekom weitergereicht werden, wenn Globalisierungsgegner in Terror-Datenbanken auftauchen. Wenn schon sonst niemand für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung eintritt, dann müssen wir es eben selbst tun. Und vielleicht sollten wir gleich damit beginnen, dass wir unsere Payback-Karte schreddern und kein Profil bei Facebook anlegen, dass wir zurückhaltend mit unseren Daten umgehen und nicht in jedem Chatroom alles von uns preisgeben. Dann sollten wir unseren Bundestagsabgeordneten mit E-Mails bombardieren, damit er für unsere Bürgerinteressen eintritt und wenn er das nicht tut, dann können wir ihn immer noch abwählen, denn noch sind WIR der Souverän. Das sollte uns bewusst sein und daran sollten wir unsere gewählten Vertreter bei jeder Gelegnheit erinnern.

Dieses Buch ist wichtig, sein Thema hochaktuell und sein Anliegen höchst lobenswert. Es liefert zahlreiche Denkanstöße und wartet mit manchem Augenöffner auf. Natürlich kann man auf 130 Seiten das Thema Freiheit und Sicherheit nicht umfassend behandeln, doch das haben sich die Autoren auch nicht vorgenommen. Vielmehr ist es dazu geeignet zum Nach- und Querdenken anzuregen und diese Leistung macht es höchst wertvoll.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachdenken!!!, 3. Februar 2010
Von 
Anke Przybilla "Leselöwin.blogspot.com" (Schönwalde) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
In dieser Streitschrift - wie ich sie nennen würde - beschäftigen sich Trojanow und Zeh mit der systematischen Untergrabung der demokratischen Persönlichkeitsrechte durch den (nicht nur deutschen) Staat, gerechtfertigt durch die neue "übermächtige" Terrorgefahr. "Angst sells" - wie die Autoren ganz richtig bemerken.

Am Anfang des Buches steht ein Zitat, welches den Standpunkt der Autoren aufs Beste wiedergibt:

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."

Benjamin Franklin (S. 11)

Auf sehr eindrückliche Weise wird dem Leser vor Augen geführt, welche Beschneidungen der Persönlichkeitsrechte wir seit den Anschlägen des 11. September bereits stillschweigend hingenommen haben, immer unter der Prämisse, daß der Staat uns doch nur beschützen will vor dem großen Bösen.

Wie irreal diese Bedrohung ist im Verhältnis zu anderen viel Realeren wird ebenso dargelegt, wie die sehr fragliche Auslegung des Begriffes der Prävention. Maßnahmen, die ergriffen werden, um die unwahrscheinlichen Fälle der Fälle ohne konkreten Verdachtsmoment zu verhindern, lassen an der gut gemeinten Absicht des Staates zweifeln.

"Sicherheitsstrategien, die auf Prävention statt auf Strafverfolgung gerichtet sind, leiden an einem Geburtsfehler: Sie sind ihrem Wesen nach schwer mit rechtsstaatlichen Prinzipien wie der Unschuldsvermutung, dem Gleichbehandlunsgrundsatz oder den Diskriminierungsverboten vereinbar." (S. 65)

Die Angst wird jedoch nicht nur durch den Staat geschürt. Wie sehr sich die Medien, die doch so unabhängig sein sollten, nur allzu gerne vor den Karren der Panikmache spannen lassen, scheint zu verwundern. Doch nicht erst durch dieses Buch sollte aufmerksamen Mediennutzern solch eine Berichterstattung aufgefallen sein. Der "Spiegel", einst linkes Vorzeigeblatt, ist hier leider ein großer Vorreiter (Aufzählung entsprechender Artikel als Quellenangabe im Buch S. 145).

Jeder, der dieses Werk zur Hand nimmt, wird sich mehr oder weniger in der Anklage wiederfinden. Wir sind zu gutgläubig und haben uns einlullen lassen, weil jeder nicht mehr das große Ganze sieht, sondern der Meinung ist: ich hab doch nichts zu verbergen. Am meisten hat mich aber folgender Satz überzeugt, der vielleicht noch eher die Essenz dieser Schrift ist, als das Zitat am Anfang:

"Wenn es tatsächlich unser freiheitliches Selbstverständnis ist, von dem sich Terroristen provoziert fühlen, dann agiert jeder, der diese Freiheit den Terroristen zuliebe beschränken will, geradzu in Beihilfe." (S. 39)
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44 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte, 13. August 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ich möchte einführend gerne den großen amerikanischen Staatsmann Benjamin Franklin zitieren, denn seine Worte sind unvergessen:

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

Die heutige Zeit ist insbesondere nach 9/11 von Angst, Panikmache und regressivem staatlichen Zugriff geprägt. Kameras wohin man blickt und Überwachung wo auch immer möglich. Das Buch ANGRIFF AUF DIE FREIHEIT von Ilija Trojanow macht mir ein bisschen Angst und so ist es auch konzipiert, denn es legt den Finger in die Wunde. Wer glaubt Spionage sei nur etwas für James Bond, der kennt seinen eigenen Staat nicht und was der und auch private Unternehmen so alles wissen wollen - das geht über die berühmte Hutschnur. Das Buch informiert drastisch und scheut nicht davor zurück den Teufel an die Wand zu malen. ANGRIFF AUF DIE FREIHEIT von Ilija Trojanow ist vielleicht etwas überzogen, doch wie lange noch?

Bei diesem Buch lief es mir doch tatsächlich kalt den Rücken herunter, zu überdeutlich malte der Autor Ilija Trojanow in seinem Buch ANGRIFF AUF DIE FREIHEIT uns allen aus, was bevor steht und wie weit die Dinge bereits Realität geworden sind.

Leider rufen immer mehr Bürger nach noch mehr Überwachung und lassen sich gerne einschüchtern über die neuesten Horrormeldungen des Staates zu Angriffen und Attacken.

Gerne zitiere ich hier auch gerne Angela Merkel, unsere Bundeskanzlerin:

Eigentlich läuft alles ganz prima, und trotzdem brauchen wir mehr Überwachung".

Das sagt doch alles! Wer immer noch nicht erkannt hat das Menschenrechte, Gleichberechtigung und unsere Freiheit auf dem Spiel steht, weis seine Rechte wohl nicht mehr zu schätzen?!

Das Buch gibt einen interessanten und umfassenden wie auch aktuellen Überblick zum Thema Überwachung. Die Aushöhlung der Grundrechte in Deutschland, die Abschaffung markanter Inhalte der Magna Charta in den USA und die Installation von Überwachungskameras in allen EU Staaten zeigt den Weg auf dem wir uns aktuell bewegen.

Leider wird weiter die Angst geschürt und so lasst sich das Schlachtvieh willig auf den Weg führen der ihm bestimmt ist. Die angebotene Sicherheit wird uns jedenfalls alle ersticken.

Sehr empfehlenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 60 Jahre Grundgesetz - eine Mahnung zur rechten Zeit, 23. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben mit dem Grundgesetz eine der besten Verfassungen der Welt. Dass wir uns auf dieser Feststellung nicht ausruhen dürfen macht dieses Buch deutlich. Die ständigen Berichte über terroristische Anschläge, gleich in welchem Land, machen Angst und lassen die Menschen nach mehr Sicherheit rufen. Doch zwischen Freiheit und Sicherheit besteht ein sensibles Gleichgewicht. Je mehr sich die Wagschale der Sicherheit zuneigt, desto weniger Gewicht hat die Freiheit. Je mehr Freiheit wir haben, desto unsicherer müssen wir leben. Doch es kann auch keine totale Freiheit bei totaler Unsicherheit geben, denn die Freiheit bedarf eines gewissen Maßes an Sicherheit, um sich entfalten zu können. So richtig diese Erkenntnis ist, ist aber auch. dass eine die Freiheit immer mehr einschränkende Sicherheitspolitik zu zunehmender Gewaltbereitschaft bei denen führt, die um ihr Freiheit fürchten. Dieses Buch und das Buch des ehemaligen Bundesinnenminsiters Gerhart Baum "Rettet die Grundrechte" gehen jeden einzelnen Bürger an. Sie sollten Pflichtlektüre für jeden Demokraten sein.
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