Kundenrezensionen


82 Rezensionen
5 Sterne:
 (31)
4 Sterne:
 (12)
3 Sterne:
 (12)
2 Sterne:
 (11)
1 Sterne:
 (16)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspirierend, teilweise unverständlich, immer provokativ
Dieses Buch muss ich definitiv ein zweites Mal durchlesen, damit ich es in allen Nuancen verstehe. Zum Zwischendurchlesen ist das Buch gänzlich ungeeignet. Die Inhalte müssen eigentlich im Rahmen einer intensiven Auseinandersetzung studiert werden, damit alle Gedanken, Herleitungen und Schlußfolgerungen des Autors verinnerlicht werden können. Leider...
Veröffentlicht am 3. Juli 2012 von Carsten Krautwald

versus
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Plädoyer gegen falsche logische Schlüsse und die Statistikgläubigkeit
Der aus dem Libanon stammende Autor Nassim Nicholas Taleb kam als Trader nach New York und verdient inzwischen sein Geld damit, potentielle Ereignisse zu analysieren, die zwar nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit eintreten aber dafür umso weiter reichende Folgen für die (Finanz-)Wirtschaft haben könnten.

Die ersten Kapitel des Buches...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2010 von Torsten Stefan


‹ Zurück | 1 2 39 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine Unterschied, 19. Juli 2009
Dass einige Kritiker das Buch so schlecht bewerten kann wohl nur daran liegen, dass sie eine Kleinigkeit überlesen haben: der Autor selbst nennt sein Werk einen Essay. Es ist keine wissenschaftliche Abhandlung und - dankenswerter Weise - auch kein Beitrag zur esoterischen Ratgeberliteratur.

Taleb hält uns vielmehr einen Spiegel unserer Verhaltensmuster vor und wir können wählen, wie wir uns dazu stellen wollen: über uns nachdenken, dem Autor zustimmen oder auch nicht oder uns so furchtbar ernst nehmen, dass wir total am Sinn dieses Buches vorbei lesen und immer noch glauben, wir wären im Alleinbesitz aller Fakten, die unsere Sicht der Welt als die allein seligmachende aufs Podest stellt.

Beinahe hätte ich mir das Buch nicht gekauft, weil ich mich von den negativen Kritiken habe beeinflussen lassen. Von anderer Seite wurde es mir aber empfohlen und jetzt bin ich sehr dankbar, dass ich es habe. Es ist ein wunderbar geschriebenes und kurzweiliges Buch für Nachdenker und ein Mutmach-Buch für Selber-Macher wie Unternehmer, Erfinder, Schriftsteller, etc. weil es an die Welt jenseits von Marketingplänen erinnert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, 18. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse (Taschenbuch)
Ich mag das Buch nicht. Es hat einen interessanten Ansatz und hin und wieder tauchen Informationen auf, die lohnenswert zu lesen sind, aber schon nach wenigen Seiten kam bei mir eine deutliche Ablehnung gegen den Autor auf, was unter anderem daran liegt, daß der Text so unstrukturiert und polemisch ist. Taleb singt Loblieder auf die Frische und Innovationsleistung der USA, bezeichnet Europa im Gegenzug als verstaubte und rückständige Phantasiewelt einer Kaste konservativer Bücherwürmer und erklärt lang und breit, daß sein Buch nicht schwammig und planlos daherkommt, sondern daß diese Unordnung und die unwissenschaftliche Arbeitsweise die Essenz der amerikanischen Originalität und Kreativität im Bereich der Wissenschaften ist.
Bedaure, aber als jemand, der selbst wissenschaftlich tätig war und eine Weile Studenten in wissenschaftliche Arbeitsmethoden eingewiesen hat, kann ich nur sagen: Das ist eine verdammt billige Ausrede dafür, daß Taleb keinen Schimmer hat, wie man einen Text aufbaut. Das Buch ist schlecht zu lesen, weil der Autor sich ständig in irgendwelchen Familienanekdoten (die, nebenbei bemerkt, beim Aufstellen einer angeblich wissenschaftlichen Hypothese nichts verloren haben) verzettelt, sich wiederholt und auf ein Europa schimpft, das er offensichtlich überhaupt nicht kennt. Vorurteile dieser Art und privat gefärbte Einschübe gehören nicht in eine mathematisch-wirtschaftliche Betrachtung.
Es wird nicht einmal klar erkennbar, welches Hauptthema Taleb nun eigentlich verfolgt. Will er sich als Migrant positionieren, geht es um seine Jugend- oder Kriegserlebnisse? Seine Studienzeit in den USA oder seine Arbeit an der Börse? Solche autobiographischen Details werden nämlich genauso breit im Buch ausgewalzt wie die Hypothese vom Schwarzen Schwan.
Zwischendurch schiebt er immer einmal wieder kurze Textstücke ein, die ungenau mit sinngemäßen Zitaten untermauert sind und deren Einsatz im Text sehr konstruiert wirkt. Natürlich behauptet Taleb, der Geisteswissenschaften schon einmal per se für wertlos hält (was vielleicht erklärt, weshalb sein Buch so wenig Struktur hat...), dann auch gleich, daß man Zitate allgemein nicht verwenden sollte, weil das Zitieren bedeutender Denker nur ein Symptom der verstaubten Bücherweisheit Europas ist.
Man könnte sich über diese Attitüde aufregen. Aber eigentlich ist es nur tragikomisch, wie ein kleiner, wütender Mann versucht, eine 3-Seiten-Theorie auf Buchgröße zu strecken und dabei auch noch seine komplette Lebensgeschichte und alle Vorurteile über Dinge und Menschen loszuwerden, die er nicht mag. Wissenschaft ist das keinesfalls. Es ist eigentlich nicht einmal ein Buch. Und das sage ich nicht nur, weil ich eine konservative Europäerin bin.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht überzeugend, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse (Taschenbuch)
Ich habe das Buch als Hörbuch 'gelesen'. 13 Stunden über ein Thema, das man auf drei bis vier Seiten abhandeln kann: Normalverteilungen sind trügerisch. Im Finanzwesen und in ausgesuchten Teilbereichen (Medizin, Verlagswesen) sind Normalverteilungen z.T. selten und unrealistisch. Dennoch, so der Autor, denkt die Mehrheit der Menschen in 'Normalverteilungen'. Ich zweifele daran ob alle Menschen wissen, was eine Normalverteilung ist. Welche nicht erwarteten Ereignisse eintreten können oder werden kann niemand, auch der Autor nicht vorhersagen. So what? Die flächendeckende Verunglimpfung von Berufsständen: 'alle Statistiker', 'alle Wirtschaftswissenschaftler' sind doof - ist nicht hilfreich sondern zeugt eher von dem Geltungsbedürfnis des Autors. Zwei Sterne für: die anekdotischen Erzählungen des Autors und die Schilderung des Libanonkrieges und wie die Menschen sich in Bezug auf die Zukunft verschätzt haben, ist sehr interessant.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


84 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heiterer Glaubenskrieger, 28. November 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, ein interessantes Buch in den Händen zu haben, wenn neben Fünfsternbewertungen auch solche mit nur einem zu finden sind. Denn dies deutet meist darauf hin, dass es sich um Angriffe auf Glaubensmodelle handelt, deren Infragestellung Verhaltensmuster ebenso erschüttern wie Institutionen und Bildungsstätten. Entsprechend harsch reagieren denn auch viele Leser. Ein Meisterwerk, wie der Chefredaktor von Wired, Chris Anderson, das Buch von Nassim Nicholas Taleb bezeichnet, ist es zwar nicht. Aber zur Lektüre kann ich es allemal empfehlen. Selbst wenn mich die Übersetzung wenig überzeugt und der Autor allzu sehr dazu neigt, gesprochene mit geschriebener Sprache zu verwechselt. Mir gefiel dieser essayistische Rundschlag gegen Wahrsager, Kurventechniker und Planungsfritzen. Zumal sie ihre Lehren noch immer ohne großen Widerspruch und meist gut bezahlt weitergeben.

Ironie des Schicksal ist es, dass Talebs Buch selber ein schwarzer Schwan ist und Auflagen erreicht, die sich zwar jeder Autor wünscht, aber kaum beeinflussen kann. Der ehemalige Trader mit libanesischen Wurzeln schrieb wie viele andere Autoren nichts Neues, hatte jedoch das Glück, dass seine Version Aufmerksamkeit erregte und sich ausbreitete. Und da sich sein Schreibstil auch von allem unterscheidet, was in Creativ Writing-Seminaren oder Fernkursen für künftige Erfolgsautoren gelehrt wird, weckt ein solcher Erfolg noch mehr Neid. Nassim Nicholas Taleb füllt die Seiten aber bestimmt nicht mit Banalitäten, wie ihm einige Rezensenten unterstellen. Denn wäre dem tatsächlich so, würde die Welt anders aussehen. Obwohl ich kein diplomierten Statistiker oder versierter Mathematiker bin, waren mir die unzähligen Gauß'schen Normalverteilungen mit ihren Glockenkurven schon in jungen Jahren suspekt. Und als ich mich dann später für die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu interessieren begann, wurde mir auch klar, woher diese Abneigung stammt. Das Alltagsleben kümmert sich herzlich wenig um Theorien, die mit der Praxis wenig zu tun haben. Komplexe Systeme lassen sich weder mit schönen Kurven, noch mit verdünnter Quantenphysik festhalten oder beschreiben.

Der Stil des Autors mag für viele Leser gewöhnungsbedürftig sein. Doch im Zweifelsfall ziehe ich gehobenen Smalltalk einem abgehoben Wissenschaftsreferat vor. Und dass sich ein Autor das Recht nimmt, seine Weltanschauungen mit biografischen Elementen zu garnieren, stört mich offenbar sehr viel weniger als andere Leser. Allerdings fand auch ich, der Autor wiederhole sich allzu oft und habe den roten Faden öfters aus den Augen verloren. Zudem mag ich es nicht besonders, wenn sich ein Autor profiliert, indem er andere mit dem billigen Trick ausgewählter Zitate niedermacht, ohne diese in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Aber mehr als einen Stern Abzug sind mir diese Verfehlungen nicht wert. Denn schließlich geht es um die Verbreitung einer Botschaft, die Beachtung verdient. Und die heißt in extremer Verkürzung: Selbst wenn wir für unser Seelenheil nach stimmigen Geschichten dürsten, bleibt die Wirklichkeit unberechenbar und überraschend.

Mein Fazit: Die Paradoxien komplexer Systeme, wie das Leben nun einmal eines ist, lassen sich schlecht in den gängigen Formen beschreiben. Nassim Nicholas Taleb, früher selber ein Vertreter der planenden Zunft, konfrontiert seine Leser auf unterhaltsame Weise mit Problemen, die für einige offenbar banal sind, aber für die meisten trotzdem zu alltäglichen Hindernissen werden. Für Leser, die nicht jedes Wort und jede Argumentation auf die Goldwaage legen, ist die Lektüre dieses verbalen Rundschlags sicher ein Gewinn. Trotz holperiger Übersetzung, unnötigen Längen und einem verblassten roten Faden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Schwarze Schwan, 23. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse (Taschenbuch)
Das Buch hat interessante Thesen zur Eintrittswahrscheinlichkeit seltener Ereignisse zum Gegenstand, ist aber recht langatmig und zudem dogmatisch geschrieben. das wird auch durch ein paar nette Beispiele nicht kompensiert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend!, 5. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse (Taschenbuch)
Ich lese das Buch gerade und bin noch nicht fertig, darum gibt`s noch nicht die ganze Punktzahl. Dass es so viele negative Rezensionen gibt, erstaunt mich doch, darum will ich nur kurz eine positive einschieben. Von Statistik verstehe ich nichts, daher kann ich den wissenschaftlichen Wert nicht einschätzen. Ich wollte allerdings auch kein Statistikbuch haben. Von Hugues Le Bret habe ich "Die Woche, in der Jérôme Kerviel beinahe das Finanzsystem gesprengt hätte" gelesen, ein Insiderbericht aus einer französischen Bank, auch erhellend. Darin wird jedenfalls Talebs Buch und seine (oder Poppers) Thesen erwähnt, vorne ist auch ein schöner schwarzer Schwan drauf (nicht ein so knickriger rosaner). Letzte Woche sah ich das Buch zufällig im Bahnhof und habe noch in der S- Bahn zu lesen begonnen und hätte fast meine Station verpasst. Vielleicht ist es für Statistikerfahrene oberflächlich, ich wünsche allerdings auch keine Statistikausbildung, aber ich kann in dem Buch alles nachvollziehen und der Autor eröffnet einem immer wieder einen neuen Blick auf bekannt geglaubte Gegebenheiten und Autoren, einfach nur eine schöne Bereicherung. Ich freue mich auf heute Abend, wenn ich weiterlesen kann und werde auch irgendwann mal den zahlreichen Leseanregungen im Anhang nachgehen - sehr spannend!

Wer die Idee des Unvorhersehbaren auch mag, interessiert sich vielleicht auch für diesen Artikel vom 25.05.2012, Zeit Online zum "Ich-Bewusstsein": [...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hem, hem..., 24. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse (Taschenbuch)
Ich habe das Buch erst angelesen, doch finde ich nichts wirklich Neues. Die Idee, dass man eine Theorie nur widerlegen kann, aber nicht bestätigen, sollte inzwischen Allgemeingut seriöser Wissenschaft sein. Das Trading eher zum Wodoo Kult und zum Kaffeesatzlesen zu zählen ist, als zu den exakten Wissenschaften, ist soweit auch keine neue Erkenntnis. Die Selbstverherrlichung des Autors geht, zumindest mir, auf die Nerven. Zugegeben, "Shit happens", jedes Mal, wenn es passiert, das grosse Staunen danach. Einiges liesse sich sicherlich vermeiden und eine gewisse Skepsis schadet nie, bin selbst kein Freund des anglosaxischen "Hurrah-Optimismus" und der Arroganz des zufälligen Gewinners. Grundsätzlich bin ich also mit dem Autor einig, dass die, ach so beliebte, "Wissenschaftlichkeit" in vielen Disziplinen eine Farce ist. Dieser Gedanke ist soweit nicht neu und kann auch mit weniger Geplauder zu Papier gebracht werden. Zumindest lernt man ein paar unbekannte Drittklassphilosphen aus den Tiefen der Geschichte kennen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Ware, unsympathischer Verkäufer, 11. Mai 2009
Von 
Die dem Buch zugrundeliegenden Thesen sind interessant. Die Darstellung dagegen ist, um es milde zu sagen, enttäuschend. Der Autor trieft vor Eitelkeit und Arroganz. Die Unsitten, die er seinen Kontrahenten vorwirft, übt er selbst sattsam aus: Argumente ad hominem, widersprüchliches Verhalten etc.: Wenn man einerseits beklagt, dass große Professoren Argumentation durch den Hinweis auf Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften ersetzen, sollte man nicht seinerseits ständig betonen, dass man alles besser weiß, weil man ja ein erfolgreicher Trader war. Popper, auf den er sich beruft - der kann sich ja nicht mehr wehren - hätte diese intellektuellen Unredlichkeiten wohl nicht durchgehen lassen.
Mit einem Wort: Ein guter Staubsauger, verkauft von einem außergewöhnlich schmierigen Vertreter. Bestellen Sie ihn lieber im Internet (also lesen Sie die Thesen, für die man keine 360 Seiten braucht, im Internet nach) und verschaffen Sie diesem Typen nicht noch ein Honorar. Ich habs jedenfalls bereut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Ernüchterung über die Wahrscheinlichkeit der Prognesen, 28. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse (Taschenbuch)
Ich habe das Buch auf Grund eines Hinweises in Wikipedia in dem Skeptizismus am 21.02.2011 bei amazon,de bestellt und im März 2011 gelesen. Das in dem Buch behandelte Thema, Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse, war da durch die Revolutionen und Aufstände in Nordafrika und im Nahen Osten und das Erdbeben und die Reaktorkatastrophe in Japan sehr aktuell. Es war jedoch für mich nicht ganz neu, denn es stand ja mit einer ganzen Reihe von Büchern, die ich gelesen hatte in Zusammenhang. So zum Beispiel mit
Das offene Universum, Aus dem Postskript zur Logik der Forschung
von Karl R. Popper
Ignorabimus!
Emil Du Bois-Reymond und die Debatte über die Grenzen
wissenschaftlicher Erkenntnis im 19. Jahrhundert
von Ferdinando Vidoni
Wenn Gott würfelt
Oder wie der Zufall unser Leben bestimmt
von Leonard Mlodinow
Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners
Gespräche für Skeptiker
von Heinz von Foerster und Bernhard Pörksen
Ihr werdet es erleben
Voraussagen der Wissenschaft bis zum Jahre 2000
von Herman Kahn und Anthony Wiener
Die in dem Buch von Heinz von Foerster und Bernhard Pörsken vertretene Idee des Radikalen Konstruktivismus wäre sicher eine gute Ergänzung in dem Buch gewesen. Anscheinend hatte der Autor dazu keinen Zugang.
Das Buch von Herman Kahn und Anthony Wiener hätte die schlagenden Beweise für die Nichtvorhersagbarkeit der Zukunft geliefert.

Die schwarzen Schwäne, über die N. N.Taleb berichtet, sind höchst unwahrscheinliche, ich sage nicht vorhersagbare Ereignisse mit großen Auswirkungen.
Er stellt fest, dass wir diese Ereignisse in ihrer Nichterklärbarkeit nicht akzeptieren.
* Jeder bildet sich ein zu wissen, was in einer Welt vor sich geht, die komplizierter ist als er erkennt.
* Wir finden im nach hinein die plausibelsten kausalen Erklärungen für Ereignisse, die wir vorher nie für möglich gehalten hätten.
* Wir suchen die Welt um uns in Theorien und Kategorien zu pressen, auch wo diese gar nicht passen.
Zu diesen Theorien zählt auch die formelmäßige Erfassung der Verteilung der zufälligen Ereignisse durch die Wahrscheinlichkeitstheorie, denn jeder sucht nach einer Zahl mit der er etwas benennen kann, auch wenn er sich darunter gar nichts wirklich vorstellen kann. (Das sagt Taleb nicht). Die Anwendung der Gaußschen Glockenkurve auf die Schwarzen Schwäne wird, mit Recht, heftig kritisiert.
Leider taucht aber dann ab dem Kapitel 15 als Ersatz für die Gaußsche Verteilung eine Mandelbrotsche Verteilung auf. Offenbar ist es sehr schwierig zu sagen, dass sich etwas nicht in Zahlen fassen lässt.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen, da es in mein Weltbild passt.
Drei Kritiken will ich noch anmerken:
* Die Anmerkungen haben oft einen nur zu erratenden Bezug zu dem Text des Buches.
* Den Ausführungen des Kapitels 11, wo dargestellt wird, dass viele Entdeckungen unbeabsichtigt sind, widerspreche ich. Fast alle Entdeckungen und Erfindungen sind Ergebnis einer intensiven Beschäftigung mit einem Thema, das den Entdecker oder Erfinder gefesselt hatte oder das die wissenschaftliche Welt beschäftigt hat. Mit den verbreiteten Legenden von Archimedes (Heureka), Newtons Apfel, Kekules Affen und anderen hat das Buch Die Badewanne des Archimedes, Berühmte Legenden aus der Wissenschaft von Sven Ortoli und Nicolas Witkowski aufgeräumt. Auch was in dem Kapitel über Galilei steht und dem Buch von A. Koestler entnommen ist, ist Legende. Genaueres ist in dem Buch Galilei, Prozess ohne Ende, Eine Biographie von Albrecht Fölsing nachzulesen.
Schließlich widerspreche ich auch der Darstellung, dass die Relativitätstheorie von H. Poincare stammt. Die Transformationsgesetze, die die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit berücksichtigen wurden bereits von H. Lorentz hergeleitet. Deren inhaltliche Interpretation, die eine revolutionäre Überwindung traditioneller Vorstellungen von Raum und Zeit sowie der Wellentheorie (Aufgabe des Lichtäthers) verlangte ist unzweifelhaft das Verdienst A. Einsteins. Dass Poincare diese traditionellen Schranken nicht überwunden hat, kann man dem Buch Letzte Gedanken, Von Henri Poincare, mit einem Geleitwort von Wilhelm Oswald entnehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


36 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lieber im Orginal lesen!, 4. November 2008
Sehr gutes Buch aber sehr schlechte Übersetzung!
Was bitte soll der Satz?
'Während die meisten Denker dazu neigen, die Verantwortung denen zuzuschieben, die ihnen vorausgingen, schob Cicero sie fast allen empirischen Denkern zu, die nach ihm kamen, bis vor kurzem.' (S.132)
Im englischen Paperpack S.101
Viele gute Gedanken leiden unter der schlechten Übersetzung und wer kann sollte unbedingt auf das Orginal zugreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 39 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse
Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse von Nassim Nicholas Taleb (Taschenbuch - 1. April 2010)
EUR 12,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen