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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wo Menschen Menschen waren."
Reinhold Beckmann hat im September 2008 dieses Buch abgeschlossen. Er befragte Loki Schmidt in ihrem Haus in Langenhorn zu ihrem Leben und fügte auch viele Photos bei. So erfährt man als Leser wie ihr Leben um das Jahr 1930 in Hamburg verlief und auch wovon sich die Familie damals ernährt hat: Da findet man z.B. grünen Käse, "Schwanensuppe",...
Veröffentlicht am 4. November 2010 von Jürgens "Bücher"

versus
2.0 von 5 Sternen Klebriger Interviewstil
So klebrig, wie Reinhold Beckmamm im TV herüberkommt, so schleimt er sich auch durch dieses im Interview-Stil gehaltene Buch. Er kriecht Loki Schmidt förmlich in den Allerwertesten und sie scheint das zu genießen, was charkterlich nicht so ganz für sie spricht. Allerdings nimmt sie den aalglatten Fernsehmann mit der etwas talmihaften...
Vor 12 Monaten von mkw veröffentlicht


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wo Menschen Menschen waren.", 4. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Reinhold Beckmann hat im September 2008 dieses Buch abgeschlossen. Er befragte Loki Schmidt in ihrem Haus in Langenhorn zu ihrem Leben und fügte auch viele Photos bei. So erfährt man als Leser wie ihr Leben um das Jahr 1930 in Hamburg verlief und auch wovon sich die Familie damals ernährt hat: Da findet man z.B. grünen Käse, "Schwanensuppe", "Buntes Huhn" und auch einen Weißkäse (Quarkblock) den es heute nicht mehr gibt.
Nach dem Kapitel Kindheit in Hamburg folgt ein kurzer Text über Freundschaft und die erste Liebe. Der Nationalsozialismus wird gestreift und der große Luftangriff auf Hamburg 1943, sowie ihr Umzug nach Bernau und die Neuanfänge in den Bonner Zeiten.
Zwischendurch taucht bei den Gesprächen immer wieder Helmut Schmidt auf und bringt sich kurz, auf eine Zigarettenlänge, mit in das Gespräch ein. So erfährt man beiläufig, wie Sie einem Ehepaar aus der DDR zu Flucht verholfen hatten und dazu hat er erklärt: "Ich weiß nur, dass wir etwas gemacht haben, das nach Recht und internationalen Gepflogenheiten gesetzwidrig war, aber nach seiner Meinung moralisch in Ordnung."

Danach geht es um ihre Bonner Zeiten und wie sie dann so manches Protokoll über den Haufen geworfen hat, da sie sich nicht verbiegen lassen wollte. Man erfährt etwas von den Gedanken die die Schmidts zu dem damaligen Terror hatten, wie sie sich bei der Abwahl von Helmut Schmidt fühlten und dabei erfährt man auch so einiges über Genossen und Zeitgenossen (wer hätte wohl gedacht das Barzel und Strauß sie oft besucht hatten).
Es folgen schöne Gedanken zum Naturschutz, zur Emanzipation, zur Freundschaft und den Altersleiden.
Erstaunlich fand ich die Schilderung ihrer erlebten Nahtoderfahrung und ihre Gedanken zum Glauben.

Zitat aus dem Buch: "Ich habe keine Angst vor dem letzten Schritt."
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wenn man eine lange Strecke überblickt hat, merkt man, wie fehlerhaft der Mensch ist, und dann wird man duldsamer." (S. 190), 4. November 2010
Von 
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Der Schwerpunkt der Gespräche zwischen Loki Schmidt und Reinhold Beckmann sind die Kindheit, Jugend, das Leben im Nationalsozialismus, das Überleben nach dem Krieg, ihr Engagement für den Naturschutz, ihre Reisen. Der Zeit in Bonn wird hingegen nur relativ wenig Raum gegeben.

Mein Eindruck: praktisch, pragmatisch, unsentimental, nach vorne gerichtet, neugierig und wissbegierig. Andererseits auch hartnäckig. Sie wollte sich nach der Kanzlerwahl ihres Mannes nicht verbiegen lassen. Ganz ohne Veränderung überstand sie das erste Jahr dann aber doch nicht: sie wurde misstrauischer, als sie es zuvor gewesen war, weil sie merkte, "dass viele Menschen nicht Ja - Ja, Nein - Nein sagen."

Ein paar Beispiele:

Über Ihre Gefühle zum Tod des Sohnes:
"Ich habe mein Leben lang keine Zeit gehabt, tiefen Gefühlen, besonders negativen, nachzuhängen - positiven lieber." (S. 89)

Eine Reise in die Sowjetunion:
"Susanne und ich haben vorher ein bisschen Russisch gelernt, damit wir wenigstens tanken und Essen bestellen konnten." (S. 206)

Bemerkenswert wie sie Freundschaften selbst mit anders denkenden Menschen pflegen konnte:
"Sie wussten die ganze Zeit, dass wir Gegner der Nazis waren, wir wussten, dass sie für die Nazis waren, und trotzdem sind wir Freunde gewesen." (S. 188)
Eine Freundschaft, die bis zum Tod des anderen Ehepaars aufrecht erhalten wurde.

Über die Konsumorientiertheit der Generation von heute:
"Es fehlen ihnen aber auch Notzeiten. Und manches Mal, das sage ich ganz offen, denke ich, eine kleine Notzeit wäre vielleicht aus pädagogischen Gründen gut." (S. 240)

Die wichtigsten Werte:
"Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit." (S. 264)

Es gibt einige Schwarz-Weiß Bilder. Gekauft habe ich dieses Buch jedoch wegen der Inhalte und tatsächlich, es bietet interessante Einblicke und Anekdoten, manchmal tiefer gehend, manchmal oberflächlich. Die Themen sind gut strukturiert und sinnvoll angeordnet. Dieses Buch ist sehr gut lesbar, wenn man sich an den Interviewstil gewöhnt hat.

Empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 9. Mai 2011
Von 
Karla Kripps "Carola McCourth Fan" (Murgtal/Schwarzwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Ich war voreingenommen von dem Titel. Alle meine Bekannten und Verwandten wollen mir
immer erzählen, wie es früher war. Aber früher -da habe ich ja selbst gelebt, wenn auch vielleicht zehn Jahre vorher.-
Also sträubten sich bei mir die Haare!! Und dann bekam ich gleich 2 Bücher zum
Geburtstag. Aber wie erstaunt und positiv überrascht war ich, als ich anfing zu lesen.
Natürlich war viel davon bekannt, aber ich legte das Buch kaum aus der Hand, es
war fesselnd und spannend und machte Lust auf mehr von der Familie Schmidt zu
erfahren. Ich kaufte mir prompt das nächste Buch von Helmut Schmidt, denn nun
hatte ich keine Vorurteile mehr. Das Buch war genauso spannend und ich bin auf
einer weiteren Suche nach einem neuen Buch.
Es ist etwas woraus man etwas lernen kann, es sind Sachen, die man als "Normalbürger"nicht erleben kann und erleben wird - und wiederum alles sehr menschlich und nicht
arrogant -kurzum - ein sehr gelungenes Buch, Platz 2 in meinem Bücherschrank.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach schön, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Einfach zu lesen und schön dieser Frau zu "zuhören". Bin zu jung um mich an Loki Schmidt zu erinnern. Trotzdem beeindruckte mich dieses Interview sehr und ich wünschte mir für manche Situationen im Leben Ihre Gradlinigkeit, auch wenn Sie manchmal aus der Not heraus geboren wurde. Ein Mensch der soviel erlebt hat und dies in diesen kleinen Buch toll erzählt. Kurz, knapp und präzise und es wird dem Leser sehr bewusst, was diese Frau bewegt und bewegt hat. Wissen wir eigentlich wie gut es uns geht?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine emanzipierte Frau, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
.. bevor es diesen Ausdrück überhaupt gab!
Ich bin absolut kein Fan von Reinhold Beckmann und ging deshalb mit etwas gemischtem Gefühl an dieses Buch heran - aber ich wurde angenehm überrascht.
Mit am besten gefielen mir Loki Schmidts ausführliche Schilderungen ihrer Kindheit und Jugend in Hamburg, ihres Lebens in einer armen, kinderreichen Familie und ihrer Schulzeit in den zwanziger und Dreißiger Jahren.
Sachlich und nüchtern, nie klagend oder jammernd, erzählt sie von der Kriegszeit, vom Tod ihres Sohnes, von Fehlgeburten. Davon, dass sie als Lehrerin arbeiten musste und die Alleinverdienerin war, während ihr Mann nach Kriegsende studierte. Der Kinderwagen mit Tochter Susanne stand derweil im Pausenhof unter einem Baum.
Viel Privates über ihre Ehe mit Helmut Schmidt erfährt man nicht, aber das war auch nicht zu erwarten und ehrt sie. Es genügt, dass man aus jeder Zeile erfährt, wie sehr sie sich auch nach über 60 Jahren Ehe noch verstanden, unterstützten und zusammenhielten. Beneidenswert und ein Vorbild für jeden!
Dazu gibt es viele Fotos aus Kindheit, Jugend, aus der Kriegszeit sowie später aus Helmut Schmidts politscher Karriere.
Fazit: Absolut lesenswert - und das nicht nur für "SPD-Wähler".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daumen hoch!, 2. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Ich habe "Erzähl doch mal von früher" innerhalb weniger Tage gelesen. Es liest sich schön (trotz oder gerade wegen der Interview-Form?) und man kann Reinhold Beckmann und Loki Schmidt förmlich im Gespräch vor sich sehen - gelegentlich auch Helmut Schmidt, wenn der bei den beiden für eine Zigarette hereinschaut. Man bekommt einen Eindruck in das Leben von Loki an der Seite des Altkanzlers und ich persönlich war beeindruckt von der Frau, die so viel erlebt hat. In keinster Weise bedrückend, sondern ergreifend und auch humorvoll. Man muss wirklich nicht hochgradig an Politik interessiert sein, um dieses Buch bzw. Gespräch gerne zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Gespräch mit einer klugen und zurückhaltenden Frau, 11. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Dieses Gespräch zwischen Loki Schmidt und Reinhold Beckmann
dokumentiert eine Zeit in Deutschland, die für die Bevölkerung
sehr anstrengend und von wenig Freiheit und Freizügigkeit ge-
kennzeichnet war. Das Buch atmet Ehrlichkeit, Klarheit und Direkt-
heit. Für Nachgeborene ein wunderbares Zeitzeugnis, aus dem
der Leser viel lernen kann.
Verpackung und Transport, sowie der Zustand des Buches sind
sehr gut gewesen. Meinen herzlichen Dank dafür.
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5.0 von 5 Sternen Bewertung, 1. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
Ich habe weder Zeit noch Lust bei jeder Bewertung groß Romane zu schreiben. Dies führt dazu, dass ich künftig nur noch in Ausnahmefällen bewerten werde.
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5.0 von 5 Sternen Authentisch, ohne Eitelkeiten, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
so wahr sie. Letztere hat sie schon immer großzügig ihrem Herr Gatten überlassen. Der hat diese großzügig angenommen, sich nicht verweigert oder ablehnend gezeigt.
Man erfährt viel aus dem normalen Leben, den Triebkräften, die Menschen motivieren, sie ein Leben lang aufrecht erhalten. Vielleicht erfährt man sogar, wie man als Mensch sehr alt werden kann, ohne in Depressionen zu verfallen oder sein Gedächtnis zu verlieren. Ich wünsche vielen Lesern das Verständnis zum Lernen aus Frau Schmidts Lebenserinnerungen.
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2.0 von 5 Sternen Klebriger Interviewstil, 22. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Taschenbuch)
So klebrig, wie Reinhold Beckmamm im TV herüberkommt, so schleimt er sich auch durch dieses im Interview-Stil gehaltene Buch. Er kriecht Loki Schmidt förmlich in den Allerwertesten und sie scheint das zu genießen, was charkterlich nicht so ganz für sie spricht. Allerdings nimmt sie den aalglatten Fernsehmann mit der etwas talmihaften Betroffenheitsgeste auch nicht ganz ernst, liefert reichlich Dönekes aus der Jugendzeit (das sind die besten Passagen des Buchs) und speist ihn bei politischen Themen mit Plattitüden und Worthülsen ab. Eine gewisse Härte schimmert auch durch, anders hätte sie 70 Jahre neben Superego Helmut Schmidt wohl nicht heil überstanden. Ganz daneben finde ich die von respektlos bis verächtlich wirkenden Bemerkungen über Willy Brandt, das gehört sich einfach nicht. Zumal sie ja für sich und ihren Helmut genau diesen Respekt mit Nachdruck einfordert. Etwas unangenehm auch das Winden und Wenden um die Nazi-Zeit, was mir nicht gefallen hat. Mir hat das Buch insgesamt nicht gefallen, da sehr geschwätzig und lobhudelnd. Die Kinderbilder sind ganz nett. Zudem stehen wortwörtlich Fragen und Antworten wie von einander abgeschrieben in dem ähnlich gestrickten Band "Auf dem roten Teppich und fest auf der Erde" von einem "echten" Journalisten, der mir besser gefallen hat, da nicht so schleimig verfasst. Muss man nicht gelesen haben, das Werk hier. Ob Loki Schmidt im Leben wirklich so eine sympathische Frau war, wie sie verklärend im hohen Alter dargestellt wurde? Ich weiß es nicht, einen Satz von ihr finde ich bezeichnend: Weibliche Freunde, also Freundinnen, habe sie von Kindheit an nie gehabt. Irgendwie traurig.
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Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann
Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann von Loki Schmidt (Taschenbuch - 1. März 2010)
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