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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd und gleichzeitig Mut machend
Ein erschütterndes Buch, das aber (indirekt) auch dazu aufruft das Leben zu geniessen, solange es noch geht. Petra Thorbrietz begleitete ihren Mann János von der ersten Diagnose bis zu seinem Tod ("blaugraue Maserung der Haut...") aus nächster Nähe und beschreibt die Höhen (sofern es sie noch gab) und Tiefen der Krankheitsgeschichte aus...
Veröffentlicht am 24. September 2007 von variety

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abschweifender Inhalt
Ich war etwas enttäuscht vom Inhalt des Buches. Ich hätte gerne mehr über diesen kranken Mann erfahren, über das Miteinander,
wie die beiden mit dieser Krankheit umgehen. Dies wurde nur am Rande erwähnt.
Es wurde viel von Sterbehilfe geschrieben, aber nichts vom "Leben bis zum Schluss".
Ich wollte mich in diesem Buch spiegeln...
Veröffentlicht am 7. Juli 2010 von Sylvia


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd und gleichzeitig Mut machend, 24. September 2007
Ein erschütterndes Buch, das aber (indirekt) auch dazu aufruft das Leben zu geniessen, solange es noch geht. Petra Thorbrietz begleitete ihren Mann János von der ersten Diagnose bis zu seinem Tod ("blaugraue Maserung der Haut...") aus nächster Nähe und beschreibt die Höhen (sofern es sie noch gab) und Tiefen der Krankheitsgeschichte aus persönlicher Sicht. Sie wird dabei fast nie mitleiderregend und erzählt auch tragische Geschichten anderer Patienten mit Krebs.
Bewegend und mitreissend geschrieben. Ein Muss für alle, die sich mit dem langsamen Sterben und dem Tod auseinandersetzen möchten. Die zentrale Frage von ihr lautet: Wer bestimmt, wie (und wann) wir sterben?
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönliche Geschichte kombiniert mit Sachbuchelementen !!!, 13. Februar 2008
Von 
Sina Gerritsen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich habe Petra Thorbrietz in der Sendung von Reinhold Beckmann gesehen u. bin so auf ihr Buch aufmerksam geworden. Nachdem ich es mir gekauft hatte u. nun auch gelesen habe, muß ich sagen, daß ich ein wenig hin u. her gerissen bin über den Inhalt des Buches.
Da ist einerseits die erschütternde Krankengeschichte ihres mittlerweile verstorbenen Ehemannes Janos Thorbrietz u. andererseits das Resultat von Petra Thorbrietz' Recherchen zum Thema Krebs u. Sterben in Deutschland.
Wenn man, so wie ich, aufgrund des erschütternden Schicksals von Janos Thorbrietz, das seine Frau, die Autorin, in der Fernsehsendung erzählt hat auf das Buch aufmerksam geworden ist bzw. wird u. eigentlich "nur" mit der Geschichte des Ehemannes im Buch rechnet, dann ist man doch einigermaßen erstaunt, wie oft die Autorin von der, wie man meint, eigentlichen Geschichte immer wieder abdriftet auf "Nebenschauplätze", die zwar irgendwie auch wieder mit dem Thema zu tun haben, aber für meinen Geschmack wäre es besser gewesen, die Geschichte des Ehemannes am Stück zu erzählen, dann wäre sie noch eindringlicher gewesen. So wurde sie leider immer wieder mit Fakten unterbrochen, was mehr an ein Sachbuch erinnerte, nichts dagegen, aber für mich wäre das wieder ein anderes Buch gewesen.
Damit Sie mich jetzt aber nicht gänzlich falsch verstehen, das Buch ist trotzdem sehr, sehr gut, u. ich kann es wirklich nur jedem u. jeder empfehlen, weil man sehr viel lernt über IST-Zustände in Deutschland zum Thema Krebs, Therapien, Pflege, Ärzte, Palliativmedizin u. Sterbehilfe, um nur einige Fakten zu nennen, die sehr gut besprochen werden im Buch. Ein Buch, das Ärzte, Pfleger u. Funktionäre aus dem Gesundheitswesen unbedingt lesen sollten u. auch interessierte Angehörige oder überhaupt Interessierte. Man kann daraus sehr viel lernen.
Nichtsdestotrotz sollte man sich vor dem Lesen auf eine Mischung zwischen persönlichem Erfahrungsbericht u. einem Sachbuch einstellen, dann kann man auch nicht enttäuscht werden.
Fazit, sehr lesenswert !!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menschenwürdiges Sterben?, 7. Februar 2008
Von 
Buchdoktor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Petra Thorbrietz Ehemann starb überraschend nur wenige Monate nach seiner Krebsdiagnose. In dieser kurzen Zeit erlebte das Paar, wie ein schwerkranker Patient zu einer Summe von Einzelerkrankungen erklärt und zwischen verschiedenen Krankenhausabteilungen hin- und her geschoben wurde. Nicht der Patient, die Linderung seiner Schmerzen und ein würdiger Tod standen im Mittelpunkt; Diagnose und Therapie wurden durch starre Hierarchien, Organisations- und Ausbildungsmängel bestimmt. Über ihr persönliches Schicksal hinaus setzt sich die Autorin knapp und treffend mit der Situation Sterbender in deutschen Kliniken und Hospizen auseinander. Sie beschreibt das Schicksal alter und junger Mitpatienten ihres Mannes, interviewt Kritiker und stellt Menschen vor, die sich erfolgreich für ein menschenwürdiges Sterben eingesetzt haben.

Zugleich mit der Recherche zu ihrem Buch nimmt Thorbrietz den Tod ihres Mannes an. Die Publizistin recherchiert zum Thema Patientenverfügung sorgfältig die rechtliche Seite, stellt spektakuläre Fälle wie den der Koma-Patientin Terry Schiavo vor und zeigt Verständnis für die Arbeitssituation des Pflegepersonals. Sie kritisiert nicht nur das Fehlen statistischer Daten zu Krebserkrankungen in Deutschland, sondern auch mangelnde Qualitätsstandards für Diagnose und Therapie. In der Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Altenheimen, Hospizen und ambulanten Pflegediensten bei der Versorgung Schwerkranker sieht die Autorin erhebliche Mängel.

"Leben bis zum Schluss" ist ein bewegendes, sehr persönliches Buch, eine ernüchternde Schilderung der Situation Sterbender in deutschen Kliniken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert!, 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift (Taschenbuch)
Das Buch "Leben bis zum Schluss" von Petra Thorbrietz hat mich gefesselt und begeistert. Beim Lesen wusste ich oft nicht, ob ich eher weinen oder vor Empörung laut schreien soll. Das Buch ist gleichermaßen anrührend und aufregend. Als Mischung aus Erlebensbericht, Sachinformation und gesellschaftlich-politischer Streitschrift führt es einem die vielen Facetten von Sterben in unserer Gesellschaft vor Augen und macht deutlich, dass noch viel zu tun ist, um dem Ziel eines würdevollen Sterbens wirklich näher zu kommen. Das Buch sollte zur Pflichtlektüre für alle Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten werden, damit sie sich ihrer Aufgaben und der Verantwortung in der Arbeit mit Sterbenden bewusst werden. Ich habe das Buch meiner Ärztin geschenkt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....nur die Liebe zählt !, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift (Taschenbuch)
Lieben bis zum Schluss. Ohnmächtig,angsterfüllt,auswegslos.
Sich spüren, ohne Trost. Aber nicht in Trauer versinken.
"Im Sterben erleben wir die vielleicht intensivsten Momente unserer Existenz" -
Petra Thorbrietz's Abschiednehmen von ihrem Mann János ist "ein Buch der Liebe"(Hans-Jochen Vogel).
Und ein Plädoyer für eine Gesellschaft, in der der Tod zum Leben gehört. Ein Appell, nicht mehr zu verdrängen,
würdevolles Sterben zuzulassen."Nicht aufgeben, da sein für andere. Das war János" - die Liebeserklärung unter den vielen unglaublichen Schicksalen, die Thorbrietz in ihrem tief berührendem Buch zusammengetragen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönliche und fachliche Auseinandersetzung mit Sterben und Tod, 26. September 2008
Petra Thorbrietz Leben bis zum Schluss Zabert Sandmann
ISBN 3898831868

In zahlreichen Büchern haben sich namhafte und weniger namhafte Persönlichkeiten mit Sterben und Tod auseinander gesetzt. Erinnert sei hier an das kürzlich erschienene Buch von Werner Schneyder über den Tod seiner Frau oder an die bekannte amerikanische Schriftstellerin Joan Didion, die in dem Buch < Das Jahr Magischen Denkens > den Tod ihres Mannes schriftstellerisch verarbeitet hat.

Auch Petra Thorbrietz hat den Weg des Schreibens gewählt, um den Tod ihres Mannes zu bewältigen. Er ist vor einigen Jahren ganz unerwartet und innerhalb weniger Wochen an Krebs gestorben.
Die Autorin ist Wissenschaftsjournalistin. Ihr Essay bewegt sich folglich auf einer Mischebene zwischen eigenem Erleben und wissenschaftlichen Daten, mit denen sie sich des Themas angenommen hat.
So sehr das eigene Erleben für Leidende und Betroffene von Bedeutung ist, um sich im Leidensweg nicht alleine zu fühlen, so verdienstvoll ist gerade die von ihr gewählte Form der Analyse aus Fakten und Daten, mit der sie das Thema angeht. Zeigt sie doch die Lücken im Medizinbetrieb, in den Krankenhäusern, beim Pflegepersonal und insbesondere bei den Ärzten, ja im öffentlichen Leben überhaupt auf, mit dem man dem Tod begegnet und in vielen Fällen ausweicht.
Erschreckend fällt ihre Bilanz aus, in der das persönliche Leid, die Krankheit mit ihren Schmerzen und die Einsamkeit des Paares aufgezeigt werden. Widersprüchliche Informationen nach ausgedehnten Untersuchungen wecken Hoffnungen, die sich nicht erfüllen. Unsicherheit erfasst sie und ihren Mann, als die Ärzte immer eiliger dem Patienten ausweichen oder immer neue, aufwendige und möglicherweise unnötige Untersuchungen und Behandlungen anberaumt werden.
Niemand traut sich, dem Ende ins Auge zu schauen, die Ärzte nicht und die Patienten nicht. Dass Ärzte sich schwer tun, das Ende ihres medizinischen Auftrags, der im Heilen begründet ist, zu akzeptieren, wird zwischen den Zeilen deutlich.

Petra Thorbrietz geht dem Thema systematisch auf den Grund. Sie zeigt auf, wo es schlecht läuft, und sie versteht aufrichtig, ihre Dankbarkeit zu artikulieren, als sie mit ihrem Mann endlich auf einer Palliativstation mitfühlende Hilfe findet. Da ist das Ende schon nahe! Wie wichtig aber die mitmenschliche Haltung für alle Betroffenen ist, das wird in ihrem Bericht eindeutig benannt. Zuletzt hat sie Erkenntnisse gesammelt, die sie gerne schon vorher gehabt hätte: dass man das Leben und den Tod annehmen muss, und dass die Ermutigung zur Eigenverantwortung im Einklang mit ehrlichen und einfühlsamen Ärzten in vielen Fällen auf dem letzten Weg Erleichterung bringen könnte.
Petra Thorbrietz setzt sich für eine beherzte, gut vorbereitete und organisierte Palliativmedizin ein, in der die Fürsorge für den Todkranken und die Angehörigen nach bestem Wissen heutiger psychosozialer und medizinischer Kenntnisse gewährleistet ist, und der Leidensminderung ein hoher Rang eingeräumt wird. Dazu gibt sie klare und beachtenswerte Denkanstöße.

P. Thorbrietz hat das Thema Sterben und Tod bis in die letzten Winkel von Alter, Heim und Suizid aufgegriffen, um gründlich über die Lage in Deutschland zu referieren.

Ob das Lebensende in Würde unter den gegebenen finanziellen, ethischen, rechtlichen und sozialen Bedingungen überhaupt möglich ist, wird weiterhin zu diskutieren sein.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wichtiger Beitrag zu einem sensiblen Thema, 8. November 2007
Wie ist es, plötzlich damit konfrontiert zu werden, bald einen geliebten Menschen zu verlieren? Wie ist es, mit ihm und für ihn um ein würdevolles Sterben zu ringen?
Petra Thorbrietz hat es selbst miterlebt und in einem bewegendem Dokument des Abschiednehmens erzählt sie von der bedingungslosen Liebe und dem Verlust, vom Ringen mit dem Sterben und dem Hoffen auf das Leben, von der Wut und der Verzweiflung, von Augenblicken der Nähe, von der Vorbereitung auf den Tod und der Zeit danach.
Dabei fordert die Autorin ein würdevolles Sterben für die Betroffenen, denn für Thorbrietz ist die aktive Sterbehilfe dabei kein akzeptabler Weg. Leben bis zum Schluss heißt nicht nur Ihr hervorragendes Buch, sondern ist auch eine berührende Botschaft, die uns alle angeht. Man merkt förmlich die Liebe, die auch in Leidenssituationen gegenwärtig ist. Die Autorin hat es geschafft, auf ihre eigene Art und Weise ein bewegendes Buch zum Thema Sterben zu verfassen und hat darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zu einem in der Gesellschaft immer noch sensiblen Thema geleistet. Empfehlenswert! RR
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternde Wahrheiten, 28. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift (Taschenbuch)
Von einem Moment auf den anderen ist alles anders. Die Perspektiven einer gemeinsamen Zukunft ausradiert. Die Autorin Petra Thorbrietz beschreibt die letzten Monate mit ihrem krebskranken Mann János. Sie hat die Kälten unserer heutigen Krankenhauswelt mit ihrem sterbenskranken Mann erlebt und für seine Würde gekämpft. Als Wissenschaftsjournalistin begreift sie das Erlebte offenbar als Auftrag und verfasst diese sehr sensible und persönliche Streitschrift. Sie greift aktuelle Themen der Medizinpolitik auf, liefert umfassend Fakten zu Pflegediensten, Sterbehilfen und mehr. Ein wenig scheint es, als verstecke sie sich hinter diesen Statistiken. Vielleicht ist dies auch so. Jedenfalls liefert das 'Leben bis zum Schluss' viele wertvolle Informationen und ist ein Appell genau dieses 'Leben' auf dem letzten Weg vermehrt in den Vordergrund zu stellen und zum Grundsatz zu machen. Das meint Lebensqualität in jeder Form so weit realisierbar zu fördern ' medizinisch und persönlich. Manchmal musste ich das Buch zur Seite legen. Ein paar Tage liegen lassen. Das Gelesene verarbeiten. Ein sehr lesenswertes und engagiertes Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zum Heulen, 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift (Taschenbuch)
Sterben ist blöd. Immer. Aber wenn man die große Liebe seines Lebens gefunden hat, wenn diese Liebe plötzlich getroffen wird von einer todbringenden Nachricht, wenn man von heute auf morgen sein Eheleben auf den Fluren eines Großkrankenhauses zubringen muss - ein Alptraum. Das Buch gibt Einblick in eine Krankenhauswelt, die viele von uns fürchten. Aber wir wünschen uns, sollten wir selber einmal dort landen, einen liebenden Menschen an der Seite, der uns unterstützt, damit wir diesem Dschungel nicht so hilflos ausgeliefert sind. Eine Frau wie Petra Thorbrietz, die für die Würde ihres sterbenskranken Mannes gekämpft hat bis zuletzt. Mir kamen beim Lesen mehrfach die Tränen - aus Rührung über diesen Einsatz. Und aus Wut über diese Ohnmacht am Ende des Lebens.
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5.0 von 5 Sternen Großartig!, 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift (Taschenbuch)
Dieses überaus lesenswerte Buch ist ein bewegendes Dokument des Abschiednehmens. Es ist ehrlich, engagiert und erschütternd. Petra Thorbrietz begleitete ihren Mann von der Krebs-Diagnose bis zu seinem Tod. Sie schildert diesen Weg sensibel, einfühlsam, mit großer Genauigkeit und ohne falsches Pathos.

Gleichzeitig ist 'Leben bis zum Schluss' eine sehr gut recherchierte und kluge Streitschrift über den Krankenhausalltag und das Sterben in Deutschland. Petra Thorbrietz - von Beruf Wissenschaftsjournalistin - plädiert für ein würdevolles Sterben, für Mitmenschlichkeit und Empathie. Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre werden, nicht nur für Betroffene, sondern auch für Ärzte und Pflegekräfte, die tagtäglich mit schwerkranken und sterbenden Menschen konfrontiert sind.
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Leben bis zum Schluss: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift
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