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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Astronomie auf sehr gelungene Weise präsentiert
Ist das Universum ewig und unveränderlich oder hatten Raum und Zeit einen Anfang? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden.
Inzwischen hat sich diesbezüglich das Urknallmodell weitgehend durchgesetzt - die Vorstellung, dass sämtliche Materie und Energie vor Milliarden von Jahren an einem einzigen Punkt konzentriert waren, und aus...
Veröffentlicht am 22. August 2007 von karin1910

versus
11 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt --> enttäuschend
Habe mir das Buch für den Urlaub gekauft, um mich bzgl. des Wissensstandes zum BIG BANG auf den aktuellen Stand zu bringen. Leider wird nicht der BIG BANG als solches, sondern der Weg dorthin behandelt. Erst ab Seite 480 (von 500) geht der Autor auf die Inhalte und Abläufe des BIG BANG ein.
Das Buch ist im Grunde eine Literaturrecherche cosmologischer...
Veröffentlicht am 28. Juli 2011 von Papa Marco


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Astronomie auf sehr gelungene Weise präsentiert, 22. August 2007
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Bang: Der Ursprung des Kosmos und die Erfindung der modernen Naturwissenschaft (Taschenbuch)
Ist das Universum ewig und unveränderlich oder hatten Raum und Zeit einen Anfang? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden.
Inzwischen hat sich diesbezüglich das Urknallmodell weitgehend durchgesetzt - die Vorstellung, dass sämtliche Materie und Energie vor Milliarden von Jahren an einem einzigen Punkt konzentriert waren, und aus dieser Singularität heraus expandierten, wobei Raum und Zeit erst entstanden.
Die Entwicklung dieser Theorie steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Simon Singh folgt dem Weg der Astronomie von den Anfängen in der Antike bis in die Gegenwart. Große Namen tauchen auf - wie Newton und Einstein - aber auch Persönlichkeiten, die der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt sind, haben zur Entwicklung einer neuen Sicht unserer Welt beigetragen. Der Autor flicht auch immer wieder Anekdoten aus dem Leben der beteiligten Forscher ein, und das, ohne sich in langwierige Schilderungen aus deren Biographie zu vertiefen.
An Hand des Urknallmodells wird auch erläutert, wie Wissenschaft generell funktioniert, wie wissenschaftliche Theorien entwickelt werden, sich bewähren müssen und sich letztendlich durchsetzen oder scheitern.
Am Ende jedes Kapitels findet sich eine jeweils 2-seitige Zusammenfassung, welche dessen wichtigste Inhalte auf nette Weise noch mal verdeutlicht.
Ein weiteres Plus sind die vielen - zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken anregenden- Zitate berühmter Persönlichkeiten, die sich am Beginn jedes Kapitels sowie in einem eigenen Schlussteil unter dem Titel "Was ist Wissenschaft" befinden.
Insgesamt also ein sehr gelungenes Werk, das interessante Einblicke in die Astronomie bietet.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gehts kaum, 31. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Bang: Der Ursprung des Kosmos und die Erfindung der modernen Naturwissenschaft (Taschenbuch)
Den Unterschied zwischen einem guten Wissenschaftsjournalisten und einem guten Wissenschaftler kann man ganz einfach z.B. an diesem Buch festmachen. Singh ist ein hervorragedner Wissenschaftsjournalist. Es gelingt ihm den großen Bogen zu schlagen von den antiken Mythen zur modernen Naturwissenschaften und gleichzeitig die Entwicklung von Naturbeobachtung zur Astronomie bis hin zur Kosmologie darzustellen. Nie langweilig, nie oberflächlich, nie den Leser überfordernd. Die historischen Hauptfiguren werden nicht nur namentlich erwähnt, sondern auch in ihren Charaktereigenschafte dargestellt, wodurch sich eine gewisse Romanhaftigkeit der Darstellung einstellt. Das sorgt für Spannung und läßt einem das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Also: besser gehts kaum.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz großer Wurf!, 6. Juli 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Big Bang: Der Ursprung des Kosmos und die Erfindung der modernen Naturwissenschaft (Taschenbuch)
Ich bin wirklich begeistert: Autor Singh hat es geschafft, eine sehr abstrakte, schwer vorstellbare und dabei hochkomplexe Thematik informativ, spannend, lustig und einwandfrei nachvollziehbar zu schildern! Mag ja sein das das populärwissenschaftliche Kultbuch in diesem Genre immer das thematisch etwas anders gelagerte "Eine kurze Geschichte der Zeit" sein wird - BIG BANG ist allerdings deutlich nachvollziehbarer und schlichtweg informativer.

Spannend und enorm unterhaltsam ist der Weg, auf dem Singh dem Leser die Thematik näher bringt. Er geht dabei chronologisch vor, von den ersten Anfängen der Astronomie bis heute - und stets aus der Perspektive des Geschichtenerzählers, der eine Anekdote nach der anderen auf Lager hat. Newton, Brahe, Galilei oder Copernicus waren keine staubtrockenen Wissenschaftler, sondern auch (positiv wie negativ) schlichtweg ziemlich schillernde Persönlichkeiten - und auch für Zeitgenossen wie Einstein oder Hubble gilt ähnliches.
Genauso ist die Erforschung des Weltraums kein ödes Unterfangen, sondern, so hat man den Eindruck, mitunter der reinste Punk Rock.

Auf heiterem und unterhaltsamen Weg mitgenommen merkt man als Leser gar nicht so recht, welches enorm breite Thema Singh scheinbar mühelos schildert - und wie gesagt auf eine Art und Weise, der man auch als Laie problemlos folgen kann und die für einen Aha-Effekt nach dem anderen sorgt. Singh hat dabei ein großartiges Gespür für die Fragen, die einem interessierten Laien da am meisten interessieren.

Alles in allem ein ganz großer Wurf - ein faszinierendes Thema wird einzigartig nachvollziehbar und höchst unterhaltsam dargestellt. Für jeden, der sich auch nur ansatzweise für Astronomie oder den Urknall interessieren kann unbedingt empfehlenswert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Entdecker sind Menschen, 5. Dezember 2005
Von 
J. Hauptmann (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Simon Singh schafft es einfach meisterlich, Wissenschaft mit Unterhaltung zu verknüpfen und auch über die menschlichen Seiten der Wissenschaftler zu berichten. Das Buch ist daher nicht nur eine Entwicklungsgeschichte der Urknall-Theorie, sondern auch eine Entwicklungsgeschichte der Naturwissenschaft mit seinen Protagonisten (worauf ja auch der Untertitel des Buches hinweist). Diese zweite Entwicklungsgeschichte ist zeitweise viel interessanter, als die wissenschaftlichen Fakten.
Das Buch hat einen erfrischenden Unterhaltungscharakter und ich kann es daher vor allem Leuten empfehlen, die meinten, schon alles über die Astrophysiker der letzten 3000 Jahre zu wissen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Wissenschaftslektüre, 9. Oktober 2005
Mit Spannung habe ich das neueste Werk von Simon Signh erwartet. Und um gleich auf den Punkt zu kommen: Auch dieses Werk hat meine Erwartungen voll erfüllt. Simon Singh hat die wissenschaftlichen Entwicklungen von den ersten mythologischen Weltmodellen bis zur Theorie des Urknall übersichtlich, allgemein verständlich und spannend erzählt.
Fazit: Wem die bisherigen Bücher von SImon Singh gefallen haben, wird auch dieses Buch mögen, und es so wie ich an einem Wochenende verschlingen. Der einzige Wermutstropfen, der bleibt, ist, dass wir auf die nächste Publikation von Hrn. Singh wieder einige Jahre werden warten müssen!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen auf den Punkt gebracht!, 2. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von der Frühgeschichte der Menschheit bis ins sechste Jahrhundert v.Chr. wurde die Entstehung der Welt mythologisch erklärt. Ob in einem chinesischen Schöpfungsmythos der Riese Phan Ku, in der "Prosa-Edda", der isländischen Schöpfungsgeschichte, die gegensätzlichen Reiche von Muspellsheim und Niflheim, oder im westafrikanischen Togo der gewaltige Gott Wulbari, immer ist es ein Beweger, ein übersinnliches Wesen oder eine unnatürliche Kraft, die die Welt erschafft.
Erst einige griechische Philosophen weigerten sich zu glauben, dass göttliche Handlungen für natürliche Erscheinungen verantwortlich waren. Diese Philosophen waren die ersten Kosmologen (vom altgriechischen "kosmeo" für ordnen oder organisieren). Sie stellten Theorien auf, die überprüfbar sein sollten und bei Bedarf angepasst werden konnten. Die Zeit der ewigen Wahrheiten ging unaufhaltsam zu Ende.
Doch erst im 16. Jahrhundert gelangte Kopernikus zu der Auffassung, dass nicht die unbewegliche Erde Mittelpunkt des Universums sei und Sonne und Planeten in komplizierten Bahnen um sie kreisten, sondern die Planeten und die Erde sich um die Sonne bewegen. Brahe, Kepler und Gallilei stärkten die Theorie des heliozentrischen Modells, aber die Kirche und Wissenschaftler, die von den alten Vorstellungen nicht lassen wollten, verhinderten noch Jahrhunderte lang, dass es sich durchsetzte.
Dann wurde eine zentrale Frage der Kosmologen von einem jungen Beamten im Schweizer Patentamt in den Mittelpunkt seiner Überlegungen gestellt. Durch bloße Gedankenexperimente revolutionierte Albert Einstein unsere Vorstellungen des gesamten Kosmos nachhaltig. Seine spezielle (1905) und allgemeine Relativitätstheorie (1915) war der Beginn einer neuen Phase der Wissenschaft.
Die spezielle Relativitätstheorie besagte, dass Raum und Zeit eine Einheit bilden, die allgemeine Relativitätstheorie begründete eine neue Theorie der Schwerkraft.
Das grundlegende Problem, das sich aus diesem neuen Theoriengebäude ergab, war, ob es sich um ein ewiges, statisches Universum oder um ein durch eine Art Urknall entstandenes und in der Ausdehnung befindliches Universum handelte.
Auf den nächsten 200 Seiten nähert sich der Leser dem heutigen Stand der Kosmologie. Er folgt den Thesen berühmter Wissenschaftler wie Einstein, Rutherford, Gamow, Alpher und Herman, die letztlich beweisen, das es ein ewiges, statisches Universum nicht geben kann - zu viele Beweise lassen sich dagegen finden.
Doch bis in die Nachkriegsjahre hinein wurde das "Urknall-Universum" nicht zur alleinigen Theorie. Ihm wurde von Hoyle, Gold und Bondi das "Steady-State-Universum" gegenübergestellt, das zwar eine Ausdehnung zugab, neue Materie aber in den Zwischenräumen der Galaxien ständig neu geschaffen wurde. Beide Modelle hatten ihre Stärken, aber auch ihre Probleme.
Erst als Mitte der 1960er Jahre die Hintergrundstrahlung im Universum entdeckt wurde - diese sprach eindeutig für das Urknall-Modell - setzte sich dieses Modell durch.
Im Epilog versucht Singh einen Ausblick auf offene Fragen und noch zu lösende Probleme, denn der "Big Bang" gilt zwar als bestätigt, aber das wirft mehr Fragen auf als je zuvor.

Simon Singh nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den Anfängen der Wissenschaft und noch darüber hinaus. Er versucht, indem er Philosophen und Denkern, Wissenschaftlern und ihren Gegenspielern über die Schulter schaut, dem Leser ihre Ideen näher zu bringen. Er erläutert aber nicht nur den Gang der Forschung hin zum Urknall-Modell, sondern er macht Wissenschaftsgeschichte lebendig. Singh vermag es, Tycho Brahe, der bei einem Duell seine Nase verlor und vielleicht deswegen besser durch ein Fernrohr schauen konnte, Gallilei, Kopernikus und Kepler zu leidenden und von Selbstzweifeln zerrissenen Menschen zu machen. Er lässt sie zu wirklichen Menschen hinter ihren großen Ideen werden und macht es daher zu einem Genuss, seiner "Geschichte" zu folgen.
Mit Talent für Nebensächlichkeiten in den Lebensläufen der Genies macht er es den heutigen Lesern leichter, ihren Gedankengängen zu folgen. Zumal es Singh gelingt, auch schwierigste Theoreme und Grundlagen nachvollziehbar zu machen. Eine lesenswerte Geschichte entsteht, spannend und informativ, voller Wechselfälle und Überraschungen.
Liebevoll wird das "Jahrhundertgenie" Einstein vom Sockel der Geschichte geholt und zu einem Menschen, den nichts als die reine Neugier zu seinen epochalen Leistungen trieb, gemacht.
Etwas ausführlich gerät der Abschnitt, der den Dissens zwischen den konkurrierenden Theorien zur Entstehung des Universums behandelt (Urknall versus ewiges Universum), doch auch hier vermag ihm der Leser durch seine auflockernden Geschichten um die privaten Probleme der Forscher und Wissenschaftler zu folgen.

Fazit: Wer ausführlich und eloquent der Geschichte des "Big Bang" folgen möchte, Hintergründe ausleuchten will, wie es zu diesen Theorien kam und vor allem, wer daran maßgeblich beteiligt war, kann bedenkenlos zugreifen. Doch ein wenig Fleiß und Durchhaltevermögen muss der geneigte Leser schon mitbringen, wenn er die 540 Seiten durchlesen will. Dankeswerterweise erleichtert Singh diese Arbeit ein wenig, da er hinter jedes Kapitel eine nette, comic-artige Zusammenfassung stellt, die sich wunderbar eignet, gelegentlich zurück zu blättern und sich zu vergewissern.
Ein ausführliches Glossar ist eine weitere große Hilfe dabei. Sehr interessant, wenn nicht lustig, ist der Anhang, in dem Zeitgenossen der letzten zwei Jahrtausende zitiert werden. Sie beantworten die nicht einfache Frage: "Was ist Wissenschaft?"
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Simon!, 1. Januar 2006
Mit Zunahme der gelesenen Seiten nahm proportional auch meine Lesegeschwindigkeit zu. Eine Expansion in meinem kleinen Mikro-Lese-Kosmos, ähnlich der Expansionskraft der Galaxien. Und in der Tat fühlte ich mich nach 4 Tagen non - stop Lesens immens erweitert an Wissen und philosophischer Vision. Simon Singh hat es wieder einmal glänzend verstanden, Wissenschaft dermaßen lebendig zu erzählen, dass ich ihm ein ganz großes Lob aussprechen muss. Wie wunderbar, wenn man neben wissenschaftlichen Beschreibungen auch immer wieder Anekdoten der großen Geister unserer Geschichte zu lesen bekommt. Dadurch taucht man letztlich völlig ein und spürt diese unbändige emotionale Hingabe an das Neue, an das Abenteuer der Erkenntnis, welches diese Menschen ständig vorantrieb und Simon wunderbar zur Schau stellt. Dies ist auch der Strom, der mir sehr half, mich von der großen Fülle an Information nicht erschlagen zu fühlen. Hier schriebt jemand der selbst in größtem Masse infiziert ist vom Abenteuer Wissenschaft und deren visionären Voranbrechen in das unentdeckte Land. Ich danke ihm für diese Reise. Lichtjahre bin ich gereist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft nachvollziehbar, 16. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Big Bang: Der Ursprung des Kosmos und die Erfindung der modernen Naturwissenschaft (Taschenbuch)
Ein sehr empfehlenswertes Buch über Kosmologie. Die Entdeckung en der Astronomie sind interessant und auch für Laien sehr anschaulich beschrieben. Was das Buch besonders auszeichnet ist, dass die naturwissenschaftliche Denkweise klar dargelegt wird. Immer wieder ist erschreckend, wie wenig in der sonst als so technisch und rationalistisch verschriene heutige Welt wirklich wissenschaftliches Denken Fuß gefasst hat, so dass Beweismethoden allgemein fast unbekannt sind. Das hat zur Folge, dass Scharlatanerie, Solipsismus und Esoterik so einen Erfolg haben können. Hier werden eben nicht nur die astronomischen Entdeckungen dargestellt, sondern auch plausibel dargelegt, warum früher die Leute glaubten, dass die Sonne sich um die Erde drehte, oder dass das Weltall unendlich groß und unendlich alt war. Sie hatten eben gute Erklärungen und Gründe dafür. Und die Gründe dagegen mussten erst mit viel Überlegung und ausgetüftelten Beweisen gefunden werden.
Ja, es gibt heute immer noch Wissenschaftler, die den Big Bang" leugnen, eben weil es auch in dieser Theorie Ungereimtheiten gibt. Das ist gut, denn davon lebt die Wissenschaft und nicht von ewigen Wahrheiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie entstanden wir und unsere Wissenschaft?, 26. August 2009
Von 
chrisp (Hannover, manchmal auch Neuenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Bang: Der Ursprung des Kosmos und die Erfindung der modernen Naturwissenschaft (Taschenbuch)
Simon Singh erklärt es uns.

Wie schon bei "Geheime Botschaften" erklärt er anhand zahlreicher kleiner Geschichten, wie namenhafte und unbekannt gebliebene Wissenschaftler und Hobbyastronomen darüber Theorien aufstellten, wie unser Universum und alles was sich darin befindet entstand. Singh beschreibt genau, wie schwer es neue Denkansätze und Erklärungsweisen hatten, sich gegen die in Forscherkreisen festgefahrenden Ansichten Gehör und Verständnis zu verschaffen.

Wenn man dieses Buch zu lesen beginnt, fällt einem auf, das Singh keinen Bogen um die einfachsten Fakten schlägt. Auf diese Weise bekommt jeder Astronomielaie einen perfekten Überblick, wie beispielsweise schon vor hunderten von Jahren Entfernungen und Durchmesser unseres Planeten, wie auch der der anderen Himmelskörper berechnet werden konnten.
Die einzigste Schwäche: Wer schon ein wenig Vorwissen besitzt, muss sich bei den ersten Kapiteln ein wenig in Geduld üben. Singh gelingt es jedoch, das schon vorhandene Wissen interessant und fesselnd zusammen zu fassen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftsgeschichte an sich, 10. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Bang: Der Ursprung des Kosmos und die Erfindung der modernen Naturwissenschaft (Taschenbuch)
Ein klasse Buch,

Singh stellt am Beispiel der Kosmologie die Enstehung der exakten Wissenschaften dar.

Wie sich aus einem philosphischen und religösen Gemengelage unter vielen weltanschaulichen Geburtswehen die exakte Wissenschaft mit ihren unterschiedlichen Ansätzen (empirisch, theoretisch vorhersagend, zufällig beobachtende etc...) entwickeln konnte.

Ein tolles Buch um Wissenschaft und Erkenntnis an sich.

Klasse...

Das ganze ist sehr kurzweilig und so komische Sätze wie oben, kommen gar nicht erst vor :-)
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