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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loblied auf die Naturwissenschaft
Obwohl vor ca.50 Jahren geschrieben, ist dieses Buch des Nobelpreisträgers Schrödinger, des Schöpfers der Wellenmechanik, ganz aktuell. Das gilt nicht nur für die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern auch für die philosophischen Einsichten des Autors in unserer von religiösen Spannungen durchzogenen Zeit. Vernunft und Glaube werden...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von Winfried Krakau

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessant
... wie Schrödinger so dachte.
Natürlich etwas "Altmodisch" formuliert, aber eben: interessant.
Auch was damals in USA so abging.
man muss einige Passagen mehrmals lesen..
Vor 5 Monaten von andrea veröffentlicht


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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loblied auf die Naturwissenschaft, 7. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
Obwohl vor ca.50 Jahren geschrieben, ist dieses Buch des Nobelpreisträgers Schrödinger, des Schöpfers der Wellenmechanik, ganz aktuell. Das gilt nicht nur für die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern auch für die philosophischen Einsichten des Autors in unserer von religiösen Spannungen durchzogenen Zeit. Vernunft und Glaube werden unversöhnlich gegenüber gestellt und die Bedeutung indischer Weisheiten betont. Welt und Ich werden als unlösbar verkettet beschrieben. Leugnung einer Entstehung des Universums durch göttliche Schöpfung aus dem Nichts. Zwei Ursachenbündel bestimmen den Menschen: das biologisch-somatische und die psychische Erziehung durch Überlieferung (Meme); beide resultierend aus der Ahnenabfolge. Besonders herausgearbeitet wird das Spannungsverhältnis zwischen dem Unbewussten als ständig wirkendes Prinzip und dem Bewussten, das erst dann die Regie übernimmt, wenn sich neue Probleme auftun. "Bewusst wird das Werdende, das Seiende ist unbewusst". Ethik und Moral ergeben sich bei in Gemeinschaft befindlichen Lebewesen als zwingend notwendig. Egoismus ist artschädigend. Die hohe Bedeutung der Sprache in Erziehung und Bildung wird betont. Schrödinger ist stark von Schopenhauer beeinflusst, seine Weltansicht ist atheistisch und stützt sich auf die Evolution alles Seienden. Dazu beklagt er den Kunstverfall in unserer Zeit.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwin Schrödinger am Lebensende, 3. April 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
Erwin Schrödinger als einer der Begründer der Wellenmechanik/Quantentheorie ("Schrödingers Katze") trug wesentlich zur Entwicklung der Atomphysik bei. Der Wegbereiter der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie verbrachte seine letzten Lebensjahre in Wien und schrieb in dieser Zeit auf wenigen Seiten sein philosopisches Testament: Menschen und Ereignisse, die für sein Leben bestimmend waren. Von Krankheit schwer gezeichnet konnte er im Juli 1960 das Manuskript zu "Meine Weltsicht" vollenden. Sein Lebensweg wird in der Autobiographie eindrucksvoll nachgezeichnet - z.B. auch durch eine "Nebenbemerkung" über die Begründung für seinen frühen Weg in den 20er Jahren gegen die Religion, um dann später zu einer "vedantischen Grundansicht" zu kommen - einer von SCHRÖDINGER so bezeichneten "Philosophie", die eine Seelenwanderung nicht ausschließt. SCHRÖDINGER versucht die Frage von Bewusstsein und den ihm zugrunde liegenden materiellen Vorgängen zu thematisieren. Er schöpft aus SPINOZA und interpretiert ihn. SCHRÖDINGER interessieren das Gehirn und seine Funktionsweise außerordentlich, er versucht eine Beschreibung und Systematisierung von Hirnaktivitäten.
Dieses Buch erlaubt sehr gut, in die Gedankenwelt des "späten" Erwin Schrödinger einzudringen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr interessant!, 22. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
Es ist interessant für mich, dass durch viele philosophische Gedanken des berühmten Wissenschaftlers und Nobelpreisträgers Ernst Schrödinger einige meiner Gedanken bestätigt werden. Beispielsweise die an Sicherheit grenzende Vermutung, dass es keine eigentliche Materie gibt, sondern alles Sichtbare, Hörbare, Riechbare und körperlich sowie seelisch fühlbare nur Außenwirkungen der Atome sind. Materie ist demnach nur der Widerstand gegen die Lageveränderung von Energieanhäufungen. Materie/Masse ist ja gemäß Einsteins bekannter Formel vollständig in Energie umwandelbar (E=mc²) und umgekehrt Energie in Materie/Masse (m=E/c²). Ohne die Evolutionsschöpfung des Gehirns als eines äußerst komplizierten elektronischen Speichers gäbe es keinerlei geistige und körperliche Empfindung und damit logischerweise offensichtlich auch kein real existierendes Universum. Erstaunlich sind unter vielem anderem auch die Gedanken zum Entropiehaushalt des Menschen und anderer Lebewesen von Geburt bis zum Tod. Ein lesenswertes, aber auch schwieriges Buch, geschrieben von einem Menschen mit außergewöhnlicher Intelligenz. Wenn ich behaupten würde, ich hätte alles verstanden, wäre ich unehrlich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessant, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
... wie Schrödinger so dachte.
Natürlich etwas "Altmodisch" formuliert, aber eben: interessant.
Auch was damals in USA so abging.
man muss einige Passagen mehrmals lesen..
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11 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Merkwürdger Fall ..., 13. April 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
Ich habe gerade die Autobiogrphie von Werner Heisenberg gelesen und war sehr angetan von den dargelegten tiefsinnigen Gedanken und seinem Bildungsgang. Welch ein Unterschied zu Schrödinger, dessen Wellenmechanik ja Heisenbergs Matrizenmechanik glänzend ersetzte. Dieser schafft es gerade noch 40 Seiten lang zu seinem Leben zu berichten, er geht mit keinem Wort auf die Auseinandersetzungen mit Heisenberg und Niels Bohr ein, als es galt den Vorrang der beiden physikalisch-mathematischen Ansätze zur neuen Quantentheorie zu klären. Dieser Kampf der Geistesgrößen ging für den Wiener Schrödinger gut aus. Der Lohn dafür war der Nobelpreis für Physik. Er endet in dem Büchlein damit, daß er anmerkt, diese 40 Seiten nicht ergänzen zu wollen - da dies Unsinn wäre. Also kein Wort zum Nobelpreis, kein wesentliches Wort zu seiner Berufung nach Cambridge. Die restlichen 140 Seiten sind eine Sammlung von Aufsätzen zur Philosophie zu Themen, die Schödinger interessant schienen. Für Physik im ganzen Buch aber kein Platz. Natürlich kann man auch daraus etwas über diesen Gelehrten lernen, insbesonders über dessen fulminate humanistische Bildung. Im letzten Punkt ist er Heisenberg wieder sehr ähnlich. Offenbar war der Mann nicht selbstbewußt genug, um sein Bedeutung für die Menschheit zu verstehen und uns nachfolgenden Generationen etwas von seiner privaten Persönlichkeit zu vermitteln. Wahrscheinlich haben ihn Not und Armut seiner Kindheit und Jugend so stark geprägt, daß er damit zufrieden war, halbwegs unbeschadet durchs Leben gekommen zu sein. Als Verlag hätte man da schon ein bisschen "Butter bei die Fische" geben können. Das hätte dem Buch nicht geschadet.

Dr. Friedrich Wörndle
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider zu altmodisch und philosophisch...., 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
Der erwartete physikalische Inhalt geht hier gegen 0....
An sich ein ein sicher interessantes Buch, welches jedoch sehr altmodisch geschrieben ist, wodurch der Inhalt etwas untergeht. Teilweise muss man mehrmals die selbe Passage lesen um schlau zu werden. Hat demnach leider nichts mit Fachwissen zu tuen, wie man es z.B. aus dem Studium kennt, Leider...
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2 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Merkwürdger Fall ..., 13. April 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament (Taschenbuch)
Ich habe gerade die Autobiogrphie von Werner Heisenberg gelesen und war sehr angetan von den dargelegten tiefsinnigen Gedanken und seinem Bildungsgang. Welch ein Unterschied zu Schrödinger, dessen Wellenmechanik ja Heisenbergs Matrizenmechanik glänzend ersetzte. Dieser schafft es gerade noch 40 Seiten lang zu seinem Leben zu berichten, er geht mit keinem Wort auf die Auseinandersetzungen mit Heisenberg und Niels Bohr ein, als es galt den Vorrang der beiden physikalisch-mathematischen Ansätze zur neuen Quantentheorie zu klären. Dieser Kampf der Geistesgrößen ging für den Wiener Schrödinger gut aus. Der Lohn dafür war der Nobelpreis für Physik. Er endet in dem Büchlein damit, daß er anmerkt, diese 40 Seiten nicht ergänzen zu wollen - da dies Unsinn wäre. Also kein Wort zum Nobelpreis, kein wesentliches Wort zu seiner Berufung nach Cambridge. Die restlichen 140 Seiten sind eine Sammlung von Aufsätzen zur Philosophie zu Themen, die Schödinger interessant schienen. Für Physik im ganzen Buch aber kein Platz. Natürlich kann man auch daraus etwas über diesen Gelehrten lernen, insbesonders über dessen fulminate humanistische Bildung. Im letzten Punkt ist er Heisenberg wieder sehr ähnlich. Offenbar war der Mann nicht selbstbewußt genug, um sein Bedeutung für die Menschheit zu verstehen und uns nachfolgenden Generationen etwas von seiner privaten Persönlichkeit zu vermitteln. Wahrscheinlich haben ihn Not und Armut seiner Kindheit und Jugend so stark geprägt, daß er damit zufrieden war, halbwegs unbeschadet durchs Leben gekommen zu sein. Als Verlag hätte man da schon ein bisschen "Butter bei die Fische" geben können. Das hätte dem Buch nicht geschadet.

Dr. Friedrich Wörndle
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