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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gesetze der Verführung und KEINE Aufreissertips!!
Ich denke, dass man sich beim Lesen dieses Buches ehrlich fragen sollte, warum man eigentlich dieses Buch gekauft hat. Denn ein "Top oder Flop"-Urteil hängt bei diesem gut recherchierten Schmöker primär von der Erwartungshaltung ab. Dazu meine Meinung:

- Alljene, die die 24 Gesetze der Verführung als "Aufreisser-Buch" sehen, werden sicher...
Veröffentlicht am 7. Januar 2008 von Prometheus

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Power" und "Verführung", zwei verdammt teuflische Bücher!!!
Wow! Nachdem ich das Buch "Power" von Robert Greene nahezu aufgesogen habe und gesehen habe, dass er nun die "Gesetze der Verführung" vorlegt musste ich auch dieses sogleich haben!
Was Greene auch hier wieder ausmacht ist, dass er NICHT mit vordergründigen und oberflächlichen Tipps aufwartet wie es in diesem Genre üblich ist. Wer ein Buch à...
Veröffentlicht am 19. November 2005 von Zazooliquid


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gesetze der Verführung und KEINE Aufreissertips!!, 7. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Taschenbuch)
Ich denke, dass man sich beim Lesen dieses Buches ehrlich fragen sollte, warum man eigentlich dieses Buch gekauft hat. Denn ein "Top oder Flop"-Urteil hängt bei diesem gut recherchierten Schmöker primär von der Erwartungshaltung ab. Dazu meine Meinung:

- Alljene, die die 24 Gesetze der Verführung als "Aufreisser-Buch" sehen, werden sicher bitter enttäuscht sein. Einerseits sind die primär historischen Beispiele völlig ungeeignet sie in der modernen "Single-Szene" anzuwenden. Wer nach Tips&Tricks in diesem Bereich sucht, sollte eher in der Rubrik "Lebensberatung" oder "Partnerschaftsberatung" suchen.

- Viele Gesetze "widersprechen" einander. Es wäre unmöglich bis peinlich eines der Gesetze 1:1 im Alltag anzuwenden. Dafür sind Alltagssituationen zu komplex und man braucht einfach ein Gespür im richtigen Moment in der richtigen Situation das richtige zu tun. Auch tue ich mir mit dem immer wieder zitierten "Tagebuch des Verführers" von Kierkegaard schwer. Kierkegaard war nämlich primär ein sehr schwermütiger, existentialistischer Philosoph, der in Sachen Beziehung eher ein "Null-Checker" war...;-)

- Auch ist die Unterteilung in die Verführungstypen sicherlich zu schematisch. Abgesehen davon, dass man seine Persönlichkeit nicht einfach wie "ein Hemd" wechseln kann, so gibt es auch sicher keine "reinrassigen" Verführertypen, sondern Mischformen.

ABER (und jetzt kommt das Positive):

- Diejenigen, die daran interessiert sind die Mechanismen hinter der Verführung zu durchschauen (und Verführung findet nicht nur in der Liebe statt, sondern auch in der Politik, im Verkauf, in der Familie,....), werden einige Aha-Erlebnisse haben. Vieles erscheint nach dem Buch klarer und man kann z.B. nachvollziehen, warum Männer und Frauen so oft eine offenkundig kranke und negative Beziehung eingehen oder dem "Bösen Buben" oder "dem männerverschlingenden Vamp" gerne den Vorzug geben.

- Wichtig ist auch zu verinnerlichen, dass Menschen prinzipiell GERNE(!) verführt werden. Und dies wird im Buch immer und immer wieder betont. Sicherlich spielt hier auch die Manipulation eine große Rolle, aber wer genießt es andererseits nicht auf angenehme Weise verführt zu werden?.....Wer widersteht zum Beispiel gerne Komplimenten, wenn sie charmant oder witzig vorgebracht werden. Und ist es in solchen Situationen nicht sekundär, ob alles der Wahrheit entspricht?.....

- Toll finde ich auch wieviel Recherche-Arbeit diesem Buch vorangegangen sein muss und wie Greene historische Beispiele unterschiedlichen Verführungstypen "zuordnete".

In diesem Sinne: 4 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung! (lediglich ein Stern Abzug, weil ich zu aktuellen Personen und Situationen oft mehr Zugang hätte.

PS: Nicht den Fehler begehen zu glauben, dass erfolgreiche Verführer auch "glücklichere" Menschen waren. Oft war das Gegenteil der Fall. Allerdings macht die Unfähigkeit Menschen zu verführen (nein - hier geht es wieder nicht um Sex!!) oft unglücklich. Und da bewirkt dieses Buch schon einige Aha-Erlebnisse
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89 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend aber wahr!, 21. Juni 2002
Von 
Als Person, welche offenbar das Buch trotz der kleinen Schrift gelesen habe, kann ich es nur wärmstens empfehlen! Die 24 Kapitel, auch wenn sie sich zum Teil nicht sonderlich unterscheiden, beleuchten wirklich viele der Aspekte, welche bei der Verführung, also dem ersten Kennenlernen von Bedeutung sind.
Ich gebe zu, dass an manchen Stellen die historischen Beispiele, an welchen Greene seine Thesen begründet ein wenig angestaubt scheinen und den Leser zu einem 'jaja, früher war das anders.' verleiten, aber nichts desto trotz haben sie nichts an seiner Gültigkeit eingebüsst. Ausserdem ist mir so etwas deutlich lieber als die "Nachts-in-meiner-Lieblingskneipe-nach-drei-Bier"-Studien manch anderer Autoren... ;-)
Der Grund warum mich das Buch wirklich am meisten beeindruckt hat ist der, dass es sich hier um keines der 08/15-Flirtbücher handelt, welche auf 200 Seiten ausdrücken, dass man natürlich sein soll etc., sondern dass Greene wirklich kontroverse und provokative Thesen liefert.
Viele der 24 Punkte sind dabei durchaus erschreckend, z.B. "Schüren Sie Angst und Unzufriedenheit", "Isolieren Sie das Opfer", "Vermischen Sie Wunsch und Wirklichkeit", "Widersprüchliche Signale aussenden" usw.
Auch wenn einem dies alles falsch vorkommt, muss man doch zugeben, dass man selbst schon oft die Erfahrung machen musste, wie solche Dinge wirken...
Alles in allem kann ich das Buch sehr empfehlen! Es hebt sich sehr positiv von seiner Konkurrenz ab und der Inhalt ist genauso provokativ und erschreckend, wie er auch wahr und nachvollziehbar ist. Ein dickes Plus auch dafür, dass im Inhaltsverzeichnis jeder der 24 Punkte noch einmal kurz zusammengefasst ist (das Lesen der Kapitel lohnt sich trotzdem!). Greene liefert hier ein Kompendium, in welchem jeder nach einigem Überlegen viele seiner Erfahrungen besser einordnen kann. Einzig negativ stösst zum Teil der ein wenig arrogant anmutende Schreibstil des Autors mit "nicht nur latent anti-feministischen Tendenzen" an, was jedoch durch den exzellenten Inhalt mehr als kompensiert wird.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Power" und "Verführung", zwei verdammt teuflische Bücher!!!, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Taschenbuch)
Wow! Nachdem ich das Buch "Power" von Robert Greene nahezu aufgesogen habe und gesehen habe, dass er nun die "Gesetze der Verführung" vorlegt musste ich auch dieses sogleich haben!
Was Greene auch hier wieder ausmacht ist, dass er NICHT mit vordergründigen und oberflächlichen Tipps aufwartet wie es in diesem Genre üblich ist. Wer ein Buch à la "so kriegst du jede Frau rum" oder "Die 1000 tollsten Anmachsprüche" sucht wird enttäuscht.
Vielmehr gibt er beim lesen ein Grundgefühl wider, WAS Verführung überhaupt ist, eine langsame planvolle Umgarnung, in der alles kalkuliert ist um letztendlich das "Opfer" zu "erlegen".
Auch sehr klug gemacht ist die Einteilung in verschiedene Verführer-Typen einerseits und "Opfer-Gattungen" (klingt sehr heftig, aber schon sein erstes Buch sparte ja nicht mit drastischen Formulierungen!)andererseits.
Nachdem ich weiß, welcher Typus ich bin brauche ich nicht mehr so cool zu sein wie der Weiberheld xy sondern besinne mich mehr auf die Stärken meines Typus.
Kommen wir jetzt zu den Contras: anders als bei Greenes erstem Buch schafft er es diesmal nicht, die verschiedenen Gesetze mit immer neuen Beispielen und Figuren aus der Vergangenheit zu illustrieren. Immer wieder müssen die gleichen Beispiele herhalten und dieses Mal - eben auch anders als noch bei "Power" - auch mit den gleichen Episoden. Waren die am Textrand zusätzlich zitierten Quellen beim Vorgänger noch ein nettes Beiwerk, so tauchen sie nun teilweise 1 zu 1 im Fließtext wieder auf, es wirkt so, als hätte der Lektor sich schlafen gelegt...
Insgesamt aber doch wieder ein sehr informatives, amüsantes und sehr tiefgründiges Buch welches ich sicherlich noch oft zur Hand nehmen werde und sei es nur um wieder um mich in die Stimmung eines Verführers á la Casanovas zu bringen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Krieg und in der Liebe..., 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Taschenbuch)
"All is fair in love and war", so sagt ein altes Sprichwort: Im Krieg und in der Liebe sei alles erlaubt. Liest man nur das Vorwort des populären Ratgebers "Die 24 Gesetze der Verführung" von Robert Greene, bekommt man den Eindruck, dies ist sein Programm. Vom "Kampf um die Macht" ist da die Rede, von "Verführung als weiblicher Variante der Kriegführung", von der "Perspektive des Kriegers", die ein Verführer einnehmen müsse, auch davon, ein Opfer "in die Irre [zu] führen", bis es schließlich durch den sexuellen Akt "weiter versklavt" werde. Das Sprichwort und Greenes martialische Metaphorik implizieren eine Art wesenhafte Verbindung von Liebe und Krieg: sie könnte darin bestehen, daß beide sich schlecht unter herkömmlichen moralischen Kategorien verhandeln lassen " indem beide scheinbar eine Art Verkehrung der Welt mit sich bringen. Zumindest könnte man sagen: einiges ist im Bereich der Partnerwerbung erlaubt, was in der Normalkommunikation verboten ist. Greene geht soweit, zu behaupten, als Verführte (also Verliebte) "verlieren [wir] die Fähigkeit des logischen Denkens und verhalten uns auf mancherlei Weise so irrational, wie wir es sonst nie tun würden" " der Verführer solle diesen Zustand induzieren. Verführung sei schließlich "eine Form der Täuschung", und "Verführer [scheren] sich nicht um die Meinung anderer Menschen".

Greene's Ratgeber ist kurzweilig, interessant und voller Einsichten. Für denjenigen allerdings, der Seduktion als Phänomen innerhalb sozialer Systeme versteht - also wissen will, was die speziellen Voraussetzungen sind, die einer Kommunikation, die auf seduktiv-persuasive Beeinflussung abzielt, zugrunde liegen - ist sein kriegerisch-manipulativer Ansatz von beschränktem Nutzen. Trotzdem - die Typologie der Verführer und seiner Opfer ist in mehrerlei Hinsicht aufschlussreich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres geniales Werk von R. Greene, 10. Dezember 2014
Aus moralischer Sicht möchte ich dieses Buch nicht empfehlen.
Dieses Buch ist gefährlich. Jemanden mit diesen Mitteln zu verführen ist teuflisch, denn es ist nachhaltig.

Aber vor allem ist es ein sehr gutes Buch. Die Gesetze sind super erklärt. Manchmal muss man sie ein zweites Mal lesen und sehr darauf achten, ob die Wörter "Sie" und "Ihre" groß oder klein geschrieben sind, um den Überblick zu bewahren. Außerdem ist die Qualität der gebundenen Ausgabe ein Traum!

Alles in allem ein super Kauf... Aber es ist wirklich fieß. Da wird einem erst der Unterschied zwischen Aufreißen und Verführen bewusst. Wundert euch nicht, wenn ihr gewisse Menschen nicht mehr los werdet!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die gehobene anleitung für spielchen, 21. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Taschenbuch)
Verführung ist ein schöneres wort für "spielchen" und darum geht es eigentlich in diesem buch, falls man es als anleitung benutzen möchte. Ich habe es versucht, habe es mir der intention gekauft, einen menschen mit den künsten der verführung zurückzuerobern. Dafür schien mir dieses buch das richtige, denn beziehungsratgeber die auf aufbau des selbstwertgefühls und/oder auf offene kommunikation setzen erschienen mir für meine zwecke zu einseitig, realitätsfern und nicht raffiniert genug.

Der falsche weg, wie sich später rausstellte. Natürlich bereue ich die zeit, die ich in das lesen investiert habe, dennoch keineswegs, denn ich habe nach dem fertiglesen der 500 seiten tatsächlich so etwas wie ein gefühl dafür entwickelt, worauf menschen anspringen und wie und wovon sie sich verführen lassen. An diese leistung mir dieses gefühl in fleisch und blut übergehen zu lassen kommt kaum ein anderer ratgeber heran. Das buch ist vollgestopft mit einsichten über die menschliche psyche und allen möglichen tipps und tricks. Man muss diese, wie gesagt, nur erstmal finden zwischen den teilweise ausgeschnörkelten geschichten. Ein gewöhnlicher flirtratgeber, der 08/15 tipps verteilt und an der oberfläche kratzt, ist dies wahrlich nicht.

Die typologien in der mitte des buches, opfertypen empfehle ich aufgrund des wiedererkennungswertes besonders.

Wie auch "power" erinnert mich dieses buch an geschichten von marquis de sade und wer diese gut fand, für den dürfte dieses buch die moderne fortsetzung sein um an seinen gemeinheiten zu feilen;-)

Praktisch angewendet, bekam ich für meine neuen verführungskünste eigentlich die gleichen spielchen zurück. Lag sicher auch daran, dass es bei so vielen gesetzen schwerfällt, das richtige für sein 'opfer' oder wie auch immer, überhaupt auszuwählen. Auch auf mann-frau unterschiede bei der verführung wird höchstens indirekt und nur stellenweise eingegangen. By the way, wer hat heutzutage die zeit, die mittel und den gesellschaftlichen stand eines casanova? Die aufziehung einer verführung in einigen der geschichten grenzt ja schon fast an wahnsinn. Eine offene aussprache sowie eine extraportion selbstbewusstsein wären in meinem fall dann doch der bessere weg gewesen! Daher gibt es einen stern abzug.

Man darf halt nicht den fehler begehen und das buch als hilfsanleitung für vermeintlich komplexe verführungsfälle ansehen, auch wenn das buch, da selbst komplex, diesen eindruck vermittelt. Es geht hier um verführung an sich.

Davon abgesehen ist dieses buch und erst recht power sehr! empfehlenswert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Muster der Verführung, 25. Mai 2007
Von 
Joachim Hagen "joealexhagen" (Kulmbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Taschenbuch)
Verführung besteht darin, das Begehren Anderer zu wecken und ihnen die Hand zum nächsten Schritt zu reichen, sie diesen aber aus eigenem Antrieb tun lassen. Verführung hat viele Gesichter: in der Werbung, der Politik und, natürlich, zwischen den Geschlechtern.

Robert Greene zerlegt den Ablauf einer Verführung in drei Phasen, in denen ein oder mehrere Techniken, hier "Gesetze" genannt, angewandt werden sollten, um die Verführung voranzutreiben. Die "Gesetze" bespricht Greene allgemein und illustriert sie mit geschichtlichen oder literarischen Beispielen. Ebenso präsentiert er Archetypen von Persönlichkeiten bzw. Charakterzüge, von denen Anziehungskraft ausgeht. Er zeigt anti-verführerische Persönlichkeitszüge auf, die ein angehender Verführer bei sich ausmerzen sollte, sowie verschiedene Charaktertypen von Zielpersonen, also Verführungsopfern, und deren tief sitzenden Bedürfnissen.

"Die 24 Gesetze der Verführung" ist kein Verführungsratgeber, sondern eher eine soziohistorische Abhandlung. Wer die "24 Gesetze" gelesen hat versteht aber den Rahmen, in dem Verführung funktioniert; die Gesetze sind die Prinzipien, auf denen die "Maschen" der Verführer bewusst oder unbewusst aufgebaut sind.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterwerk, 29. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein echtes Meisterwerk ist dieses Buch. Sehr umfangreich und sehr aufwändig. Eben kein billiges Taschenbuch.
Nun zum Inhalt: 24 Gesetze bzw Regeln, die man bei einer Verführung beachten sollte. Wobei Verführung im weitesten Sinne zu verstehen ist. Also auch im Job oder bei Geschäftspartnern anwendbar, dann sind halt die letzten wegzulassen (Körperlichkeit). Den Gesetzen werden Typisierungen vorangestellt von "Opfern" und typischen Verführertypen.
Dieses Buch ist nicht nur ein spannendes Lesebuch durch die Geschichte von erfolgreichen Verführern in Film, Literatur und realer Welt, sonder nauch ein Nachschlagewerk mit ganz praktischen Tipps.
Aber Nichts für politisch korrekte Moralapostel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine andere Welt öffnet sich, 7. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch muss man lesen,es öffnen sich andere Welten in die man vieleicht niemals schauen würde.dadurch verändert sich das eigene denken und man sieht die Dinge anders,besser.Hier wird klar und deutlich erklärt wie man seinem Ziel am nächsten kommt.Holt euch diese Buch, ich habe es nicht bereut.Klarer Fall
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109 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Roby Greene und wie er die Welt sieht..., 14. April 2006
Von 
Eskinoglu Sinan (Köln, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Taschenbuch)
Nun, warum habe ich mir dieses Buch gekauft? Ich interessiere mich meines Berufs wegen für Verhandlungs- und andere Sozialstrategeme und mir wurde dieses Buch von einem Berufsgenossen empfohlen.
Ich möchte hier niemanden enttäuschen, aber dieses Buch ist meiner Meinung nach nichts als heiße Luft. Wobei ich im Laufe meiner Rezension nicht auf die ständigen Wiederholungen (ja, wir wissen Kleopatra war ne tolle Ische...), die schlechte Wortwahl oder die inhaltslosen Kommentare eingehen.
1. Die Idee über 6 Milliarden Menschen in 9 (!!!) Stereotypen zu unterteilen, über die Sie ihre Sexualität und die damit verbundene Partnerwahl bestimmen sollen - ist, seien wir doch Mal ehrlich, mehr als nur grob - es ist lächerlich.
2. Mehr als nur dreist und gefährlich finde ich jedoch die Forderung, man solle doch seinen eigenen Charakter über Bord werfen und sich einen mehr oder weniger passenden aus Greenes Liste aussuchen. Nach dem Motto: "Ach, mit der jetzigen Persöhnlichkeit kein Erfolg gehabt? Warum werden Sie nicht einfach Don Juan oder Marc Antonius? Das waren voll die Aufreißer!"
3. Über eine Sprache, die aus einem Handbuch für Großwildjäger oder einer Anleitung für den perfekten Putsch stammen könnte, klingt der Autor schon seeeehr wichtig und intelligent. Was man über den Inhalt seiner Aussagen leider nicht sagen kann. Letztes kann man als buntes menschenverachtendes Sammelsurium der Sexual-Klischees bezeichnen. Mit der mehr oder weniger plumpen Aufreihung wirklich banaler Stereotypen und den dazu gehörigen 08/15 Beispielen (Kleopatra, Marilyn Monroe) - ist das kein Handbuch der Verführung, sondern nichts weiter als ein "best of...hottest chicks/coolest guys in history".
4. Wer eine Frau (ich kann jetzt nur aus dieser Perspektive berichten) angeht, im Gedanken sie als "Opfer" bezeichnend, wird diese vielleicht ins Bett bekommen. Keine Frage. Aber glauben Sie wirklich, dass auch nur eine Frau - sofern Sie eine aktive Gehirnzelle hat - auf eine solche Ausgangssituation eine Beziehung aufbauen möchte?
5. Wenn jemand Liebe, Zuneigung und Partnerwerbung als ein Machtspiel ansieht, so hat das nichts mit Ehrlichkeit zu tun. Es ist schlicht die Weltsicht eines schwerst Depressiven. Verstehen Sie mich nicht falsch, dass wird jetzt keine feurige Verteidigung im Namen der Liebe. Worum es mir geht ist: Eine Beziehung, die auf machtpolitischen Strukturen aufbaut, kann nur unter Nicht-Ebenbürtigen funktionieren - es benötigt eine Person, die schwach genug ist, damit der andere seine Macht ausleben kann. Eine solche Beziehung ist von vornherein dazu verurteilt, dass beide unglücklich werden - eine nicht ebenbürtige Beziehung hat keine funktionierende Kommunikation und vor allem keinen guten Sex.
6. Wirklich widerlich finde ich jedoch die Versprechen, dass man durch dieses Buch zum besten lover aller Zeiten werden kann (ich formuliere jetzt Mal bewußt überspitzt). Natürlich stimmt das nicht und jeder, der dieses Buch kauft, ist sich - trotz aller Hoffnung, die er sich bestimmt macht - dessen (hoffentlich) bewußt. Es geht mir schlicht und einfach um die Arroganz eines zu sehr in sich verliebten Autoren, der sich hier als Messias aufspielt. Dieses Buch spricht direkt Menschen an, die mit ihrem Äußeren und ihre bisherigen "Erfolgen" bei der Partnerwerbung unzufrieden sind und verspricht Ihnen nichts als eine Wunderheilung. Und diese "Wundertinktur"-Masche ist selbst mir als Marketing-Mensch zuwider.
7. Was mich persöhnlich sehr enttäuschte war das komplette Fehlen einiger ordentlicher Strategeme. Das was der Autor seinem Leser bietet ist NICHTS. Rein gar NICHTS! Aussagen wie "Liebe ist Psychologie", sollte jeder Mensch spätestens nach dem 16 Lebensjahr begriffen haben. Das bei der Partnerwerbung auch die Phantasie der begehrten Person eine Rolle spielt - dürfte wohl auch klar sein. Dieses Buch wird Ihnen nicht helfen eine Partnerin zu finden, es wird Ihnen nicht helfen sexier zu werden, es wird Ihnen in keinster Weise helfen können!
15 Euro sind viel Geld! Investieren Sie es ordentlich. Gehen Sie mit Freunden essen - da lernt man auch neue Leute kennen. Man braucht dafür kein Buch!
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Die 24 Gesetze der Verführung
Die 24 Gesetze der Verführung von Robert Greene (Taschenbuch - 1. April 2004)
Gebraucht & neu ab: EUR 7,50
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