Kundenrezensionen


7 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Mathematik sondern Geisteswissenschaft
Bei diesem Buch handelt es sich NICHT um eines der vielen populärwissenschaftlichen Mathematikbücher (auch wenn man auf einigen Seiten anderes lesen kann), sondern um die Theorie des Autoren, wie das menschliche Bewusstsein die Fähigkeit zur höheren Mathematik entwickeln konnte.
Dies ist sehr interessant aber (allen Bemühungen des Autoren zum...
Veröffentlicht am 14. Mai 2002 von Peer Sylvester

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flach gepaddelt
Devlin hat ein paar Bücher über Biologie und Anthropologie gelesen, hat eine Idee entwickelt und macht sich munter ans Werk. Teilweise hält er sich an wissenschaftlichen Kodex, z.B. indem er sauber zitiert. Aber ich habe doch Einwände. Seine Idee hat ihn in Verzückung versetzt, damit hat er sich eine Brille verpassst, mit der er offenbar nur noch...
Veröffentlicht am 21. Januar 2011 von Rentier


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Mathematik sondern Geisteswissenschaft, 14. Mai 2002
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Buch handelt es sich NICHT um eines der vielen populärwissenschaftlichen Mathematikbücher (auch wenn man auf einigen Seiten anderes lesen kann), sondern um die Theorie des Autoren, wie das menschliche Bewusstsein die Fähigkeit zur höheren Mathematik entwickeln konnte.
Dies ist sehr interessant aber (allen Bemühungen des Autoren zum Trotz) stellenweise sehr trocken und auf der Grenze zum Fachbuch. Trotzdem: Wer sich für die Entwicklung des menschlichen Geistes interessiert, findet hier eine hervorragende Abhandlung. Mathedidaktiker und Mathematiklehrer sollten sowie zur Lektüre angehalten werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspirationen für einen neuen Mathematikunterricht, 18. September 2002
Einfach Genial! Mit sehr vielen Beispielen, die man seinen
Schülern -mal so nebenbei- erzählen oder ausprobieren lassen
kann. Meine Schüler (5. Klasse) kamen aus dem Staunen nicht
mehr heraus: z.B. woher kommen die Ziffern 1,2,3? Was hat
Mathe mit Mustern zu tun? Auch Lehrer beginnen wieder zu
staunen; Zwischen bloßem Rechnen und der Schönheit der
Mathematik liegen Welten - dies veranschaulicht Devlin auf
eindrucksvolle Weise!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flach gepaddelt, 21. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Mathe-Gen: oder Wie sich das mathematische Denken entwickelt + Warum Sie Zahlen ruhig vergessen können (Taschenbuch)
Devlin hat ein paar Bücher über Biologie und Anthropologie gelesen, hat eine Idee entwickelt und macht sich munter ans Werk. Teilweise hält er sich an wissenschaftlichen Kodex, z.B. indem er sauber zitiert. Aber ich habe doch Einwände. Seine Idee hat ihn in Verzückung versetzt, damit hat er sich eine Brille verpassst, mit der er offenbar nur noch Werke wahrnimmt, die seine Hypothese untermauern. Der kritische Blick ist ihm dabei abhanden gekommen. So tappt er durchaus in Fettnäpfe, fast regelmäßig, wenn er biologische Details erörtert (etwa dass Tiere nicht den Mechanismus des Glottalverschlusses hätten - eine Voraussetzung zum Sprechen). Ein anderes Merkmal, mit dem er begeistert argumentiert, ist das "Offline-Denken", sein Ausdrück dafür, dass unser Gehirn nicht nur auf unmittelbare Sinnesreize reagiert, sondern sich auch ohne äußeren Reiz mit "Gedanken" beschäftigen kann. Das spricht er ausschließlich Menschen zu - ein bedauerlicher Irrtum. Wer einen Hund beim Träumen beobachtet hat, ahnt was ich meine. Was mich aber definitiv nervte ist seine Methode, ein Postulat so lange zu wiederholen, bis er es dem Leser schließlich als bewiesene Tatsache unterbreitet ("wie wir gesehen haben, hat sich die Sprache vor 200 000 bis 75 000 Jahren entwickelt") - das ist sicher ein brauchbares Postulat, aber einen Beweis für dieses Zeitintervall gibt es nicht. Wir haben also nicht gesehen! Andere, taugliche Beweise für frühzeitiges Abstraktionsvermögen - etwa Höhlenzeichnungen hat er dagegen übersehen. Vielleicht haben diese Fakten auch nicht in sein postuliertes Zeitintervall gepasst. Fazit: für den kritischen Leser teilweise interessanter Lesestoff, mit dem man sich auseinandersetzen kann. Womit aber dieses Buch das Label "Wissenschaftsbuch des Jahres" verdient hat, ist mir rätselhaft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mathematik-Genesis statt Gen wäre der richtige Titel., 4. Oktober 2004
Als der Rezensent vor 35 Jahren von seinem alten Professor die Aufgabe erhielt, eine Dissertation über mathematische Hochbegabung und ihre mögliche Vererbung zu schreiben, war eine der ersten Feststellungen, als die Daten von den über 1000 leistungsfähigsten Schüler der damaligen DDR und ihrer über 20000 Verwandten vorlagen, daß es kein spezielles „Mathe-Gen" geben konnte, sondern statt dessen eine hohe Allgemeinbegabung bzw. einen sehr hohen Grad von allgemeiner Intelligenz, der seinen Ausdruck in sehr guten Leistungen in Mathematik finden konnte, aber sehr oft auch in Spitzenleistungen in technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Mathematiker und ihre Verwandten sind auch weit überdurchschnittlich sprachbegabt, oft gute Organisatoren und Manager. Es ist auch aus der menschlichen Evolution heraus nicht vorstellbar, daß es Gene speziell für Mathematik geben könnte, sondern statt dessen für Denken und einen hohen Grad von gesundem Menschenverstand. Der Referent kann damit Devlin bestätigen, der (auf S. 13 des Buches) feststellt, daß es „kein Mathe-Gen gibt, sondern eine angeborene Fähigkeit zum mathematischen Denken. Natürlich gibt es Gene, die diese Fähigkeit beeinflussen." Diese Unterschiede zwischen den Menschen, die der eigentliche Forschungsgegenstand der Humangenetik, der Psychometrie und von IQ-Tests sind, sind aber dann im weiteren kein Gegenstand des Buches. So gesehen ist die Titelwahl sogar völlig irreführend. Statt dessen befaßt sich das Buch mit den Eigenschaften des menschlichen Denkens, wie sie allen Menschen gemeinsam sind (und dadurch nicht Gegenstand der Genetik sind!). Was diese eigentliche Zielsetzung des Buches betrifft, so hat sich der Verfasser seinen guten Ruf und die Auszeichnungen redlich verdient. Der Text ist populärwissenschaftlich. Dem Rezensent selbst ist das Wesen des mathematischen Denkens vor allem durch „Where Mathematics Comes from" von George Lakoff und Rafael Nunez deutlich geworden, das nicht einer deutschen Übersetzung vorliegt, aber auch andere geistige Ansprüche stellt (und wer die erfüllen kann, kann heutzutage auch fließend Englisch lesen).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jeder kann, wenn er nur will, 17. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Mathe-Gen: oder Wie sich das mathematische Denken entwickelt + Warum Sie Zahlen ruhig vergessen können (Taschenbuch)
Devlin stellt die Hypothese auf, dass „mathematisches Denken" (in strenger Abgrenzung zum Rechnen) auf exakt denselben Grundlagen der Gehirnentwicklung basiert wie die Ausbildung einer vollwertigen Sprache. Das (metaphorische) „Mathe-Gen" und das „Sprach-Gen" sind ein und dasselbe.
Devlin gelingt es, bei seinen argumentatorischen Höhenflügen durch die vollkommene Welt der Abstraktion stets die Bodenhaftung zu bewahren - getreu seiner Erkenntnis, dass die Probleme vieler mit Mathematik ausschließlich mit dem Grad an Abstraktion der Materie zu tun haben. Auf dem langen, nur stellenweise trockenen logischen Weg erfahren wir, worum es bei Mathematik eigentlich geht (um Muster und Beziehungen) und vor allem wie das menschliche Denken im heutigen Sinn entstanden sein könnte. Devlin leitet daraus aktuelle Schlüsse ab: Mathematik zu betreiben (nicht Rechenaufgaben lösen, sondern den Hintergrund verstehen) ist für den Geist das perfekte Training - es dient der Ausbildung der seit jeher wichtigsten Überlebenstechnik des Menschen, der Anpassungsfähigkeit an wechselnde Verhältnisse.
Das Buch ist natürlich präzise und logisch aufgebaut, präsentiert eine lückenlose Argumentationskette und vermag der ganzen Sache auch noch einiges an Witz abzugewinnen. Empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überhaupt keine Hilfe, 21. September 2008
Werde mir mit dieser Rezension keine Freunde machen (bin fast sicher, daß in einem Kommentar stehen wird, ich hätte das Buch "nicht verstanden"), möchte aber dennoch loswerden, was ich darüber denke.

Für Devlin liegt der Grund für Mißerfolg in Mathematik in mangelnder Motivation. Als Beispiel nennt er Kinder, die in der Schule grottenschlecht in Mathe waren, dann aber plötzlich glänzend rechnen konnten, als sie an einem Marktstand verkauften und darauf achten mußten, daß die Kunden sie nicht übers Ohr hauen. Als diesen Kindern der Sinn des Rechnens klar war, klappte es auf einmal. Diese Beispiele sind absolut plausibel und glaubwürdig, aber ob sie auf jeden zutreffen?

Ich bin mir sicher, daß manche Schwierigkeiten NICHT auf fehlende Motivation zurückgehen.

Im Internet stieß ich auf das Beispiel eines Jungen namens Frank, der die Aufgabe 22 + 5 ausrechnen sollte. Sein überraschendes Ergebnis lautete 9, und er war darauf gekommen, weil er die beiden Zweien der 22 addiert hatte! Die Lösung war also aus der Sicht dieses Jungen gar nicht komisch. Aber: Wenn jemand so wenig begriffen hat, glaube ich nicht, daß Motivation ihm weiterhilft. Dieser Junge wäre an einem eigenen Marktstand genauso kläglich gescheitert wie in der Schule. Dieses Kind ist wahrscheinlich völlig verzweifelt, und ein Vorwurf wie "Du willst ja nur nicht" wird ihm keine Hilfe sein, ganz im Gegenteil. Ich wüßte gern, was Keith Devlin zu so einer Rechnung sagt, aber so grundlegende Probleme wie die des kleinen Frank kommen in seinem Buch leider nicht vor.

Keith Devlins Aussage, Motivation sei der allesentscheidende Faktor, erinnert fatal an die Behauptungen unseriöser Motivationstrainer wie Murphy, Carnegie oder Freitag ("Alles ist machbar, wenn man nur will"), und seine eigene Biographie paßt auch in dieses Bild: Er war selbst mal ein Versager, hat dann jedoch eine wundersame Wandlung durchgemacht - wie jeder ordentliche Guru. Bei ihm ist mit 15 urplötzlich der Groschen gefallen; was genau sein "Erweckungserlebnis" war, sagt er leider nicht, aber danach war natürlich alles in Butter, er hat sogar Mathe studiert und seinen Doktor gemacht.

Devlins Motivationstheorie hat noch einen Haken, denn sie entläßt Mathelehrer komplett aus ihrer Verantwortung: Die müssen sich keine Sorgen mehr um ihren Unterricht machen und brauchen sich auch nicht mehr um schwache Schüler zu kümmern, denn motivierte Kinder kapieren ja alles - wer nicht mitkommt, hat nur keinen Bock und ist selber schuld.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach gut, 14. Februar 2002
Von Ein Kunde
Nicht das erste Mathe-Buch ohne Formeln, aber ein sehr verständliches. An tollen Beispielen verweist Keith Devlin, dass Mathematik und mathematisches Denken mit unserer Sprache artverwandt ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Mathe-Gen: oder Wie sich das mathematische Denken entwickelt + Warum Sie Zahlen ruhig vergessen können
Gebraucht & neu ab: EUR 0,80
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen