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am 16. April 2003
Wie sieht das Ende des Universums aus? Diese quälende Frage hat man sich sicherlich schon einmal gestellt. Doch für jeden sieht das Ende anders aus, während einige vor dem Gedanken schaudern, dass die Erde in ca. 4 Milliarden Jahren ein "gegrillter" Planet sein könnte, hadern andere erst bei der Vorstellung, dass in Billionen von Billionen Jahren das Universum ins absolute Chaos stürzen könnte.
Anhand der modernen Astrophysik versuchen Fred Adams und Greg Laughlin in diesem Buch "Die fünf Zeitalter des Universums" die mögliche Entwicklung unseres Universum zu beschreiben. Die Reise beginnt aber in der Entstehungsphase, dem Urknall. Was waren die wichtigen Faktoren, warum das Universum so ist wie es ist? Es folgt das Zeitalter des derzeitig wahrnehmbaren Universums (der leuchtenden Sterne), ab hier tauchen die Autoren in die Zukunft ein. Wie entwickeln sich die Sterne und die Materie weiter? Wie bei vielen populärwissenschaftlichen Büchern ist ein Vorwissen nicht notwendig, da die dahinterstehende Physik auch für Laien verständlich erklärt wird. Es könnte aber sein, dass für manche Leser die beiden ersten Kapitel zu schnell abgehandelt werden, aber dafür gibt es genug andere sehr gute Bücher. Dieses möchte sich gerade nicht so sehr mit der Vergangenheit, sondern die Zukunft des Universum beleuchten.
Das Buch versteht zu faszinieren. Während die ersten beiden Zeitalter (bis zur Jetztzeit) eher kurz gehalten werden, werden die anderen drei Zeitalter (die zukünftige Entwicklung unserer Universums) ausführlich und mit Hingabe beschrieben. Die Autoren berücksichtigen immer wieder auch die Möglichkeit, ob sich in der Zukunft (auch intelligentes) Leben entwickeln könnte? zB: Leben in der Atmosphäre von Weißen Zwergen. Klingt absurd? Ja, und dieses Buch bietet noch viel mehr.
Das Buch erinnert mich an einen guten Krimi und liest auch so, flüssig aber nüchtern. Das Buch steuert unaufhaltsam seinem Höhepunkt am Ende des Buches zu. Den kurze Einführungsphase kennt man schon von vielen anderen populärwissenschaftlichen Büchern. Aber wie geht's weiter? Was passiert nachdem unsere Sonne erloschen ist? Was wenn alle Sterne unserer Galaxie erloschen sind? Könnte dann noch Leben existieren? Was passiert wenn das letzte Schwarze Loch verdampft ist? Und dann das Finale. Aber gibt es vielleicht noch Hoffnung, ein Entrinnen, auch wenn wir es nicht mehr erleben? Das Buch gibt Antworten.
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am 24. Oktober 2002
Ab und zu und leider viel zu selten begegnet man Büchern, die sich ihre fünf Sterne praktisch wie von selbst verdienen. Dieses gehört dazu. Obwohl schon das Thema als solches relativ ungewöhnlich ist, setzen die beiden Autoren noch eins drauf: Ihre Art, die Geschichte des Universums zu schildern, ist souverän, locker, manchmal ironisch, dann wieder poetisch, aber immer verständlich - obwohl das Spektrum der imaginären Zeitreise vom Planckschen Wirkungsquantum (ganz am Anfang) bis zum Protonenzerfall (ziemlich am Schluss) reicht.
Apropos Zeit: Adams und Laughlin vertreten im Hinblick auf die Evolution des Universums die derzeit wahrscheinlichste Lehrmeinung einer immerwährenden Expansion, die schließlich zum unausweichlichen Kältetod des Kosmos führt. Diese räumliche Ausdehnung ist zwangsläufig mit einer zeitlichen verknüpft - Jahreszahlen mit hundert und mehr Nullen sind demzufolge keine Seltenheit. Irgendwann im Laufe der Lektüre, wenn die letzten Sterne längst ausgebrannt sind und selbst die Schwarzen Löcher nach und nach verdampfen, bietet sich dem Leser das Bild einer ungeheuren Agonie, der Eindruck eines endlosen Nichts, das von keinem Lichtschimmer mehr erhellt wird. Falsch, sagen die Autoren, und verweisen darauf, dass auch in allerfernster Zukunft noch hochinteressante Prozesse ablaufen, obwohl sich dann die Maßstäbe und Proportionen, die wir gewohnt sind, erheblich verschoben haben. Und wenn eines unendlich fernen Tages wirklich gar nichts mehr geht, wird ein kosmischer Phasenübergang das Universum im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellen und neu ordnen.
Diese Beschreibung klingt nüchtern und emotionslos. Doch ich habe die beiden Astrophysiker im Verdacht, im Grunde ihres Herzens echte Romantiker zu sein: In einigen der Impressionen, die jedem Hauptkapitel vorangestellt sind, skizzieren sie mit wenigen Strichen die Möglichkeiten künftigen kosmischen Lebens - zwar nur kurz, aber so glaubhaft, dass sie dieser Idee vermutlich wirklich anhängen. Und das macht das Buch nicht nur lesenswert, sondern auch sehr sympathisch.
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am 29. Dezember 2002
Ausgehend von dem momentanen Kenntnisstand in Physik,Astronomie
und Kosmologie spannen die beiden Verfasser einen riesigen,teil-
weise unvorstellbaren Zeitbogen vom Urknall bis zum möglichen
Ende des Universums.Dabei ist unser jetziges Zeitalter und auch
auf dem Planet,auf den wir leben,nichts außergewöhnliches.Wir
sind eingebunden im sichtbaren Universum und ein kleiner unbe-
bedeutender Teil dieses Gebildes.
Bei diesem langen Zeithorizont,gezählt in kosmischen Dekaden,
hat auch die Physik ihre Grenzen.In diesem Zusammenhang gehen
Adams und Laughlin teilweise in faszinierender Form auf Fragen
und Möglichkeiten ein,die den Leser nicht nur fesseln,sondern
auch zu weiteren Gedanken anregen.
--Wer wird in dem ewigen Wettstreit zwischen Schwerkraft und En-
tropie(Maß der Menge an Unordnung in einem physilalischen System)
die Oberhand behalten?Das Ergebnis für ein mögliches Ende unse-
res sichtbaren Universums sind enorm.
--Bei der Frage,ob es zur Zeit oder in späteren kosmischen De-
kaden irgendeine Form von Leben gibt,wird die Skalierungshypo-
these des Physikers Freeman Dyson zu Grunde gelegt.Danach werden
beispielsweise Lebensfunktionen bei niedriegen Temperaturen viel
langsamer ablaufen.Sind auch andere Prämissen denkbar?
--Was passiert,wenn die Vorhersagekraft physikalischer Gesetze
versagt,wie bei der Singularität(ein Punkt der Raumzeit mit un-
endlicher Dichte)in der Mitte Schwarzer Löcher.Entsteht dann
ein neues Universum?Kann in diesem neuen Universum Leben in ir-
gendeiner Form möglich sein?
Ein Auszug möglicher Fragestellungen und Szenarien als Output
diese faszinierenden Buches.
Die höchste Bewertung ist voll gerechtfertigt.
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am 20. Februar 2004
Dieses Buch liest sich wie ein Roman. Von der ersten bis zur letzten Seite, von der ersten bis zur letzten Sekunde befindet man sich auf einer unglaublichen Reise durch die Zeit. Ein wunderbares Buch für Menschen, die sich für Astromonie, Kosmologie und die Zeit interessieren. Absolut zu empfehlen!!!!
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am 16. Januar 2004
Ein unglaubliches Buch das den Anfang und das Ende des Weltenalls interessant und humorvoll beschreibt!!!
Erklärungen anhand von grafischen Darstellungen runden die leicht verständlichen Erläuterungen ab.
Auch Nicht-Astronomen werden sich schnell in die Materie hineinlesen!!
0Kommentar9 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2014
Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Auch wenn es der Fachmann als Trivial abtun wird, mir hat es gut gefallen.
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