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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels
Es begann im 6.Jh.v.Christus als Pythagoras seinen Satz x²+y²=z² aufstellte. Doch wusste er damals nicht, dass dieser Satz Auslöser eines der größten mathematischen Rätsel werden sollte.
Pierre de Fermat, ein im 17.Jh. lebender Jurist und begnadeter "Hobby-Mathematiker", stellte die Vermutung auf, dass der Satz von Pythagoras für die n-te...
Veröffentlicht am 13. März 2003 von tbeirau

versus
3.0 von 5 Sternen Wer tour d'horizon Lektüren mag
Sehr spät möchte ich auch noch einen Kommentar zum Buch abgeben.
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen. Ich bin eigentlich kein Freund von tour d'horizon Lektüren und, ja, ich habe das Buch ziemlich shnell durchgelesen. Sehr viel wird angetippt. Ich fände weniger, dafür genauer, besser. Ich bin selbst Mathematiker, obwohl beruflich schon...
Vor 7 Tagen von LeseGern veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels, 13. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
Es begann im 6.Jh.v.Christus als Pythagoras seinen Satz x²+y²=z² aufstellte. Doch wusste er damals nicht, dass dieser Satz Auslöser eines der größten mathematischen Rätsel werden sollte.
Pierre de Fermat, ein im 17.Jh. lebender Jurist und begnadeter "Hobby-Mathematiker", stellte die Vermutung auf, dass der Satz von Pythagoras für die n-te Potenz mit n>2 keine ganzzahligen Lösungen hat. Doch Fermat, bekannt für seine Ingeniosität und seinen Zynismus, schrieb auf einer Buchseite, er "[...]habe hierfür einen wahrhaft wunderbaren Beweis, doch ist dieser Rand zu schmal, um ihn zu fassen."
Dies war der Anfang einer wahrhaft wunderbaren Geschichte der Mathematik.
Simon Singh schildert in seinem Buch nicht nur die Geschichte dieses bis 1995 ungelösten Rätsels sondern auch die Geschichte der Mathematik in einer wunderbaren, auch für Laien, verständlichen Sprache. Die von Singh verwendeten Beweise sind, wer nachschlagen möchte (und dies wird von mir dringendst empfohlen!), am Ende des Buches zu finden und sehr verständlich.
Beginnend mit der Entstehung der Mathematik ab Pythagoras über Mathematik im 17.Jh. unter Fermat bis hin zur Neuzeit werden die Schwerpunkte und die Denkansätze der jeweiligen Zeit verständlich und weitestgehend beschrieben.
Dabei vergisst Singh nicht, auf bedeutende Personen der Geschichte der Mathematik einzugehen.
Zusammenfassend kann ich schließlich nur noch ein Zitat aus dem Umschlagtext anführen, dass dieses fantastische Buch für jeden schmackhaft machen sollte:
"Die Geschichte eines mathematischen Beweises, zugleich auch die Geschichte der Mathematik - so mitreißend dargestellt, dass niemand sich ihrer Faszination entziehen kann."
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mathematik unterhaltsam, 10. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
In "Fermats letzter Satz" beschreibt Simon Singh die Geschichte der Suche nach dem Beweis ebendieses Theorems; bzw. bis vor kurzem von Fermats letzter Vermutung, denn vor dem exakten Beweis darf sich keine Vermutung mit dem Begriff "Satz" schmücken. Das klingt wie hartes Brot und dröge Lesekost, ist es aber überhaupt nicht, denn zum einen geht es um einen Satz, dessen Inhalt viele, auch mathematisch kaum gebildete und interessierte Leute, durchaus verstehen können. Zum anderen versteht es Simon Singh, die mathematischen Probleme so zu vereinfachen und trotzdem korrekt wiederzugeben, daß man zum einen recht viel verstehen kann und zum anderen immer eine gewisse Spannung verspürt. Die Hauptfigur der Geschichte ist Andrew Wiles, der als Zehnjähriger auf Fermats letzte Vermutung stieß und von da an von dieser gefesselt war. Sing beschreibt eindrucksvoll die Geschichte der Versuche eines Beweises, bis zu der Stelle, an der sich zufälligerweise die Wege von Wiles, inzwischen Mathematikprofessor und einer der Profiliertesten seiner Zunft, und Fermat erneut kreuzen. Wiles hält es für möglich, mit kompliziertesten Methoden der modernen Mathematik den Beweis zu versuchen, und Singh verfolgt ihn dabei und schafft es auch diesen hochkomplexen, für nur einige wenige Fachleute in der Welt annähernd verständlichen, Stoff zu vermitteln. Der Leser fiebert mit und kann das Buch kaum zur Seite legen; etwas, das die Mathematik nicht oft schafft ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur eine spannende Geschichte, 15. September 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch befaßt sich mit einem mathematischen Rätsel. Nun wird jeder denken, dass dies ungemein langweilig sein müsse, denn jeder hat ja Mathe in der Schule gehasst. Doch in "Fermats letzter Satz" geht es um die spannende und abenteuerliche Geschichte der Lösung eines Problems, welches nicht nur alt ist, sondern auch von jedem Grundschüler auf Anhieb verstanden werden kann. Aber nicht nur die Probleme, die Fermats letzte Behauptung aufgeworfen hat, werden hier von Simon Singh mitreißend erklärt, sondern es werden auch noch viele weitere interessante logische Gedankenspiele erläutert und dem Leser aufgegeben. Auch der "Nichtmathematiker" wird sicherlich in den Bann dieses Buches gezogen. An der Schwierigkeit des Beweises der Behauptung von Fermats doch so einfach wirkendem letzten Satz wird wieder einmal deutlich, dass die einfachsten Fragen oft die schwierigsten sind. Viele große Mathematiker haben sich über das Fermat-Problem den Kopfe zerbrochen und auch der Leser wird gezwungen, sich seine Gedanken zu machen. Simon Singh zeigt auch an dem einen oder anderen Einzelschicksal, welche Fszination dieses Problem auf einen Menschen haben kann. Hat man mit dem Buch erst einmal angefangen, möchte man es gar nicht mehr aus der Hand legen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Vermittlung des Horrorfaches Mathematik, 10. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
Der durchschnittlich interessierte Bürger stellt sich schon mal im Leben die Frage: Was ist eigentlich Mathematik? Zunächst ist es eine Geisteswissenschaft, die von den Objekten des Denkens handelt. Vielfach ist sie Wegbereiter für die ungeheure Wissenserweiterung, welche die Menschheit durch die Naturwissenschaft erfahren hat. Wäre Albert Enstein zur Allgemeinen Relativitätstheorie gelangt, ohne die Vorarbeiten von Riemann? Wer darüber einen anschaulichen Begriff erwerben will, ist bei Simon Singh bestens aufgehoben. Der Bogen spannt sich von den Anfängen der "Königsdisziplin", der Zahlentheorie, bei den Griechen bis in die großen Jahrhunderte der Mathematik im Gefolge der Aufklärung. Man erlebt das Ringen um die Wahrheit einer mathematischen Aussage in Gestalt eines "Satzes" förmlich mit. Ein ausgezeichnet aufgearbeitetes Stück Wissenschaftsgeschichte. Alleine deshalb schon lesenswert. Zum krönenden Abschluß kommt dann noch der spannende Krimi des Beweises der "großen Fermatschen Vermutung", die seit Andrew Wiles jetzt eben der "Satz von Fermat" heißt und man lernt dabei, was es heißt, wenn ein Mathematiker von einem Beweis spricht. Man glaubt eher einen Thiller zu lesen statt eines Buches über das "Horrorfach" Mathematik. Das ist perfekte Vermittlung von Wissen. Dazu muß man kein Mathematiker sein um das zu genießen.

Dr. Friedrich Wörndle
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein spass und 330 jahre köpferauchen, 15. Januar 2009
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
ob fermat wohl gewußt hat, was er mit seiner spassigen idee, zuerst das alte a-quadrat + b-quadrat = c-quadrat aus der fläche in höhere dimensionen zu heben (a hoch n + b hoch n = c hoch n, wobei n > 2 ), angerichtet hat?

und dann auch noch zu behaupten, dass es dafür keine lösung gibt und weiter zu behaupten, das auch mathematisch beweisen zu können?

dann ist er verstorben und durch vier jahrhunderte begaben sich alle mathematiker, die von diesem problem gepackt wurden (und das waren gar nicht wenige und primär die besten) auf die suche nach diesem beweis, manche verzweifelten, manche zerbrachen daran.

ein hoher preis wurde ausgesetzt und kurz vor ablauf gelang es dem mathematiker andrew wiles nach jahrelanger arbeit einen mathematischen beweis für die unlösbarkeit des fermat-satzes zu erbringen. er verwendet dafür jedoch die taniyama-shimura-vermutung über modulare kurven - ein mathematisches spezialgebiet, dass zu fermats zeiten noch völlig unbekannt war.

es soll auch nicht viele mathematiker geben, die diesen sich über mehrere seiten erstreckenden beweis verstehen...

falls fermat tatsächlich einen beweis hatte, so ist dieser wohl nach wie vor nicht gefunden, zumal fermat auch anmerkte, dass dieser recht simpel wäre.

dieses buch ist nun eine toll recherchierte, brillant, kurzweilig und spannend erzählte geschichte über diesen wohl - zumindest was investiertes gehirnschmalz betrifft - folgenreichsten mathematischen scherz der geschichte.

keine angst! interesse für mathematik bzw entsprechende kenntnisse sind keine voraussetzung für die lektüre. einen warnhinweis muss ich dennoch abgeben: meine tochter konnte sich nach der lektüre für mathematik interessieren, die sie vorher verabscheute, ihre schularbeiten wurden fehlerfrei und mittlerweile beschäftigt sie sich mit kniffligen mathematischen rätseln - vielleicht wird sie noch mal nach einem einfachen beweis suchen...

großes kino, tolles buch!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur, aber auch für Nicht-Mathematiker, 7. September 1999
Von Ein Kunde
Das Buch "Fermats letzter Satz" ist meiner Meinung nach das beste populärwissenschaftliche Buch, das ich je gelesen habe. Dies ist eine starke Behauptung und ich will versuchen, sie im folgenden zu begründen...
Zunächst einmal dürfte die Zielgruppe dieses Buches nahezu unbegrenzt sein. Vielfach wird dieses Buch als Buch für Laien angepriesen (Slogan: Mathematik für Nicht-Mathematiker) und das hat auch seine Berechtigung. Selten findet man die Mathematik so spannend und verständlich aufbereitet wie hier, so daß Vorkenntnisse, die über durchschnittliche Schulbildung hinausgehen für höchsten Lesegenuß überhaupt nicht notwendig sind. Vielleicht liegt das auch daran, daß der Autor selbst gar kein Mathematiker ist, sondern Physik studiert hat und nun als Journalist arbeitet. Ich bezweifle, daß ein "echter" Mathematiker dieses Buch hätte schreiben können. Nun kommt das große "aber"...das Buch eignet sich nämlich gleichermaßen für Leute, die wirklich was von der Mathematik verstehen, also auf jeden Fall auch für Mathematikstudenten und sogar Berufsmathematiker. Sicher, die mathematischen Exkurse und die einfachen Beweise im Anhang werden für diese Leser kaum von Interesse sein. Was das Buch für diese Zielgruppe lesenswert macht, ist die ungeheuer spannende Art, in der ein echter Thriller (mit Happy End) erzählt wird. Es ist eine Geschichte aus dem Leben und kein Krimi könnte spannender sein. Auf jeden Fall berichtete mir einer meiner Professoren (ein Mathematiker), daß auch er das Buch "sehr gut" fände. Was das Buch weiterhin höchst interessant macht, ist, daß man endlich mal erfährt, wie die Mathematik auch das Leben "ganz normaler Menschen" (= Nicht-Mathematiker) und die Weltgeschichte beeinflußt hat. Man denke in diesem Zusammenhang nur an Kurt Turing und seinen Kampf gegen die deutschen Codierungstechniken im 2. Weltkrieg. Auch dies wird ausführlich in dem Buch geschildert. Dabei fällt auch auf, daß der Titel "Fermats letzter Satz" fast schon irreführend ist. Sicher, die faszinierende Geschichte dieses Satzes ist das zentrale Thema des Buches, aber in diesem Buch steckt noch viel mehr. Hier geht es um echte Menschheitsgeschichte. Ich habe diese Rezension mit einem deutlichen Statement begonnen und möchte sie ähnlich überspitzt beenden: dieses Buch zu lesen gehört fast schon zur Allgemeinbildung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen --- Eine mathematische Reise durch die Geschichte ---, 22. Februar 2006
Von 
Viking "TU-Student" (Leipzig / Berlin / Kourou / Sydney / München / Sao Paulo) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
Ein wunderbares Werk.Das Buch ist nicht nur eine Abhandlung über das Fermatproblem und dessen Bewältigung an sich. Vielmehr beginnt dieses Buch in den Anfängen der Mathematik im alten Griechenland und Umreisst die verschiedenen Epochen der Mathematik in einer sehr lebendigen Sprache.Mathematische Blütezeiten(altes Griechenland) stehen schlechteren Zeiten(Mittelalter) gegenüber.Es werden viele mathematische Beispiele aufgezeit oder Dinge erwähnt, die durch die Blüte der Mathematik ebenfalls eine Blüte erlebt haben.Auch wird zum Beispiel die Rolle der Frau in der Mathematik (durch alle Epochen)erläutert,etwa ihr gesellschaftliches Ansehen.Das Buch lässt aber nie das Fermatproblem ganz ausser Betracht und spitzt sich am Ende dahingehend zu, daß es dessen längjährigen Lösungsversuche und letztendlich die Lösung des jahrhunderte alten Problems aufzeigt. Abstrakte mathematische Herleitungen werden vermieden oder nur skizzenhaft aufgezeigt.Das Buch kann man auch mit mathematischem Grundwissen gut verstehen, da es, wie schon der Titel sagt, die Geschichte eines mathematischen Rätsels darstellt, und nicht etwa dessen mathematische Ausarbeitung.
Gefallen haben mir auch die zahlreichen Einblicke in die Leben vieler mathematischen Genies, wie zum Beispiel Phytagoras oder Euler.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant und spannend zugleich, 27. Oktober 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
Mathe ist eins meiner Lieblingsfächer in der Schule und mich faszinieren immer wieder die verschiedenen Methoden und wie man sie anwenden kann.
Dieses Buch führt einem vor, wie sich die Mathematik in der Geschichte entwickelt hat. Meistens dreht sich alles nur um einen mathematischen Satz, für den derjenige, der ihn bewiesen hat, den Beweis vernichtet oder vielleicht nie erbracht hat.
Große Mathematikgenies wurden durch die Gesellschaft zu anderen Tätigkeiten gedrängt, sei es durch die Französische Revolution oder wegen der Tatsache, dass es sich um Frauen handelt.
300 Jahre lang wurde kein Beweis für Fermats letzten Satz gefunden und doch nimmt sich eine Person vor, ihn zu beweisen.
Einzelne Mathematische Zusammenhänge werden in dem Buch erklärt, und zwar so, dass sie jeder versteht.
Dieses Buch ist fesselnd und bringt einem gleichzeitig die großen Mathematiker der Vergangenheit näher - von Pythagoras über Euler bis Andrew Wiles. Auch werden bisher ungelöste Probleme vorgestellt. Vielleicht wird ja ein Naturtalent durch das Buch inspiriert und beweist einen neuen Satz, der die Mathematik revolutioniert?
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man gelesen haben MUSS, 31. Dezember 2006
Von 
Florian Modler (Sarstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
350 Jahre lang haben die Mathematiker auf diesen Beweis gewartet: Auf den Beweis von Fermats letztem Satz. Vor gut zehn Jahren gelang Andrew Wiles dieses Meisterwerk, an dem sich zuvor schon viele Mathematiker die Zähne ausgebissen hatten.

Simon Singh, freier Wissenschaftsjournalist, Produzent und Autor verschiedener Fach- und Sachbücher, schildert den spannenden, interessanten und Nerven aufraubenden Weg von Andrew Wiles, Fermats Monstersatz zu bändigen. Der Satz besagt, dass die Gleichung xn+yn=zn für n größer oder gleich 2 keine ganzzahligen Lösungen besitzt. Im 17. Jahrhundert stellte Pierre de Fermat diesen Satz auf und bemerkte auf einer Randnotiz, dass er einen wahrhaft wunderbaren Beweis habe, doch dieser Rand sei zu schmal, ihn zu fassen.

Diese Bemerkung raubte in den folgenden Jahren vielen Mathematikern den Schlaf: Hatte Fermat wirklich einen Beweis entdeckt, wollte sich aber nicht die Mühe machen, ihn im Einzelnen aufzuschreiben? Oder wollte er die Mathematikerwelt nach ihm nur provozieren? Die Provokation jedenfalls gelang ihm und erreichte schon im Kindesalter Andrew Wiles. Nachdem er "The Last Problem" von E.T. Bell mit soviel Vorfreude auf den Beweis am Ende des Buches gelesen hatte, wurde er jedoch wütend und sauer, diesen nicht vorzufinden. Von da an ließ ihn das Rätsel nicht mehr los, und er machte sich selbst ans Werk, Fermats letzten Satz zu beweisen.

In einem fesselnden und packenden Schreibstil beschreibt Singh, wie dieser Satz die Mathematik, aber vor allem Wiles Leben bestimmte. Wiles ging nicht mehr in die Universität, um Vorträge zu halten, sondern zog sich komplett aus der Professorwelt zurück und nahm nur noch an einigen wenigen Pflichtkonferenzen teil. Seine Kollegen ahnten nicht, dass Wiles an einem wirklich großen und schwierigen Problem saß.

Der Autor schildert, wie verquickt die Mathematik doch ist und auf welche Grundlagen Wiles beim Versuch des Beweisens zurückgreifen musste und glücklicherweise konnte. Deutlich wird dabei auch, welche enorme Mathematik hinter diesem Satz steckt. Die Schilderungen reichen querbeet von Richard Taylor über Kurt Gödel, Galois' Gruppentheorie bis hin zur Taniyama-Shimra-Vermutung, die sich letztlich als entscheidend und bedeutend herausstellte. Sie zeigt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dieser Vermutung - jede elliptische Gleichung kann mit einer Modulform in Beziehung gesetzt werden - und dem Satz von Fermat besteht.

So reichte es aus, "nur" die Vermutung von Taniyama und Shimra zu belegen - was leichter gesagt als getan ist: Wiles hatte nun aber endlich nach Jahren ohne Erfolg einen neuen Zugang zum Beweis. Dennoch war der Hoffnungsschimmer nur klein, denn dreißig Jahre lang rätselten die Mathematiker auch schon an der Taniyama-Shimra-Vermutung herum. Doch nach einiger Zeit gelang es Wiles schließlich, die Vermutung und damit Fermats letzten Satz zu entschlüsseln!

Nach sieben Jahren harter Arbeit und Isolation sollte nun auch die restliche Mathematikerwelt von seinem Erfolg erfahren. Wiles meldete sich mit einem Vortrag über "L-Funktionen und Arithmetik" aus der Abschottung zurück. Keiner der Teilnehmenden wusste, dass dieser Vortrag mit diesem obskuren Titel Geschichte schreiben würde. Die Freude wurde aber bald gedämpft. Beim Prüfen des 130 Seiten langen Beweises fiel Nick Ratz ein unscheinbar kleiner, aber folgenschwerer Fehler auf. Wiles Beweis stand auf der Kippe zwischen Weltruhm und Absturz. Und erst nach sechs Monate war auch diese Lücke geschlossen, stand der Beweis felsenfest und wurde im Mai 1995 abschließend in den "Annals of Mathematics" publiziert.

Auch heute noch sind nur wenige Mathematiker auf der ganzen Welt in der Lage, den komplizierten Beweis bis ins kleinste Detail nachzuvollziehen und zu verstehen. Das Buch von Simon Singh kann aber jeder lesen! Es ist beeindruckend, wie der Autor schwierige Mathematik mit Bildern und sehr guten, einfachen Erklärungen an den Mann und an die Frau bringt - ohne, dass mathematische Vorkenntnisse benötigt werden.

Für diejenigen allerdings, die sich mehr Mathematik wünschen, stellt Singh am Ende des Buches ein ausführliches Literaturverzeichnis zum Vertiefen und im Anhang mathematische Beweise bereit. So eignet sich das Buch für Laien wie Fachleute gleichermaßen! Zu Recht wurde das Buch weltweit zu einem Bestseller und bereits in der 10. Auflage gedruckt.

Zum Schluss bleibt mir nur noch Pierre de Fermat meinen Dank auszusprechen: Hätte er die Mathematiker mit seiner Randnotiz nicht provoziert, gäbe es dieses spannende und interessant geschriebene Buch über ein Jahrhundertproblem der Mathematik nicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessantes und spannendes Buch, 8. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
Fermats letzter Satz handelt von der Geschichte einen Beweis für die Behauptung zu finden, es gebe für die Gleichung a^n + b^n = c^n (n > 2)keine Lösung mit natürlichen Zahlen.

Sehr fesselnd erzählt der Autor Simon Singh, wie sich die unterschiedlichsten großen Köpfe der Mathematik an dem Beweis versucht haben und daran scheiterten. Dabei werden nicht nur Denkanstöße für den Beweis von Fermats letzten Satz beschrieben und erklärt, sondern auch weitere interessante Gleichungen und Probleme der Mathematik behandelt.

Das Buch ist sehr einfach geschrieben und die Erklärungen sind sehr nachvollziebar beschrieben, sodass man sich auch ohne große mathematische Vorkenntnisse an dieses Werk heranwagen kann.

Meiner Meinung nach hätte das mathematische Niveau sogar noch etwas angehoben werden können, doch dafür gibt es den Anhang, in dem einige Beweise näher erläutert werden.

Mein Fazit: Ein unglaublich fesselndes und spannendes Buch, das neugierig macht mehr über Mathematik zu erfahren.

PS: Weiterhin kann ich "Geheime Botschaften" von Simon Singh empfehlen, in dem auf ähnlich spannende Weise von der Geschichte der Kryptologie erzählt wird.
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Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels
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