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am 8. November 2013
Das Buch beginnt mit der Schilderung einer ganz klassischen und Alltäglichen Stresssituation – dem morgendlichen Berufsverkehr. Mit anschließend defektem Aufzug. Wenn schon, denn schon! Das faszinierendste daran? Das Buch stammt aus den 1970er Jahren. Damals waren die Straßen leer, im Vergleich zu heute. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise durch ein ganz normales Leben und zeigt auf wo wir uns überall Stress antun und wieso wir so programmiert sind. Faszinierend und zugleich erschreckend, was einige Köpfe schon in den frühen 70ern wussten. Denn gut tut uns dieser Stress nicht. Und trotzdem haben wir in den letzten Jahrzehnten viel dafür getan immer mehr davon zu haben. Was Frederic Vester wohl über Mobiltelefone gesagt hätte?
Meine Kopfschmerzkarriere ist zu Beginn zwar gar keine Stressbedingte gewesen, aber heute spüre ich überdeutlich wie negativ sich dieser auswirken kann, und das fast Augenblicklich.
Einige ganzheitlichen Kernsätze, welche ich in meinen Therapien gelernt habe, stehen in Vesters Buch sinngemäß schon drin.

Ein Beispiel:
"Das Allerberuhigendste bei solchen Übungen ist jedoch, daß, bevor man mit irgendeinem Bio-Training, irgendeinem Sensitivity-Training, irgendeinem autogenen Training beginnt, immer eine gewisse Bewußtseinsänderung, ein Willensakt vorausgehen muß. Sonst rafft man sich gar nicht erst auf, einen solchen Schritt, der immerhin eine gewisse Bemühung und Anstrengung verlangt, zu tun. Bei allen Hilfen, die solche Meditationsübungen geben können, war es letzten Endes doch unsere eigener Wille, der uns zu diesem veränderten Management unseres Lebens geführt hat."

Zugegeben, nicht immer einfach zu lesen, trifft er aber immer wieder den Kern und bestätigt meine eigenen Beobachtungen. Geschrieben während ich in den Kindergarten ging. Manches davon wäre mir besser früher bewusst geworden.
Vester war aber wohl ein streitbarer und ideeller Geist, so das einige seiner Aussagen auch durchaus kritisch gesehen werden sollten. Inzwischen denke ich aber das er das ein oder andere eben deswegen überdeutlich bis reisserisch formuliert hat.
"Ehe wir also zu Beruhigungspillen, zu Vagolytika, zu Analgetika, zu Adrenergika, zu Weckaminen und anderen Psychopharmaka mit ihren Nebenwirkungen greifen, sollten wir daher erst einmal versuchen, was wir selbst können – statt gleich die Chemie zu bemühen. Denn hier wird genau wie beim Alkohol und bei anderen Drogen nur unsere Vorstellung von der Realität verbessert, nicht aber die Realität selbst. Es entsteht die Vorstellung von einem erweiterten Bewusstsein und damit das stärkste Hemmnis für eine echte Bewusstseinsentwicklung."
Philosophisch gesehen stimme ich mit ihm überein, aber im klinischen Alltag gibt es Fälle in denen mit Hilfe von Medikamenten erst einmal eine Stabilität wieder hergestellt werden muss, um den Weg zum Bewusstsein überhaupt pflastern zu können.
«Phänomen Stress» ist keine leichte Kost, hat dafür aber das Potential die Sicht auf die Welt zu verändern.
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am 2. April 2001
Obwohl "Phänomen Streß" bereits in den 70-iger Jahren erschienen ist, hat die Menschheit bezüglich Streß seither wohl nichts dazu gelernt.Wer das Buch liest, wird sich auf vielen Seiten wiederfinden und vor allem begreifen, wie Streß wirklich funktioniert und welche verheerenden Folgen er langfristig unserer Gesundheit zufügt. Während unsere Ur-Vorfahren Streß in einer Kampf-Fluchtphase noch biologisch natürlich auflösten, sitzen wir heutzutage mit dickem Hals hinterm PC oder dem Lenkrad. Und da wir so nie aus dem Streß `rauskommen, befinden wir uns permanent in "Kampf-Fluchtbereitschaft". Die Abstände von einem Streß zum nächsten werden immer kürzer und eine Auflösungs- und Erholungsphase findet nicht mehr statt. All das beschreibt F. Vester sehr informativ und spannend in seinem Buch.....
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am 26. Mai 2004
Ein hervorragendes Buch über den Stress und seine Ursprünge.
In diesem Buch wird gut auf die Zivilisationskrankheiten eingegangen, die ihren Ursprung oft in Stress haben.
Vester zeigt, welche Faktoren Stress fördern, und welche es daher zu vermeiden gilt, will man sich ein wenig von Stress befreien.
Besonders interessant ist die Beschreibung des sog. "Dichtestress", mit seinen gesundheitsschädlichen Effekten.
Was dieses Sachbuch sehr lesenswert macht, sind die Beschreibung der Tierexperimente, die viele Auswirkungen des Stress oft in drastischer Weise unterstreichen.
Zudem leicht verständlich, und nach dem Lesen ist man wirklich um einiges schlauer.
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am 10. Januar 2013
Kann man Wissenschaft besser präsentieren? Verständlich, unterhaltsam, mit ständigem Bezug auf den Lebens- und Erfahrungsraum des Lesers? Ich denke: Vester hat seinen Kollegen gezeigt, wie es geht.

Und schon kommen merkwürdige Exemplare seiner Zunft aus den Löchern und kritisieren gerade das. Klar: Wer selbst nichts zu sagen hat...
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am 31. Januar 2002
Wer sich einen guten Überblick verschaffen moechte über psychosomatische Stressphänomene ist mit diesem Buch gut beraten. Vester erklärt Hintergründe und zivilisatorische Stresserscheinenungen anschaulich. Man merkt dem Buch jedoch die behavioristischen Hintergrund in Form zahlreicher TIerexperiente an. Ein naeheres Eingehen auf einesystemische Stress-Perspektive haette ich an vielen Stellen informativer gefunden. 'Wenig Tips zum Stressmanagement.
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