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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen auch 2010 noch unübertroffen
Auch ich reihe mich nach anfänglicher Skepsis gerne ein in die "Fangemeinde" dieses Buches! Auch ich halte das 1972 (in vielen Rezensionen wird ein falsches Datum genannt!) erschienene Buch in den meisten Punkten immer noch für unübertroffen. Dass man jedes Buch kritisch lesen muss und nicht in allen Punkten mit dem Verfasser übereinstimmt, versteht...
Veröffentlicht am 26. September 2010 von Kurt Schnaus

versus
10 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut aber nicht gut genug
Hoimar von Ditfurths Buch ist gut gemeint und zum Teil auch gelungen. Es wird für gewöhnlich jedoch überbewertet. Problematisch ist der doch eher zähe Stil, verbunden mit dem Versuch die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse aus generationenlanger Forschung so darzustellen, daß jeder es verstehen kann. Sicher, Aufklärung tut not, heute so...
Am 8. Januar 2000 veröffentlicht


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen auch 2010 noch unübertroffen, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Auch ich reihe mich nach anfänglicher Skepsis gerne ein in die "Fangemeinde" dieses Buches! Auch ich halte das 1972 (in vielen Rezensionen wird ein falsches Datum genannt!) erschienene Buch in den meisten Punkten immer noch für unübertroffen. Dass man jedes Buch kritisch lesen muss und nicht in allen Punkten mit dem Verfasser übereinstimmt, versteht sich von selbst. Im Einzelnen:

positiv:
- klar verständlich, setzt kein Fachwissen voraus
- konzentriert sich aufs Wesentliche, verliert sich nicht in Nebensächlichem
- der spannende Versuch, die Entwicklung der Uratmosphäre, der ersten Einzeller bis hin zur Entstehung des menschlichen Bewusstseins als fortlaufenden zusammenhängenden Prozess zu beschreiben.
- es wird sehr deutlich, wie eng wir Menschen mit der belebten und unbelebten Natur verbunden sind
- Das Buch lässt einen Welt und Menschsein im anderen Licht erscheinen, trockene Fakten werden in einen Zusammenhang gestellt, so das man oft denkt: Stimmt, dass ist ja aufregend!

negativ
- vor allem das erste Kapitel (50 S.) über Urknall und Universum: Hier sind die astronomischen Kenntnisse seit 1972 stark gewachsen, Ditfurths Darstellung ist teilweise veraltet.
- die vielen Wiederholungen hätten ein bisschen reduziert werden können. Sie stellen aber - gebe ich zu - die Zusammenhänge zwischen den Kapiteln her.

was man wissen muss
- Ditfurth konzentriert sich auf die Entwicklung der Einzeller und die "Erfindung" der Mehrzelligkeit. Diese ca. 200 Seiten bilden den Kern des Buches und sind hochinteressant (molekulare Voraussetzungen, DNA, Stoffwechsel, etc). Alles weitere (Fische, Amphibien, Säugetiere, etc.) wird dann nur noch ganz ausschnittsweise behandelt. Dabei erfährt man auch noch Hochinteressantes, bekommt aber keine "Naturgeschichte" mehr. Wer über die Entwicklung der Wirbeltiere Genaueres wissen möchte, muss zu anderen Büchern greifen.

Alles in allem: Sehr lesenswert!
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Buch voller Denkanstöße, 16. August 2007
Von 
Michael Weber "plodriges" (Nisterau, Westerwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Faszinierend war nicht nur die lebendige Darstellung naturwissenschaftlicher Sachverhalte in Ditfurths Fernsehsendung "Querschnitte", die er mit Volker Arzt moderierte und die ihn einem breiten Publikum bekannt machte. Das gleiche gilt auch für die gut recherchierten und im Wesentlichen keinesfalls veralteten Bücher Ditfuths, die zum Glück fast alle noch (gebraucht) erhältlich und ausnahmslos zur Lektüre zu empfehlen sind. Das gilt in besonderem Maße für "Im Anfang war der Wasserstoff". Ditfurth führt den Leser auf spannende und informative Weise in die geradezu gigantischen Dimensionen der Naturgeschichte ein, die in Jahrmilliarden zu beschreiben sind und im Vergleich zu denen die "Dimensionen" menschlicher Geschichte sich geradezu lächerlich ausnehmen. Der wichtigste Gedanke des Buches lässt sich in dem Satz zusammenfassen, dass in der Natur auch ohne menschliche Gehirne ein hohes Maß an Verstand existiert, und dies schon Äonen bevor die Spezies homo sapiens sapiens in der Geschichte der Evolution überhaupt in Erscheinung trat. Besonders spannend sind die gerade wieder aktuellen Überlegungen Ditfurths zur Stufenlosigkeit der Übergänge zwischen unbelebter anorganischer und belebter organischer Welt. Zwar wirkt die Feststellung des Autors, dass der Tod der Preis der Komplexität sei, zunächst unverständlich und ernüchternd, doch die Ausführungen Ditfurths zu diesem zentralen Stichwort sind an Faszination kaum zu überbieten. Mit den immer gleichen Bausteinen in Gestalt einfacher Atome (Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Wasserstoff) "konstruiert" die Natur zunächst anorganische und dann immer kompliziertere lebende Organismen, die erst durch ihre Stoffwechselvorgänge "sterblich" wurden. Als deren bisher letzte Entwicklungsstufe erschienen vor etwa 3 Mio. Jahren die ersten Hominiden, als deren Nachfahren wir uns heute sehen. Wie hoch der Verwandtschaftsgrad alles Lebendigen auf dieser Welt ist, zeigt der Autor eindrucksvoll an der Parallelität und Komplementarität der Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Paläontologie (das vielleicht interessanteste Kapitel des Buches). Die Evolution, so Ditfurth, wird jedoch weitergehen, weshalb der Mensch lediglich als ein Baustein in einem gigantischen kosmologischen Prozess anzusehen ist, wenn auch erstmals mit dem Menschen die Evolution ein kritisches Bewußtsein ihrer selbst erlangt hat,dessen Folgen noch unabsehbar sind. Vor diesem Hintergrund mahnt Ditfurth mehr Bescheidenheit an und bestimmt unsere Aufgabe als Beitrag dafür zu sorgen, dass die Evolution ungestört weiter gehen kann (Reminiszenzen an die aus damaliger Sicht zukünftigen und heute realisierbaren Möglichkeiten der Gentechnolgie verweisen auf den zum Teil prophetisch anmutenden Charakter des Buches). Fazit: Das Buch transportiert auf naturwissenschaftlicher Grundlage ein ganzes Weltbild, in dem allerdings Gott nicht "unmöglich" gemacht wird. Prinzipiell erklär- und verstehbare Sachverhalte - von denen es immerhin eine Menge gibt - sollten allerdings nicht von transzendenten Weltzugängen überflüssigerweise zu Wundern erklärt werden.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht großartig, 17. Oktober 2007
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Hoimar von Dithfurth vereint in diesem Buch eine Geschichte des Universums vom Urknall über die Bildung erster Lebensformen bis heute und die Geschichte seiner naturwissenschaftlichen Erforschung und Durchdringung in unübertroffener Meisterschaft und Exzellenz. Ich habe es - nachdem ich es schon vor zwanzig Jahren gelesen habe - wieder mit äußerstem Gewinn und Genuss von vorn bis hinten durchgelesen. Ich kenne keinen Naturwissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten, dem es auch nur annähernd so wie Dithfurth gelingt, einem die Naturwissenschaft mit derartiger Schärfe, Klarheit und zugleich Leidenschaft nahezubringen. Es ist - soweit ich das als interessierter Laie beurteilen kann - auch heute in keinster Weise überholt, auch wenn die Forschung natürlich weitergeht.

Naturwissenschaftliche Erkenntnis und Gottesglaube widersprechen sich laut Ditfurth nicht, wenn man nicht, wie es "Kreationisten" und andere Religionsscharlatane tun, pseudonaturwissenschaftliche Erkenntnisse als "Gottesbeweis" heranzieht, sondern wenn man Gott - an den Ditfurth anscheinend glaubt - einen Platz einräumt, der neben jeder Naturwissenschaft steht. Allerdings muss auch Ditfurth einräumen, dass wir uns hier im Bereich reiner Spekulation bewegen.

Ein grandioses Werk dieses leider viel zu früh verstorbenen Universaltalents Hoimar v. Ditfurth, ein Muss für jeden naturwissenschaftlich Interessierten.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lückenlose begründung für ein naturwissensch. weltbild, 9. Februar 2002
"Denn angesichts des Standes unserer heutigen Naturerkenntnis, ist es an der Zeit, daß wir aufhören uns gegen die Einsicht zu sperren, daß die kreativen Potenzen, die Phantasie und die Lernfähigkeit der Natur unsere eigenen Fähigkeiten (die nur ein schwacher Abglanz sind) in unvorstellbarem Maße übersteigen"......einer der Kersätze, wenn nicht sogar DER Kernsatz , in von Ditfurths Buch. Er erzählt die Geschichte dieser Welt, in der wir uns befinden, angefangen beim Urknall bis hin zu unsrem Geist, begründet gut verständlich und zieht einen lückenlosen roten Faden durch das Geschehen bis heute. Ein Buch, daß dem Menschen ziegt, wo er wirklich steht, was er wirklich ist. Ein Buch gegen den - von ihm immer wieder erwähnten - "Mittelpunktwahn" des Menschen, der -da bin ich mir sicher- die Menschheit in nicht allzu langer Zeit an den Abgrund ihrer Existenz führen wird. Das Buch zeigt für jeden, der einer logischen Argumentation folgen kann auf, daß die Natur als solche längst nicht den Stand in der Gesellschaft hat, der ihr zustehen würde, nämlich der Erste. Nach der Lektüre wird mehr als deutlich, daß alles andere an Wissenschaft auf den Gegebenheiten der Natur aufbaut.
Ein Buch, daß jeder gelesen haben sollte...nein...verinnerlicht haben sollte. Denn Hoimar von Ditfurth drängt diese (seine) Meinung dem Leser nicht auf, sie erschließt sich dem Leser, ohne daß er sie explizit erwähnt, von selber. Wer dieses Buch undogmatisch und unverbohrt ließt, es versteht, der wird Erkennen, was wirklich wichtig ist und was uns nur wichtig vorkommt.
Ein Buch das aufklärt. Denn das paradoxe ist , daß obwohl wir heute mehr über das was um uns rum passiert wissen , als je zuvor, handeln wir immer konträrer,immer "dümmer".
Die Intention dieses Werks gehört in JEDEN Kopf.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker der Wissenschaftsliteratur, 8. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Der Autor Hoimar von Ditfurth, Professor für Psychatrie und Neurologie und bekannt geworden durch die ausgesprochen gute Fernsehserie "Querschnitte", der Fernsehsendung der modernen Naturwissenschaft, ist es mit dem Buch "Im Anfang war der Wasserstoff" gelungen, sage und schreibe 13 Milliarden Jahre Weltgeschichte in einen Bestseller der Extraklasse zu verpacken, wie es wohl nur wenige weitere gibt. Der Autor schreibt über die Entstehung, die Entwicklung und die Zukunft der Erde, der menschlichen Kultur, des Lebens, der Materie. Beginnend mit dem Urknall zeigt Hoimar von Ditfurth dem Leser auf verständliche Art und Weise das naturwissenschaftliche Weltbild und wagt schließlich auch einen kühnen Ausblick auf das Kommende. Auch wenn das Buch bereits 1981 erschienen ist, hat es kaum von seiner Aktualität verloren. Man ist fasziniert von den vielen Aspekten, die im Laufe der Zeit eine Rolle spielen bzw. spielten oder auch spielen werden. Das Buch ist sowohl für den interessierten Laien geschrieben, als auch für den Naturwissenschaftler, für den es schon fast ein Pflichtlektüre ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Zeitdokument der Forschung, 8. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
In diesem Buch erörtert Hoimar von Ditfurth die Entstehung der Welt wie wir sie kennen - angefangen beim Urknall bis in die heutige Zeit. Es werden Astronomie, Physik, Chemie, Geologie, Biologie und andere Fachgebiete durchstreift, und dass in einer sehr unterhaltsamen und verständlichen Weise.

Dabei ist dem Autor die greifbare Darstellung des aktuellen Wissens genauso wichtig wie die schonungslose Abrechnung mit der allzu verbreiteten Voreingenommenheit des Menschen. Er stellt allzu oft die Notwendigkeit heraus, dass der Mensch, um neues Wissen zu erschließen, seine anthropozentrische Sichtweise ablegen und die Welt vorurteilsfrei betrachten muss. Dafür: 5 Sterne

Allerdings sollte man sich unbedingt bewusst sein, dass es sich hier um ein Werk von vor nun mehr fast 40 Jahren handelt.
Was war vor dem Wasserstoff?
Wie entstand unser Sonnensystem?
Wie waren die Kontinente früher auf der Erde verteilt?
Wie entstand der Mond?
Was ist die Ozonschicht?
Antworten auf diese und viele andere Fragen sucht der Leser vergebens, um nur einige bezogen auf das erste Kapitel zu nennen. Dafür: 3 Sterne

Wer über den jetzigen Stand der Forschung einen Überblick hat, für den ist dieses Buch trotzdem sehr interessant, stellt es doch den Wissensstand verschiedener Bereiche zu einem festen vergangenen Zeitpunkt da, ohne rückwirkend zu beschönigen, wie es in aktuellen Werken durchaus praktiziert wird.

Für wissenschaftlich interessierte aber, die mit diesem Buch einen ersten Einstieg in die Thematik wagen wollten, empfehle ich Harald Leschs "Kosmologie für Fußgänger", auch wenn dieses auch nicht mehr brand neu ist, sowie Bill Brysons "Eine kurze Geschichte von fast allem", welches allerdings nur ausgewählte Fragestellungen herausstellt, diese dafür aber sehr ansprechend beantwortet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genialer Klassiker, 11. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Obwohl inzwischen schon etwas alt, hat dieser geniale Klassiker nichts an Aussagekraft verloren. Ein Muß für jeden, der sich für die Frage nach dem Sein und der Welt interessiert.
Gerade weil es aufgrund seines Alters nicht mehr in aller Munde ist, sollte man es hochhalten und auch ruhig Freunden und seinen Kindern weiterempfehlen.
Ein Buch zum "drüber reden" und philosophieren - ideal ergänzt durch "Wir sind nicht nur von dieser Welt" vom gleichen Autor".
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ojektiver Versuch der Rezension, 9. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Wer dem Autor zähen, langatmigen Schreibstil vorwirft, möge
bedenken, das die Texte aus v. Dithfurths Büchern z.T. 30 Jahre oder
älter sind und daher nicht mehr die 'Spitze der Erkenntnis'
repräsentieren d.h. um glaubwürdig zu bleiben zum Zeitpunkt der
Entstehung vorsichtig abwägend und mit Beweisen untermauernd
geschrieben werden mussten, während man heute den gleichen
Sachverhalt, weil er längst Standardwissen darstellt, mit ein paar
Sätzen abhandeln würde. Zum anderen wurden die Bücher nicht für
Wissenschafter geschrieben, sondern für 'Otto Normalleser', der in den
allermeisten Fällen dankbar ist für ausführlichere Darstellungen der
Sachverhalte. Viele Bücher v. Dithfurths waren nicht umsonst bei Ihrem
Erscheinen wochenlange Bestseller, und nicht umsonst ist v. Dithfurth
für sein schriftstellerisches Wirken mehrfach ausgezeichnet worden.

Thomas Hüskens
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent Design, 16. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Ich wünschte, dieses Buch würde an unseren Schulen gelesen.
Und ich wünschte, unsere Biologielehrer hätten es verstanden.
Die Religionslehrer auch.
Ich hatte zunächst geschmunzelt, als ich sah, dass in dem 1979 erschienen Buch noch so viel Mühe darauf verwendet wird, die Einwände von Darwins Gegnern zu entkräften. Selbst damals war man in der Biologie doch schon viel weiter! Dann aber fiel mir ein Lehrbuch einer Glaubensgemeinschaft in die Hände, in welchem Evolution auf die gleiche Art widerlegt werden sollte wie vor beinahe 200 Jahren. Es ist offensichtlich auch heute noch nötig, so weit vorne anzufangen, wie es in diesem Buch geschieht.
Natürlich sind viele der von Ditfurth beschriebenen Erkenntnisse inzwischen weiterentwickelt worden - das ist etwas anderes als "überholt". Wie es in Kapitel 6 geschrieben ist: "Alles Wissen ist immer nur vorläufig...Die Geistestgeschichte lehrt jedoch an einer Fülle von Beispielen, wie verfehlt es ist...die Transzendenz als Lückenbüßer zu mißbrauchen".
Naturwissenschaft kennt keine absolute Wahrheit - sie kennt die Heisenbergsche Unschärferelation. Das kann einen schon mächtig verunsichern und frustrieren. Oder man findet Vielfalt und Offenheit einfach atemberaubend schön.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswertissimo, 4. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Es ist ein sehr gutes Buch, wennauch im 3. Teil ein deutliches Kind seiner Zeit (Raumfahrteuphorie,...). Als jemand der Biologie und Chemie studiert hat kann ich nur sagen: es ist ein zeitloses, hervorragend geschriebenes, spannendes und zugleich sehr höfliches Buch, in dem Sinne, dass es das naturwissenschaftliche Weltbild vertieft, zugleich aber auch den religiösen Menschen respektiert, ihm sozusagen auf der Gottsuche hilft, da es Bereiche, wo sich die Suche erübrigt, klar benennt.
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Im Anfang war der Wasserstoff
Im Anfang war der Wasserstoff von Hoimar von Ditfurth (Taschenbuch - 1. Oktober 1997)
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