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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Buch voller Denkanstöße
Faszinierend war nicht nur die lebendige Darstellung naturwissenschaftlicher Sachverhalte in Ditfurths Fernsehsendung "Querschnitte", die er mit Volker Arzt moderierte und die ihn einem breiten Publikum bekannt machte. Das gleiche gilt auch für die gut recherchierten und im Wesentlichen keinesfalls veralteten Bücher Ditfuths, die zum Glück fast alle noch...
Veröffentlicht am 16. August 2007 von Michael Weber

versus
5 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Interessante Ideen, viel Spekulation
Das populärwissenschaftliche Buch ist gut und einfach zu lesen. Die Ideen werden verständlich vorgetragen. Indessen wird hier manches als Tatsache dargestellt, was in wissenschaftlichen Kreisen überausaus kontrovers diskutiert wird und fern von jeglicher Gewissheit liegt. Theorien und wissenschaftliche Erklärungsversuche werden so zu Wahrheiten...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2010 von Dong Dallas


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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Buch voller Denkanstöße, 16. August 2007
Von 
Michael Weber "plodriges" (Nisterau, Westerwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Faszinierend war nicht nur die lebendige Darstellung naturwissenschaftlicher Sachverhalte in Ditfurths Fernsehsendung "Querschnitte", die er mit Volker Arzt moderierte und die ihn einem breiten Publikum bekannt machte. Das gleiche gilt auch für die gut recherchierten und im Wesentlichen keinesfalls veralteten Bücher Ditfuths, die zum Glück fast alle noch (gebraucht) erhältlich und ausnahmslos zur Lektüre zu empfehlen sind. Das gilt in besonderem Maße für "Im Anfang war der Wasserstoff". Ditfurth führt den Leser auf spannende und informative Weise in die geradezu gigantischen Dimensionen der Naturgeschichte ein, die in Jahrmilliarden zu beschreiben sind und im Vergleich zu denen die "Dimensionen" menschlicher Geschichte sich geradezu lächerlich ausnehmen. Der wichtigste Gedanke des Buches lässt sich in dem Satz zusammenfassen, dass in der Natur auch ohne menschliche Gehirne ein hohes Maß an Verstand existiert, und dies schon Äonen bevor die Spezies homo sapiens sapiens in der Geschichte der Evolution überhaupt in Erscheinung trat. Besonders spannend sind die gerade wieder aktuellen Überlegungen Ditfurths zur Stufenlosigkeit der Übergänge zwischen unbelebter anorganischer und belebter organischer Welt. Zwar wirkt die Feststellung des Autors, dass der Tod der Preis der Komplexität sei, zunächst unverständlich und ernüchternd, doch die Ausführungen Ditfurths zu diesem zentralen Stichwort sind an Faszination kaum zu überbieten. Mit den immer gleichen Bausteinen in Gestalt einfacher Atome (Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Wasserstoff) "konstruiert" die Natur zunächst anorganische und dann immer kompliziertere lebende Organismen, die erst durch ihre Stoffwechselvorgänge "sterblich" wurden. Als deren bisher letzte Entwicklungsstufe erschienen vor etwa 3 Mio. Jahren die ersten Hominiden, als deren Nachfahren wir uns heute sehen. Wie hoch der Verwandtschaftsgrad alles Lebendigen auf dieser Welt ist, zeigt der Autor eindrucksvoll an der Parallelität und Komplementarität der Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Paläontologie (das vielleicht interessanteste Kapitel des Buches). Die Evolution, so Ditfurth, wird jedoch weitergehen, weshalb der Mensch lediglich als ein Baustein in einem gigantischen kosmologischen Prozess anzusehen ist, wenn auch erstmals mit dem Menschen die Evolution ein kritisches Bewußtsein ihrer selbst erlangt hat,dessen Folgen noch unabsehbar sind. Vor diesem Hintergrund mahnt Ditfurth mehr Bescheidenheit an und bestimmt unsere Aufgabe als Beitrag dafür zu sorgen, dass die Evolution ungestört weiter gehen kann (Reminiszenzen an die aus damaliger Sicht zukünftigen und heute realisierbaren Möglichkeiten der Gentechnolgie verweisen auf den zum Teil prophetisch anmutenden Charakter des Buches). Fazit: Das Buch transportiert auf naturwissenschaftlicher Grundlage ein ganzes Weltbild, in dem allerdings Gott nicht "unmöglich" gemacht wird. Prinzipiell erklär- und verstehbare Sachverhalte - von denen es immerhin eine Menge gibt - sollten allerdings nicht von transzendenten Weltzugängen überflüssigerweise zu Wundern erklärt werden.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen auch 2010 noch unübertroffen, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Auch ich reihe mich nach anfänglicher Skepsis gerne ein in die "Fangemeinde" dieses Buches! Auch ich halte das 1972 (in vielen Rezensionen wird ein falsches Datum genannt!) erschienene Buch in den meisten Punkten immer noch für unübertroffen. Dass man jedes Buch kritisch lesen muss und nicht in allen Punkten mit dem Verfasser übereinstimmt, versteht sich von selbst. Im Einzelnen:

positiv:
- klar verständlich, setzt kein Fachwissen voraus
- konzentriert sich aufs Wesentliche, verliert sich nicht in Nebensächlichem
- der spannende Versuch, die Entwicklung der Uratmosphäre, der ersten Einzeller bis hin zur Entstehung des menschlichen Bewusstseins als fortlaufenden zusammenhängenden Prozess zu beschreiben.
- es wird sehr deutlich, wie eng wir Menschen mit der belebten und unbelebten Natur verbunden sind
- Das Buch lässt einen Welt und Menschsein im anderen Licht erscheinen, trockene Fakten werden in einen Zusammenhang gestellt, so das man oft denkt: Stimmt, dass ist ja aufregend!

negativ
- vor allem das erste Kapitel (50 S.) über Urknall und Universum: Hier sind die astronomischen Kenntnisse seit 1972 stark gewachsen, Ditfurths Darstellung ist teilweise veraltet.
- die vielen Wiederholungen hätten ein bisschen reduziert werden können. Sie stellen aber - gebe ich zu - die Zusammenhänge zwischen den Kapiteln her.

was man wissen muss
- Ditfurth konzentriert sich auf die Entwicklung der Einzeller und die "Erfindung" der Mehrzelligkeit. Diese ca. 200 Seiten bilden den Kern des Buches und sind hochinteressant (molekulare Voraussetzungen, DNA, Stoffwechsel, etc). Alles weitere (Fische, Amphibien, Säugetiere, etc.) wird dann nur noch ganz ausschnittsweise behandelt. Dabei erfährt man auch noch Hochinteressantes, bekommt aber keine "Naturgeschichte" mehr. Wer über die Entwicklung der Wirbeltiere Genaueres wissen möchte, muss zu anderen Büchern greifen.

Alles in allem: Sehr lesenswert!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker der Wissenschaftsliteratur, 8. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Der Autor Hoimar von Ditfurth, Professor für Psychatrie und Neurologie und bekannt geworden durch die ausgesprochen gute Fernsehserie "Querschnitte", der Fernsehsendung der modernen Naturwissenschaft, ist es mit dem Buch "Im Anfang war der Wasserstoff" gelungen, sage und schreibe 13 Milliarden Jahre Weltgeschichte in einen Bestseller der Extraklasse zu verpacken, wie es wohl nur wenige weitere gibt. Der Autor schreibt über die Entstehung, die Entwicklung und die Zukunft der Erde, der menschlichen Kultur, des Lebens, der Materie. Beginnend mit dem Urknall zeigt Hoimar von Ditfurth dem Leser auf verständliche Art und Weise das naturwissenschaftliche Weltbild und wagt schließlich auch einen kühnen Ausblick auf das Kommende. Auch wenn das Buch bereits 1981 erschienen ist, hat es kaum von seiner Aktualität verloren. Man ist fasziniert von den vielen Aspekten, die im Laufe der Zeit eine Rolle spielen bzw. spielten oder auch spielen werden. Das Buch ist sowohl für den interessierten Laien geschrieben, als auch für den Naturwissenschaftler, für den es schon fast ein Pflichtlektüre ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Zeitdokument der Forschung, 8. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
In diesem Buch erörtert Hoimar von Ditfurth die Entstehung der Welt wie wir sie kennen - angefangen beim Urknall bis in die heutige Zeit. Es werden Astronomie, Physik, Chemie, Geologie, Biologie und andere Fachgebiete durchstreift, und dass in einer sehr unterhaltsamen und verständlichen Weise.

Dabei ist dem Autor die greifbare Darstellung des aktuellen Wissens genauso wichtig wie die schonungslose Abrechnung mit der allzu verbreiteten Voreingenommenheit des Menschen. Er stellt allzu oft die Notwendigkeit heraus, dass der Mensch, um neues Wissen zu erschließen, seine anthropozentrische Sichtweise ablegen und die Welt vorurteilsfrei betrachten muss. Dafür: 5 Sterne

Allerdings sollte man sich unbedingt bewusst sein, dass es sich hier um ein Werk von vor nun mehr fast 40 Jahren handelt.
Was war vor dem Wasserstoff?
Wie entstand unser Sonnensystem?
Wie waren die Kontinente früher auf der Erde verteilt?
Wie entstand der Mond?
Was ist die Ozonschicht?
Antworten auf diese und viele andere Fragen sucht der Leser vergebens, um nur einige bezogen auf das erste Kapitel zu nennen. Dafür: 3 Sterne

Wer über den jetzigen Stand der Forschung einen Überblick hat, für den ist dieses Buch trotzdem sehr interessant, stellt es doch den Wissensstand verschiedener Bereiche zu einem festen vergangenen Zeitpunkt da, ohne rückwirkend zu beschönigen, wie es in aktuellen Werken durchaus praktiziert wird.

Für wissenschaftlich interessierte aber, die mit diesem Buch einen ersten Einstieg in die Thematik wagen wollten, empfehle ich Harald Leschs "Kosmologie für Fußgänger", auch wenn dieses auch nicht mehr brand neu ist, sowie Bill Brysons "Eine kurze Geschichte von fast allem", welches allerdings nur ausgewählte Fragestellungen herausstellt, diese dafür aber sehr ansprechend beantwortet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genialer Klassiker, 11. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Obwohl inzwischen schon etwas alt, hat dieser geniale Klassiker nichts an Aussagekraft verloren. Ein Muß für jeden, der sich für die Frage nach dem Sein und der Welt interessiert.

Gerade weil es aufgrund seines Alters nicht mehr in aller Munde ist, sollte man es hochhalten und auch ruhig Freunden und seinen Kindern weiterempfehlen.

Ein Buch zum "drüber reden" und philosophieren - ideal ergänzt durch "Wir sind nicht nur von dieser Welt" vom gleichen Autor".

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswertissimo, 4. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Es ist ein sehr gutes Buch, wennauch im 3. Teil ein deutliches Kind seiner Zeit (Raumfahrteuphorie,...). Als jemand der Biologie und Chemie studiert hat kann ich nur sagen: es ist ein zeitloses, hervorragend geschriebenes, spannendes und zugleich sehr höfliches Buch, in dem Sinne, dass es das naturwissenschaftliche Weltbild vertieft, zugleich aber auch den religiösen Menschen respektiert, ihm sozusagen auf der Gottsuche hilft, da es Bereiche, wo sich die Suche erübrigt, klar benennt.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ojektiver Versuch der Rezension, 9. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Wer dem Autor zähen, langatmigen Schreibstil vorwirft, möge
bedenken, das die Texte aus v. Dithfurths Büchern z.T. 30 Jahre oder
älter sind und daher nicht mehr die 'Spitze der Erkenntnis'
repräsentieren d.h. um glaubwürdig zu bleiben zum Zeitpunkt der
Entstehung vorsichtig abwägend und mit Beweisen untermauernd
geschrieben werden mussten, während man heute den gleichen
Sachverhalt, weil er längst Standardwissen darstellt, mit ein paar
Sätzen abhandeln würde. Zum anderen wurden die Bücher nicht für
Wissenschafter geschrieben, sondern für 'Otto Normalleser', der in den
allermeisten Fällen dankbar ist für ausführlichere Darstellungen der
Sachverhalte. Viele Bücher v. Dithfurths waren nicht umsonst bei Ihrem
Erscheinen wochenlange Bestseller, und nicht umsonst ist v. Dithfurth
für sein schriftstellerisches Wirken mehrfach ausgezeichnet worden.


Thomas Hüskens

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher der Populärwissenschaft, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Eines der Klassiker der populärwisschenschaftlichen Sachbücher. Unglaublich spannend und unterhaltsam für jung und alt und für die Allgemeinbildung förderlich wie kaum ein anderes Buch.

Der Autor Hoimar von Dithfurth, übrigens der Vater der Politikerin Jutta Dithfurth, entwirft in dem Buch einen Generaldurchlauf der Naturgeschichte. Der Autor erzählt vom Urknall und der Entstehung des Lebens, von der ersten Zelle, der Ausbreitung des Lebens auf das Festland, die Erfindung der Warmblütigkeit und des Bewusstseins und endet mit einem spekulativem Teil über die Geschichte der Zukunft.

Die Kernaussage des Autors enthält der Abschnitt "Älter als alle Gehirne" im Rahmen der Erörterung des menschlichen Bewusstseins. Dithfurt wendet sich vor allem gegen den Anthropozentrismus, wonach wir Menschen die eigentliche Krönung der Schöpfung seien und alles letztlich auf die Entwicklun des menschlichen Verstandes hinausliefe.

Unser Gehirn sei demnach kein eigentlich "schöpferisches" Organ, das mit Gedächtnis und Bewusstsein etwas originär geschaffen habe. Vielmehr habe sich mit dem Gehirn im Laufe der Evolution nur das materiell verfestigt, was als Prinzip in der Natur schon längst vorhanden war und daher "älter als alle Gehirne" ist. Gedächtnis und Bewusstsein seien in der Natur vielmehr schon vorhanden und in anderer Form zur Anwendung gekommen.

Der letzte ausblickene Teil spekuliert über den Weg zu einem angeblich bevorstehenden "galaktischen Bewusstsein". Dithfurth ist hier sehr optimistisch und prognostiziert, dass eines Tages galaktische Zivilisationen mittels Funkkontakten Verständigung untereinander aufnehmen können, trotz der gro0en Entfernunugen.
Derartiger Optimismus sei dem Autor zugestanden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert - nicht nur für Sinnsucher, 18. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Habe zwei Ausgabe des Buchs für zwei meiner naturwissenschaftlich interessierten Freunde gekauft - hatte es selber letztes Jahr das erste Mal gelesen und bin momentan zum zweiten Mal bei der Lektüre.
Einfach faszinierend, wie schlüssig und verständlich darin die Evolution erklärt wird.

Ein Buch, das meine Sicht auf mein/das Leben um einige Aspekte bereichert und mir bezüglich der Frage nach dem Sinn des Lebens neue Antworten geliefert hat (ohne dass ich mir diese Frage vor der Lektüre gestellt hätte).
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent Design, 16. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Anfang war der Wasserstoff (Taschenbuch)
Ich wünschte, dieses Buch würde an unseren Schulen gelesen.
Und ich wünschte, unsere Biologielehrer hätten es verstanden.
Die Religionslehrer auch.
Ich hatte zunächst geschmunzelt, als ich sah, dass in dem 1979 erschienen Buch noch so viel Mühe darauf verwendet wird, die Einwände von Darwins Gegnern zu entkräften. Selbst damals war man in der Biologie doch schon viel weiter! Dann aber fiel mir ein Lehrbuch einer Glaubensgemeinschaft in die Hände, in welchem Evolution auf die gleiche Art widerlegt werden sollte wie vor beinahe 200 Jahren. Es ist offensichtlich auch heute noch nötig, so weit vorne anzufangen, wie es in diesem Buch geschieht.
Natürlich sind viele der von Ditfurth beschriebenen Erkenntnisse inzwischen weiterentwickelt worden - das ist etwas anderes als "überholt". Wie es in Kapitel 6 geschrieben ist: "Alles Wissen ist immer nur vorläufig...Die Geistestgeschichte lehrt jedoch an einer Fülle von Beispielen, wie verfehlt es ist...die Transzendenz als Lückenbüßer zu mißbrauchen".
Naturwissenschaft kennt keine absolute Wahrheit - sie kennt die Heisenbergsche Unschärferelation. Das kann einen schon mächtig verunsichern und frustrieren. Oder man findet Vielfalt und Offenheit einfach atemberaubend schön.
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Im Anfang war der Wasserstoff
Im Anfang war der Wasserstoff von Hoimar von Ditfurth (Taschenbuch - 1. Oktober 1997)
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