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am 6. August 2009
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nichts zu Schopenhauers Hauptwerk sagen, dazu wurde hier schon genügend erwähnt. Meine Kritik richtet sich konkret an die Gesamtausgabe 'Welt als Wille und Vorstellung'; hrsg. von Ludger Lütkehaus, 4. Auflage 2008 München.
Was bietet diese Ausgabe? Es handelt sich um eine reine, vollständige Leseausgabe im Dünndruck, die zumindest in bibliophiler Hinsicht ansprechend erscheint.
Was lässt sie vermissen?
Eine nützliche Einleitung, Vorbemerkung, einen Kommentar, Verständnishilfen, Nachwort, Begriffsregister, weiterführende Literatur, Querverweise etc. sucht man hier vergebens und somit disqualifiziert sich diese Ausgabe ganz von selbst in allen textkritischen Belangen. Dass Schopenhauers Werk durchzogen ist von längeren fremdsprachigen Passagen, stellt an sich kein Manko seiner Arbeit dar. Wer jedoch nicht fließend Altgriechisch, Latein und Französisch spricht, steht ziemlich verloren da. Es gibt keine Übersetzungen, Anmerkungen und hilfreichen Erläuterungen, die gerade bei diesem Werk unabdingbar sind. Es ist ungefähr so, als würde man die 'Göttliche Komödie' von Dante ohne eine einzige Randbemerkung herausgeben. Der blanke Text von 'Die Welt als Wille und Vorstellung' wird hier zwar unverfälscht im Sinne Schopenhauers wiedergegeben, jedoch ist ein Anhang mit Übersetzungen für Nicht-Gräzisten unerlässlich!
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am 16. November 2010
Es mag ja sein, daß diese von Ludger Lütkehaus herausgegebene Ausgabe den "unverfälschten" Schopenhauertext bietet, er ist aber nur für Leute geeignet, die Altgriechisch und Latein verstehen oder sehr flüchtige Leser sind, denen es also nichts ausmacht, die Zitate unverstanden zu überblättern. Und es sind in dem Buch viele fremdsprachige Zitate! Ich empfehle, eher zur Diogenes-Ausgabe zu greifen. Diese ist zwar vierbändig und insgesamt doppelt so teuer, aber dafür mit Gewinn lesbar:
Die Welt als Wille und Vorstellung I/1 (1.Band)
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am 5. Februar 2011
In seinem Hauptwerk geht Schopenhauer zum Teil mit Kant, zum Teil steht er gegen ihn. Was die Oberfläche der Welt, ihre Erscheinung anbetrifft, ist ihm die Welt subjektive Vorstellung, so wie Kant das gelehrt hatte. Die Welt sei Vorstellung, sei eine Wahrheit, welche für jedes erkennende Wesen gilt. Man wird sofort an den indischen Brahmanismus erinnert. Die Welt gibt es nur als Vorstellung , existiert in mannigfachen Beziehungen auf das jeweilige andere, aber das alles ist nur in der Vorstellung des Vorstellenden real. Erkenne dein selbst!" heißt es in Indiens Tat tvam asi-Lehre. Schopenhauer: "Wenn irgend eine Wahrheit a priori ausgesprochen werden kann, so ist es diese."
Kants Position wird in der Erkenntnistheorie grundsätzlich beibehalten. Jedoch bleiben nur Raum und Zeit als Anschauungsformen. An die Stelle der Kantschen Kategorien tritt als neue Form der Verknüpfung der Satz vom Grunde. Er wird in einem vierfachen Sinn angewendet: Als logischer Grund der Urteilsverknüpfung, als Seinsgrund in den Zusammenhängen der mathematischen Sachverhalte, als Motivation im Bereich des Psychischen und als Wirkursächlichkeit in der Welt des Werdens der Naturdinge. Aber der Grundgedanke der Kategorienlehre, die notwendige Verknüpfung hält sich. Schopenhauer ist strenger Determinist und Hauptkämpfer des 19. Jahrhunderts gegen die Willensfreiheit. Durch ihn erst ist die Kantische Lehre von der streng notwendigen Kausaldetermination und speziell in ihrer Ausdehnung von der Natur her auch auf alles Menschliche populär geworden. Schopenhauers Entscheid war eigentlich ein Widerspruch; denn bei ihm tritt an die Stelle der transzendentallogischen Kantdeutung die psychologistische. Er fasst Kant wieder im Stile des Humeschen Empirismus, der nur Vorstellungen kennt. Damit gab es aber nicht mehr die apriorische Notwendigkeit, sondern nur noch Wahrscheinlichkeiten. Hume war ja auch schon in Widerspruch mit seiner Wahrscheinlichkeitslehre Determinist gewesen.
Schopenhauer steht aber gegen Kant, was seine Lehre von der inneren Mitte der Welt, vom Ding an sich betrifft. Er billigt Kants Unterscheidung von Erscheinung und Ding an sich. Aber, so meint er, wir erkennen die Welt nicht nur, wobei wir in der Tat auf die Erscheinung angewiesen wären; sondern wir erleben sie auch, haben neben der Vorstellung auch noch den Willen. Und mit diesem Willen treten wir in Kontakt mit der Welt als Ding an sich. Dieses Erleben ist noch vielsagender als das sinnliche Anschauen und Vorstellen der äußeren Erscheinungswelt. "Die letzten Grundgeheimnisse trägt der Mensch in seinem Innern, und dies ist ihm am unmittelbarsten zugänglich; daher er nur hier den Schlüssel zum Rätsel der Welt zu finden und das Wesen aller Dinge an einem Faden zu erfassen hoffen darf." Zuerst erkennen wir uns selbst als Wille. Nicht nur unser bewusstes Wollen, was gewöhnlich als Wille im engeren Sinn bezeichnet wird, sondern überhaupt alles Wünschen, Verlangen, Sehnen, Hoffen, Lieben, Hassen, Widerstreben, Fliehen, Trauern, Leiden, Erkennen, Denken, Vorstellen; kurz, unser ganzes Leben ist Erleben, ist Wille. Aber auch unser Leib ist nichts anderes als Objektivierung des Willens. Unser Wille zu gehen erscheint als Fuß, unser Wille zu greifen als Hand, zu verdauen als Magen, zu denken als Gehirn. Und so ist der Wille "das Innerste, der Kern jedes Einzelnen und ebenso des Ganzen". Also auch des Ganzen! In einem Analogieschluss überträgt Schopenhauer die Einsicht, dass jeder Einzelne in seinem Leben Erleben und Wille sei, auf das Weltganze. Wille liegt allen Erscheinungen der Welt zugrunde und macht deren Innerstes Wesen aus, von der Schwerkraft bis zum menschlichen Selbstbewusstsein. Die Naturkräfte, die Gravitation, Zentrifugal- und Zentripetalkraft, Polarität, Magnetismus, chemische Affinität, das Wachsen der Pflanzen, ihr Streben zum Licht, Selbsterhaltungstrieb und Instinkt der Lebewesen, alles ist Wille. Im Menschen erwache der Wille zum Selbstbewusstsein. Und nun trete in die Erscheinung, dass er eigentlich blinder Wille ist.
Ein solcher Wille ist sinnlos, ist leidend. Und weil das der Weltwille ist, ist die ganze Welt sinnlos, ist eine Tragikomödie; ebenso wie auch das Leben des Einzelnen; es ist ein Geschäft, dessen Ertrag die Kosten nicht deckt. Schopenhauer beschreibt übrigens die Wertlosigkeit des Daseins mit Tönen, die auch in der Lebensstimmung der Existenzphilosophie wieder anklingen. Im unendlichen Raum und unendlicher Zeit, schreibt er, findet das menschliche Individuum sich als endliche Größe in sie hineingeworfen und hat immer nur ein relatives, nie ein absolutes Wann und Wo seines Daseins; sein eigentliches Dasein ist nur die Gegenwart, die aber als solche ein stetes Hineinstürzen in die Vergangenheit, ein stetes Sterben ist; das Gehen ist nur ein stets gehemmtes Fallen; das Leben des Leibes ein aufgeschobener Tod; die Regsamkeit des Geistes eine fortdauernd zurückgeschobene Langeweile; die Basis alles Wollens sind Bedürftigkeit, Mangel, Schmerz; das Leben schwingt gleich einem Pendel hin und her zwischen Schmerz und Langeweile, welche beide in der Tat seine letzten Bestandteile seien. Und so stehe also der Mensch auf der Erde sich selbst überlassen, über alles in Ungewissheit, nur nicht über seine Bedürftigkeit und seine Not: demgemäß füllt die Sorge für die Erhaltung jenes Daseins unter so schweren, sich jeden Tag von neuem meldenden Forderungen in der Regel das ganze Menschenleben aus. Man merkt an dieser Denkweise, dass Schopenhauer eine große Nähe zu fernöstlichen Philosophien hat.
Die eigentliche Sinnlosigkeit liege aber nun darin, dass trotzdem alles da sein will: Was alle Lebenden beschäftigt und in Bewegung erhält, ist das Streben nach Dasein. Dasein ist Leiden, man will sich davon befreien, verfällt aber mit der Sicherung des Daseins in die Langeweile und mit ihr wieder in das Unbefriedigtsein. Schopenhauer hat diesen Pessimismus mit Heftigkeit gegen den Optimismus des Leibniz verteidigt, der ihm absurd erschien.
Mit besonderer Schärfe aber wendet sich Schopenhauer gegen Hegel und die Hegelianer, die vergessen hätten, dass nach Platon die Philosophie es mit dem Unveränderlichen zu tun habe, die jetzt die ganze Seinslehre zur Geschichte machten und so alles in Fluss brächten und dazu noch glaubten, dass dieser Weltprozess sinnvoll sei und einem höchsten Ziele zustrebt. Besagte Geschichtsphilosophen und Geschichtsverherrlicher sind demnach "einfältige Realisten, dazu Optimisten und Eudämonisten, mithin platte Gesellen und eingefleischte Philister, zudem auch eigentlich schlechte Christen, da der wahre Geist und Kern des Christentums ebenso wie des Brahmanismus und Buddhaismus die Erkenntnis der Nichtigkeit des Erdenglücks, die völlige Verachtung desselben und Hinwendung zu einem ganz andersartigen, ja entgegengesetzten Dasein ist". Hierin irrte Schopnehauer freilich gründlich, auf was auch Albert Schweitzer hingewiesen hat.
Aber das ist typisch für Schopenhauer. Er hat ständig Christentum und Buddhismus durcheinandergebracht, um seiner Theorie willen. Die Stellung des Christentums zur Welt ist etwas komplizierter, als es der Pauschalpessimismus Schopenhauers annimmt. Aber wo er seinen Kopf durchsetzen wollte, kam es ihm auf die Tatsachen nicht an. Immerhin gebührt ihm Lob, dass er auf die Ohnmacht und die Abgründe des menschlichen Willens hingewiesen hat.
Dass ich das Buch insgesamt nicht wirklich mag, liegt eifach daran, dass ich en strengen Determinismus udn dei Weltanschauung der Welt- udn Lebensvernei8nung für völlig irrelevant halte. So gesehen bin ich gezwungen S. für einen falschen Propheten zu halten. Die Welt ist schlecht und die Menschen sind schwach, aber so schlecht und so schwach auch wieder nicht. Philosophen sollten kudn tun wie sie sich die Welt und den Menschen vorstellen. Aber Pessimismus bringt die Menschheit nur begrenzt weiter.
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am 14. März 2014
Elend lange Sätze ohne Punkt, aber voller Komma, wenn mal eins kommt. Passanten haben mich gefragt ob mir schlecht ist als ich das auf einer Waldlichtung lass, weil ich so bleich war. Dabei jogge ich diese Strecke. Seite 15 und danke, die Welt wie
Pippi Langstrumpf es gefällt sieht man auch so, täglich.
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