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58 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Biographie einer außergewöhnlichen Frau, 9. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Ich muss gestehen: Bevor ich dieses Buch in die Hände bekommen habe, wusste ich so gut wie nichts über Eleonore von Aquitanien, und eigentlich wusste ich auch nicht allzuviel über diese Epoche, in der die Weichen für die weitere Entwicklung Europas hin zu Aufklärung und Renaissance gestellt wurden.
Die Eckpunkte gerade noch: Wilhelm den Eroberer, den Urgroßvater ihres zweiten Ehemannes, kennt man vom Englischunterricht, und ihren Sohn Richard Löwenherz kennt man im Zusammenhang mit Robin Hood, auch noch die Räuberpistole über Richards Geiselhaft hat man vage in Erinnerung...

Régine Pernouds Eleonore-Biographie "Königin der Troubadoure" schließt also (zumindest bei mir) eine hochnotpeinliche Bildungslücke: Sie setzt den verschiedenen Kolportage-Romanen über Eleonore eine fundierte Biographie entgegen, die vor allem auf zeitgenössischen Quellen beruht. Keine mit heißer Nadel gestrickte Romanbiographie also, keine unfreiwillig komischen Dialoge, deren Spagat zwischen heutigem Deutsch und authentisch wirken sollender Redeweise grandios ausrutscht, sondern Fakten, Fakten, Fakten... Allerdings sehr gut aufbereitete Fakten; auch ohne allzu viel Hintergrundwissen kommt man hier auf seine Kosten. Pernoud zeichnet ein farbiges Bild einer außergewöhnlichen Frau, deren Sinn für Literatur mindestens so ausgeprägt war wie ihre politischen Fähigkeiten. Eingebettet ist die als Erzählung gestaltete Biographie in ausführliche Erklärungen des zeitgenössischen Hintergrundes: Man erfährt ganz nebenbei viel über die Ideale und Vorstellungen der Zeit, die das Verhalten ihrer Menschen erst nachvollziehbar machen, lernt nebenbei die völlig verschieden gearteten Höfe und Residenzen Europas kennen -- von Westminster bis Konstantinopel und Antiochia.

Man merkt beim Lesen, dass Pernoud Historikerin ist. Sie verschont einen mit romantischem Schwulst, phantasiert keine wildromantischen Affären in ihr Thema hinein. Schnell wird klar, dass das auch nicht nötig ist: Die blanken Tatsachen über Eleonores Leben sind spannend genug, mehr als das: Sie dulden keine wildwuchernde Spekulation, die im Vergleich ohnehin mager daherkäme. Eine der einflussreichsten Frauen des ausgehenden Mittelalters lernt man hier kennen, die zahlreiche Minnesänger anregte, an deren Hof wohl auch Grundlagen gelegt wurden für die ersten höfischen Romane. Ihren ersten Mann, Ludwig VII., begleitet sie auf dessen Kreuzzug nach Palästina, heiratet Heinrich II. von England, durchlebt mit bzw. wegen ihm Höhen und Tiefen ungeahnter Dimension, beweist mehr als einmal außergewöhnliches politisches Geschick, übernimmt schließlich die Regentschaft für ihren meist abwesenden Sohn Richard. Noch am Ende ihres Lebens, als 80jährige, wird sie Zeugin des erstarkenden Bürgertums und erkennt in ihm sofort den neu entstehenden Machtfaktor; vor allem in ihrem angestammten Herrschaftsgebiet Aquitanien fördert sie die neugegründeten Städte. Und sie stellt ein weiteres Mal die Weichen für die weitere Entwicklung Frankreichs, indem sie ihre Enkelin Blanca mit dem französischen Thronfolger verheiratet.

Auch die historischen Hintergründe sind spannend zu lesen -- das Europa des 12. Jahrhunderts war nicht nur soziologisch und intellektuell auf ganz anderen Prämissen aufgebaut, nein, sogar die Geographie war eine andere (strenggenommen war z.B. der englische König ein Vasall des französischen, wegen seiner umfangreichen Besitzungen auf dem Festland).

Beispiele für gelungene "so ganz nebenbei"-Erklärungen gibt es zuhauf; z.B. bettet Pernoud in die Schilderung der Krönungszeremonie Richards Löwenherz geschickt ein, welche Bedeutungen all die Insignien, heraldischen Details usw. hatten; schließlich hatte im Mittelalter jede Geste eine weit über sich selbst hinaus weisende höhere Bedeutung.

Nur manchmal liest sich "Königin der Troubadoure" etwas zäh, nämlich dann, wenn Pernoud zu viele Fakten aufhäuft. Manchmal erliegt die Autorin auch dem Charme des Klischees, besonders, wenn sie die äußere Erscheinung der Protagonisten beschreibt. Hier stützt sie sich zudem oft auf zeitgenössische Porträts, weist aber nicht darauf hin, dass man es hier noch nicht mit der atemberaubenden Porträtkunst der Renaissance zu tun hat: Wer damals als schön galt, wurde mit den zeitgenössischen Insignien der Schönheit ausgestattet und dem Schönheitsideal der Zeit angeglichen... "Realismus" in der heutigen Bedeuung war noch unbekannt.
Ein weiteres Manko, das allerdings nicht die Autorin zu verantworten hat, ist das fehlende Register. Gerade weil einem viele Namen wichtiger Protagonisten kaum oder gar nicht bekannt sind, verliert man manchmal unter dem Lesen den Faden, muss umständlich zurückblättern... Ein Register wäre zwingend erforderlich.

Eine ohne Abstriche empfehlenswerte Biographie einer beeindruckenden, großartigen Frau, in die das umfangreiche Wissen über die historischen Hintergründe zwanglos integriert ist; ein gelungener Balanceakt zwischen Faktentreue einerseits und Lesbarkeit für interessierte Laien (mit und ohne Vorkenntnisse) andererseits -- keine leichte Arbeit, die Régine Pernoud geschultert hat.
Das Ergebnis ist beeindruckend; "Königin der Troubadoure" empfiehlt sich auch für Leser ohne ausgeprägtes historisches Interesse.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eine Frau! Danke an die Autorin für dieses Bild, 17. Juli 2008
Von 
margarita - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien.

Als historisch nur schulgebildete Person war mir Eleonore von Aquitanien bis dato kein rechter Begriff. Dabei gehört sie eindeutig in die Reihe der ganz großen Namen, denn es ist Eleonores politischen Geschick und ihrer außerordentlichen Persönlichkeit zu verdanken, daß das Reich der Plantagenates unter ihrem Gemahl Heinrich II von England über Frankreich und England gefestigt und vergrößert wurde. Außerdem hat sie es durch das geschickte Verheiraten ihrer 10 Kinder (die den Robin Hood Lesern am bekanntesten sind Richard Löwenherz und der böse "King John") gewußt, ein ganz Europa überspannendes Netzwerk an starken Allianzen zu bilden, welches Ihr und Ihren Erben bis zum Tod dienlich waren.

Abgesehen von den politisch hochinteressanten Fakten hat Elisabeth von Aquitanien ausserdem persönlich starke Meilensteine durchlebt. Die Teilnahme am gescheiterten 3. Kreuzzug zur Wiedereinnahme von Jerusalem, zwei Ehen mit zwei Königen (die erste ging sie als strahlend schönes Mädchen von 15 Jahren mit Ludwig VII von Frankreich ein) und schließlich 16 Jahre Gefangenschaft durch Ihren Gatten Heinrich II, aus denen sie mit über 60 Jahren nicht gebrochen sondern in Ihrer Weisheit gestärkt und in ihrer Persönlichkeit gefestigt entgeht. Bis zu ihrem Tod mit 84 Jahren war sie ununterbrochen mit großem Weitblick politisch und sozial aktiv (.z.B. hat sie die steigende Macht des Bürgertums frühzeitig erkannt, diesen entsprechend Rechte gekoppelt mit Pflichten eingeräumt). Erst ganz am Ende ihres Lebens verbringt sie noch einige Jahre in relativer Ruhe zurückgezogen im Kloster.

Das Buch hat mir ausserdem als Lektüre sehr gut gefallen. Die Autorin hält sich strikt an die Fakten, ohne Interpretationen oder Ausflüge in Phantasien. Sie webt die Tatsachen aber so dicht, daß das faszinierende Bild einer Frau entsteht, die man nicht anders als bewundern kann
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faktentreu, 1. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Eleonore von Aquitanien war eine der interessantesten Frauen des Mittelalter und so ist auch schon viel über sie geschrieben worden. Was diesen Roman zu einem der besten der "Eleonore" Bücher macht: endlich mal keine "so-könnte-es-gewesen-sein" Geschichte mit zig erfundenen Dialogen, sondern eine gründlich recherchierte Biografie, die in all iheren Fakten nicht langweilig wird und noch Raum für eigene Spekulation zulässt. Einfach gelungen!
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, 16. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Vor dem Hintergrund der bewegten Geschichte im 12. Jahrhundert läßt die französische Autorin das Privatbild der umstrittenen Fürstin nicht zu kurz kommen und entwickelt mit gründlicher Kenntnis der Details überzeugend die Wandlung der umschwärmten, koketten und nicht selten leichtfertigen Eleonore zur Reife der vereinsamten Frau, die als Achtzigjährige fast alle ihre Kinder überlebte. In diesem Buch geht es um Eleonore, die Erbtochter des Troubadours Wilhelm X. von Aquitanien, die Ludwig VII. von Frankreich heiratet und mit ihm einen Kreuzug in das Heilige Land unternimmt. Später läßt sie sich dann scheiden und heiratet Heinrich II. von England, nach dessem Tod sie versucht ihren Lieblingssohn Richard Löwenherz auf den Thron Englands zu setzen. Ein tolles Buch, wunderbar geschrieben, als wäre die Autorin selbst dabei gewesen, sehr zu empfehlen! Einfach super!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen " Tot ist der Mensch, dem der Genuss/ Der Liebe nicht das Herz beseelt;/, 31. März 2009
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Ein Leben, dem die Liebe fehlt,/ Gereicht der Welt nur zum Verdruss."

Minnelied des französischen Troubadours B. de Ventadour( 1125-1195).

Die von mir hochgeschätzte Régine Pernoud ist eine der führenden Historikerinnen Frankreichs. Ihre Bücher habe ich alle gelesen und bin vom gleichbleibenden Niveau ihrer Texte stets aufs Neue begeistert. Für das vorliegende Buch hat sie den Grand Prix Historia verliehen bekommen.Den äußerst differenzierten Betrachtungen des Lebens von Eleonore von Aquitanien, Königin von Frankreich und dann von England sind bibliographische Hinweise, eine Karte von England und Frankreich und ein Stammbaum angefügt.

Die junge Eleonore soll hübsch, klug, lebhaft, mit einer Vorliebe für Liebeslieder und Abenteuer gewesen sein. In ihrem hitzigen Blut ist sie offenbar ihrem Großvater Wilhelm dem Troubadour nachgeschlagen.Als den Herzog Wilhelm X. von Aquitanien der Tod ereilt, vermählt sich seine Tochter, um einem frühen Wunsche ihres Vaters zu gehorchen, mit Ludwig, dem Erben des Königs von Frankreich. Sie ist in jenem aufregenden, raffinierten Languedoc aufgewachsen, wo sich trotz der lockeren Sitten die asketische Lehre der Katharer verbreiten kann und ist deshalb das Gegenteil ihres Gemahls, der bereits einen Monat nach der Hochzeit die Lilienkrone trägt.

Sie ist so sinnlich und graziös wie er fromm und plump. Eleonore erträgt das gemeinsame Leben mit dem " königlichen Schreiber " fünfzehn Jahre lang. Während des zweiten Kreuzzugs, auf dem sie ihn begleitet, teilt sie ihm in Antiochos ihren Entschluss mit, sich scheiden zu lassen. " Ich glaubte einen Mann zu heiraten und keinen Mönch!"

Vom Orient betört - zweifellos auch von ihrem Onkel Raimond de Poitiers und dem Mohammedaner Saladin -, denkt sie daran sich dort niederzulassen.Aber Ludwig VII. ist keineswegs gewillt, auf diese Weise seine Frau und deren Mitgift, Aquitanien zu verlieren. Er entführt sie mit Gewalt aus Antiochos und fährt mit ihr an die Ufer der Seine zurück. Es hilft nichts. Nachdem das Konzil von Beaugency bei den Eheleuten eine Blutsverwandtschaft sechsten Grades festgestellt hatte, annulliert es am Palmsonntag des Jahres 1152 die Ehe von Eleonore und Ludwig. Aquitanien geht an ihre einstige Besitzerin zurück. Die Herzogin Eleonore ist frei. Wird sie sich erneut nach dem Heiligen Land einschiffen und zu ihren erotischen Liebschaften zurückkehren? Nein, sie hat sich in Heinrich Plantagenet, Graf Anjou, verliebt, als dieser dem König von Frankreich seine Lehenshuldigung darbrachte. Zwei Monate nach ihrer Scheidung heiratet sie ihn und schenkt ihm zur Hochzeit Aquitanien.
Ab 1154 herrscht Heinrich II. und Eleonore über England: Ihr Reich erstreckt sich von Schottland bis zu den Pyrenäen. In Wirklichkeit verwaltet Eleonore von Aquitanien allein, denn Heinrich, der in den nördlichen Marken oder in der Normandie Krieg führt, kann sich nicht darum kümmern. Zu jener Zeit lebt sie prunkvoll abwechselnd in Potiers, Niort und Bordeaux, umgeben von hübschen eleganten Damen und galanten, redegewandten Herren.

Sie beschützt die Troubadoure und Gelehrte, erfindet "Kurse der Liebe " und reagiert flink bei geistvollen Spielen, verachtet darum keineswegs die Freude des Körpers. Heinrich ist weit weg und untreu, so gibt sie ihrer ungestümen Natur nach.
Sie liebt Herren, die dichten und Dichter, die keine Herren sind, darunter vermutlich Bernard de Ventadour. Sie ist Künstlerin und Liebende und betrachtet sich als Beschützerin der öffentlichen Belange.

Die Herzogin Eleonore urteilt, erlässt Gesetze, unterstützt die Kommunalbewegung. Es heißt sie habe sogar ein Gesetz für Seefahrt verfasst.Im Jahre 1173 wird ihre mütterliche Leidenschaft ihr zum Verhängnis. Da sie den Aufstand ihrer Söhne Heinrich, Richard und Geoffroy gegen den Vater unterstützt hatte, lässt Plantagenet sie zuerst in einem Kloster, dann im Schloss von Salisbury festsetzen.

Erst nach dem Tode Heinrichs des II. 1189 wird sie frei. Von jetzt an wird sie bis zu ihrem letzten Atemzug alles daran setzen, die Familienangelegenheiten, also Staatsangelegenheiten, in Ordnung zu bringen. Ihren Sohn Richard I. von England hält Kaiser Heinrich VI. gefangen.Sie regiert sein Königreich und bringt dem Deutschen selber die hunderttausend Pfund, die er als Lösegeld für Richard Löwenherz verlangt.

Im Jahre 1202 überquert die unbezähmbare Eleonore trotz ihres Alters die Berge. In Spanien führt sie die Verhandlungen über die Verlobung ihrer Enkelin Blanche, Tochter des Königs von Kastilien , mit dem zukünftigen Ludwig VIII. von Frankreich und setzt damit dem Krieg, den England seit fünf Jahren mit Frankreich führt, ein Ende.

In der Abtei von Fontevrault, für die sie stets eine Vorliebe gehabt hatte, findet Eleonore von Aquitanien den Tod und wird dort zwischen Heinrich II. und Richard I. bestattet.

Pernoud schreibt: "Sie sieht in dem warmen Ton ihres Grabsteins nicht wie eine Tote aus. Zu ihrer Zeit kannte man ja auch noch nicht jenen groben Realismus, der in der Renaissance aufkam und die Toten gerne als Kadaver zeigte."

Recht hat die Historikerin. Eleonore sieht auf dem Rosa und Hellblau gehaltenen Grabstein wunderschön aus. In ihren Händen hält sie ein Buch, dass darauf hindeutet, das dort die Königin der Intellektuellen ihrer Zeit bestattet worden ist. Dieser Anblick in Fontevrault hat mich tief berührt.

Wie alle Bücher Pernouds zeugt auch dieses Buch vom kritischen, historischen Verstand der Autorin.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, spannend wie ein Roman, 22. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Das Leben Eleonores v. Aquitanien, eine der interessantesten Frauen des Mittelalters wird hier spannend wie ein Roman beschrieben. Regine Pernoud versteht es meisterhaft das Leben dieser vielseitigen, intelligenten und sicherlich auch schönen Frau so darzustellen, dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt, mit Phantasie in das Mittelalter einzutauchen und sich die Einzelheiten auszumalen. Eine sehr gute Empfehlung für jeden, den das Mittelalter fasziniert.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historisch genaue Biographie über Alienor von Aquitanien, 2. Januar 2005
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Das Buch schildert historisch genau das Leben der Alienor von Aquitanien, ohne hinzunahme irgendwelcher dichterischen Freiheiten. Die Autorin beginnt mit der ersten Hochzeit Alienors mit Ludwig VII. und endet mit Ihrem Tod nch 82 ereignisreichen Lebensjahren.
Der Stil ist gut aber das Buch liest sich auch für einen interessierten trotzdem etwas zäh.
Wer über die wirkliche Person der Alienor etwas erfahren möchte ist hiermit gut bedient. Leute die lieber in Romanform lesen werden sich etwas schwer tun.
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4.0 von 5 Sternen ein sehr interessanter Überblick, 31. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
Nachdem mir Eleonore von Aquitanien in den letzten Monaten mehrfach in Fachartikeln und Büchern "begegnet" ist, wollte ich mehr über sie erfahren und entschied mich nach den Rezensionen schließlich für dieses Buch, das zwar schon 1965 erschienen ist, was für mich aber nicht von Bedeutung war, denn es ging mir nicht um die neuste Forschung sondern um einen soliden und gut geschriebenen Überblick über das Leben von Eleonore. Genau das habe ich in diesem Buch gefunden.

Eleonore von Aquitanien hat nicht nur selbst ein reich gefülltes, interessantes und politisch wie kulturell aktives Leben geführt. Sie ist auch die Enkeltochter von Wilhelm dem Troubadour und Erbin des damals bedeutenden Aquitanien gewesen. Zudem war sie sowohl mit dem englischen als auch dem französischen König verheiratet. Darüber hinaus war sie die Mutter u.a. von Richard Löwenherz. Sie ist weit gereist, unter anderem nach Byzanz und ins Heilige Land.

Pernoud schildert das Leben von Eleonore übersichtlich und sachlich. Es wird sowohl auf die Zeitumstände als auch auf die für Eleonore wichtigen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse Bezug genommen. Dazu ist eine gewisse Grundkenntnis erforderlich, aber man muss kein Experte auf dem Gebiet sein. Ich denke, genau dafür ist das Buch geschrieben, für interessierte Laien bzw. für diejenigen, die einen ersten Einstieg suchen. Pernoud verzettelt sich nicht in Details und man behält gut den Überblick über Personen und Geschehnisse. Aber das Buch ist keine tiefe Auseinandersetzung mit der Politik und der Gesellschaft der Zeit.

Wirklich nah bin der Person Eleonore nicht gekommen, aber das ist auch nicht verwunderlich, denn dazu ist die Quellenlage, immerhin ist Eleonore vor fast 900 Jahren geboren, nicht ausreichend. Pernoud widersteht zum Glück fast vollständig der Verlockung, die fehlenden Informationen durch eigene Interpretationen des möglichen Charakters und Verhaltens Eleonores zu ersetzen.

Ein empfehlenswertes Buch durch das ich viel gelernt habe.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragend recherchiert, 2. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
hervorragend im detail recherchiert. fasziniert durch fluessige erzaehlung. beweisfuehrung oder begruendung bestimmter theorien lassen keine zweifel an ihrer authenzitaet aufkommen. sehr sachlich geschrieben, aber nie langweilig. aussergewoehnliche erzaehlkunst hinterlegt mit historischen fakten.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragend!, 28. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. (Taschenbuch)
ich hatte durch zufall im schatten der lilie gekauft und gelesen und wollte mehr über eleonore wissen. nach diesem buch war ich entsetzt was alles in romanen hineininterpretiert wird...diese biographie ist hervorragend geschrieben. es ist weder langatmig noch langweilig. interessante rescherchen. Blick auch für kleinigkeiten. hat mir ausgesprochen gut gefallen!!!! eleonore ist eine wahnsinnig interessante frau gewesen. dieses buch ist ein muss!!!!
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Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien.
Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. von Régine Pernoud (Taschenbuch - 1. Juli 1992)
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