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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen593
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am 22. Oktober 2013
Ich bin ein großer Fan der Carl Mørck Reihe und ich mag den Schreibstil von Adler-Olsen. Aber leider war dieser fünfte Band, der enttäuschenste Teil der Reihe. Allein das Team im Dezernat Q bekommt die 3 Sterne von mir, die Geschichte an sich würde maximal einen Stern verdienen.

Leider ist die Geschichte um Marco und seinen Clan extrem langatmig erzählt und es gibt so gut wie keine Höhepunkte. Streckenweise habe ich mich gefragt, was genau das Ganze soll.

Wer aber die Figuren um Carl Mørck (Assad, Rose, Hardy usw.) genauso liebt wie ich, sollte das Buch aber auf jeden Fall lesen. Denn so langsam deckt Adler-Olsen Assads zwielichtige Vergangenheit auf. Und auch die kleinen witzigen Situationen mit Rose und dem "Neuen" im Dezernat Q sind lesenswert.
Wer also die Entwicklung der tollen Figuren weiter verfolgen will blättert einfach über die langweilige "Marco-Geschichte" hinweg und hat zumindest ein wenig Spaß an dem Buch.

Kaufempfehlung nur für echte FANS!
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TOP 500 REZENSENTam 29. Januar 2015
Ich mag die Carl Morck Fälle von Jussi Adler Olsen sehr, so dass ich den neusten Band "Erwartung" mit Vorfreude erwartet habe.

Worum geht es:
Um geheime Machenschaften und Korruption in der Entwicklungshilfe bzw. im Bankensektor, die durch das ominöse Verschwinden eines Mitarbeiters im Außenministerium bzw. dem zufälligen Fund dessen Leichen nach und nach ans Licht kommen.

Bereits auf den ersten 50 Seiten erfährt der Leser um was für eine Art von Betrug es sich handelt und wer die Drahtzieher dessen sind. Anschließend passiert erstmal so gut wie nichts mehr. Wahnsinnig langatmig wird die Geschichte von Marco, einem Zigeuner Jungen erzählt, der auf der Flucht vor seinem eigenen Clan ist und zufällig auf die Leiche des oben erwähnten Mitarbeiters stößt. Zwar sind auch in der Geschichte von Marco immer wieder ein paar spannende Stellen dabei, aber die meiste Zeit wird beschrieben wie der Junge von den unterschiedlichsten Leuten verfolgt wird. Meiner Meinung nach hätte hierfür auch ein Viertel der Seiten gereicht.
Abgesehen davon liest sich der Ermittlungsteil von Carl Morck und seinem Team spannend wie auch in den Vorgänger Fällen. Auch schafft es Adler Olsen durch die Personen Rose und Assad wieder Auflockerung in den Thriller zu bringen. Immer wenn Assad im Spiel war, konnte ich mir kaum das Lachen verkneifen. Mit ihm ist Adler Olsen wirklich eine tolle Person gelungen.

Fazit:
Ich war mir nicht sicher, ob ich "Erwartung" von Jussi Adler Olsen 2 oder 3 Sterne geben soll, da die Geschichte um Marco wirklich sehr langatmig geschrieben ist und ich nach 100-200 Seiten geneigt war das Buch wegzulegen, hätte ich nicht immer darauf gewartet, dass noch was spannendes passiert.
Da mir der Ermittlungsteil um Carl Morck, Assad und Rose jedoch wie immer gut gefallen hat, habe ich mich letztendlich für 3 Sterne entschieden.
Allerdings sollten, meiner Meinung nach, eingefleischte Jussi Adler Olsen Fans an "Erwartung" nicht mit zu hohen Erwartungen rangehen, sonst werden sie wahrscheinlich eher enttäuscht sein.
Von mir daher nur eine bedingte Kaufempfehlung.

(Sollte Ihnen meine Rezension gefallen/geholfen haben, würde ich mich sehr freuen wenn Sie diese mit „hilfreich“ bewerten. Wenn nicht, lassen Sie mir gerne Ihre sachliche Kritik zukommen, damit ich die Rezension entsprechend überarbeiten kann. Vielen Dank)
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am 7. Oktober 2013
Dies ist der 5. Fall für das Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle rund um Carl Mørck. Und wieder einmal schafft es Jussi Adler-Olsen, einen packenden, spannenden, humorvollen und beklemmenden Roman vorzulegen. Er geht aus meiner Sicht nicht ganz so in die Tiefe wie die Vorgänger.

Marco, der stille Held des Romans wird von seinem Familienclan zum Stehlen und Betteln "ausgebildet". Zur Schule darf er nicht gehen, obwohl in ihm ein unbändiger Wissensdurst schlummert. Diesen befriedigt er in zahlreichen Bibliotheken. Zum Clan gehört auch sein Vater, den er zu Beginn liebt und gleichzeitig verachtet. Seine eigenen Wurzeln kennt er nicht. Schließlich bricht er aus diesem Leben aus und flieht aus dem Clan. Dieser verfolgt ihn nun gnadenlos. Marco lebt auf der Straße.
Gleichzeitig bereichern sich auf dem Bankensektor Managertypen an Entwicklungshilfegeldern. Dabei schrecken sie auch vor Verschleierung und Verbrechen nicht zurück. Unfreiwillig wird Marco in diese Geschichte mit hineingezogen.
Und schließlich hat auch Carl Mørck wieder seine Probleme. Ein neuer Chef (ausgerechnet Lars Bjørn), ein neues Teammitglied (ausgerechnet Gordon) und seine Liebesbeziehungen halten ihn auf Trab. Und zwar so, dass es psychische, ja gar gesundheitliche Konsequenzen für ihn hat.

Wie die Fälle miteinander verknüpft sind, liest sich schon toll. Was mir aber nicht so sehr gefällt, ist, dass die Lösung des Falles wieder einmal schnell für den Leser klar ist. Seine Spannung bezieht der Roman nur noch daraus, ob die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können. Das hat in diesem Fall nicht ganz so gut funktioniert, wie in den Romanen zuvor.

Die Charaktere sind wie immer Außenseiter und wunderbar beschrieben. Jeder hat hier seine Ecken und Kanten. Eine Vorkenntnis der ersten vier Bände ist nicht notwendig. Adler-Olsen schreibt wieder einmal klar und schnörkellos. Gerade dadurch wird der Humor seiner Bücher besonders deutlich. Ich habe wieder viel gelacht (spätestens, als Carl seine Schwiegermutter im Heim besucht).

Besonderen Spaß haben mir auch wieder die Dialoge zwischen den einzelnen Beteiligten gebracht. Jussi Adler-Olsen bringt es fertig, den Großteil seiner Geschichte in eben diesen Gesprächen zu verstecken. Das kann nicht jeder. Und gerade Assad mit seinen Kamel-Vergleichen … Assad bleibt auch in diesem Roman wieder ein großes Rätsel, aber er läuft schnell zu alter, großer Form auf. Die Geschichte mit Rose und Gordon war für mich eher unglaubwürdig, aber vielleicht kommen die Erklärungen hierzu ja in einem der nächsten Bücher.

Auch diesmal gibt es also keine 5 Sterne von mir, aber eben gute 4. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, diesen Roman zu lesen. Es lohnt sich.
Jussi Adler-Olsen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Filmwissenschaft und war in verschiedenen Berufen tätig, unter anderem als Geschäftsführer in Verlagen, Redakteur und Komponist. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und wohnt in der Nähe von Kopenhagen.
Der Mann selbst ist mindestens so interessant wie seine Krimis. Seine Interviews sind immer lesenswert, lustig und irgendwie anders. Googlen Sie mal danach. Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane. Neben der Mørck-Reihe entstanden eine Reihe weiterer Romane, die nun nach und nach auch auf Deutsch erscheinen werden.
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am 6. Mai 2014
2 Sterne für die Geschichte um das Ermittlerteam. 0 Sterne für den Rest der Geschichte, deren Langatmigkeit glücklicherweise immer wieder durch einen Szenenwechsel zum Ermittlerteam unterbrochen wird. Ständige Wiederholungen, was die Geschichte um Marco angeht, ohne dass man im Grunde genommen mehr über den eigentlichen Handlungsstrang erfährt. Vielversprechender, komplizierter Handlungsplott am Anfang, der sich, bis zum letzen Drittel des Buches buchstäblich im Nichts auflöst und dann wieder aufgegriffen wird, allerdings viel zu spät. Es reisst die Qualität der Story nicht mehr herum. Schade, ich hoffe das nächste Buch von Herrn Adler Olsen wird wieder so wie die ersten Bände, mitreissend, humorvoll und eine tolle Geschichte. Ein Ausrutscher ist erlaubt.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. November 2013
...denn die große Überraschung blieb aus im neuen Thriller von Jussi Adler-Olsen. Da ich auch die anderen Bücher der Reihe kenne, kann ich sagen: es gab schon interessantere, nervenaufreibendere, spektakulärere... einfach: bessere Fälle, die Carl Morck und sein Team zu lösen hatten.

Das Buch lässt sich ohne Zweifel gut lesen und schon allein Carls "Ausraster" vor dem neuen Chef sind ein Highlight für sich. Überhaupt: es war wie immer toll zu lesen, wie es privat mit den Hauptpersonen weitergeht, welche Fortschritte Carls gelähmter Kollege Hardy macht und welche Neurose (ach, ich merke gerade, das ist ein Wortspiel...) Rose diesmal überfällt. Für diesen Teil des Romans: ein dickes Plus und fünf Sterne!

Aber leider blieb mir die Geschichte, also der Fall, diesmal zu übersichtlich und zu "straight". Es war relativ schnell zu vermuten, wie die Zusammenhänge zwischen dem verschwundenen William Stark, der Straßengang von Zola, dem Ausreißer Marco und dem Vorstand der Karrebaek-Bank sein würden. Und genau so war es dann auch. Irgendwie habe ich gegen Ende auf den großen Knall gewartet, der alles wieder in Frage stellt und die Situation plötzlich komplett ändert. Aber der blieb aus. Und so habe ich das Buch dann leider mit einer kleinen Enttäuschung aus der Hand gelegt und würde dem Fall diesmal nicht mehr als 3 Sterne geben.

Im Durchschnitt komme ich also auf 4 Sterne - was sicherlich auch recht ordentlich wiedergibt, dass es ein gut geschriebener Thriller ist, den man gerne und hintereinander weg liest. Aber im Vergleich (beispielsweise) mit dem Vorgänger "Verachtung", den ich spektakulär gut fand, fehlt mir hier einfach ein wirklich mitreißender Fall.
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TOP 500 REZENSENTam 15. November 2013
Inhalt:
Der 15-jährige Marco stammt ursprünglich aus Italien, doch lebt mittlerweile mit seinem Clan in Dänemark. Anführer des Clans ist Marcos Onkel Zola, der davon lebt, dass die anderen Clanmitglieder für ihn betteln und stehlen. Eines Tages gelingt Marco die Flucht, und er beginnt, von einem besseren Leben ohne Kriminalität und ohne den Clan zu träumen. Als Marco eine Leiche findet, seinen Vater und Zola belauscht und versteht, dass die beiden einen Mann umgebracht haben, wird er zunehmend gefährlich für Zola, der schließlich alles daran setzt, Marco zu töten.

Mein Eindruck:
Ich habe die vier Vorgängerromane gelesen und finde 'Erwartung' im Vergleich eher schlechter als die anderen Bände der Reihe. Obwohl es sich schon um das fünfte Buch um Carl und Assad handelt, bleiben die Figuren recht farblos, konnten mich nicht richtig bewegen und begeistern.

Das Buch hat mich anfangs kaum fesseln können, doch mit Marcos Auftritt wurde das Buch deutlich spannender, obgleich ich erst auf den letzten 200 Seiten wirklich mitgefiebert habe.

Insgesamt fand ich die Geschichte oft zu überzogen und zu unglaubwürdig, die von Carl und Assad bearbeiteten Fälle bisweilen eher nichtssagend, den Roman alles in allem zu weitschweifig.

Mein Resümee:
Größtenteils nett zu lesen, aber nur stellenweise wirklich fesselnd.
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am 18. November 2013
…hatte ich definitiv mehr erwartet. Nachdem ich einem befreundeten Paar wochenlang in den Ohren gelegen und sie zum schnelleren lesen genötigt habe, bin ich nun doch einigermaßen enttäuscht vom 5. Teil um das skurrile Ermittlerteam aus dem Sonderdezernat Q.

Im tiefsten Dschungel Afrikas verschwindet ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation. Vor seinem Tod verschickt er eine mysteriöse SMS…
Marco wächst in einem Zigeunerclan unter sklavenähnlichen Bedingungen auf. Oberhaupt dieser „Familie“ ist ein eiskaltes, berechnendes, mordendes, unterjochendes, narzisstisches Kalkül. Den Lebensunterhalt verdienen Marco und seine Cousins und Cousinen durch betteln und stehlen. Ihm wird dieses Leben immer unerträglicher und eines Tages gelingt ihm die Flucht…

Einigen Vorständen einer großen dänischen Bank geht der Arsch auf Grundeis, denn jemand aus den eigenen Reihen ist einigen Ungereimtheiten in Millionenhöhe auf der Spur…

Carl Mørck ist stinksauer, denn sein Chef geht von jetzt auf gleich in Rente und sein verhasster Kollege Lars Børg, gerade aus Afghanistan zurückbeordert, übernimmt die Leitung…

Mit diesen Handlungssträngen beginnt ein eigentlich spannender Thriller um Wirtschaftskriminalität im großen und kleinen Stil, um die Lebensgemeinschaft einer kleinkriminellen Bande unter sadistischer Leitung, um das Leben eines Jugendlichen auf der Straße, um afrikanische Kindersoldaten…

Mein Fazit:

Ich bin ein großer Fan von Carl Mørck und seinem Team und gerade deswegen bin ich so enttäuscht von diesem Band, denn die Personen, die mir so ans Herz gewachsen sind agieren im Buch fast nur als Randgestalten, was ich sehr schade finde, denn in den anderen Büchern stehen sie auf gleicher Stufe mit dem Fall. Mir hätte es bedeutend besser gefallen, wenn ich mehr über sie erfahren hätte.
Assad ist noch immer ein großes Rätsel, der Auflösung keinen Schritt näher. Warum hat er ein so gutes Verhältnis zu Børg? Wieso kennen sie sich aus Afghanistan? Was hat Børg dort gemacht, warum spricht er nicht darüber? Wie hat sich Rose entwickelt, was ist aus Yrsa geworden? Wer oder was ist eigentlich dieser Gordon? Welche Berechtigung hat er in diesem Team? Warum werden Hardy und Druckluftnaglerfall nicht weiter erwähnt? Warum bittet er ihn diesmal nicht um Hilfe bei der Auflösung des Falles? Mona und die Andere, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, was ist mit denen? Warum erfährt man so wenig über Carl, den Brummbären mit dem Herzen so groß wie ein Ozean? Warum lässt er sich von Vigga noch immer so auf der Nase herumtanzen? Warum liest er ihr nicht wenigstens in Bezug auf ihren Sohn und ihrer Mutter nicht mal kräftig die Leviten? Jesper hat in diesem Buch nur einmal kurz seinen Senf dazugegeben, ansonsten erfahren wir nichts über ihn.

Dagegen wird ein viel zu großes Augenmerk auf Marco gelegt, seine Gefühle und Entscheidungen werden bis ins Kleinste beleuchtet. Anfangs ist das auch berechtigt aber ständige Wiederholungen ändern daran ja nichts. Seine Geschichte, anfangs auch noch schlüssig, wird im Laufe der Erzählung zu einem Konstrukt von Unmöglichkeiten, was sie bis zum Ende nur noch unglaubhaft erscheinen lässt und einem viel Lesefreude nimmt.

Aus diesen Gründen von mir diesmal leider nur 3 Sterne. Die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen und hoffen, dass wieder mehr von Mørck zu lesen und das der nächste Fall wieder einfach nur spannend und durchweg fesselnd ist.
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am 6. September 2015
Adler Olsen führt in bewährter Manier mehrere Erzählstränge im Laufe des Buches zusammen, sodass der Leser immer mehr Informationen besitzt als die bekannten Ermittler des Sonderdezernats Q. Marco, gerade mal 15 Jahre alt, ist Mitglied eines Familienclans, der von seinem Onkel Zola brutal geführt wird. Die Jugendlichen müssen betteln oder mittels Taschendiebstählen ihren Beitrag leisten. Bringen sie nicht genug Geld am Abend mit nach Hause, schreckt Zola auch nicht vor üblen Misshandlungen zurück. Marco ist zunehmend von diesem illegalen Leben angewidert, er möchten Lesen und Schreiben lernen, zur Schule gehen und ein ganz „normales Leben“ führen und so beschießt er den Clan zu verlassen. Zola schäumt vor Wut, hat aber auch Angst an Autorität einzubüßen und setzt daher alles daran den „Verräter“ zu fassen und zu töten. Eine gnadenlose Jagd beginnt. Das Sonderdezernat Q muss dagegen einen vermissten dänischen Beamten suchen, der kurz nach seiner Rückkehr einer Inspektionsreise aus Kamerun, spurlos verschwunden ist. Offenbar ist er Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Entwicklungshilfegeldern auf die Spur gekommen. Zeitgleich erfährt der Leser, dass dänische Bänker, die sich völlig verspekuliert haben, Gelder aus dem Entwicklungshilfeministerium veruntreuten, auch vor Mord, um ihre Hinterziehung zu verdecken, schreckten sie nicht zurück. Ihr Handlanger und Auftragskiller ist ausrechnetet Zola und so wird Marco nicht nur von seinen einstigen Clanmitgliedern gejagt, sondern auch die Täter in Nadelstreifen geraten in Sorge und stellen dem vermeintlichen Mitwisser nach. Keine Frage Adler Olsen hat einen guten, komplexen Plot ersonnen, auch wenn diesem hie und da etwas Realitätsnähe gut täte. Die Flucht Marcos nimmt unverhältnismäßig viel Raum ein, die Ermittlungsarbeit gerät zur Randnotiz, zumal Carl Mørck zwischen zwei Frauen hin und hergerissen ist. Wie immer streut der Autor skurrile und vermeintliche humorvolle Episoden der Protagonisten Rose und Assad ein, die jedoch manchmal nicht so recht zünden, die inflationären Kamelanekdoten nerven zu weil. Alles in Allem ein netter, unterhaltsamer Kriminalroman, jedoch ohne Zweifel das bisher schwächste Buch der Reihe.
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am 13. März 2014
Ich bin wirklich ein großer Fan der Reihe rund um Carl Morck, dennoch muss ich sagen, dass mir die vorherigen Teile wesentlich besser gefallen haben und auch mehr Spannung enthielten. Das Buch ist zwar nicht schlecht, dennoch reicht es nicht an seine Vorgänger heran.
Empfehlen würde ich es dennoch, da die Geschichte um das Ermittlerteam weitergeht und auch wieder lustige Anektdoten bietet.
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am 20. Februar 2015
Ich gucke regelmaessig, ob ein neues Buch herausgekommen ist, da ich die Charaktere und den Schreibstil liebgewonnen habe. In diesem Buch passiert wieder mal viel, die Spannung bleibt erhalten und die Charaktere werden zum groessten Teil lebendig beschrieben. Was ich dieses Mal eher nicht so ueberzeugend fand, war ausgerechnet die Hauptfigur Carl Moerck. Obwohl er immer schon mehr muerrisch und teilweise ein wenig derb war in den Vorgaenger-Buechern war er trotzdem noch sympathisch. In diesem Buch fand ich ihn eher irritierend und ueber die Masse negativ. Auch Rose fand ich eher nervig als unterhaltsam und im Ganzen wuerde mir nichts fehlen, wenn sie in Zukunft nicht Teil der Buecher waere. Nur Assad ist weiterhin ein interessanter, noch groesstenteils raetselhafter Mensch - die Kamel-Anekdoten koennten allerdings ein wenig runtergeschraubt werden, das wurde schon sehr klischeehaft zum Ende hin.
Trotz allem freue ich mich auf den naechsten Band im Maerz, um moeglicherwise endlich mehr ueber Assad zu erfahren und die Hardy-Geschichte ist offensichtlich weiterhin noch etwas, wo man mehr Aufklaerung erwarten kann.
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