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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altes Format nicht (ganz) erreicht
In "Wallanders erster Fall" erfahren wir, wie der Kommissar zu dem Menschen und Polizisten geworden ist, den wir aus den bisherigen Romamen kennen.
Mankell versucht zu beschreiben, wie sich die Gesellschaft und folglich auch der junge Kommissar entwickeln.
Leider ist an einigen Stellen klar zu spüren, daß dieser "Prolog" erst nach...
Veröffentlicht am 22. Mai 2002 von Stephan Becker

versus
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur fuer die Wallander-Fan-Gemeinde
Man kann nur hoffen, dass niemand, der Henning Mankell und seinen Kurt Wallander noch nicht kennt, auf die Idee kommt, mit seinem ersten Fall einzusteigen. Insbesondere die vier ersten Erzaehlungen in diesem Buch sind weder besonders typisch, noch aussergewoehnlich spannend. Vielleicht sind sie einfach zu kurz. Ausserdem sind sie offensichtlich lediglich dazu gedacht,...
Am 21. Mai 2002 veröffentlicht


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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altes Format nicht (ganz) erreicht, 22. Mai 2002
In "Wallanders erster Fall" erfahren wir, wie der Kommissar zu dem Menschen und Polizisten geworden ist, den wir aus den bisherigen Romamen kennen.
Mankell versucht zu beschreiben, wie sich die Gesellschaft und folglich auch der junge Kommissar entwickeln.
Leider ist an einigen Stellen klar zu spüren, daß dieser "Prolog" erst nach den anderen Fällen (Mörder ohne Gesicht, Die Falsche Fährte, Die weiße Löwin, Der Mann der lächelte, Mitsommermord, Die Brandmauer) entstanden ist.
Zu systematisch wurden bereits vorhandene Informationen in die "Historie" eingebaut.
Diese Tatsache kann jedoch nicht verhindern, wieder die für Mankell typische Spannung aufkommen zu lassen.
Insgesamt kommt "Wallanders erster Fall" wohl nicht an die Vorgänger heran, befriedigt aber die Neugier der Leser nach Wallanders Vorgeschichte und bietet einen guten Krimi - also gute Unterhaltung.
Wer bisher noch kein Mankell Fan ist, sollte mit den Vorgänger-Werken anfangen, da hier doch kein "klassischer" Mankell vorliegt.
Die Lust auf mehr - und auf "Wallanders erster Fall" wird sich ohnehin einstellen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie alles anfing, 15. November 2005
In "Wallanders erster Fall" zeichnet Mankell ein paar Stationen des Werdegangs von Kommissar Wallander nach. Angefangen vom Wechsel zu der Kriminalpolizei in Malmö bis kurz vor "Mörder ohne Gesicht".
Wie (fast) immer versteht es Mankell perfekt, den Leser in die Rolle Wallanders zu versetzen und sorgt für kurzweiligen Lesegenuss.
Die zwangsweise kürzeren Geschichten sind etwas einfacher aufgebaut und können daher nicht in dem Maße durch die Komplexität und Tiefe begeistern wie die übrigen Fälle. Deswegen nur 4 Sterne.
Dennoch kommen nicht nur Wallander-Fans auf ihre Kosten. Viele wichtige Personen im Umfeld Wallanders lernt man erst in diesem Band (näher) kennen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur fuer die Wallander-Fan-Gemeinde, 21. Mai 2002
Von Ein Kunde
Man kann nur hoffen, dass niemand, der Henning Mankell und seinen Kurt Wallander noch nicht kennt, auf die Idee kommt, mit seinem ersten Fall einzusteigen. Insbesondere die vier ersten Erzaehlungen in diesem Buch sind weder besonders typisch, noch aussergewoehnlich spannend. Vielleicht sind sie einfach zu kurz. Ausserdem sind sie offensichtlich lediglich dazu gedacht, Wallanders Vorgeschichte etwas zu fuellen. Bei allen Faellen kommen die Taeter, ihre Motive und ihr Handeln zu kurz. Das kann Mankell besser, wie er in der "fuenften Frau" und in "Mittsommermord" eindrucksvoll bewiesen.
Trotz aller Schwaechen hat mir dieses Buch ein kurzweiliges Wochenende beschert.
P.S. Deute ich das Vorwort richtig und Mankell erfreut uns in Zukunft mit den Faellen von Kurt Wallanders Tocher Linda?
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Vollständigkeit halber, 18. Juni 2002
Ein echter Wallander Fan muss diese Kurzgeschichten-Sammlung natürlich haben, jedoch war ich persönlich etwas enttäuscht.
Was Anfangs sehr interessant klang (Erzählungen über Wallanders Polizistenkarriere) entwickelt sich zu einer Aneinanderreihung von einzelnen Geschichten, die stets nach dem gleichen Schema ablaufen.
Besonders ärgerlich fand ich die ständigen lebensgefährlichen Attacken auf unseren Helden, der sich natürlich aufrappelt und weiterkämpft, gepaart mit den Konflikten mit seinem Vater.
Diese Geschichten reichen beiweitem nicht an einen Mittsommermord oder Die falsche Fährte heran, aber wie gesagt: Der Vollständigkeit halber.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 17. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Ich hatte schon so viel über Mankell und seine Wallander-Fälle gehört, dass ich unbedingt ein Buch davon lesen musste. Was liegt da also Näher, als mit dem ersten Fall anzufangen? Da hätte ich mir allerdings viel mehr versprochen!
5 Kurzgeschichten werden hier erzählt, die ziemlich knapp gehalten werden und bei denen kaum Spannung aufkommt. Also leider ganz weit entfernt von dem was ich mir erhofft hatte: spannende Krimis!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Beste kommt zum Schluss!, 24. September 2004
Es ist wahrscheinlich immer eine undankbare Aufgabe für einen Autor, die Persönlichkeit einer fiktiven Person im Nachhinein zu verfeinern. Noch dazu, wenn sich eine Buchreihe so erfolgreich verkauft wie die des Kommissar Wallander.
Und so gelingt es Henning Mankell denn auch nur bedingt, dem Leser die Motivation und den brennenden Ehrgeiz des jungen Polizisten Kurt Wallander zu beschreiben, der unbedingt vom einfachen Streifendienst zur Kriminalpolizei wechseln will.
Dass er bei der Aufklärung des Mordes an seinem Nachbarn beinahe alles falsch macht, was ein Polizist nur falsch machen kann, wirkt zwar sympathisch, unterstreicht aber auch nur das, was Wallander seit „Mörder ohne Gesicht" genial zelebriert - seine Ungeduld und unglaubliche Sturheit.
Mankell schreibt zwar in seinem Vorwort, dass er auf Wunsch seiner Leser auch die private Seiten des Kommissar Wallander ein wenig mehr in den Vordergrund stellen wollte, doch auch da erfährt man nichts wirklich neues. Außer vielleicht, dass Wallander damals noch - dank Mona - glaubte, beziehungstauglich zu sein.
Für Wallander-Fans ist dieses Buch sicher ein Must-Have. Doch mich hätte es gefreut, wenn sich Mankell beim Schreiben von „Wallanders erstem Fall" und den drei weiteren Erzählungen ein wenig mehr Mühe gegeben hätte. Dann bekäme ich als Leser nicht den Eindruck, dass dieses Buch eine Lücke füllen sollte, die vorher gar nicht da war. Das Buch ist empfehlenswert, aber Mankell war schon deutlich besser!
Doch trotz aller Schwächen lohnt es sich, dieses Buch zu kaufen, denn das wahre Sahnestück kommt zum Schluss! „Die Pyramide" entschädigt einen für all die Durchhänger in diesem Buch, denn hier ist Henning Mankell in Bestform! Wie Wallander z.B. seinen alten, sturen Vater in Ägypten aus dem Gefängnis holen muss, obwohl er mitten in einem seiner schwersten - und spannendsten - Fälle steckt, ist ein echter super Coup!
Hätte sich Mankell nur auf diesen einen Wallander-Krimi konzentriert, hätte er von mir fünf Sterne bekommen. So gibt es leider nur drei.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht der wahre Mankell, 7. September 2002
Von Ein Kunde
Ich habe bisher jedes Wallander-Buch von Henning Mankell geradezu verschlungen und war gespannt auf "Wallanders ersten Fall". Was anfangs noch recht interessant scheint, nämlich Wallanders Beginn seiner Polizistenkarriere nachzuvollziehen, entwickelt sich zu einer ziemlich unrythmischen Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, was nie die Spannung eines kompletten Romans von Mankell aufkommen lässt. Ich wurde nie richtig warm mit dem Buch, für mich eine Enttäuschung.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wallander zum ersten, zum letzten, 21. November 2003
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ach Kurt, warst du jemals jung? Hast du nicht dein ganzes Leben, als 20- wie als 40jähriger, mit den gleichen Problemen gerungen? Immer Beziehungsstress, egal, ob die Frau Mona, Baiba oder Emma heißt, und egal, ob frisch verliebt oder längst geschieden. Und immer der Schmerz an der Welt, der Ungerechtigkeit, der wachsenden Gewalt. Und immer der Vater, dieser eigensinnige Auerhahn-Maler. Der einzige Unterschied zwischen dem jungen und dem alten Kurt: Den jungen treibt es mit aller Macht zur Kripo, der alte bezweifelt ständig diese Entscheidung.
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Je länger Mankells Geschichten sind, je breiter er sie auswalzt, desto besser sind sie. Das Schema der längeren Erzählungen "Der Tod des Fotografen" und "Die Pyramiden" ist denen der Romane ähnlich: Mit den ersten Abschnitten wird der Leser mitten ins Geschehen plaziert und folgt Wallanders Spuren und denen seiner Ermittlungsgruppe (aber auch Wallanders dauernden Grübeleien). Diese beiden Erzählungen und auch "Der Mann am Strand" reichen an die Qualität der Romane heran.
Die Titelerzählung "Wallanders erster Fall" erscheint mir zu konstruiert, als hätte Mankell um Wallanders Stichverletzung, die in denen Romanen öfter erwähnt wird, eine Geschichte zusammengebaut. Auch Wallanders Verliebtheit ist nicht ganz nachzuvollziehen (oder liegt es daran, dass man das Ende kennt?). Man fragt sich, warum er Mona - oder besser: sie ihn - überhaupt geheiratet hat, denn anscheinend hat die Chemie zwischen ihnen nie gestimmt. Auch "Der Mann mit der Maske" sagt mir weniger zu: Für eine gute Krimierzählung zu wenig Substanz und Inhalt; um eine politische Botschaft zu transportieren, zu diffus, dazu geben Mankells Afrikaromane mehr her.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu-Kurz-Geschichten, 25. Oktober 2003
Mit diesem Werk legt Mankell die Lebensgeschichte seines Kommissars Kurt Wallander vor dem ersten Buch "Mörder ohne Gesicht" dar. Die Krimis des großen Schweden leben üblicherweise von der detaillierten Zeichnung der Personen - häufig auch der Antagonisten. Genau dies kommt hier aber zu kurz.
In diesen Fällen die allesamt vor dem ersten Roman liegen, zeichnet sich zwar ein gewisses Psychogramm von Kurt Wallander ab, es ist aber vergleichsweise undifferenziert und dünn. Wollte Mankell den jungen Wallander beschreiben, so hätte er das nicht über mehrere Kriminalfälle machen dürfen. Hier geht zu viel Energie in die Lösung der Fälle und zu wenig in die Charakterstudien, die Persönlichkeit des Kurt Wallander kommt einfach zu kurz. Wollte Mankell jedoch ein paar zusätzliche Fälle von Wallander schildern, so kommt die Spannung und der Inhalt zu kurz (immer bezogen auf die zuvor erschienen Wallanderbücher).
Da dieses Werk als letztes entstanden ist, empfiehlt es sich auch, es als Vervollständigung der Wallanderreihe zu lesen, als Einführung ist es denkbar ungeeignet - denn alles kommt zu kurz und die Lust auf mehr, wird hier nicht wirklich aufkommen.
Die hier vorliegende Sammlung sind auch keine Kurzgeschichten im klassischen Sinn, es sind vielmehr gekürzte Romane. Wollen Sie einfach mal etwas von Mankell lesen, dann lassen Sie die Finger von diesem Buch. Wenn Sie jedoch die ersten Bände gelesen haben, können Sie sich an diesem Stück auch nicht vorbeischwindeln, denn Sie werden sich immer fragen, was habe ich denn nun versäumt. Und so schlecht, dass man davon abraten müsste ist es auf gar keinen Fall - sie werden nicht zu kurz kommen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 10. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Nachdem ich 'Die Fünfte Frau' vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt auf das neueste Werk von Mankell.
Mein Urteil: naja. Zum Teil wirkt der Rückblick und die darin eingebundenen Kriminalfälle Wallanders etwas gestelzt. Die gewohnte Tiefe fehlt einfach bei der Aneinandereihung der Kurzgeschichten. Wirklich gut haben mir nur 'Tod des Fotografen' und 'Die Pyramide' gefallen. Dabei immer wieder köstlich die 'Vater-Sohn'-Beziehung, die in einer spektakulären Pyramidenbesteigung gipfelt (ups, mehr sei hier nicht verraten) *g*...
Fazit für Wallander-Fans:
lesenswert bei gedämpften Erwartungen - solide, aber nicht außergewöhnlich.
Fazit für Wallander-Neulinge:
lieber einen früheren Wallander lesen!
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Wallanders erster Fall
Wallanders erster Fall von Henning Mankell (Taschenbuch - 1. Juni 2007)
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