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Kundenrezensionen

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am 7. Januar 2003
Man weiß kaum, wo beginnen mit dem Lob. Ein zauberhaftes Buch, denn Preußler zaubert damit eine bereits untergegangene Welt herbei und erhält sie dadurch am Leben: das Königreich Böhmen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Man spürt fortwährend, wie Preußler seine alte Heimat und ihre Menschen liebt: nicht nur die böhmische Landschaft, sondern auch die Schicksale vieler Menschen ziehen vor dem geistigen Auge des Lesers vorüber, Arme, Reiche, Kinder, Eltern, Greise, Gesunde, Kranke, Behinderte, Gute und Böse, Verbrecher und Heilige, mehr oder weniger vom irdischen Schicksal Benachteiligte. Jeder von ihnen begegnet der heiligen Familie und damit auch dem Leser, jeder hat seine Geschichte, sie belustigen, sie rühren, sie machen nachdenklich. Dies alles ist eingebettet in die köstliche Schilderung der eifrigen und durch immer neue urkomische Zwischenfälle behinderten Verfolgung der heiligen Familie durch den k. k. Gendarmen Hawlitschek Leopold und seinen treuen Helfer, den Fleischerhund Tyras, in dessen Hundekörper sich auf allerhöllischsten Befehl der Herr Teufel Pospisil eingenistet hat. Am Ende liebt der Leser sie alle, und es fällt ihm unendlich schwer, sich von ihnen zu trennen, wenn die heilige Familie Böhmen an der schlesischen Grenze verläßt. Und dennoch wäre der Lesegenuß nur halb so groß, wenn Preußler nicht zu alledem ein virtuoser Sprachkünstler wäre. Der bewußt volkstümelnde Erzählstil läßt die herrlichen Satzkonstruktionen, die perfekt beherrschte Erzähl- und Sprachkunst umso brillanter hervortreten. Man freut sich über jeden Satz. Kurzum: ein unbedingt empfehlenswertes Buch, nicht nur in der Weihnachtszeit.
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am 22. September 2001
Otfrieds Preußlers "Flucht nach Ägypten" ist ein wunderschönes Spiel mit Anachronismen und Volksfrömmigkeit, heiter und tiefsinnig - aber keinesfalls ein Kinder- oder Jugendbuch!!! Zu empfehlen ist es für jeden, der einen neuen Blick auf die alte Weihnachtsgeschichte gewinnen möchte, gerne schmunzelt und gleichzeitig das Böhmen der kleinen Leute, wie es früher einmal war, kennen lernen will. Am ehesten zu vergleichen ist es möglicherweise mit Siegfried Lenz' masurischen Geschichten in "So zärtlich war Suleiken".
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am 4. Februar 2002
Wenn mich eine Geschichte je überrascht hat, dann diese. Ich bin hingerissen, bezaubert von der liebenswürdigen Art, in der Preußler die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten schildert- klarerweise dem kürzesten Weg folgend: von Bethlehem über Böhmen nach Ägypten...
Preußler erzählt dem Leser auf sympathisch direkte Weise von den wahnwitzigen Begebenheiten, Menschen und Tieren auf dieser schicksalhaften Reise, lesend erwischt man sich selbst in Eile vor den k.-k.lichen Verfolgern und dem Teufel in Hundegestalt höchstpersönlich!
Ich empfehle diese Geschichte vor allem jenen, die gern in der Strassenbahn vor sich hin schmunzeln!
Ein tolles Buch!
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am 21. April 2005
Gendarm Hawlitschek aus dem böhmischen Hühnerwasser und Fleischerhund Tyras erfahren es gerade noch rechtzeitig: es ist die Heilige Familie, die da von Bethlehem nach Ägypten auf dem einzig denkbaren Weg flieht - durch das Königreich Böhmen!
Ottfried Preußler erzählt uns die wahre Geschichte: da die heilige Familie in Begleitung des Erzengels Gabriel, der sich praktischerweise im bethlehemitischen Esel eingenistet hat und so gleich noch als Transportmittel für die Muttergottes herhalten kann, nach Ägypten unterwegs ist, muß sich Herodes der Dienste des Teufels bedienen, um dem neugeborenen König der Juden den Garaus zu machen. Teufel Pospisil, zur Zeit noch eher im mittleren höllischen Dienst angesiedelt, fährt auftragsgemäß in den großen Metzgershund Tyras ein, der nicht weiß, wie ihm geschieht, aber fortan den drei Fremdlingen hinterherhetzt. Flucht und Jagd spielen sich im 19. Jhdt. ab, und kein Leser wird anzweifeln, daß der Zimmermann Josef ein so gütiger Mensch war, daß er sich unterwegs noch die Zeit genommen hat, bei den Leuten, die ihm für eine Nacht ein Dach über dem Kopf geboten haben, die Mechanik der beweglichen Weihnachtskrippe zu reparieren. Als Maria beim Besuch der Sonntagsmesse dann aus der Predigt erfährt, welches Schicksal ihr liebes Jesulein dereinst ereilen wird, drängt sie zur Eile; sie kann von Glück sagen, daß Gendarm Hawlitschek seinen königlich-böhmischen Auftrag, sie festzusetzen, nicht mit der nötigen Stringenz und Sorgfalt verfolgt, sondern den fleischlichen Gelüsten soweit nachgibt, daß er der Heiligen Familie stets ausreichend Vorsprung läßt. Außerdem ist der Hawlitschek kein schlechter Kerl und erkennt, als er die Flüchtigen fast schon gefangen hat, daß er sich dem Befehl von oben am besten widersetzt und diese drei zum Wohle aller wohl besser einfach laufen läßt.
Die Beschreibung königlich-böhmischer Bürokratie, ihrer Charaktere und Tücken (wie sie jeder Bürokratie eigen sind) und biblische Geschichte sind hier auf so amüsant-unterhaltsame Weise kombiniert, daß man wirklich versucht ist, im Neuen Testament nachzublättern und das Sonntagsevangelium mit Wachtmeister Hawlitschek zu suchen. Die paradoxesten Widersprüche und Anachronismen nimmt man locker als völlig logische und nachvollziehbare Tatsachen hin und ist am Ende davon überzeugt: dem böhmischen Volk mit seiner Gastfreundschaft, Frömmigkeit und seinen etwas trägen Ordnungshütern ist die Rettung Jesu vor der Verfolgung Herodes' und das Heil der Welt zu verdanken!
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am 16. Dezember 2008
Ottfried Preußler und die Hl. Familie - eine hinreißende Kombination!
Die skurrile Geschichte, der k.u.k-Charme, der Lokalkolorit und vor allem die menschliche Wärme, die vom Sprechen und Handeln der liebenswerten Figuren ausgeht - selbst mit dem Teufel fühlt man mit -, machen das Buch zu meiner liebsten Weihnachtserzählung und zu einem meiner Lieblingsbücher überhaupt. Unbedingt lesen!
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am 27. Januar 2008
Die Flucht von Jesus, Maria und Josef auf dem Esel nach Ägypten führt in diesem Buch über - BÖHMEN!!
Das Ganze geschrieben von dem wunderbaren Otfried Preußler - und fertig ist ein wunderschönes und amüsantes Märchen für Erwachsene...
Nicht nur zur Weihnachtszeit...!!!
Unbedingt lesen!!
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am 27. Januar 2008
Die Flucht von Jesus, Maria und Josef auf dem Esel nach Ägypten führt in diesem Buch über - BÖHMEN!!
Das Ganze geschrieben von dem wunderbaren Otfried Preußler - und fertig ist ein wunderschönes und amüsantes Märchen für Erwachsene...
Nicht nur zur Weihnachtszeit...!!!
Unbedingt lesen!!
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am 23. Juni 2013
Ein bisschen altmodisch verfasst mit komplizierteren Satzstellungen und fehlerhaft klingenden Ausdrücken, außerdem teils im böhmischen Dialekt.

Aber die Geschichte an sich ist so schön, dass jeder dieses Buch mal gelesen haben sollte!
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am 18. Januar 2013
Ganz und gar irreal - zeitlich und räumlich - aber völlig logisch und selbstverständlich.

Ein sehr gutes Buch - toll geschrieben mit leicht beehmischen Zungenschlag!
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am 16. Mai 2013
Habe mir mehr von versprochen, als ich Ottfried Preußler las. Das "Jesulein" ging mir nach ein paar Seiten auf den Keks, so dass ich es nicht zu Ende gelesen habe.
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