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4.0 von 5 Sternen sehr gut gelungen
Das Falsche in mir ist alles in allem ein sehr gut durchdachtes Buch mit tollen Protagonisten.
Manches wirkt mir jedoch ziemlich melodramatisch - vor allem gewisse Verbindungen die genau auf die Hauptprotagonisten fallen und zu einem Geschwür werden.
Aber stempeln wir das als gesunde und vielfältige Fantasie ab. Was mich ein bisschen störte, war...
Vor 7 Monaten von MessiCr7 veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Lust am Quälen - sehr brutal und leider zu überladen
Lukas Salfeld, ein Mann der seine erste Liebe getötet hat, ist pervers. In diesem Fall stimmt die so häufig benutzte Bezeichnung leider wirklich. Er empfindet sexuelle Lust wenn er das Blut auf weißer Haut sieht.

Allerdings weiß er um seine Gefährlichkeit und nach dem Mord an seiner ersten großen Liebe, sitzt er die lange...
Vor 9 Monaten von Sileah veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Lust am Quälen - sehr brutal und leider zu überladen, 30. März 2014
Von 
Sileah "Hundetrainerin" (Berlin-Umland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Lukas Salfeld, ein Mann der seine erste Liebe getötet hat, ist pervers. In diesem Fall stimmt die so häufig benutzte Bezeichnung leider wirklich. Er empfindet sexuelle Lust wenn er das Blut auf weißer Haut sieht.

Allerdings weiß er um seine Gefährlichkeit und nach dem Mord an seiner ersten großen Liebe, sitzt er die lange Haftstrafe ab, und baut sich ein normales Leben auf. Er heiratet, zeugt zwei Töchter und ist völlig unauffällig.
Alles läuft ruhig, er hat seine Perversion im Griff, bis er ein Mädchen sieht, dass seiner ersten Freundin ähnelt. Er steht wieder in Flammen. Nach einer Nacht mit Filmriss taucht eine Mädchenleiche auf. Alles sieht nach seiner "Handschrift" aus, auch der Typ des Mädchens (zart, Pagenschnitt, blass) passt. Er entzieht sich der Verhaftung und sucht nach der Wahrheit. Was war in dieser Nacht, an die er sich nicht mehr erinnert? Ist er der Mörder? Oder gibt es noch Jemanden, der infrage kommt?

Ich gestehe, ich brauchte ne ganze Weile, um in die Geschichte reinzufinden. Den Prolog verstand ich auch erst nach der Lektüre.

C.Bernuth schreibt aus vielen Perspektiven. Der Ich-Erzähler ist Lukas Salfeld. Sie versteht es, vielen Charakteren Tiefe zu geben. Die Qual der Opfer, die Getriebenheit Salfelds und und und. Was mich stört, ist die Überladenheit an grausamen Straftaten. Mir hätte die Grundidee durchaus gereicht. In Leyden scheinen extrem viele Opfer und Täter zu leben. Besonders im letzten Drittel lähmte das eher mein Interesse. Zu viele Nebenschauplätze und auch viele Ungereimtheiten. Ein jugendlicher Mörder, der nach einiger Zeit in die Stadt zurückkehrt und nicht erkannt wird? Klar, Gefängnis und ein Studium sind eine lange Zeit, dennoch ist das recht unwahrscheinlich. Auch die Opfer sind erstaunlich ortstreu.
Zudem ist der Schluss auch zu gewollt, teilweise zu unglaubwürdig.

Weniger wäre mehr gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr gut gelungen, 9. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Das Falsche in mir ist alles in allem ein sehr gut durchdachtes Buch mit tollen Protagonisten.
Manches wirkt mir jedoch ziemlich melodramatisch - vor allem gewisse Verbindungen die genau auf die Hauptprotagonisten fallen und zu einem Geschwür werden.
Aber stempeln wir das als gesunde und vielfältige Fantasie ab. Was mich ein bisschen störte, war dass mich das Buch von der Grundlage an das Buch von Paul Cleave, "Der Tod in mir", erinnerte und ich immer wieder Vergleiche im Kopf anstellte.
Aber die Idee an sich ist grandios, auch wenn sie jetzt nicht neu ist. Wie gesagt das Buch von Paul Cleave ist ca 5 Jahre alt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leidlich spannender Thriller für zwischendurch, stilistisch eher mittelmäßig, 17. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Von Krimis und Thrillern erwarte ich nicht unbedingt hohen literarischen Anspruch und bin eigentlich schon relativ zufrieden, wenn ich halbwegs spannende Lesekost für zwischendurch bekomme.
Die bietet Christa Bernuths Roman "Das Falsche in mir" durchaus.

Lukas Saalfeld, der Ich-Erzähler der Geschichte, hat ein dunkles Geheimnis, von dem nicht einmal seine Frau und seine beiden Töchter etwas ahnen:
Als Jugendlicher brachte er seine damalige Freundin Marion auf brutale Weise um und saß dafür jahrelang im Gefängnis.
Seitdem hat er seine krankhaften Triebe mühsam unter Kontrolle, aber als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die genau auf dieselbe Art umgebracht wurde wie seinerzeit Marion, gerät Lukas, der für die Tatzeit kein Alibi hat, unter Verdacht.
Verzweifelt flieht er, um den Mörder auf eigene Faust zu suchen, hat aber auch Angst davor, tatsächlich die Wahrheit über diesen erneuten Mord herauszufinden, denn fatalerweise hat er keinerlei Erinnerung an die Nacht, in der der Mord geschah...

Der Plot ist nicht gerade neu, aber dennoch spannend und die Autorin entwirft über die knapp 350 Seiten einen stimmigen und recht gut aufgebauten Spannungsbogen.
Nicht begeistern konnte mich jedoch der Stil der Autorin.
Zunächst einmal bin ich grundsätzlich kein Freund davon, wenn in der Gegenwartsform erzählt wird.
Dies mag ein persönliches Problem sein und wäre alleine nicht unbedingt ein Grund für Punktabzug, aber auch der extrem nüchterne, vollkommen emotionslose Stil ist auf Dauer etwas ermüdend und passt für mich auch nicht so ganz zu der Idee, daß man hier durch die Ich-Form eigentlich lebendigere Einblicke in die Psyche eines kranken Menschen bekommen sollte.
Dabei scheint die Autorin sich zu bemühen, sich an deutlich besseren und sprachgewaltigeren Autoren zu orientieren beziehungsweise kopiert diese teilweise recht plump:
"Marion, meine Liebe, mein Menetekel, meine Nemesis." -
Hier dürfte die Autorin eindeutig Nabokovs berühmten Anfangsmonolog aus "Lolita" im Hinterkopf gehabt haben ("Lolita, Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden, meine Sünde, meine Seele...") - was umso ungeschickter wirkt, da solche Versuche nur noch deutlicher machen, wie unelegant, abgehackt und eher journalistisch wirkend ihr Stil sonst ist.
Sprachliche Raffinesse sollte man daher nicht erwarten und auch die Einblicke in eine gestörte Seele bleiben, obgleich teilweise durchaus interessant, letztendlich doch ziemlich an der Oberfläche, genauso, wie leider auch die anderen Figuren leider eher holzschnittartig bleiben.
Auch was die eigentlich ja anerkennenswerte Komplexität der Geschichte anbelangt, wurde es mir vor allem gegen Ende doch etwas zu viel des "Guten", es gibt jede Menge Nebenschauplätze und Personen, von denen jede einzelne ihre Leichen im Keller hat und letztendlich kein einziger Sympathieträger oder zumindest die eine oder andere Figur mit ein wenig Identifizierungspotential übrig bleibt.

Fazit: Rein inhaltlich durchaus recht solide und spannende Thrillerkost, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Als Zwischendurch-Lesestoff für Fans des Genres durchaus mal lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Kindle Edition)
Kennst du den Menschen, der mit dir das Bett teilt?
Kennst du den Menschen wirklich, den du zu lieben glaubst?
Kann ich meine böse Seite verbergen?
Diese Fragen wirft das Buch auf. Und die Antworten sind sehr spannend.

Anfangs musste ich mich "einlesen", da es ziemlich holprig geschrieben ist,
aber Bernuth festigt sich und die dadurch wird es flüssiger. Die Gedankensprünge
sind nachvollziehbarer und es Seite für Seite bildet sich ein Bild.
Es ist ein bißchen wie bei einem Mosaik und das Gesamte setzt sich aus
tausend verschiedenen Teilchen zusammen.
Interessantes und spannendes Lesevergnügen
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5.0 von 5 Sternen Mörderische Gene, 13. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Die neue Mordserie die Leyden heimsucht, wird nicht nur die mühsam aufgebaute Fassade eines bürgerlichen Lebens zum Einsturz bringen, sondern auch das Leben der ermittelnden Kommissare nachhaltig verändern.
Die übel zugerichtete Leiche der jungen Anne Martenstein wird gefunden, für Kommissar Gronberg nicht nur der Beginn einer Ermittlung sondern ein Déjà-vu. Vor Jahrzehnten, ganz am Anfang seiner Laufbahn war er an den Ermittlungen gegen den Jugendlichen Lukas Salfeld beteiligt, dieser hatte seine Freundin auf ähnliche Art und Weise umgebracht. Erschweren kommt noch hinzu das das Opfer dem Damaligen auffallend ähnlich sieht. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, denn Lukas Salfeld lebt noch in der Stadt, hat im selben Lokal wie das Opfer verkehrt und für die Tatzeit hat er kein Alibi aufzuweisen. Seine Frau und seine Kinder wissen nichts von seiner dunklen Vergangenheit, sie werden genauso wie Lukas von den Ermittlungen gegen ihn überrollt, aus Scham und Verzweiflung flieht er, immer von dem Gedanken begleitet, das er sehr wohl der Mörder sein kann.

Vererbt sich Böses? Hat man eine Chance ein normales Leben zu führen, wenn das Böse einem in die Wiege gelegt wurde? Das könnte man als Kernaussage dieses Thrillers werten, auch wenn es die Autorin nicht so pathetisch, wie ich, beschreibt.
Ganz besonders interessant fand ich den psychologischen Aspekt. Stellenweise solidarisiert man sich mit dem Protagonisten, spürt förmlich seine Verzweiflung und Unsicherheit, bis die ersten Zweifel wieder Oberhand gewinnen, denn er könnte sehr wohl der Täter sein…Oder?
Dieser Thriller hat so einiges zu bieten. Gefallen hat mir die Ich-Perspektive des Protagonisten. Sein Gefühlsleben, seine Zweifel und auch Ängste auf der einen Seite zeitnah mitzuerleben und auf der anderen Seite ihn für seine frühere Tat aufs Tiefste zu verabscheuen. Ein psychologisches Katz- und Maus-Spiel das die Autorin geschickt ausspielt. Die Spannung wird noch durch einen „alten“ Fall der die Kommissarin Stina Rastegar, der Partnerin von Gronberg, persönlich betrifft, verstärkt.
Eine wirklich ausgeklügelte und in sich schlüssige Story dramatisch verpackt.
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4.0 von 5 Sternen Innenansicht eines Getriebenen, 30. Dezember 2013
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Serienmörder sind ja schon seit geraumer Zeit schwer in Mode ;-), kaum ein Thriller kommt ohne ihn aus (Wo bleibt hier die Gleichberechtigung ;-) ?). Auch Christa Bernuth hat einen Solchen als Protagonisten für ihren neuesten Roman gewählt und dennoch unterscheidet sich ihr Buch deutlich von den meisten dieser Art.
Lukas Salfeld, mittlerweile 52 Jahre, verspürt ein zwanghaftes Verlangen, Menschen mit einem Messer zu verletzen, wenn nicht gar zu töten - und zwar Mädchen mit blondem Pagenkopf. Bereits mit 16 Jahren tötete er auf diese Art seine Freundin und verbrachte dafür 10 Jahre hinter Gittern. Weder seine Familie noch sein sonstiges Umfeld haben die geringste Ahnung von seiner Vergangenheit und so hätte es auch bleiben können, als wieder ein junges Mädchen auf diese Weise ermordet aufgefunden wird. Lukas gerät sofort unter Verdacht und flieht vor seiner Verhaftung, um den Mörder selbst zu finden - auch wenn er es selbst sein sollte. Denn er hat keinerlei Erinnerung an die Nacht, in der das Verbrechen geschah...
Während man als LeserIn die Polizei bei ihrer Suche nach dem Verdächtigen begleitet, wird parallel dazu das Erleben Lukas Salfelds geschildert. Seine Suche nach dem Geschehen dieser Nacht wirkte glaubwürdig, weshalb ich hin- und hergerissen war zwischen 'War er's nun oder nicht?'. Alles spricht gegen ihn, doch die ungewöhnliche Art und Weise, wie er einerseits völlig rational seine Triebe analysiert, andererseits aber völlig verzweifelt auf der Suche nach der Wahrheit ist, ließ mich immer wieder an einer 'einfachen' Lösung zweifeln.
Ein ungewöhnlicher Thriller, weil es hier mehr um die Innenansicht eines fast schon autistischen 'Vielleicht'-Täters geht als um die eigentlich Morde, aber nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb) durchweg spannend.
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3.0 von 5 Sternen 'Wenn ich das jetzt tue, werde ich alles verlieren.', 1. April 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
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Inhalt:
Lukas Salfeld ist verheiratet, hat zwei Töchter und führt ein scheinbar ganz normales Leben. Wovon seine Familie nichts weiß: er war 10 Jahre im Gefängnis, weil er als Jugendlicher seine damalige Freundin Marion getötet hat.

Dann holt ihn seine Vergangenheit wieder ein: ein Mädchen wird tot aufgefunden. Sie sieht Marion nicht nur ähnlich, sondern sie wurde auch nach demselben Muster getötet. Salfeld gerät sofort unter Verdacht, doch er selbst kann sich nicht erinnern, hat einen Filmriss. Salfeld taucht schließlich unter und sucht selbst nach dem Täter, wohl wissend, dass er auch selbst der Mörder sein könnte.

Mein Eindruck:
'Das Falsche in mir' liest sich recht schnell und unterhaltsam. Die Charakterisierung von Lukas empfand ich als sehr gelungen, ich konnte mich recht gut in ihn eindenken und einfühlen.

Dass der Verdächtige selbst ermittelt, fand ich einen gelungenen Schachzug, der dem Thriller eine besondere Note gegeben hat.

Was mich gestört hat, waren die viel zu detaillierten Beschreibungen von Gewaltszenen und die unnötige Brutalität des Buches. Auch finden sich unzählige Ungenauigkeiten, Ungereimtheiten und fehlerhafte Angaben im Buch, z.B. dass Handys von verschwundenen Mädchen noch angeschaltet sind, aber nicht von der Polizei geortet werden, dass man durch den Kauf eines neuen Laptops schwieriger zu finden ist, wenn man online geht, dass man SMS anonym versenden kann und ähnliches.

Das Ende war mir ein bisschen zu konstruiert und zu viel.

Mein Resümee:
Unterhaltsam, hat mich aber nicht richtig mitreißen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Thriller, 2. Mai 2014
Von 
Dominik Klein (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
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Spannende und vielschichtige Handlung, auf die im Detail bereits in vielen Besprechungen hier eingegangen wurde. Die Geschichte ist sehr detailreich erzählt, was manchmal dazu führt, dass sie ein wenig durcheinander wirkt. Die Figuren handeln größtenteils nachvollziehbar, auch wenn die Hauptfigur Lukas Saalfeld teilweise ein wenig flach wirkt. Die einfache, klare Sprache ist gut lesbar aber literarisch anspruchslos.
Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller für zwischendurch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber konstruiert wirkend: Das Falsche in mir, 17. April 2014
Von 
Udo_Erhart - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hmmm, nach bereits mehr als 100 Rezensionen zu diesem Titel noch eine aussagekräftige Rezension zu verfassen, die Neues beinhaltet, erscheint mir unmöglich. Deshalb fasse ich mich auch ausnahmsweise mal recht kurz:

Lukas Saalfeld ist ein typischer Familienvater: er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Allerdings verbirgt er vor seinen Nächsten ein Geheimnis: Er saß nämlich schon einmal für eine Dekade im Knast, hat er doch als Jugendlicher ein Mädchen umgebracht. Als in der Jetztzeit erneut ein Mädchen gemordet wird, bricht sich Lukas' Vergangenheit ihre Bahn. Wer imitiert seinen Mord von damals? Ist es ein Trittbrettfahrer? Oder stimmt mit Lukas irgendetwas nicht? Er macht sich auf die Spurensuche...

Christa Bernuth schildert die Geschehnisse in "Das Falsche in mir" für mein Empfinden recht distanziert. So bleibt man als Leser auch immer auf Armeslänge entfernt von den Charakteren. Der ganze Roman wirkt auf mich immer wieder konstruiert, die Auflösung birgt dann auch keine große Überraschung mehr.

Insgesamt jedoch kommt durchaus Spannung auf - wie man es bei einem Thriller auch erwarten darf.

Somit von mir insgesamt durchschnittliche drei Sterne. "Das Falsche in mir" ist jetzt nicht der beste Thriller, den ich je gelesen habe, aber ich hatte auch schon schlechtere Spannungsromane in der Hand.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Thriller, 12. April 2014
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
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Der Familienvater Lukas Saalfeld führt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern ein glückliches Leben. Als jedoch ein totes Mädchen aufgefunden wird, holt ihn seine eigene Vergangenheit ein, von der seine Familie nichts weiß. Niemand glaubt und unterstützt ihn, somit hat er nur eine Möglichkeit; er muss selbst versuchen den Mörder zu finden.

Die Handlung nimmt von den ersten Seiten an Fahrt auf und steigert die Spannung immer weiter bis zu den letzten Seiten und dem klassischen Showdown. Die Autorin schildert in mehreren Handlungssträngen mit einigen Perspektiven die komplette Geschichte. Vor allem die Ich-Erzählung aus der Sicht von Lukas Saalfeld hat mich überzeugt. Alles ist schlüssig und deutlich, obwohl manches ein wenig konstruiert und hölzern erscheint, dennoch ist es unglaublich realistisch.

Der Schreibstil von Christa Bernuth ist klar und direkt, ohne viel abzuschweifen. Hier merkt man ihr die Erfahrung an, vor allem wie gelungen sie die verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven zusammen führt. Eindringlich schildert sie das Gefühlsleben von Lukas Saalfeld, was teilweise sogar ein wenig erschreckend aufgrund des Realismus wirkt.

Die Protagonisten sind sehr anschaulich und realistisch geschildert und gerade Lukas Saalfeld ist in seiner Zerrissenheit unglaublich intensiv dargestellt.

Außerhalb des Thrillers nimmt sich die Autorin relevanten Themen, wie dem Kindesmissbrauch an. Trotzdem die Handlung abgeschlossen ist, hat der Roman viele Besonderheiten und es würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde.

Fazit: Aufreibender und spannender Roman, der von Anfang bis zum Ende durchdacht ist und dadurch manchmal ein wenig aufgesetzt und statisch wirkt.
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Das Falsche in mir: Thriller
Das Falsche in mir: Thriller von Christa Bernuth (Broschiert - 1. Januar 2014)
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