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5.0 von 5 Sternen „Dazwischen sind ein Happen und Getränk ganz nützlich......“
Das etwas für das leibliche Wohl zwischendurch zumindest ganz nützlich sind, dass ist eine der Erkenntnisse eines jüdischen Philosophen, was den Weg der Erkenntnis der wichtigen Dinge und großen Fragen des Lebens angeht. Auf der Suche nach dem „Sinn vom Ganzen“, ob man arbeitet, um zu leben oder lebt, um zu arbeiten, ob man religiöse...
Vor 15 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein bescheidener Überblick über philosophische Themen
Der Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm bemerkte einst, dass der Mensch das einzige Tier sei, welches sich mit dem Problem der eigenen Existenz beschäftigen müsse. Hat das Leben einen Sinn? Und schon war die Philosophie geboren. Da die Vernunft die Frage zwar diskutieren, aber nicht beantworten kann, mussten die Religionen erfunden werden. Damit ist im...
Vor 15 Monaten von Raumzeitreisender veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein bescheidener Überblick über philosophische Themen, 27. Juli 2013
Von 
Raumzeitreisender (Atlantis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Fünf-Minuten-Philosoph: 80 gute Antworten auf 80 ewige Fragen (Broschiert)
Der Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm bemerkte einst, dass der Mensch das einzige Tier sei, welches sich mit dem Problem der eigenen Existenz beschäftigen müsse. Hat das Leben einen Sinn? Und schon war die Philosophie geboren. Da die Vernunft die Frage zwar diskutieren, aber nicht beantworten kann, mussten die Religionen erfunden werden. Damit ist im Laufe der menschlichen Geschichte eine Vielfalt an Antworten entstanden. Je nach Sozialisierung, Umfeld, Neigungen und Überzeugungen sucht sich der Mensch seine eigenen Antworten. "Der Fünf-Minuten-Philosoph" soll dabei behilflich sein.

Die Themen sind interdisziplinär und vielfältig. Gerald Benedicts Untersuchungsobjekte sind "Wissen", "Ich", "Kosmos", "Menschheit", "Spiritualität", "Religion", "Glauben" und "Verhalten". An diesen Begriffen wird deutlich, dass zur Analyse nicht nur Philosophie und Religionswissenschaften gefordert sind, sondern insbesondere wissenschaftliche Disziplinen wie Psychologie, Astronomie, Biologie, Soziologie und Anthropologie. Der Autor ist Religionswissenschaftler und promovierte in Philosophie und durch diese Brille betrachtet er auch die Themen. "Dieses Buch führt durch die Welt der Dichter, Denker und Weisheitslehrer".

Ob es sinnvoll ist, auf 200 Seiten 80 verschiedene Themen anzureißen, ist eine andere Frage. Das hat zwangsläufig zur Folge, dass Begriffe nicht hinreichend definiert werden können und der Blick nicht sehr in die Tiefe gehen kann. Einen Vergleich mit z.B. "Schlüssel zur Philosophie" von Franz Wuketits, auch ein Einsteigerbuch, hält "Der Fünf-Minuten-Philosoph" nicht stand. Man merkt beim Lesen, dass Wuketits mehr von den Naturwissenschaften bzw. der Wissenschaftstheorie geprägt ist und Benedict mehr von den Religionswissenschaften. Wuketits ist präziser in seinen Ausführungen.

Bei einer Analyse des Wissens und seiner Grenzen (23) könnte man zur Abrundung auch einen Ausflug in die Evolutionäre Erkenntnistheorie (Gerhard Vollmer) oder in den Konstruktivismus (Paul Watzlawick) unternehmen. Formulierungen wie "Nach der Urknalltheorie entstand der Kosmos zu einem bestimmten Punkt in der Zeit ..." (55) ist nicht richtig, wie der Autor später (57) selbst erkennt "Und dabei [Urknall] entstanden auch Raum und Zeit". Das Thema "Freier Wille" (80) greift zu kurz, wenn nicht die Experimente von Benjamin Libet angesprochen werden. Beim Abschnitt Religion hat mich gestört, dass der Autor keine Unterscheidung zwischen Fundamentalismus und Fanatismus vornimmt (130). Auch ist für mich nicht plausibel, dass Agnostizismus, wie Theismus und Atheismus, auf einem Glauben beruhen soll (142). Zum Thema Erleuchtung (150) fehlen zum besseren Verständnis Erfahrungsberichte, wie sie z.B. Richard M. Bucke in "Kosmisches Bewusstsein" liefert.

Das Buch gibt zweifelsohne Anregungen. Es ist aber teilweise auch unscharf in seinen Ausführungen. M.E. ist es insbesondere für Leser gedacht, die sich mit den behandelten Themen bislang eher wenig beschäftigt haben. Anderen würde ich empfehlen, direkt auf weitergehende Literatur zuzugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Dazwischen sind ein Happen und Getränk ganz nützlich......“, 15. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Fünf-Minuten-Philosoph: 80 gute Antworten auf 80 ewige Fragen (Broschiert)
Das etwas für das leibliche Wohl zwischendurch zumindest ganz nützlich sind, dass ist eine der Erkenntnisse eines jüdischen Philosophen, was den Weg der Erkenntnis der wichtigen Dinge und großen Fragen des Lebens angeht. Auf der Suche nach dem „Sinn vom Ganzen“, ob man arbeitet, um zu leben oder lebt, um zu arbeiten, ob man religiöse Vereinigung sucht oder eine allgemeinverbindliche Ethik, ob man die Welt verbessern oder sich „nur“ auf ihr wohlfühlen will in seiner Lebenszeit, all das gehört natürlich auch dazu.

Aber auch die Kleinigkeiten des Lebens, die man leicht übersieht, sind wichtig und tragen Antworten in sich, wie das kleine Bonmont des „Häppchens“ des jüdischen Philosophen im Rahmen der Frage nach dem „Sinn des Lebens“ gut vermittelt. Und das ist nicht die einzige oder letzte vermeintliche „Kleinigkeit“, welche die Lektüre so erfreulich gestaltet.

Im Rahmen der Darstellung gelingt es Gerald Benedict, mögliche Antworten auf die großen Fragen der Menschheit, Philosophien und „große“ Gedankengebäude in aller Kürze auf den Punkt darzustellen, aber auch den Blick auf die dazugehörigen „Nebengedanken“ zu leiten.

Wissen, das Ich, Kosmos, Menschheit, Spiritualität, Religion, Glaube, das Verhalten (Moral und Ethik), es sind wahrlich die großen Themen der Geistesgeschichte und des menschlichen Fragen nach sich selbst, die Benedict im Buch ordnet und mit 80 Fragen, verteilt auf die Themenbereiche, dem Leser mit auf die Spur hilft, die Antworten der Geistesgeschichte in komprimierter und übersichtlicher Form zu erfahren. Ob Wissen richtig sein kann und woher man das dann weiß oder wie Wissen und Weisheit zusammenhängen gehört dann genauso in diesen Fragenkatalog, wie die Betrachtung, warum Menschen unterschiedlich sind oder ob sie sich wirklich ändern können. Vom Tod bis zum moralischen Gebot, ob das Leben einen Sinn hat oder nur Teil eines „kühlen“ Universums ist, was eigentlich Religionen sind und ob es das Böse gibt und vieles mehr stellt Benedict vor die Augen des Lesers.

Im Übrigen geschieht dieses „vor Augen stellen“ nicht fundamentalistisch. Es sind keine „letztgültigen Antworten“ die Gerald Benedict quasi „verkündet“. Was auch gar nicht geht, wie die Geistesgeschichte zeigt, nicht nur bei der Frage, ob es „ein Leben nach dem To gibt“. In der Art der Darbietung laden die vielfachen Themen und Antworten sachte zum Bedenken, zum Finden eigener Antworten ein. Dies dann aber auf der Basis dessen, „was schon gedacht worden ist“. Und das ist anregend zu lesen, gut verständlich dargeboten und mit der eigenen Meinung und Bewertung des Autors versehen.

Die 80 Fragen wirken ein stückweit natürlich in ihrer Auswahl persönlich gefärbt, ob darin wirklich das gesamte Spektrum der wichtigsten Themen abgedeckt ist, bleibt. Ebenso bleibt anzumerken, das mit gleich drei großen Hauptteilen (Spiritualität, Religion, Glaube) die religiöse Dimension doch sehr breiten Raum einnimmt im Buch. Wobei Benedict auch hier nicht dogmatisch argumentiert, sondern auch den Atheismus und die Funktion der Intuition ebenso offen aufnimmt, wie er sich kritisch zum Fundamentalismus und zur Frage, ob nicht alle Religionen recht haben können, äußert.

Alles in allem eine gut formuliertes, verständliche und breit zusammengestellte Schau des „fragenden menschlichen Geistes“. Anregend und jeweils auch in „Häppchen“ zu lesen und zum eigenen Weiterdenken anregend.
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5.0 von 5 Sternen Die Antworten, die er gibt, sind sehr verständlich, erfrischend unideologisch und laden immer zum Weiterdenken ein, 8. Juli 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Fünf-Minuten-Philosoph: 80 gute Antworten auf 80 ewige Fragen (Broschiert)
Warum es gerade 80 “ewige Fragen“ sind, die der französische Philosoph Gerald Benedict ausgewählt hat, mag sein Geheimnis bleiben oder den Seitenvorgaben seines Verlages geschuldet sein. Zu insgesamt acht Themenbereichen hat er versucht Antworten zu finden auf Fragen, die sich die Menschen zum Teil schon seit langen Zeiten stellen und die Philosophen in Ost und West beschäftigt haben seit den Anfängen. Es sind aber auch sehr neuzeitliche Fragen darunter, wie etwa die, ob die Intelligenz überbewertet wird, und vor allen Dingen die Fragen, die mit dem Kosmos zusammenhängen:

1. Das Wissen
2. Das Ich
3. Der Kosmos
4. Die Menschheit
5. Die Spiritualität
6. Die Religion
7. Der Glaube
8. Das Verhalten

Die Antworten, die er gibt, sind sehr verständlich, erfrischend unideologisch und laden immer zum Weiterdenken ein. Sie können helfen, vor den großen Fragen nach Gott und der Welt, nach dem Sinn des Lebens nicht zu kapitulieren, sondern sie offen zu halten, die Suche nach den für mich persönlich richtigen Antworten nie aufzugeben.

Insofern hilft dieses Buch mit kleinen, tatsächlich in fünf Minuten lesbaren ( aber nicht in dieser Zeit zu verarbeitenden und zu verinnerlichenden Texten) sich seine eigene geistige und intellektuelle Unabhängigkeit zu bewahren vor all den Stimmen, die immer genau zu wissen vorgeben, was richtig ist.
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Der Fünf-Minuten-Philosoph: 80 gute Antworten auf 80 ewige Fragen
Der Fünf-Minuten-Philosoph
:
von Gerald Benedict (Broschiert - 1. Juli 2013)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,20
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