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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Rimminen setzt menschliche Einsamkeit auf die Tagesordnung!,
Von Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag der roten Nase: Roman (Taschenbuch)
Mikko Rimminen schreibt aus der Sicht einer Frau, die allein ist. Ihr Sohn ist seit Jahren auf eigenen Wegen unterwegs und ihr gehen ohne Job die Freunde aus.Da kommt Irma auf die verrückte Idee an fremden Türen zu klingeln und den fremden Menschen zu erzählen, sie sei von einem Marktforschungsinstitut. Es ereignen sich vielerlei humorvolle, aber auch nachdenkliche Szenen und Begegnungen. Eines Tages wird sogar in der Zeitung vor ihr gewarnt und ein andermal schließt ihre Nase eine so gewaltig schmerzhafte Bekanntschaft mit einer fremden Haustür, dass sie blutet und zum Riesenzinken anschwillt. Der Autor beschreibt den verzweifelten Kampf einer Frau um Freunde. Es ist eher ein leises, aber doch sehr tiefgründiges Buch. Schwierigkeiten hatte ich wie immer in finnischen Romanen mit den Orts- und Personennamen. Was es nun allerdings mit dem "Tag der roten Nase" auf sich hat, der in der Romanhandlung nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, hat sich mir nicht erschlossen. Dennoch kann ich diesen Roman gern weiterempfehlen. Mikko Rimminen macht menschliche Einsamkeit zum Thema und dies ist im Zeitalter von Facebook und Co. dringend erforderlich! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
Unnachvollziehbar und nervtötend,
Von holly213 "holly213" (Koblenz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Tag der roten Nase: Roman (Taschenbuch)
Ich hatte mir von der Thematik des Buches (menschliche Einsamkeit) und der witzigen Idee (sich als Mitarbeiterin einer Marktforschungsfirma ausgebend, um Kontakte zu knüpfen) viel versprochen und das Buch darum gekauft.Letztendlich bin ich volkommen enttäuscht. Vielleicht erschließt sich mir auch der finnische Stil nicht. Ich bin noch immer etwas ratlos. Ich konnte mich bei der Lektüre nie mit der Ich-Erzählerin identifizieren, emfpand sie als eher unsympathisch/wahnsinnig und hatte Probleme mit der Erzählweise, die ich als nicht stringent empfand. Letzten Endes wird nur sehr wenig über den Ansatz „vermeintliche Marktforscherin klingelt an fremden Türen um Kontakte zu schließen und dann passiert.....“ erzählt. Fast keine der Handlungen fand ich auch nur ansatzweise nachvollziehbar. Besonders nervtötend empfand ich: - dass die Ich-Erzählerin scheinbar rein zufallsgesteuert irgendwohin/von irgendwo weg taumelt, ja eigentlich taumelt sie sich durch das ganze Buch - es gibt nur ca. sind ca. 3-4 Szenen, in denen das an fremden Türen geklingelt wird/“Marktforschungsansatz“ geschildert wird - die Erzählerin verhält sich völlig unnachvollziehbar. Z.B. fragt sie ihren auswandernden/verschwindenden (?) Sohn niemals, wohin er entschwindet, warum, wie lange.... Das Ganze zieht sich durchs komplette Buch und die einzelnene Passagen dazu schier unerträglich in die Länge. - seitenweise werden Szenen geschildert, in denen die Erzählerin hilflos und passiv wahlweise herumstammelt/herumtaumelt/herumfährt oder vielmehr steht Irgendwann habe ich die Seiten nur noch überflogen und gehofft, dass es ein Ende nimmt und habe es kurz vorher ganz beiseite gelegt. Enttäuschend. Wieso das Buch einen Literaturpreis bekommen hat, ist mir ein Rätsel. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Der Tag der roten Nase: Roman von Mikko Rimminen (Taschenbuch - 1. Januar 2013)
EUR 14,90
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