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am 7. Juni 2012
Markus Beckendahl bloggte schon zum Thema "Netzpolitik" als die meisten Volksvertreter das Internet lediglich als lästiges (und vorübergehendes) Übel betrachteten. Sein Weblog "netzpolitik.org" ist inzwischen zehn Jahre alt. Beckendahl weiß also, wovon er schreibt. Sein Ko-Autor Falk Lüke kann ebenfalls als "Digital Native" bezeichnet werden. Als Autorengespann leisten sie hier ganze Arbeit und liefern einen gut gegliederten, flüssig geschriebenen und bei aller Sachkenntnis lesbar gebliebenen Text ab.

Zentrale Botschaft: Ein "offline" gibt es nicht mehr ... das Internet ist Teil des Lebens, keine Parallelgesellschaft.

Und daraus ergeben sich Konsequenzen, die ein politisches Handeln dringend erforderlich machen - sozial, wirtschaftlich und juristisch. Die Defizite, die unsere Volksvertreter trotz aller Annäherung an das Medium immernoch haben, lassen sich nur durch zivilgesellschaftliches Engagement aller ausgleichen.

Beckendahl und Lüke zeigen auf, was die Digitalisierung für uns und unser Leben bedeutet und wie wir uns einbringen können (und müssen). Dabei wird die Lektüre an keiner Stelle langatmig.

Eindeutiger Lesetipp.

Einen Stern Abzug gibt es für die buchbinderische Qualität: Das Buch lässt sich nur um den Preis des Brechens des Buchrückens aufklappen. Von einem "Premium"-Buch erwarte ich anderes. Aber dafür können die Autoren nichts, das hat (überflüssigerweise) der Verlag verbockt.
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am 5. Juli 2012
Als jemand, der sich oft und intensiv mit den im Buch behandelten Themen beschäftigt, habe ich zuerst gezweifelt ob ich es mir kaufen soll. Aber es hat sich gelohnt. Das Buch spricht viele Themen aktuelle Netz-Gesellschaftsthemen an und bleibt dabei nicht einseitig sondern beleuchtet durchaus unterschiedliche Standpunkte. Nein, es ist nicht "neutral" geschrieben, die Autoren geben durchaus ihre Meinung wieder, wie auch auf den Blogs, aber bemühen sich (meiner Ansicht nach erfolgreich), die verschiedenen Facetten darzustellen.
Trotzdem, dass ich das Blog netzpolitik.org regelmäßig lese, ist das Buch nicht langweilig, sondern frischt Themen auf, und ist knackig genug geschrieben, um nicht langweilig zu werden.
Für Menschen, die sich noch nicht sonderlich mit den Themen beschäftigt haben, klare 5 Sterne und Kaufempfehlung.
Für Leute wie mich, die die Themen schon gut kennen, ein trotzdem lesenswertes Buch, auch mal um kurz ein Theman nachzuschauen für Diskussions, und immernoch 4-5 Sterne.
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am 31. Januar 2014
Wichtiges Gutes Buch über die Bürgerrechte im digitalen Zeitalter.

Die diversen, naturgemäß technischen Aspekte werden angenehm allgemeinverständlich erklärt, damit eben auch „normale“ Leute ohne Informatik-Hintergrund verstehen, wodurch unserere Freiheit bedroht ist, warum Netzneutralität nicht nur etwas für Geeks ist, und was unsere Sozial|Christ-„Demokraten“ mit ihrer Totalüberwachung eigentlich bezwecken...

Auch die Hintergründe (+Peinlichkeiten) der letzten Jahre, von „Zensursulas Netzblockaden“ und ähnliche Vorstöße unserer Sicherheitsesoteriker werden nocheinmal anschaulich beschrieben.

Ein wichtiges Buch für jeden Bürger, dem seine Freiheitsrechte wichtig sind.
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am 17. Juni 2014
Nach den Snowden-Enthüllungen 2013 beschäftige ich mich mit den folgen der Totalüberwachung und damit auch mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft, soweit es geht. Nach mehreren Veranstaltungen, wo ich ITler kennen gelernt habe und derLektüre zahlreicher Artikel habe ich (als Nicht-ITlerin) gemerkt, dass ich gar nicht weiß, wie sehr unsere Gesellschaft mittlerweile digitalisiert ist. Neben dem Buch von Mercedes Bunz, das eher die gesellschaftliche Seite der Digitalisierung behandelt, erklären die Autoren hier brillant die technische Seite. Und widerum deren Auswirkunegn und Möglichkeiten für unsere Gesellschaft. Positiv die Möglichkeiten und negativ die Begehrlichkeiten von Konzernen und Staaten, uns zu kontrollieren.

Wie ist es zB. mit den öffentlichen Steuergeldern, die die Forschungsinsitutionen erhalten? Warum veröffentlichen öffentlich finanzierte Wissenschftler/innen dann nur in teuren Fachzeitschriften und nicht digital, also für alle zugänglich? Wie war das doch gleich mit dem europäischen Urheberrecht? Und was ist das amerikanische Copyright? Welche Jobs hat die Digitalisierung schon Maschinen und Programmen übertragen? Welche werden künftig auch nicht mehr von Menschen direkt erledigt werden? Brauchen wir eigentlich noch Staaten?

Ich fürchte, dass die Politik, die Snowden nicht helfen und dem BND noch mehr Rechte einräumen möchte, noch gar nicht verstanden hat, was Digitalisierung für uns alle bedeutet. Und der gemeine dickliche Bildleser hat es auch noch nicht begriffen. Er hat ja nichts zu verbergen......Aber das ist ein Irrtum!
Lesen!!!
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am 29. August 2012
Markus und Falk legen mit "Die Digitale Gesellschaft" ein spannendes Sachbuch vor, das ich uneingeschränkt jedem an Herz legen möchte, der sich dem Themen Internet, Digitalisierung und Gesellschaft nähern möchte.

Der Text liest sich, dank einiger Anekdoten und gut gewählten Beispielen, schnell und ist stets gut verständlich. Auch für Menschen, die zwar politisch gesellschaftlich Interessiert sind, aber sich nicht als netzaffine Nerds bezeichnen würden.

Regelmässige Leser von netzpolitik.org dürften hingegen nicht viel Neues entdecken ;)
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am 24. Juni 2012
In zwei Tagen hatte ich das Buch von Markus Beckedahl und Falk Lüke durchgelesen. Das spricht für den angenehmen und nie langweiligen Schreibstil der beiden. Nahezu alles, was man als Gelegenheitssurfer so über das Netz und die Digitalisierung wissen muss, wird angesprochen. Alle drängenden Probleme der Netzpolitik in Deutschland und Europa beschrieben - und an der einen oder anderen Stelle präsentieren die beiden auch zaghaft und etwas versteckt Ideen, wie diese gelöst werden könnten. Auch Feindbilder werden gepflegt: Unwissende Politiker.

Insgesamt ein gutes Buch für den Einsteiger: Er bekommt einen guten Einblick in die Wirren der Netzpolitik. Etwas zu kurz kommt der Ausblick in die Zukunft.

Hinweis: Die Autoren sind mir beide persönlich bekannt. Ich schätze - bei allen möglichen politischen Differenzen - ihr Engagement für die Sache.
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am 13. Mai 2013
Perfekte Beschreibung der aktuellen Situation. Harte Fakts, mit denen die Politik derzeit nicht zurecht kommt. Politiker lesen dieses Buch hoffentlich auch.
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am 17. Juni 2014
Muss man mal gelesen haben ein sehr nettes Buch. Es geht gut von der Hand und ist kurzweilig zu lesen.
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am 29. Dezember 2012
Die beiden Autoren schaffen es, die Themen von allen Seiten zu beleuchten - ohne eine Seite (Vertreter von Medien, Politik, Bürger) im schlechten Licht stehen zu lassen. Offen aber Fair!
Das Buch trumpft mit zahlreichen aktuellen Themen auf, wie z.B. Vorratsdatenspeicherung oder Beschränkungen des Internets durch die Industrie (am Beispiel Vodafone).

Auf jeden Fall lesenswert!
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am 13. September 2014
Ich teile viele der Thesen, die der Autor Beckedahl hier niederschreibt. Dennoch ist dieses Buch mehr als unbefriedigend. Es ist kein roter Faden erkennbar. Der Sprachstil ist unterirdisch. Sehr viele Themen werden sehr oberflächlich heruntergebetet, ohne sie mit Zahlen, Daten und Fakten zu unterfüttern. Man zweifelt an der Fachkompetenz des Autors, da seine Betrachtungen das Stammtischniveau nicht verlassen. Schade: Eine verpasste Chance eines Gesamtüberblicks.
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