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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...und der dritte Streich folgt sogleich....
Hier nun der dritte Fall für Franz Eberhofer!
Falls Rita Falk in diesen Zeitabständen weiterschreibt, ist die Oma bald hundert Jahre alt. Aber egal, Hauptsache weiter nur Hühneraugen und Taubheit, ansonsten rüstig und flink. Derzeit 87 Jahre alt hilft sie wieder hinten und vorne, den Franz, seinen Bruder mit Familie, den kiffenden Vater und...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2012 von Regine Bacherle

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ja, ja , der Franz hats halt schwer
Franz Eberhofer, seines Zeichens frisch ernannter Kommissar im bayrischen Niederkaltenkirchen, ist schwer im Stress. Richter Moratschek wird bedroht und fordert polizeilichen Schutz, ein verurteilter Mörder ist entflohen und muss wieder aufgespürt werden, Bruder Leopold samt Familie nervt wie gewöhnlich, der Papa mischt sich - wie eh und je - in alles ein,...
Veröffentlicht am 13. Februar 2013 von Bücherwurm - Eine Kundin aus W...


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5.0 von 5 Sternen Franz'l die Dritte und kein bißchen langweilig, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich würde sagen, es ist sogar der beste Teil der bislang drei bayrischen Krimis von Rita Falk, die ich gelesen habe.
Alle bekannten Beteiligten sind wieder dabei. Natürlich der Franz mit seinem Hund, die Oma (einfach Klasse, könnte ich glatt adoptieren), der Papa, der diesmal einen Gleichgesinnten findet und damit den Franz'l fast in den Wahnsinn treibt, sein Bruder mit der Sushi (herrlich, wie die Kleine unbewußt Partei ergreift im "Bruderkrieg"), der Metzger, der Installateur, der Bürgermeister und auch die Susi spielt wieder eine Rolle, u.v.m.
Ich hatte eigentlich gedacht, daß der dritte Teil abflacht, aber das tut er nicht. Die Geschichte und das Handling ist natürlich wieder etwas fragwürdig (oder vielleicht bayrisch ... ;-), aber die Erzählweise und die Schilderung der Charaktere ist einfach herrlich und absolut stimmig.
Ich habe viel gelacht und freue mich schon auf den vierten Teil, den ich auf jeden Fall lesen werde.
Für Neueinsteiger sei gesagt: es ist nicht notwendig, die Bücher in ihrer Reihenfolge zu lesen, aber es empfiehlt sich. Zum einen, weil in jedem Buch auf Geschehnisse aus den alten Büchern Bezug genommen wird und es auch hilft, die Zusammenhänge im Dorf, der Familie und in der Beziehung zwischen Franz und Susi zu verstehen. D.h. für die eigentlichen "Nebenhandlungen" in einem Krimi, die ich hier allerdings für wesentlich halte, da sie den Charme der Bücher ausmachen, ist die richtige Reihenfolge wichtig, für die "Krimihandlung", die eigentlich Nebensache (meine Meinung) ist, ist es nicht wichtig.
Meine Empfehlung: Tun Sie sich den Gefallen und fangen mit "Winter-Kartoffelknödel" an, lesen dann den "Dampfnudelblues" und anschl. "Schweinskopf al dente". Das hat auch den Vorteil, daß sie alle Kochrezepte von Oma Eberhofer bekommen (ich habe sie zwar noch nicht nachgekocht, aber sie klingen alle klasse - und der Kartoffelsalat muß ja toll sein, lt. Franz. Lesen Sie die Bücher und Sie werden verstehen, was ich meine ;-)
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3.0 von 5 Sternen Schräg wie eh und je, 27. Februar 2013
Tolle Nachrichten im dritten Teil um den Eberhofer Franz: Er trägt jetzt Silber. Und das heißt so viel wie: Er ist jetzt Kommissar! Und darauf natürlich mächtig stolz. Allerdings ist er - wie üblich - auch außerordentlich gestresst. Diesmal muss er den Richter höchstpersönlich vor einem irren Psychologen beschützen, weil der nämlich nicht nur nach seiner Verurteilung Rache angekündigt hat, sondern nun eben auch auf der Flucht ist...

Mich hat immer noch Teil 1 ("Winterkartoffelknödel") am meisten zum Lachen gebracht. In Teil 2 kam mir die Oma zu kurz, ein Problem, das in "Schweinskopf al dente" behoben wurde. Alle alten Bekannten sind wieder am Start, so natürlich auch Sushi, die weiterhin sehr putzig daherkommt. Auch Susi, die ja ein ganz besonderes Verhältnis zum Franz hat, spielt eine große Rolle.
Nervig empfand ich die Beischls - die haben mich weder amüsiert noch sonstiges. Einfach nur ein überflüssiger Aufreger könnte man sagen.

Es gibt viele skurrile Momente, die einem dann wieder ein Schmunzeln entlocken, eben weil sie so absurd sind. Das Buch, das durch den bayerischen Ton und die ganz eigene Art vom Franz und seiner Umgebung besticht, liest sich innerhalb von wenigen Stunden wie von selbst aus. Man wird also sehr gut unterhalten, was auch Aufgabe eines solchen Krimis ist. Der Fall an sich ist - wie gewohnt - nicht sonderlich berauschend, aber das ist eben auch nur ein kleiner Teil des Inhalts. Im Vordergrund steht der Franz, seine Lieben, sein Leben, seine Macken. Das eine oder andere Problem wird nebenher gelöst und fertig.

Da alles aufeinander aufbaut, sollte man die Bände bei Interesse schon in der richtigen Reihenfolge lesen. Und das werde ich auch nun weiterhin tun - Teil 4 liegt jedenfalls bereit und ich bin schon sehr gespannt.

Meine Bewertung fällt wie bisher auch aus: 3/5 Punkte. Kann man lesen, muss man aber nicht. Wenn man allerdings angefangen hat, dann entkommt man dem bizarren Leben des Franz Eberhofer nur ganz schwer... !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Primitive Klischees, 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Was macht die sogenannten Provinzkrimis von Rita Falk zu Objekten allgemeinen Jubels?
Es sind die gleichen Gründe, welche BILD zu Europas erfolgreichster Zeitung gemacht haben. Frau Falk hat ein paar Erzählkniffe und eine halbwegs flotte Schreibe drauf. Ansonsten betont sie halt die gängigen Mainstream-Themen wie Essen, Saufen und Sex-Ferkeleien. Außerdem gibt’s noch ein bisserl populistische Kritik an der Obrigkeit, an „den Herren Gschaftel und Huber“. Eine intellektuelle Überforderung ist nirgendwo zu befürchten. Vielmehr sind Wörter wie „Arsch“, S*****“ und „Sau“ zentrale Vokabeln. So lautet denn auch der bedeutungsvolle Schluss des Schweinskopf-„Krimis“:
„Wenn der Arsch aber tags darauf tot im Hof liegt, ist das halt S******. Aber das ist saudummerweise wieder eine ganz andere Geschichte.“
Gänzlich ärgerlich sind Falks ethnische Primitivst-Klischees, z. B. in „Schweinskopf al dente“. Da wird in Niederbayern vor Ostern streng gefastet, weshalb abends die Männer beim Metzger Schlange stehen. Die Ratschweiber gehen u. a. wegen des feschen Pfarrers auf Altötting-Wallfahrt, und Momente des Erstaunens unterstreicht Kommissar Eberhofer wie in der amerikanischen Seifenoper (Jesus Christ!) mit „Jesus Christus“. Das ist Niederbayern, wie es leibt und lebt, und da haut sich natürlich der Bestseller-Leser in Wanne-Eickel vergnügt auf die Schenkel.
Ein absoluter Schenkelklopfer sind die Özdemirs (Welch origineller Name!). Vater Özdemir sitzt da orientalisch träge in seinem dick mit Perserteppichen ausgelegten Wohnzimmer, und zwar „im Kleid und raucht Wasserpfeife“. Er kommandiert seine (In der eigenen Wohnung!) kopftuchtragende unscheinbare Frau herum. Im „grindige(n) Bungalow“ „Plastikblumen, soweit das Auge reicht“! Der verhätschelte Pascha-Sohn sieht aus wie ein verjüngter Peter Altmaier, die Tochter aber soll selbstverständlich zwangsverheiratet werden. Besucher werden mit Pfefferminztee abgefüllt bis zur Übelkeit. Ja mei, so sind’s halt, die türkischen Migranten, jedenfalls für den deutschen Spießer, der sich unter Türkei nur ein Konsumprodukt namens Antalya-Urlaub vorstellen kann.
Italien vermittelt uns Frau Falke aufs Trefflichste aus der Perspektive des „Italiener“-Lokal-Besuchers und (natürlich!) des Gardasee-Urlaubers. Da gibt’s dann „italienische Gschaftelhuber“ und „italienische Hengste(.)“, „Schlawiner“ „mit freiem Oberkörper“, die mit ihrer Schürzenjägerei teutonischen Susis den Kopf verdrehen und sie zu Arbeits- und sonstigen Sklavinnen machen, um selber dem dolce far niente zu frönen. Da sind wir dann schon froh, dass die Susi wieder an ihren heimischen Schreibtisch darf und dass wir auch den „ganzen italienischen Fraß“ los sind.
Wie kommt so etwas auf die SPIEGEL-Bestseller-Liste? Eben darum halt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humorvoll und liebenswert!, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Für den Franz könnte es nicht besser laufen, vor kurzem wurde er zum Kommissar befördert und trägt stolz seine Uniform mit den silbernen Sternen zu Schau, sein Arbeitsalltag verläuft bescheiden ruhig und das Essen von der Oma wie immer ein Gedicht, wenn man davon absieht, dass gerade Fastenzeit ist. Doch dann wird Franz nach Landshut berufen, als Verstärkung in der Gerichtsverhandlung um Dr. Küstner. Aus Geldgier soll der Psychologe seine Frau ermordet haben. Nachdem Richter Moratschek das Urteil bekannt gegeben hat, gerät Dr. Küstner außer sich und schwört den Anwesenden, insbesondere dem Richter, Rache. Auf dem Weg ins Gefängnis gelingt dem Verurteilten tatsächlich die Flucht. Kurz darauf entdeckt der Richter einen blutigen Schweinskopf in seinem Bett und hat nun allen Grund zur Sorge um sein Leben. Kurzerhand quartiert sich Moratschek bei den Eberhofers ein und als wäre das nicht schon genug Stress für den Franz, kündigt sich auch noch sein schleimiger Bruder inklusive Familie für mehrere Tage an...

In bewährter Manier präsentiert uns Rita Falk ihren dritten Band um Franz Eberhofer: mit ländlicher Atmosphäre, liebenswerten Charakteren und viel Humor. Wie immer berichtet die Autorin die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive des Franz, dessen vorschnelles Mundwerk nur allzu bekannt aus den Vorgängerbänden ist, doch diese Eigenschaft macht ihn noch sympathischer, denn das Herz sitzt bei ihm einfach am rechten Fleck. Neben der Mörderjagd und dem Einzug von Richter Moratschek auf dem Eberhofer'schen Hof, sitzt dem frisch gebackenen Kommissar auch noch der Bürgermeister im Nacken. Angeblich sei sein Büro von Termiten befallen, weshalb er es eine Weile nicht betreten könne, zumindest solange nicht, bis die Susi wieder an ihrem alten Arbeitsplatz säße. Franz hat die Schnauze gehörig voll und als sich auch noch sein Bruder samt Kind und Kegel für ganze zwei Wochen ankündigt, reist er kurzentschlossen samt Oma, Richter Moratschek, dem Papa und den Beatles im Gepäck an den Gardasee. Dass sich Dr. Küstner noch immer auf freiem Fuß befindet, gerät dabei in Vergessenheit und genau das wird dem Franz zum Verhängnis.

Am amüsantesten finde ich immer die Szenen mit der Oma, z. B. beim Einkaufen in einem Praktiker-Markt, wo es 20% auf Elektrogeräte gibt und der Verkäufer partout nicht einsehen will, dass auch ein Alibert ein Elektrogerät sei. Da muss der liebe Enkel dann auch schon mal zu drastischeren Mitteln greifen um Überzeugungsarbeit zu leisten. Beim Kurzurlaub in Italien ist natürlich Chaos vorprogrammiert, wenn sich auch noch das halbe Dorf mit auf die Reise begibt. Warum sich alle ausgerechnet dorthin begeben hat einen guten Grund, schließlich gilt es, eine liebe Freundin in die Heimat zurückzuholen oder besser gesagt Franz' Aufgabe ist dies. Mehr will ich an dieser Stelle aber nicht verraten! Lieber zurück zu Dr. Küstner und seinen Racheplänen, die sogar Spannung aufkommen lassen. Allzu lange kann der Leser allerdings nicht ernst bleiben, denn Franz' kuriose Ideen, wie er dem Psychologen das Handwerk könnte sind einfach zu komisch!

Auch bei Rita Falks drittem Buch "Schweinskopf al dente" bleibt kein Auge trocken. Obwohl man die Romane nicht unbedingt als Krimi bezeichnen kann, begeistert mich die Autorin mit ihrem Humor und den liebenswerten Charakteren immer wieder aufs Neue! Vor allem ohne die Oma hätten die Bücher wohl nur halb so viel Charme. Im Anhang finden sich wieder die besten Rezepte der Oma zum Nachkochen und den Andeutungen am Schluss nach zu urteilen darf man sich auf einen weiteren Band mit den Eberhofers freuen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lachsalven zum Dritten, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Fall Nummer 3 für den Eberhofer Franz! Diesmal steckt Richter Moratschek ganz schön in der Klemme: Er wird von dem mordenden Psychopathen Dr. Küster, der aus dem Gefängnis geflohen ist, so arg bedroht, dass er in Todesangst ins Refugium der Eberhofers zieht. Dort freunden sich der Papa und der Richter an. Sie verbringen ihre gemütlichen Sofa-Abende genüsslich mit Joints, Rotwein und den Beatles - doch das Böse lauert überall, sogar in Niederkaltenkirchen!

Der Eberhofer Franz und sein skurriles Umfeld nutzen sich auch im dritten Band keineswegs ab. Autorin Rita Falk löst in gewohnter Weise Lachsalven beim Leser aus - und alle sind sie wieder mit dabei: Der untreue Flötzinger, der beleibte Simmerl samt Gattin Gisela und Sohnemann, der einseitig dreizehige Papa, Leopold alias die alte Schleimsau, die sparsame Oma natürlich, der ewig rumschnüffelnde Birkenberger Rudi und Franz' kleine Nichte Sushi. Nur eine fehlt: Die Susi, das Gspusi vom Franz. Denn die hat sich ja nach Italien abgesetzt. Und während Franz eifrig den flüchtigen Dr. Küster jagt, verlangt das halbe Dorf gleichzeitig, dass er die Susi heimholen soll. Ob er das überhaupt will? Und erst recht sie? Zieht es sie überhaupt nach Hause? Fragen über Fragen...

Beim Lesen von "Schweinskopf al dente" fühlt man sich sofort wieder mitten in Niederkaltenkirchen angekommen. Rita Falk ist zum dritten Mal in Folge ein irrsinnig lustiges wie kurzweiliges Buch gelungen. Auch Eberhofer-Erstleser brauchen nicht zu befürchten, etwas verpasst zu haben, wenn sie mit Schweinskopf al dente" die Provinzkrimi-Reihe beginnen. Alle Fälle sind in sich abgeschlossen und in seiner gewohnt humorigen Art berichtet Franz von den Highlights aus den ersten beiden Bänden. Leckere Rezepte von der Oma und das Glossar machen das Werk wieder zum Full-Service-Paket! Ganz neu hingegen ist die überaus sympathische Tatsache, dass die Darsteller sich persönlich beim Leser bedanken. Ich jedenfalls lechze schon jetzt nach Fall Nummer 4!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der dritte Fall für Franz Eberhofer, 5. Dezember 2011
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Nach ihren beiden Bestsellern "Winterkartoffelknödel" (dtv 24810) und "Dampfnudelblues" (dtv 24850) legt Rita Falk (Jg. 1964) nun mit "Schweinskopf al dente" ihren dritten bayrischen Provinzkrimi vor. Es ist gleichzeitig der dritte Fall für den Dorfgendarmen Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen, der nun endlich zum Kommissar befördert wurde.

Die Geschichte beginnt mit einer ausgesprochenen Schweinerei: Richter Moratschek findet beim zu Bett gehen in seiner Schlafmütze einen blutigen Schweinskopf. Wahrlich ein makabres Betthupferl. Für den dienstbeflissenen Franz steht jedoch eindeutig fest: der Übeltäter kann nur Dr. Küster sein, denn den hat Richter Moratschek gerade 15 Jahre aufgebrummt. Der Typ soll seine Geliebte auf dem Gewissen haben.

Der Unhold ist jedoch flüchtig. Als Gefangener hatte er einen Herzanfall vorgetäuscht und den Transport ins Krankenhaus zur Flucht genutzt. Nun will er Rache an Moratschek. Er will ihn abschlachten wie ein räudiges Vieh. Also macht sich Franz daran, den flüchtigen Psychopaten zu finden. Doch da geschehen noch andere merkwürdige Dinge in Niederkaltenkirchen. So muss das halbe Dorf nach dem Verzehr von Omas Rotweinkuchen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Außerdem belagern Termiten das Büro von Franz und die Gattin des Richters wird mit einem mysteriösen "Cousin" gesehen.

Ja, es ist schon ein Scheißstress bei der Polizei. Franz hat die Nase gestrichen voll und so macht er sich auf in Richtung Gardasee ... doch daheim in Niederkaltenkirchen läuft Dr. Küster immer noch frei herum.

Fazit: Wieder ein unterhaltsamer Krimi mit dem schon bekannten Personal und natürlich gibt es auch die obligatorischen Rezepte von der Oma. Bis zur letzten Seite ein kurzweiliger Lesespaß.

Manfred Orlick
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4.0 von 5 Sternen Spannung geht anders - aber besticht durch viel Lokalkolorit und Humor, 21. Mai 2015
Von 
Babsi "w. mair" (Gaissau, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Da es schon so viele ausgezeichnete Rezensionen gibt die auf den Inhalt des Krimis eingehen, verzichte ich darauf und rezensiere lediglich meinen persönlichen Eindruck des Hörbuches.

Eigentlich braucht diese Bestseller Reihe keine neuerliche Rezension und ich habe mir lange überlegt, der Masse überhaupt noch eine Weitere hinzuzufügen.

Da es aber bereits das dritte Buch dieser Reihe ist, die ich trotz fehlender Spannung mit Vergnügen gelesen, bzw gehört habe, komme ich nicht umhin meinen Eindruck auch in Worten ausdrücken zu wollen.

Zunächst einmal, es gibt meines Erachtens ein riesigen Unterschied zwischen dem Buch selbst und der Hörbuchfassung.

Keine Frage, Rita Falk kann schreiben und entführt ihre Leser mit unvergleichlichem Charme in die nur allzu alltägliche Welt eines kleinen Polizeibeamten, der so herrlich selbst ironisch über die Unbilligkeiten seines Lebens und seines Berufs erzählt. Dafür schon mal ein großes Lob!!!

Aber ich muss gestehen, dass ich erst durch die Hörbuchfassung zum eigentlichen Fan der Reihe wurde. Christian Tramitz ist der personifizierte "Eberhofer" in reinster Form und liest die Geschichte einfach nur grandios. Da vergisst man auch ganz schnell, dass die Krimihandlung selbst eigentlich nicht vorhanden ist und folgt trotzdem gespannt dem Verlauf der Geschichte und ertappt sich dabei wie man des Öfteren einfach lauthals lachen muss, was bisweilen auch zu Irritationen führen kann, wenn man das Hörbuch in der Öffentlichkeit hört :-)

Fazit:

Humor und bayrisches Lokalkolorit in Perfektion, aber kein Krimi mit nennenswerter Spannung
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36 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schade, 2. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Ich habe mit Vergnügen die ersten zwei Bände gelesen und bin nun sehr enttäuscht vom dritten Band.
Ein zusammengeschustertes "Werk". Wahrscheinlich wollte der Verlag das Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen. Das Buch hat keinen Inhalt, ein Krimi ist wirklich was anderes. Außerdem bedient die Auton leider üble Klisches (türkische Familie) und das "Russisch-Roulett-Spiel" mit einem Gefangenen finde ich auch nicht lustig. Zudem versucht die Autorin so offensichtlich die Schreibweise von Wolf Haas zu kopieren, was ihr leider völlig misslingt. Haas gibt es Gott sei Dank nur einmal und das soll auch so bleiben.
Bitte liebe Frau Falk. Nehmen Sie sich für ihr nächstes Buch mehr Zeit, bleiben Sie bei Ihrem eigenen Stil und packen Sie eine Handlung ins Buch.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam & kurzweilig, 5. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Der "Schweinskopf" hat den besten Unterhaltungswert der Franz Eberhofer Reihe finde ich. Er ist kurzweilig und besonders für Bayern im Urlaub zu empfehlen. Wie seine zwei Vorgänger hat auch dieses Buch keinen hohen literarischen Anspruch, da ist man hier falsch, aber es ist vielleicht gerade deswegen so herrlich entspannend zu lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig!, 6. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi (Broschiert)
Ich liebe die Romane von Rita Falk. Es ist immer wieder interessant, die Geschichten um den etwas kauzigen Dorfpolizisten zu lesen, der doch eigentlich viel mehr drauf hat, als ihm der Vorgesetzte zutrauen mag. Lustig und typisch bayerisch, versehen mit urigen Kochrezepten von der Oma macht es richtig Spaß, diese Bücher zu lesen. ;)
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Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi
Schweinskopf al dente: Ein Provinzkrimi von Rita Falk (Broschiert - 17. November 2011)
EUR 14,90
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