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5.0 von 5 Sternen Ohne Ende Leben
Von erstem Moment an war das Buch spitzenmäßig, überhaupt nicht langweilig und liebevoll geschrieben. Zudem wurde in dieses Buch eine gehörige Portion Humor gepackt.
Von der ersten Seite an las ich dieses Buch voller Spannung und Faszination. An vielen Stellen bekamen die Ohren Besuch, weil ich mir das Lachen nicht verkneifen kann.
Dieser...
Vor 18 Monaten von Blond Angel veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In gedruckter Form hätte die Geschichte bei mir mehr gepunktet! (Hörbuch-Rezension)
Cameron ist ein ganz gewöhnlicher 16-jähriger ohne besondere Talente oder Pläne für seine Zukunft. Sein Leben spielt sich in einem kleinen Radius zwischen Schule, Aushilfsjob in einem Burgerrestaurant, Kiffen, Videospielen und Fernsehgucken ab. Ziemlich armselig, oder? Seine Zukunftsperspektiven ändern sich jedoch schlagartig, als er...
Vor 20 Monaten von Anette1809 veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Ende Leben, 28. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
Von erstem Moment an war das Buch spitzenmäßig, überhaupt nicht langweilig und liebevoll geschrieben. Zudem wurde in dieses Buch eine gehörige Portion Humor gepackt.
Von der ersten Seite an las ich dieses Buch voller Spannung und Faszination. An vielen Stellen bekamen die Ohren Besuch, weil ich mir das Lachen nicht verkneifen kann.
Dieser Roman ist in der "Ich"- Form geschrieben, also aus der Sicht des Cameron. So gelingt es dem Leser, mit diesem rinderwahnsinnigen Jungen auf Reisen zu gehen, lernt ihn kennen und verstehen und fiebert natürlich auch mit ihm mit. Selbst sein kleinwüchsiger Freund Gonzo lernt man zu schätzen. Einerseits ging er mir auf den Kecks, andererseits haut er die meisten Sprüche raus, über die man nur Lachen kann.
Ohne ausschweifend zu werden gelang es Bray den Roman ausschmückend und ergreifend zu gestalten. Durch den jugendlichen Stil, den sie verwendet hat, können ihn sogar junge Menschen lesen. Zudem gefällt mir sehr der flüssige Schreibstil. Denn dieses Buch lässt sich in einem Ruck und auch ohne Stolpersteine lesen. Ich habe mit gefiebert, mit gelacht und natürlich auch mit gebangt. Desweiteren gefällt mir die Auswahl der Charakteren, die natürlich sehr schön beschrieben sind, ohne ausfallend und abschweifend zu werden.
Für mich ein klasse Buch, das man auch mal zwischendurch schmökern kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In gedruckter Form hätte die Geschichte bei mir mehr gepunktet! (Hörbuch-Rezension), 7. September 2011
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben (Audio CD)
Cameron ist ein ganz gewöhnlicher 16-jähriger ohne besondere Talente oder Pläne für seine Zukunft. Sein Leben spielt sich in einem kleinen Radius zwischen Schule, Aushilfsjob in einem Burgerrestaurant, Kiffen, Videospielen und Fernsehgucken ab. Ziemlich armselig, oder? Seine Zukunftsperspektiven ändern sich jedoch schlagartig, als er plötzlich gar keine mehr hat: nach mehreren Schwächeanfällen, bei denen er partiell die Kontrolle über seinen Körper verliert, diagnostiziert man bei Cameron Creutzfeldt-Jakob, auch bekannt als Rinderwahnsinn, eine unheilbare Krankheit mit tödlichem Ausgang. Im Krankenhaus erscheint ihm der Engel Dulcie, die ihn auf eine irrwitzige Mission schickt. Zusammen mit seinem Zimmernachbarn - dem kleinwüchsigen Gonzo - soll sich Cameron auf die Suche nach Dr. X machen, er ist seine einzige Chance auf Heilung! Fragt sich nur: ist das alles nur ein Traum oder doch die Wirklichkeit?

Eigene Meinung:
Wie das Cover und der Klappentext bereits andeuten, handelt es sich bei "Ohne.Ende.Leben." um eine ziemlich abgedrehte Geschichte.
Gepunktet hat die Autorin Libba Bray bei mir eindeutig durch ihre Vielseitigkeit, denn mit "Ohne.Ende.Leben." hat sie etwas völlig anderes geschrieben als ihre "Geheime Zirkel"-Trilogie, durch die sie bekannt geworden ist.
Camerons Lebens- oder vielmehr Sterbegeschichte besticht neben den facetten- und abwechslungsreichen Charakteren vor allen Dingen durch die lebensbejahende Philosophie, die sich hinter der verrückten Story verbirgt. Leider verschenkt die Autorin einiges an Potential, da die Geschichte stellenweise einfach zu langatmig und überdreht daherkommt. An einigen Stellen habe ich ernsthaft überlegt, ob ich nicht einfach mal ein paar Kapitel überspringen soll, da sich die Handlung nicht wirklich in eine Richtung entwickelte, sondern sich eine Verrücktheit nach der anderen wie Perlen aufgereiht an einer Schnur darboten und ich mir vorkam als drehte ich mich beim Zuhören im Kreis. Zudem hätte ich bei dieser Geschichte im Nachhinein die gedruckte Form bevorzugt. Zum einen, da für mich bei einem Buch einzelne Passagen besser zur Geltung kommen als bei einem Hörbuch (manche Zitate hätten es verdient gehabt, mehrfach gelesen oder sogar herausgeschrieben zu werden) und zum anderen war Paul Kindermanns Interpretation von Gonzo manchmal nur schwer auszuhalten. Die Stimme hatte etwas von einem Duracell-Häschen mit frischen Batterien: extrem überdreht, künstlich und verrückt - so spricht kein Mensch, kleinwüchsig hin oder her. Dafür konnten mich aber alle anderen Sprecher überzeugen, sowohl Jacob Weigert als Leser und Cameron, als auch Stefan Kaminski als Balder und Inga Reuters als Engel Dulcie.
Die Sprache ist jugendlich authentisch, auch wenn einem der Jugendslang manchmal über wird, so kommt das ganze doch realistisch beim Zuhörer an und man kann sich dementsprechend gut in Cameron und Gonzo hineinversetzen.
Insgesamt muss ich dem Hörbuch einen Punkt in der Umsetzung abziehen und der Geschichte an sich für die teilweise doch sehr langatmigen Passagen, während denen man das Gefühl hatte auf einer Stelle zu treten. Ansonsten ist "Ohne.Ende.Leben." eine sehr lesens- (bzw. hörens-)werte Geschichte über die wirklich wichtigen Dinge im Leben, die ich jedoch in gedruckter Form weiterempfehlen würde.

Aufmachung des Hörbuchs:
Das Hörbuch ziert das gleiche ausgefallen-verrückte Cover wie die Taschenbuchausgabe von dtv. Innen liegt dem Hörbuch ein kleines Booklet bei mit der Kapitelübersicht und den Kurz-Vita der Autorin und der Sprecher. Leider fehlt eine Angabe über die Laufzeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein rinderwahnsinniges Hörbuch, 10. November 2011
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben (Audio CD)
Der Außenseiter Cameron ist 16, als er immer wieder Halluzinationen bekommt und die Diagnose Rinderwahnsinn erhält. Schon bald verfällt er im Krankenhaus mehr und mehr seinen Wahnvorstellungen. Und die halten ein aufregendes Abenteuer für ihn bereit. Der Engel Dulcie fordert ihn auf, einen gewissen Physiker Doktor X zu finden, ein Wurmloch zu schließen und so das Universum zu retten. Belohnt werden soll er mit der Heilung vom Rinderwahnsinn. Aber wie soll dieser Doktor X zu finden sein? Folge den Zeichen, sagt Dulcie, und nehme Gonzo mit. Das ist Camerons kleinwüchsiger Bettnachbar, der obwohl nicht rinderwahnsinnig, so doch fast so verrückt wie Cameron selbst ist. Und dann geht das Abenteuer los. Ein Zeichen führt zum nächsten, eine skurrile Figur führt zur nächsten abgedrehten Figur. Cameron hat zum ersten Mal das Gefühl zu leben, etwas zu erleben.

Als Hörbuch ist diese Geschichte ziemlich großartig. Cameron wird von Jacob Weigert gelesen, der genau den richtigen Ton für die Figur findet. Seine Stimme bildet sozusagen den Ruhepunkt unter den Sprechern. Denn Paul Kindermanns Interpretation von Gonzo spiegelt schon die Verrücktheit dieser Figur wider und bringt viel Schwung in die Geschichte. Stefan Kaminski, der den Gartenzwerg Balder liest, beweist wieder einmal, welch unerschöpfliche Vielfalt in seiner Stimme steckt. Wüsste man nicht, wer hier liest, weil es auf dem Cover steht, man hätte es nie geahnt. Einzig Inga Reuters als Dulcie hat meinen Ohren nicht so gut gefallen. Das ist aber wirklich Geschmackssache. Jedenfalls gewinnt das Hörbuch dadurch, dass vier Stimmen lesen, statt nur einer.

Zu meiner subjektiven Bewertung der Geschichte ist zu sagen, dass sie mir aus zwei Gründen gefallen hat. Erstens ist sie in ihrer Verrücktheit einfach einzigartig. Libba Bray hat offenbar eine unglaubliche Phantasie, die sich hier bis zur Absolutheit austoben durfte. Natürlich nimmt sie auch das Weltretter-Genre kräftig aufs Korn, aber liebevoll. Zweitens hat sie ziemlich viele tiefgründige Gedanken in die Geschichte einfließen lassen. Was ist eigentlich wirklich? Haben die Inhalte von Wahnvorstellungen eine Wirklichkeit? Einen Wert? Was heißt leben? Dadurch wird besonders der zweite Teil der Geschichte herausragend und atemberaubend gut. Zurecht hat Libba Bray den Printz Award für "Ohne. Ende. Leben." bekommen.
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4.0 von 5 Sternen Wer nicht hinaus in die Welt geht, kann nichts erleben., 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
Cameron hat es nicht einfach: Mit seinen Eltern verbindet ihn ein eher abgeflautes Verhältnis, seine Zwillingsschwester kann ihn nicht ausstehen und Freunde kann er auch nicht wirklich benennen. Er ist eher Durchschnitt, vielleicht sogar drunter, bekommt die Schule nicht anständig gebacken und auch keine Dates. Cameron hat so ziemlich ein ödes Leben, bis er an Creutzfeld-Jakob, also Rinderwahnsinn, also BSE, erkrankt. Denn plötzlich ist sein Leben gar nicht mehr so lang, es neigt sich verdammt schnell dem Ende zu.
Da taucht der pink haarige Punkerengel Dulcie, mit den Springerstiefel und musterwechselnden Flügeln, auf und verkündet ihm, dass es eine Mission für ihn gäbe, einen irgendwo im Universum verschollenen Wissenschaftler namens Dr. X zu finden. Klingt erst mal komisch, wird aber noch bizarrer, denn der Roadtrip, der dann für Cameron und seinen kleinwüchsigen Panikkumpel Gonzo beginnt, entpuppt sich als wahrer Hindernislauf: Sie folgen scheinbar zufälligen (oder doch vom Schicksal geschalteten?) Zeitungsannoncen, landen beim Mardi Gras und einer Fernsehparty, flüchten vor der KIGSNAB (Kirche der immerwährenden Glückseligkeit und Snack 'n' Bowl) und den Vereinigten Schneekugel-Großhändlern - einmal durch den amerikanischen Süden, um schließlich in Disneyland zu landen.
Man weiß nie, ob Cameron den Trip träumt, vom Krankenhaus oder einem Aufenthalt ganz woanders. Ständig verschieben sich die Grenzen zwischen den Welten, in der Cameron sich befindet. Vielleich ist es aber auch der Beweis der Parallelweltentheorie, die im Buch immer wieder auftaucht ;) Ein rasender Roman, der auf seinen Stationen so viele andere Geschichten streift, dass es wie eine Sammlung von abgefahrenen und schwer begreiflichen Kurzgeschichten erscheint. Libba Brays Schreibstil und Sprache sind dabei so jugendlich authentisch, dass man fast glaubt, man wäre mit Cameron befreundet und säße neben ihm auf der Fahrt ins Ungewisse.

Ich würde 'Ohne. Ende. Leben' gerne die volle Punktzahl geben, weil ich sehr positiv überrascht war, aber leider muss ich einen Stern abziehen, da mit die 'Drogenverherrlichung' des Buches wirklich gegen den Strich geht. Dass es Teil der Jugend ist und als Thema aufgegriffen wird, finde ich verständlich und passen, leider jedoch bleibt der Umgang (Missbrauch) mit Drogen unreflektiert und wird kaum gewertet. Es gibt keine Kritik am Konsum. Genauso wie Diebstahl (von richtig viel Geld) ganz banal behandelt wird. Gewissenbisse tauchen da bei den Protagonisten nur kurz auf.

Was machen wir aus unserem Leben, mit unserer Zeit? Sind wir zu bequem und 'zu erwachsen', Abenteuer zu wagen? Warum kommt man immer erst 'aus'm Knick', wenn kaum noch die Gelegenheit dazu bleibt?
Die Fragen werden im Roman nicht beantwortet, aber er zeigen, dass man sie sich wirklich mal stellen sollte.
Vier Sterne! :D

***
Rezension für buecherkinder.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Libba Bray kann auch ganz anders!, 8. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
"Es muss viele Welten geben, viele Möglichkeiten. Das ist ungefähr so wie bei diesen Seifenblasen. Ein paar Blasen platzen sofort oder kommen nicht weit - das sind die am wenigsten wahrscheinlichen Möglichkeiten Aber einige halten durch und schweben weiter."

"Du existiert. Die Frage ist, hast du gelebt?"

Cameron erhält die Diagnose "Bovine spongiforme Enzephalopathie", BSE, Rinderwahnsinn. Seine Wahnvorstellungen kommt anscheinend nicht vom Kiffen, sondern von kleinen Prionen, die beginnen ihm das Hirn schwammig zu fressen. Fortan ist nichts mehr wie es war...
Zusammen mit seinem Zimmernnachbarn aus dem Krankenhaus, einem kleinwüchsigen, asthmatischen Nerd, macht er sich auf eine aberwitzige Reise: Dulcie, ein "Punk-Rock-Engel", hat ihm erzählt, dass er Dr. X finden muss. Der könne ihn noch retten. Und so ziehen die beiden los und lassen sich durch Zufälle und jede Menge Musik auf ihrer Suche leiten. Denn wo sich dieser Dr. X aufhält, weiß keiner.

Die Bewertung dieses Buches ist mir sehr schwer gefallen. Während des Lesens habe ich von 2 bis 4 Sternen alles erwogen. Der Anfang hat mich nicht so überzeugt, erst mit der Zeit konnte ich mich mit den Charakteren anfreunden, gegen Ende sind sie mir sogar richtig ans Herz gewachsen. Auch auf Paralleluniversen, Wurmlöcher, Engel, Feuerriesen, Visionen und Schneekugel-Kanonen musste ich mich erstmal einlassen.
Die Sprache ist ganz im Gegensatz zu der "Der geheime Zirkel"-Trilogie sehr schlicht und gespickt mit vielen Worten aus dem Jugendjargon. Dies hätte ich von Libba Bray so nicht erwartet. Teilweise war es für mich ein bisschen zu viel des Guten, kann aber auch daran liegen, dass ich nicht mehr zur Kernzielgruppe "Jugendbuch" gehöre ;-)

Ingesamt vergebe ich dann doch aber die 4 Sterne. Gerade das Ende stimmt einen doch sehr nachdenklich. Was macht das Leben aus? Die Lebenszeit oder doch eher die -qualität?
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5.0 von 5 Sternen Genial, 18. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
Libba hat aus einem sehr ernst zu vermittelden Thema ein tolles Buch geschrieben.
Hat zu Unrecht nicht den Jugendliteratur Preis gewonnen!
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5.0 von 5 Sternen Sehr geniale Herangehensweise an ein hartes Thema, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
Going Bovine ist ein Buch, das erst einmal sicher nicht jedem zusagen wird und selbst für diejenigen, für die dieses Buch etwas ist, müssen wohl zum richtigen Zeitpunkt zum Buch greifen, damit es gefällt.
Denn es ist absolut keine leichte Lektüre und das nicht mal wegen des Themas.

Libba Bray konnte mich gleich auf den ersten Seiten sowohl mit ihrem Schreibstil auch mit ihrem Humor begeistern. Beides ist irgendwie anders, besonders und auf irre Weise total abgefahren. Die ganze Geschichte ist eine Sammlung aus den beklopptesten Dingen, jede Menge Quatsch, der einem zum Lachen bringt, aber auch in Verbindung mit diesem Thema sehr zum Nachdenken anregt.

Wie Libba Bray hier mit einem so ernsten Thema umgeht hat mich richtig fasziniert. Sie geht mit so viel Humor daran und die vielen Ereignisse in diesem Buch sind geradezu lächerlich, aber trotzdem zieht sie das Thema selbst nicht ins Lächerliche und macht nachdenklich und zeigt Dinge auf, an die man wohl selbst erst denken würde, wenn man in so einer Situation wie Cameron steckt, über die man aber tagtäglich denken sollte: nämlich die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, im Moment zu leben und nicht immer darüber nachzudenken was kommen wird. Ich bin immer noch hin und weg, auf welche Weise Libba Bray diese Lebensweisheiten an den Leser bringt.

Man hat es hier mit vielen kleinen Episoden durchgeknallter Menschen zu tun, denen Cameron auf seiner Reise begegnet und nicht eine davon fand ich langweilig und alle haben mich auf ihre Weise zum Lachen gebracht.
Aber trotzdem hatte das Buch etwas Schwerfällig an sich, so dass ich nie allzu lange an einem Stück lesen konnte. Ich war zwar immer gespannt darauf wie es weiter geht, fand es nie langweilig und hatte auch nicht den Drang dazu, mal zwischendurch zu einem anderen Buch zu greifen, aber das Buch hatte irgendetwas an sich, weshalb ich es nur in kleinen Häppchen und nicht in einem großen Ganzen zu mir nehmen konnte.

Eigentlich kann ich auch sonst gar nicht richtig sagen, was mir an dem Buch so gefallen hat. Libba Brays Schreibstil, Humor, Charaktere und all die wirren Geschichten haben einfach genau meinen Geschmack getroffen und wie sie aus einem ernsten Thema etwas so Lustiges macht, ohne sich darüber lustig zu machen, fand ich wirklich faszinierend. Außerdem war das Ende meiner Meinung nach einfach perfekt. Ich hab zwar nicht wirklich darüber nachgedacht, was am Ende der Reise passieren würde, so dass mich eigentlich jedes Ende überrascht hätte, aber dieses hat mir wirklich kurz den Atem genommen. Diese wilde, durchgeknallte Reise lenkt so sehr davon ab, von dem was bevorsteht, dass ich bescheuerter Weise nicht darauf vorbereitet war, auf das was kommt, darauf dass die Reise ja auch irgendwann zu einem Ende kommen und Cameron zurück ins Krankenhaus kehren muss. Man ist so sehr in dieses Abenteuer verwickelt dass man glaubt, es würde nie ein Ende nehmen.

Libba Bray hat mich begeistert und sie hat hiermit definitiv einen neuen Fan aus mir gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf alle ihre anderen Bücher, die so unterschiedliche Themen beinhaltet, dass man gar nicht glauben kann, dass sie von der gleichen Autorin sind.
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5.0 von 5 Sternen Der gefiederte Freund, 11. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
"Ohne. Ende. Leben." von Libba Bray
erschienen im dtv premium, Seitenanzahl: 558

Inhalt:

Cameron, 16 Jahre, ist sehr selbstsüchtig und macht sich keine Gedanken um andere Menschen in seiner Nähe. Dann erkrankt er an Rinderwahnsinn und muss ins Krankenhaus. Es scheint wenig Hoffnung auf Heilung zu geben. Ihm erscheint Dulcie, ein Engel, der Cameron mit der Aufgabe betraut, das Universum zu retten. Und das Abenteuer beginnt.

Autorin:

Libba Bray, geb. 11.03.1964 in Alabama, wächst in Texas auf und macht mit 26 Jahren ihren Uni-Abschluss im Fach Drama, verlässt daraufhin Texas und zieht nach New York City. Sie lebt jetzt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York.
Sie ist Autorin der Bücher-Trilogie "Der geheime Zirkel".

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das phantasievolle Cover ist für diesen Roman, der sich an die Zielgruppe der 14 - 16 jährigen Leser richtet, perfekt gestaltet.
Der Buchrückentext mit der "Besetzung" dieser Geschichte entlockte mir ein Schmunzeln.
Mit kurzen, knappen Sätzen und eindeutigen Aussagen beinhaltet dieser Roman einen Schreibstil mit einer sehr klaren und direkten Teenagersprache.
Cameron kämpft mit Hilfe von Dulcie (dem Engel), Gonzo (seinem Krankenbettnachbarn) und einem Gartenzwerg mit Wahnvorstellungen gegen die Gehilfen des Chaos. Es geht um parallele Dimensionen, Dr. X, Zeitreisen und um das Wurmloch. Alles hängt mit allem zusammen. Wie Don Quijote tritt er gegen Windmühlen an.
Ich stelle zwar nicht die Zielgruppe dar, finde dieses Buch aber interessant zu lesen. Durch diesen Roman wird man daran erinnert, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen und dass man aktiv am Leben teilnehmen soll.

Fazit:

Ein sehr lehrreicher und humorvoller Roman, der den Sinn des Lebens dem Leser näher bringt. Sehr empfehlenswert!
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4.0 von 5 Sternen Ein Wahnsinnstrip und die Einzigartigkeit des Lebens, 20. Juni 2012
Von 
Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
Der Anfang des Buches ist etwas holprig, denn der Kladdentext klingt wie ein neuer Douglas Adams und das liegt mit "Ohne Ende Leben" ganz sicher nicht vor. So braucht es einige Seiten, bis man ganz in die Geschichte eintauchen kann und sich auf einen Trip einlässt, der wohl nur vergleichbar mit einer LSD Erfahrung ohne Spätfolgen ist.

Ein Jugendlicher mit akkuter CJS Erkrankung macht sich auf zu seinem ersten großen Abenteuer. Es könnten die letzten Tage seines Lebens sein, aber mit Sicherheit sind es die ersten Tage, in der er die Welt mit staunenden Augen betrachtet, den üblichen Hemnissen entkommt und Erfahrungen wie Freundschaften zu sammeln beginnt. Verfolgt von Feuerriesen und einem apokalyptischen Endzeitgegner muss er die Welt retten und entdeckt dabei, das Leben weit mehr als Existenz ist. An seiner Seite dabei ein zwergenwüchsiger Freund, ein nordischer Gott in Gartenzwerggestalt und eine Engelspunkerin, die allesamt und auf unterschiedlichste Art seine Gefühlswelt durchschütteln und bereichern.

Libby Bray gelingt eine fantastische Reise der Selbsterkenntnis, die sich niemals zu ernst nimmt und mit vehementen Tempo dem Finale entgegen steuert. Die Auflösung mag letztlich anders als vom Leser erwartet sein, war aber stets angedeutet und möglich und wird nicht zum plumpen Versuch, den Leser komplett zu überraschen. Allerdings liegt in der Endphase des Romans auch der für mich einzige Wehrmutstropfen: denn während die Autorin den Plot gekonnt vorantreibt und geschickt das Tempo Stück für Stück erhöht, ist der Showdown zu kurz und zwar mit reichlich Worten, aber im Vergleich zu den vorherigen Kapiteln mit deutlich zu wenig Aktion durchsetzt.

Letztlich hab ich das Buch mit Wehmut zur Seite gelegt - für mich hätte die Geschichte rund um Cameron und seinen Kampf gegen die Vereinigung der Schneekugelhändler noch hunderte Seiten weiter gehen können... gute 4 Sterne!
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4.0 von 5 Sternen Lesespaß.Ohne.Ende., 2. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Taschenbuch)
Das Buch Ohne.Ende.Leben." von Libba Bray handelt von dem 16jährigen Cameron Smith, der an der unheilbaren Krankheit Creutzfeldt-Jakot leidet. Er liegt im Krankenhausbett, wohlwissend, dass er bald sterben wird. Plötzlich taucht ein Engel namens Dulcie auf. Sie hat pinke Haare, Springerstiefel und schickt Cameron auf eine Reise. Zusammen mit seinem kleinwüchsigen Krankenhausbettnachbarn Gonzo soll er den geheimnisvollen Dr. X finden. Dr. X ist der einzige Mensch, der Cameron heilen kann. Außerdem soll er Dr. X dazu bringen, das Wurmloch zu schließen, das dieser geöffnet hat. Denn aus dem Wurmloch kommen böse Geschöpfe auf die Erde, die das Leben und das Universum zerstören werden, wenn sie nicht früh genug aufgehalten werden. So begibt sich Cameron mit Gonzo auf eine abenteuerliche Reise. Sie sollen nach versteckten Zeichen Ausschau halten und immer schön der Feder folgen". Dabei erleben sie aufregende Sachen. Angefangen von der Flucht aus dem Krankenhaus geht es dann weiter in ein Cafe, wo sie einen längst für tot erklärten Musiker treffen. Sie gestatten einem Haus, in dem alle Menschen glücklich sein müssen, einen Besuch ab und sie erwirtschaften ein Auto. Auf ihrer Reise treffen sie auf Balder, ein nordischer Gott, der in die Gestalt eines Gartenzwerges verwandelt wurde. Doch als einige Typen Balder klauen, setzen se alles daran, ihn zurückzuholen. Und das ist nicht das einzige Problem, das Cameron Sorgen macht. Die Polizei ist hinter ihm und Gonzo her. Sie sollen angeblich Terroristen" sein und sind für das verantwortlich gemacht worden, was die bösen Geschöpfe (Feuerriesen) aus dem Wurmloch angerichtet haben. Camerons Gesundheit wird immer schlechter. Und dann wird Dulcie, die ihre Begeiterin und Freundin ist, auch noch entführt. Kann Cameron da noch rechtzeitig Dr. X finden?

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Sie schreibt so ungezwungen und leicht. Selbst die Danksagung ist lustig zu lesen. Das Buch ist aus der Perspektive von Cameron geschrieben. Die Sprache ist eine Jugendsprache. An manchen Stellen finde ich, dass zu viel Jugendsprache benutzt wurde. Das war dann des Guten zu viel. Doch andererseits ist das Buch auch sehr philosophisch und somit ergänzen sich die Stile perfekt. Es ist ein Buch, bei dem ich wirklich mitten im Geschehen war. Wenn Cameron schwindelig war, so war mir auch schwindelig. Wenn er Angst hatte, so hatte ich auch mitgefiebert. Ich wollte einfach wissen: Was passiert als nächstes? Manchmal verschwimmt die Welt in der Geschichte. Dann weiß man nicht mehr, was real ist und was nicht. Ich glaube, dass das eine Absicht von der Autorin ist.
Das Cover hatte mich am Anfang eher wenig angesprochen. Man erkennt einen Planeten im Vordergrung, auf dem ein Schild mit einem Rind zu sehen ist. Ein Auto saust durch das Universum. Im Hintergrund sind weitere Planeten und Sterne. Doch eigentlich spielt so gut wie die ganze Geschichte auf der Erde ab und nicht auf fremden Planeten.

Das Buch ist sehr tiefsinnig. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten in das Buch reinzukommen, habe ich es zu Ende gelesen und es nicht bereut. Es ist ein Buch mit vielen Emotionen und einem sehr erstaunlichem Ende. Alles in allem ist es, wie ich finde, ein sehr lesenswertes Buch für Kinder ab 12.
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Ohne. Ende. Leben.: Roman
Ohne. Ende. Leben.: Roman von Libba Bray (Taschenbuch - 1. Mai 2011)
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