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78 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich komisch
Doris gerät ins Schwitzen. Ihr 50. Geburtstag naht, sie hat Hitzewellen, ist nervös und unzufrieden mit ihrem Leben. Auf gar keinen Fall möchte sie eine spießige Familienfeier mit ihrer dominanten Mutter über sich ergehen lassen. Als sie erfährt, dass ihr Mann Torsten genau so eine Überraschungsfeier plant, hilft nur noch die...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2011 von Gospelsinger

versus
35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen weder gut noch schlecht....
Vorweg: Ich tat mich allein mit dem Titel der Rezension schwer, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass ich Schwierigkeiten habe, das neue Buch von Dora Heldt zu bewerten.
AUf den Inhalt möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, denn der wurde zum einen schon im Klappentext beschrieben und zum anderen auch vielfach von meinen Vorrezensenten in Ansätzen...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2011 von thebooklover


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78 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich komisch, 2. Oktober 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Doris gerät ins Schwitzen. Ihr 50. Geburtstag naht, sie hat Hitzewellen, ist nervös und unzufrieden mit ihrem Leben. Auf gar keinen Fall möchte sie eine spießige Familienfeier mit ihrer dominanten Mutter über sich ergehen lassen. Als sie erfährt, dass ihr Mann Torsten genau so eine Überraschungsfeier plant, hilft nur noch die Flucht.
Doris bittet Katja und Anke, ihre zwei besten Freundinnen aus der Schulzeit, mit ihr ein paar Tage in einem Wellnesshotel an der Ostsee zu verbringen und dort ganz entspannt zu dritt in den leidigen Geburtstag hinein zu feiern. Aber natürlich lässt ihre vorwurfsvolle Mutter sich nicht so einfach abhängen.
Und auch sonst läuft nicht alles so, wie gedacht. Denn Doris, Katja und Anke treffen auf einige ihnen nicht unbekannte andere Hotelgäste und fangen an, ernsthaft über sich, ihr Leben und ihre Lebenslügen zu reden. Und damit gerät einiges in Bewegung. Wie immer in den Romanen von Doris Heldt bricht das völlige Chaos aus.
Trotz der ernsten Untertöne ist auch dieses Buch einfach zum Schreien komisch. Dora Heldt beherrscht die Situationskomik meisterlich. Dass ich dieses Buch auf meinem Erdgeschoßbalkon gelesen habe, hat mir jedenfalls einige irritierte Blicke meiner Nachbarn eingebracht, so oft musste ich laut loslachen. Vor allem die tappelige Anke hat meine Lachmuskeln strapaziert. Wahrscheinlich wird die nächste Roulade, die ich esse, einen Lachkrampf auslösen.
Dora Heldt erzählt in einem herrlich witzigen und lockeren Ton. Das liest sich sehr gut und ist ideal für stressgeplagte Alltagsbewältigende. Und vor allem weiß Dora Heldt, wovon sie schreibt, denn sie wird selbst in diesem Jahr 50. Ich übrigens auch.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen weder gut noch schlecht...., 26. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Vorweg: Ich tat mich allein mit dem Titel der Rezension schwer, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass ich Schwierigkeiten habe, das neue Buch von Dora Heldt zu bewerten.
AUf den Inhalt möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, denn der wurde zum einen schon im Klappentext beschrieben und zum anderen auch vielfach von meinen Vorrezensenten in Ansätzen wiedergegeben.
Ich ging mit recht hohen Erwartungen an das Buch heran, wohl weil mir die anderen Bücher von Frau Heldt gut gefielen (Besonders "Urlaub mit Papa". Die skuril-komischen Beschreibungen von "Papa" haben mich köstlich amüsiert.)
Nun freute ich mich also auf den Erscheinungstermin des neuen Buches. Fatal, fatal, denn je höher die Erwartungen, umso strenger ist man in seinem Urteil wohl.
Dass das Buch weniger komische Momente hat, finde ich allerdings durchaus positiv. Über die Fülle der Probleme der drei Damen im BUch mag man geteilter Meinung sein. Ist vielleicht ein bisschen gehäuft auf drei Personen...aber gut.
Ich fand ein bisschen schwer in das Buch hinein, hatte aber dann, als ich den Dreh schließlich bekam, durchaus Lesefreude. Vom Hocker gerissen hat mich das BUch indes nicht. Es hatte auch nachdenklich machende Sequenzen, die mich auch als deutlich unter 50jährige Frau ins Grübeln brachten. Das empfand ich als positiv an dem Buch. Ein bisschen störend empfand ich, dass sich 50jährige Frauen untereinander immer wieder mit ihrem Nachnamen ansprachen (Also im Sinne von: "Severin, ich hab dir doch früher schon gesagt..." oder "Goldstein, stell dich nicht so an". Das mag aber einfach ein persönliches Empfinden sein, weil ich eine solche Anrede egal in welchem Zusammenhang als ungehobelt/ unfreundlich und respektlos ansehe und sie bei gestandenen Frauen um die 50 irgendwie auch unglaubwürdig weil krampfhaft-lässig empfinde. Das kann aber jeder für sich selber beurteilen.

Alles in allem bleibt es bei meinem Fazit: Das Buch ist weder besonders gut, noch schlecht, einen unterhaltsamen Lesetag/ -nachmittag beschert es dennoch.
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69 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen purer Zufall und Langeweile, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Ganz weit oben im Spiegel-Bestseller-Regal meiner Buchhandlung entdeckte ich gestern "Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt" von Dora Heldt und habe spontan beschlossen, es zu lesen. Leider ist eine hohe Platzierung in einer Bestsellerliste nicht immer eine Garantie für ein gutes Lesevergnügen - so ist es auch bei diesem Buch: Eine einzige Enttäuschung!

Zum Inhalt: Doris wird 50 und hängt mitten in den Wechseljahren. Sie hat nicht wirklich Lust ihren Geburtstag zu feiern und von der Überraschungsparty, die ihr Mann Torsten gegen ihren Willen organisiert hat, weiß sie noch nichts. Einer spontanen Eingebung folgend beschließt sie, bei einem Wellnesswochenende in einem schicken Hotel mit ihren alten Schulfreundinnen Anke und Katja in ihren Geburtstag hineinzufeiern...

Und so machen sich die drei ansonsten nur in sporadischem Kontakt stehenden Frauen auf, ein Wochenende miteinander zu verbringen:
Doris, frustrierte fast-50igerin mit Hormon- und Alkoholproblem; Katja, immer noch atemberaubend schön und mit ausgefülltem Sexualleben dank 20 Jahre jüngerem Freund; und Anke, graue Maus ohne privaten oder beruflichen Erfolg und pleite.

Zwischen Wellnessanwendungen und Alkohol führen sie menopausale Gespräche, plaudern über ihre Leben und offenbaren ihre dunkelsten Geheimnisse - die nur leider allesamt langweilig und teilweise vorhersehbar sind. Zu den langweiligen Gesprächen und den langweiligen Klischee-Charakteren der drei Damen gesellt sich noch ein absolut langweiliger, unspektakulärer, alltäglicher Schreibstil der Autorin, der schon allein erheblich zu der Groschenroman-Qualität dieses Buches beiträgt.

Humorvoll fand ich das Buch leider auch gar nicht. Der einzige "Witz" besteht in ziemlich mieser Situationskomik, die nur davon lebt, dass sich die Handlung an einer ganzen Reihe unwahrscheinlichster Zufälle entlanghangelt, die eigentlich nur eintreten könnten, wenn die Welt nur aus Deutschland, Deutschland nur aus zwei Orten und die Bevölkerung nur aus einer Hand von Menschen bestehen würde. Da das, wie wir alle wissen, nicht der Realität entspricht, haben mich diese ganzen "Zufälle" echt nicht einmal zum Schmunzeln gebracht - nur zum Augen rollen.

Insgeheim hatte ich noch auf ein wenig Sprachwitz gehofft - die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt - aber Fehlanzeige. Die Sprache dümpelt konsequent nichtssagend vor sich hin und es wird zum Teil wirklich peinlich-zwanghaft versucht, den Frauen um die 50 ein etwas jugendlich-frisches Auftreten zu verpassen: Ein bisschen flappsig, ein bisschen "denglisch" und "cooles" Mit-Nachnamen-Ansprechen - es will nur leider nicht zu diesen Frauen passen und macht die ganze platte Geschichte noch unglaubwürdiger als die ganzen schlechten Zufälle allein.

Am Ende noch ein ordentlich kitschiges Heile-Welt-Happy-End, fertig ist der Groschenroman.

Fazit: Langweilige Charaktere, Klischees, platte Handlung, schlechte Situationskomik, null Sprachwitz.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht, 16. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Ich habe selten ein so schlechtes Buch gelesen. Es ist mir schleierhaft, wie dieses Buch auf die Bestsellerlisten kommt. Es muß sehr vielen Frauen aus der Seele sprechen. Die Charaktere sind durchgängig unsympathische Vertreter einer affektierten, konsumorientierten Aufsteigerkultur, voll mit selbstgemachten Problemen. Sie reagieren so stereotypisch und schlichtweg falsch, dass sich die Probleme weiter verschlimmern. Bester Soap-Opera Content auf RTL II-Niveau. Das wäre an sich kein Grund, ein Buch so negativ zu bewerten. Der Erzählstil ist aber ohne jede Ironie, ohne Spannungsbogen und Sprachwitz, ein ständiger, beschreibender Strom von unsympathischen Gedanken und Verhaltensweisen dreier Frauen, die glauben, ihre verpfuschte Mid-Life-Crisis in einem Wellness-Hotel durch noch mehr Konsum überwinden zu können. Rausgeschmissenes Geld. Siehe auch alle anderen Vorredner, die schlecht bewertet haben.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlechtestes Buch seit langem, 16. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Ich kann mich den 1-Sterne-Vorgängern nur anschließen: auch ich habe mich bis zum Ende durchgequält, weil ich dachte, bei einem so gelobten Titel muss doch noch der Knaller kommen. Es gab zwar ein paar Stellen, an denen ich schon lächeln musste, aber nach Ende der Lektüre habe ich das Buch entsorgt mit dem Gedanken: "schlechtestes Buch seit langem". Platte Charaktere, die Lebenskrisen sind zwar nachvollziehbar - bin selber in der Altersgruppe - aber die Lösungen bzw Ausblicke sind doch zu simpel. Ich hatte das Buch im Urlaub dabei und mir (fast) jeden Tag gewünscht, ich hätte mir ein anderes mitgenommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt, 16. Februar 2013
Schönes kurzweiliges humorvolles Buch für die leichten Zeilen zwischendurch. Wenn man solche Freundinnen hat,macht das älter werden Spaß. Mit ab und zu Wellness Hotels.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen total langweilig, 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
habe schon lange nicht mehr ein so langweiliges und vom Inhalt her sehr oberflächiges Buch gelesen.
Habe mich bis Seite 250 durchgequält, bin zeitweise eingeschlafen, nun habe ich das Buch zur Seite gelegt und
verstehe es absolut nicht wie dies als "Spiegel Bestseller" gekennzeichnet werden kann .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unglaubwuerdig..., 20. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Die Handlung hat mich von der Kurzbeschreibung her zum Kaufen verleitet, ist ja auch der Sinn davon. Fuer mich hat das Buch aber nicht gehalten, was es versprochen hat.
Was mich von Anfang an sehr stoerte, war die ruppige Art, mit der die sogenannten "Freundinnen" miteinander umgingen. Die haben sich so Einiges um die Ohren gehauen, also ich moechte Keine der 3 zur Freundin haben! Auch wurden die Grundprobleme der Damen nicht geloest, sondern eher unter den Tisch gekehrt, Motto" Stell Dich nicht so an." Keine Frau, die in den Anfaengen der Wechseljahre steckt, wird hier irgendeine Hilfe finden. Ich kenne auch keine Frauengruppe, die sich ausschliesslich mit Nachnamen anredet, was es mir sehr schwer machte, mich mit den Figuren in irgendeiner Form zu identifizieren.
Das Ende der Geschichte, was als Loesung fuer Alles herhalten sollte, ist ebenfalls mehr als duerftig.
Das Titelbild ist schoen gestaltet und hat ebenfalls zum Kauf beigetragen, allerdings passt es in keiner Weise irgendwie zur Handlung.
Die 2 Sterne gibt's fuer das "in die Schranken weisen" einer Uebermutter und fuer die kleine Liebesgeschichte.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht lustig, nicht witzig, 20. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Der Roman ist ein unbegreiflicher Zickenterror mit absolut oberflächiger Handlung. Drei Frauen (austauschbar mit ihren Problemen) sind anscheinend oder manchmal oder annäherungsweise auf der Lösungssuche. Diese Lösungssuche ist nicht nachvollziehbar und wahrscheinlich auch nicht ernst gemeint. Das Lesen war verlorene Zeit. Schade!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Beim Lesen hört man graue Haare wachsen, 6. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman (Taschenbuch)
Cover:
Es sind die typischen Zeichnungen der Dora Heldt Cover, die allesamt immer nach Urlaub am Meer und lustigen Ereignissen aussehen. Farbenfroh und sehr sommerlich. Mir gefällt dieses auch sehr gut, weil es im gleichen Stil gehalten ist (obwohl es nicht zu der Papa-Reihe gehört) und dennoch erkannt man, zu welchem Autor es gehört. Doris, Anke und Katja sind ebenfalls darauf gebildet, die man allesamt nach der Beschreibung im Buch auch wieder erkennen kann.

Meinung:
Ich war wirklich bitter enttäuscht.
Doris (wahrscheinlich eher Dora selbst...) hat unter großen Problemen zu leiden, da sie sich in den Wechseljahren befindet. Hitzewallungen und Arthrose in den Knien machen ihr sehr stark zu schaffen und hindern sie daran, ein unbeschwertes Leben zu führen. Da sie allgemein sehr unzufrieden ist, hat sie auch nicht vor, ihren 50. Geburtstag in großer Runde zu feiern, so wie alle Familienmitglieder es von ihr verlangen und vor allem erwarten. Deshalb bittet Doris ihre zwei alten Schulfreunde Anke (Mitarbeiterin in einem kleinen Verlag) und Katja (sehr erfolgreiche Fernsehmoderatorin) gemeinsam mit ihr zu einem Wellnessurlaub an die Ostsee zu fahren und dort entspannt in den Geburtstag hinein zu feiern. Jedoch sieht ihre Mutter das ganz anders und folgt Doris kurzerhand zur Ostsee. Nach und nach wird klar, dass eigentlich niemand der drei so wirklich zufrieden mit ihrem Lebensstil ist und dass jeder mehr vom Leben will, nur einfach die Möglichkeiten fehlen. Natürlich brechen diese Diskussionen wieder in völligem Chaos aus, was man von Dora Heldts Romanen ja schon kennt. Die drei Frauen beschließen am Ende kurzerhand über diese Erlebnisse ein Buch zu schreiben und alles scheint gerettet.
Ich kann gar nicht sagen, WIE enttäuscht ich bin. Das Schlimmste beim Lesen war eigentlich, dass ich mich plötzlich so unfassbar alt gefühlt habe... Das Buch handelt eigentlich nur von verpassten Chancen ein Leben zu führen, worüber man sich dann mit 50 ärgert und eigentlich denkt, mehr gewollt zu haben und nun verzweifelt versucht, das noch für die restlichen Jahre hinzubiegen und dass man eigentlich all die Jahre nur eine Rolle gespielt hat... GRAUSAM! Ich hatte wirklich das Gefühl, dass meine Knie auch bald knirschen und mir schon graue Haare wachsen, als ich das Buch gelesen habe und das fand ich so schrecklich, dass es mir den Lesegenuss komplett verdorben hat. Ich will mich mit meinen jungen Jahren nicht durch die Lektüre eines eigentlich unterhaltenden Buches fühlen wie 100! Ich hatte das Gefühl, dass ich VIIIIIIEEEEL zu jung dafür war.
Die gewohnte Leichtigkeit, die lustigen Passagen, die einen laut zum Lachen brachten und die Unbeschwertheit, trotz aller Probleme...die gab es in diesem Roman nicht und genau deswegen wollte ich ihn lesen. Den Titel fand ich wirklich gut, obwohl ich nach Lesen des Klappentextes wusste, dass er sich auf Hitzewallungen bezieht und allgemein auf die Wechseljahre...
Ich fand eigentlich alle drei Charaktere absolut unsympathisch. Ich konnte mich mit niemandem so wirklich identifizieren. Anke ist immer nur mürrisch und schlecht gelaunt, was ich unerträglich fand, Katja ist die Venus von allen. Sie sieht als einzige wirklich gut aus, ist sportlich, schwitzt dabei natürlich nie und ist einfach perfekt. Fand ich ebenfalls unschön, weil sie dadurch viel zu unnahbar wirkte. Mit Doris hat man eigentlich immer nur Mitleid, was ich dann auch ziemlich lästig fand. Die Arme hat Arthrose, Hitzewallungen, ist unzufrieden und hat Probleme mit ihrem Sohn. Ohje. Das war`s aber dann auch.
Ich hatte auch das Gefühl, dass dieses Buch einfach eine schlecht geschriebene Autobiographie ist. Das Ende, wo dokumentiert wird, wie das Buch entstanden ist, bestätigt meine Vermutung eigentlich auch. Viele Passagen fand ich als Leser weder lustig, noch haben sie eigentlich einen wirklichen Sinn gehabt. Die drei Figuren lachen sich über irgendetwas kaputt, was in ihrer Schulzeit passiert ist und ich saß da und dachte: ja und? Da ist jemand die Treppe runtergefallen. Und sonst? Es hatte so einen starken Insider-Charakter, dass ich auch ein wenig den Zugang zum Buch selbst vermisst habe.
Klischee reiht sich an Klischee und alles bleibt eher an der Oberfläche, statt wirklich in die Tiefe zu gehen. Die Charaktere sind austauschbar und allesamt unsympathisch, jeglicher Humor oder sogar ein bisschen Spannung und Charme fehlen. Leider, ich hätte es mir so sehr gewünscht, dass es nicht so wäre.

Fazit:
Obwohl ich schon einige Bücher von Dora Heldt gelesen habe, die ich allesamt sehr unterhaltsam und wunderbar fand, kann ich dieses Buch absolut nicht empfehlen. Vor allem nicht an Leser, die weit unter 50 sind. Ich war wirklich sehr enttäuscht und ich glaube, wenn dies das erste Buch gewesen wäre, was ich von Dora Heldt gelesen hätte, würde ich kein Weiteres mehr anrühren. Man sollte lieber die Papa-Reihe lesen, die ist es nämlich wirklich wert!
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Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman
Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman von Dora Heldt (Taschenbuch - 1. Oktober 2011)
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