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154 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für mich bisher der Beste
Auch mit seinem dritten Band"Erlösung"konnte der Autor Adler Olsen mich wieder begeistern. Der Wechsel zwischen knisternder Spannung und humorvollen Schilderungen der Befindlichkeiten seiner Hauptprotagonisten Assad, Carl Mork und Rose, sind die Grundessenzen seiner unwiderstehlichen Thiller. Auch dosiert er seine blutigen Beschreibungen hier auf ein...
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 von robby lese gern

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen lesenwert, aber nicht nur
Nach dem aus meiner Sicht enttäuschenden zweiten Buch habe ich mich schwergetan, diesen Band zu lesen - bereue es aber im Nachhinein nicht. Spannend und gleichzeitig humorvoll geschrieben, garniert mit ein paar durchaus schrägen Wendungen (Rose und Yrsa z.B.) und viel neues zum Hintergrund der einzelnen Charaktere. Was mich aber gestört hat war, dass die...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2011 von Matthias Heilmann


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154 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für mich bisher der Beste, 21. Juni 2011
Von 
robby lese gern (Belm) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Auch mit seinem dritten Band"Erlösung"konnte der Autor Adler Olsen mich wieder begeistern. Der Wechsel zwischen knisternder Spannung und humorvollen Schilderungen der Befindlichkeiten seiner Hauptprotagonisten Assad, Carl Mork und Rose, sind die Grundessenzen seiner unwiderstehlichen Thiller. Auch dosiert er seine blutigen Beschreibungen hier auf ein erträgliches Maß, ohne es an Spannung fehlen zu lassen.Die baut er langsam auf, so auch in diesem Buch.Die Abgründe der menschlichen Psyche,tiefe Verletzungen im Kindesalter, falsch verstandener Glaube und Sekten, sind die Basis für dieses spannende Leseerlebnis.

In seinem dritten Thriller startet Adler Olsen gemächlich. Er läßt sich viel Zeit, um über seine Hauptprotagonisten zu berichten,die sich behaupten müssen, um ihr Sonderdezernat Q in den Kellerräumen der Kriminalstation behalten zu dürfen, da der Keller mit Asbest verseucht ist.Auch Assad gibt Carl Mork wieder Rätsel auf was seine Vergangenheit angeht und dass die Sekretärin Rose dann plötzlich verschwindet und angeblich durch ihre nicht weniger nervige Zwillingsschwester Yrsa ersetzt wird, läßt Morks Laune auch nicht gerade steigen.Die restlichen Kollegen sind mit ungereimten Brandfällen und Bandenkriegen beschäftigt, sprich, das Chaos ist perfekt.In dieser Situation gibt eine Flaschenpost, die schon vor Jahren gefunden, dann aber vergessen wurde, Karl Mork und seinem Team Rätsel auf.Die Analyse des Papiers ergibt, dass diese Botschaft mit Menschenblut geschrieben wurde und sie von einem Entführungsopfer stammt. Nur der Hartnäckigkeit Assads ist es zu verdanken, dass das Team sich auf Spurensuche begibt und eine spannende Ermittlung nimmt ihren Anfang.

Auch in diesem Buch ist der Mörder,bzw. Täter wieder früh bekannt , obwohl das der Spannung keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, dem Leser wird vor Augen geführt, welche Dinge dazu führen, aus einem normalen Kind einen hasserfüllten,rachsüchtigen Menschen werden zu lassen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt.

Spannend, unterhaltsam und mit fantastisch gezeichneten Charakteren, die es an angemessener Tiefe nicht fehlen lassen, begeistert Jussi Adler Olsen sein Lesepublikum. Die Mitglieder des Sonderdezernats Q werden authentisch, menschlich und sympatisch gezeichnet, was sie zu Sympathieträgern macht und den Leser bei der Stange halten. Gerade Carl Mork, ein bärbeissiger und bei seinen Kolegen nicht gerade beliebter Kollege, zeigt sich sensibel und menschlich, indem er seinen querschnittsgelähmten Kollegen Hardy, für dessen Behinderung er sich verantwortlich fühlt, bei sich zu Hause aufnimmt.Ich glaube diese Mischung aus glaubhaften Charakteren und sich immer mehr steigender Spannung, die häufig den Abgründen der menschlichen Psyche geschuldet ist, macht den Erfolg des Autors aus.

Ich muss sagen, dass ich diesen dritten Band, als den bisher Besten empfunden habe, auch deshalb, weil er mit einem sehr spannenden Finale endet.

Eine volle Leseempfehlung für dieses Buch.

Hier noch euinmal die Bücher in Reihenfolge:

1. Erbarmen
2. Schändung
3. Erlösung
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Namen der Tugend, 23. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Ich habe das dritte Buch über Carl Mørck, den Leiter des Sonderdezernats Q der Kopenhagener Kriminalpolizei, seinen syrischen Mitarbeiter Hafez el-Assad und Yrsa, der Zwillingsschwester der allseits bekannten und beliebten Rose, innerhalb von zwei Monaten 2 Mal gelesen - und beide Male war es spannend vom Anfang bis zum Ende. Wie kann das dem Autor nur gelingen?

Der Plot hört sich dramatisch, beinahe überzogen an. Ein Mann lebt mit seiner jungen Ehefrau und seinem Sohn Benjamin in einem kleinen, hübschen Haus in Roskilde, einer idyllischen Stadt etwa 30 km vom Kopenhagen entfernt. Und hinter den Mauern seines so unscheinbar durchschnittlichen Hauses gebiert das Hirn dieses Mannes die schlimmsten Verbrechen: er lebt von Entführung und Mord! Jahrelang unerkannt und offensichtlich recht erfolgreich.

Jussi Adler-Olsen wechselt wie in seinen beiden bisherigen Büchern mit Carl Mørck auch in diesem Kriminalroman beständig die Perspektiven und Zeiten. Der Leser kann so die Bewegungen und Gedanken des Psychopathen und seiner immer näher kommenden Verfolger hautnah in einer sehr realistisch beschriebenen Umwelt verfolgen.

Doch dem Autor geht es nicht nur um das Vordergründige: das Verbrechen und dessen Aufklärung. Nein, Adler-Olsen sucht Ursachen und Abhängigkeiten für menschliches Verhalten. Er beschreibt eine zunehmend asymmetrische Gesellschaft beispielhaft an den religiösen Sekten, aus deren Mitte sich der Mörder seine Opfer sucht. Sekten, die sich von der Gesellschaft abkapseln, sich eigene Normen geben und sich gegen die angeblich so teuflische Umwelt stellen, regelrecht abschotten. Die in ihrer Binnenintegration, in ihrer Bigotterie, Intoleranz und Heuchelei gefangen sind; deren Auswüchse, deren Fanatismus, deren Unterdrückung Adler-Olsen mit schonungsloser Offenheit seziert. Inwieweit diese unerfreulichen Symptome auf Sekten mit ihren einfachen, unangreifbaren Wahrheiten und Wirklichkeiten beschränkt sind oder sich auch auf andere religiöse oder ethnische Gruppen ausdehnen lässt, bleibt der Vorstellungswelt des Lesers, der Leserin überlassen.

Doch der Autor bleibt nicht in diesem Dunstkreis autoritärer Weltsichten stecken. Er beschreibt psychologisch gut nachvollziehbar Entwicklungen und Verstrickungen aller seiner Protagonisten. Völlig konträr oder äquivalent dazu verwendet er sarkastische Ironie, um seine meist eigenwillig schrägen, aber sympathischen Charaktere zu beschreiben. Ohne auch hier auf alles eine Antwort zu geben; er lässt ganz bewusst manches unerklärt, unerklärlich, rätselhaft. Dabei benutzt der Autor eine klare, schnörkellose, kraftvolle und doch bildhafte Sprache.

So entsteht ein absolut lesenswertes, gesellschaftskritisches, spannendes und anregendes Puzzle mit einem erneut zugespitzten Finale.
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53 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erschreckend normaler Psychopath, 22. Juni 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Eine Flaschenpost, geschickt von zwei Kindern. Nein, nicht aus dem Urlaub. Nicht, um eine Brieffreundschaft anzufangen. Nicht, um zu sehen, wie weit die Flasche gekommen ist. Diese Flaschenpost ist anders. Sie ist ein Hilferuf von entführten Kindern. Kindern, die gefesselt in einem Bootshaus vor sich hin vegetieren, bis das Lösegeld gezahlt ist. Und eines wird auf jeden Fall sterben.
Manchmal dauert es lange, bis eine Flaschenpost gefunden wird. In diesem Fall dauert es zu lange. Jahrelang stand die Flasche unbeachtet herum, bis sie endlich geöffnet und der mit Blut geschriebene Hilferuf gefunden wurde.
Ein alter Fall also, und damit genau das Richtige für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Carl Mørck erhält seltsame Informationen. Die entführten Kinder wurden nicht von ihren Familien als vermisst gemeldet. Woran liegt das? Die Spuren führen Mørck in ein ihm völlig unbekanntes Milieu und zu weiteren Morden eines kaltblütigen Psychopathen.
Unterstützt wird Carl dabei wieder von seinem Assistenten Assad und der seltsamen Rose. Beziehungsweise ihrer Schwester Yrsa, die für die erkrankte Rose einspringt und noch schräger ist als diese. Aber ist Rose wirklich krank? Und warum wohnt Assad nicht unter der angegebenen Adresse? Was verheimlicht er?
Auch der dritte Band dieser hervorragenden dänischen Thriller-Reihe ist wieder äußerst spannend. Ich habe ihn in einem Rutsch verschlungen und war stundenlang nicht ansprechbar. Die Geheimnisse um Assad und Rose machen mich neugierig auf die nächsten Fälle, und Carl ist mir vom ersten Buch an sehr sympathisch. Während mir andere skandinavische Krimis oft zu düster sind, gefällt mir in diesen Romanen die Mischung aus Spannung, Realismus und Witz.
Ein verwickelter Fall, skurrile Protagonisten, viel dänisches Lokalkolorit und ein erschreckend normaler Psychopath verbinden sich zu einem lesenswerten Buch, das ideal für die Urlaubszeit ist. Besonders natürlich für die Glücklichen, die in Dänemark Urlaub machen und die Schauplätze des Thrillers besuchen können. Alle anderen haben zum Trost ein kleines Gimmick im Buch: Der Schlüssel zu einer interaktiven Landkarte im Internet mit Erläuterungen des Autors. Ich sollte mal wieder nach Dänemark fahren'
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gruselig, spannend und witzig, 1. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Außergewöhnliche, gruselige Fälle und ein skurriles Ermittlerteam - das ist es, was die Romane von Jussi Adler Olsen so besonders macht. Im dritten Band dieser Reihe hält uns die Geschichte eines psychopathischen Kidnappers, der im Sektenmilieu agiert, in Atem.

Neben der Ermittlungsarbeit erhält der Leser einen tiefen Einblick in das Leben und die Psyche des Mörders. Diese Kapitel lassen einem fast das Blut in den Adern gefrieren. Die Beschreibung der menschlichen Abgründe ist Jussi Adler Olsen sehr gut gelungen. So braucht es auch gar keine blutigen Tatorte, um dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen.

So ist auch der dritte Roman um das Sonderdezernat Q wieder ein lesenswerter und spannender Thriller. Ganz klar Daumen hoch für diesen Thriller.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen lesenwert, aber nicht nur, 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Nach dem aus meiner Sicht enttäuschenden zweiten Buch habe ich mich schwergetan, diesen Band zu lesen - bereue es aber im Nachhinein nicht. Spannend und gleichzeitig humorvoll geschrieben, garniert mit ein paar durchaus schrägen Wendungen (Rose und Yrsa z.B.) und viel neues zum Hintergrund der einzelnen Charaktere. Was mich aber gestört hat war, dass die Geschichte aus zu vielen Perspektiven erzählt wird und dadurch man noch viel mehr hin- und herspringt als in den beiden ersten Büchern. So manches Mal hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass der Autor einfach nur ein paar zusätzliche Seiten füllen wollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erlösung die 3. ...geschafft!, 4. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Zum Inhalt wurde schon alles gesagt. Der erste Band hat mir noch sehr gut gefallen, den 2. fand ich bis auf den Plot lesenswert,...mit "Erlösung" hatte ich zu kämpfen. Die Geschichte hat sehr viel Potential jedoch ist die Umsetzung m.E. sehr konstruiert und eher langweilig. Die Spannung bleibt dabei auf der Strecke. Schade JAO, vielleicht wieder beim nächsten Mal!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ERLÖSUNG - wieder einmal ein "Windei", 8. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Eine verrottete Flaschenpost, landet durch verschlungene Wege auf dem Schreibtisch von Carl Morck vom Sonderderzernat Q. Die Lösung des Rätsels der verwitterten Nachricht, die sich in ihr befand, führt ihn und seine Mannschaft in ein Labyrinth von Verbrechen und psychischer Folter. Seine Suche führt direkt in die Kreise fundamentalistischer. christlischer Sekten. Dort herrschen Strenge und Intoleranz. Besonders Kinder und Jugendliche werden von ihren Eltern extrem unterdrückt und psychisch gefoltert. In diesen Kreisen verschwinden mehrmals Kinder, die dann von ihren Eltern aber nicht als vermißt gemeldet werden. Carl Mörck und seine Mannschaft haben 586 Seiten Zeit das aufzuklären.
Mir war schon nach ca. 200 Seiten klar, wohin der Hase läuft.
Auch wenn seine Bücher die SPIEGEL Bestsellerliste seit Wochen anführen, halte ich den Autoren für absolut überbewertet. Die Story ist, wie schon bei seinem zweiten Roman, eigentlich hoch interessant und weckte bei mir große Erwartungen, wieder einmal einen Super Thriller in den Händen zu haben. Leider wurde ich sehr enttäuscht.
Wie schon bei dem zweiten Roman sind die einzelnen Charaktere sehr holzschnitt artig gestaltet. Das Einzige was durchgehend vom Autoren übermittelt wird, ist die schlechte Laune des Polizisten Carl Morck. Das nervte mich umheimlich auf Dauer. Dann die merkwürdige Sekretärin, auch schlecht gelaunt, die dann plötzlich eine Zwillingsschwester hat und dann auch wieder nicht. Vollkommen bescheuert! Der arabische Assistent könnte eigentlich ein hervorragender Partner sein. Aber leider auch hier keine Ausarbeitung des Charakters und viele unlogische Brüche.
Ich habe das Buch gelesen, dann aber gleich wieder an MOMOX, einen Secondhand Buchhändler verkauft.Denn da gehört solch ein Buch auch hi. Zur Zweitverwertung!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare fünf Sterne auch für die Erlösung, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Da war man doch tatsächlich der Meinung, nach Henning Mankell, Hakan Nesser und vor allem Stieg Larsson könne, was Krimis angeht, nicht mehr viel Besseres aus dem Norden zu uns kommen, die wir hier vor allem mit lokalkoloritgetränkten, meist dünnen, Geschichtchen (Milchgeld u.a.) bedient werden. Und dann kamen 2009, 2010 und 2011 Erbarmen, Schändung und Erlösung von Jussi Adler-Olsen auf den deutschen Markt und nahmen die Leserschaft hier im Sturm. Aussergewöhnliche Stories um eine entführte Politikerin, um eine jagende und gejagte Aussenseiterin und jetzt um entführte Kinder aus strengstgläubigen Familien bereitet der 61jährige Däne vielschichtig und aussergwöhnlich spannend auf. Das Sonderdezernat für ungelöste Altfälle im Kopenhagener Polizeipräsidium, bestehend aus Vize-Kommissar Carl Mork, seinem Assistenten Assad und diesmal wahlweise Rose oder deren Schwester Ysra nimmt trotz aller privaten Unwägbarkeiten der drei bis vier Protagonisten bei der Klärung der Fälle erst Spur, dann Tempo auf - und vor allem den Leser mit in einen Strudel aus Ereignissen, Rückblenden, Überlegungen, aus dem sich zu befreien diesem erst gelingt, nachdem er das fertig gelesene Buch lange weggelegt hat. Der Roman gehört an den Strand, vor den Kamin, ins Bett - und auf jeden Fall von jedem Krimifreund gelesen. Chapeau! Jussi Adler-Olsen. Man wird neugierig auf seine derzeit nicht erhältlichen Romane Das Alphabethaus aus dem Jahr 2003 und Washington Dekret aus 2006. Her damit.
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38 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie erwartet, 11. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Also die überbordende Begeisterung kann ich mit dem besten Willen nicht verstehen.

1. Carl braucht mind. ein viertel des Buches (und das Buch ist dick), bis er endlich mal in die Gänge kommt.
Es hat ja irgendwie Charme, wenn die Hauptperson im Gegensatz zu den vielen 08/15-Krimis endlich mal nicht perfekt (gutaussehend, Weiberheld, adelig etc.) ist - und in den ersten beiden Bänden finde ich es noch schrullig und süß, dass Carl eigentlich viel lieber pennen als arbeiten würde.
Aber in diesem Band ist er dermaßen lustlos, dass ich Assad mittlerweile viel cooler und sympatischer finde.

2. Was soll die Geschichte um Rose? Völlig überflüssig - die Frau ist absolut unsympatisch und bedarf keiner eigenen Geschichte! Und dann das mit dem Zwilling - pfff, also bitte...! Besänftigend ist nur die Tatsache, dass die Schmeißfliegen in Carls Büro wohl noch mehr überflüssigen Platz wegnehmen.

3. Die Dialoge spielen sich dieses Mal echt auf unterstem Niveau ab. Nicht, dass sie zotig oder versaut wären, nein - aber ein Schultheaterstück von Kindern geschrieben hält teilweise sinnvollere Kommentare auf Lager, als sie Carl das eine ums andere Mal in den Mund gelegt werden. Reden ist wirklich recht oft Silber und Schweigen.... naja. Vielleicht hat auch einfach der Übersetzer Mist gebaut.

4. Die Scheinheiligen mögen mir verzeihen, aber in den ersten beiden Bänden waren die spannendsten Stellen eben die, in denen es zur Sache ging. Qual, Schmerz, Spannung. Gut, diese Tierfarm im zweiten Band war auch schon an den Haaren herbei gezogen, aber trotzdem war es aufwühlend und normale Fälle hat Carl ja nicht. Diese Stellen fehlen im dritten Band. Mithalten kann meiner Meinung nach nur die Geschichte im Schrank. Ansonsten Spannung Fehlanzeige. Und dieses schöne aufgewühlt-sein-Gefühl fehlt auch.

5. Die Geschichte mit den Brandstiftungen wird viel zu sehr ausgeleiert. Interessiert doch keinen Menschen - hat nix zu tun mit der eigentlichen Geschichte und nur um zu zeigen, dass Assad mehr ist als der Trottel der den Boden wischt, braucht man keine Randgeschichte - das müsste man mittlerweile auch so merken.

Fazit: Hab das Buch vorbestellt und bin enttäuscht worden. Der erste Band war grandios, der zweite nicht mehr ganz so sehr, aber immernoch gut. Allein die ein oder andere gewohnt starke Stelle hält mich davon ab, nur einen Stern zu geben. Hoffentlich gehts im vierten Band - so es einen gibt - wieder aufwärts.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach großartig!, 24. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Taschenbuch)
Er hat es wieder getan! Nachdem ich vom zweiten Fall der Reihe um den dänischen Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad eher ein wenig enttäuscht war, ist Jussi Adler-Olsen mit "Erlösung" wieder einmal der große Wurf gelungen und kann damit wieder zur Qualität des ersten Bandes der Serie aufschließen. Ich würde sogar behaupten, der hier vorliegende dritte Teil ist der beste bisher, denn das Verhältnis zwischen Carl und Assad geht in die nächste Runde und diese beiden haben nun wirklich ihren ganz eigenen Charme. Adler-Olsen wusste das auch in den beiden Vorgängerbänden gut in Szene zu setzen, doch in "Erlösung" steckt noch mehr Wortwitz und eine Menge dieses besonderen Humors, den ich so sehr schätze. Die Wortgefechte und Geplänkel zwischen Carl und seinem syrischen Assistenten Assad sind einfach zu herrlich und ich habe mich mehrfach dabei ertappt, während dieses Thrillers laut zu lachen - es ist zu köstlich!
Aber auch der Fall, an dem die beiden gemeinsam mit ihrer schrulligen Sekretärin Rose arbeiten, kann sich in puncto Spannung und Tempo sehen lassen. Eine alte Flaschenpost gibt dem Sonderdezernat Q zu denken. Lange hatte sie vergessen auf der Fensterbank eines schottischen Polizeibüros gestanden, nun erreicht sie Carl und seine Gehilfen, da die wenigen Wortfetzen, die man noch entziffern kann, darauf hindeuten, dass dieser mit menschlichem Blut geschriebene Brief auf dänisch verfasst wurde. Mühsam rekonstruieren sie den Wortlaut der Botschaft und erkennen schnell, dass sie einem grausamen Verbrechen auf der Spur sind, dass sie 13 Jahre nach dieser Tat einzuholen droht...

Was "Schändung" in meinen Augen fehlte und ganz deutlich von "Erbarmen" unterschied war das Tempo und die Dynamik, die ein guter Thriller braucht. Der zweite Band der Reihe plätscherte mir zu sehr dahin, nichts wirklich Entscheidendes geschah und für das Finale musste dann so viel Tempo aufgeholt werden, dass es einfach zu viel war, um noch glaubwürdig zu wirken. "Erlösung" ist da ganz anders! Der Leser wird von Anfang an mitgerissen und muss bangen und hoffen, dass Carl und Assad die Puzzleteilchen richtig kombinieren und schnell reagieren. Die Lektüre dieses Thrillers ist eine spannende Sturzfahrt, jedoch ganz ohne reißerisch zu wirken. Jussi Adler-Olsen lockerer Schreibstil und seine kleinen Pointen zwischen Carl und Assad sorgen für Momente, in denen der Leser kurz aufatmen kann, bevor er wieder gezwungen ist, vor lauter Anspannung die Luft anzuhalten. Gerade gegen Ende war es schwer, nicht nervös an den Nägeln zu kauen.
Was mein eher angeschlagendes Verhältnis zu Rose betrifft, so hat Assad es mit treffenden Worten beschrieben:

"Rose ist wie Sand auf einem Kamelrücken. Manchmal juckt er einen am Arsch, und manchmal nicht. Das hängt ganz davon ab, wie dickhäutig man gerade ist."

Dem ist nichts hinzuzufügen.
Also, ganz klar Daumen hoch für diesen Thriller, mit dem Jussi Adler-Olsen auf ein Neues bewiesen hat, wo seine Fähigkeiten liegen! Und ich hoffe, dass ich noch viele Möglichkeiten haben werde, mit Carl und Assad auf Verbrecherjagd zu gehen, besonders aber auch schmunzelnd mitzuerleben, wie diese beiden Männer zu einem unschlagbaren Team werden.
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Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller von Jussi Adler-Olsen (Taschenbuch - 1. Juli 2011)
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