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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genauso amüsant und gut zu lesen wie der Vorgänger...
"Winterkartoffelknödel" fand ich absolut klasse und war gespannt, ob Rita Falk auch mit ihrem zweiten Provinzkrimi um den etwas verschrobenen Franz Eberhofer überzeugen kann. Ich sage, sie kann, denn "Dampfnudelblues" ist mindestens genauso amüsant und gut zu lesen wie der Vorgänger.

Auf bekannt unverblümte Art berichtet der Franz von...
Veröffentlicht am 15. Mai 2011 von S. Kapper

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fader Niederbayern-Krimi
Wieder einmal wird der erprobte Kommissar Franz Eberhofer von der Autorin in einen neuen Fall geschickt. Dieses Mal hat er den Mord am Schulrektor aufzuklären, der noch mit einem Drogentoten garniert wird.

In einem einzigen Satz lässt sich die ganze, völlig uninspirierte und langweilige (= fad (bayr.)) Handlung beschreiben. Eine originelle...
Vor 14 Monaten von Stephanus veröffentlicht


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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genauso amüsant und gut zu lesen wie der Vorgänger..., 15. Mai 2011
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dampfnudelblues: Ein Provinzkrimi (Taschenbuch)
"Winterkartoffelknödel" fand ich absolut klasse und war gespannt, ob Rita Falk auch mit ihrem zweiten Provinzkrimi um den etwas verschrobenen Franz Eberhofer überzeugen kann. Ich sage, sie kann, denn "Dampfnudelblues" ist mindestens genauso amüsant und gut zu lesen wie der Vorgänger.

Auf bekannt unverblümte Art berichtet der Franz von seinem neusten Fall und den Scherereien, die sein Umfeld dieses Mal für ihn bereit hält.
Es fiel mir sehr leicht, mich wieder in Niederkaltenkirchen heimisch zu fühlen, da weder der Franz noch sein Alltag sich großartig verändert haben. Noch immer mosert sich der Dorfgendarm so durchs Leben, muss aber immer wieder feststellen, dass er damit nicht immer durchkommt. Rita Falk hat ihre Figur weiterentwickelt, wenn auch nur in kleinen Schritten. Aber es ist ja auch klar, dass ein Quadratschädel wie der Franz eben so seine Zeit braucht, um Veränderungen anzunehmen. Er sträubt sich hartnäckig dagegen, auch mal Gefühle zuzulassen, doch merkt man schnell, dass er eben doch auch einen weichen Kern hat.
Wieder steht eher das Privatleben der Familie Eberhofer im Fokus der Geschichte, weniger der durchaus gut durchdachte, spannend mit der Handlung verwobene Kriminalfall. Das hat mich allerdings absolut nicht gestört, denn am meisten Spaß macht es eh mitten zwischen den skurrilen Eberhofers und ihren Nachbarn, Freunden und Bekannten.
Mein heimlicher Star des Buches war dieses Mal nicht die Oma, obwohl sie immer noch die beste Oma der Welt ist, sondern die Sushi, des Franzens Nichte. Sie plärrte sich nicht nur in Rekordzeit in mein Herz sondern auch in das des genervten Onkels, der das natürlich nie zugeben würde. Weitere liebgewonnene Charaktere aus dem ersten Band, allen voran der kiffende Papa und der schleimende Leopold nebst Neu-Gattin oder auch die Susi, der Wolfi und der Simmerl sorgen gemeinsam mit den bereits genannten für viele Lacher und ehe man sich versieht, ist das Buch schon ausgelesen.
Schön finde ich, dass das Cover im selben Stil wie das des Vorgängers gestaltet wurde und man wieder ein Glossar und einige Rezepte der Oma am Buchende findet.

Für mich war das wieder ein unterhaltsames Lesevergnügen, das Lust auf viele weitere Geschichten mit Franz und der ganzen Bagage macht.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Federleicht, 5. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Dampfnudelblues: Ein Provinzkrimi (Taschenbuch)
Zugegeben, ich war etwas skeptisch, als ich den Roman von Rita Falk zu lesen begann, denn humoristische Texte finde ich manchmal extrem anstrengend. Aber dieser war anders.

Zwar ist der Held ziemlich gewöhnungsbedürftig; Franz Eberhofer, strafversetzter Dorfpolizist, Bewohner eines umgebauten Saustalls auf dem Hof seines Vaters, sagt immer exakt, was er denkt, und das ist selten politisch korrekt. Im Dienst zu häuslichen Streitigkeiten gerufen, tendiert er dazu, diese durch unkonventionellen Einsatz der Dienstpistole nachhaltig zu lösen. Persönlichen Konflikten begegnet er durch Provokation oder gar nicht, und außerdem könnte ihm nichts peinlicher sein, als bei einer freundlichen Handlung ertappt zu werden. Oder gar, sich einzugestehen, dass er für Susi, seine Freundin oder auch nicht, doch eine ganze Menge übrig hat. Auch dass seine halbasiatische Nichte Uschi, drei Monate alt und von ihm Sushi genannt, sich nur auf seinem Arm beruhigen will, ist ihm zutiefst suspekt. Der Franz ist also nicht gerade vom Typ Prince Charming.

Und so tauchen wir ein in das Universum von Unterkaltenkirchen. Die schwerhörige Oma grantelt, kocht bayrisch wie eine Göttin und liebt die Schnäppchenjagd. Der Vater trauert immer noch um seine lange verstorbene Frau und baut hinterm Schuppen sein eigenes Marihuana zur Trauerbewältigung an. Und dann sind da noch besuchsweise Leopold, FranzŽ Bruder, und dessen thailändische Mädchenfrau Panida, Urheber der unwillkommenen Leopoldisierung. Der Franz im Besuchsfall nur entgehen kann, indem er seine Hunderunde mit dem Ludwig dreht. Den ersten Roman um den Franz Eberhofer kenne ich nicht, hatte aber keine Schwierigkeiten, in dessen ganz eigene Welt hinein zu finden.

Die Krimihandlung um den unbeliebten Schulrektor Höpfl, mutmaßlich von eigener Hand gestorben, wenn auch unter Umständen, die dem Franz seltsam vorkommen, entwickelt sich langsam, aber kontinuierlich. Erstmal gibt es kaum Anhaltspunkte für ein Verbrechen, und es ist eher seiner Berufslangeweile geschuldet als harten Fakten, dass der Franz Nachforschungen anstellt. Eher beiläufig wird dieser Fall aufgeklärt, allerdings nicht ohne dramatischen Showdown.

Das Verbrechen ist aber eher Nebensache und nicht das, was mir an dem Roman von Rita Falk solchen Spaß gemacht hat; gute Krimiplots gibt es viele. Es waren die Charaktere, typisch, aber nicht klischeehaft, und der Stil der Autorin. Der Text ist ein sprachliches Schmankerl; mit lakonischen Sätzen in einem trügerisch einfachen Stil verfasst und unwiderstehlich komisch. Das muss der Autorin erst einmal einer nachmachen, wie sie bayrisch schreibt, ohne nervigen Dialekt zu verwenden. Das funktioniert eher durch Rhythmus, Klang und Syntax; trotzdem ist es eindeutig ein Bayer, der hier in der Ichform seine Geschichte erzählt. Die wenigen bayrischen Vokabeln kann man in einem kleinen Glossar am Ende des Buches nachschlagen, wie auch die wichtigsten Rezepte der Oma, die im Roman erwähnt werden. Und auch dieser Anhang ist so typisch Franz, dass man sich das Grinsen nicht verkneifen kann.

Ein leichter Lesegenuss. Wer skurrile Charaktere und trockenen Humor zu schätzen weiß, der kommt hier akkurat auf seine Kosten.

Einwandfrei!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jo mei, so sans hoid..., 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Dampfnudelblues: Ein Provinzkrimi (Taschenbuch)
Wer die Niederbayern nicht kennt, mag sich wundern, über die vermeintlich plumpe Art wie die Protagonisten des Buches miteinander umgehen. Wer die Bayern allerdings kennt, wird sich köstlich amüsieren!

Eberhofer ist ein typischer Landpolizist in der Zwickmühle zwischen Leberkaas und Mordfall. Eigentlich mit einem Falschparker schon komplett überfordert muss er sich plötzlich mit Mord und Todschlag in Niederkaltenkirchen herumschlagen! Als wäre das noch nicht genug, gibt es zusätzlich noch die Oma, seinen kiffenden Vater und die "Schleimsau" Leopold, die im den letzten Nerv rauben!

Ich habe dieses Buch verschlungen! Ein Privinzkrimi, wie er besser nicht sein könnte! Noch besser als die Printversion ist allerdings die Hörbuchversion gelesen von Christian Tramitz (Bullyparade usw.) Dieses Hörbuch ist eines der besten, die ich kenne! Stimme, Dialekt und Sprchweise passen perfekt! 2 Daumen hoch!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frische bayrische Krimikost für zwischendurch, 5. Oktober 2012
Dies war mein erster Bayernkrimi.
Dies wird nicht mein letzter Bayernkrimi sein, besonders wenn er von Rita Falk stammt.
Ehrlicherweise handelt es sich hier nicht um einen hochkomplexen auf verschiedenen Ebenen spielenden Krimi oder Thriller, aber genau dadurch gewinnt der Krimi an Charme.
Die Charaktere sind schön und klar herausgearbeitet.
Die leichte Überzeichnung unterstreicht die Persönlichekeit und den Witz der einzelnen Figuren.
Die Handlung ist sauber und stringent, steht aber nach meiner Meinung fast schon an zweiter Stelle. Dies ist nicht schlimm, denn das Gesamtkonzept stimmt.
Alles in allem ist es das Gesamtkonzept was überzeugt, gute Story, einprägsame Charaktere und ein besonders großer Schuß Humor.
Ein hervorragendes Buch für genüssliche Abende mit einem Schmunzeln im Gesicht oder in der S-Bahn, abder dann vorsicht sie könnten ungläubig beschaut werden.
Abgerundet wird das ganze mit Omas Rezepten und die können ruhig nachgekocht werden - ehrlich.
Ebershofer und Co. sind eine gelungene neue Plattform für hoffentlich einige Fortsetzungen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fader Niederbayern-Krimi, 4. Oktober 2013
Wieder einmal wird der erprobte Kommissar Franz Eberhofer von der Autorin in einen neuen Fall geschickt. Dieses Mal hat er den Mord am Schulrektor aufzuklären, der noch mit einem Drogentoten garniert wird.

In einem einzigen Satz lässt sich die ganze, völlig uninspirierte und langweilige (= fad (bayr.)) Handlung beschreiben. Eine originelle Handlung gelingt der Autorin wieder einmal nicht. Vielmehr lebt das Buch, im übrigen auch alle anderen Bücher der Reihe, von den skurilen, schrulligen Figuren, allen voran die Familie Eberhofer.

Für einen guten Krimi ist mir das aber viel zu wenig und irgendwie werden bayerische Regionalkrimis, ohne ein Wort bayerisch, statt dessen eingenorddeutscht, zur Plage.
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4.0 von 5 Sternen Oh mein Gott, er nennt das Kind Sushi!, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Allein diese Tatsache hat dafür gesorgt, dass ich mich in dieses Buch verliebt habe.

Franz Eberhofer, der zum Dorfpolizisten degradierte etwas schräge Hüter des Gesetzes sorgt beim Leser für reichlich Erheiterung. Wieder mit dabei die taube Oma, der humpelnde Papa, der nervtötente Bruder (diesmal mit neuer Frau, deren Name sich irgendwie wie Paniermehl anhört). Und eben die Uschi, die kleine Tochter des Bruders mit Schlitzaugen und Riesenzinken, die der Eberhofer eben Sushi nennt oder auch Zwerg Nase. Alle Szenen mit Franz und der Sushi gehören für mich verfilmt, einfach zu herzig, wie dieser grantelnde Typ in einem ganz anderen Licht erscheint, nur weil dieses Baby so friedlich auf seiner Bruust schlafen kann. Welche Frau würde da nicht anfangen zu sabbern?

Das Sabbern vergeht einem allerdings, wenn man liest, wie er mit Susi umgeht. Der Frau, für die er offensichtlich viel übrig hat, die er aber erst mit Gemeinheiten in die Flucht schlägt und dann nicht einmal um sie kämpft. Obwohl er kreuzunglücklich ist. Nur dass er sich das nicht eingestehen will. Männer!

Der Kriminalfall ist auch sehr urig dargestellt, lässt einen auch des öfteren schmunzeln. Einen Stern Abzug gibt es aber wieder, weil genau wie beim ersten Fall des Eberhofers der Täter zu früh greifbar ist.

Der Schreibstil ist manchmal immer noch gewöhnungsbedürftig, trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass man mit einer doch recht schlichten Erzählweise den Leser derartig fesseln kann, dass man immer mehr will von Eberhofer. Darum geht es für mich gleich weiter mit dem nächsten Fall!

Vier Sterne und eine Leseempfehlung von mir!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschung nach Winterkartoffel-Knödel, 24. August 2013
Im Gegensatz zu Winterkartoffel-Knödel ist der 2. Fall des Franz Eberhofer mehr als enttäuschend. Der Fall kommt schwer, bis gar nicht in die Gänge. Das Liebes-On/Off mit Susi interessiert genauso wenig wie die Spazierzeiten mit Ludwig.
Die Überlegung, ob sich der Erwerb von "Schweinskopf al dente" lohnt, fällt somit schwer.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eberhoferartig gut, 26. April 2011
Von 
R.E.R. "R.E.R." - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dampfnudelblues: Ein Provinzkrimi (Taschenbuch)
Das Haus von Realschuldirektor Höpfl wurde verunziert. "Stirb du Sau" prangt es in großen, purpurroten Lettern strahlend vom weißen Rauputz herunter. Franz Eberhofer, der Polizist von Niederkaltenkirchen, nimmt die Sache zunächst locker. Ein Jungenstreich aus der Schule. Schließlich ist der Direktor alles andere als beliebt. Dann verschwindet Höpl spurlos, taucht allerdings einige Tage später unverhofft und ohne Erklärung wieder auf. Das kommt dem Franz dann doch ziemlich merkwürdig vor. Und so wundert es ihn nicht, als er einige Tage später zu einer "Bahnleich" gerufen wird, deren abgetrennter Kopf sich als der Schädel des Schulleiters herausstellt.

Nach der Aufklärung des Vierfachmordes aus seinem ersten Fall, ist in Niederkaltenkirchen ein bisschen Ruhe eingekehrt. Nicht so beim Franz zu Hause. Leopold, sein verhasster Bruder, ist gerade Vater geworden und lädt die kleine Tochter gern zum Aufpassen bei Vater und Oma ab. Und da "Zwerg Nase" nur beim Franz glücklich und zufrieden ist, muss der öfter als ihm lieb ist Babysitten. Auch in der Liebe läuft es schlecht. Als er nach einem Schäferstündchen seine Susi auf ihre beginnende Cellulite aufmerksam macht, hat die nichts besseres zu tun als nach Italien zu fahren und sich einen schicken Luca Toni Verschnitt anzulachen. Und weil er die Susi vergrault hat, bestraft ihn die Oma kulinarisch: mit Essensentzug. Da kommt es dem Franz fast schon wie Erholung vor, nach dem verschwundenen Schulrektor zu suchen und später dessen Tod aufzuklären.

"Dampfnudelblues" ist der zweite Krimi von Rita Falk und ein gute Laune Buch der besten Sorte. Sprachlich derb und einfach, aber in seiner ganz speziellen Art umwerfend. Der Kriminalfall spielt eine eher beigeordnete Rolle. Viel wichtiger sind die großen und kleinen Dinge des Lebens, mit denen sich der Ich-Erzähler Franz herumschlagen muss. Als er beispielsweise zu einem Nachbarschaftsstreit um ein Hausthermometer gerufen wird, das der Bewohner des Erdgeschosses für einen Euro erworben und angebracht hat. Auf das der Mieter des ersten Stockes aber auch täglich einen Blick wirft. Unerlaubt und unentgeltlich sozusagen. Der schmarotzende Nutzer hat zwar angeboten, einen Anteil von fünfzig Cent zu bezahlen, das lehnt der Besitzer aber strikt ab. Als keine Einigung zu erzielen ist, schießt Franz das Thermometer kurzerhand kaputt. Denn was hätte er tun sollen. Beide in eine Selbsthilfegruppe für Thermometerspanner schicken?

Solche und ähnliche Stellen gibt es zuhauf und sie machen den Charme dieser Reihe aus. Franz verhält sich oft unsinnig, irrational und infantil. Aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck und einen ganz eigenen Sinn für Gerechtigkeit und Loyalität. Er handelt zwar selbst nicht immer ganz ehrenhaft, aber seine Unredlichkeiten sind in der Regel harmlos. Da werden der Papa und die Oma kurzerhand per Dienstpistole auf dem Standstreifen am Stau vorbeigelotst. Der Dienstausweis gezückt, wenn es gilt der Oma und ihren "ausfliegenden" Landfrauen einen Paradeparkplatz auf dem überfüllten Donaueinkaufszentrum zu beschaffen und das eigene Strafgeld wegen Falschparken kurzerhand von einer im Halteverbot stehenden Geschäftsfrau wieder eingetrieben.

Das sich der Tod des Höpfl dann doch als Mord herausstellt, beweist den richtigen Riecher des Landpolizisten. Und selbstverständlich wird der Fall aufgeklärt. Nur ganz anders, als man es von der herkömmlichen Genreliteratur gewöhnt ist. Eberhoferartig eben!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Todeslangweilig, 12. September 2012
Ich liebe Alpenkrimis (Kluftinger forever!), aber dieser hat mir definitiv meine Zeit gestohlen. Es mag sein, dass die Niederbayern eher einfach gestrickt sind, aber deswegen muss ein Buch noch lange nicht so simpel und durchschaubar geschrieben sein. Immerhin habe ich an zwei Stellen tatsächlich lachen müssen, also im Schnitt alle 125 Seiten, so dass es pro gelungenem Gag ein Stern gibt!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oh mei, 12. Februar 2013
Mittlerweile der 2. Roman aus der Franz-Eberhofer-Reihe, den ich lese (ich hab alle 3 Bände geschenkt bekommen). Mir hat schon der 1. Band nur mittelmäßig gefallen, allerdings fand ich die Oma so nett, dass ich irgendwie bei der Stange geblieben bin.

Dies war eigentlich auch der Grund, warum ich das 2. Buch hier wieder geschafft hab. Oma Lenerl ist einfach göttlich und das einzige Original in der Geschichte. An den doch etwas schwerfälligen Schreibstil und die Einfältigkeit des Herrn Eberhofer hab ich mich sogar gewöhnt, aber es liest sich nach wie vor recht holprig und wie ein Erstklassaufsatz. Und toll, reimen kann sie auch, die Frau Falk. Da reimt sich doch glatt Sushi auf Uschi... Naja.

Die Krimigeschichte tritt m.E. dieses Mal total in den Hintergrund. Sie spielte eigentlich noch nie eine besonders wichtige Rolle, sondern bildet mehr den Rahmen für die aberwitzigen Gedankengänge des Herrn Eberhofer, der auch mal ganz gerne in der Gegend rumballert. Dennoch, der Höpfl-Fall und die Lösung des Ganzen waren dieses Mal wirklich mehr als dürftig und sehr konstruiert. Hauptsache, es kommen wieder alle Personen aus dem ersten Band vor o.ä.

Wen der abstruse Schreibstil, eine schwache Handlung und eine extreme Überzeichnung bayerischer Eigenheiten nicht stört, hat hier zumindest ein kurzes Buch, das man schon mal locker in einem Tag lesen kann (sonst hätt ichs auch nicht ausgelesen). Den hier negativ bewerteten übermäßigen Gebrauch von Schimpfwörtern und derber Sprache konnte ich jetzt so nicht wirklich nachvollziehen. Das wurde schon im 1. Band und auch bei den Kritiken des 2. Bandes erwähnt. Ich dachte, dass dann wirklich viel derbe Sprache vorkommen muß, aber dem ist nicht so.
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Dampfnudelblues: Ein Provinzkrimi
Dampfnudelblues: Ein Provinzkrimi von Rita Falk (Taschenbuch - 1. Mai 2011)
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