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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superman und Batman waren gestern
'Das Handy, das meinen Schädel zertrümmerte, war ein 32 GB IPhone 3 GS'.

Mit diesem ersten Satz des Buches werden die Weichen zum Titel gestellt. Wer nun allerdings denkt, dass durch ein herabsausendes IPhone samt Schädelbruch die Hauptfigur des Buches, Tom Harvey, 16 Jahre alt, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, das Buch...
Veröffentlicht am 7. September 2011 von M. Lehmann-Pape

versus
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Buchgewordener Comic
Wollen Sie sich auf dieses Buch einlassen, sollten Sie zunächst einmal jegliche Logik über Bord werfen: Junge wird von herabfallendem iphone fast erschlagen, Teile des iphones verschmelzen mit seinem Gehirn, Junge ist fortan iboy. Okaaay. Iboy kann mit seinem Gehirn alles, was ein iphone kann: Sich ins Internet einloggen, telefonieren, fotografieren, filmen, sms...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2011 von Grobi Schalke


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superman und Batman waren gestern, 7. September 2011
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
'Das Handy, das meinen Schädel zertrümmerte, war ein 32 GB IPhone 3 GS'.

Mit diesem ersten Satz des Buches werden die Weichen zum Titel gestellt. Wer nun allerdings denkt, dass durch ein herabsausendes IPhone samt Schädelbruch die Hauptfigur des Buches, Tom Harvey, 16 Jahre alt, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, das Buch bereits nach dem ersten Satz wieder durch den Tod des Protagonisten beendet ist, hat sich, natürlich, getäuscht.

Tom überlebt den Unfall, wird operiert, aber nicht ganz wieder hergestellt, wie er vorher war. Ein Teil des IPhones verbleibt in seinem Gehirn und das bleibt nicht ohne Folgen. Kräfte wachsen ihm zu, die er im weiteren Verlauf des Buches gut gebrauchen kann. In seiner Welt der Trabantenstadt, da, wo Gewalt an der Tagesordnung ist, wo ihm nahestehende Menschen diese Gewalt massiv am eigenen Leib erleben müssen, da ist es ganz hilfreich, über unbeschränkten und gehirndirekten Zugang zum Internet sowie einige andere besondere Kräfte (Stromschläge austeilen zu können kommt ihm in diversen, gefährlichen Situationen des Buches ebenfalls äußerst zupass) zu verfügen. So macht sich Tom umgehend in zweiter Identität als 'IBoy' auf den Weg, den Gegner die Schranken zu weisen.

Bis zu diesem Zeitpunkt folgt der Plot, sprachlich versiert zu Papier gebracht, gängigen Mustern jugendlicher Helden und bedient durchaus die entsprechende Zielgruppe. Spannenderweise folgt Brooks dieser Ausgangssituation im weiteren des Buches nicht in ungebrochener und undifferenzierter Weise, sondern erinnert in der inneren Entwicklung Toms ein wenig an 'Spiderman 3'. Bezüge zu Spiderman tauchen im Buch auch direkt auf, gerade da auf, wo Wegweichen entstehen. Wenn Lucy, die Freundin von Tom, ihm frank und frei erzählt, wie sehr sie den 'feigen Jungen' hinter Spiderman, Peter Parker, mag (und weniger den Superhelden im Kostüm), da wird deutlich, das Brooks gedenkt, für sein eher jugendliche Publikum tiefer zu schürfen als nur mit einem Hau-Ruck Superhelden zu winken.

Da, wo sich auch die dunklen Seiten der Person beginnen, zu rühren. Wo 'IBoy' nicht nur edel, hilfreich und gut die Seinen schützt und die Bösen angeht. Als er in seiner Superheldenpersönlichkeit gar jemanden tötet, gerät er in massive Zweifel.

Flott und leicht verständlich geschrieben mit kreativen Ideen ob der Ausstattung seines Helden mit besonderen Kräften im Zuge der Smartphoneeroberung der Jugend, verbindet Brooks die aktuelle, digitale Welt der Jugendlichen mit dem ebenso aktuellen und drängenden Problem der Gewalt in den Städten und verweist doch auf die alte und immer neu wichtige Frage, wie man zu sich selber findet. Auch, wenn dies bedeutet, hier und da feige und schwach zu sein. Fragen, die zum Ende des Buches hin eine Rolle noch spielen werden mit durchaus überraschenden Wendungen und nicht vorhersehbaren Ergebnissen.

Spannend, gut geschrieben mit kreativen Ideen ist das Buch, trotz einiger Längen und mancher zu simplen Darstellung, lesenswert und eine anregende und differenzierte Lektüre vor allem für Altersgruppe von 14-16 Jahren.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Buchgewordener Comic, 18. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
Wollen Sie sich auf dieses Buch einlassen, sollten Sie zunächst einmal jegliche Logik über Bord werfen: Junge wird von herabfallendem iphone fast erschlagen, Teile des iphones verschmelzen mit seinem Gehirn, Junge ist fortan iboy. Okaaay. Iboy kann mit seinem Gehirn alles, was ein iphone kann: Sich ins Internet einloggen, telefonieren, fotografieren, filmen, sms verschicken. Gut. Er könnte das alles natürlich auch einfach mit einem iphone in der Hand, statt im Kopf. Deshalb kann iboy noch mehr: Er hat Zugriff auf alle Daten der Welt, kann sich überall einhacken, uuuund: Er kann ein elektrisches Schutzschild um sich herum aufbauen, uuuuund er kann Stromstöße verteilen. Dabei leuchtet er so ungewöhnlich, dass ihn niemand erkennt. Ein neuer Superheld ist geboren.

Kevin Brooks "iboy" wird Ihnen wohl vor allem dann gefallen, wenn Sie Comic-Fan sind. In seinem gesamten Aufbau hält sich das Buch an die festgeschriebenen Grundsätze des Superhelden-Genres. Und das ist wohl mein Problem mit diesem Buch: Als Comic oder Film funktioniert die Geschichte sicher großartig, als Roman bleibt sie zu sehr an der Oberfläche.

Dabei ist "iboy" lange nicht so flach, wie man nun denken könnte: Wie viele Superhelden-Stories hat auch diese Geschichte einen ernsten Hintergrund. Sie ist angesiedelt im von Jugendbanden dominierten Londoner Ghetto, handelt von organisierter Kriminalität, Vergewaltigungen, ganz allgemein von der Abgestumpftheit und Gewaltbereitschaft der Ghetto-Kids. Obgleich iboy als Rächer der Schutzlosen das Recht in die eigene Hand nimmt, reflektiert er diese Art Selbstjustiz selbst-kritisch. Ich tue mich an dieser Stelle schwer mit einer Altersempfehlung. Das Buch ist ansatzweise eben leider ebenso mitleidlos wie die Realität.

Fazit: Eine typische Superheldengeschichte, routiniert aber nicht überraschend und eventuell auf Fortsetzungen angelegt. Mich persönlich stört nicht so sehr die Trivialität, sondern die schematische und grobe "Zeichnung" von Figuren und Handlung, die sich auch im Schreibstil fortsetzt. "Ja, also, dann mal..." "Ich meine nur, ach....?" Soviele nicht zu Ende gebrachte Sätze sind mir bisher noch nicht begegnet. Letzten Endes zählt bei diesem Buch aber wohl die eigene Vorliebe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super für Jungs, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
Mein Sohn ( 13 Jahre ) hat das Buch verschlungen. Die Handlung spricht Kinder in dem Alter an und durch die männliche Hauptperson und Technik ist es ein tolles Buch für Jungs.
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5.0 von 5 Sternen Gutes Jugendbuch mit aktueller Thematik, 11. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Kindle Edition)
Klappentext: Ein mörderisches Viertel. Ein iPhone, das aus dem dreißigsten Stock fällt. Ein Junge, der auf einmal Superkräfte hat. Ein Mädchen in Not. Die Entscheidung zwischen Liebe und Rache. Und tödliche Gefahr.

Zur Geschichte: Als Tom nach Hause gehen will um sich mit seiner Freundin – Lucy – zutreffen, sieht er auf einmal ein Jemanden, der ein Handy nach ihm wirft. Danach wacht er im Krankenhaus auf und erfährt, dass er ein paar Tage im Koma lag. Das iPhone hat seinen Kopf zertrümmert. Durch die Operation konnten nicht alle Teile entfernt werden. Er merkt sofort das etwas mit ihm – und seinen Kopf – nicht stimmt, aber er sagt nichts. Später merkt Tom, dass er komische Kräfte hat und weiß nicht wie er damit umgehen soll. Außerdem erfährt er noch Sachen, die in seiner Hochhaussiedlung passiert sind, die er lieber nicht wissen sollte.

Aufbau: Die Geschichte ist aus der von Tom geschildert. Er erzählt alles, als die Geschichte zu Ende war. Die Geschichte fängt damit an, als Tom nach Hause geht und von oben das iPhone auf sich zu rasen sieht. Ich konnte mich sehr gut in Tom hinein versetzten, weil erstens die Geschichte aus seiner Sicht geschildert wurde und zweitens man genau mit ihm miterlebt, wie er Erfahrungen mit seinem neuen Ich macht.

Gestaltung: Am Anfang fand ich das Cover nicht so toll. Aber nachdem ich das Buch gelesen hatte, verstehe ich das Cover. Es zeigt Tom. Er zieht immer eine Kapuze auf, bevor er seine Superkräfte 'einschaltet'. Ansonsten ist das Buch genauso aufgebaut, wie die anderen Kevin Brooks Bücher, die ich schon besitze. Die Schrift ist groß und das Papier etwas dicker. Dadurch kann man das Buch schneller lesen.

Charaktere: In Tom konnte ich mich sehr gut hinein versetzten, wie ich oben ja schon erzählt habe. Außerdem hat mir der Charakter sehr gut gefallen. Ich fand Tom von Anfang an sympathisch. Auch Lucy mochte ich sehr gerne. Toms Oma, bei der er lebt, mochte ich auch. Aber die anderen Hochhausbewohner mochte ich nicht sehr gerne, genau wie Tom.

Ende: Das Ende fand ich persönlich sehr schön. Es ist mal wieder nicht so ausgegangen, wie ich es gedacht hatte. Die Bücher, die ich von Kevin Brooks schon gelesen habe, sind nicht gerade sehr positiv ausgegangen. Aber dieses schon und das hat mir sehr gefallen.

Fazit: Am Anfang war mir das Buch sehr technisch, weil sehr um das iPhone ging. Es wurden sehr viele Einzelheiten aufgezählt, die ich selber nicht verstanden habe. Aber das war nur so ungefähr 20 Seiten. Danach ging die Geschichte einfach weiter und wurde weniger technisch. Den Schreibstil fand ich sehr schon, genau wie die anderen Kevin Brooks Bücher. Sein Schreibstil ist sehr locker und leicht zu verstehen. Aber dennoch mit Tiefgang, so dass man darüber nachdenken muss. Er thematisiert in diesem Buch sehr Hochhaussiedlungen und Straftaten. Alles in allem ein sehr tolles Buch. Die Geschichte war auch ziemlich einzigartig. Von so etwas habe ich weder gelesen noch gehört. Außerdem ist das Thema sehr aktuell.
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5.0 von 5 Sternen iBoy (Kevin Brooks), 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
Deutscher Taschenbuch Verlag

Der Autor

Kevin Brooks studierte sowohl in London als auch in Birmingham und machte seinen Abschluss 1983 an der Universität Aston in Kulturwissenschaften. Sein Geld verdiente er jedoch lange Zeit mit Gelegenheitsjobs als Tankwart, Gehilfe im Krematorium oder Verkäufer im Londoner Zoo. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans Martyn Pig lebt er als freier Schriftsteller in Manningtree im County Essex.

iBoy

Tom wächst bei seine Gram, wie er seine Großmutter nennt, in einer typischen Beton-Hochhaussiedlung auf. Zu viel Gewalt, zu viele Gangs, zu viele Drogen. Doch alles beginnt damit, dass Tom ein iPhone auf den Kopf fällt und das aus dem 30. Stock. Danach ändert sich sein Leben grundlegend. Scheinbar ist es den Ärzten nicht gelungen, alle Stücke aus seinem Kopf zu entfernen und nun entwickelt er ungeahnte Superkräfte, die ihn beflügeln. Denn er hat nur eins im Kopf: Rache. Für das, was Lucy und Ben passiert ist. Was täglich so vielen Leuten in der Siedlung passiert. Doch bald schwebt Tom selbst in tödlicher Gefahr.

Fazit

Tom der typische Antiheld? Er bezeichnet sich selbst nicht so, doch sieht sich auch nicht als Held. Was genau ist er? Er will Rache, soviel steht fest. Rache für das, was sie ihr angetan haben. Doch wie stellt er das an, ohne selbst zum Verbrecher zu werden. Doch nun hat er andere Mittel und Wege…

Ein berührendes, emotionales und gleichzeitig unglaublich spannendes Buch, welches von ersten Seite an überzeugt. Nicht nur der Schreib- und Erzählstil ist sehr ansprechend und flüssig, sondern auch die Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch. Tom, der mit seiner Oma im Hochhaus wohnt, Lucy und Ben, die mit ihrer Mutter ebenfalls in diesem Haus wohnen. Und dann sind da noch die Gangmitglieder, die ebenfalls in diesem Haus wohnen und jeden Tag Leute tyrannisieren. Als Tom aus dem Koma erwacht und feststellt, dass für ihn nichts mehr so ist wie vorher, will er handeln. Er will Lucy helfen, doch kann er das überhaupt? Kann sich jemand wie Tom gegen die Übermacht der Gangs durchsetzen? Dazu kommt, dass die neuen Fähigkeiten, Tom sichtlich überfordern. Denn er weiß nun alles, über alle und jeden, wenn er will. Und nicht nur das, mit seiner Haut kann er sich gegen Angriffe wehren und Stromschläge verteilen.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren auch die einleitenden Abschnitte am Anfang jedes Kapitels. Immer lässt sich Kevin Brooks etwas Neues einfallen, um den Leser neugierig zu machen. Da gibt es kurze Artikel aus dem Internet, klare Definitionen von bestimmten Begriffen und Details über iPhones. Auch die Nummerierung des Kapitel ist speziell, denn sie sind mit Zahlen aus dem Dualsystem (0 und 1) gekennzeichnet.

Ich liebe die Bücher von Kevin Brooks, habe zum Beispiel auch „Lukas“ verschlungen und wurde auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Die Spannung wurde bis zuletzt aufrecht erhalten und ich musste es an 2 Tagen durchlesen.

[...]
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5.0 von 5 Sternen Hier kommt iBoy! - Ein ganz besonderer Superhelden-Roman für Teenager, 17. August 2013
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
Dieser Superhelden-Roman von Kevin Brooks ist ein hervorragendes Werk für alle Fans von Superhelden.

Die Geschichte von Tom Harvey, der Superkräfte bekommt nachdem ihm ein iPhone auf dem Kopf fällt, ist spannend, fesselnd und auch tiefgründig.
Die Fähigkeit mit bloßer Gedankenkraft Zugang ins Internet und in die Netzwerke zu haben ist so herrlich beschrieben.
Die Motive von Tom sind zuerst eindeutig:
Er will sich an denen rächen, die seine heimliche Liebe Lucy vergewaltigt haben.
Schließlich beginnt Tom als Blitze schleudender Superheld iBoy in seinem Viertel richtig aufzuräumen, aber muss seine Großmutter und seine geliebte Lucy belügen, damit diese nicht von seinem Doppelleben als Superheld erfahren.

Die ganzen Situationen in Toms Viertel sind sehr glaubwürdig geschildert.
Die beschriebenen Misstände sind ja auch im wahrem Leben traurige Realität.
Gangs haben nur so viel Macht, weil die Menschen zu große Angst haben sich an die Polizei zu wenden.
Und da taucht iBoy auf und tut das was man von der Polizei erwartet, nämlich die Gangs bekämpfen.
Und gerade wegen Ausübung von Selbstjustiz muss sich Tom/iBoy vor der Polizei hüten.

Die ganze Gefühlswelt von Tom fesselt genauso wie seine Aktivitäten als Superheld.
Bei manchen Stellen fragte ich mich, ob ich genauso wie Tom gehandelt hätte oder anders.

Dieser Roman hat einfach alles, das drohende Überschreiten der Grenzen zwischen Gerechtigkeit und Rache, die Frage wie weit man gehen darf um derjenigen zu helfen die man liebt und was man tun würde, wenn man große Macht hätte.

Dieser Roman ist großartig, sowohl für Teenager als auch für Erwachsene.

Wer weiß, vielleicht entsteht eine Comic-Version des Romans oder sogar eine Verfilmung.

Wer sich bereits schon an Superhelden-Comics (seien es DC- oder Marvel-Superhelden) erfreut hat, der kann auch >>iBoy<< lesen.
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5.0 von 5 Sternen sauspannend - total unwahrscheinlich - ziemlich heftig, 26. April 2012
Rezension bezieht sich auf: iBoy (4 CDs) (Audio CD)
Tom knallt ein iPhone auf den Kopf - aus dem 30.Stock. Er wacht im Krankenhaus auf, sein Schädel musste operiert werden, doch man hat nicht alle eingedrungenen Teile entfernen können.

Ziemlich rasch merkt er: er kann mit seinem Hirn alles, was ein iPhone kann - ins Internet gehen z.B. oder SMS schicken. Darüber hinaus kann er sich in fremde Handys einloggen und Elektroschocks per Hand verteilen - iBoy ist geboren.

Wenig später findet er heraus, dass ihm das Handy auf den Kopf fiel, während seine (noch-nicht-)Freundin Lucy von mehreren Typen vergewaltigt wurde, im 30.Stock.

Rasend vor Ohnmacht und Wut macht er sich daran herauszufinden, wer die Typen waren und zu wem sie gehören, wobei ihm seine neuen Kräfte sehr gelegen kommen, um Angst und Schmerz zu verbreiten. Dass er sich in dem Problemfeld Gewalt - Gegengewalt - Rache inkonsequent verhält, finde ich absolut schlüssig, da er ein Teenager ist und kein erwachsener Superheld. Er lebt seine Rache- und Allmachtsphantasien aus und geht dabei fast drauf, als er an einen Gegner gerät, der die mangelnden Superkräfte durch Abgebrühtheit und Gnadenlosigkeit wettmachen kann.

Lucy, die er rächen und/oder schützen will, wird von seinen Gegnern entführt und mit dem Tod bedroht - so hat er das Gegenteil von dem erreicht, was er erreichen wollte.

Im klassischen Showdown geht natürlich alles gut aus, obwohl der Held jetzt ein gebrochener ist und ernsthaft darüber nachdenkt, seinem Leben als Freak und Mörder ein Ende zu machen - aber da ist ja noch Lucy...

Wenn man einen Film drehen und alle Szenen so auf die Leinwand bringen würde, wie sie beschrieben sind, wäre der Film ab 16. Doch die Gewalt wird nicht verherrlicht oder sinnfrei eingesetzt, sondern hat ihren logischen Platz in der Welt der Gangs.

Die geschilderten Ereignisse und Verwicklungen sind natürlich unrealistisch, es sind Gedankenspiele und Erfindungen, eben ein Superheldenroman.

Stefan Kaminski liest toll, wie immer. Die leise Kälte, die er der Stimme des Superschurken verleiht, ist echt angsteinflößend. Jeder Charakter bekommt genau die passende Stimme, ohne dass das Ganze überdreht wirkt. Ich fand's toll.
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3.0 von 5 Sternen Gute Grundidee, sonst muss man schon auf Ghetto-Storys stehen um die Geschichte zu mögen, 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: iBoy (4 CDs) (Audio CD)
Wer braucht schon Super- oder Spiderman, wenn er iBoy haben kann? Einen Jungen, der Dank ein paar Splittern eines iPhones in seinem Gehirn Superkräfte hat und unverwundbar ist. Der Gewalt mit Gewalt bekämpft um ein Verbrechen an dem Mädchen zu rächen, in das er verliebt ist, und um die Welt -seine Welt- ein Stück weit zu verbessern. Klingt unglaublich und paradox? Ist es auch! Dabei gefällt mir die Idee mit den iPhone-Splittern. Das ist mal etwas anderes, aktuelleres als radioaktive Spinnenbisse und Co. Und ich bin auch niemand, der Gewalt in Geschichten für Jugendliche verurteilt. Wie gesagt, hier wirkt es eben nur sehr widersprüchlich. Daran ändern auch iBoys regelmäßigen moralischen Sinnkrisen nichts raus, denn zwei Szenen später verteilt er bereits wieder Stromstöße oder ist in Versuchung, einen Bösewicht aus dem 30 Stock zu stoßen. Spannung rührte für mich lediglich von den beiden Fragen her, wie und für wie lange Tom seine heldenhafte Identität verheimlichen kann, und ob Lucy und er zusammenkommen werden. Etwas wenig für über 300 Minuten Spielzeit, leider.

Mit Stefan Kaminski hört man hier natürlich einen der besten Sprecher überhaupt. Es hat mir gefallen, ihn auch mal in einem Hörbuch zu hören, in dem er nicht gleich ein ganzes Feuerwerk an verschiedenen Stimmen abbrennt. Denn dazu gibt iBoy nicht unbedingt die Gelegenheit . Natürlich -sonst spräche hier nicht Stefan Kaminski- hat jeder Charakter seine ureigene Stimme, aber eben nicht sonderlich ausgefallen, schräg oder sonstwie extrem. Ich fand es schön, ihn mal auf diese ernsthaftere Weise lesen zu hören.

Schon nach der ersten CD versteht man auch das Covermotiv, das mir anfangs noch Rätsel aufgab. Zumindest was die Kapuzengestalt anbetrifft. Eine der Gangs, um die sich die Geschichte unter Anderem dreht, tritt derartig gekleidet auf, und überhaupt scheinen Kapuzenjacken in Toms Ecke von London beliebt zu sein. Und dieses bläuliche Energiefeld um den Kopf herum'logisch!

Fazit: Die Idee mit den iPhone-Splittern im Gehirn und den dadurch entstandenen Superkräften fand ich wirklich cool. Für den Rest der Story sollte man ein Faible für Geschichten aus Ghettos haben, dann sind sicher auch Toms Rachefeldzug, die Gang-Kriege und Schlägereien interessant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von Anfang bis Ende, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
Spannende Phantasiegeschichte, auch für Erwachsene. Mein Sohn (15) und ich konnten nicht mehr aufhören zu lesen. Ich würde diesen Roman allerdings erst für Jugendliche ab 15 Jahren empfehlen wegen der Thematik: Vergewaltigung. Ist recht brutal. Auch die Empfindungen des Opfers sind selbst für Erwachsene schwer zu verkraften.
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4.0 von 5 Sternen Superheld mal anders, 11. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: iBoy: Roman (Taschenbuch)
Tom ein ganz normaler Junge wird zu einem Superhelden. Wie es passiert? Aus dem 30 Stockwerk fliegt ihm ein iPhone auf den Kopf und er landet im Krankenhaus, er hat überlebt, doch die Ärzte können nicht alle Teile des iPhone aus seinem Gehirn entfernen und Tom merkt das diese Teile ihm eine Welt eröffnen die anderen verschlossen bleibt. Lucy seine Freundin seit Kindertagen wird genau an diesem Tag wo Tom das Handy auf dem Kopf fällt überfallen, der Bruder zusammengeschlagen und sie wird vergewaltigt und mit seelischen Schmerz zurückgelassen. Als Tom merkt , dass er plötzlich mit Kräften gesegnet worden ist, nimmt Rache an diejenigen die Lucy das angetan haben. Er wird zu iBoy und seine Rache wird grausam sein.
Fazit
Wunderbar geschrieben und überaus spannend präsentiert sich diese Superheldengeschichte. Einfacher Junge kaum 16 Jahre wird zum Superheld, aber möchte er das wirklich sein? Ein dunkler Rächer? Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich erzählt und liest sich flott weg. Die Geschichte ist zwar wie Batman, Superman und Spiderman aber irgendwie auch vertrauter, nicht ganz so abgehoben. Vielleicht auch weil der Protagonist menschlicher als die anderen Superhelden daherkommt, denn er zeigt auch Gefühle die mit Tränen der Reue verbunden ist. Keine heile Welt da draußen aber träumen wir nicht alle von einem Superhelden der sie ein klein wenig besser macht? Sehr schöne Heldengeschichte…
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iBoy: Roman
iBoy: Roman von Kevin Brooks (Taschenbuch - 1. September 2011)
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