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5.0 von 5 Sternen "Mordkommission" - Buchbesprechung
Richard Thiess, Mordkommission - Wenn das Grauen zum Alltag wird

Mord und Totschlag als Unterhaltung? Die Attraktivität von Kriminalromanen und -filmen fußt auf der Bejahung dieser Frage. Und dann gibt es noch die Realität.

Der Autor greift diese Lebenswirklichkeit auf. Als Leiter einer Mordkommission beim Polizeipräsidium...
Veröffentlicht am 22. Februar 2010 von Dr. Dr. Frank Ebert

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz nett
die geschichten reichen nicht an die von wilfings abgründe heran, die erzählart und die schreibe sind eher bieder, dafür aber ehrlich und authentisch. wer sich für authentische kriminalfälle interessiert, erfährt weniger etwas über die täter, dafür mehr über die abläufe und ermittlungen in einer mordkommission.
Veröffentlicht am 15. September 2011 von Josel


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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mordkommission" - Buchbesprechung, 22. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Richard Thiess, Mordkommission - Wenn das Grauen zum Alltag wird

Mord und Totschlag als Unterhaltung? Die Attraktivität von Kriminalromanen und -filmen fußt auf der Bejahung dieser Frage. Und dann gibt es noch die Realität.

Der Autor greift diese Lebenswirklichkeit auf. Als Leiter einer Mordkommission beim Polizeipräsidium München erläutert er von Berufs wegen deren ebenso abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Arbeit. Aus ihm spricht, wie nicht anders zu erwarten und durch seine bemerkenswerte Vita unterstrichen, ein hohes Maß an Fachkunde und langjähriger Berufs- und Lebenserfahrung.

Der Titel klingt auf den ersten Blick reißerisch, lässt aufhorchen und macht auf den Inhalt neugierig. In 32 Kapiteln gewährt der Autor dem Leser eindringlich und eindrucksvoll Einblick in abgeschlossene, spektakuläre Fälle. Fernab jeder Fiktion führt er den Leser durch geronnene Kriminalgeschichte, wie sie das Leben schreibt - plastisch, mitreißend, atemberaubend und doch wirklichkeitsnah, gewandt, bisweilen sogar kurios.

Der plaudernde Erzählton, der bisweilen humorvolle Züge trägt, vermag nicht über die ungeschönte und unverstellte Schilderung der Konfrontation mit dem Tod hinwegzutäuschen. An den passenden Stellen erscheint der Umgang mit den Tätern nüchtern und konsequent, mit den Opfern und ihren Angehörigen einfühlsam, gelegentlich nachvollziehbar rührselig. Der Leser ist in jedem Augenblick der Schilderung dabei, er schaut dem Autor gleichsam über die Schulter. Er ist dabei, wenn die Polizei einen Tatort in Augenschein nimmt und wenn sie Spuren sichert, er nimmt an den weiteren Ermittlungen hautnah teil, erfährt wie Zeugen befragt und Verdächtige überführt werden. Er erlebt, innerhalb welcher rechtsstaatlicher Grenzen sich die Polizei zu bewegen hat und welche Rolle Rechtsmedizin und Justiz bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen spielen. Er empfindet die persönlichen Belastungen der Kriminalbeamten und was es heißt, Tag und Nacht einsatzbereit und hellwach sein, Todesnachrichten überbringen und auf Tuchfühlung mit dem Letzten, Endgültigen leben zu müssen. Der Autor macht den Leser mit Örtlichkeiten, Personen und Umständen vertraut, als wäre er Augenzeuge der jeweiligen Situation. Ihm ist die hohe Kunst gelungen, bei aller Sachlichkeit einen Spannungsbogen zu schlagen, der den Leser nicht mehr auslässt.

Beeindruckend ist das psychologische Feingefühl, das jede einzelne Fallschilderung durchzieht. Wie im stets wiederkehrenden Wettlauf von Räuber und Gendarm zeigt der Autor plumpe Tötungsmotive schlicht gestrickter Täter ebenso auf wie raffinierte Vorgehensweisen solcher, die sich clever wähnten. Stets finden die Schicksale der Opfer und ihrer Angehörigen gebührend Beachtung. Die Schonungslosigkeit der Situation tritt besonders zutage, wenn Kinder betroffen sind. Dann kämpfen auch hartgesottene Kriminaler mit den Tränen. Doch jeder Fall ist anders, hat seine eigenen Windungen und Wendungen. Dass heutzutage subtile kriminaltechnische Methoden eine bedeutsame Rolle bei der Aufklärung von Verbrechen spielen können, die teilweise jahrzehntelang zurückliegen und als unaufklärbar" galten, darf den Autor mit berechtigtem Stolz erfüllen und die Allgemeinheit mit Zuversicht. Gelegentlich, wenn Kommissar Zufall" bei der Aufklärung mithilft, hat sogar auch einmal die Polizei Glück - und der Täter sein verdientes Pech.

Nach der Lektüre hat man das Gefühl, dass Kapitaldelikte bei nüchterner Betrachtung grausame Bestandteile des menschlichen Zusammenlebens sind. Vermutlich sind sie gerade deshalb als Roman- und Filmsujet so interessant. Der Autor spricht auch diesen Umstand deutlich an (Faszination des Schreckens", S. 226). Dass dieser Stoff mit 237 Seiten Spannung in Mordkommission" nun das Sachbuchgenre erobert, steigert bei einer so gelungenen Dokumentation nur seine Attraktivität.

Ministerialrat Dr. Dr. Frank Ebert
vormals Leiter der Polizeiabteilung
des Thüringer Innenministeriums,
Erfurt
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlich, klug & bemerkenswert, 25. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Ich durfte vor ein paar Jahren als Journalist mit Richard Thiess zusammen an einer DNA-Geschichte arbeiten. Heute weiß ich: Er hätte diese Reportage eigentlich auch selbst schreiben können... Der Polizist Thiess hat ein sehr kluges, nachdenklich machendes Buch verfasst. Dafür gebührt ihm größte Hochachtung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und informativ, 26. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch zum Abgleich von fiktiven, literarischen, aber ähnlich gelagerten Fällen erworben und muss sagen, dass es in seiner ehrlichen, nicht reißerischen, wenn auch manchmal etwas müde geschriebenen Art alle Ansprüche erfüllt. Die Tiefe des Buches kommt nicht dur das Wort, sondern durch die ehrliche und ungeschminkte Darstellung des (oft grausamen) Alltags der Mordkomissionen und des KD. Für jeden, den die Arbeit der Mordkomission interessiert sehr zu empfehlen. Für Leser die Blut sehen wollen - besser nicht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste Buch, das ich zu Ende gelesen habe, 10. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Ich bin wahrlich ein Büchermuffel und bis gestern konnte ich auch behaupten, dass ich noch nie ein Buch zu Ende gelesen habe. Aber dieses Buch hat mich von Beginn an gefesselt, so sehr, dass ich am Morgen schon den Abend ersehnte, um vor dem Schlafengehen noch den ein oder anderen Fall aus diesem Buch zu lesen. Ein großes Lob an den Autor. Das Buch kann ich nur empfehlen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn das Grauen zum Alltag wird, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Der Titel und die Klappentextbeschreibung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Tagtäglich wird man in den Nachrichten mit Morden konfrontiert, man liest Thriller und Krimis aber im Grunde genommen fragt man sich oft. Wie arbeitet eine Mordkommission. Wie laufen die Ermittlungen wirklich? Wie baut sich eine Soko auf?
All diese Fragen beantwortet der Autor Richard Thiess, der selbst die fünfte Mordkommission im Polizeipräsidium München leitet. Dabei berichtet er in einem relativ sachlichen Ton.
Er beschreibt also seine Arbeit nicht unbedingt actionreich und doch ist es spannend genug, sodass man von Fall zu Fall immer interessierter ist.
Der Leser kann hier nachvollziehen, wie die Ermittlungen beginnen, je nachdem auch ausgehen und wie oft der Zufall eine immens wichtig Rolle in der Lösung eines Falles spielt.
Es gibt kleinere Einblicke in das Familienleben, wie es sich gestaltet, wenn der Mann wieder raus zu einem Verbrechen muss.
Besonders gut gefiel mir die neutrale Berichterstattung. Es ist meiner Meinung nach wirklich sachlich beschrieben worden, ohne Vorurteile und größeren Emotionen.
Wobei mich der Inhalt, selbst zum Nachdenken anregte, denn manche Fälle hatte es wirklich in sich, und wenn man dann als Leser bedenkt, dass es sich um wahre Fälle handelt, wird einem schon anders.
Der Schreibstil ist fließend und die Fälle sind so interessant das sich das Buch mit 237 Seiten sehr schnell lesen lässt.
Das Cover ist simpel gestaltet. Rot-weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund und ein paar Handschellen sind zu sehen.

Fazit:
Dieses Buch empfehle ich jedem Leser, der wissen möchte, wie eine Mordkommission wirklich arbeitet. Hier findet man Erklärungen und Berichte zur Arbeit der Soko, wie schnell man Täter aufgrund der DNA ermitteln kann und noch vieles mehr. Ein Roman, der über wahre Fälle berichtet, die erschreckend und doch interessant sind.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr menschlich, 18. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Als Krimifan war es einmal neu, eine realistische Schilderung der Wirklichkeit zu Lesen. Dabei bekam ich höchsten Respekt vor der Arbeit der Mordermittler. Der Autor hat aber auch die menschliche Seite berücksichtigt und so ist ein wirklich eindringliches Buch entstanden. Mir gehen die Geschichten noch lange nach und haben mich wirklich sehr beeindruckt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckender Einblick mit viel Feingefühl, 17. Mai 2011
Von 
E. Göbel (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Der Titel ließ mich erst etwas am Anspruch des Buches zweifeln, obwohl die Vita des Autors viel versprach.
Nach wenigen Seiten war ich allerdings überzeugt und hatte das Buch dann auch in kurzer Zeit durchgelesen. Der Autor geht in einfühlsamer, aber niemals reißerischer Erzählweise vor und bringt so die anspruchsvolle Arbeit der Mordkommission näher. Es werden Einblicke in die Arbeitsabläufe aller, an den Ermittelungen eines Mordfalls beteiligten Mitarbeiter gewährt. Mich interessierte auch die Sichtweise des Autors sehr. Was denkt und fühlt ein Mitarbeiter der Mordkommission, wenn er am Tatort ist? Wie sind Begegnungen mit dem potenziellen Täter? Hier erfährt man es und vieles mehr zu den Arbeitsabläufen und dem Arbeitsalltag der Mordkommission.

Absolut interessant und empfehlenswert!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterstück, 18. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Ein Meisterstück, welches die Balance schafft, Einblick in Polizeiarbeit zu geben ohne dabei zuviel zu verraten. Der ungeschönte Blick auf unsere Welt, der nie langweilig wird.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..einfach nur spannend..., 28. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
Ich habe vor diesem Buch "Abgründe" von J. Wilfling gelesen und habe im Netz nach einem ähnlichen Buch gesucht, weshalb ich auf "Mordkommision" gestoßen bin. Die Dame in der Buchhandlung musste minutenlang im Geschäft danach suchen und sich zweimal im Computer versichern, dass es wirklich vorrätig ist- woran man merkt, dass das Buch leiser als "Abgründe" auf dem Markt erschienen ist- ich finde es allerdings wesentlich besser!! Die einzelnen geschilderten Fälle sind kürzer und orientieren sich nicht an den Mordmerkmalen, die Sprache ist formaler und technischer als sie Herr Wilfling nutzt, letztlich erhält der Leser jedoch tiefere Einblicke in die Art der Arbeit einer Mordkommission- die Täter bleiben absolut im Hintergrund.
Fazit: uneingeschränkt empfehlenswert. Hoffentlich bringt Herr Thiess einen weiteren Band heraus!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP BUCH, 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird (Taschenbuch)
das buch hält was es verspricht,es gibt fälle die waren nicht so spannend wie man im fernsehen sieht und fälle wo man echt selbst nicht wusste was als nächstes kommt.im fernsehen sieht sowas einfach aus aber das buch beschreibt die harte arbeit der polizei und zeigt das auch sie menschen sind wie wir und nicht irgendwelche charaktere mit düsterer vergangenheit wie man sie aus film und fernsehen kennt.mich hat das buch gefesselt bis zur letzten seite
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Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird
Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird von Richard Thiess (Taschenbuch - 1. März 2010)
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