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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sex, Drogen und Gewalt
Carl Mørck, Leiter des Sonderdezernats Q der Kopenhagener Kriminalpolizei zur Untersuchung alter unaufgeklärter Verbrechen, hat nach der Lösung des Rätsels um Merete Lynggaard seinen verdienten Urlaub erhalten. Nach seiner Rückkehr findet er einen von Akten überquellenden Schreibtisch vor. Assad, sein Helfer, wählt einen hellgrünen...
Veröffentlicht am 4. September 2012 von Mimir

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus unterhaltsam, aber nur leidlich spannend
Vorweg: Eigentlich mag ich die Schreibe von JAO, denn ich unterhalte mich beim Lesen seiner Bücher über weite Strecken durchaus, aber für das Genre "Krimi" oder gar "Thriller" fehlt es den Sonderdezernat-Q-Romanen nach meinem Dafürhalten eindeutig an Spannung.

Mal werden die Täter gleich zu Beginn präsentiert, dann wieder wird man...
Veröffentlicht am 22. Juli 2012 von Goldmarie


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sex, Drogen und Gewalt, 4. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Carl Mørck, Leiter des Sonderdezernats Q der Kopenhagener Kriminalpolizei zur Untersuchung alter unaufgeklärter Verbrechen, hat nach der Lösung des Rätsels um Merete Lynggaard seinen verdienten Urlaub erhalten. Nach seiner Rückkehr findet er einen von Akten überquellenden Schreibtisch vor. Assad, sein Helfer, wählt einen hellgrünen Aktenordner mit einem Mordfall aus dem Jahre 1987. Ein geständiger Täter sitzt hinter Gittern, doch Carl stößt auf Ungereimtheiten und widmet sich eher widerwillig dem Fall.

Wie im ersten Band Erbarmen wechselt Adler-Olsen in seinem Roman beständig die Perspektiven und Zeiten. Und erneut deckt der Autor früh viele Zusammenhänge auf, ohne dadurch dem Werk die Spannung zu nehmen. Je weiter man in der Lektüre vorankommt, desto bedrückender, desto erschreckender werden die Erkenntnisse, Einsichten, die dargelegten Wirklichkeiten.

Die Reichen, Erfolgreichen, Einflussreichen lieben die Jagd. Sie jagen, um zu töten. »Sie verdienten Millionen, aber das Töten war es, was sie brauchten, um sich lebendig zu fühlen«. Adler-Olsen blickt in eine brutale Welt, die bestürzend an den mehrmals im Buch erwähnten Film Clockwork Orange von Stanley Kubrick erinnert. Hier wie dort geht es um Menschen, deren Leben sich um sinnlose Gewalt, Vergewaltigungen, Drogen und Überfälle dreht. Um in der Gesellschaft inzwischen einflussreiche und angesehene Menschen, die kein Mitgefühl mehr haben oder zeigen, deren Gefühlskälte sie aber erfolgreich macht. Personen, die ihre Egoismen rücksichtslos ausleben, die ihre eigenen Interessen skrupellos gegen alle anderen, gegen die Gemeinschaft durchsetzen. Dagegen kontrastieren Bilder von der anderen, gern verdrängten Seite unserer Sozialstruktur, die die Armut und Hoffnungslosigkeit widerspiegeln. Kimmie, eine zentrale Figur in diesem verrückten Spiel, pendelt zwischen den Welten, den Extremen. Sie erinnert in ihrer Persönlichkeit ein wenig an Lisbeth Salander aus der Millennium Trilogie: Verblendung - Verdammnis - Vergebung von Stieg Larson.

Beschreibt hier Jussi Adler-Olsen ein schockierendes, unrealistisches Gesellschaftsbild? Reflektiert er die Wiederkehr des Bösen in unsere vordergründig zivilisierten Demokratien? Ich bin gespannt auf die nächste, dritte Herausforderung für Carl Mørck: Erlösung, auch wenn mir das Ende des zweiten Falles ein wenig zu plakativ, zu drastisch erschien. Aber der Kloß im Hals war wieder da.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jagdgebiete, 6. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
"Schändung" ist nach "Erbarmen" der zweite Band aus der Reihe rund um Carl Mörck und sein Sonderdezernat Q des dänischen Autoren Jussi Adler-Olsen.

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Falles für das Sonderdezernat Q ist der Fortbestand gesichert. Gemeinsam mit seinem Assistenten Assad soll Carl auch weiterhin an alten und nicht aufgeklärten Fällen arbeiten. Zur Unterstützung wird ihnen noch die Sekretärin Rose zugewiesen, die ein recht loses Mundwerk hat und ihre frühere Stelle nicht ganz freiwillig aufgegeben hat.
Eigentlich hat die Akte auf Carls Schreibtisch nichts zu suchen, denn im Fall von zwei ermordeten Jugendlichen sitzt schon seit langem ein verurteilter Mörder im Gefängnis, der sich zu den Taten bekannt hat. Doch anscheinend möchte jemand den Fall neu aufgerollt sehen und auch Carl und Assad kommen schnell Zweifel, ob da wirklich die richtige Person im Gefängnis sitzt. Bald ist klar, wer hier noch als Verdächtiger in Frage kommt, aber die Namen sorgen für einige Brisanz. Die Ermittlungen werden von höchster Stelle blockiert, doch so schnell geben Carl und sein Team nicht auf ...

Schon mit "Erbarmen" konnte mich Jussi Adler-Olsen absolut überzeugen. Mit "Schändung" ist ihm eine würdige Fortsetzung gelungen, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht ganz an den Vorgänger heran reicht. Die Schuldfrage ist hier recht schnell geklärt, erfährt der Leser doch auch aus Sicht der Verdächtigen von den Ereignissen. Spannend ist jedoch, wie sich das Gesamtbild ergibt und die flüchtige Kimmie sich darin einfügt.
Überzeugen können hier auch die Figuren, wobei für meinen Geschmack etwas zu viel Augenmerk auf die "Bösen" gelenkt wird. Dadurch fällt "Schändung" teilweise auch sehr brutal aus, da nicht nur Tatorte beschrieben werden, sondern die Verbrechen an Mensch und Tier selbst.
Wer jedoch Thriller mag, in denen es ruhig etwas härter zugehen darf, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall für das Sonderdezernat Q.
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151 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fortsetzung, 18. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Mit seinem zweiten Buch "Schändung"hat sich der Autor Jussi Adler Olsen meiner Meinung nach noch einmal enorm gesteigert,sowohl was die Spannung der Geschichte angeht,alsauch bei der Beschreibung des ermittelndes Trios. Denn Carl Morck und Assad werden in diesem Fall noch von der frisch zum Team gestoßenen Sekretärin Rose unterstützt, einer sehr eigenwiligen Person, die Morck lieber heute als morgen wieder loswerden möchte. Doch bei den Ermittlungen zu ihrem neuen Fall, stellt sie sich als starke Stützte des Teams heraus.

Assad findet auf seinem Schreibtisch die Akte eines zwanzig Jahre zurückliegenden Falles, der eigentlich als abgeschlossen gilt.Doch irgend jemand scheint ein Interesse daran zu haben, dass dieser Fall noch einmal aufgegriffen wird. Trotz Intervention von höchster Stelle, ermittelt der eigenwillige Morck weiter, für den verbotene Ermittlungen erst recht den gewissen Reiz ausmachen.

Ein totes Geschwisterpaar, dass auf brutalste Art und Weise umgebracht wurde, stellt sich nur als Anfang einer Mordserie heraus, die vor zwanzig Jahren verübt wurde.Bei den Ermittlungen stoßen Morck und Assad immer wieder auf sechs junge Leute, die sich aus einem Eliteinternat kannten.Alles junge Leute aus wohlhabenden Elternhäusern, in denen neben Geld auch Gefühle nie eine Rolle spielten. Die gefühlskalten Eltern erzogen ihre Kinder zu mitleidlosen, machtgierigen Geschöpfen, die ihren Kick nur in der Erniedrigung ihnen Untergebener finden. Doch diesen Leuten, die mittlerweile hoch angesehene Geschäftsleute und Stützen der Gesellschaft sind etwas nachzuweisen,erweist sich als sehr schwierig.Doch die Gemeinschaft von damals, die sich ewige Treue und Zusammenhalt schwor,zeigt erste Risse. Eins ihrer Mitglieder hat sich abgesetzt und sinnt auf Rache. Was ist passiert?

Von Anfang an spannend und gut konstruiert zeigt sich der neue "Adler Olsen". Die Charaktere werden wunderbar beschrieben und der Fall jagt dem Leser so manchen Schauer über den Rücken. Am Ende kommt es zu einem regelrechten Show down, der ein unerwartetes Ende nimmt.

Herausragend sind auch die immer wieder eingestreuten ironischen Kommentare und Gedankengänge des ermittelden Kommissars, die mich so manches Mal laut auflachen ließen.

Alles in allem ein fantastisches Buch, dem hoffentlich noch viele folgen werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Clockwork Orange, 26. Januar 2012
Von 
Dr. Peter Joham "pjoham" (Klagenfurt, Kärnten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Sechs Mitglieder hatte die seinerzeitige bösartige Internatsclique mit ihrem Credo "Clockwork Orange, darunter als einziges Mädel die begabte Kimmie. Heute sind sie fast alle erfolgreiche Geschäftsleute und Stützen der Gesellschaft, jedenfalls drei von ihnen, der vierte (und schlimmste)fiel einem mysteriösen Jagdunfall zum Opfer. Kimmie allerdings treibt sich seit Jahren als Obdachlose im Untergrund Kopenhagens umher. Der sechste Mann sitzt als Einzeltäter in Strafhaft wegen eines von ihm gestandenen Doppelmordes. Die Tatbeteiligung der Clique stand stets im Raum. Als die Akte 20 Jahre später auf Carls Schreibtisch im Sonderdezernat Q landet, nimmt er gemeinsam mit Assad und der umtriebigen neuen Mitarbeiterin Rose die Ermittlungen auf, die alsbald von höchster Stelle torpediert werden. Als Carl hinter die Fassade der Schönen und Reichen zu blicken beginnt, tut sich ihm viel Böses und Gemeines auf. Zur selben Zeit beginnt Kimmie ihren Rachefeldzug zur Begleichung alter Rechnungen. Das arrivierte Bürgertum hat Anlass zu ihrer raschen Entsorgung.
Der an sich recht bequeme Herr Carl und der quirlige Syrer Assad ermitteln recht erfolgreich und auch witzig mit Unterstützung der der kongenialen Rose. Die nicht eben fröhliche Geschichte Kimmies kontrastiert als Parallelhandlung die Erhebungen des Sonderdezernates für kalte Fälle. Das Strickmuster der Doppelerzählung hält der Autor - nicht immer wirklich schlüssig, aber immerhin nachvollziehbar - wieder ein und erzeugt recht ordentliche Spannung. Ideen- und Variantenreichtum in akzeptabler, wenn auch verbesserbarer, Übersetzung tun das Übrige, den Thriller deutlich aus dem Mittelmaß hervorzuheben. Zum Schluss der erwartete gnadenlose Showdown. Klassisch gestrickt, aber gut.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sadismus aus dem Internat, 11. April 2013
Von 
Robi Roberto - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Thriller (Kindle Edition)
Auch im zweiten Fall um Carl Morck und das von ihm geleitete Sonderdezernat Q der Kopenhagener Polizei geht es um einen alten Fall. Vor 20 Jahren wurden ein 18-jähriger Junge und seine ein Jahr jüngere Schwester brutal ermordet. Zwar sitzt der geständige Mörder, der sich nach Jahren gestellt hat, inzwischen im Gefängnis. Carl Morck nimmt jedoch die Ermittlungen auf, da er den Verdacht hegt, dass der Täter verurteilte Täter nicht alleine agierte und noch viel mehr sehr grausame Verbrechen begangen wurden, die bislang ungeklärt geblieben sind. Verdächtig erscheinen fünf ehemalige männliche Internatsschüler (einer von ihnen ist derjenige, der sich gestellt und die Schuld auf sich genommen hat) und ihre weibliche Kommilitonin Kimmie, die fast alle aus steinreichen Elternhäusern stammen.

Während die Männer alle zu Geld und Einfluss gekommen sind, ist Kimmie vor Jahren abgetaucht und lebt seither auf der Straße. Es ist ihre Figur, die dem Krimi eine besondere Note verleiht. Sie ist zwar auf der einen Seite sehr grausam, auf der anderen Seite weckt sie beim Lesen aufgrund der Grausamkeiten, die sie selbst in der Vergangenheit erleiden musste, auch viel Mitgefühl.

Der Krimi wird mit vielen Rückblenden aus der Vergangenheit erzählt. Der eigenbrötlerische Ermittler Carl Morck tut sich gewohnt schwer, Gefühle zu zeigen und präsentiert sich seinem Umfeld gegenüber meist recht abweisend. Hinter der harten Schale steckt aber ein sehr sympathischer, mit viel Humor ausgestatteter Polizist, der zu seinen Überzeugungen steht. So ermittelt er in dem Fall weiter, obwohl er von der Justizministerin die Weisung erhält, die Ermittlungen einzustellen, da der vermeintliche Einzeltäter bereits im Gefängnis sitzt.

Für den Schluss hat sich Adler-Olsen einen mehr als spannenden Showdown einfallen lassen, in dem Carl Morck und sein syrischer Assistent Assad Kopf und Kragen riskieren. Die Story ist sehr raffiniert, oft auch voller Sadismus und Grausamkeit. "Schändung" liest sich unglaublich spannend und wegen der interessanten Figur von Kimmie und dem schrulligen Ermittler Carl Morck vergebe ich gerne fünf Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus unterhaltsam, aber nur leidlich spannend, 22. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Vorweg: Eigentlich mag ich die Schreibe von JAO, denn ich unterhalte mich beim Lesen seiner Bücher über weite Strecken durchaus, aber für das Genre "Krimi" oder gar "Thriller" fehlt es den Sonderdezernat-Q-Romanen nach meinem Dafürhalten eindeutig an Spannung.

Mal werden die Täter gleich zu Beginn präsentiert, dann wieder wird man mit lähmendlangweiligen Passagen über irgendwelche dänischen Verwaltungsreformen und deren Folgen aus dem Plot katapultiert. Vor allem gewinnt man bei der Lektüre der Mørck-Reihe den Eindruck, dass das Leben unserer nördlichsten Nachbarn in großen Teilen in einem Jammertal aus Irrsinn, Dekadenz und Teilnahmslosigkeit stattfindet. Ja, es scheint, als breite sich die schwedische "Krimi-Depression" allmählich nach Süden aus ...

Da sieht man fast darüber hinweg, dass der (natürlich) durch einen Einsatz traumatisierte und mit Schuldgefühlen beladene Protagonist (natürlich) in Trennung von seiner über die Maßen nervigen Ehefrau lebt und (natürlich) einen pubertierenden Sohn hat, der ihn mit Ignoranz straft. Oder dass niemand aus seinem Team (vom charmanten, wenngleich undurchsichtigen Assad vielleicht abgesehen), ja, niemand im ganzen Haus, auch nur ansatzweise mit dem nötigen Engagement an die Aufklärung der jeweiligen Verbrechen herangeht. Alle sind irgendwie überarbeitet, genervt, unwillig. "Polizeiarbeit als lästige Notwendigkeit" reloaded. Dazu gesellen sich allzu oft die gleichen lahmen running gags, Posen und Dialoge. Und so ist bezeichnenderweise wiederum die Figur des Assad bzw. dessen ungeklärter Background noch das Spannendste an den Romanen.

Leider ist das für einen packenden Krimi alles ein bisschen wenig, für eine Romanreihe mit sozialkritischen Anklägen ist das Ganze jedoch durchaus unterhaltsam aufbereitet. Daher drei Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superspannend., 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Ich wusste, auf was ich mich einließ, als ich das Buch bestellte: Auf einen spannender Thriller. Vorsicht! Bei Lektüre während einer Bahnreise könnte man das Aussteigen vergessen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel des Buches ist passend..., 26. August 2013
Von 
Felix-ine (ca. 2 km von der schönen und grünen Uni-Stadt Oldenburg (Germany) entfernt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Selten habe ich einen Krimi gelesen der auf 458 Seiten so spannend geschrieben ist!

Es war das erste Buch von dem dänischen Schriftsteller Jussi Adler-Olsen, das ich gelesen habe und war sofort an weiteren Büchern dieses Autors interessiert. Gelesen habe ich anschließend die Bücher

Verachtung: Der vierte Fall für Carl Morck, Sonderdezernat Q Thriller
Erbarmen: Der erste Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller und das Das Alphabethaus: Roman.

Carl Morck arbeitet seit 25 Jahren als Kriminalkommissar für die Kopenhagener Mordkommission. 2007 wird er aus besonderen Gründen in das Sonderdezernat Q im Keller des Polizeipräsidiums strafversetzt. Zugeteilt werden ihm Assad, den Morck nicht einordnen kann, da er seine wahre Identität nicht preis gibt, sowie Rose, eine Sekretärin, die in zwei gespaltenen Persönlichkeiten lebt und für Verwirrung sorgt...

Morck soll mit seinem Team unaufgeklärte Verbrechen neu aufrollen und stößt auf einen Fall aus dem Jahr 1987, wo zwei Kinder eines Kriminalinspektors grausam getötet wurden. Morcks Recherchen führen zu ehemaligen Schülern eines Eliteinternats. Eiskalte Berechnung, immer bedacht Vorteile zu erziehen und Erpressung und Bedrohung der Täter untereinander machen die Handlung des Buches sagenhaft spannend!

Jussi Adler-Olsen wurde am 2.8.1950 in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Seine Werke sind die bestverkauften dänischer Krimiautoren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat mich wieder begeistert, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Thriller (Kindle Edition)
Die Story wirkte auf den ersten Seiten eher uninteressant. Dieses Eindruck wurde jedoch sehr schnell revidiert. Top geschrieben, sehr spannend und Carl Mørck - wie auch im ersten Buch - klasse dargestellt. Kein Superheld, kein Superpolizist aber mit dem richtigen Riecher. Vollkommen lebensecht und trotz seiner Dickfälligkeit sehr sympathisch. Auch sein geheimnisvoller Assistent und nicht zuletzt die neue Bürokraft tragen einen großen Teil zum absoluten Gelingen des Buches bei.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wurde nicht enttäuscht, Top - Thriller, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (Broschiert)
Der 2. Fall für Carl Mørck knüpft nahtlos an den 1. an. Mit seinem eigenen Humor, seiner exzellenten Dramaturgie, welche den Thriller von Anfang bis zum Ende eine kribbelnde Spannung verleiht und mit der einzigartigen Story schafft es Jussi Adler-Olsen auch mit diesem Thriller wieder ganz nach oben.
Mich hat selten ein Thriller so gefesselt und fasziniert.
Der Thriller basiert auf den Abstrusitäten einer inhumanen kapitalistischen Gesellschaft in Dänemark und auf den Machenschaften der daraus resultierenden vollkommen asozialen, abgehobenen, verkommenen und perversen Oberschicht, die sich anmaßt, die Schicksale von Millionen von Menschen zu lenken und sich für die Elite hält. Im Endeffekt ist das der absolute Abschaum, verantwortungslos, wie das auch hierzulande ist. Das eigenartige ist, dass fast jeder nach dieser Schicht strebt, anstatt eine so nicht funktionierende dekadente Gesellschaft im Interesse aller zu ändern (aber das nur am Rande).
Diese Schicht strebt nach dem Kick, hat, was Planet Erde an Unterhaltung zu bieten hat schon längst über und sucht diesen in perversen Spielchen, wobei der größte Kick die Jagd nach Individuen und deren Erlegung ist. Dabei erregt der ganze Prozess diese illustre Gesellschaft bis zum Orgasmus. Dabei ist halt der ein oder andere Mensch mit auf der Strecke geblieben. Diesem Fall geht Carl Mørck mit seinem kleinen aber schlagkräftigen Team im Sonderdezernat Q auf den Grund. Und das auf eine äußerst unterhaltsame Art.
Somit vereint Adler-Olsen Psycho - und Politthriller in einzigartiger Weise. Dazu ist die Story mit sehr viel Witz geschrieben, Adler-Olsen hat es nun endgültig in meine Hitliste geschafft. Und zwar auf einen der vorderen Plätze.
Und schon geht es an den 3. Fall: 'Erlösung', ich bin schon wahnsinnig gespannt darauf.

Macht 5 Sterne und eine dicke Empfehlung!
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Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
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